Hungersnot im Jemen

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Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Austausch auf Augenhöhe

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Pfingsten 2018

 

Sonntag,  20.05.2018 ist der 140. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 225 Tage bis zum Jahresende.

20.5.325: Konzil von Nicäa

Kaiser Konstantin entrollt den Text der ersten Hälfte des Nicänischen Glaubensbekenntnis
Kaiser Konstantin entrollt den Text der ersten Hälfte des Nicänischen Glaubensbekenntnis

In Kleinasien eröffnete der römische Kaiser Konstantin I. der Große (280-337) das erste ökumenische Konzil von Nicäa. Papst Silvester I. blieb der Versammlung fern, entsandte aber zwei seiner Presbyter. Die 318 anwesenden Bischöfe verurteilten die Irrlehre des Arianismus, wonach Jesus Christus nicht mit Gott wesensgleich, sondern nur sein vornehmstes Geschöpf sei. Das Konzil bestätigte die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes und legte diese im Glaubensbekenntnis von Nicäa fest. Die arianischen Christen, die weiterhin am monotheistischen Glauben festhielten, wurden zu Häretikern erklärt. Konstantin der Große war der erste Kaiser, der sich zum Christentum bekannte.

 

 

 

 

Reformpapst Paul VI. wird am 14. Oktober heiliggesprochen

Für viele ist er der größte Papst des 20. Jahrhunderts

Als zurückhaltender Intellektueller stemmte er doch ein Mammutwerk, indem er das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende führte. Die Heiligsprechung von Paul VI. ist auch ein Bekenntnis zum Reformwillen der Kirche.

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Heiligsprechung, ... ob er das gewollt hätte?

Pfingsten

1. Lesung

Alle wurden mit dem Heiligen Geist

erfüllt und begannen zu reden

 

Lesung aus Apostelgeschichte

 

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

 

Apg 2, 1-11

 

 

2. Lesung

Durch den einen Geist wurden wir

in der Taufe alle in einen einzigen

Leib aufgenommen

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Paulus an die Korinther

 

Brüder!

Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.

 

1 Kor 12, 3b-7.12-13

 

 

Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch:

Empfangt den Heiligen Geist

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

 

 Joh 20, 19-23

Wirkmacht

zu Johannes 20,19-23

50 Tage haben wir jetzt Ostern gefeiert. Es sind 50 Tage der Feier eines Vertrauens, dass Gott lebt und dass Gott sich in seinem Messias als Herr des Lebens erweist. Nicht erst unser aufgeklärtes Zeitalter hat ab und an seine Mühe, sich in diese lebendige, gegenwärtige Wirkmacht Gottes einzufinden. Menschen sind zum Glauben daran gekommen, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass Jesus, der Gekreuzigte, lebendig wirkmächtig ist. Auch die johanneische Gemeinde im Übergang von 1. zum 2. Jahrhundert hat eine Annäherung gebraucht, um in das Vertrauen auf diese lebendige Gegenwart zu wachsen.

 

Das Johannesevangelium hat sein letztes Kapitel (ohne den späteren Zusatz des 21. Kapitels) dieser Annäherung an den Glauben an die Aufweckung Jesu gewidmet. Vier einzelne Episoden zeichnen diesen Weg der Annäherung nach: Die Entdeckung des leeren Grabes, die Sichtung durch Maria von Magdala, Petrus und Johannes. Nichtglauben oder Wirkungslosigkeit des Glaubens (beim Schüler Johannes) beschließen die erste Episode.

 

Dann erscheint der Lebende der Maria von Magdala: Der Lebende selbst gibt sich zu erkennen. Glaube daran ist nicht die Leistung des menschlichen Verstandes.

