Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Keine Alternative für Deutschland

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
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  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

 

 

Sonntag,  04.02.2018 ist der 35. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 330 Tage bis zum Jahresende.

4.2.1738: Hinrichtung Süß Oppenheimers

Joseph Süß Oppenheimer wurde in Stuttgart hingerichtet. Er hatte als Finanzier die Staatskasse des bankrotten Herzogs Karl Alexander von Württemberg (1733-1737) saniert. Süß Oppenheimer hatte Steuern auf Beamtengehälter eingeführt, eine Tabak-, Seiden- und Porzellanmanufaktur gegründet und die erste Bank Württembergs ins Leben gerufen. Nach dem Tod des Herzogs wurde er verhaftet, des Betrugs und der Selbstbereicherung angeklagt und ohne konkrete Beweise zum Tode verurteilt. Der jüdische Romancier Lion Feuchtwanger widmete dem Thema seinen historischen Roman "Jud Süß". Der Nazi-Regisseur Veit Harlan entstellte das Original und machte aus Feuchtwangers Vorlage den berüchtigten antisemitischen NS-Propagandafilm "Jud Süß" (1940).

Integration und Kriminalität

"Das Problem ist

nicht der Migrant"


Mechelens Bürgermeister Bart Somers. (imago )
Mechelens Bürgermeister Bart Somers. (imago )

Sein Kampf gegen Kriminalität und für Integration hat Bart Somers berühmt gemacht. Der Bürgermeister der belgischen Stadt Mechelen sagte im Dlf, auch Einheimische müssten sich in die neue Realität einer vielfältigen Gesellschaft integrieren. Jeder müsse sich fragen: Wie kann ich zu einer besseren Stadt beitragen?

 

Christoph Heinemann
im Gespräch mit Bart Somers >>>

Flüchtlinge: Kirchen pochen weiter auf Familiennachzug

Union und SPD wollen den Familiennachzug bei Flüchtlingen auf 1.000 Personen pro Monat begrenzen. Die Kirchen sehen das Vorhaben kritisch. Die Caritas spricht sogar von einer fatalen Entscheidung.    

WEITERLESEN >>>

Prälat Karl Jüsten:

"Die Trennung von der Familie auf unabsehbare Zeit stelle eine Härte dar, die im Widerspruch stehe zur deutschen Politik mit einem verfassungs- und völkerrechtlich garantierten besonderen Schutz der Familie". >>>

Rainer Kardinal Woelki:

"Es darf nicht durch die Hintertür zu einer Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen aus humanitären Gründen kommen.“ >>>

Caritas-Präsident Peter Neher:

"Ein starkes Land wie Deutschland hat eine humanitäre Verantwortung gegenüber schutzbedürftigen Flüchtlingen". >>>


Über Pässe – Über die Ebenbürtigkeit

Bertolt Brecht Flüchtlingsgespräche:

Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.

 

Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird."

5. Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung

Nächte voller Mühsal

teilte man mir zu

 

Lesung aus dem Buch Ijob

 

Ijob ergriff das Wort und sprach:

Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf den Lohn wartet. So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe, und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehn? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, der Faden geht aus, sie schwinden dahin.

 

Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist. Nie mehr schaut mein Auge Glück.

 

Ijob 7, 1-4.6-7

 

2. Lesung

Weh mir, wenn ich das

Evangelium nicht verkünde!

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

Brüder! Wenn ich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben.

 

1 Kor 9,16-19.22-23

 


Er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr, und sie sorgte für sie. Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt, und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war. In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.

