Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Austausch auf Augenhöhe

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

NACHTERFAHRUNG: wort+tanz+musik

ZUR LESENACHT AM 17. NOVEMBER 2018
Eine Zusammenfassung von Matthias Schnegg zum Vortrag von Dr. Gunther Fleischer am 29. August 2018 in St. Maria in Lyskirchen, Köln.
Einleitung in das Buch Daniel.pdf
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27. Sonntag im Jahreskreis

7. Oktober 2018

1. Lesung

Und sie werden ein Fleisch

 

Lesung aus dem Buch Genesis

 

Gott, der Herr, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen. Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht. Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu. Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie heißen; denn vom Mann ist sie genommen. Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch.

Gen 2, 18-24

 

 

2. Lesung

Er, der heiligt, und sie,

die geheiligt werden,

stammen alle von Einem ab

 

Lesung aus dem Hebräerbrief

 

Brüder! Den, der nur für kurze Zeit unter die Engel erniedrigt war, Jesus, ihn sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; es war nämlich Gottes gnädiger Wille, dass er für alle den Tod erlitt. Denn es war angemessen, dass Gott, für den und durch den das All ist und der viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, den Urheber ihres Heils durch Leiden vollendete. Denn er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab; darum scheut er sich nicht, sie Brüder zu nennen.

 

Hebr 2, 9-11

 

 

Evangelium vom Sonntag

Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben? Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen. Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben. Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet. Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

 

Mk 10, 2-16

 

 

Gedanken zum Evangelium

Gesetz und Liebe

zu Markus 10,2-16

Wenn es um die Frage der theologischen Bewertung von Ehescheidung geht, hängen wir fast wie von selbst an rechtlichen Auseinandersetzungen. Wir kennen die Debatten innerhalb der Kirche. Wir nehmen ein Ringen um eine dem Menschen gerecht werdende Lösung wahr – und werden doch wieder auch an der rechtlichen Forderung gemessen. Und schließlich wird Jesus zitiert, der in unmissverständlicher Weise feststellt: ‚Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.‘ Diese Äußerung Jesu wird in rechtliche Logik gebunden. Und so steht dieser Ausspruch Jesu als Garant für das Verbot der Ehescheidung. Viele Betroffene, auch aus unseren Gemeinden, die eine Ehescheidung durchlebt haben, fühlen sich dieser Klarheit ausgesetzt. Die Not besteht u. a. darin, dass das Leben eben oft nicht so läuft, wie es mit gutem Willen geplant war. Scheitern, meist ja sehr schmerzvolles Scheitern, kann ein trauernd zu beklagendes Ereignis im Leben sein. Wie ein an die Sakramentalität der Ehe Glaubender mit dem Scheitern leben kann, ist ein anderes Thema. Auch das lässt sich nicht einfach rechtlich bestimmen. Der Mensch ist mehr. Auch die Beziehung von Menschen lebt aus mehr als rechtlicher Bestimmung.

 

Mit dieser Grundüberlegung liegen wir im Erfassen unseres Textes auf der richtigen Spur. Unser Textabschnitt spiegelt gerade dieses Spannungsfeld zwischen rechtlicher und personaler Wertung der Ehe wider.

 

Wir begegnen in unserer Szene den Pharisäern, die Jesus wieder einmal auf die Probe stellen wollen. Diese Proben sind aber nur eine literarische Zuspitzung, damit das Andersartige des Jesus von Nazareth um so klarer in den Blick rückt. Die Andersartigkeit liegt auch darin, dass Jesus sich eben nicht immer auf die Betrachtungsebene einlässt, die seine Gegner ihm vorhalten. So begegnen sich in unserem Text die Logik des Rechtes und die Logik der personalen Beziehung. Das sind vom Ansatz her unterschiedliche Blickwinkel.

