Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bis in Ewigkeit

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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    geöffnet.
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

 

 

Sonntag,  28.01.2018 ist der 28. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 337 Tage bis zum Jahresende.

28.1.1918: Spartakusstreik

Zum 30. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erschien in der SBZ eine Sonderbriefmarke
Zum 30. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erschien in der SBZ eine Sonderbriefmarke

Im vierten Kriegsjahr des Ersten Weltkriegs mehrten sich in Deutschland die skeptischen Stimmen gegenüber dem Krieg. Unterschiedliche Bewegungen mobilisierten das Volk gegen den Krieg. Die kommunistische Spartakusgruppe um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht rief die deutsche Bevölkerung zum Massenstreik auf. Rund eine Million Arbeiter gingen in den Großstädten auf die Straße. Erst nach drei Tagen griff das Militär ein und zerschlug den Streik.

Auch wenn es wehtut

Ein Gastbeitrag von Klaus Mertes in der ZEIT


Die Reaktion des Papstes auf einen Missbrauchsskandal wirft die Frage auf: Wie geht man richtig mit Tätern und Opfern um?

 

Papst Franziskus hat um Entschuldigung für seine verletzenden Äußerungen gegen über Missbrauchsopfern gebeten. Richtig so! Das war nötig. Aber erst einmal: Was ist überhaupt geschehen? Während des Papstbesuchs in Chile, am Rande eines Gottesdienstes, wurde der Papst auf den chilenischen Bischof Juan Barros, 61, angesprochen. Missbrauchsopfer werfen dem Bischof vor, von Verbrechen gewusst und geschwiegen zu haben. Die Antwort von Franziskus: "Alles ist Verleumdung. Ist das klar?" Es gebe "keinen einzigen Beweis". >>>

 

Kriegsgerät in Krisenländer

Deutsche Rüstungsexporte auf Rekordhoch

Die große Koalition hat in den vergangenen vier Jahren deutlich mehr Rüstungsexporte genehmigt als die Vorgängerregierung. Der Gesamtwert der Lieferungen lag von 2014 bis 2017 bei 25,1 Milliarden Euro und damit 21 Prozent höher als in den Jahren der schwarz-gelben Koalition von 2010 bis 2013"

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

4. Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung

Einen Propheten will ich ihnen

erstehen lassen und meine Worte in seinen Mund legen

 

Lesung aus dem Buch

Deuteronomium

 

Mose sprach zum Volk: Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören. Der Herr wird ihn als Erfüllung von allem erstehen lassen, worum du am Horeb, am Tag der Versammlung, den Herrn, deinen Gott, gebeten hast, als du sagtest: Ich kann die donnernde Stimme des Herrn, meines Gottes, nicht noch einmal hören und dieses große Feuer nicht noch einmal sehen, ohne dass ich sterbe. Damals sagte der Herr zu mir: Was sie von dir verlangen, ist recht. Einen Propheten wie dich will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm meine Worte in den Mund legen, und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm auftrage. Einen Mann aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft. Doch ein Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu verkünden, dessen Verkündigung ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im Namen anderer Götter spricht, ein solcher Prophet soll sterben.

 

Dtn 18, 15-20

2. Lesung

Die Jungfrau sorgt sich um die

Sache des Herrn, um heilig zu sein

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

Brüder! Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen. Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem Herrn dienen könnt.

 

1 Kor 7, 32-35

 

 

 

 


Er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte. Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten. In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

 

Mk 1, 21-28

 

Befreit

zu Markus 1,21-28

Das Markusevangelium führt uns mit der heutigen Erzählung in die Synagoge von Kafarnaum. Wir wissen, dass wir Zuhörende sind, Menschen in ganz anderen kulturellen Bezügen. Wir wissen, dass wir nicht hinhören, um Fakten aus dem Leben Jesu zu sammeln oder wie Archäologen die Zeit Jesu möglichst exakt bestimmen zu können. Wir sind Hinhörende in einer Geschichte, die uns etwas von der Kraft der Verkündigung Jesu vermitteln will. Dazu haben wir bevorzugt die Heilige Schrift. Wir finden uns also jedes Mal wieder wie im Zuschauerraum einer Bühne, auf der ein Geschehen um Jesus erzählt wird. Wir können gelassen sein, denn das erzählte Stück ist eine Geschichte, die Urmenschliches berichtet. Sie will uns die Kraft vor Augen stellen, die Menschen in Jesus erlebt haben. Wie jede solcher Erzählungen wird sie beglückt sein, wenn sie eine Wirkung in Herz und Verstand zurücklassen. Wir als zuhörend Zuschauende werden bestenfalls sogar direkt Teil des Geschehens der Erzählung.