 

In der dritten Episode – das ist unser Evangelientext – gibt sich der Lebende der Gemeinde zu erkennen – aus freien Stücken, auf wundersame Weise. In der letzten Episode der Thomas, der die Situation aller Glaubenden nach den Augenzeugen Jesu symbolisiert: Immer wird es Zweifel geben; immer wird es der Herr selbst sein, der sich zu erkennen gibt. Zu beglückwünschen die, die glauben können, ohne nach sicht- und tastbaren Beweisen fragen zu müssen. Das Johannesevangelium erzählt die Geschichte in der Kulisse des Erlebens der Schülerschaft Jesu. Aber die steht nur für das Erleben der Gemeinde, der der Autor des Evangeliums all das als Ermutigung zum Vertrauen berichtet.

 

Unser Textabschnitt erzählt vom Kommen des Auferweckten in die Mitte der Gemeinde. Die Erzählung ist reich an symbolischer Kraft. Sie ist nicht exakte historische Beschreibung eines Vorgangs, sondern theologische Erzählung, Verkündigung des festen Glaubens, dass Jesus in seinem Leben die Wirkmacht Gottes war und nach seinem Tod auch geblieben ist. Das Evangelium zeigt uns die Schülerschaft, die sich vor der Welt verschanzt hat. Es fällt nicht schwer, sich eine verunsicherte Schar vorzustellen. Die jüdischen Religionsführer haben gewonnen. Den Widersacher ihrer Gottesgewissheit haben sie hingerichtet. Seine Anhängerschaft war bei seiner Verurteilung und Hinrichtung schon bis auf ganz wenige schwach geworden. Sie haben ihn im Stich gelassen. Jetzt mischen sich in der Schülerschaft vielleicht Selbstvorwürfe und Vergeblichkeitsschmerz mit der Angst vor den siegreichen Gegnern Jesu.

 

Die zuhörende Gemeinde kann sich in dieser Beschreibung wiederfinden. Wie oft weichen auch Glaubende von der Seite dessen, was Jesus verkörpert? Wie unerschrocken treten Glaubende auf, wenn sie in eine Umwelt des Gegenwindes, vielleicht der Verhöhnung, vielleicht gar des fanatischen Hasses treffen? In all dem ist wohl möglich beherrschend, dass das Vertrauen auf den mitgehenden, stärkenden Gott, nicht unbedingt tragen wird.

 

Der Evangelist zeigt uns Jesus, der von all diesen Bedenken unberührt ist. Seine Auferweckung ist auch nicht die Rückkehr in einen irdischen Leib. Er wird als gänzlich anders wahrgenommen. Er ist nicht gebunden an die Gesetze von Raum und Zeit. Seine Existenz ist jenseits von all dem. Daher kann er – erzählerisch hervorgehoben – bei verschlossenen Türen in die Mitte der Versammelten kommen. Die zuhörende Gemeinde erfährt: Der lebende Herr wird sich seiner Gemeinde zeigen – nicht in einer anfassbaren, leiblichen Gestalt, sondern als der, der da ist, lebendig und wirksam. Was er ‚verkörpert‘ ist die Gegenwart der Wirkmacht Gottes selbst. Er begrüßt die Gemeinde und wünscht Frieden – shalom, Wohlergehen, gelingendes Leben. Wir können uns vielleicht vorstellen, wie entlastend dieser Gruß wirkt. Es ist ja eine Situation der Angst, der Anfechtung von innen und von außen. Und da ist der erste Begegnungspunkt die Zusage vom gelingenden Leben. Manchen klingt das fast zu romantisch. Als ob mit einem Federstrich einer Begegnung alles im Heilen wäre!

 

Der Evangelist bezeugt nun, dass die Glaubenden immer dieses Spannungsverhältnis tragen und ertragen müssen. Der in der Mitte seiner Gemeinde Seiende zeigt ihnen die Wundmale. Er ist einerseits der Gekreuzigte, der das Leiden bis zum bitteren Tod kennt; er ist gleichzeitig der, der durch die Lebenskraft Gottes befreit ist aus Leiden und Tod. Die Gemeinde wird nicht verführt, das Leben aus dem Glauben als eine einzige Leidlosigkeit zu sehen. Das Leiden wird immer Teil der menschlichen Existenz sein. Im Leben, Sterben und Auferwecken Jesu wird eine Hoffnung ausgesprochen, dass das Leid besiegt wird. Die Glaubenden vertrauen, dass Gott einst der endgültige Sieg über das Leiden und den Tod sein wird.

