Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Austausch auf Augenhöhe

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
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  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Die Bilder führen Sie zur Krippenseite der Krippe in Lyskirchen

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Weihnachten 2017

Der GLORIA-ENGEL von Lyskirchen in den Gassen unseres Veedels (Foto: Matthias Schnegg)
Der GLORIA-ENGEL von Lyskirchen in den Gassen unseres Veedels (Foto: Matthias Schnegg)

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,

Still erleuchtet jedes Haus,

Sinnend geh' ich durch die Gassen,

Alles sieht so festlich aus.

 

An den Fenstern haben Frauen

Buntes Spielzeug fromm geschmückt,

Tausend Kindlein stehn und schauen,

Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern

Bis hinaus ins freie Feld,

Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!

Wie so weit und still die Welt!

 

Sterne hoch die Kreise schlingen,

Aus des Schnees Einsamkeit

Steigt's wie wunderbares Singen -

O du gnadenreiche Zeit!


Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

Montag, den 25.12.2017
Der 25 Dezember ist der 359. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch
6 Tage zum Jahresende.

 25.12. Die Geburt Jesu (Lukas 2,1-20)

Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.
Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

Lk 2,-20

 

 

Es sagte Angelus Silesius

Lyriker und Theologe

* 25.12.1624 - † 09.07.1677

Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.

Ziel muss es sein, in einer Gemeinschaft und Gesellschaft zu leben, die keinen zurücklässt

  • In einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“  schreibt Kardinal  Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln, über Weihnachten.

 

 

Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt  

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

 

Joh 1, 1-18

 

 

Hymnus einer Begegnung   (zu Johannes 1,1-18)

Und wenn er ein Hymnus des Liebeswerbens Gottes ist – dieser Prolog des Johannesevangeliums? Es ist ein erhabener Text, hochtheologisch, hochphilosophisch, hochlyrisch – alles beschreibbar in den hohen Tönen außergewöhnlicher Literatur.

 

In all dem ist sie Verkündigung eines letztlich unfassbaren Geheimnisses. Es ist die Verkündigung von Gott, der Begegnung sucht, eine endgültige und auf ewig verbindende Begegnung. Voraussetzung ist, diesen Gott glauben zu können und sich auf eine hier beschriebene Bewegung zur Begegnung einzulassen. Diese Begegnung hat ihren Anfang im schöpferischen Werden durch das Wort Gottes. Dieses Wort ist nicht nur das gesprochene Wort. Es ist auch die ganze Kraft der Schöpfung, die Urkraft, die wir Leben nennen. Dabei müssen wir uns diese Urkraft nicht nur als eine geistliche Metapher vorstellen. Oft genug erleben wir staunend, wie groß und unendlich stark diese auch körperliche Kraft ‚Leben’ ist. Die im Prolog des Johannes verkündete Kraft des schöpferischen Wortes Gottes betrifft alles, was Leben ist, eben auch das ganz grundlegende biologische Leben.

 

Mit sprachlichem Glanz beschreibt der Dichter des Hymnus diese Lebenskraft Gottes. Nichts, was Leben hat, ist ohne diese Kraft Gottes vorstellbar. ‚In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.’ Ein neues Bild wird eingeführt: das Licht. Wir dürfen annehmen, dass die Zuhörerschaft des Johannesevangeliums im alltäglichen Leben die gegenteilige Erfahrung macht: die Finsternis. Es fällt uns nicht schwer, in diesem Bild vieles ausgedrückt zu sehen, was das Leben schwer und düster macht – denkbar in allen Bereichen des Daseins.

 

Es wäre so schön, wenn wir aus dieser unbeschwerten Lebenskraft Gottes leben könnten! Aber die Wirklichkeit des Lebens auf dieser Erde ist anders. Manche sagen, dass es nicht so finster unter den Menschen sein müsste, wenn sie sich mit all ihren Machtansprüchen und Ideologien zurücknähmen und sich von Gott leiten ließen. Aber schon in den Vorstellungen von ‚Gott’ sind einander widerstreitende Ansprüche der Verwaltung Gottes beheimatet – Grundlagen mancher Auseinandersetzungen – bis hin zu tödlichem Behauptenwollen.

