Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Das Christkind
kommt immer!

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

20. Sonntag im Jahreskreis

19. August 2018:

1. Lesung

Kommt, esst von meinem Mahl,
und trinkt vom Wein,

den ich mischte

 

Lesung aus dem Buch

der Sprichwörter

 

Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen. Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt und schon ihren Tisch gedeckt. Sie hat ihre Mägde ausgesandt und lädt ein auf der Höhe der Stadtburg: Wer unerfahren ist, kehre hier ein. Zum Unwissenden sagt sie: Kommt, esst von meinem Mahl, und trinkt vom Wein, den ich mischte. Lasst ab von der Torheit, dann bleibt ihr am Leben, und geht auf dem Weg der Einsicht!

Spr 9, 1-6

 

 

2. Lesung

Begreift, was

der Wille des Herrn ist

 

Lesung aus dem Brief

an die Epheser

 

Brüder!

Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist. Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos -, sondern lasst euch vom Geist erfüllen! Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn!

 

Eph 5, 15-20

 

 

Evangelium vom Sonntag

Mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Joh 6, 51-58

 

 

Gedanken zum Evangelium

Wie kann er nur

zu Johannes 6,51-58

Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? murren in unserem Abschnitt der großen Brotrede des Johannesevangeliums ‚die Juden‘. Gemeint sind in der beschriebenen Szene die Zuhörerschaft in der Synagoge von Kafarnaum. Viele von uns kennen eine solche verunsichernde Frage in sich, wenn sie an die Beschreibung des eucharistischen Sakramentes denken: Da essen und trinken wir das Fleisch und das Blut Christi. Unser Menschenverstand fragt dann doch: ‚Wie kann er nur?‘ - und eine solche Frage mischt sich mit einer gewissen Abscheu. Wir alle wissen natürlich, dass uns hier keine kannibalischen Gelüste zugemutet werden. Das Reden vom Fleisch und Blut Christi in der Eucharistie entschlüsselt sich als hohe theologische Aussageform. Wenn wir sie dinglich sehen sollten, dann erschwert uns das den eigentlichen Sinn. In der physikalischen Zusammensetzung sind das gewandelte Brot weiter Brot und der gewandelte Wein weiter Wein. Um was geht es dann - theologisch, also in der Frage nach der Gottesbeziehung?

 

Das Johannesevangelium hat bisher in der Brotrede vielleicht auch uns - je nach Lebenssituation - mit dem Hunger nach erfüllten, sinngefülltem Leben in Kontakt gebracht. Für die Glaubenden erweist sich die Gottesverbundenheit als eine Antwort auf diesen Lebenshunger. Wir werden diese Antwort nicht immer sättigend in uns wissen. Aber es gibt diese Perspektive, mit der wir mal eng verbunden sind, mal uns in einem erneuten Prozess der Annäherung finden. Das Johannesevangelium macht diese Sättigung des Lebenshungers in der Verbindung mit dem Christus Jesus deutlich. ER ist ‚das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.‘

 

Um das gedanklich recht einzuordnen, ist unser Erinnern hilfreich: Der Evangelist Johannes sieht Jesus als vor aller Zeit in Gott lebend. Er wird Mensch - Fleisch! -, um so Himmel und Erde, Gott und Menschen zu verbinden. Ziel dieser Verbindung ist, dass der Mensch ‚Leben in Fülle‘ hat. Am Ende des irdischen Lebens Jesu geht er zurück in die Herrlichkeit Gottes. Das Johannesevangelium nimmt keine Trennung von Tod und nach drei Tagen Auferstehung vor, sondern sieht den Tod Jesu gleichzeitig als die Verherrlichung, die Auferweckung in das ewige Leben Gottes.

 

Wir sehen also, wie zentral die Bedeutung Jesu ist, damit wir (als Glaubende) die Rückbindung unseres Lebens an Gott finden können. Da spielt es eine gewichtige Rolle, dass Jesus aus der Sphäre Gottes kommt. ‚Niemand hat Gott je gesehen. Der einzig, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.‘ (1,18) In diesem johanneischen Verständnis ist Jesus der eine und einzige Weg der Wiederverbindung mit Gott. Allein aus dieser Verbindung kann der Mensch das Leben in Fülle finden. Im Kontext unserer Brotrede heißt das: Allein aus dieser Verbindung kann der Mensch seinen Lebenshunger gestillt erfahren. Jesus ist - im Bild der Brotrede gesprochen - das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.