 

Wir hören von einem Besuch Jesu in der Synagoge, dem jüdischen Versammlungs- und Gebets- und Lehrhaus. Wir hören, dass Jesus dort spricht. Als volljähriger Jude hat er das Recht dazu. Was uns nicht verborgen bleibt: Die Wirkung Jesu scheint jenseits der üblichen Vorträge der amtlichen Religionsvermittler zu sein. Menschen sind ‚sehr betroffen von seiner Lehre’. Und warum das so elektrisiert hat, wird gleich dazu erklärt: ‚Denn er lehrte wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.’ Erste Reaktion vielleicht: Das wird den so abqualifizierten Schriftgelehrten nicht gefallen. Andere Reaktion: Das scheint interessant zu werden. Da spricht nicht einer, der das sagt, was man so üblicherweise in der Verkündigung hört und teils auch gerne und gefällig hört. Da spricht einer ‚anders’, mit ‚göttlicher Vollmacht’. Das lässt aufhorchen.

 

Wer sind die Schriftgelehrten? Es sind Menschen, die lesen und schreiben können, die als Rechtsberatende tätig sind, die daher einen gewissen Einfluss auf die Menschen haben. Weil sie der Schrift kundig sind, sind sie auch Kenner der Heiligen Schrift. Sie beschäftigen sich viel mit der Schrift. Sie verstehen sie auszulegen und darin die Gemeinde zu unterrichten. Eine Ahnung kommt auf, dass in deren Vermittlung vielleicht oft das fehlt, was wir ‚Geist’ oder ‚Wirkmacht’ nennten. Es mag alles sehr eindrücklich richtig und erklärend sein, aber es springt der Funke der göttlichen Berührung nicht über. Es klingt wie der Vortrag eines Gelehrten, aus dem viel Kenntnis, aber nicht der göttliche Funke des Geistes zu sprechen scheint.

 

Wir kennen so etwas auch – Vorträge gelehrter Wissenschaftler oder auch kluger Prediger, aber es scheint, als springe da nichts in das Zentrum unserer Gottsuche. Diese Feststellung dient nicht der Verachtung der so sprechenden Lehrer. Sie sind ja auch nur Menschen, die auf der Suche nach der Wirklichkeit Gottes sind. Die wissenden Ausführungen über die Bedeutung der Schriften sind dann vielleicht auch nur Annäherungen an das, was sie selbst noch nicht erfahren konnten. Bekanntlich ist die Erfüllung mit dem Geheimnis Gottes nicht menschenmachbar.

 

Das Markusevangelium nimmt die Schriftgelehrten als Figuren, an denen die Andersartigkeit Jesu umso drastischer zu erkennen ist. Wenn wir es eher als Regieanweisung denn als Verachtung dieser Menschengruppe sehen können, ist es vielleicht hilfreich. Oft schützen Menschen eine unerschrockene Selbstsicherheit vor, die sich alles andere als gewiss sind. Erzählerisch werden wir die Schriftgelehrten überwiegend als Gegenpol Jesu erleben. Das Andersartige Jesu scheint zu sein, dass durch ihn etwas von der direkten Kraft der Gegenwart Gottes erfahrbar ist. Es ist sprachlich so schwer zu fassen, weil mit Worten etwas beschrieben sein will, was als Wort sofort wieder holprig und starr klingt: Es geht um die erfahrene Wirklichkeit ‚Gott’, um das Berührtsein von dieser Kraft, die Jesus als seinen Vater benennt.