 

Die Pharisäer stellen die rechtlich gemeinte Frage: ‚Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau aus der Ehe zu entlassen?‘ Dafür gibt es in der Tora klare Regelungen: Es ist erlaubt – unter bestimmten Umständen. Die Gegenfrage Jesu lockt diese rechtliche Regelung der Tora hervor: ‚Was hat euch Mose vorgeschrieben?‘ Die Antwort der Pharisäer bekräftigt die Rechtslage: ‚Mose hat gestattet, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen‘. Damit könnte das Streitgespräch beendet sein, wenn Jesus sich nicht gegen die gültige Weisung der Tora erheben wollte.

 

Die Antwort Jesu spricht von Hartherzigkeit, um derentwillen Mose diese Erlaubnis gibt. Mit dem Hinweis auf die Hartherzigkeit verlässt Jesus die rechtliche Betrachtungsweise. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf das Menschliche, hier auf die Unfähigkeit, den Urgrund der menschlichen Beziehung zu erfassen.

 

Und daraufhin spricht Jesus von der Bedeutung der personalen Beziehung. Sie ist ein Bestandteil der Schöpfung Gottes. Jesus zitiert Aussagen über den Menschen, wie sie am Anfang der Bibel, in den beiden Schöpfungserzählungen der Genesis, gemacht sind: ‚Gott schuf sie männlich und weiblich.‘ Die Anziehung der Geschlechter liegt in der Schöpfungsidee. Beide, Frau und Mann, sind gleichrangige Menschen, die von Gott ‚verbunden‘ werden. Im griechischen Wort dafür liegt die Vorstellung des Zusammengespannt - Sein, unter einem Joch stehen, gemeinsam ziehend. Gemeint ist das Ziehen nicht als stöhnende Last, die die Verbindung ja auch sein kann, sondern als gemeinsam das Leben im Sinne der Schöpfung Gottes zu ziehen – gleichwertig, gleichrangig.

 

Das Bindende dieser Beziehung wird mit dem Zitat aus der zweiten Schöpfungserzählung der Genesis bekräftigt. Es geht um Liebe, um einzigartige Zusage, um das Erst-gesehen-Werden im Blick der Partnerin, des Partners. Die Autoren der Schöpfungserzählung haben es poetisch so ausgedrückt: ‚Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und die zwei werden ein Fleisch‘. Was für eine andere Kraft als die der Liebe kann es sein, dass der Mensch das ihm Vertraute der Herkunftsfamilie verlässt, um sich an einen anderen Menschen zu binden und mit ihr/ihm ineins zu sein. Damit beschreibt die Schöpfungserzählung die leiblich geschlechtliche Verbindung; aber ‚ein Fleisch werden‘ ist auch Ausdruck der personalen Bindung, die das jeweilige Gegenüber, diese Partnerin und diesen Partner meint, unaustauschbar.

 

Diese Verbindung ist nach biblischer Vorstellung nicht ein Zufallsprodukt menschlicher Begegnungen. Im Blick auf Gott ist es ein Zusammenkommen durch göttliche Fügung. (Wie weit das aus unserer heutigen Erfahrung eine Idealisierung ist, mag im Raum stehen bleiben. Die biblische Lebensdeutung – so auch das Markusevangelium – sieht alles im Horizont der Verbindung mit Gott.) So sind auch Bindungen in die Ehe keine Zufallserscheinungen.

Gott wird darin aber auch als der Verbindende gesehen, der mit seiner Lebenszusage die guten und schweren Tage des Wachstums der Beziehung und Bindung begleitet.

 

Die Antwort Jesu in diesem Abschnitt des Markusevangeliums verweist auf die Deutung der Ehe aus der Schöpfungsordnung Gottes. Hier steht nicht die rechtliche Regelung im Vordergrund, sondern die Idee von der personalen Bindung, die nach dem Willen Gottes gestiftet ist. Aus dieser Perspektive tritt das rechtliche Denken in den Hintergrund. Das Recht ist nach den Vorstellungen unseres Textes nötig geworden, weil der Mensch in seiner Veranlagung auch hartherzig ist. Das Gesetz regelt, was zu tun ist, wenn wir dieser Wirklichkeit des begrenzten, des scheiternden Menschen begegnen. Die Antwort Jesu in unserer Szene geht aber nicht auf die rechtliche Denke ein, sondern stellt die schöpfungstheologische Idee in den Mittelpunkt.

