Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Austausch auf Augenhöhe

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

30. Sonntag im Jahreskreis

28. Oktober 2018

1. Lesung

Blinde und Lahme,

tröstend geleite

ich sie heim

 

Lesung aus dem Buch Jeremia

 

So spricht der Herr: Jubelt Jakob voll Freude zu, und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Der Herr hat sein Volk gerettet, den Rest Israels. Seht, ich bringe sie heim aus dem Nordland und sammle sie von den Enden der Erde, darunter Blinde und Lahme, Schwangere und Wöchnerinnen; als große Gemeinde kehren sie hierher zurück. Weinend kommen sie, und tröstend geleite ich sie. Ich führe sie an wasserführende Bäche, auf einen ebenen Weg, wo sie nicht straucheln. Denn ich bin Israels Vater, und Efraim ist mein erstgeborener Sohn.

 

Jer 31, 7-9

 

 

2. Lesung

Du bist Priester auf ewig

nach der Ordnung Melchisedeks

 

Lesung aus dem Hebräerbrief

 

Jeder Hohepriester wird aus den Menschen ausgewählt und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen. Er ist fähig, für die Unwissenden und Irrenden Verständnis aufzubringen, da auch er der Schwachheit unterworfen ist; deshalb muss er für sich selbst ebenso wie für das Volk Sündopfer darbringen. Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde, sondern er wird von Gott berufen, so wie Aaron. So hat auch Christus sich nicht selbst die Würde eines Hohenpriesters verliehen, sondern der, der zu ihm gesprochen hat: Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt, wie er auch an anderer Stelle sagt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks

Hebr 5, 1-6

 

 

Evangelium vom Sonntag

Rabbuni, ich möchte wieder sehen können

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.

 

Mk 10, 46-52

 

 

Gedanken zum Evangelium

Ein-Sicht

zu Markus 10,46-52

 

 

Stellen wir uns wieder einmal vor, wir sähen die Erzählung des Markus als einen Film oder ein Bühnenstück. Wir schauen zu und wissen uns in so manchen Anteilen schnell persönlich angesprochen. Die Dramaturgie des Stückes folgt einem Plan. Als Zuschauende gehen wir, wenn alles gut gemacht ist, wie von selbst dieser Dramaturgie nach. Da baut wirklich eines auf das andere auf.

 


An den letzten Sonntagen sind wir dem Erzähler auf dem Weg von Caesarea Philippi nach Jerusalem gefolgt. Wir haben vielleicht begreifen können, dass der Weg nicht nur eine geographische Wanderung beschreibt, sondern Symbol eines Lebens- und Glaubensweges ist. Der Lehrer und Ermutiger auf diesem Weg ist Jesus. Wir haben verschiedene Aspekte seines Vertrauens in das Reich Gottes gehört. Wir haben ganz praktische Anweisungen bekommen, welcher Logik das Leben in der Nachfolge Jesu sich verpflichtet weiß. Wir haben gerade in der Klarheit der Aussage auch erfahren, dass die engst vertrauten Schüler Jesu vieles offensichtlich nicht verstanden haben. Kernüberzeugungen – wie die Grundhaltung des Dienens – haben die so nahen Schüler leider nicht richtig erreicht. Als Zuhörende können wir das bedauern. Es kann aber auch sein, dass wir uns genau in diesem Verstehen und doch Nicht-Verstehen wiederfinden – als Betrachter der Szenen, die Markus uns vorlegt.

 

 

 

Der Erzählabschnitt ‚auf dem Weg‘ (8,27-10,52) wurde eingeleitet von der Erzählung einer Blindenheilung. Markus schließt seinen zweiten Hauptteil wiederum mit einer Blindenheilung – unserem Textabschnitt heute. Als Mitgehende in der Erzählung dürfen wir uns ruhig auch symbolisch angesprochen sehen: Die Blinden stehen für Menschen, die noch keine Ein-Sicht in das Besondere der Botschaft Jesu haben. Bei der ersten Blindenheilung (8,22-26) klappt das mit der Heilung nicht auf Anhieb. Jesus muss ‚nachbessern‘. Am Ende ist der Mann zwar wiederhergestellt, aber wunderbar zufriedenstellend ist diese Begegnung für die Zuhörerschaft nicht. Jesus schickt diesen Mann nach Hause. Es gibt keine Nachfolge. So ist das mit Menschen, die den Inhalt der Botschaft noch nicht erfasst haben. Da steht ein Lernprozess an – wie mit dem Blinden, der nur mühsam sehend wird.