 

Als Zuhörende oder Zusehende der Szene des Evangelisten sind wir vielleicht schon etwas in interessierte Aufmerksamkeit gekommen. Wir kennen das gelehrige, aber wenig Feuer fangende exakte Reden über Gott und Jesus und die Heiligen Schriften. Wir kennen auch die gelegentlichen Feuer bringenden Berührungen mit der Andersartigkeit dessen, was Jesus verkündet. Das sind dann Glücksmomente der Glaubenssuche.

 

Und dann lässt Markus einen Mann aus der Versammlung hervortreten. Ein Mann mit einem Geist. Ein von Dämonen Besessener. Sogleich spielen sich Bilder in unsere Wahrnehmung ein: Dämonen sind Teufel, so in der Kunst vielfältig, so abschreckend und lasziv und hämisch grinsend ins Verderben treibend. Als aufgeklärte Menschen bringen wir das gleich mit psychiatrischen Krankheitsbildern zusammen. Um welche Abnormitäten es sich faktisch handelt, wissen wir nicht genau.

 

Aber wir wissen – teils schmerzhaft aus eigenen Lebenserfahrungen oder in der Begegnung mit anderen –, dass es so etwas gibt wie Entfremdungen, Besessenheiten, Über-Ich-Gängelung, Zwänge usw. Es sind Kräfte, die uns zwingen, das freie Leben nicht zu nehmen. Manche haben übelste Kindheitserfahrungen hinnehmen müssen, manche haben Zwänge auch durch Menschen wie die Schriftgelehrten erdulden müssen. Die Macht dieser Dämonen kann ein ganzes Leben vergiftend beeinflussen. Diese Mächte können auch Leben in den Tod zwingen. Das Gegenteil dieser Mächte ist im biblischen Verständnis die das Leben eröffnende Kraft der Wirklichkeit Gottes.

 

Wie bedrohlich die Konfrontation von den dämonischen Mächten und der befreienden Macht Gottes ist, das bringt der Evangelist Markus in die dramatische Szene der Begegnung des Dämons mit Jesus. Er weiß, wie so anders und für ihn vernichtend die Macht Gottes ist – die Freiheit zum Leben gegen die Leben raubenden Besetzungen. Entsprechend begehrt der Dämon auf. Er weiß vor allem, was ihn seiner Macht beraubt: Gott. Er weiß, dass ‚Gott’ gleich ‚Leben’ ist. Und Jesus steht als Repräsentant dieser Macht Gottes. Er ist ‚der Heilige Gottes’.

 

In unserer Erzählung gebietet Jesus dem unreinen Geist, den Menschen zu verlassen. Die Gegenwehr des Dämons ist erschreckend: Er schreit und zerrt an dem Menschen. Es ist vielleicht der Schrei verschiedener Stimmen: Die Stimme der Not dessen, der nicht zu seinem Leben finden kann; andererseits ist es die Macht des Besetzers, die sich gefährdet sieht. Wir kennen Menschen, deren Leben so von fremder Macht (bis hin zur Droge) besetzt ist, dass sie nur unverstehbar schreien können, Ausdruck der Not, die keine Befreiung findet.

 

Auf Jesu Wort hin fährt der Dämon aus dem Mann. Da scheint die wirkliche Begegnung mit der zum Leben rufenden Kraft Gottes geschehen zu sein. Die Umstehenden erschrecken und staunen. Auch wir erschrecken und staunen, weil wir uns das nur schwer vorstellen können, wie ein Mensch von all seinen Lebensverhinderungen, all seinen Besetzungen befreit werden kann. Wir erleben ja immer wieder, wie zum Erbarmen Menschen uns anrühren (oder deswegen auch abstoßen), die so offensichtlich von solchen Besetzungen gegeißelt sind, die vor sich hin schreien, die keine Erlösung finden.

 

Markus verbindet die heilende Befreiung mit dem Wort Jesu. Er ist überzeugt, dass die Begegnung mit Jesus diese dem Leben trauende Macht Gottes zum Zuge kommen lässt.

