Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

4. SONNTAG IM JAHRESKREIS 

 

 

Sonntag, den 31.01.2016
Der 31. Januar ist der 31. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 334 Tage zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
ist übrigens ein Montag ...

31.1.1973: Islam durch Sozialismus ersetzt

Hafiz al-Assad mit Familie in den frühen 1970ern; von links: Baschar, Mahir, Anisa Machluf, Majed, Buschra, Basil
Hafiz al-Assad mit Familie in den frühen 1970ern; von links: Baschar, Mahir, Anisa Machluf, Majed, Buschra, Basil

In Syrien trat eine neue Verfassung in Kraft. Der syrische Volksrat erklärte in Damaskus Syrien zur demokratischen sozialistischen Volksrepublik als Teil der Arabischen Nation. Der Islam verlor damit sein Monopol als rechtsstaatliche Grundlage. Zur führenden Organisation der National-Progessiven Front in Staat und Gesellschaft wurde die Baath-Partei erklärt. Sie hatte bereits im März 1963 nach einem Putsch die Macht im Lande übernommen. Der Generalsekretär der Partei, Hafiz al Assad, der "Löwe von Damaskus", war von 1971 bis 2000 Staatspräsident von Syrien. Von der Sowjetunion hochgerüstet, wurde Syrien unter Assad zu einem taktischen Machtfaktor im Konflikt zwischen den Arabern und Israel. Im Golfkrieg 1991 kämpften Assads Truppen auf Seiten des Irak.

12 % der Deutschen wollen angeblich die AfD wählen

AfD will Flüchtlinge notfalls mit Waffengewalt stoppen

Die Vorsitzende der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, verlangt eine deutlich strengere Überwachung der deutschen Grenzen. "Wir brauchen umfassende Kontrollen, damit nicht weiter so viele unregistrierte Flüchtlinge über Österreich einreisen können", sagte Petry der Zeitung Mannheimer Morgen. Notfalls müssten Polizisten an der Grenze "auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz", sagte Petry.

Beatrix von Storch, protestantisch christliche Fundamentalistin:

AfD-Chefin Frauke Petry (40) will im Extremfall an den deutschen Grenzen auf Flüchtlinge schießen. Jetzt setzt Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende und Berliner Landesvorsitzende der AfD, noch einen drauf und fordert, Waffen auch gegen Kinder einzusetzen!

 

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt sie jetzt, Menschen, die aus Österreich einreisen, hätten kein Asylrecht. Ihnen sei die Einreise zu verweigern. „Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer. Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen. Die Menschen sind in Österreich in Sicherheit. Es gibt keinen Grund, mit Gewalt unsere Grenze zu überqueren.“

Berliner AfD-Chefin will auf Kinder schießen lassen

Die Antwort von Beatrix von Storch auf die Frage des Facebook-Users Hans Werner ist eindeutig (anklicken zum vergrößern)
Die Antwort von Beatrix von Storch auf die Frage des Facebook-Users Hans Werner ist eindeutig (anklicken zum vergrößern)

Wie Elija und Elischa, so ist Jesus nicht nur zu den Juden gesandt   

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit begann Jesus in der Synagoge in Nazaret darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. Seine Rede fand bei allen Beifall; sie staunten darüber, wie begnadet er redete, und sagten: Ist das nicht der Sohn Josefs? Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman. Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.

 

Lk 4, 21-30

 

 

 

 

 

Verkannt  - zugemutet   (zu Lukas 4,21-30)  

Wir sind weiterhin in der Erzählung des ersten Auftretens Jesu in der Synagoge seines Heimatortes, in Nazareth. Er hat davon gesprochen, dass sich heute das Schriftwort erfüllt hat. Es ist das Schriftwort, das ihn als den vom Geist Gottes beseelten Gesalbten, als den Messias ausweist. Die Reaktion bei seiner Zuhörerschaft in der Synagoge ist ein bewunderndes Staunen. Seine Worte scheinen Worte der begnadenden Gottesoffenbarung gewesen zu sein.

 

In das bewundernde Staunen mischen sich dann andere Stimmungen: Ungeachtet seiner begnadeten Rede: Wir kennen ihn aber doch, wissen um sein Aufwachsen in der Familie. Er ist einer von uns. Er ist der Sohn Josefs. Sie haben das Problem, seine herausragenden, geistlichen Worte mit seiner ganz normalen Familienzugehörigkeit in Einklang zu bringen. Der Erzähler Lukas lässt diese Abwägung aber in den nicht veröffentlichten Gedanken der Zuhörenden ablaufen.

