Hungersnot im Jemen

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Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

WM-Aus – Ein Neuanfang ist möglich

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

10. Sonntag im Jahreskreis

 

Sonntag,  10.06.2018 ist der 161. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 204 Tage bis zum Jahresende.

10.6.1902: Kampf für Gleichberechtigung

Helene Lange (1848-1930) war eine der profiliertesten und erfolgreichsten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung.
Helene Lange (1848-1930) war eine der profiliertesten und erfolgreichsten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung.

Die Lehrerin und Vorkämpferin der deutschen Frauenbewegung Helene Lange (1848-1930) übernahm die Leitung des "Allgemeinen Deutschen Frauenvereins" (ADF). Sie trat damit die Nachfolge von Auguste Schmidt (1833-1902) an. Der "Allgemeine Deutsche Frauenverein" war 1865 durch Louise Otto-Peters (1819-1895), die dem ADF 30 Jahre lang vorstand, und Auguste Schmidt gegründet worden. Zu den Hauptzielen des Vereins gehörte das Recht auf Bildung für Frauen, die Gründung von Mädchenschulen, die Erweiterung der Erwerbsmöglichkeiten für Frauen, um eine ökonomische Unabhängigkeit zu sichern und die rechtliche Gleichstellung der Frau.

Ein Mann seines Wortes?

Franziskus ist nicht Teil der Lösung der Krise der Autorität in der Kirche, er ist Teil des Problems. Ein Kommentar von Daniel Deckers FAZ

Ginge es nach dem Regisseur, dann hält in der kommenden Woche ein „Held der Menschheit“ Einzug in die deutschen Kinosäle. Ganz jung ist der Mann nicht mehr, und auch das Weiß seiner Kleidung und seine sanfte Stimme unterscheiden ihn von den muskelbepackten Heroen, die üblicherweise die Welt vor dem Untergang bewahren. Hauptfigur der Saga ist niemand anders als Papst Franziskus, als Heiliger nicht der letzten, sondern dieser Tage kunstvoll in Szene gesetzt von dem Filmemacher Wim Wenders.

 

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ANMERKUNG: Der Kommentar in der FAZ, zu dem hier verlinkt ist darf als Zäsur gesehen werden. Der Herausgeber dieses privaten Newsletter teilt nicht unbedingt die Meinung des FAZ Kommentars. Selbstverständlich ist die Verlinkung des Kommentar kein Teil der Gemeindearbeit von St. Maria in Lyskirchen. 

10. Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung

Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau,
zwischen deinen Nachwuchs und den Nachwuchs der Frau

 

Lesung aus dem Buch Genesis

 

Nachdem Adam von der Frucht des Baumes gegessen hatte, rief Gott, der Herr, ihm zu und sprach: Wo bist du? Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich. Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe? Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen. Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen. Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens. Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse.

 

Gen 3, 9-15

 

 

2. Lesung

Wir glauben, darum reden wir

 

Lesung aus dem zweiten Brief

des Apostels Paulus an die Korinther

 

Brüder! Wir haben den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben, und darum reden wir. Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sein Angesicht stellen wird. Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre. Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert. Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit, uns, die wir nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren ausblicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.

 

2 Kor 4, 13 - 5, 1

 

 

Das Reich des Satans hat keinen Bestand

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten. Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen. Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebub besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Form von Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen. Es kann aber auch keiner in das Haus eines starken Mannes einbrechen und ihm den Hausrat rauben, wenn er den Mann nicht vorher fesselt; erst dann kann er sein Haus plündern. Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen; wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften. Sie hatten nämlich gesagt: Er ist von einem unreinen Geist besessen. Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben vor dem Haus stehen und ließen ihn herausrufen. Es saßen viele Leute um ihn herum, und man sagte zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und fragen nach dir. Er erwiderte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

 

Mk 3, 20-35

 

 

Willen Gottes

zu Markus 3,20-35

In der heutigen Evangelienlesung finden wir zwei ineinander verschachtelte Erzählungen vor. Thematisch geht es beiden um das Tun des Willens Gottes - einmal in Jesu Sendung, die weiter reicht als sein familiäres Umfeld; zum anderen in seinem Handeln, das alleine aus Gottes Wirkmacht, Gottes Geist genährt ist und nicht aus der Kraft des Abergeistes, des Bösen. Am Anfang und am Ende unseres Textabschnittes begegnen wir der Familie, die an Jesus herankommen will, weil sie in Sorge um seine körperliche und geistige Gesundheit ist. In der Mitte geht es um eine Auseinandersetzung mit Jerusalemer Schriftgelehrten, die ihm Verbindung mit dem Anführer der Dämonen vorwerfen.