 

Dabei gab es immer Zeuginnen und Zeugen, die auf die Möglichkeit Gottes hinwiesen. Der Prolog des Johannesevangeliums führt den Täufer Johannes an. ‚Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.’ Auch das fällt den Gottverwaltenden oft schwer, sich selbst nicht für das Licht zu halten.

 

Es liegt eine Tragik im Liebeswerben Gottes: ‚Das wahre Licht kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht!’ Wie untrennbar ist nach diesen Worten die Verbindung zwischen Gott-Schöpfer und Mensch-Geschöpf! In einem Geschöpf – dem von den Glaubenden als Messias bezeugten – Jesus von Nazareth zeigt sich die ganze Lebenskraft Gottes. Der Messias Jesus ist ‚das Licht‘ der Welt.

 

Die Welt, die Menschen – zu welcher Zeit auch immer – hat diese Begegnung Gottes nicht erkannt, stellt der Dichter fest.

 

Ausnahme sind die, ‚die ihn aufnahmen’. Das sind die, die nicht denken, der Ursprung des Lebens zu sein; es sind die, die wissen, dass sie sich nicht der eigenen Willenskraft verdanken. Es sind die, die ‚aus Gott geboren sind.’ Es sind die, die sich der von Gott geschaffenen Kraft des Lebens bewusst sind.

 

Folgen wir dem Hymnus als einer Erzählung der Bewegung auf Begegnung hin, dann erklingt nun die kraftvolle Gewissheit, dass Gott in dieser Begegnung die Bewegung auf den Menschen hin machte und macht. Als Vergangenheit wird die historische Existenz Jesu von Nazareth benannt. Er ist die Repräsentanz der Lebenskraft, die allein von Gott her kommt. Als Gegenwart und Zukunft gilt dieser Zuspruch, weil die Begegnung Gottes mit jedem Leben niemals endet. Es ist das liebende Werben Gottes – wenn diese vermenschlichende Beschreibung erlaubt ist – um den Menschen. Wie groß ist Gott, wenn auch von seiner Seite eine Sehnsucht nach Einheit benannt werden mag. Es sind die Erfahrungen von Menschen, die in diesem Vertrauen auf Gott lebten und leben. Immer erinnern wir, dass wir diese so poetische Liebesbewegung Gottes nur mit der Voraussetzung aufnehmen können, dass Gott ist und dass wir Gott über Jesus erkennen lernen.

 

Dem Johannesevangelium ist das eine große, tief tragende Gewissheit. Darum kann es so beeindruckend bezeugen: ‚Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes von Vater, voll Gnade und Wahrheit!’ Mit Jesus, dem Mensch gewordenen Wort Gottes, der Mensch gewordenen Lebenskraft Gottes, ist die Herrlichkeit Gottes gegenwärtig, für Menschen erlebbar. Mit großer Freude können das die verkünden, die ‚an seinen Namen glauben.’ Der Name bezeugt das Wesen. Das Wesen ist bezeugt durch die Worte und Taten Jesu.

 

Jeder Versuch, diesem so dichten Hymnus der Freude an Gott und seinem Messias zusätzlich deutende Worte zuzufügen, bleibt immer begrenzt. Hinter dem hymnischen Wort steht eine Erfahrung, die eine große Geborgenheit schenkt, die Ehrfurcht und Lobpreis und Dank hervorruft. Hymnisch eben – aus sich sprechend, indem der Gesang der Herrlichkeit Resonanz sucht und findet in den Zuhörenden.

 

Noch einmal greift der Dichter des Prologes das Zeugnis des Täufers Johannes auf. Er spielte in der Geschichte des Glaubens der johanneischen Gemeinde eine große Rolle. Er ist der mahnende Wegbereiter, dieses Werben Gottes nicht zu übersehen. Der urgestaltige Täufer am Jordan wird zum Zeugen, dass der Zugang Gottes zum Menschen aus der Liebe Gottes lebt: ‚Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.’