 

Jesus selbst ist es, der diese Gedanken offenlegt. Es gibt keine Verschleierung um des lieben Friedens willen. Jesus tritt auf mit einer unerschrockenen Klarheit. Unsereins reagierte vielleicht diplomatischer, wäre auf Harmonie aus, wollte Konfrontation vermeiden – wo doch an sich eine bewundernde Grundstimmung da ist. Dem Evangelisten geht es aber darum zu bezeugen, dass Jesus Gottes Handeln darstellt und im weiteren Verlauf des Evangeliums darstellen wird. Er ist der gesendete Gesalbte. Er ist da, um Gott handfest zu offenbaren.

 

Jesu Antwort auf die Gedanken seiner Zuhörerschaft: Er macht diese Gedanken offenbar. Er benennt mit einem Sprichwort, was sie von ihm erwarten. Sie erwarten, dass er sich beglaubigt durch ein Wunder. Das wird er bald in Kafarnaum, der Nachbarstadt, tun. Das Sprichwort Arzt, heile dich selbst! ist geläufig. In diesem Zusammenhang bedeutet es die Aufforderung der Leute in der Synagoge von Kafarnaum, dass er nicht allein auswärts sich legitimieren möge durch Wunder, sondern auch in seiner Herkunftsgemeinde.

 

Bekräftigend setzt der lukanische Jesus hinzu: Auch das ist ein bekanntes Sprichwort: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Hier ginge es darum, dass die Menschen in der Synagoge von Nazareth ihn als den Inhalt der Botschaft des Heils anerkennen müssten. Er bringt nicht nur offenbarende Heilsbotschaft. Er ist diese Botschaft. Wir werden gut nachvollziehen können, dass dieser Hinweis eine nicht zu verkraftende Zumutung für die Menschen in Nazareth gewesen ist. Der Evangelist setzt diese Zumutung an den Anfang des öffentlichen Auftretens Jesu. Ja, Jesu Anspruch ist und bleibt eine Zumutung. Sie wird anecken und uns zu Aneckenden machen, wenn wir in seine Nachfolge gehen. Manchmal gibt es da keine harmonisierenden Kompromisse. Es wird darauf ankommen zu wissen, wo die kompromisslose Unterscheidung unumgänglich ist. Oft genug wird es schwer sein, den Geist der Unterscheidung zu treffen.

 

Nun folgen Beispielgeschichten, die Jesus aufführt – zur Steigerung der Herausforderung an die Zuhörenden. Es sind Beispiele aus dem heiligen Buch der Juden. Es sind Beispiele, wie Gott – sogar bevorzugt – seine Heilwunder an den Nichtjuden offenbart. Die erste Geschichte erinnert an die vielen Witwen, die es in Israel zur Zeit des Elija gab. Diese Witwenschaften sind zu deuten als Ausdruck der Not und damit an die große Bedürftigkeit nach Heil. Das Provokante ist, dass in dieser Zeit der Prophet Elija Gottes Heil nicht zu einer Witwe aus dem Volk der Juden geschickt brachte, sondern zu einer aus dem Ausland. (In anderen Geschichten berichtet Lukas, dass selbstverständlich auch vom Unheil Betroffene aus Israel Heilserfahrungen machen – wie beim Jüngling von Naim z. B.)

 

Das zweite Beispiel spielt zur Zeit des Propheten Elischa. Da war die Aussatzkrankheit in Israel verbreitet – und auch sie wurde als Zeichen der Heilsbedürftigkeit des Volkes gewertet.  Auch da hätte der Prophet zahlreichen Israeliten das Heilswunder zusprechen können. Aber es geschah das Heil an dem ausländischen Hauptmann Naaman. (Auch das ist nicht exklusiv für Nichtjuden, denn andere Begebenheiten – wie 5,12ff – zeugen von Heilwundern an Israeliten.)

Mit diesen Beispielen kocht Jesus in unserer Episode die Zumutung an seine Hörerschaft hoch. Entsprechend fällt die endgültige Reaktion der Nazarener aus. Diese Reaktion ist – losgelöst von der Sinnspitze der Verkündigung des Lukas – menschlich sehr nachvollziehbar. Wäre es nicht ohne eine so eindeutige Infragestellung der Denkensart der Zuhörerschaft gegangen? Gewiss wäre es auch anders gegangen. Dem Evangelisten – und auch dem irdischen Jesus – ist es gerade um diese Trennschärfe zwischen Erwartungen der religiös und politisch etablierten Gesellschaft und der Sendung des Gottessohnes gegangen. Den Nazarenern hat Jesus das Heilwunder als Zeichen seiner Beglaubigung verweigert. Er wollte seine zunächst so beklatschten Offenbarungsworte nicht beweisen müssen mit einem Wunder. Nicht Wunder sind der Urgrund des Glaubens, so wird das Lukasevangelium uns immer wieder wissen lassen, sondern das Vertrauen auf Gott, der Glaube lässt Wunder geschehen.