 

Für uns wird am Ende von Interesse sein, was uns diese Geschichten als Stärkung unseres eigenen Glaubensweges mitgeben können. Es geht um die Einschätzung, worin der Kern der Sendung Jesu besteht; und es geht um unser Verhalten dazu. Nachfolge bedeutet, im Sinne der Sendung Jesu zu leben. Und das geschieht, wo Menschen - wie Jesus - ‚den Willen Gottes tun‘.

 

Wieder schauen wir auf diese Erzählungen aus einer gewissen Distanz. Wir leben anders und stellen andere Fragen. Was wir aber hören, mag uns anregen, uns mit unserer Lebenssituation in diese Erzählungen einzufädeln. Wir hören, dass Jesus so viele Menschen anzieht, ‚dass sie nicht einmal mehr essen konnten.‘ Da finden sich manche wieder: Die Anforderungen der Arbeit oder auch der Erfolg machen selbst das Essen zu einem Stressfaktor. In der Erzählung des Markus unterstreicht diese Bemerkung, dass Jesus viel Aufmerksamkeit erfährt. Kein Wunder aber, dass die Familie in Sorge gerät: Was mutet sich unser Ältester zu? Keine Ruhe, keine soziale Sicherheit, entzieht sich wohl möglich den Pflichten innerhalb der Familie und zieht als wohnungsloser Wanderprediger mit pointierten Botschaften durch die Gegend. Ihre Sorge gipfelt in der Bemerkung: ‚Er ist verrückt geworden.‘ Die Sorge will ihn schützend aus dem Verkehr ziehen. Wir können dafür vermutlich eine gewisse Sympathie aufbringen, wenn wir nicht voreingenommen auf die große Sendung Jesu schauten.

 

Markus lässt diese Geschichte im Raum stehen. Jetzt kommen aus Jerusalem (in der markinischen Erzählung eher der Landstrich der Ablehnung gegen Jesus) Schriftgelehrte. Sie werfen Jesus nicht vor, dass er durch seinen Lebensstil verrückt geworden ist. Sie wollen ihn theologisch enttarnen. Das soll dazu dienen, ihn als gefährlichen Scharlatan abzuwerten, der im Bund mit dem Bösen ist. Der Vorwurf lautet: Jesus tut zwar so, als sei er in der Vollmacht Gottes wirksam. In Wirklichkeit aber stehe er im Bund mit dem Bösen, mit dem Anführer der Dämonen. Das ist eine fundamentale Infragestellung, denn Jesus hat sich gerade im Evangelium des Markus sehr viel durch die Austreibung von Dämonen qualifiziert. Wenn hier nicht Gott am Werk ist, dann ist Jesus ein übler Mann des Teufels. Die Schriftgelehrten sind gekommen, um Jesus zu ver-teufeln. Er soll ent-gottet werden.

 

In der Erzählung des Evangelisten nimmt Jesus diesen Vorwurf auf. Er ruft Menschen um sich, um darauf zu antworten. Er tut es in Bilderworten. Mit einer Frage stellt er die Anfeindung bereits grundsätzlich in Frage: ‚Wie kann der Satan den Satan austreiben?‘ Mit zwei Gleichnissen illustriert er diesen Satz: Ein Königreich, das in sich gespalten ist, zerstört sich selbst; wie auch eine Familie, ein Haus, sich selbst zerstört, wo die Einvernehmlichkeit aufgekündigt ist. Auf der Sachebene heißt das: Wenn Jesus wirklich aus der Macht des Anführers der Dämonen handelte und damit die untergeordneten Dämonen aus den besessenen Menschen z. B. austriebe, dann spaltete er doch das Reich des Bösen. Letztlich wird dem Bösen damit die Kraft genommen und kann irgendwann nicht mehr wirksam sein. Die Sache mit der Kraft wird in einem weiteren Bildwort aufgegriffen: Man kann nur von etwas gewaltsam Besitz ergreifen, wenn man der Stärkere ist. Jesus kann Dämonen nur Einhalt gebieten, wenn er stärker ist als sie. Die Zuhörerschaft dieser Bildworte begreift mit wenigen Sätzen, dass der Vorwurf der Schriftgelehrten ins Leere gehen muss. Denn Jesus hat durch seine Befreiungen aus der Besessenheit der Kranken bewiesen, dass er der Stärkere ist. Die Schriftgelehrten müssen sich geschlagen geben. Von deren Reaktion hören wir in der Erzählung aber nichts mehr. Es geht auch nicht um sie. Es geht um die Profilierung der Sendung Jesu.

