Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Das Christkind
kommt immer!

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

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    in der Zeit von
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Laetare

4. Fastensonntag 2018

Sonntag,  11.03.2018 ist der 70. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 295 Tage bis zum Jahresende.


11.3.1985: Gorbatschow wurde KP-Chef

Nach dem Tod von Konstantin Tschernenko wurde der 54-jährige Michail Gorbatschow zum neuen Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) gewählt. Nachdem er zunächst seine Machtposition stärkte und erste Reformversuche einleitete, begann er ab 1987 mit einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und politischen Umstrukturierung. Mit den Parolen "Glasnost" (Offenheit) und "Perestroika" (Umbau) führte er eine bis dahin nicht für möglich gehaltene Presse- und Meinungsfreiheit sowie erste demokratische Elemente ein. Gorbatschows Reformkurs beflügelte die Demokratisierungsbemühungen in anderen Ostblockstaaten und führte schließlich zum Fall der Mauer und zum Ende des "Kalten Krieges".

... um Flüchtlinge. Und um Botschaften. Die sind aus der Feder des Heiligen Vaters immer auch diplomatische Noten. Das Schöne an ihnen: Der Empfänger kann vieles großzügig herauslesen und interpretieren. Papst Franziskus verwendet zwar eine klare und oft einprägsam populäre Sprache, doch seine wohlvorbereiteten Texte lassen dann doch dosierten Spielraum zu. "

Rainer Nowak (Chefredakteur und Herausgeber der "Presse").

Audienz in Rom: Sebastian Kurz bei Seiner Fröhlichkeit

Rom. Mehr lächeln, lachen und strahlen ist bei einem Staatsbesuch nicht möglich. Aber es ist auch kein normaler Staatsbesuch. Bundeskanzler Sebastian Kurz macht in Rom einen Tag nach den Parlamentswahlen nicht dem italienischen Premierminister seine Aufwartung, sondern Papst Franziskus. Und der macht seinem Ruf, der sonnigste Papst seit Ewigkeiten – deren gibt es in Rom viele – zu sein, alle Ehre. Bei der Unterredung im Vatikan geht es auch um ein sehr heikles Thema an diesem regnerischen Montag: um Flüchtlinge. Und um Botschaften.

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8. März 2018

Papst: Kirche soll Druck auf Migrationspolitik machen

Das Thema Migration sei "die Sache Christi selbst", sagt Papst Franziskus. Deshalb müssten kirchliche Organisationen auf eine angemessene Einwanderungspolitik der jeweiligen Staaten hinwirken.

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5. März 2018

Bundeskanzler Sebastian Kurz: Papst hat meine Position bestätigt

Papst Franziskus hat Österreichs Regierungschef Sebastian Kurz empfangen. Gemeinsam sprachen sie über Themen wie Europa und Migranten - mit vielen Übereinstimmungen, wie Kurz im Anschluss mitteilte.

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16.5.1936-11.3.2018

Wenn wir unserem Glauben mehr zutrauen, werden wir auch in der geistigen Auseinandersetzung wieder mutiger. Wir müssen geistig offensiver werden und dürfen uns nicht ständig in die Defensive und ins Abseits drängen lassen."

(Lehmann im Fastenhirtenbrief 1991)

Vertreter aus Kirche und
Politik trauern um
Kardinal Lehmann

 

Trauer um einen
großen Mann der Kirche

 

Trauer um den langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz  >>>


Laetare: 4. Fastensonntag 2018

1. Lesung

Lesung aus dem zweiten Buch der Chronik

 

Auch die Kommandeure, die Priester und das Volk häuften entsprechend der falschen Gewohnheiten der Völker treuloses Handeln auf treuloses Handeln. Sie machten das Haus des Ewigen, das er in Jerusalem geheiligt hatte, kultisch untauglich. Der Ewige, die Gottheit ihrer Vorfahren, hatte zu ihnen durch seine Botinnen und Boten gesandt – schon früh und immer wieder –, denn sie hatte Mitleid mit ihrem Volk und ihrer Wohnung. Aber sie verspotteten die Botinnen und Boten der Gottheit, verachteten ihre Worte und verspotteten ihre Prophetinnen und Propheten, bis der Zorn des Ewigen gegen sein Volk anstieg, bis es keine Heilung mehr gab.