 

Die Reaktion der Gemeinde: Sie freut sich! Wie wunderbar, wenn diese Hoffnung auf die Kraft Gottes so gegenwärtig erlebt wird. Manche kennen das aus eigener Erfahrung: Mitten im zu durchlebenden Leiden steht die Gewissheit, der Hoffnung trauen zu können. Die Glaubenden erkennen dies als ein Zeichen der geschenkten Gnade.

 

Der Friedensgruß wird wiederholt. Dann schließt sich die Sendung in die Welt an. Der Evangelist ermutigt die so Verängstigten, sich in der Welt zu zeigen. Die ‚Welt‘ ist im johanneischen Beschreiben die Gegenwelt zu Gott. Immer werden Glaubende einer solchen Gegenwelt begegnen – vermutlich nicht nur in Menschen oder Ereignissen außerhalb des eigenen Lebens. Manche kennen diese Gegenwelt in Gestalt des immer wieder fragenden Zweifels auch in sich selbst. Das Johannesevangelium spricht die Ermutigung aus, die aus der Kraft des lebenden Gottes selber kommt. Aus der Enge des Zweifels, aus der Angst vor der Konfrontation mit all dem, was Gott nicht glaubt, ruft das Evangelium in die offene Weite. Wir können uns verdutzte und doch weiter unschlüssige Glaubende vorstellen. Vielleicht sind wir es selber.

 

In der ermutigenden Erzählung wird den Schülern nun die Kraft des Lebens Gottes eingehaucht. Alle sind erinnert an die Schöpfungserzählung, in der dem Menschlein, vergänglich, aus Ackerboden, nun Lebenskraft eingehaucht wird. In der Begegnung des verherrlichten Jesus mit seiner Gemeinde wird das Bild einer neuen Belebung, einer neuen Schöpfung gezeichnet. Alle empfangen den Geist, diese Lebenskraft, die sie ermutigt, vertrauend im Leben, in der Wirklichkeit der Welt zu sein; vertrauend auf die Wirkmacht Gottes. Diese wird sich auch zeigen in der Art, wie die Glaubenden in der Welt sind. Eindrücklich hatte Johannes das Zeugnis der Fußwaschung hinterlegt.

 

Und am Ende das mit der Sündenvergebung. Sie ist nicht einzelnen Amtsträgern gegeben, sondern der ganzen Kirche. Hier ist nicht an das gedacht, was wir später als Beichte kennengelernt haben. Geist und Sündenvergebung gehören eng zusammen: Der Geist lebt mit der Kraft Gottes; die Sünde verzehrt oder verleugnet diese Kraft Gottes. Die Gemeinde als ganze kann die Lebenskraft da zusprechen, wo sie durch die Abkehr von Gott verkümmert ist. Behalten wird der Zustand der nicht mehr greifbaren Lebenskraft Gottes aber da, wo Menschen nicht bereit sind, die Versöhnung Gottes anzunehmen. Versöhnung und Gemeinde gehören zusammen. Leben und Sterben Jesu sind ein Zeichen der Versöhnung. Die Gemeinde wird immer wieder aufgefordert, selbst versöhnend miteinander und mit der Umwelt zu leben. Wo ein Glaubender diese Versöhnung der Mitglaubenden nicht annehmen will, da wird sich am Zustand des Unversöhnten nichts ändern, nichts ändern können.

