Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Austausch auf Augenhöhe

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615

 

  • email: PFARRBÜRO Öffungszeiten des Pfarrbüro: Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag: 15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Reminiscere

2. Fastensonntag 2018

Sonntag,  25.02.2018 ist der 56. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 309 Tage bis zum Jahresende.


25.2.1975: Urteil zum "Abtreibungsparagrafen" 218

In dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 25. Februar 1975 wurde Folgendes festgestellt:

 

1. Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung.

 

2. Die Schutzpflicht des Staates verbietet nicht nur unmittelbare staatliche Eingriffe in das sich entwickelnde Leben, sondern gebietet dem Staat auch, sich schützend und fördernd vor dieses Leben zu stellen.

 

3. Die Verpflichtung des Staates, das sich entwickelnde Leben in Schutz zu nehmen, besteht auch gegenüber der Mutter. Der Lebensschutz der Leibesfrucht genießt grundsätzlich für die gesamte Dauer der Schwangerschaft Vorrang vor dem Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren und darf nicht für eine bestimmte Frist infrage gestellt werden.

 

Die Essener Tafel
unterscheidet jetzt
nach Nationalität

Der Sozialstaat sieht zu, wie sich Bedürftige an den Tafeln versammeln, an denen eine Art Gnadenbrot serviert wird. Und die Tafeln müssen die Konkurrenz der Bedürftigen ausbaden: junge Flüchtlinge verdrängen alte Leute.

 

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Das Ordnungsamt der Stadt Dortmund verteilt Strafzettel an Obdachlose

Ein Obdachloser sollte im Herbst 20 Euro an das Ordnungsamt der Stadt Dortmund zahlen, weil er vor einem Kiosk in der Innenstadt übernachtet hatte. Einem Bericht der "Ruhr Nachrichten" zufolge hatten die Mitarbeiter des Ordnungsamts ihn in der Nacht geweckt. Kurz darauf erhielt er ein Knöllchen wegen "Lagerns, Campierens und Übernachtens an öffentlichen Plätzen".

 

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Man muss zumindest versuchen zu beschreiben,
was man nicht verändern kann."

Rainer Werner Faßbinder

Fastenhirtenbrief 2018 zum Thema "Augen auf"

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki lädt in seinem diesjährigen Fastenhirtenbrief mit dem Titel „Augen auf“ die Gläubigen des Erzbistums dazu ein, sich trotz der in diesem Jahr kalendarisch kurzen Spanne zwischen Weihnachten und Ostern genug Zeit für zentrale Fragen des Glaubens zu nehmen.

ZUM FASTENHIRTENBRIEF >>>


Reminiscere: 2. Fastensonntag 2018

1. Lesung

Lesung aus dem Buch Genesis

 

Und es war nach diesen Begebenheiten, da versuchte Gott den Awraham und sprach zu ihm: Awraham! Und er sprach: Hier bin ich! Darauf sprach er: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Jizchak, und gehe hin in das Land Morijjah und bring ihn dort als Opfer, auf einem Berge, welchen ich dir ansagen werde. Und Awraham stand frühe auf am Morgen und sattelte seinen Esel und nahm zwei seiner Deiner mit sich und Jizchak, seinen Sohn, und spaltete Opferhölzer und machte sich auf und ging zu dem Orte, welchen ihm Gott gesagt hatte.

 

Am dritten Tag, da erhob Awraham seine Augen und sah den Ort von ferne. Da sprach Awraham zu seinen Dienern: Verweilt ihr hier mit dem Esel, und ich und der Knabe, wir werden dorthin gehen und anbeten und zurückkehren zu euch. Und Awraham nahm die Opferhölzer und legte sie auf Jizchak, seinen Sohn, und nahm in seine Hand das Feuer und das Messer; so gingen sie beide zusammen. Und Jizchak sprach zu Awraham, seinem Vater.