 

Daher ist auch die besondere Belehrung im Kreis der Jünger so eindeutig: Theologisch, aus der Logik des Schöpfungsverständnisses heraus, gilt: ‚Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Und wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet, begeht sie Ehebruch.‘ Wenn wir aber aus der Erfahrung des Scheiterns auf die Wirklichkeit der Ehescheidung schauen, dann müssen andere Kriterien mit ins Spiel kommen.

 

Die Pharisäer in unserer Szene werden nicht zufrieden sein, denn sie wollten bestätigt bekommen, was die Tora an Möglichkeiten der legitimen Scheidung eröffnet. Wir wollten vermutlich auch eine ‚barmherzigere‘ Erklärung Jesu. In der Szene des Markusevangeliums setzt Jesus aber einen Kontrapunkt. Dieser erläutert das Grundverständnis der von Gott zusammengeführten Ehe. Auch dieser Aspekt darf Glaubenden nicht zweitranig sein. Uns ist eine Nachdenklichkeit mit auf den Weg gegeben.

 

Wie Jesus konkret gehandelt hätte im Falle einer Ehescheidung, das wissen wir nicht. Wir wissen wohl aus der Überlieferung, wie Jesus mit Menschen gelebt hat, die an ihren Idealen und ihren Lebensentwürfen gescheitert sind. Da sind eindeutige Ermutigungen zur Umkehr, zu neuem Denken, zur Eröffnung neuer Lebensräume zu berichten.

 

Am Ende unseres Evangeliums begegnen wir wieder Jesus und den Kindern. Gemeint sind auch hier die Kleinen, die Rechtlosen. Dieses Mal wird die Szene zu einer Unterweisung für die Schüler Jesu in ihrem Umgang mit den Kleinen. Statt sie aufzunehmen, herrschen sie sie an. Jesus dagegen nimmt sie in die Mitte, umarmt sie, legt ihnen die Hände auf, segnet sie. Jesus wird zum Vorbild, wie die Glaubenden sich der Kleinen, der Schwachen annehmen mögen, wenn sie etwas von der Wirklichkeit Gottes begriffen haben. Das Dienen statt des Herrschens ist Zugangsweg zur Erkenntnis des Reiches Gottes.

 

Gesetz und Liebe, Rechtsordnung und menschliche Beziehung, stehen in unserer Wirklichkeit oft im Spannungsfeld zueinander. Manchmal ist das Bedenken des Urgrundes der Liebe wichtig, um auch in der Ordnung des Gesetzes dem jeweiligen Menschen gerecht zu werden. Da wird spürbar, wie sehr Zurückhaltung angesagt ist, Richter über das Leben eines anderen Menschen zu sein, nur weil es das Gesetz so festgelegt hat. Jesus bleibt ein Ermutiger, das Leben in seiner Vielschichtigkeit zu würdigen.

 

Ihr Matthias Schnegg

Termine in Lyskirchen

07.10.2018 - 14.10.2018

27. Sonntag im Jahreskreis:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung

der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe 
in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

28. Sonntag im Jahreskreis:
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

35. Lesenacht

in Lyskirchen

Die 35. Lesenacht in Lyskirchen ist am 17. November 2018 um 19 Uhr.

 

Gelesen wird das Buch Daniel.

 

 


Aus der Gemeinde

Gesprächswunsch zum Missbrauchsskandal in der Kirche

Die Erschütterung über die Offenlegung der Missbrauchsskandale in der Kirche hat auch manche unserer Gemeindemitglieder tief erfasst. Es gibt den Wunsch, dass Interessierte sich zu einer Gesprächsrunde zusammenfinden. Daher die kurzfristige Einladung an alle, die sich austauschen möchten, zum kommenden Sonntag, 14.10. um 17 Uhr im Sälchen von Maria Lyskirchen.