Mk 1, 29-39

 

 

Leben eröffnen

zu Markus 1,29-39

Auch das Markusevangelium verfolgt eine klare Linie seiner Verkündigung. Auch sein Werk ist nicht die Aneinanderreihung verschiedener Überlieferungen. Sehr gezielt komponiert er Überlieferungen zusammen, um damit die Botschaft seiner Jesu-Christus-Verkündigung zu übermitteln. In der Erzählung sind wir noch beim ersten Tag des öffentlichen Wirkens Jesu. Zuvor sahen wir Jesus in der Synagoge von Kafarnaum. Es ist Sabbat. Jesus lehrt – so, dass die Leute erschrocken sind, weil sie einer anderen als gewohnten Lehre begegnen. Das Markusevangelium nennt sie eine Verkündigung aus ‚göttlicher Vollmacht’. Dann erfolgt die Darstellung der Heilung eines von Dämonen Besessenen. Dämonen sind jene Kräfte, die das Leben wegnehmen. Das Evangelium beschreibt sie aber auch als Kräfte, die ihr Gegenteil, das Heilige, ‚den Heiligen Gottes’, kennen. Die Leserschaft muss in diese Erkenntnis erst noch hineingeführt werden.

Nach dieser Heilung aus der Verstrickung mit den Leben raubenden Mächten wird Jesus zu einer Frau geführt – der Schwiegermutter des Petrus. Sie leidet an Fieber. Fieber an sich gilt in der Antike schon als Lebensbedrohung, also eine ernst zu nehmende Erkrankung. Es gibt Deutungen dieser Stelle, die in der Schwiegermutter erst einmal einen Gegenpol zu Petrus sehen, der sich so ganz von der Botschaft Jesu fangen ließ und damit gegen alle gesellschaftlichen Konventionen zu stehen scheint. Das Fieber wird zu einem tiefenpsychologischen Phänomen der Abwehr gegen diesen Weg des Petrus. Erst die persönliche Begegnung mit Jesus habe die Angst vor dem Fremden genommen und diese Frau aufgeschlossen für den neuen Weg, der mit Jesus begonnen hat.

 

Dieser Deutungsversuch liegt in der Linie der Eröffnung von Leben. Jesus ist gekommen, damit Menschen die Angst verlieren, die von Leben abschneidenden Mächten verbreitet wird. Da haben wir eine eigene Vorstellungskraft, welche Mächte damit gemeint sein können. Es sind jene Festhalter, deren unheile Wirkung wir meist längst begriffen haben, die aber nicht so leicht abzustreifen sind. Oft ist es die Angst, dass hinter einer Ablösung nur das Nichts stehen könnte. Der Evangelist zeigt Jesus als eine Macht Gottes, die von dieser Angst befreit und zur eigenen Kraft des Lebens führt. Diese Kraft ist im Verständnis des Evangeliums letztlich aber nur aus der Rückbindung in die Beziehung Gottes zu gewinnen.

 

Selbst wenn uns diese tiefenpsychologisch durchdrungene Deutung fremd ist, so steht in der Heilung der Schwiegermutter und auch in dem dann folgenden Sammelbericht zu Heilungen gerade die Eröffnung zu neuen Lebensmöglichkeiten vor Augen. Die kranke Schwiegermutter kann erst wieder handeln, nachdem sie vom Fieber befreit worden ist.

 

Uns mag im Blick auf die Gesamtkomposition des Evangelisten auffallen, dass zunächst vom Schicksal der Heilung eines Mannes, dann gleich das der Heilung einer Frau erzählt wird. Die Frauen haben von je her eine gewichtige Bedeutung in der Begegnung Jesu. Zu bedenken sind die patriarchalischen Gesellschaftsverhältnisse, die diesen Wert der Frau nicht unterstreichen.

 

Ein weiterer, für die Themen des Markusevangeliums gewichtiger Akzent wird in der Begegnung Jesu mit der Schwiegermutter des Petrus benannt. Als sie durch Jesus geheilt wurde, stand sie auf und ‚sie diente ihnen’. Der griechische Urtext lässt erkennen, dass das Dienen hier mehr ist als die anstehende Bewirtung nach der Heilung. Es wird von einer Tätigkeit berichtet, die andauert. Die erste im Markus-Evangelium erwähnte Frau wird als Dienende beschrieben. Die Begegnung mit Jesus – eine offensichtlich eindringliche Erfahrung der wirklich gegebenen Nähe Jesu – hat für die Frau Konsequenzen. Bei der vorhergehenden Geschichte der Heilung des Mannes in der Synagoge hören wir nicht, was für den Geheilten aus dieser Erfahrung folgt. Umso gewichtiger dürfen wir den Hinweis nehmen, dass die heilende Begegnung mit Jesus Konsequenzen hat.

