Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

"Einen schönen Geburtstag"

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

4. Sonntag der Osterzeit 2018

 

Sonntag,  22.04.2018 ist der 112. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 253 Tage bis zum Jahresende.

22.4.1915: Deutsche setzten Giftgas ein

Während der zweiten Ypern-Schlacht im Ersten Weltkrieg setzten deutsche Truppen an der Westfront chemische Kampfstoffe ein. Das Chlorgas tötete 5000 alliierte Soldaten. Das Kriegsjahr 1915 hatte mit der Winterschlacht in der Champagne (16. Februar bis 20. März) begonnen, in der es den Deutschen gelang, französische Durchbruchsversuche abzuwehren. Die Zahl der gefallenen Soldaten erhöhte sich dramatisch, als im Zuge der "großen Offensive" der Franzosen die Herbstschlacht in der Champagne (22. September bis 6. November) als erste große Materialschlacht geführt wurde. Das Jahr 1915 brachte keine militärische Entscheidung, obwohl der verbissen geführte Kampf die Zahl der Gefallenen in die Millionen trieb.

Kollwitz entwarf 1924 die Gestalt einer kämpferischen Person mit zum Schwur erhobenen Arm, die entschlossen für die Sicherung des Friedens eintritt. Das Bild wurde zu einer Ikone der Friedensbewegung.
Kollwitz entwarf 1924 die Gestalt einer kämpferischen Person mit zum Schwur erhobenen Arm, die entschlossen für die Sicherung des Friedens eintritt. Das Bild wurde zu einer Ikone der Friedensbewegung.

22.4.1945: Käthe Kollwitz gestorben

In Rüdenhof bei Moritzburg in Sachsen starb die deutsche Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz. Sie war am 8. Juli 1867 geboren worden. Das sozial engagierte und vom Expressionismus geprägte Werk der Künstlerin umfasst Radierzyklen ("Ein Weberaufstand", 1897/1898), Holzschnittzyklen ("Der Krieg", 1922/1923) und Lithografien. In ihrem Spätwerk widmete sich Käthe Kollwitz dem Thema Mutter und Kind. Die heutige Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte Moritzburg - genannt Rüdenhof - war der letzte Aufenthaltsort der Künstlerin. Prinz Ernst Heinrich von Sachsen lud sie im Sommer 1944 nach Moritzburg ein, um ihr Schutz zu geben vor dem Krieg und den Bombenangriffen. 1995 wurde die Gedenkstätte Rüdenhof eröffnet.


Muslime seien die neuen Antisemiten in Deutschland, heißt es. In seinem viel diskutierten Buch "Muslimischer Antisemitismus" relativiert David Ranan diese Warnung.


Von Tomasz Kurianowicz >>>

Phänomene wie Hass und Antisemitismus könnten nicht bekämpft werden, wenn sie falsch verstanden und beschrieben werden, sagte der Politologe David Ranan im Dlf. So beziehe sich Judenhass von Arabern und Muslimen oft auf Israelis, der von Deutschen oft auf Juden.

 

David Ranan im Gespräch
mit Stephanie Rohde >>>


4. Sonntag der Osterzeit

1. Lesung

In keinem anderen

ist das Heil zu finden

 

Lesung aus der Apostelgeschichte

 

Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist, so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch. Er (Jesus) ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Apg 4, 8-12

 

 

2. Lesung

Wir werden Gott sehen, wie er ist

 

Lesung aus dem ersten

Brief des Johannes

 

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

1 Joh 3, 1-2

 

 

Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten. Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

 

Joh 10, 11-18

 

Kinder Gottes

zu 1. Johannesbrief 3,1-2

Manchen kommt dieses Wort von den ‚Kindern Gottes’ eher kindlich vor. Kleine mögen darin bestärkt und getröstet sein, sich als Kinder Gottes verstehen zu dürfen. Manche Erwachsene haben die Harmlosigkeit eines kindgerechten Glaubens aufgegeben oder verloren. Wie Paulus das in dem Hohen Lied der Liebe im 1. Korintherbrief schreibt: ‚Als ich noch ein Kind war, redete ich, wie Kinder reden, dachte, wie Kinder denken, und urteilte, wie Kinder urteilen. Doch als Erwachsener habe ich abgelegt, was kindlich ist.’ (Kor 13,11, Ü: Genfer NT) Wir erleben die Beziehung zu Gott mitwachsend in unser Leben – vom Kind zum Erwachsenen.