 

Betont sein will aber die Kraft der Vergebung. Sie öffnet zu seiner neuen Lebensmöglichkeit. Dann ist es die Wirkmacht des Geistes Gottes, die sich heilend entfalten kann. Nach 50 Tagen Osterfeier eine Einladung in den Alltag, im Vertrauen auf die Wirkmacht Gottes in uns und unserem Sein in der Wirklichkeit.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

20.05.2018 - 27.05.2018

Pfingsten - der 50. Tag:

19.00 Uhr Festliche Heilige Messe

zum Abschluss der Osterzeit

Kollekte: Renovabis

 

Montag der 7. Woche im Jahreskreis:

19.00 Uhr Heilige Messe

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:

15.00 Uhr Taufe Seraphim Immanuel Asmuth

 

Dreifaltigkeitssonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

 

Entfache dein Feuer

 


Entfache dein Feuer, Geist des auferstandenen Christus, Geist des Mitleids, Geist des Lobpreises, deine Liebe zu jedem Menschen wird nie vergehen.

 


Geist des lebendigen Gottes, wenn Zweifel und Zögern, dich einzulassen, alles zu verschlingen scheinen, dann bist du da, dann bist du zugegen.
Du entfachst das Feuer, das inwendig unter unserer Asche glimmt.

 


Du nährst dieses Feuer mit unseren Anfechtungen, mit unseren Dornen, mit allem, was uns an uns selbst und bei anderen wehtut, so dass durch dich sogar die Steine unseres Herzens verglühen, du Licht in unserer Finsternis, du Morgenglanz unserer Dunkelheit.

 


Frère Roger Schutz

 

 

 


Sie sind eingeladen

Pfingstfeier

Pfingstdarstellung aus einem ostenglischen Missale (Anfang 14. Jh.). National Library of Wales.
Pfingstdarstellung aus einem ostenglischen Missale (Anfang 14. Jh.). National Library of Wales.

Pfingsten ist vor allem der kraftvolle Abschluss der Osterfeier. Der Heilige Geist ist nicht erst die Wirklichkeit, die an Pfingsten gegeben ist. Der Geist ist die Lebenskraft Gottes - und ohne diese Lebenskraft gäbe es keine Auferweckung, keine Erfahrung der Liebe Gottes, keine Erkenntnis der Bedeutung Jesu, keine Gemeinde, keine Wandlung der Gaben im Hochgebet der Eucharistie. Das Wirken des Geistes ist ein Geschenk, das unserem eigenen Leben innewohnt, was aber auch das Leben der Gemeinde prägt.

 

In Lyskirchen steht bei Themen, die uns bewegen, immer wieder auch die Frage im Raum, ob das, was wir meinen erkannt zu haben, auch ‚des Geistes‘ ist. Das herauszufinden ist wiederum auch ein Prozess, an dem wir lernen, Versuch und Irrtum in der Weiterentwicklung des geistlichen Lebens anzuwenden. Wir haben manche Entwicklung in der geistlichen Entwicklung in Lyskirchen gestalten dürfen im Vertrauen auf das Wirken des Geistes. Wunderbar ist dabei auch die Erfahrung, dass der Geist wirklich aus den mitwirkenden Gemeindemitgliedern spricht - gottlob ab und an auch durch die Amtsträger.

 

Mit dem Blick auf die Zukunft der Kirche ist das ein ermutigendes Wissen, dass der Geist seine Ausstrahlung hat durch Menschen, die sich ihm anvertrauen. Das Geistwirken ist dann auch nicht nur die Kraft der Erkenntnisse Einzelner, sondern gerade das Zusammenwirken hilft, verstehen zu lernen, ‚was des Geistes‘ ist. In unseren Gemeindeversammlungen zu aktuell aufkommenden Themen geben davon Zeugnis. Auch die freitägliche offene Bibelgesprächsrunde lebt davon, dass Glaubende sich als Interpretationsgemeinschaft finden. Das gemeinsame Eingehen auf das Wort der Hl. Schrift hat etwas vom Mitwirken des Geistes, auf dass das biblische Wort eine Resonanz für den Glauben der Einzelnen und der Gemeinschaft hat.