 

Da zog der chaldäische König gegen sie hinauf und brachte ihre jungen Männer im Haus ihres Heiligtums mit dem Schwert um. Er hatte kein Mitleid, weder mit dem jungen Mann noch mit der jungen Frau, weder mit der alten Frau noch mit dem Greis. Er gab alle in seine Hand. Und alle Geräte des Hauses der Gottheit, die großen und die kleinen, die Schätze des Hauses des Ewigen und die Schätze des Königs und seiner Kommandeure: alles brachte er nach Babel. Sie brannten das Haus der Gottheit nieder und rissen die Stadtmauer Jerusalems ein. All ihre Paläste gingen in Flammen auf, und all ihre wertvollen Waffen zerstörten sie. Er führte die vom Schwert Übriggebliebenen ins Exil nach Babel. Und sie waren ihm und seinen Nachkommen Sklavinnen und Sklaven, bis das Königreich Persien die Herrschaft übernahm, damit das Wort des Ewigen aus dem Mund Jeremias erfüllt würde, bis das Land seine Sabbatjahre abgetragen hatte. All die Tage seiner Verwüstung war Ruhe – Sabbat –, bis 70 Jahre voll waren.

2 Chr 36,14-16.19-23

Übersetzung "Gerechte Sprache"

2. Lesung

Wir waren tot infolge unserer Sünden;

aus Gnade sind wir gerettet

 

Lesung aus dem Brief des

Apostels Paulus an die Epheser

 

Brüder! Gott, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade hat er uns gerettet. Er hat uns mit Christus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben.

7Dadurch, dass er in Christus Jesus gütig an uns handelte, wollte er den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zeigen. Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.

Eph 2, 4-10

 

 

Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt,

damit die Welt durch ihn gerettet wird

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

Joh 3, 14-21

 

 

Geschichtslernen

zu 2. Buch der Chronik 36,14-21

Die beiden Bücher der Chronik sind uns vermutlich nicht so vertraut. Sie sind für das Verständnis der Bibel interessant. Sie stammen etwa aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert. Sie schauen auf die Geschichte zurück und bedenken sie aus der theologischen Betrachtung neu. Anlass geben ihnen die aktuellen Erfahrungen ihres Lebens. Sie greifen vor allem auf die Tora und die Geschichtsbücher Samuel und der Könige zurück, erzählen aber aus einem anderen theologischen und lebensgeschichtlichen Blickwinkel. Sie kennen die Erfahrungen, die die Geschichte Israels geprägt hat: Gerade die politische Entwicklung wurde immer wieder als eine Abkehr von Gott (= Niederlage) oder als eine Wiederverbindung mit Gott (=neue Lebensmöglichkeiten und Aufschwung) gedeutet. Dieses Wissen um die enge Verknüpfung von Wohlergehen und Unglück wollen die Chronisten der eigenen Leserschaft in ihrer Lebenssituation ans Herz

legen.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Tempel und dem Kult darin zu. Die beiden Bücher der Chronik enden mit der Auflösung des babylonischen Exils. Die Heimkehr eröffnet die Möglichkeit, den von den Babyloniern 586 zerstörten Tempel wieder aufzurichten – als einen Ort der Wiederverbindung des Volkes mit Gott. Die Chronisten verbinden Geschichtsschreibung mit Glaubenslehre und praktischen Anweisungen, wie ein an Gott orientiertes Leben gelingen kann. Dabei haben Tora und Propheten eine Maß gebende Rolle.

 

Unser Textabschnitt bildet das Ende der beiden Bücher der Chronik. Die Autoren fassen zusammen, was die Oberschicht Israels in die Verbannung gebracht hat: Zunächst werden die Vergehen des Königs Zidkija in Erinnerung gebracht: Er ‚beugte sich nicht vor dem Propheten Jeremia, der im Auftrag des Herrn zu ihm sprach’. Er brach den Loyalitätseid, den er dem babylonischen König Nebukadnezzar ‚bei Gott’ geschworen hatte. Er ‚kehrte nicht um zum Herrn’. Und auch alle Führenden ‚begingen viel Untreue.’ Sie folgten dem Lebenswandel fremder Völker, sie entweihten den Tempel. Sie hörten auf keinen der mahnenden Boten, sie ‚verachteten sein Wort und verspotteten seine Propheten.’ Am Ende, so schreiben die Chronisten, war die Wut Gottes gegen sein Volk so groß, ‚dass es keine Heilung mehr gab.’

 

Die Chronisten deuten die geschichtlichen Ereignisse als gerechte Strafe Gottes. Nebukadnezzar wird das ausführende Organ des Strafgerichts Gottes – so die theologische Deutung der Geschehnisse.