 

Unter dem Wort der ‚Kinder Gottes’ bringt sich vielleicht auch eine glückselige Rückschau in Zeiten ein, die in der Wirklichkeit eines Erwachsenen nicht mehr so leicht anzunehmen sind. Die Fragen an Gott können sich mehren, aber auch die Selbstwahrnehmung der Würde, ein erwachsener Mensch zu sein, fühlt sich bewusster an. Nun mag man dem entgegen halten, dass wir vor Gott einfach immer ‚Kinder’ bleiben, so wie jede/r Erwachsene nicht leugnen kann, auch Kind zu sein und zu bleiben – in der Bindung an die Eltern.

 

Die johanneische Tradition, zu der auch der 1. Johannesbrief gehört, verwendet diesen Begriff bewusst als Bekenntnis einer Beziehung. Im Blick auf Gott sind wir die aus seiner Schöpfungskraft Geborenen. Diese Geburt beschreibt natürlich keinen biologischen Vorgang. Sie benennt eine Beziehung: Wir haben unser Leben als Gabe Gottes. Wir bleiben auf ewig verbunden mit Gott, dem Urheber des Lebens. Aus dieser Vorstellung der unauflöslichen Verbindung lebt auch die Anrede ‚Vater’.

 

Unser Textabschnitt war ursprünglich an Gemeindemitglieder gerichtet, die in ihrem Vertrauen bestärkt sein sollen, dass sie als Menschen dieser Welt auch Kinder Gottes sind. Menschen dieser Welt, das sind Menschen in aller Menschlichkeit, keine vergöttlichten Wesen. Diese Erdung ist dem Briefschreiber wichtig. Damit lotet er das Glaubensbekenntnis seiner Gemeinde ein gegen Irrelehrer, die vergeistlichter vom Menschen sprechen.

 

Mit dem Ausruf eines Staunens beginnt unser Textabschnitt: ‚Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat:’ Die Zuhörenden mögen begreifen lernen, dass sie mit einer großen Liebe von Gott her beschenkt sind. Diese Liebe findet Ausdruck in der Beziehung, die Gott von sich aus den Glaubenden eröffnet. Durch diese Zuwendung Gottes sind wir demnach Kinder Gottes. Und zu Recht heißen wir so.

 

Der Johannesbrief ist hier gedanklich verbunden mit dem Johannesevangelium und seinem Prolog. Da erfahren wir von dem Werben Gottes, der beschrieben ist als ‚das Licht’ und ‚das Leben’. Das Drama besteht darin, dass ‚die Welt’ diesen Urgrund des Lebens nicht erkannt und nicht aufgenommen hat. Das ist deswegen ein Drama, weil der Mensch doch nach einem tief zusammenführenden Sinngrund fragt, ihn aber nicht unbedingt mit dem von Jesus verkündeten Gott verbindet. Unsere Zeit kennt dieses Suchen nach Sinngrund. Unsere Zeit ringt um ein Begreifen Gottes. Manche fühlen sich gehindert durch Lebenserfahrungen und auch durch das zweifelnde Nachdenken über die Unbegreiflichkeit von Gottes Gegenwart und Wirkmacht.

 

‚Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.’ (Joh 1,12f). Die johanneische Theologie spricht von den Kindern Gottes, die Gott und seinen Christus aufgenommen haben. Sie sind auf das Beziehungswerben Gottes eingegangen. Daraus haben sie die Würde, aber auch die Sicherheit der in Gott Geborgenen, der Kinder Gottes, erhalten. In der Vorstellung des Johannesevangeliums sind es die, die ihre Gründung des Lebens in der Beziehung zu Gott gefunden haben.

 

Welches Glück, wenn ein Mensch diese Gewissheit für sich gefunden hat! Gerade da, wo Zweifel und Infragestellung immer wieder gegenwärtig sind, ist das Ankommen in der Verbundenheit mit Gott ein großes Glück. Der Anfangssatz unserer Perikope drückt das staunend aus: Ja, wir dürfen gewiss sein, dass von Gott uns eine große Liebe voraus ist. Ohne Leistung, rein als Geschenk. Es leuchtet ein, dass eine solche Aussage nur im Vertrauen getätigt sein kann.