 

Da sprach er: Mein Vater! Und er sprach: Hier bin ich, mein Sohn. Da sprach er: Siehe, hier sind das Feuer und die Hözer, und wo ist das Lamm zum Opfer? Und Awraham sprach: Gott wird sich ersehen das Lamm zum Opfer, mein Sohn! So gingen sie beide zusammen. Da kamen sie zu dem Ort, welchen Gott ihm angesagt, und Awraham baute daselbst den Altar, dann legte er die Hölzer zurecht, dann band er Jizchak, seinen Sohn, und legte ihn auf den Altar über die Hölzer. Und Awraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, zu schlachten seinen Sohn.

 

Da rief ihm zu der Bote des Ewigen vom Himmel und sprach: Awraham, Awraham! Und er sprach: Hier bin ich. Da sprach er: Streck deine Hand nicht nach dem Knaben aus und tue ihm nicht ein Geringstes; denn nun weiß ich, dass du gottesfürchtig bist, da du nicht deinen Sohn, deinen einzigen, mir verweigert hast. Und Awraham erhob seine Augen und sah, und siehe, ein Widder, nachher verwickelt im Dickicht mit seinen Hörnern; und Awraham ging hin und nahm den Widder und brachte ihn zum Opfer statt seines Sohnes. Da nannte Awraham den Namen dieses Ortes: Der Ewige wird ersehen, wie noch heute gesprochen wird: Auf dem Berge des Ewigen wird ersehen.

 

Da rief der Bote des Ewigen Awraham zum zweiten Male vom Himmel und sprach: Bei mir hab’ ich geschworen, ist des Ewigen Ausspruch, dass, weil du diese Sache vollführt und deinen Sohn, deinen einzigen, nicht verweigert hast, dass ich dich segnen werde und vermehren deinen Samen wie die Sterne des Himmels und wie den Sand, der am Ufer des Meeres, und sein Same soll ererben das Tor seiner Feinde. Dann werden sich segnen in deinem Samen alle Völker der Erde, dafür, dass du gehorcht hast meiner Stimme.

 

Und Awraham kehrte zurück zu seinen Dienern, und sie machten sich auf und gingen zusammen nach Be’er Schewa, und Awraham wohnte in Be’er Schewa.

 

Gen 22,1-19

 

Ü: Ludwig Philippson

 

 

 

2. Lesung

Gott hat seinen eigenen Sohn

nicht verschont

 

Lesung aus dem Brief

des Apostels Paulus an die Römer

 

Brüder! Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.

 

Röm 8, 31b-34

 

Aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

Mk 9, 2-10

 

 

Probe

zu Genesis 22,1-19

Für unser heutiges Verständnis von Gott fällt es sehr schwer, sich Gott als jemanden vorzustellen, der mit Lust und Wonne den Menschen mal so eben auf die Probe stellt. Und damit es auch eine gruselige, skandalöse Probe werde, geht es um die Schlachtung des eigenen Kindes. Selbst wenn unser heutiges Gottesbild anders geformt ist als zur Entstehungszeit der Überlieferung, ist auch da nicht das Ziel, einem willkürlichen Gott das Wort zu reden. Wie zu vermuten, ist auch diese Erzählung von der Erprobung Abrahams die Darstellung eines Akzentes der Beziehung zwischen Gott und Mensch.

 

Es ist eine Erzählung, also keine historische Beschreibung eines Ereignisses. Es ist eine besondere Erzählung, denn allein durch die Dramaturgie der Handlung geht sie unter die Haut. Das Ereignis der denkbaren Opferung des Isaak wird für uns zur Bühne der dramatischen Gottesbegegnung, auch zur Bühne einer Unerfasslichkeit des Wesens Gottes.