 

Die Konsequenz der Begegnung mit Jesus ist das Dienen. Wir werden in der Mitte des Evangeliums erfahren, dass der engste Kreis der Schüler Jesu das mit dem Dienen nicht verstanden hat (10,35ff).

 

Nehmen wir diesen Aspekt mit in die denkbare Deutung, dass Menschen durch die Begegnung mit Jesus aus der Angst vor den Lebenshinderern befreit sind, so bekommt die Reaktion der Schwiegermutter eine eigene Bedeutung. Die Lösung aus den Zwängen der Lebenshinderer heißt nicht, sich auf die eigenen Lebensbedürfnisse zu konzentrieren und die Welt Welt sein lassen. Die Befreiung Jesu führt zu einer Haltung des Mitmenschlichen, führt in die Haltung des Dienens. Im Verständnis aller Evangelien ist die Bereitschaft zum Dienen eine Eröffnung zur Lebensfülle.

 

Da begreifen wir, dass Dienen nicht ausnutzen, nicht Demütigung heißt, sondern die freie Bereitschaft, Leben zu teilen. Das scheint da zu gelingen, wo Menschen auch anderen Lebensraum eröffnen helfen. In der Erzählung des Markus setzt die Schwiegermutter des Petrus schon am Anfang des Evangeliums diesen Akzent.

 

Markus stellt dann einen Sammelbericht vor. Hier kommen am Ende des Sabbats, wenn ein orientalisches Dorf wieder in die Alltagsbeschäftigungen geht, alle möglichen körperlich Kranken und seelisch Gefangenen – die Besessenen – zu Jesus. Das Interesse ist sehr groß – wen wunderte das. ‚Viele’ werden geheilt, heißt es da – und wir fragen gleich: Warum nicht alle? Diese Nachfrage ist verständlich, aber müßig, denn wir können sie nicht beantworten. Zu vermuten ist, dass der Evangelist ‚viele’ in der Bedeutung mit ‚alle’ gleichsetzt. Diese Offenheit liegt in der griechischen Sprache begründet. Was der Evangelist übermitteln will, ist klar: Jesu Auftreten ruft viele Menschen mit all ihren Gebrechen zusammen. Es sind alles Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – an der Fülle ihrer Lebensmöglichkeiten gehindert sind. Die Erfahrung wird auch historisch sein: Die Begegnung mit Jesus heilt.

 

Interessant: ‚Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war.’ Einem solchen Schweigegebot begegnen wir im Markusevangelium bis zur Mitte auffällig oft. Erst wenn Jesus von den Toten auferweckt sein wird, dann wird dieses Gebot aufgehoben (9,9). Der Erzähler beabsichtigt damit, vor Missverständnissen der Sendung Jesu zu bewahren. Er kommt nicht als Wunderheiler ohne Lebensveränderung. Er heilt – mit dem Ziel, dass Menschen zum Leben geöffnet werden. Und dieses volle Leben ist für den Evangelisten ohne eine Rückbindung in Gott nicht denkbar.

 

Um dieses denkbare Missverständnis der Sendung Jesu gleich zu thematisieren, schließt Markus die Episode vom Verlassen Kafarnaums an. Jesus zieht sich zum Gebet zurück. Das ist ein unverzichtbarer Wesenszug Jesu. Ohne die Rückbindung an Gott kann sich Leben nicht eröffnen. Für den Evangelisten kann auch die Aufforderung zur Haltung des Dienens ohne die Rückbindung an Gott einen faden Beigeschmack haben.