 

Dramatisch werden die Eroberung und Deportation in knappen Worten zusammengefasst. Ein großes Töten geschieht – in all dem: der Souverän ist Gott: ‚Alle gab Gott in seine (Nebukadnezzars) Hand.’ Der Tempelschatz wird mit nach Babylon genommen. Die Überlebenden wurden in die Verbannung nach Babylon geführt. ‚Dort mussten sie ihm und seinen Söhnen als Sklaven dienen’. Die Chronisten denken an die Prophetie des Jeremia gegen Juda: ‚Dieses ganze Land wird zum Trümmerfeld und zu einem Bild des Entsetzens und diese Völker werden dem König von Babel siebzig Jahre lang dienen.’ (Jer 25,11)

 

Aber Israels Gott wäre nicht Israels Gott, wenn er letztlich nicht doch das Heil seines Volkes will. Und so sehen die Autoren der Chronikbücher in ihren letzten Zeilen die Weissagung des Jeremia aber auch erfüllt: ‚ Sind aber die siebzig Jahre vorüber, dann suche ich den König von Babel und jenes Volk heim für ihre Schuld – Spruch des Herrn – und auch das Land der Chaldäer. indem ich es für immer zur schaurigen Wüste mache.’ (Jer 25,12). Die Chronisten deuten das Exil als Strafe wegen der Verunreinigung des Tempels durch das Volk Gottes. Da spielt vor allem die Missachtung der Sabbat- und der Kultordnung eine entscheidende Rolle.

 

Das Exil bekommt aber auch eine andere Note: Es wird zum Land der Läuterung, aber auch zur Möglichkeit eines Neuanfangs. Der Neuanfang wird wiederum durch einen Fremdherrscher geschehen. Dieses Mal ist es der persische König Kyros, der in der Geschichtsdeutung der Chronisten zum Werkzeug Gottes wird: ‚So spricht Kyros, der König von Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen. Jeder unter euch, der zu seinem Volk gehört – der Herr, sein Gott, sei mit ihm -, der soll hinaufziehen.’

 

Kyros besiegt Babylon und schenkt den dorthin verschleppten Juden die Freiheit und die Rückkehr in ihr Land – mehr noch: Er als Nichtjude verkündet den Wiederaufbau eines Tempels. Das ist mehr als der Wiederaufbau eines Gebäudes. Es ist der Wiederaufbau, die Erneuerung der Beziehung zwischen Gott und seinem Volk – nach so vielen katastrophalen Irrwegen.

Das ‚Hinaufziehen’ erinnert an die Befreiung aus Ägypten, die so bedeutsame Ur-Kunde vom Vertrauen auf Gottes rettende Gegenwart.

 

Als theologische Geschichtsschreibung kann uns der Text interessieren, aber wir werden uns schwer tun, ihn bedeutsam einzuordnen in unsere eigene Lebensdeutung. Die Bücher der Chronik sind ein Beispiel, wie schon vorhandene Bücher der Heiligen Schrift aus der jeweiligen Zeitgeschichte heraus gedeutet werden. Wir wissen, dass auch die alten biblischen Bücher der Tora und der Propheten im Laufe ihrer Entstehung Verwandlungen erfahren haben – jeweils aus dem Erleben der aktuellen Zeitgeschichte.

Die Entstehungszeit der Chronikbücher zeigt aber schon die Ehrfurcht, vorhandene biblische Bücher nicht weiter bearbeiten zu können. Sie gelten bereits als Beschreibung der Offenbarung Gottes. Daher haben die Chronisten nicht mehr ergänzt oder interpretierend redaktionell an den Heiligen Schriften gearbeitet, sondern eigene Bücher verfasst. Sie fußen auf dem Wissen der Heiligen Schriften und lassen sie Spiegel (oder Bühne) werden für die Deutung des eigenen Lebens.

 

Diese Vorgehensweise ist uns vertraut, weil auch wir heute die biblischen Texte nicht mehr bearbeiten können. Sie sind uns Ansatz für eine eigene theologische Deutung unseres Lebens und unserer Zeitgeschichte.

 

Unser Text legt nahe, die Geschichte im Blick zu haben und sie als denkbares Lehrstück zur Gestaltung unserer Gegenwart zu nutzen. Dafür können wir auf die Geschichtserfahrungen unseres Volkes schauen – und daraus lernen. Manchen drängt sich geradezu auf, was wir aus der Geschichte gelernt haben – angesichts der Verunsicherungen und Bedrohungen, die unsere Welt gerade vor sich hat. Die Geschichte weist auf die Gefahren hin, die aus solchen Bewegungen in tiefste Katastrophen führen können.

 

Wie weit die Geschichte der Chronik auch uns Spiegel und Bühne wird, werden wir ergründen müssen oder können. Wir tun uns vermutlich schwer, geschichtlich-menschliche Fehlentwicklungen unter dem Gesichtspunkt der Strafe Gottes anzusehen. Wir tun uns schwer, mahnende Stimmen als prophetische Ausdrucksform Gottes – in Menschenwort – zu begreifen. Wir tun uns schwer, das ethische Verhalten unter der Tora zu betrachten. Wir tun uns schwer, die Gottesbeziehung im Einhalten bestimmter Gottesdienstordnungen zu sehen. Da ist unser Gottesbild meist anders.