Agape-Gottesdienst in Maria Lyskirchen

Am 9.10. um 17 Uhr feiern wir zusammen mit der Obdachlosengemeinde Gubbio wieder einen Agape-Gottesdienst. Diese Form geht auf eine uralte Tradition der christlichen Gemeinden zurück. ‚Damals‘ feierte man das eucharistische Mahl innerhalb eines Sättigungsmahles. Der Agape-Gottesdienst in Lyskirchen zusammen mit der Gemeinde Gubbio ist schon eine Tradition geworden. Sie sind herzlich willkommen zur Mitfeier.

KV-Wahl 18. November 2018

Die Wählerlisten können zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros (Mo-Mi und Fr 9-12 und Do 15-18 Uhr) eingesehen werden.

 

Es besteht auch die Möglichkeit der Briefwahl. Wählen können (leider) nur Gemeindemitglieder, die in der Ortsgemeinde hier ihren ersten Wohnsitz haben.

 

Beweinungsalter

Nach mehreren Monaten der Abwesenheit ist unser Altar im Nordseitenschiff wieder da. Die Restauratorin hat nach Beratschlagung mit der Denkmalpflege des Bistums und des Landschaftsverbandes den alten Firnis (das ist eine Schutzschicht, die auf die Malerei aufgetragen wurde) abgenommen und mit einem neuen überzogen. Das Bild hat alte Farbintensität wieder freigelegt bekommen. Details sind jetzt wieder erkennbar, die durch die Dunklung des Firnis und der Schmutzanteile nicht mehr differenziert zu sehen war. Es lohnt sich, das Bild einmal in Ruhe anzuschauen und vielleicht manches neu zu entdecken.

 

Wie es weitergeht in der Kölner Innenstadt

Zur weiteren Entwicklung der kath. Kirche in der Kölner Innenstadt hat Pfr. Dr. Meiering aus Anlass seiner offiziellen Einführung als leitender Pfarrer und als Koordinator der Seelsorgebereiche der Innenstadt eine Einladung ausgesprochen. Der Termin dieses hier angekündigten ersten Informationsgespräches ist zwar schon gewesen, aber die Einladung gilt über diesen Termin hinaus an alle, die an der Entwicklung der Kirche in der Innenstadt mitdenken und mitwirken mögen. Auch aus unseren Gemeinden wäre gut, wenn Interessierte sich dort einbringen mögen.

 

Solange wir Pfarrer unseres Seelsorgebereiches (St. Georg, St. Maria im Kapitol, St. Maria in Lyskirchen, St. Pantaleon und St. Peter) noch auf unseren Pfarrstellen sind, ändert sich für uns formal nichts. Dennoch müssen wir so weitsichtig sein, dass wir in Zukunft auch anders denken und handeln müssen. Es bleibt Wunsch des Erzbischofs, dass die Innenstadtkirchen Orte der Einladung sind, sich in der Breite der Möglichkeiten des Katholischen zu zeigen und auszuleben. Dabei kann es sehr hilfreich sein, wenn Menschen miteinander denken, wie das auf Zukunft hin aussehen könnte. Mit diesem Wunsch hat Dr. Meiering auch sein interessantes und herausforderndes Amt angetreten. Wir werden sehr feinsinnig hinfühlen müssen, was in all dem ‚des Geistes‘ sein wird. Wir dürfen auch ausprobieren und uns belehren lassen, bis wir diesem Geist auf die Spur gekommen sind.