 

 

 

Dann beginnt der längere Abschnitt des Weges. Der Weg nimmt die Zuschauenden mit. Hier können die Gemeindemitglieder lebenspraktische Hinweise mitnehmen, wie das Leben in der Blickrichtung Jesu gehen kann. Aufmerksame Zuhörende können hier Einsichten gewinnen, die helfen, sich in der Nachfolge Jesu auf den Weg zu machen. Wir erlebten mit, dass die Schülerschaft Jesu sich teils als begriffsstutzige Schüler erwiesen. Sie sahen und erlebten, begriffen aber nicht, um welche Haltung es Jesus geht. Die Zuhörerschaft wird sich fragen, wo sie sich selbst gerade auf diesem Weg des Glaubens befindet.

 

Der Evangelist Markus beendet diesen Teil der Wegerzählung nun wieder mit der Geschichte einer Blindenheilung. Wieder dürfen wir das symbolisch verstehen, denn jetzt – nach den Erfahrungen auf dem Weg mit Jesus – treffen wir auf einen ganz anderen Menschen. Er hat einen Namen – anders als der Blinde aus der ersten Geschichte. Die Zuhörerschaft darf sich beim Namen benannt fühlen. Dieser Bartimäus kennt Jesus und weiß, dass mit ihm große Verheißungen verbunden sind. ‚Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!‘ Hier ist ein grundlegendes Wissen um Jesus vorhanden. Als Zuschauende dieser Szene werden wir wohlmöglich angerührt sein von der Kraft dieses Begehrens, in Kontakt mit Jesus zu kommen. Immerhin geht es um das Ziel der Gottesgemeinschaft, das Ziel eines erfüllten, heilen Lebens in dieser Gemeinschaft mit Gott. Es geht um das Reich Gottes.

 

 

 

Die Umstehenden – unter ihnen vor allem die Schüler Jesu – herrschen den Rufenden an, dass er schweigen solle. Wieder haben die Schüler offengelegt, dass sie von der Haltung des Dienens nichts verstanden haben. Vielleicht haben sie sich erhabener gefühlt, hatten sie doch von Jesus Vollmachten erhalten, standen sie doch im engen Umfeld Jesu. So wiesen sie den Hilferufenden ab – in einer Weise, wie sie es gegen die Dämonen tun sollten.

 

Jesus selbst erweist sich wieder als der, der die andersartige, die Leben gewähren lassende und eröffnende Haltung zeigt. Er sagt den Umstehenden: ‚Ruft ihn her.‘ Vielleicht bestärkt durch das gerade erlebte Zeichen Jesus, vielleicht aber auch nachdenkend, weil sie sich in ihrer unguten Haltung erkannt haben, rufen sie den Blinden, sprechen ihm Mut zu zur Begegnung mit Jesus.

 

Bartimäus springt auf, wirft seinen Mantel ab und rennt auf Jesus zu. Als Zuschauende erleben wir die Kraft dieses Vertrauens in Jesus.

 

 

 

Dann stellt Jesus ihm die so bedeutsame Frage: ‚Was willst du, dass ich dir tue?‘ Hier erleben wir eine hohe Form der Achtung vor diesem Blinden. Die Achtung drückt sich aus in dem, was der Blinde möchte, nicht in dem, was der Heiler vorhaben könnte. Diese Frage beinhaltet aber auch die Notwendigkeit für den Blinden, sich auszudrücken, sein eigenes Anliegen zur Sprache zu bringen, sich zu entscheiden und damit dem Heiler die Erlaubnis zum Handeln zu geben. Die Geschwindigkeit, die der Erzähler aufkommen lässt, rückt die Klarheit des Blinden in den Vordergrund. Er sucht Jesus, er erwartet von ihm etwas. Jesus bietet es ihm an – aber wieder liegt es am Bittenden, was geschieht.

 

 

 

Sehen wir uns als Miterlebende dieser Szene, dann hören wir von der Kraft, die dieser Bartimäus aufwendet, um mit Jesus sehend zu werden. Bleiben wir in der übertragenden Deutung, dann begegnet uns in dem Blinden ein Mann, der mit aller Entschiedenheit sich an Jesus wendet, weil er sehend sein will für den Weg der Nachfolge und für die Spuren, die zur Erfahrung des Reiches Gottes führen. So mögen sich Gott-Leben-Suchende an Jesus wenden. Der Wunsch lautet: ‚Ich möchte sehen können.‘ Übertragen heißt das: Bartimäus will für den Weg der Lebensdeutung aus dem Evangelium sehend werden. Blickeröffnungen hat die Erzählung ‚auf dem Weg‘ hinreichend ermöglicht.

 

 

 

Was den Mann sehend machte, ist sein Vertrauen, das er in Jesus, den Sohn Davids, gesetzt hat. Das einlassende Vertrauen auf den Weg Jesu bewirkt das Wunder der Ein-Sicht in den Weg, der zur Gottesgemeinschaft und zu einer heileren Welt führt. In der Geschichte, die Markus auch uns erzählt, geschieht kein Zeichen einer Heilung – wie Handauflegung. Das Heilende ist der Glaube, ist das Vertrauen in die Haltung Jesu. Sein Weg ist der Weg, zum Glauben zu kommen und auf diesem Weg dann selbst weiterzugehen.