 

Mag sein, dass wir uns mit all den immer wieder kritischen Befragungen an die Existenz Gottes oder an die tatsächliche Wirkmacht Gottes in unserer teils so unheilvollen Weltwirklichkeit schwer tun, in diesen Hymnus einzustimmen.

 

Für die Zuhörerschaft der Gemeinde des Johannesevangeliums wird die Verwurzelung in die Glaubensgeschichte Israels betont, denn die johanneische Gemeinde ist eine überwiegend aus dem Judentum stammende Versammlung. ‚Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.’ Es wäre ein Irrtum, in dieser Aussage eine Abwertung des mosaischen Gesetzes zu sehen. Die Tora, die Weisung, ist das Medium der Begegnung Gottes mit seinem Volk gewesen. Die Erfüllung des Gesetzes galt als die menschliche Antwort zur Bewegung auf Gott hin. Die Weisung dient der Erfüllung dieser Begegnung zwischen Gott und Mensch. Wie das Matthäusevangelium beschreibt, ist auch für Jesus die Tora bindende Verbindung zwischen Mensch und Gott. Jesus hat diese Weisung aber so ausgelegt, dass die Gnade und damit das Wesen Gottes noch eindrücklicher zu erkennen sind. Auch dazu gibt die Bergpredigt des Matthäusevangeliums reichen Aufschluss.

 

Die Begegnung zwischen Gott und Menschen fußt auf der Liebe, die sich im schöpferischen Wort Gottes ausdrückt. Die Bewegung dazu geht von Gott aus. Sie wird erlebbar im Wort und im Handeln Jesu.

 

Und beklagen die an der Welt und an Gott so leicht skeptischen Zeitgenossen: Wie soll ich glauben können? Wie soll ich Gott für wahr halten können? Woran soll ich diese Zusage Gottes erkennen, von der das Johannesevangelium in seinem Prolog so überschwänglich spricht?

 

Es geht nicht ohne die Entscheidung, Gott als Sein und Wesen für ‚glaub-fähig’ zu halten. Dann aber öffnet sich dem so Trauenden ein Weg der Erkenntnis Gottes, ein Weg der Einladung, sich mit der eigenen Lebensmöglichkeit auf diesen Gott zuzubewegen. Der Prolog stellt – sehr tröstlich – fest: ‚Niemand hat Gott je gesehen.’ Das mögen sich all die zu Herzen nehmen, die sich Gottes bemächtigt haben, um eigener Macht eine Autorität an die Seite zu stellen.

 

Ein Maß der Erkenntnis Gottes ist uns als Glaubenden aber gegeben: ‚Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, ER hat Kunde gebracht!’ Das Maß des Zutrauens in die Bewegung Gottes ist die Person Jesu. Und wer sich darauf einlassen kann, dem sind die Worte des Johannesevangeliums hymnische Freude: Es geht um eine Bewegung, zu der wir eingeladen sind, eine Bewegung, die von Gott längst ausgeht, die das Ziel der unendlichen Begegnung hat. Das Ziel heißt in der Sprache des Johannesevangelium: das Leben in Fülle!

 

Ein daraus unseren Lebensweg segnendes Weihnachtsfest
– zur Gottesbegegnung hin!

 

Ihr Matthias Schnegg

 

WEIHNACHTEN 2017

Sonntag (Heiligabend):

18.00 Uhr Feierliche Christmette
der Gemeinde

23.00 Uhr Feierliche Christmette
in die Heilige Nacht

Kollekte: ADVENIAT

 

Montag (1. Weihnachtstag):

10.30 Uhr Heilige Messe
Gem. St. Georg

18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe zum Hochfest der Geburt des Herrn

Kollekte: ADVENIAT

 

Dienstag (2. Weihnachtstag):

18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe zum Fest des Hl. Stephanus

 

Mittwoch: EVANGELIST JOHANNES

18.00 Uhr Heilige Messe in der Weihnachtsoktav mit Segnung des Johannesweins

 

Donnerstag:
TAG DER UNSULDIGEN KINDER

15.00 Uhr Mahnläuten
gegen Gewalt an Kindern

18.00 Uhr Heilige Messe in der Weihnachtsoktav

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe
in der Weihnachtsoktav

 

Samstag:

18.00 Uhr Heilige Messe,
in der Weihnachtsoktav

 

Sonntag (Silvester):

18.00 Uhr Feierliche Hl. Messe
zum Jahresabschluss

23.00 Uhr Friedensgebet.

Die Kirche ist bis 01.00 geöffnet!