 

Damit ist das irdische Leben Jesu qualifiziert. In der Theologie des Johannesevangeliums können wir nicht beim irdischen Jesus, dem Menschensohn stehen bleiben. Unverzichtbar ist der Blick auf den Gottessohn - also auf den auferweckten, den verherrlichten, in der Einheit Gottes lebenden Christus. Der wird für alle maßgebend, die in der nachösterlichen Erfahrung leben. Zu denen gehören wir auch. Die Frage tut sich auf: Wie können wir, die in der nachösterlichen Situation leben, wie können wir Jesus, den Christus, erleben als den Stiller des Lebenshungers?

 

Unser Textabschnitt ist ein späterer redaktioneller Einschub in den ursprünglichen Text des Evangeliums. Wir kennen solche Einschübe vielmals in den biblischen Schriften. Sie sind Zeugnisse der Lebendigkeit des Offenbarungswortes. Der Redaktor hat diese Verse 51-59 eingefügt, um die Praxis der Eucharistie der Gemeinde in die Theologie des Autors des Johannesevangeliums mit einzubinden. Zuerst stand die Rede vom Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; das Brot, das den Lebenshunger der Menschen nährt. Die glaubende Antwort ist die Verbundenheit mit dem Christus Jesus und die mit Gott. Nun mögen Leute in der johanneischen Gemeinde danach gesucht haben, wo sie denn diese Gewissheit des Glaubens erleben, feiern, in sich wirksam werden lassen können.

 

Die Antwort des Redaktors des Johannesevangeliums ist eindeutig: In der Feier der Eucharistie geschieht sakramental - wirksam zeichenhaft - diese sättigende Verbindung mit dem Christus Jesus. Wie das zu denken ist, legt der Redaktor in einer sehr feinteiligen Theologie auseinander. Sie in allen Einzelheiten nachvollziehen zu können, bedarf eingehender theologischer Studien. Für uns als Eucharistie feiernde Gemeinde reicht es vielleicht, die leitende Linie dieser Theologie verstehen zu lernen. Letztlich wird zählen, was wir glaubend in der Eucharistie feiern und empfangen. Dann lautet die Antwort auf die Fragen: ‚Wie kann er nur?‘ - Ja, er kann, denn die Eucharistie ist Feier der Danksagung und der innigen Verbindung zwischen Glaubenden und dem Christus. Die Begriffe von Fleisch und Blut und Essen und Trinken können leicht verwirren, weil sie so schnell verleiten, das dinglich, substanziell zu sehen. Dagegen sträubt sich aber der gesunde Menschenverstand.

 

Die Eucharistie - hier auch die eucharistischen Gaben - ist zu betrachten aus der nachösterlichen Perspektive. Der erhöhte Christus bleibt gegenwärtig und bleibt der Offenbarer und Zugang zur Verbindung mit Gott. Jesus hat als Mensch ‚im Fleisch‘ (will sagen: als sterblicher Mensch) gelebt. Der Menschensohn ist ein Mensch mit Fleisch und Blut. Fleisch und Blut sind ein Bekenntnis zum Menschen Jesus, der in seiner Verherrlichung auch als Christus erkannt wird. Sein Fleisch essen und sein Blut trinken wird zu einem Bekenntnissatz innerhalb der johanneischen Gemeinde: Ich glaube, dass der irdische Menschensohn der Gottessohn, der Christus ist. Das Essen des sakramental bezeichneten Brotes und das Trinken des sakramental bezeichneten Weines sind ein Glaubensbekenntnis und eine Gemeinschaft stiftende Wirklichkeit für die Glaubenden.

 

Leben - im Sinne unserer Suche nach Sättigung des Lebenshungers - finden die Glaubenden in dieser Verbindung mit dem irdischen und verherrlichten Jesus Christus. Darum lautet die Gewissheit: ‚Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.‘ Das glaubende Bekenntnis darf darauf bauen, dass diese Verbundenheit mit dem Christus Jesus auch Bindung in das ewige Leben der Gottesgemeinschaft erwirkt.

