Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

21. Sonntag im Jahreskreis

 

 

Sonntag,  27.08.2017 ist der 239. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 126 Tage bis zum Jahresende.

27.8.1648: Volksaufstand in Paris

Am "Tag der Barrikaden" kam es in Paris zum offenen Volksaufstand gegen die Regierung Mazarins. Der Kardinal war leitender Minister, verfügte als Diplomat italienischer Herkunft aber nicht über eine politische Hausmacht. Anlass für die Unruhen war die Verhaftung des populären Parlamentsrats Pierre Bousel. Zuvor hatte das Pariser Parlament die Registrierung von Sondersteuern für die Bevölkerung der Hauptstadt verweigert. Vor den Aufständen flüchtete die Königsfamilie nach Saint-Germain. Ein großer Teil des Hochadels schloss sich dem Aufstand an und gab ihm eine feudalistische Ausrichtung. Nach wechselvollen Kämpfen in den Provinzen ging Mazarin zum Kölner Erzbischof zeitweise ins Exil.

Mit einem großen Staatsbegräbnis, das landesweit live im Fernsehen übertragen wurde und an dem der pakistanische Staatspräsident Mamnoon Hussain teilnahm, wurde die katholische Nonne der Ordensgemeinschaft „Gesellschaft der Töchter vom Herzen Mariä“ Ruth Pfau am vorletzten Samstag in Pakistan beerdigt.

 

Pakistan ist ein zutiefst islamisch geprägtes Land und nimmt auf der Weltrangliste der Staaten, in denen Christen verfolgt werden, Platz 6 ein.

Ruth Pfau - Ein Nachrufvideo der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.


Ein Bekenntnis zur Moderne

Joachim Frank über

das Richter-Fenster im Kölner Dom

»Mit Richters Werk bekennt sich die Kirche zur Moderne. Sie belehrt nicht, sie insistiert nicht, sie gibt der Freiheit des Denkens und Glaubens Raum. "Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt", hat Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. einmal gesagt. 11.263 davon sind in Gerhard Richters Pixeln Gestalt geworden.«


Evangelium vom 21 . Sonntag im Jahreskreis

Du bist Petrus; ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus - der Fels -, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei.

 

Mt 16,13-20

 

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

Eine gewichtige Stelle im Matthäusevangelium hören wir heute. Gewichtig ist sie vor allem wegen des Bekenntnisses: ‚Du bist der Christus’, aber auch wegen des Zuspruchs zu Simon Petrus: ‚Du bist Stein, und auf diesem Gestein werde ich meine Gemeinde bauen’. 

Der Fels  (zu Matthäus 16,13-20) matthias schnegg lyskirchen

(Geläufiger ist die Einheitsübersetzung: Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen.) Die näher am griechischen Original befindliche Übersetzung hilft uns vielleicht, neue Akzente an dieser Bevollmächtigung des Petrus zu erkennen. Wir können schon hier feststellen, dass für die Theologie des Matthäusevangeliums das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus und das Bekenntnis zur Kirche, zur Versammlung der Gemeinde, in einem engen Zusammenhang stehen. Ohne die Überzeugung, dass Jesus der Christus ist, gäbe es keine jesuanisch-christliche Gemeinde. Und ohne die Gemeinschaft, die dieses Bekenntnis inmitten der Welt lebt, bliebe der Christus vielleicht ein dogmatischer Titel.

 

Das Matthäusevangelium hält sich in weiten Teilen an seine Vorlage aus dem Markusevangelium. Kleine Unterscheidungen markieren jedoch die unterschiedlichen theologischen Konzepte der beiden Autoren.

 

Unser Text beginnt mit der Frage Jesu: ‚Für wen halten die Menschen den Menschensohn?’ Das Matthäusevangelium lässt Jesus nicht fragen, für wen die Leute ‚mich’ halten, sondern bringt hier den Titel des Menschensohnes. Allein durch diese Wortwahl wird der Anspruch Jesu markiert, Gottes endzeitlicher Repräsentant zu sein. Mit dieser Zuspitzung werden die Antworten der Leute noch bedeutender: Nehmen sie Jesus an als den Repräsentanten Gottes?

