Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Umweltengel verzweifelt gesucht

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

9. Sonntag im Jahreskreis

 

Sonntag,  03.06.2018 ist der 154. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 211 Tage bis zum Jahresende.

3.6.1972: Viermächte-Abkommen

Am 3. Juni 1972 trat das so genannte Viermächte-Abkommen in Kraft, das zwischen den USA, Großbritannien, Frankreich und der ehemaligen UdSSR abgeschlossen wurde. Es bestätigte die Verantwortlichkeiten und Rechte der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Moskau akzeptierte mit dem Viermächte-Abkommen die gewachsene Lage, nämlich die faktische Zugehörigkeit West-Berlins zur Bundesrepublik. Erstmals seit 1945 garantierte die Sowjetunion den ungehinderten zivilen Transitverkehr zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin. Gleichzeitig wurde jedoch auch festgeschrieben, dass der Westteil Berlins "kein Bestandteil" der Bundesrepublik war. Bonn musste daraufhin seine Präsenz in West-Berlin reduzieren.

Kardinal Woelki präzisiert Position im Kommunionstreit

Ausnahme statt Regel

Kommunion für evangelische Ehepartner? Als pastoral begründete Ausnahme ja, als neue Norm nein, meint der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki.

 

Evangelische Partner von Katholiken können auch nach Ansicht des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki in Ausnahmefällen die Kommunion erhalten. Diese Frage gehöre aber in den Raum der persönlichen Seelsorge, der geistlichen Begleitung und der individuellen Gewissensentscheidung der Gläubigen, sagte er am Samstag in Bergisch Gladbach. Dies sei schon lange pastorale Praxis.

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9. Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung

Denk daran: Als du in Ägypten

Sklave warst, hat dich der Herr

dort herausgeführt

 

Lesung aus dem Buch Deuteronomium

 

So spricht der Herr: Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat. Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Rind, dein Esel und dein ganzes Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Dein Sklave und deine Sklavin sollen sich ausruhen wie du. Denk daran: Als du in Ägypten Sklave warst, hat dich der Herr, dein Gott, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm dort herausgeführt. Darum hat es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht, den Sabbat zu halten.

Dtn 5, 12-15

 

 

2. Lesung

Das Leben Jesu wird

an unserem Leib sichtbar

 

Lesung aus dem zweiten Brief

des Apostels Paulus an die Korinther

 

Brüder! Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht erleuchten!, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi. Diesen Schatz tragen wir Apostel in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt. Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht; wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet. Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird. Denn immer werden wir, obgleich wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird.

 

2 Kor 4, 6-11

 

 

Der Menschensohn ist Herr auch über den Sabbat

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten. Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten - wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. Als er ein andermal in eine Synagoge ging, saß dort ein Mann, dessen Hand verdorrt war. Und sie gaben acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus, und seine Hand war wieder gesund. Da gingen die Pharisäer hinaus uns fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.

Mk 2, 23 - 3, 6

 

 

Mehr als der Sabbat

zu Markus 2,23 – 3,6

Nach der langen Zeit des geprägten Kirchenjahres gehen wir jetzt wieder mit der Verkündigung des Markus-Evangeliums. Der Evangelist erzählt Episoden aus dem Leben Jesus, auf dass die Zuhörerschaft sich angeregt sieht, für sich selbst Lehren zu ziehen aus dem, was in den Erzählungen vorgestellt wird. Es geht also nicht darum, einen möglichst lückenlosen Bericht über das Leben Jesu abzugeben. Episoden, die so oder so ähnlich sich abgespielt haben können, dienen eindeutig der Verkündigung. Manchmal hilft es uns vielleicht, uns vorzustellen, wir sähen einen Film oder ein Stück auf der Bühne. Wir sehen zu und erfassen meist, dass hier etwas Grundsätzliches über Gott und den Menschen ausgesagt wird. Es dient unserem eigenen Wachsen im Glauben.

 

Beide Episoden, die uns heute vorgeführt werden, haben mit dem Sabbat zu tun. Nach Aussagen der Schöpfungserzählung direkt am Anfang der Bibel ist dieser Tag geschenkt, damit alles, was lebt, nicht nur schuften muss, sondern auch einen Tag der Ruhe hat: „Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, am siebten Tag aber sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremde aufatmen können.“ (Ex 23,12). In all dem ist es der Tag der Ruhe mit seinem Schöpfer, dem Dank und Ehre gebührt an diesem Tag.