 

Vielleicht bleiben wir nach dem Hören dieser Szene aufgewühlt, verschreckt ob der Macht, die von Jesus ausgeht. ‚So einfach geht das nicht’ – halten wir eventuell dagegen. Verwirrt vielleicht, weil wir ahnen, dass das doch irgendwie geht – jenseits der Klugheit der Schriftausleger, als Geschehen der direkten Berührung mit der Macht Gottes.

 

Wir müssen hier nicht alles verstehen. Manchmal spüren wir, dass wir die Ahnung einer solchen befreienden Kraft Gottes haben. Wir haben sie vielleicht selbst noch nicht erlebt. Es wird unter uns Menschen geben, die gerade diese Kraft zum Leben aus dem Vertrauen auf Gott gefunden haben. Da mussten ‚Dämonen’ abrücken, weil sie keine Macht mehr hatten.

 

Egal, wo unsere Erfahrungen gerade stehen: Der Evangelist wird uns mit seiner Erzählung mit auf den Weg nehmen, in das Vertrauen auf die unmittelbare Berührung mit der Wirklichkeit ‚Gott’ zu führen – wenn nicht in diesem Jahr, dann später – oder erst in der endgültigen Vollendung. Auf dem Weg versuchen wir zu bleiben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

28.01.2018 -04.02.2018

  • St. Maria in Lyskirchen

4. Sonntag im Jahreskreis

 

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde. Kollekte: TOKYO

 

Mittwoch

12.00 Uhr Exequien
für Frau Hannelore Nettekoven

 

Freitag

18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe zum Fest der Darstellung des Herrn (Lichtmess) anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

„Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie  es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“

LK 2,24

 

 

5. Sonntag im Jahreskreis

 

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Messe im NOTEL

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Lesenacht:

Vorschau

Es ist erfreulich, dass es immer wieder Interesse gibt, sich in den Grundlagen des Glaubens weiterzubilden und auszutauschen. Dazu ist im ersten Halbjahr 2018 auch in Maria Lyskirchen/Maria im Kapitol wieder Gelegenheit.

 

  • 27. Februar, 19 Uhr: Dr. Fleischer zu: Was sagt die hl. Schrift zum Sühnetod Jesu?
  • 3. März, 10-16 Uhr: Einstimmung in die Kar- und Osterfeiern

 

  • 6. März, 19 Uhr: Einleitung in den Römerbrief (als Vorbereitung auf die Lesenacht am 5. Mai)

 

Zu allem herzlich willkommen!


Sie sind eingeladen

Das aktuelle Krippenbild im Gedenken an den 27.01.1945

Der jüdische Apotheker in der Krippe von Lyskirchen (ALLE Fotos Matthias Schnegg)
Der jüdische Apotheker in der Krippe von Lyskirchen (ALLE Fotos Matthias Schnegg)

Am 27. Januar 1945 erreichten die Spitzen der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz.

 

Was die Soldaten sahen, wussten sie nicht zu deuten.

 

Das Grauen steigerte sich von Lager zu Lager.

 

Sie wussten nicht, was sie erwartet.

 

Die meist jungen sowjetischen Soldaten, die sich am Morgen des

27. Januar 1945, einem Samstag, dem großen

Industriekomplex an der Mündung des Flusses Sola in die Weichsel näherten, waren angespannt.

 

Gegen neun Uhr morgens erreichten die ersten Soldaten einer Aufklärungseinheit das Tor zum Lager Auschwitz III Monowitz. SS-Wachen sahen sie nicht mehr.


Im Gedenken, auch gestern im Benefizkonzert in Lyskirchen in einer Interpretation von Professor Stefan Irmer


Ende der Krippenzeit

Am 2.2. endet wieder die Krippenzeit in St. Maria Lyskirchen. Auch in diesem Jahr wurde sie wieder ideenreich und kreativ von Herrn Benjamin Marx gestaltet. Herzlichen Dank für all die Mühe und Freude an dieser besonderen Gestaltung! Viele Menschen kommen in der Weihnachtszeit sehr bewusst in unsere Kirche, weil sie diese Krippe gesehen haben ‚müssen’. Viele kommen jedes Jahr, weil sie so viel Freude daran haben. Manchmal ist es die symbolische Reduktion, die umso deutlicher auf den Verkündigungsgehalt der Krippe aufmerksam macht.