 

Die Antworten sind allesamt ehrenwerte Zuschreibungen: Die einen halten Jesus für den auferstandenen Täufer Johannes. Andere sehen in ihm den großen Propheten Elija. Nach Glauben der Juden wird dieser Prophet am Ende der Tage, vor dem großen Gericht, wiederkommen, um das Volk zur Umkehr zu bringen. Wegen der rigorosen Art des Auftretens des Täufers haben einige Johannes für den wiedergekommenen Elija gehalten. Schließlich denken wieder andere, Jesus sei Jeremia oder sonst einer der Propheten. Im Glauben Israels des 2. Jahrhunderts vor Christus gilt Jeremia als einer der Nothelfer. Jeremia oder einer der Propheten – auch sie sind hoch geachtete Zuschreibungen auf Jesus hin.

 

 

Bei aller hohen Wertschätzung mit den angesprochenen Personen – das Entscheidende ist, was die Schülerschaft Jesu von ihm hält. Für die zuhörende Gemeinde des Evangeliums ist es eine klare Anfrage, wie sie es mit Jesus hält: ‚Ihr aber, für wen haltet ihr mich?’ Da gäbe es heute einige denkbare Antworten – von Religionsstifter bis zu einem vorbildlichen Menschen, der die Weltgeschichte nachhaltig beeinflusst. Im Verständnis der Glaubenden erfassten diese Beschreibungen der Wirklichkeit Jesu bestenfalls Akzente, aber nicht das tragend Wesentliche.

Die entscheidende Antwort kommt von Petrus: ‚Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!’ Der Christus erweist die Person des irdischen Jesus als den erwarteten Repräsentanten, den Gesalbten Gottes. Gott teilt sich in ihm einzig mit. Der Zusatz ‚Sohn des lebendigen Gottes’ ist mehr als ein zusätzlicher Titel. Er ist gegründet in Aussagen des Alten wie des Neuen Testamentes. Der Gott, von dem Jesus Künder und Bevollmächtigter ist, ist der Gott des Lebens. Er ist keiner der anderen Götter, die sterben; er ist der Gott, der ohne zeitliche Begrenzung ist; er ist der Gott, der Leben geschaffen hat und immer wieder schafft; er ist der Gott, der Herr über alle Mächte und Gewalten des Todes ist. Daher gilt das frohe Bekenntnis der Gemeinde, wie es das Matthäusevangelium rahmt: Jesus ist der Immanuel, der Gott mit uns. (vgl. 1,23 und 28, 20).

 

Das also ist das fundamentale Bekenntnis der Gemeinde: Jesus ist der Christus. Jesus ist der Immanuel – und daher der Sohn des lebendigen Gottes.

 

Anders als das Markusevangelium baut Matthäus die folgende Szene deutlich aus. Zunächst wird ‚Simon Bar Jona’ - Simon, Sohn des Jona- beglückwünscht, weil sein Bekenntnis durch die Gnadengabe Gottes selbst ihm zugewachsen ist. Das Bekenntnis ist keine Privaterkenntnis des Simon. Es ist nicht Ergebnis einer theologischen Reflexion. Es ist wie eine Offenbarung Gottes an den Petrus.

 

Im Folgenden geht es um die ‚ekklesia’, die Versammlung der Gemeinde der Jesus-Christus-Nachfolgenden. Sie darf sich in diesem Bekenntnis versammeln und aus diesem Bekenntnis Anteil an der Lebenskraft Gottes haben. Um das auch strukturell zu gewährleisten, erfolgt im Matthäusevangelium die besondere Beauftragung des Petrus. Es geht dabei nicht um die hierarchische Vorrangstellung eines Papstes. Das ist spätere Entwicklung des 3. Jahrhunderts. Petrus wird zum Vorgeher in dem von ihm gesprochenen Bekenntnis.