 

Die Geschichte stellt gleich in ihrer Einleitung fest: Es geht um eine Probe. Damit ist eigentlich schon klar, dass sie höchstwahrscheinlich nicht bis zur letzten Konsequenz durchzustehen ist. Und der Akteur, Abraham, hätte ja auch die Probe nicht bestehen können – auch so wäre das Kind nicht zu Tode gekommen. Die Einführung als Probe könnte eigentlich beruhigen, aber die Dramatik des Geschehens lässt diese Einleitung in den Hintergrund fallen.

 

Wir sehen Abraham. Er ist ein Mann weit über die 100 Jahre alt. Er hat manches an Prüfungen mitgemacht. Er ist kein Held. Seine Frau Sara verleugnete er zweimal, seine Magd Hagar vertreibt er zusammen mit seinem Sohn Ismael. Er tut es, weil seine Frau Sara nach der Geburt ihres eigenen Kindes, des Isaak, fordert, dass Hagar vertrieben wird. Der kleine Ismael droht zu verdursten – und nur das Hören Gottes auf das Schreien des verendenden Kindes lässt die Not wenden. Ein Brunnen ist plötzlich in der Wüste und das Kind überlebt. Unschwer sehen wir gleiche Züge der Erzählung um Isaak. Auch dieses Kind ist dem Tod nahe und wird schließlich doch errettet durch den Einspruch Gottes.

 

In der späteren christlichen Deutung dieser Geschichte wird Isaak zum Typos des Jesus, der in den Tod gegeben wird, aber kraft der Auferweckung nicht im Tod bleibt.

 

Als aber die Geschichte von der Erprobung des Abraham im 6. vorchristlichen Jahrhundert geschrieben wurde, hatte sie natürlich nicht Jesus im Sinn. Die Überlieferung der Geschichte fällt in die Zeit des Exils. Die Menschen dort erfahren ihr Leben als eine harte Probe ihres Vertrauens auf JHWH, weit weg von Jerusalem, weit weg vom Tempel, der Wohnstatt Gottes. Abraham gilt den Menschen im Exil als ein Mann des Glaubens, ein Mann, dem der Segen zugesprochen wurde, der Geltung auf ewig hat, auch in der Zeit der Bedrängnis und der Auseinandersetzung mit Gott.

 

Die Erzählung beginnt breit. Abraham wird von Gott angesprochen. Er erhält den Auftrag mit seinem ihm Liebsten, seinem letztverbliebenen, mit Sara einzig gezeugten Sohn. Erst am Ende kommt die grausige Perspektive dieses Weges zur Sprache: ‚und bringe ihn dort, auf einem Berg, den ich dir nenne, als Brandopfer dar.’ Alles Menschliche begehrt auf vor dieser Brutalität, die zur Erprobung Abrahams gehören soll.

 

Dann erfolgt eine Erzählung, die von einer kaum aushaltbaren Situationsbeschreibung bestimmt ist. Diese wortkarge Geschäftigkeit im Sammeln der Knechte und seines Sohnes, im Spalten des Holzes und wie sie sich alle zusammen auf den Weg machen. Nach drei Tagen – in der biblischen Darstellung oft ein Hinweis auf ein großes Ereignis – trennen sich die Knechte vom Herrn und seinem Sohn. Vom ‚niederwerfen’ ist die Rede und vom ‚zurückkehren’. Als Zuhörende wächst die Spannung, denn wir wissen um das dort drohende Unheil.

 

Die Dramatik spitzt sich zu: Der Vater lädt dem Sohn das Holz auf, nimmt selbst Feuer und Messer. Ganz spärlich fällt der Dialog der beiden miteinander aus. Der Sohn fragt nach dem Opfertier. Der Vater weicht aus. ‚Und beide gingen miteinander weiter’. Dieser Satz lässt die tiefe Einsamkeit beider und die Not Abrahams vor dem, was kommt, erahnen.

 

In kaum weiter zu verdichtender Sprache wird der sich anbahnende Skandal beschrieben; kurze Sätze, wie das Stenogramm einer unausweichlichen Tragödie: ‚Abraham baute dort den Altar, schichtete das Holz auf, band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.’