 

Darum fährt auch unser Textabschnitt fort: ‚Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.’ Die Welt – das ist johanneisch der Gegensatz zum Göttlichen – kann uns letztlich nicht verstehen. Wie kann man auf etwas sein Leben bauen, das man nicht sieht? Wie kann man auf das Hörensagen anderer hin an die Wirkmacht Gottes glauben? Wie schwer das fallen kann, wissen wir aus mancher Anfrage, die in unserer Gesellschaft gegenwärtig ist. Ein auf Gott bezogener geistlicher Mensch ist bei uns keine Selbstverständlichkeit mehr. So kann ‚die Welt’ das Vertrauen Glaubender nicht annehmen, weil sie das Subjekt dieses Vertrauens, Gott, nicht erkannt hat.

 

Wir enthalten uns einer moralisierenden Bewertung. Wir wissen selbst, wie oft eine solche Gottkenntnis und Gottgewissheit ins Schwanken geraten kann. Da überhebe man sich nicht, dass jemand Gott nicht erkannt hat.

 

Der Briefschreiber will daher umso stärkender betonen, dass wir als Glaubende in dieser ganz engen Verbindung mit Gott stehen – im Bild: wie Vater und Kinder. Das Tragende in dieser Verbindung ist die unbegrenzte Liebe Gottes – davon ist der Johannesbrief zutiefst überzeugt. Das Wissen und das Erfahren dieser Liebe ist die Kraft, in dieser Welt zu sein und diese Welt als die Welt Gottes begreifen zu lernen und in ihr dankend zu leben.

 

Und dennoch sind Glaubende nicht gefeit vor den Anfechtungen eines Unglaubens. Das Johannesevangelium erzählt dazu die uns nahegehende Geschichte der Begegnung des Auferweckten mit Thomas. Wir wünschten uns vielleicht manches Mal eine unbezweifelbare Sicherheit des Glaubens. Die ist uns nicht gegeben. In der Gemeinde des Briefschreibers Johannes scheint es Glaubende gegeben zu haben, die sich im Besitz der vollen Erkenntnis Gottes wähnten. Der Autor des Briefes erdet auch diese Vorstellung: ‚Was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden.’ Wir sind Glaubende und doch nicht Vollendete. Wir haben Erfahrungen und Erkenntnisse, aber wir wissen, dass wir in all dem nur annähernd sein können. Selbst unsere Reden von Gott muss sich der ähnelnden Beschreibungen bedienen. Gott ist so unendlich anders und doch so unendlich gegenwärtig. Dieses Spannungsfeld, das sich ja eigentlich ausschließt, ist unsere bleibende Bewegung auf eine Begegnung der Wahrheit hin.

 

Auch diese Wahrheit kann sich nur aus der bisherigen Erfahrung nähren – unseren eigenen Erfahrungen und die der Glaubensgeschwister über die Jahrhunderte hin. Jetzt wissen wir nur, dass wir uns der Wahrheit ‚Gott’ nur annähern können. Im Gedankenspiel, Kinder Gottes zu sein, dürfen wir eine enge Verbindung mit Gott erwarten. Mehr noch: Der Johannesbrief ist überzeugt: ‚Wir werden ihm ähnlich sein, wenn er offenbar wird.’ Und der Autor schließt seine fest gegründete Überzeugung an: Nach der Vollendung unseres Erdenlebens ‚werden wir ihn sehen, wie er ist.’

 

Das ist das Ziel unserer Hoffnung. Der Prolog des Johannesevangeliums hat uns wissen lassen, dass niemand Gott je gesehen hat. ‚Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.’ Wir sind nicht ohne jede Vorstellung. Das Leben und Wirken Jesu ist nach der Botschaft des Johannes die gegenwärtige und zugleich verhüllte Offenbarung Gottes.