 

Montag (Neujahr):

10.30 Uhr Heilige Messe
Gem. St. Georg

18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe zum Jahresbeginn mit der Möglichkeit des persönlichen Segens

 

Friedensgebet

in Lyskirchen:

Herr, schenke

Frieden!

 

Friedensgebet

von 23 Uhr bis 23.30 Uhr

am 31.12.2017 in

Lyskirchen

 

Zum stillen Jahreswechsel

ist die unsere Kirche bis 01.00 Uhr geöffnet

 

 

Neujahrskonzert 2017

nach der Neujahrsmesse

1. Januar 2018

 

Neujahrskonzert

 

in St. Maria Lyskirchen

 

Ulrich Cordes,
Tenor

 

Frank Stanzl,
Orgel und Klavier

 

Werke

von Bach, Cornelius, Franck und Reger


Sie sind eingeladen.

WeihnachtsFeier

Die großen Feste haben ihre eigene Feierwoche – so auch Weihnachten. In Maria Lyskirchen begehen wir diese Feierwoche mit allabendlichem Gottesdienst. Diese Zeit hat verschiedene Aspekte, die zum Klingen gebracht werden.

 

  • Am Fest des Apostels und Evangelist Johannes (27.12.) wird in der Messfeier Wein gesegnet. Wie in den Vorjahren, bieten wir den gesegneten Wein zum Verkauf an – der Erlös kommt unserer Kirche zugute. Es sind qualitativ hochwertige Weine – der weiße für 10 €, der rote für 15 €.

 

  • Am Gedenktag der unschuldigen Kinder (28.12.) stehen die Kinder im Blick, die unter Gewalt, Missbrauch, Hunger, Krieg leiden müssen. Die Geschichte des Kindermordes von Bethelhem hat einen in der Glaubensgeschichte Israels gegründete Bedeutung und weist auf die Besonderheit Jesu hin. Diese für die Mächtigen gefährliche Besonderheit gründet in den Erfahrungen, die die Glaubenden zu Lebzeiten des erwachsenen Jesus gemacht haben. Heute geht unsere Aufmerksamkeit zu den vielen Kindern auf dieser Erde, die unter der Ausübung der Macht der Stärkeren leiden müssen, teils tödlich verletzt an Leib und Seele. Ihnen gilt an diesem Gedenktag unsere Solidarität. Um 15 Uhr werden die Glocken von Maria Lyskirchen zur Mahnung an dieses so vielfältige Unrecht läuten. Am Abend im Gottesdienst sind die mit in unserem Gebet.

 

  • Am Jahresschluss (31.12.) verabschieden wir dieses Jahr 2017. Es ist ein Jahr, in dem der Frieden sich nicht verwirklicht hat, ein Jahr mit teils zunehmenden Besorgnissen, ein Jahr mit Hoffnungszeichen und persönlichen Glückserfahrungen. Wir tragen die Bandbreite des menschlichen Erlebens in unser Gebet. Aus der Gemeinde sind Gebetsanliegen formuliert, die dieses Jahr abschließen.

 

  • Am Jahresanfang (1.Januar 2018) legen wir das neue Jahr mit all seinen Unvorhersehbarkeiten in unser Gebet – mit der Bitte um den begleitenden Beistand der Lebenskraft Gottes, des Geistes. Am Ende der Messfeier können alle, die mögen, einen persönlich zugesprochenen Segen erteilen lassen.

 

  • Nach der Messfeier wird unser Kantor zusammen mit dem Organisten und Komponisten Frank Stanzl ein Neujahrskonzert geben.

 

Uns segnende WeihnachtsFeier!

Neujahrsempfang 2018

Am Sonntag nach Epiphanie, am Fest der Taufe Jesu (7. Januar), halten wir im Anschluss an die Messfeier unseren Neujahrsempfang in der Unterkirche. Alle, die mögen, sind herzlich willkommen.