 

Diese sakramentale Verbindung im Essen und Trinken schafft einigende Gemeinschaft mit dem Christus Jesus: ‚... der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.‘ Und vertiefend unterstreichend zeichnet der Autor dieses Abschnittes des Johannesevangeliums die Innigkeit, das Ineinskommen mit Gott. Es ist eine unteilbare Einheit - wie die Einheit von Vater und Sohn im Himmel: ‚Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.‘

 

Nach dieser sehr kompakten theologischen Darlegung des Redaktors kehrt das Evangelium wieder zum Ursprungsbild der Brotrede zurück: ‚Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. ... Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.‘ Die Feier der Eucharistie ist der sakramentale Ort der unendlichen Bindung und Verbindung an und mit dem Christus Jesus und mit Gott. Es ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Es ist die Verbindung in die Sphäre jenseits unserer begrenzten Welt. Es ist die Speise, die sakramental, zeichenhaft wirksam dem Hunger nach dem sinngefüllten Leben nährt und irgendwann unendlich stillt.

 

Damit wird die Eucharistie zu einem so zentralen Erleben in der Gemeinschaft der Glaubenden. Hier ist der Ort, an dem sich Menschen glaubend auf Gottes Einladung einlassen. Hier ist der Ort, an dem Menschen gleichen Hoffens und Vertrauens zusammengeführt werden. Hier ist eine nährende Ahnung von der Erfüllung und Vollendung des Lebens.

 

Wir suchten heute vielleicht andere Ausdrucksweisen, diese besondere Verbindung sprachlich annähernd zu fassen. Die Begriffe von sein Fleisch essen und sein Blut trinken versperren uns diesen Zugang vielleicht eher. Die johanneische Theologie, zudem die des theologischen Redaktors, ist in sich schlüssig, bedarf aber einiger Kenntnisse, um ihr Geheimnis begreifen zu können.

 

Tragende Erfahrung ist, dass das, was da theologisch gefasst ist, vielen von uns das Geschenk eine Wirklichkeit ist - mit Lebenshunger sich an den Christus Jesus binden können oder aus dem tiefen Vertrauen auf dieses Geschenk der Gegenwart dankbar dieses zu feiern.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Termine in Lyskirchen

19.08.2018 - 26.08.2018

20. Sonntag im Jahreskreis:
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung

der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

21. Sonntag im Jahreskreis:
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

35. Lesenacht

in Lyskirchen

Die 35. Lesenacht in Lyskirchen ist am 17. November 2018 um 19 Uhr.

 

Gelesen wird das Buch Daniel.

 

Einleitung durch Dr. Fleischer ist am 29.8.2018, 19 Uhr im Pfarrsaal.

Einleitung in die Lesenacht

zum Buch Daniel

 

Am Mittwoch, 29. August, wird Dr. Gunther Fleischer, Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums, um 19 Uhr im Pfarrsälchen eine Einleitung in das Buch Daniel geben.

Er verfügt über eine besondere Begabung, komplexe Zusammenhänge biblischer

Bücher verständlich - und spannend -

darzustellen. Alle Interessierten sind

herzlich willkommen.

 


Aus der Gemeinde

Agapefeier zusammen

mit Gubbio am 9. Oktober

 

Einmal im Jahr feiert die Gemeinde Lyskirchen zusammen mit der Gemeinde Gubbio den Agape-Gottesdienst. In diesem Jahr werden wir uns am 9. Oktober um 17 Uhr in St. Maria in Lyskirchen treffen. Da werden dann auch wieder einige Menschen gebraucht, die sich an der Vorbereitung und am Tischdienst beteiligen mögen. Diese Feier zusammen mit Obdachlosen unserer Stadt hat etwas eigen Lebendiges. wer mag, kann sich diesen Termin schon vormerken. Und wer mithelfen mag, kann sich auch schon melden.

 

Mariae Himmelfahrts Dank

 

Es ist ein schönes, spielerisches Fest, das wir am Mittwoch feiern durften. Spielerisch ist diese Feier, weil sie etwas ins Spiel bringen kann, was unser Verstehen übersteigt und dennoch eine von uns geglaubte Wirklichkeit ist: Die Zusage, dass unser Leben nach dem Tod in anderer Weise in der Gegenwart Gottes bewahrt ist. An der Gottesmutter Maria haben Menschen dieses Vertrauen besonders bestärkt gesehen.