 

Das Staunen über die Worte Jesu verkehrt sich in Gegnerschaft, in Aggression und Wut. Sie wollen ihn umbringen. Man bedenke die Dramatik des Evangeliums: Schon beim ersten öffentlichen Auftreten Jesu lässt Lukas klar erkennen, dass der Weg des Jesus für seine Umwelt nicht auszuhalten war. Das Tragische ist, dass sie sich auch im Recht fühlten – gestützt durch das mosaische Gesetz, in dem es heißt, dass gegen falsche Propheten vorzugehen sei, weil sie das glaubende Volk gegen Gott JHWH aufwiegelten: Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen! (Dtn 13,6). Auf welche Seite wir uns gestellt hätten? Diese Wortwahl wäre uns nicht unbedingt fremd. Schwer auszuhalten ist auch, dass in dem staunenden Beifall am Anfang der Szene vor allem ausgedrückt werden will, dass die Tora jetzt aus dem Blickwinkel der Erfahrungen mit Jesus zu lesen sei. Die Weisung, das Gesetz, erfährt durch das Dasein Jesu eine neue Interpretation. Die Schriftsteller des Neuen Testamentes sind überzeugt, dass das der Wille Gottes sei. Das nach langem Erlernen der Tora auszuhalten, ist auch eine harte Übung. Auch da wüssten wir vermutlich nicht, ob wir dieser Aufforderung zur Neuschau des mosaischen Gesetzes bereit gewesen wären. Das Neue und Fremde ist herausfordernd und braucht einen großen Vertrauensvorschuss.

 

Sie sprangen auf und trieben ihn zur Stadt hinaus. Das nennen wir Ausschluss aus der Gemeinschaft, Exkommunikation sowohl aus der religiösen wie der sozialen Gemeinschaft.

 

Und dann die Reaktion des lukanischen Jesus: Es geschieht tatsächlich ein Wunderzeichen. Ohne dass es ausgesprochen wird, zeigt Jesus eine Souveränität, die aus der göttlichen Sendung sich nährt: Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg. Gott JHWH hat seinen Schutz seinem Gesalbten gewährt.

 

Im Folgenden tritt Jesus in Kafarnaum auf. Jetzt geht er seinen Weg. Die Erzählung des Evangelisten wird ausführen, dass die Erfüllung des Prophetenwortes aus Jesaja sich bewahrheitet in der handelnden Praxis Jesu: Der Geist ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkündige und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.

 

Wir lesen diese Episoden. Wir wähnen uns gewappneter, mit dieser provozierenden Art der Sendung des Messias Jesus zurechtzukommen. Wenn wir ihn nicht bürgerlich-kirchlich vereinnahmend gezähmt haben, dann wird er uns auch herausfordern – locken vielleicht, in diesem Geist in der sehr anspruchsvollen Wirklichkeit unserer Derzeit-Welt zu sein. Wir lesen diese Episoden nun das Kirchenjahr über aus der Perspektive des Lukasevangeliums. Es wird gut sein, wenn dieses Lesen und Hören uns sowohl verunsichert wie bestärkt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

31.01.2016 - 07.02.2016  

  • St. Maria in Lyskirchen

4. SONNTAG IM JAHRESKREIS:

18.00 Uhr
Heilige Messe der Gemeinde

für die Verstorbenen der
Fam. Jünger und als 3. Jgd. für Anneliese Jünger.

Kollekte: TOKYO/MYANMAR

 

DARSTELLUNG DES HERRN

Dienstag:

18 Uhr Heilige Messe

 

 

Freitag :    

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

 

anschließend Bibelgespräch 

5. SONNTAG IM JAHRESKREIS

18.00 Uhr
Heilige Messe der Gemeinde

 


  • Einleitung durch
    Dr. Gunther Fleischers am 8. März 2016, 19 Uhr, im Pfarrsaal An Lyskrichen 12

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Bibelgespräch im GUBBIO 

Wir lesen miteinander Abschnitte aus dem Zweiten Buch Samuel.