 

Alle Zuhörenden werden Zeugen einer unendlich leidvollen Handlung des Protagonisten. Kein Wort des Widerstandes – aber nicht unbedingt, weil er ein Held ist. Wortleere kann auch Ausdruck eines wortentleerten Schmerzes sein. Wir blicken nicht in das Gemüt Abrahams. Das ist auch nicht nötig. Für das existentielle Begreifen dieser Probesituation reicht, dass Zuhörende so mitempfinden. Und für manche öffnet diese Szene die Berührung mit der eigenen Lebenssituation. Nicht einmal um die Opferung eines Kindes muss es da gehen. Es geht um das, was Gott dem Menschen zumutet. Er ist nicht nur ein lieber Gott.

 

Die Überlieferer dieser Geschichte wissen aus der Erfahrung der Geschichte mit Gott, dass Gott zumutet, in Not, in Einsamkeit, in vom Menschen als skandalös empfundene Situationen bringt. Dabei hilft es auch nicht, dass wir mit dem ‚Warum!?’ fragten. Es kann Lebensschicksal sein, sich so von Gott getrieben zu erleben. (Immer ist vorausgesetzt, dass Gott mit in die Deutung des eigenen Lebens genommen wird.) Wir vermögen den Plan Gottes hinter all dem nicht zu ergründen. Es wäre müßig, danach zu fragen. In der Erzählung geht Abraham stoisch seinen Weg. Die sich verdichtende Kargheit der Erzählweise bringt die unausweichliche Ergebenheit zum Ausdruck.

 

Abraham wird zum Zeugen, dass er dieser Gotteserfahrung nicht ausweicht. Er steht zu seinem Gott. Das ist die Probe, die er besteht. Es ist sein Gehorsam gegenüber der Unergründlichkeit Gottes.

 

Dass Gott nicht den Tod will, das wird umgehend und so erlösend beschrieben: Ein Engel tritt auf und hindert die Tötung des Kindes. Die Probe ist bestanden: In aller Unverstehbarkeit Gottes, in dem menschlich nur als Zumutung erlebten Schicksal hat er sich Gottes Fügung unterstellt.

 

Die Erzählung ist im Glauben gewiss, dass Gott niemals Vernichtung will. Daher wird feierlich der Segen erneuert, Segen in Fülle, Segen über alle Nachkommen und Segen in den Nachkommen selbst: ‚zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Meer.’ Der Segen ist gegründet: ‚weil du auf meine Stimme gehört hast.’ Für alle, die als Glaubende ihr Unbegreifen Gottes, ihr zugemutetes Schicksal mit Gott aushalten und austragen müssen, wird die Überzeugung der Treue, des Gehorsams in die Weisung Gottes in den Horizont gestellt.

 

Für manche wird diese Geschichte im Zuhören zu einem Raum des eigenen Ringens mit Gott, der eigenen Einsamkeit und Ohnmacht angesichts des eigenen Schicksals. Wie für so manche Gepeinigten hat sich im Nachhinein die Zumutung zum Segen gewandelt. Das soll keine Bagatellisierung schweren Schicksals sein. Es kann eine Sinndeutung erfahren aus dem Vertrauen auf Gott, der Segen, nicht Vernichtung will. Auch das ist eine Erfahrung, die Glaubende uns bis in die heutige Zeit überliefert haben.