 

Aber vielleicht ist das uns Fremde auch ein Zugang, geschichtliche Entwicklungen unter dem Blick der Gottesbeziehung wahrzunehmen. Wir blickten dann nicht auf die Ordnungen der Tora. Wir blickten auf das Lebenszeugnis Jesu. Sein Leben erweist sich als ein völlig auf Gott ausgerichtetes Dasein. Und damit eckt er an. Die gängige Meinung will sich nicht ändern. Jesus zeigt seine Hingabe in Gottes Willen und Vorstellung des Lebens bis in die Konsequenz des Todes. In der Geschichte Jesu sind es nicht babylonische oder persische Fremdherrscher, die Gottes Werkzeug werden. Jesus bleibt das Maß derer, die ihre Lebensdeutung aus der Beziehung zu Gott zu gestalten lernen.

 

Und mit diesem Blick kann Geschichte wahrgenommen werden, kann Mahnung zur Umkehr, zum neuen Denken anregen, gar für unbedingt nötig halten, kann in die Haltung der Hingabe bewegen, um größere Menschheitskatastrophen vermeiden zu helfen.

 

Aber auch das lehrt die Geschichte, dass der Mut und das Vertrauen leicht zu verängstigende Tugenden sind. Umso gewichtiger, um die Stärkung des Geistes zu bitten.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

11.03.2018 -18.03.2018

  • St. Maria in Lyskirchen

Laetare

4. Fastensonntag 2018

 

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde Lyskirchen

 

Montag:

10.00 Uhr Exequien für
Frau Josephine Braun

 

Donnerstag

6.00 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit,

anschließend Frühstück im Pfarrsälchen

 

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Judica

5 Fastensonntag 2018

 

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

11.30 Uhr Taufe Simon Wingenfeld
der Gemeinde St. Georg

 

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde Lyskirchen

1. Jahrgedächtnis für Herrn Heinz Bauer

Kollekte: MISEREOR

 

Messe im NOTEL

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Lesenacht:


Sie sind eingeladen

AGAPE-Helfende

Am Gründonnerstag werden wir wieder die Messfeier als große Agape begehen. Dafür sind viele helfende Hände willkommen. Wie in den Vorjahren sind Frauen und Männer 1. für das Vorbereiten der Kirche, 2. für den Tischdienst, 3. für den Spüldienst nach der Feier gesucht. Wer mithelfen mag, melde sich bitte in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de. Danke für die Bereitschaft der Mitwirkung!

Kollekte am Gründonnerstag

Auch in diesem Jahr dient die Kollekte am Gründonnerstag als Zeichen der Solidarität mit den Armen – als uns angemessen scheinendes Zeichen der Symbolhandlung der Fußwaschung. Seit einigen Jahren ermöglichen wir mit dieser Kollekte im Zeichen der Fußwaschung den Betrieb des Sonn- und Feiertagscafés für obdachlose Drogenabhängige. Das Notel ist Trägerin dieses besonderen Angebotes für die Wohnungslosen. Ein paar Zahlen aus der aktuellen Café- Saison (1.11.-30.4.) bezeugen sehr beeindruckend, wie segensreich sich unsere Kollekte auswirkt. Danke für das, was Sie auch in diesem Jahr mit einbringen können und mögen.

 

Hier ein paar Zahlen aus der derzeit laufenden Saison, die die berührende Sinnhaftigkeit des Cafés bezeugen: Gäste 622, Kaffee 204 Liter, Portionen warmes Essen 589, Kuchen 98.

 

Im Durchschnitt besuchen das Cafe pro Saison 900 Gäste, die verzehren 300 Liter Kaffee, 140 Kuchen, 80 Liter Milch und 1000 Portionen warmes Essen.

Irgendwie macht es auch dankbar, dass wir als Gemeinde dieses Café durch unsere Gründonnerstagskollekte bisher finanziell haben tragen können.

LYSKIRCHENSonntagDank

Am vergangenen Sonntag haben wir wieder für unsere Kirche als Haus und als Gemeinde 792,54 € gesammelt – immer wieder dankbar bestaunenswert – auch diese Ausdrucksweise der Solidarität und Verbundenheit.

Danke sehr!

Uhrzeit der Osternacht

Für die persönliche Zeitplanung: In diesem Jahr wird die Osternacht um 5 Uhr beginnen (was nach der gerade erfolgten Umstellung der Uhrzeit ‚gefühlt-real’ 4 Uhr sein wird...).

FastenzeitTeilen

mit dem Notel geht noch bis einschließlich Palmsonntag. Danke für die in diesem Jahr im Notel gut zu nutzenden Artikel: Nutella, Salami, Deo und Rasierschaum.

PS: Wenn es noch interessiert ...

"Nichts ist zu 'MERKEN' ...", muss Fieber messen ...

... mich hat es auch erwischt ...