Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

"Der Friede
sei mit Euch!"

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

5. Sonntag der Osterzeit 2018

 

Sonntag,  29.04.2018 ist der 119. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 246 Tage bis zum Jahresende.

29.4.1945: "Gruppe Ulbricht"

In der Nähe von Berlin landeten Funktionäre der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) unter der Führung von Walter Ulbricht. Die Gruppe war in Moskau zusammengestellt und ausgebildet worden, um in der künftigen sowjetischen Besatzungszone administrative und politische Aufgaben zu übernehmen. Die Gruppe setzte sich aus jenen deutschen Exil-Kommunisten zusammen, die die größte Nähe zur Politik Stalins aufwiesen. Viele andere Kommunisten und Sozialdemokraten, die in der Sowjetunion Zuflucht vor den Nazis gesucht hatten, waren im Zuge der Stalinschen Säuberungen entweder umgebracht oder in Straflager verschleppt worden.

Potentielle Zeuginnen gegen Menschenhändler in Abschiebehaft

Opfer zu Tätern gemacht?

Vergangene Woche schlug die Polizei mit einer Razzia gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution zu. Doch viele der bundesweit festgenommenen Frauen befinden sich nun laut der Frauenrechtsorganisation SOLWODI in Abschiebehaft.

 

 

Ordensschwester Lea Ackermann (Frauenrechtlerin und Gründerin der Frauenrechtsorganisation SOLWODI):

Es ist schockierend, denn man weiß, dass diese Frauen die Betroffenen sind. Sie wurden dahinein gezerrt, oft unwissend, wo sie sind und was mit ihnen los ist – einzelne Frauen haben bis zu 36.000 Euro Schulden gemacht, nachdem man ihnen gesagt hatte, das sie hierher kommen können – diese müssen sie jetzt erst mal abarbeiten. Sie bekommen aber kein Geld und können auch nichts nach Hause schicken, so wie sie sich das ursprünglich vorgestellt hatten. Es ist eine Ausbeutung gegen alle Menschlichkeit.

Das ganze Interview auf DOMRADIO >>>

 

5. Sonntag der Osterzeit

1. Lesung

Barnabas erzählte den Jüngern,

wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe

 

Lesung aus der Apostelgeschichte

 

In jenen Tagen, als Paulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm und konnten nicht glauben, dass er ein Jünger war. Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser mit ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus mutig und offen im Namen Jesu aufgetreten sei. So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. Als die Brüder das merkten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus. Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes..

 

Apg 9, 26-31

 

 

2. Lesung

Wir sollen an den Namen Jesu Christi glauben und einander lieben

 

Lesung aus dem ersten Brief des Johannes

 

Meine Kinder, unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen. Wenn das der Fall ist, wissen wir, dass wir auf der Seite der Wahrheit stehen. Zudem können wir damit unser Herz vor Gott zur Ruhe bringen. Denn wann immer unser Gewissen uns anklagt, dürfen wir wissen: Gott in seiner Größe ist barmherziger als unser eigenes Herz, und ihm ist nichts verborgen. Er, der uns durch und durch kennt, sieht nicht nur unsere Verfehlungen. Wenn unser Gewissen uns also nicht länger verurteilt, dann, liebe Freund, können wir uns voll Zuversicht an Gott wenden und werden alles bekommen, was wir von ihm erbitten; denn wir befolgen seine Gebote und tun das, was ihm gefällt. Gottes Gebot ist: Wir sollen an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben, und wir sollen einander lieben, wie Jesus es uns befohlen hat. Wer Gottes Gebote befolgt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Und dass Gott in uns lebt, erkennen wir daran, dass er uns seinen Geist gegeben hat.

 

(Ü: Genfer NT)

 

1 Joh 3, 18-24

 

 

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

 

Joh 15, 1-8

 

Zusammen gehörig

1 Johannes 3,18-24

Dass gegebenes Wort und Tat zusammen gehören, leuchtet ein. Das hat auch etwas mit Verlässlichkeit zu tun, auch mit der Haltung einer Gradlinigkeit. Wort und Tat gehören zusammen. Der Johannesbrief hat gerade von der Liebe zum Nächsten gesprochen als eine Konsequenz aus der Erfahrung, Kinder Gottes zu sein. Daher unterstreicht unser Lesungsabschnitt im ersten Satz: ‚Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.’ Die Genfer Übersetzung des Neuen Testaments schreibt: ‚Unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen.’