 

Dass diese Anfeindung keine harmlose theologische Auseinandersetzung ist, wird in der grundlegenden Feststellung offenbar: ‚Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen; wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung.‘ Der erste Satz ist herausragend gütig: Was immer der Mensch an Sünde und Lästerung hervorbringen kann - immer wird er mit Vergebung rechnen dürfen - solange ... solange es keine grundlegende Verleugnung der Existenz Gottes ist. Denn den Heiligen Geist lästern bedeutet, Gottes Wirksamkeit in der Welt zu leugnen, denn der Heilige Geist ist die Gegenwartsweise Gottes. Daher ist das Lästern gegen den Geist auch ein Lästern gegen Gott selbst. Lästern bedeutet hier nicht ein lockeres Mundwerk zu haben; es bedeutet Leugnung.

 

Die Episode der Anfeindung durch die Schriftgelehrten dient den Zuhörenden als eine Unterweisung, in Jesus wirklich die Wirkkraft Gottes selbst zu sehen. Er ist weder ein Scharlatan, der mit Tricks Dämonen austreiben kann, noch ist er im eigenen Namen unterwegs. Die Glaubenden wissen, dass die lebendige Wirkmacht Gottes, der Heilige Geist, im Wirken Jesu am Werk ist. Das allein wird die Berechtigung sein, dass Jesu Weg der Weg der Nachfolge auf Gott hin ist.

 

Der zweite Teil des Auftretens der Verwandtschaft Jesu - seiner Mutter und seiner Geschwister - wird diesen Aspekt nun erzählerisch unterstreichen. Wir werden schnell ein Bild dazu haben, wie die Familie da ist - aus Sorge, wie wir am Anfang gehört haben; Jesus hält es nicht für nötig, sich nach draußen zu begeben, um mit den Seinen zu sprechen. Dieses Verhalten widerspricht dem, was wir allein schon aus Respekt vor der Familie erwarteten. Aber dem Evangelisten geht es nicht um Anstandsregeln. Er zeichnet sehr konturscharf, um seine Botschaft um so deutlicher hervortreten zu lassen.

 

Jesus wendet sich in der Erzählung an seine Zuhörerschaft mit der distanziert klingenden Frage: ‚Wer ist meine Mutter, wer sind meine Brüder?‘ Die Antwort ist eigentlich klar. Sie wird bei Markus aber in eine andere Gemeinschaft übertragen - durchaus im Bild von Familien: ‚Das hier sind meine Mutter und meine Geschwister‘ ist die Antwort, zeigend auf die anwesende Zuhörerschaft. Das Verbindende, das aneinander Bindende, das Verbindliche dieser neuen Gemeinschaft ist es, den Willen Gottes zu tun. Das ist das, wofür das Leben und Wirken Jesu steht. Es ist das, was schließlich den Menschen Heil bringt. Nicht dämonische Fähigkeiten, sondern die Wiederverbindung mit Gott schafft dem Menschen Heil.

 

Wir haben die Erzählung aus unserer Lebenssituation gehört. Wir werden unterschiedliche Akzente finden, mit denen wir uns für unseren Glaubensweg angesprochen sehen. Es geht um die Bedeutung, die wir der Person Jesu zuschreiben - seine Autorität, die in unser praktisches, ethisches, soziales, politisches Verhalten hineinsprechen darf; und wenn wir entschieden sind, in den Spuren des Jesus in der Welt zu sein, dann heißt auch die Weisung an uns, den Willen Gottes zu tun.

 

Wir kennen das alles ja längst. Wenn wir es stets wiederholend neu hören, dann mag es dazu dienen, mehr und mehr in die Haltung Jesu zu wachsen - um eines sinngefüllten Lebens willen, das wir von Gott erwarten dürfen. Mit sinnerfülltem Leben ist nicht nur ein gelingendes persönliches Leben gemeint, sondern ein Leben für alle Geschöpfe. Da ist auch nicht immer klar, wie eine solche Lebensführung immer auszusehen hat. Wir kennen die eigenen Engstirnigkeiten, die uns bei uns selbst meist nicht auffallen. Wir kennen die Grenzen, den über die Jahre geformten Charakter verändern zu können - bei uns selbst nicht und schon gar nicht bei anderen Menschen.