 

Die Geschichte von der Erprobung Abrahams gehört zu den großen Stücken der biblischen Erzählkunst. Nach all der Dramatik erden die Erzähler das Leben eines Menschen der Erprobung – wie Abraham – mit der Rückkehr ins vertraute Leben: ‚Darauf kehrte Abraham zu seinen Jungknechten zurück. Sie machten sich auf und gingen miteinander nach Beerscheba. Abraham blieb in Beerscheba wohnen.’ Mit dieser Erdung erfüllt sich, was Abraham vor seiner Trennung von den Jungknechten gesagt hatte. Und dazwischen ereignete sich ein Drama höchster Anspannung, Bedrohung, Einsamkeit und Ohnmacht. Auch so ist Erfahrung mit Gott, manchmal mitten im so alltäglich sich vor sich hin bewegenden Leben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

25.02.2018 -04.03.2018

  • St. Maria in Lyskirchen

Reminiscere

2. Fastensonntag 2018

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde Lyskirchen

 

Donnerstag

6.00 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit,

anschließend Frühstück im Pfarrsälchen

  • bitte Zugang an der Rheinuferstr. benutzen

 

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

20-24 Uhr LANGE NACHT DER KIRCHEN

 

Oculi

3. Fastensonntag 2018

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde Lyskirchen

als Jahrgedächtnis für Frau Gisela Zimmermann

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Messe im NOTEL

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Lesenacht:

Vorschau

Es ist erfreulich, dass es immer wieder Interesse gibt, sich in den Grundlagen des Glaubens weiterzubilden und auszutauschen. Dazu ist im ersten Halbjahr 2018 auch in Maria Lyskirchen/Maria im Kapitol wieder Gelegenheit.

 

  • 27. Februar, 19 Uhr:
    Dr. Fleischer zu: Was sagt die hl. Schrift zum Sühnetod Jesu?
  • 3. März, 10-16 Uhr: Einstimmung in die Kar- und Osterfeiern

 

  • 6. März, 19 Uhr: Einleitung in den Römerbrief (als Vorbereitung auf die Lesenacht am 5. Mai)

 

Zu allem herzlich willkommen!


Sie sind eingeladen

Misereor – und Einstimmung in Maria Lyskirchen

11. März um 16 Uhr:

Misereor – und Indien-Erfahrung aus erste Hand

Das Partnerland der diesjährigen Misereor Fastenaktion unter dem Motto “Heute schon die Welt verändert?“ ist Indien.

 

Eines der beiden Beispielprojekte ist „Aashray Abhiyan“ aus Patna in Bihar: „Wir wollen die Stimme der Verstummten sein, die Macht der Machtlosen.“

 

Aashray Abhiyan ist eine indische Nicht-Regierungs-Organisation, ihre Mitarbeiter sind Hindus, Muslime und Christen.

 

Schwerpunkte des Engagements sind: Ausbildung, Obdach für Menschen in Slums, nicht organisierte Arbeit (Bauarbeiter, Verkauf am Straßenrand), Gesundheit, vor allem aber Bewusstseinsbildung nach Innen und Interessenvertretung nach Außen.

 

  • Felicitas Roelofsen begleitet diese Gruppe seit 2007
    und wird am 11.März 2018 um 16 Uhr davon berichten.

 

Sühne-Opfer-Tod

Was die Bibel dazu sagt, wird der Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums, Dr. Gunther Fleischer, am Dienstag, 27.2. um 19 Uhr im Pfarrsaal ausführen. Interessierte herzlich willkommen.

 

Einstimmung in die Kar- und Ostertage

Am Samstag, 3. März, 10-16 Uhr werden wir uns anhand biblischer Texte auf die großen Tage der Feier unseres Glaubens einstimmen. Wer teilnehmen mag, bitte bis zum 25.2. unter schnegg@lyskirchen.de anmelden – da für einen Mittagimbiss gesorgt wird.

 

Lange Nacht der Kirchen

Am Freitag vor dem 3. Fastensonntag (2. März) ist in vielen Kirchen der Innenstadt wieder ‚Lange Nacht der Kirchen’ – auch in St. Maria Lyskirchen. Die Kirchen sind bis 24 Uhr geöffnet – bei uns bewusst ohne Programm, damit Menschen sich selbst den Raum und seine geistliche Kraft zu erschließen.