 

Der Autor des Johannesbriefes nutzt diese ethische Verpflichtung, um sie als ein Erweis des ‚In-der-Wahrheit-zu-Sein’ zu benennen. ‚In der Wahrheit zu sein‘ bedeutet hier nicht einen Anspruch, im einzig wahren Glaubensbekenntnis zu stehen – in Abgrenzung zu anderen. ‚In der Wahrheit sein’ heißt, zu Gott zu gehören. Wo das gegebene Wort der Liebe und das Handeln in der Liebe übereinstimmen, daran ist zu erkennen, dass wir zu Gott gehören. Und wo wir diese Gegenwart Gottes, diese Zugehörigkeit zu Gott annehmen dürfen, kann unser Herz, können wir beruhigt sein. Mit dem Herzen ist hier das Gewissen gemeint, unser Empfinden und unser Verstand der Urteilsfindung gleichermaßen.

 

Der Briefschreiber verweilt aber nicht in einer Selbstgenügsamkeit eines mit Gott verbundenen Menschen. Wenn nämlich diese Zughörigkeit zu Gott einzig auf unseren guten Taten der Liebe gründete, dann wäre es nicht immer gut bestellt um die Verbindung zwischen Gott und Mensch. Zu sehr weiß der Autor, dass wir Menschen immer wieder hinter den Ansprüchen der Liebe zurückbleiben, vor allem auch in der tätigen Liebe unserer Begegnungen miteinander. Da sind schnelle Bewertungen, Beurteilungen, Lieblosigkeiten, Konkurrenzen und manches andere viel zu schnell am Zuge, als dass wir uns als vollendete Menschen der Liebe bezeichnen könnten. Um diese Menschlichkeit weiß das Johannesbrief und führt daher einen weiteren Gedanken an.

 

Gott weiß um diese Begrenzung des menschlichen Handelns, sagt unsere Perikope. Darum bekennt sich der Briefschreiber zum Vertrauen, dass Gott ‚größer ist als unser Herz und er weiß alles.’ Gottlob!, können wir da nur sagen. Gott ist großzügiger in der Bewertung unseres Lebens als unser Gewissen. Darum heißt es in unserem Text auch: ‚Wenn unser Herz (Gewissen) uns auch anklagt ...’ In menschlichem Maß müssen wir oft kapitulieren. Wir müssen anerkennen, dass Wort und Tat unbedingt zusammengehören, um glaubhaft zu sein; aber es gelingt oft nicht so uneingeschränkt. Das Idealmaß ist dann wieder einmal größer als unser eigenes Können.

 

Im Gegensatz dazu dürfen wir darauf bauen, dass Gott kein kleinkarierter Abzähler von Verfehlungen ist. Selbst wenn nach unserem Maß wir nicht bestehen könnten – Gottes Wesen ist größer und großzügiger. Das liebende Erbarmen steht über allem.

 

Der Briefschreiber wechselt wieder die Perspektive und spricht seiner Gemeinde (und den Einzelnen) zu: Wenn Gottes liebendes Erbarmen da ist, dann müssen wir unser Leben nicht immer wieder verurteilen und klein machen aufgrund unserer mangelnden Liebe. Wir dürfen davon ausgehen, dass hiermit nicht zu einer laxen Beliebigkeit geraten wird. Es geht um das Empfinden, durch das Erbarmen Gottes sich gelöst zu wissen vor marternder Selbstverurteilung. Wenn Gott in seiner Liebe auffängt, was wir uns vor unserem eigenen Gewissen nicht zuzugeben vermögen, dann liegt in dieser Großzügigkeit Gottes die Ermutigung zum Neuanfang.

 

Diese Einladung zum Neuanfang belebt die Beziehung zu Gott, stärkt das Vertrauen in seine Zuwendung. Darum kann der Johannesbrief auch sagen: ‚Wenn unser Gewissen uns also nicht länger verurteilt, dann, liebe Freunde, können wir uns voll Zuversicht an Gott wenden.’ (Ü: Genfer NT). Diese Zuversicht wird in der Betrachtung des Briefautors spürbar in der Gewissheit, im Gebet von Gott erhört zu werden. Diese Zuversicht hat ihre Wurzeln in der Erfahrung dieses liebenden Erbarmens Gottes. Weil Menschen dieser Großzügigkeit von Gott erfahren, sind sie bestärkt darin, selbst die Liebe zu Gott und dem Nächsten zu leben. Das ist die Erfüllung der Gebote, weniger aus der drohenden Anweisung als als Reaktion auf selbst erfahrene Ermutigung zum Leben, auf erfahrene Liebe des Erbarmers.

 

Es könnte nahe liegen, diese Gedanken als ein Werk ethischer Anweisung zu betrachten. Aber dem Johannesbrief liegt weniger an einer moralischen Aufrüstung als an einer Vertiefung des Glaubens und des Vertrauens in Gott. Es geht um Lebensstärkung, die ihren Urgrund in der Zusage Gottes findet. Darum bringt nun der Brief das Thema Glauben und Handeln auf den Punkt.