 

Dank, Lebensfreude an der Fülle der Schöpfung, Zuversicht auf ein unendliches Heil haben unsere Vorfahren des Glaubens auch ins Spiel gebracht mit der Segnung der Kräuter und Blumen am Tag der Himmelfahrt Mariens. Dank sehr für das wieder sehr großzügige Geschenk der üppigen Kräuter und Blumen, die Benjamin Marx uns wieder übermittelt hat. Danke sehr auch Benjamin Kläden und Anna Wagner, die diese Pracht zu einem erbaulichen Bild für die Liturgie komponiert haben.

Dank auch allen, die dieses Fest mitfeiern konnten und mochten.

 

Gemeindetreff am 26. August

 

Auch in diesem Jahr ist der Wunsch da, nach einem Sonntagsgottesdienst sich noch als Gemeinde zusammenzusetzen. In diesem Jahr soll das nach der Messe am 26. August sein. Es gibt einen kleinen Imbiss und etwas zu trinken und weiten Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen. Seien Sie herzlich eingeladen und willkommen!

 

Wer mithelfen mag an Vor- und Nachbereitung setze sich bitte mit Michael Meder in Verbindung (017624034712 oder mimeder@posteo.de oder einfach ihn ansprechen).

Zum Tod von Weihbischof Manfred Melzer

Am 9. August ist Manfred Melzer in Frechen gestorben. Lange war er von einer Krebserkrankung gezeichnet, hatte sich aber für einige Jahre trotz der Erkrankung wieder in den Dienst nehmen lassen, bis er 2015 um seine Versetzung in den Ruhestand gebeten hat. 20 Jahre war er der für unseren Pastoralbezirk Mitte zuständige Weihbischof. Wir haben einige Visitationen und Gottesdienste mit ihm erlebt. Er war den Menschen zugewandt, hat sich mit seiner Persönlichkeit in Prozesse der nötigen Umwandlung der Kirche von Köln eingebracht.

 

Vielen ist noch in lebendiger Erinnerung, dass er lange Jahre als Geheimsekretär und Kaplan des unvergessenen Kardinal Höffner tätig war. Ehe er Weihbischof wurde, hat er auch Erfahrungen als ganz normaler Pastor in Waldbröhl machen können. Diese Vielfältigkeit seines Erfahrungsraumes hat er in die Begegnungen der Seelsorge in den Gemeinden mit eingebracht.

 

Als er das letzte Mal in Maria Lyskirchen gewesen ist, hat er bei späteren Zusammentreffen mit mir (wir waren ein Weihejahrgang) noch einmal vorgeschwärmt, dass unsere Gemeinde so besonders schön singt - was er noch nirgends so erlebt habe.

 

Jetzt mag er erfüllt sehen, was er als Priester und Bischof über die Jahre seines Dienstes verkündet hat, auch durch die Zeiten der Bedrohung seines Lebens hindurch.

 

Veranstaltungshinweis

Samstag, 8. September 2018, 20 Uhr

(Vorabend Tag des offenen Denkmals)

Nordrhein-Westfalen: Köln, Kirche St. Maria im Kapitol

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Leitung: John Storgards

 

Grundton D 2018

Mit der Benefiz-Konzertreihe "Grundton D" engagiert sich der Deutschlandfunk in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz seit 28 Jahren für Baudenkmale in Not. Bei "Grundton D" werden unbedingt erhaltenswerte und teilweise vom Verfall bedrohte Baudenkmale im ganzen Bundesgebiet zur Bühne für hochkarätige Musikerinnen und Musiker.

 

Der Erlös der Benefiz-Veranstaltungen fließt in den Wiederaufbau und Erhalt der Konzertorte. Mit der anschließenden Sendung der "Grundton-D"-Konzerte lässt der Deutschlandfunk Millionen von Hörern an einzigartigen Musikereignissen teilhaben und öffnet Augen und Ohren für die großartigen Räume, in denen sie erklingen.

 

Samstag, 8. September 2018, 20 Uhr

(Vorabend Tag des offenen Denkmals)

Nordrhein-Westfalen: Köln, Kirche St. Maria im Kapitol

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Leitung: John Storgards

 

Sendung im DLF am 2. Weihnachtstag:

Mittwoch , 26. Dezember 2018, nachmittags

 

ENDE