 

Unser Glaube entlässt uns nicht aus der Paradoxie. Gleichzeitig geschieht Offenbarung und Verhüllung. Der annäherndste Weg, diese Spannung mitzutragen, ist das Tun der Liebe. Der Johannesbrief weist in seinen folgenden Überlegungen diesen Weg. In diesem Tun wird begreifbarer, was es mit der Bindung Gottes an uns auf sich hat. Im Nichttun wird auch verdeckt, was an Offenbarung möglich ist. All das ist uns denkbar und in die Lebenshaltung übertragbar im Vertrauen, dass der zum Staunen lockende Ruf am Anfang unseres Briefes stimmt: ‚Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.’

 

Ihr Matthias Schnegg

 

22.04.2018 - 29.04.2018

4. Sonntag der Osterzeit:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Jahrgedächtnis Maria Brecht

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:

15.00 Uhr Taufe von Carlotta Theisen

 

5. Sonntag der Osterzeit:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

LESENACHT
Einleitung in den Römerbrief
Eine Zusammenfassung von Matthias Schnegg zum Vortrag von Dr. Gunther Fleischer am 6. März 2018 in St. Maria in Lyskirchen, Köln.
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Sie sind eingeladen

Pfarrhaussanierung

Das barocke Eisentor zum Pfarrhof von Lyskirchen: Ein rares Beispiel der Schmiedekunst dieser Zeit in Köln.
Das barocke Eisentor zum Pfarrhof von Lyskirchen: Ein rares Beispiel der Schmiedekunst dieser Zeit in Köln.

Das Gerüst am Haus ein untrügliches Zeugnis, dass die Arbeiten nun beginnen. Auffallend ist das große Tor, das ziemlich abschließend das Pfarrhaus vom Leben draußen abschirmt. Dieses Tor ist nur ein Provisorium, da das kunstvolle Tor derzeit von Fachleuten restauriert wird. Bei dem Tor handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Tor. Es wurde am 31.08.1989 in die Denkmalliste der Stadt Köln eingetragen.

 

Der Eintrag in die Denkmalliste enthält u.a. folgende Angaben: „Die Kirche Maria Lyskirchen, eine dreischiffige Emporenbasilika mit türmeflankiertem Turm, entstand um 1210/1230 an der Stelle eines älteren Bauwerks. An ihrer Nordseite lag „Costin Crops Haus", das Stammhaus der Kölner "Geschlechter“-Familie von Lyskirchen, ein Bau des 12., im wesentlichen aber des 13. Jahrhunderts. Von den Lyskirchen an die Kirche verkauft, diente es seit 1652 als geräumiges Pfarr- und Schulhaus. Das seltene Beispiel eines romanischen Wohnhauses blieb bis in die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts mit einigen Veränderungen erhalten. Der Abriss im Jahre 1848 beseitigte es bis auf einige Mauerreste im Keller. An seiner Stelle wurde ein Neubau des Pfarrhauses auf der Fluchtlinie der ehemaligen Stadtbefestigung errichtet. Von der ursprünglichen Anlage blieb nur das spät barocke schmiedeeiserne Torgitter in der Einfriedungsmauer erhalten, ein rares Beilspiel der Schmiedekunst dieser Zeit in Köln. Zum Denkmal gehörig: Die das Tor aufnehmende Mauer zwischen Kirche und Pfarrhaus.“

Treffen Lesenacht Mitwirkende

Am kommenden Dienstag treffen sich alle, die an der Durchführung unserer Lesenächte – Lesung ganzer biblischer Bücher – beteiligt sind. Das sind Frauen und Männer, die die Vorbereitungen in der Herrichtung der Kirche und der Agape in der Unterkirche treffen; das sind Frauen und Männer, die als Lesende, als Tänzer, als Musiker, als Moderierende den Abend gestalten. Derzeit sind es 22 Mitwirkende, die diese Tradition an Lyskirchen mittragen. Seit November 2001 findet die ‚nachterfahrung’ zwei Mal im Jahr in unserer Kirche statt.

 

Danke all denen, die mit viel Engagement und Freude an dieser Besonderheit, die in Maria Lyskirchen Tradition geworden ist. Diese Lesungen werden vermutlich mitwirken, dass die Heilige Schrift für uns eine gern gesuchte Quelle ist, um im Glauben zu wachsen.