 

Zurzeit Jesu wurde das Einhalten des Sabbatgebotes zum beliebten Gradmesser, ob jemand wirklich treu zur Tora steht. Das konnte so weit gehen, dass selbst lebenserhaltende Maßnahmen nicht durchgeführt werden durften. Andererseits war es selbst bei den Pharisäern unbestritten, dass die Rettung des Lebens vorrangig zur Einhaltung des Sabbatgebotes zu sehen sei. Mit allerlei Vorschriften sicherten sich die Pharisäer aber dennoch ab. So kommt es, dass aus Ausreißen von Ähren am Sabbat untersagt war, weil es als Erntearbeit betrachtet wurde. Auf diesem Hintergrund spielt unsere Erzählung. Wir als die Zuhörenden haben nicht diese Probleme. Wir kennen aber die Tendenz, den Sonntag zu einem Tag der hohen Aktivitäten zu machen und den Sonntag freizugeben für Arbeit und Konsum. Ehe wir uns verführen ließen, über die Entwertung des Sonntags uns zu ergehen, fällt unsere Aufmerksamkeit auf das Geschehen der Erzählung zurück.

 

Wir erfahren, dass Jesus am Sabbat mit seinen Schülern durch Getreidefelder zieht und dass die Jünger Ähren ausreißen. Es bleibt offen, ob sie wirklich Hunger leiden und deswegen die Ähren nehmen. Der weitere Verlauf der Geschichte könnte das nahelegen, aber es scheint um mehr zu gehen als um das Beispiel einer Übertretung des Sabbatgebotes aus einer akuten Notlage heraus.

 

Die Pharisäer als Gegenspieler der Haltung Jesu treten auf. Sie weisen darauf hin, dass die Schüler Jesu das Sabbatgebot gebrochen haben. Sie fragen: Warum? Damit öffnet sich das Geschehen auf eine grundlegende Auseinandersetzung: Wie z. B. David und die Seinen sich an den Schaubroten bedient haben, die kultisch nur von Priestern gegessen werden durften. Hier wird das Verhalten des David zum Maß gemacht: David, der die Notlage der Seinen sah und handelte. Der Kult und seine Regeln treten zurück vor dem Anspruch, akute Not zu lindern. Das lässt sich so einfach aufschreiben. Wir gehen wie selbstverständlich davon aus, dass es diese Priorität gibt. Mir kommt die Vorstellung, wie uns zumute wäre, wenn jemand, der Hunger leidet, sich an den geweihten Hostien aus dem Tabernakel sättigen wollte. Da gibt es für viele vermutlich eine – aus gelernter und übernommener Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten geprägt – große Zurückhaltung, so etwas zuzulassen. An diesem Vergleich wird aber auch ablesbar, dass es hier nicht um eine Streitfrage geht, die nur von engstirnigen Pharisäern aufgeworfen werden kann.

 

Der Evangelist weist mit zwei Sätzen, die Jesus spricht, auf das, was im Geiste Jesu zu verkündigen ist: „Der Sabbat ist für den Menschen gemacht und nicht der Mensch für den Sabbat. Also ist der Menschensohn auch Herr über den Sabbat.“ Wir hören einen solchen Satz sehr aufmerksam. Er atmet eine große Freiheit, die dem Menschen zugesprochen wird. Die Erfüllung des Gesetzes kann nicht das allein geltende Prinzip sein. Es wird immer der konkrete Mensch und seine Lebenslage mit im Blick sein müssen. Diese Freiheit macht es nicht unbedingt leichter. In dieser Freiheit wird die Verantwortung des Menschen umso gewichtiger. Wie geht da Maß zu halten? Beides ist zu bedenken: Der Sabbat mit seiner Botschaft – und der Mensch in seiner Verfassung. Der Sabbat ist Geschenk Gottes an die Geschöpfe. Seine Hauptausrichtung dient dem Wohlergehen des Menschen. Ein zutiefst humanitärer Ansatz tritt hier zutage. Jesus bringt diesen Aspekt wieder in Erinnerung. Die sklavische Treue zum Sabbat als Maß der Gesetzestreue verdeckt das Anliegen, dass der Sabbat Schöpfungsgabe zum Wohl des Menschen ist. In Jesu Vorstellung widerspricht also das Wohlergehen der Jünger auf dem Weg durch die Getreidefelder nicht dem Geist des Sabbatgebotes. Jesus legt die Anwendung des Gebotes in die Freiheit, aber auch in die Verantwortung des Einzelnen.