Mittwoch, den 03.02.2016, 15:30h

 


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Krippen Empfangs-Dank  

Von Herzen Dank den Frauen und Männern, die die ganze Krippenzeit über sehr aktiv im Krippenempfang tätig waren. Immer wieder ist zu hören, wie wohltuend der Empfang ist, ein sichtbares und hörbares Zeichen des Willkommens.

 

Durch den Verkauf von Postkarten und dem Krippenheft haben die Damen und Herren des Krippenempfangs zudem noch einen spürbaren Dienst der Unterstützung des Notels geleistet – ein Dienst, der die Nutznießenden in deren Alltag erfahren lässt, dass das nicht nur ein frommer Spruch ist, dass „üch der Heiland jebore eß.“ Danke sehr!

 

Fest der Darstellung des Herrn  

Am kommenden Dienstag feiern wir das Fest der Darstellung des Herrn. Es wird noch einmal etwas von der Atmosphäre der Advents- und Weihnachtszeit spürbar sein. Im Bild des Lichtes wird vom Messias Jesus gesprochen, dem Erfüller der Verheißung Gottes. Der greise Simeon kann in der Begegnung mit Jesus dieser Erfüllung preisen. Wir feiern dieses Fest mit dem Gottesdienst um 18 Uhr.

 

 

Hinweis auf Einstimmung Kar- und Ostertage  

In diesem Jahr folgt der Weihnachtszeit schon bald die Osterzeit. Für alle Interessierten findet am Samstag, 20.2. von 10-16 Uhr eine Einstimmung in die großen Kar- und Ostertage. Wir lesen und besprechen exemplarisch je einen biblischen Text der liturgischen Feiern. Da es mittags einen kleinen Imbiss gibt, bitten wir um Anmeldung bis zum 14.2. Anmeldungen sind in der Sakristei oder über schnegg@lyskirchen.de möglich.¾

 

 

 

 

Gottesdienste von Aschermittwoch bis Ostern in Lyskirchen
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Reinigung der Kirche  

Am 3.2. wird die Krippe wieder abgebaut. Danach wird der Boden der Kirche einer gründlichen Reinigung unterzogen. Dazu müssen wir die Kirche bis zum Gottesdienst am Kanrevalssonntag geschlossen halten. Zur Abendmesse am Freitag in der Krypta bitte den Eingang Rheinuferstraße nutzen.

 

KrippenZeit

Mit dem 2.2. wird auch die Krippenzeit 2015/16 in Maria Lyskirchen beendet sein. Dank der wachen Inspiration von Herrn Marx hat die Krippe wieder ihr eigenes Verkündigungswerk in diese besondere Zeit gesetzt. Alte Geschichte, Glaubensgeschichte, und aktuelle Zeitgeschichte haben sich wieder verbunden.

 

Das Krippenbild des Advent führte uns in die Wirklichkeit der Schutzsuchenden. Stacheldraht und Schatten eines Verkündigungsengels sind kraftvolle Elemente. Die Szene bewusst karg, auf das Wesentliche deutend. Darin die Figuren von Maria und Josef und Elisabeth. Verheißungen wie am 3. Advent lassen Hoffnungen aufblühen. Wir als Heutige bleiben vielleicht fragend davor stehen: Wo ist dieses Heil? Wo ist der heilend eingreifende Gott? Ist unser Denken von Gott so weit entrückt zu dem, was wir erleben? 

 

Dann die Masse der Menschen, die Schilder tragen. Nicht: Wir sind das Volk! Sondern: Worte der Heiligen Schrift, in denen Gott und Volk zusammen gesehen sind. So auch: Volk, du hast die Weisheit deines Gottes vergessen. Aber auch: Dieses Volk ist Gottes Volk!

 

Und Crina, das Roma – Mädchen erfährt das Schicksal der Abschiebung, obwohl sie hier schon fest verwurzelt ist.

 

Der Flüchtling David ist plötzlich im Bild, verschüchtert, suchend, auch nach Annahme und Halt.

 

Im Hintergrund der Text, den die UNO sich zum religionen- und kulturenübergreifenden Gebet genommen hat. Auch da Verheißung und Hoffnung. Die Ohnmacht menschlicher Macht geht weiter mit.

 

 

 


Dann Weihnachten, das Bild, das die Verheißung in Erfüllung bringen soll, steht in der Mitte. Aber die Seinen, die Menschen ringsum, merken es nicht. Die Kinder sehen und staunen und verweilen.

 

Der geschundenen Kinder dieser Welt wird gedacht, zerbröselte Rosenblätter unterstreichen die Illusion einer Welt, in der die Kinder mit Stolz und Würde den Namen Mensch tragen

können.