 

Herzlichen Dank allen, die Zuhörende sein mögen und herzlichen Dank allen, die durch ihr Mitwirken dieses Lesungen in dieser einladenden Ausprägung möglich machen.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Kardinal Marx hat sich wohl verrechnet

Der Papst zitiert den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz nach Rom - ein Erfolg für seine Kritiker um Kardinal Woelki.


Ein Kommentar des TAGESSPIEGEL BERLIN

von Stephan-Andreas Casdorff

[...] diesen wichtigen Vertreter der katholischen Kirche hat Franziskus im Streit um die Kommunion für evangelische Christen nach Rom zitiert. Damit hat Marx wohl nicht gerechnet. Die Bischofskonferenz formulierte den höchst ungewöhnlichen Vorgang lieber so: Marx habe „der Wunsch des Heiligen Vaters erreicht, wonach dieser vorschlägt, in der Sache ein Gespräch in Rom zu führen“.

weiterlesen >>>

... als Johannes Paul II und Ratzinger in Rom noch das Sagen hatten ...

Reinhard Kardinal Marx 2003, als  Bischof von Trier,

zur Kommunion für evangelische Christen:

... publikumswirksam scheinbar plausible Weise Fakten setzen

Es geht darum, ob wir in ernsthafter Weise auf die Einheit der Christen zugehen oder in einer publikumswirksamen und scheinbar plausiblen Weise Fakten setzen, die durch theologische Arbeit und den gemeinsamen Weg der Kirchen nicht gedeckt sind“ 

Ordnung der Kirche verletzt

Ich habe die Verantwortung, dort einzuschreiten, wo offensichtlich und demonstrativ die Ordnung der Kirche verletzt wird.“

Einhaltung ihrer Ordnung

Ein Beamter kann auch nicht Beamter bleiben, wenn er die Gesetze, die er ausführen soll, für sich außer Kraft setzt. In jeder Gemeinschaft gibt es Regeln, an die sich ihre Mitglieder halten müssen, sonst kann die Gemeinschaft nicht bestehen. Diese Binsenweisheit ist allgemein akzeptiert. Nur, so ist mein Eindruck, wird in der öffentlichen Diskussion der Kirche das Recht, auf die Einhaltung ihrer Ordnung Wert zu legen, oft abgesprochen.

Mit Blick auf die Ökumene:

Völlig schiefe und damit auch belastende Vorstellung

Dass es einen Stillstand gibt, sehen vor allem Leute so, die auf einen Punkt, auf die Feier der Eucharistie fixiert sind. Aber ökumenischen Fortschritt nur an diesem Punkt festzumachen, halte ich für eine völlig schiefe und damit auch belastende Vorstellung“

 

Kardinal Meisner und Kardinal Wetter als Beisitzer bei der Inbesitznahme des Bischofsstuhl von München Freising

In Anwesenheit von Kardinal Joachim Meisner (l.) und Vorgänger Kardinal Friedrich Wetter (2.v.l.) nahm Erzbischof Marx erstmals 2007 auf der Kathedra im Liebfrauendom Platz.
In Anwesenheit von Kardinal Joachim Meisner (l.) und Vorgänger Kardinal Friedrich Wetter (2.v.l.) nahm Erzbischof Marx erstmals 2007 auf der Kathedra im Liebfrauendom Platz.

Ein kirchlicher Werdegang unter Papst Johannes Paul II. und unter Benedikt XVI., 2003 damals noch Präfekt der  Glaubenskongregation

Am 2. Juni 1979 empfing Reinhard Marx das Sakrament der Priesterweihe durch Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt.

Von Johannes Paul II. und Ratzinger gefördert

Am 23. Juli 1996 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Titularbischof von Petina und zum Weihbischof im Erzbistum Paderborn.

Am 20. Dezember 2001 berief ihn Papst Johannes Paul II. als Nachfolger Hermann Josef Spitals zum 102. Bischof von Trier.

Papst Benedikt XVI. ernannte ihn am 30. November 2007 zum Erzbischof von München und Freising.

Im Konsistorium vom 20. November 2010 nahm Papst Benedikt XVI. Bischof Marx als Kardinalpriester in das Kardinalskollegium auf.