 

Während wir dieser Erzählung folgen, werden wir vermutlich nachdenklich werden: Wie ist eine solche Freiheit zu leben? Es kann ja klingen wie eine Einladung, nach eigenem Gutdünken dies und das als zu meinem Wohle zu erklären und es über das Gebot des Sabbats – oder über andere Gebote – zu stellen. So gerne wir diesen Ausspruch Jesu über das Verhältnis von Mensch zu Sabbatgebot zitieren – er versteht sich in der Verkündigung des Evangelisten nicht als Öffnung zur Willkür. Die Gebote bleiben Weisung, um dem Menschen das Wachsen in die Gottesbeziehung zu erleichtern.

Bezogen auf die uns vorgestellte Episode, ist die Notlage eines Menschen immer vorrangig vor dem noch so sinnvollen und dem Menschen Freiheit und Ruhe ermöglichenden Gesetz.

 

Bleibt die Frage, wie Entscheidungshilfe uns an die Hand gegeben ist. Der zweite Satz des Jesuswortes in der Erzählung weist uns auf den Menschensohn. Der Mensch hat die Freiheit im verantworteten Umgang mit dem Gesetz. Der Sabbat ist dabei nicht nur ein arbeitsfreier Ruhetag. Er ist der Tag zu Ehren des Herrn, wie in Levitikus 23,3 zu lesen ist. Jesus scheint daran gelegen zu sein, die Vorstellung eines konkurrierenden Gegensatzes aufzuweichen. Es kann nicht sein, dass der Tag zu Ehren des Herrn den Menschen aus dem Blick verliert. Es ist möglich, der Ehre des Herrn und der Ehre des Menschen zu dienen. Und wo das existentielle Wohl des Menschen in Gefahr ist, da steht die Linderung der Not im Vordergrund. Dann geschieht die Ehre des Schöpfers in der Sorge um das Wohl des Menschen, des Geschöpfes. Es muss also nicht im Entweder – Oder gedacht werden.

 

Diese Gedanken sind uns nicht fremd. Im alltäglichen Entscheiden werden wir meist wissen, was zu tun ist. Die Episode mit der Belehrung über das Verhältnis von Gottesdienst und Menschendienst dient uns als den Zuhörenden vielleicht als Sensibilisierung, die Verantwortung vor Gott und vor den Menschen abzuwägen. Rigorismus zu welcher Seite auch immer ist wenig hilfreich.

 

Der Evangelist fügt dieser einen Erzählung gleich noch eine weitere zum Thema Mensch und Sabbatgebot an. Da geht es um die Heilung eines Mannes mit einer ‚verdorrten‘ Hand. Ein Bild für einen Menschen, dem die Lebenskraft genommen ist, um handeln zu können – sein Leben oder Entscheidungen anpacken zu können. Vielleicht sind es auch Gesetze, die ihn hindern. Die der strengen Einhaltung des Gesetzes Verschworenen lauern, wie Jesus handeln wird. Heilt er am Sabbat? Arbeitet er am Sabbat? Als Zuhörende fällt uns vielleicht auf, dass da kein Augenmerk auf den Gehinderten liegt. Darum stellt Jesus diesen Mann in die Mitte. Er benennt den vermeintlichen Konflikt, Ehre Gottes und Ehre des Menschen gegeneinander abwägen zu müssen. Der Jesus der Erzählung des Markus bedient sich der rhetorischen Frage: „Es ist erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses, Leben zu retten oder zu töten?“ Da gibt es keinen Zweifel, wie die Antwort lauten muss. Der Evangelist zeigt uns aber, dass die Pharisäer eine solche Selbstverständlichkeit nicht an sich heranlassen. Sie sehen den Menschen in seiner Bedürftigkeit. Sie übersehen ihn um eines Gesetzes willen in der – nach Jesus – so irrigen Ansicht, mit ihrer Gesetzestreue Gott einen Dienst zu erweisen. Da stoßen Welten des Gottesverständnisses aufeinander – als ob Gottes Wohlgefallen mehr im äußeren Kult als beim Menschen läge.