 

Das Gebot besteht darin: ‚Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.’ Alle Zugehörigkeit zu Gott ist für den Briefautor gebunden an den Glauben an Jesus, den Christus, den Sohn Gottes. Das ist wiederum johanneische Theologie, dass Jesus der Einzigoffenbarer Gottes ist. Er kommt aus der Sphäre, der Herrlichkeit, Gottes, tritt in die Welt ein, um die Menschen durch seine Liebe wieder mit Gott zu verbinden, und geht zurück in die Sphäre, die Herrlichkeit, Gottes. Daher kann die Gottesverbindung der Glaubenden nur über das Vertrauen in Jesus als dem Messias, dem Sohn Gottes, gehen. Dazu gehört es, in der Weise in der Welt zu sein, wie Jesus Zeugnis der Liebe zu Gott und den Menschen gegeben hat. Der Anfang unserer Perikope weiß, dass wir da als Menschen immer vor dem Ideal des Messias zurückbleiben. Aber die Weisung Jesu bleibt Richtmaß und Ansporn, in der Liebe zu wachsen. Manchmal gelingt es uns, ein solches Wachstum in unserer Lebenshaltung zu erkennen.

 

Der Johannesbrief legt nahe, dass Gott überall da bleibt und in seinem liebenden Erbarmen wirkt, wo Menschen in der Spur Jesu ihr Leben zu gestalten bemüht sind. So wird dieses Leben nach der Weisung Jesu zum Maß der Gottzugehörigkeit: ‚Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm.’

 

Und wie können wir erkennen, dass wir in der Gottzugehörigkeit stehen? Der Geist, die Lebenskraft Gottes, ist dieses Erkennungszeichen der Zugehörigkeit: ‚Und dass Gott in uns lebt, erkennen wir daran, dass er uns seinen Geist gegeben hat.’ (Ü: Genfer NT)

 

Der Geist ist das lebende und belebende Element unserer Gottesvergewisserung. Der Geist trägt unser Reifen in der Weisung Jesu. Der Geist spricht uns in diesem Reifungsprozess die erbarmende Liebe Gottes zu, wenn wir dem Ideal der Gottes- und Geschwisterliebe nicht nachgekommen sind. Der Geist ist die Kraft, mit der wir nicht aufhören, diese Reifung weiter gehen zu wollen. Der Geist ist es, der Gott und Mensch verbindet.

 

Es geht um eine entschiedene Lebenshaltung. Das Kostbare des Zuspruchs des Johannesbriefes liegt auch darin, dass unsere Abweichungen vom Ideal nicht moralisiert bloßgestellt sind. Sie werden als zum Menschsein gehörend angenommen. Das Vertrauen setzt auf Entwicklung, auf Reifung. Ermutigung dazu ist Gottes Großherzigkeit des liebenden Erbarmens. Darauf vertrauen zu lernen ist ein Wirken des Geistes. Dieses Vertrauen ermutigt, statt klein zu machen. Dieses Vertrauen leitet nicht an zum Müßiggang im Reifen der Liebe. Dieses Vertrauen will stärken, sich auf den Weg zu machen. Es ist der Weg, den die Lebenshaltung Jesu uns vorgezeichnet hat. Den Glaubenden ist Jesus das Ideal, wie Menschen als Menschen der Schöpfung Gottes leben können. Wir sind aber nicht Jesus, der Christus. Und das weiß der Johannesbrief – und liebt darin den Menschen in seiner Unvollkommenheit; und macht Mut, diese weiter aufzubrechen. Der Geist ist uns gegeben, als Lebensatem dieses Reifens.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

29.04.2018 - 06.05.2018

5. Sonntag der Osterzeit:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde und
18. Jahrgedächnis Karl Bursch

 

Dienstag:

18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe

zur Eröffnung des Marienmonats anschließend Konzert VierKlang

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:

ab 19.00 Uhr Nachterfahrung in Wort, Tanz und Musik: Paulus Brief an die Gemeinde in Rom

 

6. Sonntag der Osterzeit:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

8. Jahrgedächtnis für Frau Uschi Lünenborg

Kollekte: Katholikentag

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

LESENACHT
Einleitung in den Römerbrief
Eine Zusammenfassung von Matthias Schnegg zum Vortrag von Dr. Gunther Fleischer am 6. März 2018 in St. Maria in Lyskirchen, Köln.
einleitung-roemerbrief-05-05-2018.pdf
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Sie sind eingeladen

Mai – Marien – Monat

Den 1. Mai begehen wir als Marienkirche auch in diesem Jahr wieder mit einem feierlichen Abendgottesdienst. Um 18 Uhr beginnt die Hl. Messe, an deren Ende wir in einer Lichterprozession zur besonders geschmückten Skulptur unserer Schiffermadonna ziehen werden. Vor dieser besonderen Darstellung der Gottesmutter haben über Jahrhunderte hin Menschen ihr Leben der Fürsprache der Gottesmutter anvertraut – in guten und schweren Tagen.