Seniorenkaffee

Es ist ein guter Brauch in Lyskirchen, dass an einem Nachmittag die Senioren zu Messfeier, Krippenführung und anschließendem Kaffeetrinken eingeladen sind. In diesem Jahr findet diese Begegnung am 9. Januar ab 14 Uhr (Beginn der Messfeier) statt.

Seminartag zum Markusevangelium

In diesem Jahr wird in der Liturgie an den Sonntagen das Markusevangelium verkündet. Für Interessierte biete ich einen Seminartag zum Evangelium an: 20. Januar, 10-16 Uhr. Wegen des Mittagsimbisses werden Interessierte gebeten, sich unter schnegg@lyskirchen.de anzumelden.

 

Krippe in Maria Lyskirchen Weihnachen

... schauen Sie einfach
bei uns vorbei ...

Weihnachten?, was ist das? (Foto: Matthias Schnegg)
Weihnachten?, was ist das? (Foto: Matthias Schnegg)

Unsere Krippe im DOMRADIO an Heilig Abend 2017: Kölner Milieukrippe thematisiert den Krieg im Jemen

Weihnachtsgeschichte mit Realitätsbezug

  • Sie ist Tradition in
    St. Maria in Lyskirchen
    in Köln:

    Die Milieukrippe stellt seit 1996 Szenen der Bibel dar.

    Zu diesem Weihnachtsfest spielt vor allem die Geschichte der
    Königin von Saba eine wichtige Rolle.

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PS: Es ist zwar Weihnachten, aber wenn es noch interessiert ...

Berlin - Lichterfelde

Villa in Kadettenweg Berlin Lichterfelde
Villa in Kadettenweg Berlin Lichterfelde

Lichterfelde ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Lichterfelde grenzt im Nordwesten an Dahlem, im Nordosten an Steglitz, im Westen an Zehlendorf und im Osten an Lankwitz sowie im Süden an das Land Brandenburg. Die Villenkolonie Lichterfelde entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf der Feldflur der alten Dörfer und Rittergüter Lichterfelde und Giesensdorf.

 

Über die A 115 erreicht man schnell die A 2, die zügig in den Westen führt ohne, dass man sich durch den oft stockenden Berliner Verkehr quälen muss ...

 


Ein Pfarrhaus in Berlin - Lichterfelde

Auf der Internetseite der Pfarrei
"Heilige Familie" in Berlin-Lichterfelde heißt es:

"Pfarrbüro Heilige Familie, Kornmesserstr. 2. Das Pfarrbüro befindet sich nicht mehr im Pfarrhaus, sondern im Jugendhaus. Nutzen Sie bitte den barrierefreien Seiteneingang..."

Was wurde aus dem Pfarrhaus?

Die Antwort versuchte ganz aktuell die BERLINER ZEITUNG zu geben.

 

Der Berliner Erzbischof gab einen Einblick in seine Zweizimmerwohnung.

 

ZUM ARTIKEL >>>


Was macht eine Haushälterin eigentlich den ganzen Tag in einer Zweizimmerwohnung?

"Wenn die Haushälterin abends nach Hause geht und keine Gäste da sind, hat Koch das Haus für sich..." schreibt die Journalistin der BERLINER ZEITUNG >>>

FACEBOOK und die Werke der Barmherzigkeit

Matthäus 25,36: Ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet.

Am 7. Dezember hat der Vatikan die diesjährige Weihnachtskrippe auf dem Petersplatz enthüllt. Sie besteht aus zwanzig lebensgroßen Figuren. Thema in diesem Jahr die sieben Werken der Barmherzigkeit. (Matthäus 25,31-46)

 

Bei Matthäus 25,36 heißt es dann auch: "Ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet."


Die Webseite veritas-vincit-international.org wollte ein Foto der Vatikan Krippe  auf Facebook einstellen. Es wurde abgelehnt. Die Begründung lautete: „Ihr Eintrag darf keine Bilder enthalten, die sexuell anzüglich oder provokant sind.“

VORSICHT! Ganz böse Frage


Hat ein libyscher Schneider in Köln Asyl gefunden?

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