 

Die nächsten Schüler Jesu begreifen nichts – wie so oft bei Markus. Sie haben nur den Publikumserfolg vor Augen: ‚Alle suchen dich!‘ werfen sie ihm vor, als er vom Gebet zurückkommt. Aber Jesu Sendung ist nicht auf Kafarnaum begrenzt. Sie erschöpft sich auch nicht in der Tätigkeit eines Wunderheilers. Sie will Menschen in die Befreiung des Lebens führen. Die Befreiung kommt aus der fundamentalen Bindung an Gott.

 

Um Missdeutungen auszuschließen, verlässt Jesus in der Abfolge der Erzählung des Markus den Ort, um in ganz Galiläa die Botschaft zu verkünden – in Wort und Tat. Und uns als Lesenden seines Evangeliums wird nahegelegt, unsere Rückbindung an Gott zu gestalten. Wie kostbar, wenn wir darin ab und an die Erfahrung machen, wie zum Leben geöffnet uns diese Rückbindung sein lässt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

04.02.2018 -11.02.2018

  • St. Maria in Lyskirchen

5. Sonntag im Jahreskreis


10.30 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde St. Georg

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde Lyskirchen

Kollekte: LyskirchenSONNTAG

 

Am Montag (Krippenabbau)

und am Donnerstag (Weiberfasnacht)

bleibt die Kirche geschlossen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

6. Sonntag im Jahreskreis

 

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

Nach der Messe bleibt die Kirche

bis zur Abendmesse geschlossen

 

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde Lyskirchen

 

Messe im NOTEL

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Lesenacht:

Vorschau

Es ist erfreulich, dass es immer wieder Interesse gibt, sich in den Grundlagen des Glaubens weiterzubilden und auszutauschen. Dazu ist im ersten Halbjahr 2018 auch in Maria Lyskirchen/Maria im Kapitol wieder Gelegenheit.

 

  • 27. Februar, 19 Uhr: Dr. Fleischer zu: Was sagt die hl. Schrift zum Sühnetod Jesu?
  • 3. März, 10-16 Uhr: Einstimmung in die Kar- und Osterfeiern

 

  • 6. März, 19 Uhr: Einleitung in den Römerbrief (als Vorbereitung auf die Lesenacht am 5. Mai)

 

Zu allem herzlich willkommen!


Sie sind eingeladen

Rückschau Treffen der in der Liturgie Mitwirkenden

Am vergangenen Sonntag trafen sich die LektorInnen, KommunionhelferInnen, KantorInnen zum alljährlichen Austausch. Neben dem gemeinsamen Essen und den Gesprächen miteinander lädt dieses Treffen auch ein, um sich über die Feier der Liturgie in St. Maria Lyskirchen auszutauschen. Es ist eine dankbar angenommene Entwicklung über die Jahre geschehen. Diese Entwicklung ist möglich, weil im Laufe der Zeit immer wieder Mitglieder der Gemeinde (so auch dieser Kreis) Anregungen gaben, was zur Vertiefung der Feier der Liturgie beitragen könnte. Wir wissen bei diesen Anregungen, dass sie immer wieder befragt sein dürfen, wenn wir den Eindruck haben, dass sie doch nicht stimmig, nicht ‚des Geistes’ sind. Nur über das Probieren können wir die Spur finden.

 

Ein besonderes Geschenk dieser Entwicklung ist das miterlebbare Wissen, dass die Trägerin, die Zelebrantin der Liturgie wirklich die Gemeinde ist. Bei dem Treffen am vergangenen Sonntag sind noch einmal Entwicklungsstufen erinnert worden, die mehr und mehr dazu beigetragen haben, dass die Gemeinde wirklich die Zelebrantin ist. Und das kostbare Erleben: Es ist nichts anderes, als der Ritus unserer Kirche vorsieht.