 

Zu beglückwünschen, wenn wir uns da auf dem Weg wissen. Wir wissen, dass wir darin in alltagspraktischen Anforderungen immer wieder wachsen müssen, aber auch wachsen dürfen und können. In einer Gesellschaft, in der man auch gut ohne Gott leben kann, ist eine solche Entscheidung keine Beiläufigkeit mehr.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

10.06.2018 - 17.06.2018

10. Sonntag im Jahreskreis:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung

der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

11. Sonntag im Jahreskreis:

12.00 Uhr Taufe 

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

35. Lesenacht

in Lyskirchen

Die 35. Lesenacht in Lyskirchen ist am 17. November 2018 um 19 Uhr.

 

Gelesen wird das Buch Daniel.

 

Einleitung durch Dr. Fleischer ist am 29.8.2018, 19 Uhr im Pfarrsaal.

Daniel mit Löwen, Detail aus der Portalanlage von St.Trophime in Arles
Daniel mit Löwen, Detail aus der Portalanlage von St.Trophime in Arles

Sie sind eingeladen

Nachtcafé

Auch in diesem Winter haben Frauen und Männer aus St. Maria im Kapitol und St. Maria in Lyskirchen in der Zeit vom 1.11. - 1.5. Übernachtungsmöglicheiten im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol und in Gubbio bereitgehalten. In Maria im Kapitol stand montags, in Gubbio freitags die Tür offen für Menschen ohne Wohnung. Danke allen, die diesen Dienst tun können und geleistet haben. Danke auch für das Vertrauen, das die Gäste mitgebracht haben. Es geht bei diesen Winterhilfeangeboten nicht nur um einen Platz gegen Kälte, sondern auch darum, eine Nacht unter Schutz der Gastgebenden verbringen zu können.

 

Hier einige Zahlen aus der vergangenen Saison des ‚Nachtcafés‘

 

Für die Übernachtung im

Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol:

 

25 Nächte mit insgesamt 231 Übernachtungen; das sind 9 Gäste im Durchschnitt pro Nacht, minimal 6 und maximal 16 Gäste; dazu 2 Betreuer.

 

Es waren 42 verschiedene Personen gekommen, davon 8 Frauen.

 

10 Gäste waren sehr regelmäßig da, die anderen eher sporadisch oder für eine kurze Phase

 

Für Übernachtungen in den Räumen

von Gubbio, der Obdachlosenseelsorge:

 

22 Nächte mit insgesamt 170 Übernachtungen; das sind im Schnitt ca. 8 Gäste pro Nacht; minimal 4 und maximal 10 Gäste, dazu 2 Betreuer

 

Es waren 25 verschiedene Personen gekommen, davon 6 Frauen. 8 Gäste waren sehr regelmäßig da.

 

Der Helferkreis bestand in dieser Saison aus 20 Helfer/innen, davon 7 Frauen. Im Durchschnitt hat jede/r Helfer/in 5 mal in der gesamten Saison die Nacht bei den Obdachlosen verbracht. Neulinge, auch jüngeren Jahrgangs sind uns immer willkommen. Informieren können Sie sich beim Koordinator des Nachtcafés für Kapitol und Gubbio:

 

Ulrich Schnegg, ulrich.schnegg@t-online.de.

Es besteht auch die Möglichkeit, nach Beginn der neuen Winterhilfe 2018/2019 mal an einem Abend für ein paar Stunden mit dabei zu sein. Dann lässt sich leichter prüfen, ob ein solcher Dienst auch etwas für Sie als Interessierte sein kann.

 

Danke sehr allen Helfenden. Sie sind ein lebendiges Zeichen für das, was uns vom Evangelium auf die Straße führt.

 

Danke

für das Ergebnis der LYSKRICHENSonntag-Kollekte für den Juni. Wir haben wieder 659,26 zusammengetragen - immer wieder ein dankbar bestaunenswertes Zeichen der Verbundenheit mit unserer Kirche und der Gemeinde, die wir darin sind.

Harte Woche

ehe der Hahn kräht ...