 

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Die Königin von Saba begegnet Salomon und prophezeit Christus als den "neuen Adam" (Foto: Matthias Schnegg)

In diesem Jahr hat die Geschichte des Besuchs der Königin von Saba bei König Salomo den Auftakt gegeben. Die legenda aurea erzählt diese mystische Geschichte um die Auffindung des Holzes, an dem der Erlöser gekreuzigt worden sei. Da werden die Adams-Erzählung und die Erlösungsgeschichte des Messias Jesus zusammengebracht. Der ‚Adam’ steckt in jedem Menschen – auch in seiner naturgegebenen Hinfälligkeit und Sterblichkeit. Der ‚neue Adam’ kommt in Jesus in den Blick. Er lässt diese Gewissheit der Sterblichkeit nicht zur Gewissheit eines im Nichts verlorenen Lebens werden. Er kündet von der Kraft der Lebenszusage Gottes, die stärker ist als das, was in uns ‚Adam’ ist – hinfällige Natur.

 

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Der jüdische Apotheker blickt in eine "andere" Welt, die sich als Schatten widerspiegelt (Foto: Matthias Schnegg)

So weist diese Begegnungsgeschichte der Königin von Saba mit dem König Salomo auf die Bedeutung dessen hin, der in der Krippe verkündigt wird. Der über allem schwebende, liebreizende Engel verkündet, dass ‚üch der Heiland jebore eß’. Auch diese Ankündigung weist auf den Kreuzestod Jesu hin, denn nach biblischer Überlieferung ist der Tod Jesu das endgültige Zeugnis des Vertrauens in die Liebe Gottes. Jeder der Gestalten in der Krippe ist dieses Vertrauen in die Liebe Gottes zugesprochen – als ein Wunsch, eine Hoffnung, die in Erfüllung gehen mögen.

 

Die Lyskirchener Krippe hat schon immer die verschiedenen Ebenen der Verkündigung im Blick gehabt: Da sind die biblischen Figuren, die uns die Bühne der biblischen Zusagen eröffnet; da sind die zeitgeschichtlichen Figuren des Milieus der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, und da sind die Menschen unserer aktuellen Zeitgeschichte, die mit in die Verkündigung einbezogen werden. Sie sind Erlösungsbedürftige und oft Zeuginnen und Zeugen des Vertrauens in die erlösende Lebenszusage Gottes. Die Krippe ist keine Schaubühne, sondern will die, die betrachtend davorstehen, mit einbeziehen in das dargestellte Motiv. 

LYSKIRCHEN KRIPPE MATTHIAS SCHNEGG BENJAMIN MARX Links: Erinnerung daran, dass es auch andere Welten gibt, Mitte: Alltag in der Krippe, das Jesuskind wird gebadet, Rechts: eine der Plagen der Menschheit UNWISSENHEIT
Links: Erinnerung daran, dass es auch andere Welten gibt, Mitte: Alltag in der Krippe, das Jesuskind wird gebadet, Rechts: eine der Plagen der Menschheit UNWISSENHEIT (Foto: Matthias Schnegg)

Viele der Besuchenden sind anders weggegangen, als sie zum bloßen Anschauen der ‚Püppchen’ zu kommen vorgehabt haben mögen. Die Szenen haben berührt, auch durch dezente Hinweise, die Gedanken in Bewegung setzten. Von menschlicher Not erlöst zu werden ist nicht nur eine Hoffnung auf das Jenseits hin. Menschen in der Nachfolge dieses Jesus von Nazareth sind gehalten, der Gleichgültigkeit gegenüber der Not nach eigenen Kräften etwas entgegenzusetzen.

 

Die Krippenzeit endet.

 

Dem Erbauer und Gestalter
herzlichen Dank für sein Werk in dieser Zeit!