Unser Gesang

Neu in den Blick der Überlegungen kam u.a. der Wunsch, uns in den mehrstimmigen Liedern ab und an aufzufrischen – vor allem auch im Blick auf Mitfeiernde, die irgendwann nach Einführung der Lieder hinzugekommen sind. Unsere gelegentlichen Proben 15 Minuten vor der Messfeier sind deswegen unzufriedenstellend, weil nur wenige so früh da sind und das Einproben mangels vieler Stimmen auch schon mal mühsam wird. Wir haben auch schon einmal probiert, im Anschluss an die Messfeier solche Proben zu halten – aber dann will man eigentlich sich unterhalten oder nach Hause kommen.

 

Die Idee ist, dass wir einmal frühzeitig ankündigen, wann eine solche Einführung und Probe am Anfang der Messzeit angesetzt ist. Dann begänne der Gottesdienst erst 10 Minuten später. Was viele gelegentlich oder zufällig unseren Gottesdienst Mitfeiernde so staunen lässt – u.a. die Mehrstimmigkeit des Gesangs – braucht auch eine Pflege. Und wenn wir selbst auch Freude daran haben oder gar auch ab und an ein wenig stolz sein mögen, dass es uns so geschenkt ist, mag uns das zusätzlich motivieren.

Übersetzungen der Hl. Schrift

Im Kreis der ab der Liturgie Mitwirkenden kam auch der Wunsch auf, ab und an auch andere Bibelübersetzungen zu verwenden, nicht nur die Texte nach der Einheitsübersetzung. Das schärft noch einmal das Hinhören auf an sich sehr vertraute Bibelworte. Übersetzungen gibt es mehrere, so dass die Auswahl nicht schwer fallen wird. Wir sind uns bewusst, dass jede Übersetzung immer auch eine Interpretation des Textes mit einbringt. Das gilt auch für die Einheitsübersetzung. Nicht ohne Grund gibt es seit vergangenem Jahr eine revidierte Fassung der Einheitsübersetzung – weil auch andere Interpretationsmöglichkeiten des Urtextes mit eingeflossen sind. Wir werden also ab und an Texte anderer Übersetzungen hören.

 

Auch hier gilt, dass wir im Blick halten, ob diese Praxis der anderen Übersetzungen sich als ‚des Geistes’ erweist.

 

Rückschau Benefizkonzert

Im I. Weltkrieg für „Kaiser und Vaterland“  gekämpft.  Von den NAZIS  verfolgt,  der jüdische  Apotheker aus unserem  Viertel.
Im I. Weltkrieg für „Kaiser und Vaterland“ gekämpft. Von den NAZIS verfolgt, der jüdische Apotheker aus unserem Viertel.

Seit vielen Jahren hat die Krippe von Maria Lyskirchen auch direkte Bezüge in die aktuelle politische Situation, weil Menschwerdung auch als ein Geschehen in die Wirklichkeit der jeweiligen Weltlage darstellt. Herr Marx hat daher auch den Holocaustgedenktag am 27. Januar immer mit in das Krippengeschehen aufgenommen – symbolisch u.a. getragen von der Figur des Apothekers, der als Jude den Davidstern trägt – Zeichen der unmenschlichen Brandmarkung der Nazis.

 

Seit vergangenem Jahr gibt es am Holocaustgedenktag ein Benefizkonzert, das durch die Künstler Anna Pehlken und Stephan Irmer gestaltet wird. Im vergangenen Jahr waren es die ‚Kindertotenlieder‘ von Gustav Mahler an der Boots-Krippe.

 

In diesem Jahr haben sie ein anspruchsvolles Programm in Anlehnung an das Thema der diesjährigen Krippe dargeboten. (Die Königin von Saba besucht den König Salomo; das Holz der Sterblichkeit des Menschen, der Baum auf dem Grab Adams, und das Holz der Überwindung des vernichtenden Todes, das Kreuz sind legendär in diese Begegnung eingewoben). Für alle, die dabei sein konnten, war es ein sehr bewegendes geistliches Ereignis, wesentlich getragen von anrührender und qualitativ sehr hochwertiger Musik.