Salbung am Pfingstfest

Seit einigen Jahren sind die Gottesdienstfeiernden eingeladen zur Bekräftigung der Gabe des Geistes, die uns in der Taufe in der Salbung mit dem Chrisamöl zugesprochen ist. Im begleitenden Text der Salbung wird darauf hingewiesen, dass wir durch die Taufe Anteil haben an der Würde des Christus Jesus haben, der Priester, König und Prophet ist. Wir dürfen das als Würde auch auf uns beziehen. Das ist wohl auch gemeint, wenn wir heute vermehrt aufgefordert sind, als Getaufte und Gefirmte Verantwortung für das Leben des Evangeliums in der Welt zu übernehmen. Es sind wunderbare Würden, die uns zugesprochen sind. Dass wir uns darauf verlassen mögen, das möchte auch in der Salbung in der Pfingstfeier rituell ausgedrückt sein.

Kollektendank

Danke sehr für den LYSKIRCHENSonntag, den wir mit 625,08 € am vergangenen Sonntag haben beschenken können. Immer wieder ein so berührendes Zeichen der Verbundenheit mit der Gemeinde an diesem Ort.

 

An diesem Pfingstsonntag ist - wie angekündigt - die große Kollekte für das Hilfswerk RENOVABIS. Danke auch für das, was wir dazu beitragen können, damit Seelsorge in Osteuropa gewährleistet werden kann.

Der Express (Verlagsschreibweise: EXPRESS) ist eine regionale Boulevardzeitung mit Sitz in Köln, die täglich im Verlag M. DuMont Schauberg erscheint. In den Regionen Köln, Düsseldorf und Bonn erscheint sie mit jeweils eigenem Lokalteil; sie ist aber auch im weiteren Umland (Aachen, Mönchengladbach, Duisburg) ohne eigenen Lokalteil erhältlich. Die verkaufte Auflage beträgt 95.559 Exemplare, ein Minus von 70,2 Prozent seit 1998.

WIKIPEDIA

Da schien wohl HANDLUNGSBEDARF

Der Express gehört zu den deutschen Tageszeitungen mit den größten Auflagenverlusten der vergangenen Jahre. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 70,2 Prozent gesunken. Sie beträgt gegenwärtig 95.559 Exemplare. Das entspricht einem Rückgang von 225.435 Stück.

 

Unser katholischer Kardinal hat wohl einen hohen Marktwert, wie sonst ist zu verstehen, dass der EXPRESS versucht auf diese Art und Weise seine Auflagen zu steigern.

... und wer ist der "wild" gewordene Südstadtpfarrer?

Pfarrer Mörtter und Pascha-Besitzer Müller
Pfarrer Mörtter und Pascha-Besitzer Müller

Hans Mörtter ist evangelischer Pfarrer an der Lutherkirche in der Kölner Südstadt. Bekannt wurde er u.a. durch
"Der Pfarrer & das Großbordell"

Ich finde, das Pascha als Ort ist völlig in Ordnung!“ Dann geriet der Pfarrer Mörtter regelrecht ins Schwärmen: Es sei „so ein Biotop, eine große Familie.“

 

... über das größte Bordell Europas,
Pfarrer Mörtter scheint was von Ausbeutung zu verstehen ...


Weihbischof Puff ordnet Schlagzeilen zum Erzbistum Köln ein

Wind aus den medialen Segeln

Derzeit ist das Erzbistum Köln in den Schlagzeilen: Es geht um ungeklärte Finanzen am Bonner Münster, um Strukturreformen oder den Kommunionempfang für evangelische Ehepartner. Weihbischof Ansgar Puff ordnet die Situation ein.

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„Mich blutet er nicht aus“

Widerspruch von Kölner Geistlichen zur Kritik an Woelki

Köln - Nach der heftigen Kritik von Südstadt-Pfarrer Hans Mörrter an Kardinal Woelki haben sich weiter Kölner Geistliche zu den Vorwürfen geäußert. Pfarrer Matthias Schnegg von der katholischen Gemeinde St. Maria in Lyskirchen wollte Mörtters Lagebild nicht teilen. „Mit mir hat er nicht gesprochen. Ich sehe die Dinge relativ unaufgeregt. Natürlich müssen wir uns Gedanken machen, wie es bei uns weitergeht, aber das geschieht auch. Und was den Kardinal betrifft: Mich blutet er nicht aus.“ 

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