 

Die Heilige Familie, der Vater, der das Kind hält, später die Mutter, die das Kind badet: Das Wort ist Fleisch geworden. So richtig Mensch unter Menschenkindern.

Als dann endlich die Wahrheit über die Geschehnisse am Kölner Hauptbahnhof offenkundig waren, fand dieses Ereignis Widerhall in der Krippe: Die einen wenden sich ab, die anderen zeigen mit dem Finger auf den David, einen der Schutzsuchenden. Der Apotheker, der vor den Nazis Geflohene, wendet sich ab. Nicht wieder!?

 

Dann kamen die Sternsinger. Fest der Erscheinung. Das Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Und da sind sie alle da – bis auf Crina. Sie ist abgeschoben. Wir begegnen ihr in Anlehnung an die Taufszene. Da hält im Schattenriss der Täufer schützend seine Hand über das Mädchen, das im Stacheldraht getrennt ist.

 

Nach dem Staunen gehen alle langsam wieder ihrem Alltag nach. Da finden wir Maria auf der Bank, das Kind im Arm, bei ihr die, die am Rand sind, vielleicht auch keine Selbstverständlichkeit eines Alltags leben: die Autistin Tiefenbach, der Stadtstreicher, der Junkie und David, der Schutzsuchende. Die Sternsinger ziehen ihres Weges. Mit in der Szene die zweite Begegnung der Mütter Elisabeth und Maria – beide mit ihren Kindern, die Heilsgeschichte geschrieben haben. Heilsgeschichte für die, die in Finsternis und im Schatten des Todes sitzen. ER kam in sein Eigentum. Sie Seinen erkannten ihn nicht. Allen, die ihn annahmen, gab ER Macht, Kinder Gottes zu werden. Und der Gesang der Maria klingt im Hintergrund: ER stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.

 

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben, die Reichen lässt er leer

ausgehen.

 

Als abschließende Szene sehen wir die Propheten Hannah und Simeon, die die Erfüllung der Verheißungen Gottes in dem Kind entdecken. Die Menschen in der Krippe sind – wie wir – längst wieder in ihrem Alltag. Jedes Jahr eine Darstellung der Erfüllung der Heilsverheißungen Gottes? Wir bleiben auf dem Weg, den Spuren der Verheißung zu folgen.

 

 

 

 


So wurde die Zusage des Engels über dem Bild wieder sehr konkret: „Üch eß der Heiland jebore!“ Und diese Botschaft, wie sie uns das Lukasevangelium verkündet, steht seit dem 1. Advent begleitend in der Krippe - in 15 Sprachen der Kinder der einen Menschheit. Sprachen auch vieler, die in den reicheren Ländern Schutz und bessere Lebensmöglichkeiten suchen.

 

Von Herzen Dank Herrn Marx, der im 19. Jahr seiner Verantwortung für die von so vielen Menschen besuchten Krippe wieder sehr viel Nachdenklichkeit und Zuversicht verkündet hat. Es ist eben nicht die Milieukrippe mit den schönen Püppchen, sondern die Kulisse, auf der sich das Ringen um und die Gewissheit von Gottes Liebe abbilden mag. 

 

Matthias Schnegg

 

 

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Verwunderung und Kopfschütteln

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Für ihren Umgang mit dem Thema Sexualität steht die Katholische Kirche immer wieder in der Kritik. Mit ihrer Verurteilung von Homosexualität und dem krampfhaften Festhalten am Zwangszölibat lebe die Kirche eine Doppelmoral, so der Vorwurf. Welche Folgen hat das für die Betroffenen? Und warum reagiert die Kirche nicht auf die gesellschaftliche Wirklichkeit? Im Nachtcafé diskutieren u.a. Kryzsztof Charamsa, ehemaliger rang-hoher Priester im Vatikan und Weihbischof Hans-Jochen Jaschke.

"Linke" benutzt Papst für Wahlwerbung

Wahlplakat der "Linken" vor dem Mainzer Dom
Wahlplakat der "Linken" vor dem Mainzer Dom

Ausgerechnet mit Hilfe des Papstes will die Linke in Rheinland-Pfalz die Wähler für sich gewinnen. Die beiden Spitzenkandidaten haben in Mainz ein Plakat mit dessen Konterfei enthüllt. Darauf ist ein Zitat des Papstes zu lesen: "Wenn die Politik wirklich den Menschen dienen soll, darf sie nicht Sklave der Wirtschaft und Finanzwelt sein."

 

Was Papst Franziskus davon hält, ist nicht überliefert. 

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