 

Donnerstags um 15 Uhr wird der Rosenkranz vor der Schiffermadonna gebetet. Es ist das meditative Gebet, das ein uns sehr bewegendes Anliegen immer wieder vor Gott trägt: Die Verständigung der Kulturen, Religionen und Völker als die dringliche Bitte um Frieden für die Menschheit.

 

Unter dieser Überschrift hat das Ensemble Vierklang ein schönes

Konzertprogramm erarbeitet.

 

Das Konzert findet am 1.Mai um 19.00 Uhr nach der Messe statt.

 

Es werden Werke von Pachelbel, Reger, Mawby, Brahms, u.a. gesungen.

 

Herzliche Einladung!

 

n a c h t e r f a h r u n g

wort + tanz + musik am 5. Mai

Zum 34. Mal wird in St. Maria in Lyskirchen ein ganzes biblisches Buch gelesen. Begonnen haben wir im November 2001. Danach gab es jedes Jahr zwei Lesungen. Das Neue Testament ist bereits in einer Wiederholung.

 

Viele Menschen haben in den unterschiedlichsten Funktionen diese Besonderheit des geistlichen Lebens in Maria Lyskirchen bis auf den heutigen Tag mitgetragen und tun es auch heute noch. Bewusst steht die Verkündigung des biblischen Wortes im Vordergrund, keine religionspädagogischen Auslegungen. Abschnitte werden in der Originalsprache (hebräisch oder griechisch) vorgetragen, um den Kontakt zum ursprünglichen Text darzustellen. Tanz und Musik sind mittragende Elemente, die der Aufnahme des Textes dienen.

 

Wir hören in der Regel nur Ausschnitte von Bibeltexten. Geschrieben wurden diese Texte aber als Gesamtwerke. Wenn wir sie als solche an einem Stück hören, wird ihre literarische Kraft noch nachvollziehbarer.

 

Mit diesen Lesungen haben wir auch einen der Schwerpunkte unseres Gemeindelebens markiert – die intensive Beschäftigung mit der Hl. Schrift. Neben den Lesenächten stehen da die allwöchentlichen offenen Bibelgespräche nach dem Gottesdienst am Freitag, die Vorbereitungstage zu den Kar- und Ostertagen, die Bibelseminare und die Einführungen in die jeweiligen Bücher der Lesenächte. Auch die sonntägliche Predigt versucht, das Verständnis der Hl. Schrift weiter zu öffnen. Letztlich ist das Ziel nicht, sich im Wissen um diese der alten Bücher fortgebildet zu haben. Die Hl. Schrift mag uns Orientierung sein, um uns, unser Leben, unsere Aufgaben in der Welt mehr und mehr sinntragend verstehen und gestalten zu können.

 

Am kommenden Samstag lesen wir den Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom. Dieser Brief ist auch als ein Vermächtnis der Theologie des Paulus anzusehen.

 

Die Lesenacht ist eine offene Veranstaltung. Wir beginnen um 19 Uhr. Sie können kommen und gehen, wie es für Sie passt. Es wird drei Pausen geben, in denen nette Menschen eine kleine Agape in der Unterkirche vorbereitet haben.

 

Herzlich willkommen zum Mitleben
dieser besonderen Art der Verkündigung.

 

Sanierung Pfarrhaus

Die Arbeiten zur Abdichtung des Daches sind in vollem Gange. Ab dem 2. Mai wird die Farbe der Fassade abgenommen. Danach werden schadhafte Stellen des Putzes erneuert. Später wird die Fassade mit einer Mineralfarbe wieder angestrichen werden – so dezent, wie sie vorher auch war, denn im Mittelpunkt des Stadtbildes steht die Kirche.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Eigentlich ist der Eine ja noch bis zum 30.04.2018 Generalvikar des Erzbistums Köln und der Andere erst ab dem 01.05.2018 neuer Generalvikar. Aber es war wohl dem Kalender geschuldet, dass die Verabschiedung des bisherigen Generalvikar und die Einführung des neuen Generalvikars bereits am vergangenen Freitag, dem 27. April erfolgte.

Montag, 30.04.2018 ist wohl auch für das Generalvikariat Brückentag und da wäre Maria Himmelfahrt wohl ziemlich leer geblieben...

 

Den Herren Gottes Segen und viel Erfolg bei der jeweils neuen Aufgabe.