 

Eine solche Entschiedenheit spaltet. Daher lässt der Evangelist schon in seinem 3. Kapitel seiner Jesus-Verkündigung wissen, dass eine solche Klarheit und ein solches dem Menschen dienendes Gottesverständnis auf Widerstand stößt – interessanterweise bei den Wächtern der Glaubensreinheit. Der Evangelist lässt uns wissen, dass sie „den Beschluss fassen, Jesus umzubringen“.

Die Gefahr des Widerspruchs hat sich heute unter den Glaubenden nicht erübrigt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

03.06.2018 - 10.06.2018

9. Sonntag im Jahreskreis:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

und ein 6. Jahrgedächtnis

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung

der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

10. Sonntag im Jahreskreis:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr


Sie sind eingeladen

Beweinungs-Altar

Es gibt keinen Grund zur Besorgnis, wenn in der kommenden Woche die beiden Seitenflügel des Beweinungsaltars aus dem Nordseitenschiff weg sind. Diese Flügel gehen in die Werkstatt der Restauratorin. Das große Tafelbild mit der Szene der Beweinung Christi nach seiner Kreuzabnahme ist inzwischen gereinigt und der alte Firniss abgetragen worden. Da die Seitenflügel aber - anders als das Hauptbild - keine Schäden aufweisen, bedarf es einer farblichen Abstimmung des neu aufzutragenden Firniss. Dazu müssen die Tafeln für überschaubare Zeit unsere Kirche verlassen.

 

Außenfassade des Sakristeigebäudes

Schon lange schmerzt es, die Außenfassade unserer Kirche von der Rheinuferstraße anzuschauen. Sie ist kräftig beschmiert mit Graffiti. Da unsere Kirche unter Denkmalschutz steht, dürfen wir nicht ‚eben mal‘ die Fassade neu überstreichen. Selbst dazu bedarf es einer denkmalrechtlichen Erlaubnis. Neben den Schmierereien sind auch teilweise Schäden am Putz, so dass zu beurteilen sein wird, ob ein Überstreichen vorerst ausreicht oder eine umfangreichere Maßnahme daraus werden wird. Dieser Hinweis mag vertrösten, dass es noch etwas dauert, bis die Wand wieder angemessen würdig zur Rheinuferstraße hin zu sehen ist.

Heiliger Vater und Schwarzer Peter

"Meine letzten Zweifel schwinden, daß da finstere Ketzer am Werke waren."

so Hans Zehetmair - ehemaliger Staatsminister für Wissenschaft,

Forschung und Kunst in Bayern in einem Spiegelinterview vom 11.09.1995

Verärgert war Hans Zehetmair darüber, dass die Rechtsschreibreform zukünftig vorsah, dass aus dem "Heiligen Vater" ein "heiliger Vater" werden sollte, auch sah Paragraph 63 vor, dass aus der "Letzten Ölung" die "letzte Ölung" wird und aus dem "Schwarzen Peter" sollte der "schwarze Peter" werden.

 

Es ist übrigens diesem lesenswerten Interview aus dem Jahre 1995 zwischen SPIEGEL und dem damaligen bayrischen Kulturministers zu verdanken, dass es heute immer noch einen "Heiligen Vater" und einen "Schwarzen Peter" gibt.

 

Der selbsternannte Verteidiger der bayrischen Kultur hat vielleicht etwas Milde verdient, er ist ja evangelisch und die haben es ja nicht so mit dem Heiligen Vater, oder ... Aber etwas Nachhilfe in Deutsch durch Hans Zehetmair könnte für Markus Söder, den Kulturverteidiger ein Gewinn in Grammatik und Orthografie werden ...

Im Privatjet nach Rom, noch schnell ein Tweed ... Er meint sicherlich:

Heute Besuch beim Heiligen Vater im Vatikan

PS: Warum sollte der Heilige Vater den Vatikan
besuchen, er wohnt doch da ... oder ?
Den Vatikan besucht hat,
neben tausend anderen,
der Markus aus München ...