 

Der Erlös (2.249,51 €) des Konzertes wird für die Linderung der großen Not im Jemen verwendet.

 

Danke allen, die dieses Ereignis ermöglicht haben und allen, die mit dabei waren und zudem ihre Spende mit einbrachten.

 

Deo volente „so Gott will und wir leben“ Jakobus  4,15:

BENEFIZKONZERT AM 27.01.2019 um 19.30 Uhr

nach der Sonntagsmesse des 3. Sonntag im Jahreskreis 2019 in Lyskirchen mit Anna Pehlken (Sopran) und Prof. Stefan Irmer (Klavier)

PS: Wenn es noch interessiert ...

Stephan, Stephan, Stefan, Stefan ...

"Kinder, so sieht ein Erzbischof aus ..."
"Kinder, so sieht ein Erzbischof aus ..."

Gleich in vier Bistümer in Deutschland beten die Gläubigen für ihren Bischof Stefan in der heiligen Messe. Stefan zweimal mit „f“ und zweimal mit „ph“.

 

Gemeinsam haben diese Bistümer Trier, Freiburg, Passau und Hamburg auch, dass ihre Bistumsgrenzen oftmals identisch sind mit der deutschen Staatsgrenze.

 

Drei dieser Stephans oder Stefans waren bis zur ihrer Ernennung zum Diözesanbischof keine Bischöfe (Stefan Oster - Passau, Stephan Burger - Freiburg und Stefan Heße - Hamburg). Lediglich Stephan Ackermann - Trier war bei seiner Ernennung zum Bischof von Trier bereits als Bischof geweiht und wirkte schon als Weihbischof.

 

Erzbischof Stefan Heße war vor seiner Berufung zum Bischof, des jüngsten Bistum Deutschlands, Generalvikar in Köln. Kurz nach seinem Amtsantritt in Hamburg besuchte er 2015 auch eine der 21 Schulen des Erzbistums Hamburg. Damit die Kinder auch nachvollziehen können, was einen echten Bischof ausmacht, hatte er zu seinem Besuch in der Turnhalle der Schule auch seine Pontifikalien mitgebracht und setzte sich die Mitra auf den Kopf und nahm den Bischofsstab in die Hand.

Was nicht zu den Aufgaben eines Bischofs gehört, hat der EB von Hamburg nun der BILD erklärt

Herr Bischof, Eltern und Lehrer würden gerne mit Ihnen sprechen. Stattdessen übernimmt das Ihr Generalvikar. Scheuen Sie die Konfrontation?


„Es geht um wirtschaftliche Fragen. Der Generalvikar ist mein Vertreter und der Verwaltungschef.“


Kinder, Schule, Chance? eine wirtschaftliche Frage?

Ist das Erzbistum Hamburg eher ein mittelständisches

oder eher ein Großunternehmen?

Die wirtschaftliche Situation im Erzbistum Hamburg ist nicht gut, das hat der aktuelle Erzbischof nicht zu verantworten, diese Altlasten hat er geerbt. Zu seiner Verantwortung gehört der Umgang mit der Situation. Zur Prüfung und Lösung der wirtschaftlichen Situation des EB Hamburg wurde Ernst & Young beauftragt. EY (Ernst & Young) ist eine der vier umsatzstärksten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt. Zu den Kunden von EY gehören u.a. Amazon, Beiersdorf AG, BP, Coca-Cola, Google, und Siemens sowie Disney und Koch Industries.

Schule in Blankenes bleibt erhalten,

Gymnasium in Harburg wird geschlossen

Am Niels-Stensen-Gymnasium ist man "aufs Höchste irritiert" von der Tatsache, dass vor allem Schulen in sozial schwächeren Stadtteilen von der Schließung betroffen sind. Dass katholische Schulen ihre Angebote vornehmlich für einkommensstärkere Familien vorhielten, entspreche weder dem christlichen Selbstverständnis noch dem, was die katholische Kirche insgesamt propagiere, heißt es in einer Stellungnahme auf der Schul-Homepage."

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