 

Matthias Schnegg

 

 

Pfarrer Meiering lud zum Sendungsraum-Gespräch Orientierungstreffen zum Stand in Köln Mitte Samstag, 6. Oktober 2018 Kirche Herz Jesu  Messe (18.00 Uhr) anschließend Information und Austausch (ab ca. 19.15 Uhr) ein ...   (siehe Newsletter vom 30.09.2018)

 

Seit Anfang September ist Dr. Meiering nicht nur leitenden Pfarrer in der Innenstadt, sondern auch Koordinator des sogenannten ‚Sendungsraums Köln-Mitte‘. In dieser Funktion sieht er eine seiner Aufgaben darin, mit allen Menschen guten Willens das Gespräch über die Zukunft von Glaube und Kirche mitten in Köln anzustoßen: „Wenn wir uns nicht an dem Arbeitsbegriff ‚Sendungsraum‘ abarbeiten, sondern ihn so verstehen, dass wir einen Auftrag haben, also gesandt sind, den Menschen das Reich Gottes zu künden, dann sind wir auf der richtigen Spur“, sagt Meiering. Aus diesem Grund ist für ihn die Zusammenarbeit in Köln Mitte vor allem eine pastorale Frage. Dazu brauche es lebendige Kirchorte, die den Menschen nah, wirksam, von Gott berührt und stark begegnen. „Nah: das meint sichtbar, für jeden, der durch die Stadt geht. Wirksam: das bedeutet relevant für die Menschen, nicht abgehoben, sondern Gemeinschaft stiftend. Stark: das heißt leidenschaftlich, sich einmischend und anteilnehmend. Gesandt: das steht für berufen und getragen von Gott.“

 

 

 

Pfarrer Meiering hat das Gespräch zur Pastoral
in der Innenstadt am vergangenen Samstag eröffnet. 

 

 

 

„Die derzeit kursierenden unterschiedlichen Debatten zu den Entwicklungen der Pastoral in der Innenstadt müssen geordnet werden“, ist Meiering überzeugt. Es werde nicht hinreichend unterschieden, zwischen organisatorischen Herausforderungen und Regelungsbedarfen innerhalb der Seelsorgebereiche, in denen er als leitender Pfarrer tätig ist und den pastoralen Herausforderungen und Visionen, die er in Verbundenheit mit den weiteren Seelsorgebereichen als Koordinator in den Blick nehmen will. Ersteres würden die Seelsorgebereiche idealerweise in einem gemeinsamen Ausschuss klären. Letzteres wird Gegenstand eines pastoralen Konventes sein, zu dem im nächsten Jahr eingeladen wird. „Dieser Konvent wird sich der Frage stellen müssen, wie Kirche heute für die Menschen relevant sein kann“, sagt Meiering, „alle, die sich der katholischen Kirche verbunden fühlen, sind herzlich zum Mitdenken und Mittun eingeladen.“

 

 

 

Das jetzt anstehende Orientierungstreffen schaltet Pfarrer Meiering vor, um diese Unterscheidung näher zu bringen. Trotz Auftaktveranstaltung, Ortsbesuchen in den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen sowie der Newsmail gäbe es ein großes Bedürfnis nach Information unter den Kirchenmitgliedern. Außerdem seien die Informationen noch nicht ausreichend über den Kreis der Gremienvertretungen und Hauptamtlichen hinausgegangen. Jede und jeder sei daher zum Orientierungstreffen eingeladen, um Auskunft aus erster Hand zu erhalten. Persönlich vorgestellt werden im Rahmen der Veranstaltung auch die neuen Verwaltungsleitungen und das Vorbereitungsteam für den Konvent.

 

 

 

Wer über eine Emailanschrift verfügt  und zukünftig die Newsmail zu Köln  Mitte erhalten möchte, kann sich  unter der Anschrift  pastoralSB@erzbistum-koeln.de dazu anmelden. Aufgrund des neuen Datenschutzgesetzes wird zunächst das Einverständnis für die Zusendung der Mail und die Speicherung der Daten abgefragt. Nach erfolgter Zustimmung ist man dann in den Verteiler aufgenommen. Für die Teilnahme am Orientierungstreffen bedarf es keiner Anmeldung.

 

 

 

ENDE