 

Reinigungsaktion Tische und Bänke für Gründonnerstag

Am Samstag, 10. März, 15 Uhr werden die Tische und Bänke für die Gründonnerstag-Feier gereinigt. Je mehr sich daran beteiligen, umso schneller geht es. Wer kann und mag: Herzlich willkommen bei dieser handfesten Aktion.

 

FastenzeitsTeilen

In diesem Jahr liegen Advents- und Fastenzeit sehr dicht beieinander, so dass es vielleicht erstaunt: Schon wieder die Einladung zum Teilen mit den Gästen des Notels. So Sie mögen: Ab Sonntag stehen zur Messfeier wieder Körbe aus dem Notel bereit, um Gaben zur Stärkung des Notels aufzunehmen: Nutella, Rasierschaum (bitte Schum, nicht Gel), Deo und Salami. Wie uns ja schon vertraut ist: Bitte nur von diesen Dingen, die derzeit im Notel gut gebraucht werden können. Danke sehr für das, was Sie dazu beitragen können und mögen.

 

Liedprobe am 3. Fastensonntag

Wie schon angekündigt: Wir freuen uns am besonderen Gesang in Lyskirchen. Ab und an bedarf es dazu einer Einübung. Wir probieren am 3. Fastensonntag aus, wie es ist, dass wir 5 Minuten vor der Messe die Probe beginnen, wenn fast alle Mitfeiernden da sind, und die Messfeier evtl. 10 Minuten später beginnt. Zur Festigung dessen, was uns zum Gottesdienst erfreut, wäre es schön, dies ab und an so hinzunehmen.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Mission accomplished, dear Heinrich!

Rainer Kardinal Marx (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz) und Heinrich Bedford-Strohm (Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland) verstehen sich gut ...
Rainer Kardinal Marx (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz) und Heinrich Bedford-Strohm (Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland) verstehen sich gut ...

Evangelischer Theologe: Abendmahl-Fortschritte sind "ein Murks"

In meinen Augen ist das alles ein Murks. Aber die EKD-Spitze ist ja auch nicht unbedingt an solider Theologie interessiert, sondern nur an guter Stimmung und ökumenischer Beziehungsarbeit." 

so Ulrich Körtner* gegenüber dem evangelischen Pressedienst.

*Ulrich Körtner ist Ordinarius für Systematische  Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Kardinal Marx und mal wieder ein "Einzelfall"

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hatte zum Abschluss der diesjährigen Frühjahrsversammlung der Bischöfe am Donnerstag in Ingolstadt betont, dass es bei diesem Thema zwischen Katholiken und Protestanten nicht um allgemeine Lösungen gehe. Angesichts der zahlreichen Ehen in Deutschland gebe es jedoch oft ein Bedürfnis nach gemeinsamer Teilnahme an der Eucharistie. Der Priester solle im Einzelfall beurteilen, ob "der Glaube der katholischen Kirche" geteilt wird, sagte Marx.

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"Einzelfall"?

ACH JA ...

Zu klären wäre auch, ob kniende Mundkommunion, aber das können wir ja wieder im "Einzelfall" klären.

Was sagte eigentlich der zuständige Mann, Robert Kardinal Sarah - Präfekt der Gottesdienstkongregation, von Papst Franziskus zum Empfang der heiligen Kommunion dazu?

Kardinal Sarah fordert Mundkommunion auf Knien

 

Kardinal Robert Sarah wünscht sich, dass die Priester "ad orientem" zelebrieren und dabei die lateinische Sprache nutzen. Nun wendet sich der Präfekt der Gottesdienstkongregation auch an die Laien.

 

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Difficile est saturam non scribere = „Es ist schwierig, (darüber) keine Satire zu schreiben“ Juvenal, römischer Satirendichter des 1. und 2. Jahrhunderts
Difficile est saturam non scribere = „Es ist schwierig, (darüber) keine Satire zu schreiben“ Juvenal, römischer Satirendichter des 1. und 2. Jahrhunderts

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