Matthias Schnegg

 

Lyskirchen Krippe köln Chancengeleichheit matthias schnegg benjamin marx Maria hat sich zu den beiden Mädchen gegeben und hofft mit ihnen auch Chancengleichheit auch für Mädchen ... Foto: Matthias Schnegg
Maria hat sich zu den beiden Mädchen gegeben und hofft mit ihnen auch Chancengleichheit auch für Mädchen ... Foto: Matthias Schnegg

Dank dem Krippenempfang

Auch in diesem Jahr haben sich viele Frauen und Männer eingebracht, um im Krippenempfang tätig zu sein. Herzlichen Dank Ihnen allen, denn Sie übten eine wichtige Funktion an der Krippe aus. Sie waren die Menschen, die die Besuchenden herzlich empfangen haben. Sie waren die Vertretenden der Gemeinde, denn neben den Fragen zur Krippe gibt es auch immer wieder Fragen zur Kirche und zum Leben der Gemeinde. Manche denken erst einmal: Wo keine Bänke mehr sind, da gibt es kein geistliches Leben mehr... Danke, dass Sie der Gemeinde diesen Dienst des Empfangs geschenkt haben.

 

Eine weitere Aufgabe des Krippenempfangs war der Verkauf von Postkarten und der Broschüre zur Krippe. Mit dem Erlös dieses Verkaufs wird der alltägliche Ablauf der Notschafstelle für die obdachlosen Drogenabhängigen mitgetragen. Neben dem Geldertrag ist es auch ein besonderes und für beide Seiten wohltuendes Zeichen der Solidarität zwischen Notel und Maria Lyskirchen.

 

Herzlich Dank allen Frauen und Männern, die in dieser Krippenzeit den Krippenempfang getragen haben!

 

Rückblick Seminartag

Am 20.1. hatten sich 24 Teilnehmende zusammengesetzt, um sich das Markusevangelium zu erschließen – erst im Hineinwachsen in das Verständnis der Aussageabsicht des Autors, am Nachmittag in der gemeinsamen Lesung des ganzen Evangeliums. Der Tag war ein geistlicher Tag – und besonders ermutigend, dass so viele Mitglaubende interessiert sind, theologisch mehr zu verstehen und miteinander dazu ins Gespräch zu kommen. Dieses Mal konnten sogar nicht einmal alle Interessierten teilnehmen, weil die Räumlichkeiten begrenzt sind. Eine wieder ermutigende Erfahrung, sich auf die Spur des Verstehens einzulassen. Danke allen, die durch ihr Interesse so lebendig mitgewirkt haben.

Fest der Darstellung des Herrn

„Auch wollten sie ihr  Opfer darbringen, wie  es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder  zwei junge Tauben.“ LK 1,24
„Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“ LK 1,24

Am 2.2., dem Ende der Krippenzeit, feiern wir um 18 Uhr das Fest der Darstellung des Herrn. Vor der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils war dieses Fest der Endpunkt einer langen Weihnachtszeit. An diesem Feiertag wird auch der Blasius-Segen gespendet.

 

  • Wie immer am Freitag: Nach dem Gottesdienst ist für Interessierte das Bibelgespräch im Pfarrsaal. Das Bibelgespräch ist immer offen für alle, die teilnehmen mögen – kein fester, geschlossener Kreis.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Die heilige Agnes von Böhmen weint

Putin-Freund gewinnt Wahl in Tschechien

Leidenschaftlich haben die Bischöfe von Böhmen und Mähren um Beistand, zu der richtigen Wahlentscheidung, zur heiligen Agnes von Böhmen gebetet. Der Wunsch der Bischöfe "ein Präsident, dem die christlichen Werte nicht fremd sind."

 

Nun, der alte Präsident von Tschechien ist der neue Präsident von Tschechien. Das Sprachrohr Putins in der EU gewann die Stichwahl mit 51,5%. Nicht nur die Tschechen dürfen nun diesen europäischen "Trumpverschnitt" für die nächsten Jahre ertragen. 

 

Die heilige Agnes hat Grund zu weinen ...

 

 

Die Wahl in Tschechien ist eine Abstimmung über Europa >>>

Populismus

Ein Populist muß dem Einzelnen Glück und dem Ganzen Unglück weissagen, wenn er Glauben finden will."

 

Ernst Benjamin Salomo Raupach
(1784 - 1852), deutscher Dramatiker