 

 

 

Unsere Geschichte endet mit dem Hinweis, dass Bartimäus ‚Jesus auf seinem Weg nachfolgt‘. Anders als bei der Blindenheilung vor diesem Weg von Galiläa nach Jerusalem, geht der Geheilte unverzüglich und aus freien Stücken hinter Jesus her. Die Einsichten, die Markus in der Erzählung des Weges übermittelt hat, sind Fundament der Bereitschaft, sich auf diesen Weg Jesu einzulassen.

 

 

 

Wir als die Zuschauenden, die Zuhörenden dieser Erzählung, werden uns betroffen sehen können. Ohne die Einsichten des Weges werden wir schwerer auf die Spur Jesu kommen. Mit diesen Einsichten sind klare Haltungen beschrieben, die wir in unser Leben übernehmen können. Der beschriebene Bartimäus hatte wohl eine Sehnsuchtskraft und Entschiedenheit in sich, die ihn voll Überzeugung mitlaufen ließ. Wir müssen für uns sehen, wo gerade unser Weg ist und wie groß unsere Sehnsucht und Entschiedenheit ist, in die Blickrichtung Jesu zu gehen, Sehende zu sein in den Haltungen, die zum göttlichen Leben führen.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

Termine in Lyskirchen

28.10.2018 - 04.11.2018

30. Sonntag im Jahreskreis:

18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde und ein 

10. Jahrgedächnis 

 

Umstellung auf Winterzeit

Am kommenden Sonntag wird die Uhrzeit wieder um eine Stunde zurückgesetzt. Am 28.10. beginnt unsere Abendmesse wieder um 18 Uhr.

 

Donnerstag:

18.00 Uhr Heilige Messe
zum Hochfest Allerheiligen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe zu Allerseelen

Kollekte: für die Priesterausbildung in Osteuropa Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

31. Sonntag im Jahreskreis:

18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

LYSKIRCHENSonntag

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

35. Lesenacht

in Lyskirchen

Die 35. Lesenacht in Lyskirchen ist am 17. November 2018 um 19 Uhr.

 

Gelesen wird das Buch Daniel.

 

 

ZUR LESENACHT AM 17. NOVEMBER 2018
Eine Zusammenfassung von Matthias Schnegg zum Vortrag von Dr. Gunther Fleischer am 29. August 2018 in St. Maria in Lyskirchen, Köln.
Einleitung in das Buch Daniel.pdf
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Aus der Gemeinde

 

u Kirchenvorstandswahl 18.11.2018

 

Der Wahlausschuss hat eine Vorschlagsliste beschlossen, die inzwischen aushängt. Ergänzungen sind durch Wahlberechtigte möglich, wenn 20 Wahlberechtigte mit Vor-, Zunamen und Anschrift einen Ergänzungsantrag unterzeichnen. Diese Ergänzungsantrag müsste 27.10.2018 an den Wahlausschuss mit Vorsitz des Pfarrers gerichtet sein.

 

Ab 3. November kann dann Briefwahl beantragt werden - gerichtet an den Wahlausschuss Marienplatz 17-19, 50676 Köln. Antragsfrist für Briefwahl ist der 14. November 2018.

 

Es ist sehr wünschenswert, wenn möglichst viele Wahlberechtigte dieses Gremium durch ihre Wahl stärken in der Verantwortung, die es trägt.¾

 

 

 

u Allerheiligen - Allerseelen

 

Diese Tage begehen wir seit Jahren in Maria Lyskirchen bewusst als Feiertage:

 

Das Fest Allerheiligen ist die Feier der Gemeinschaft unseres Glaubens - diesseits und jenseits des Lebens. Daher sind Sie auch an diesem Sonntag eingeladen, die Vornamen von Menschen aufzuschreiben, die Zeugin/Zeuge des Glaubens für Sie geworden sind. Sie sind Menschen, die uns über den Tod hinaus in der Gemeinschaft unseres Glaubensweges halten. Sie sind unsere Heiligen - jenseits der von Rom als Heilige proklamierten. Allerheiligen ist ein Fest des Vertrauens in die Auferweckung der Toten, Fest des Vertrauens in die endgültige Gemeinschaft mit Gott. In einer Lichterprozession und der Anrufung der Heiligennamen unserer Heiligen binden wir uns ein in die Gemeinschaft der Glaubenden diesseits und jenseits.

 

 

 

Das Fest Allerseelen trägt unsere Trauer und unsere Hoffnung um unsere Toten. Wir entzünden für unsere Toten je ein Licht und stellen es in der Kirche auf. Der ganze Raum ist denkbarer Ort unserer Verbundenheit und unserer Hoffnung.

 

 

 

Beide Feiern beginnen um 18 Uhr. Am Allerseelentag schließt sich - wie jeden Freitag - die offene Runde des Bibelgespräches an.¾

 

 

 

ENDE