 

Ein Wortspiel ist im Text entstanden: ‚petros’ heißt Stein und ‚petra’ bedeutet Felsgestein. Simon wird hier erst einmal nicht mit einem zusätzlichen Namen versehen (das geschieht dann später), sondern im Bekenntnis Jesu zu ihm heißt es: ‚Du bist Stein, und auf diesem Gestein werde ich meine Gemeinde bauen.’ (Ü: Ulrich Luz) Das Bild vom Stein ist ein gängiges Motiv in der Bibel. Es ist der Grund, der Halt gibt – Einzelnen wie einer Gemeinschaft. Matthäus hat am Ende seiner Bergpredigt dieses Bild verwandt, wenn er vom Haus spricht, das auf Fels gebaut ist, so dass die Wasserfluten es nicht wegschwemmen können. Der feste Glaube des Petrus – trotz aller Verleumdung - und sein Zeugnis von der Auferweckung Jesu machen ihn zum festen Bekenner des Weges und der Lehre Jesu. Darin ist er ‚Stein’.

 

Die folgende Zuschreibung, dass die ‚Pforten der Unterwelt’ die Kirche nicht erschüttern können, wird durch das Bild vom Haus auf dem Felsengrund unterstützt. Es geht bei der Unterwelt nicht um die Hölle (wie frühere Übersetzungen eingaben), sondern um das Tor zum Totenreich, zum Hades. Die widergöttlichen Mächte und Gewalten werden die Kirche des Christus Jesus nicht festhalten können. Nachösterliche Gewissheit klingt mit an, dass der Hades den Menschen, der auf Gottes Lebenskraft vertraut, nicht festhalten kann. Starke Bilderwelten begegnen sich hier, die unterstreichen möchten, dass die Versammlung der Kirche sich in und durch seinen Messias stark wissen darf. Dieses Vertrauen immer wach zu halten, macht den Petrus zu einem Mann des Fundamentes, an dem sich die Glaubenden orientieren können.

 

Schließlich wird diesem Petrus noch die Schlüsselgewalt zuerkannt: ‚Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.’ Der Schlüssel ist ein Bild für die Vollmacht, die dem Simon Petrus zugesprochen wird. Petrus wird im Matthäusevangelium zum Gegenbild der Pharisäer, mit denen der Evangelist u.a. abrechnet: ‚Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Denn ihr geht nicht hinein und lasst die nicht hinein, die hineingehen wollen.’ Petrus wird beauftragt, genau das Gegenteil zu tun: Menschen das Himmelreich zu eröffnen.

 

Statt von ‚öffnen und schließen’ mit dem Schlüssel weiter zu sprechen, werden die Begriffe vom ‚binden und lösen’ verwandt. Es ist ein Sprachgebrauch, der mit den Recht sprechenden Schriftgelehrten und Rabbinen verbunden wird: Sie erklären in Auslegung des Gesetzes, was verbindlich ist, was erlaubt und was verboten ist. Damit wird dem Petrus (hier ist noch keine Rede von Nachfolgern) eine Lehrautorität zugesprochen. Sein Wort soll wegweisend, orientierend sein, bindend für die Gemeinde – mit dem Ziel, mehr und mehr in Jesu Lehre zu wachsen und sie im praktischen Handeln aufleuchten zu lassen. Nach den Seligpreisungen haben die Schüler – haben die Gemeinden – den Zuspruch erfahren, dass sie Salz der Erde und Licht der Welt sind – Menschen jenseits der Anpassung und Menschen einer überzeugenden, liebenden Ausstrahlung. Maß all dieser Wegweisung bleiben das Wort und die Taten Jesu. Sie sind bindend für einen Simon Petrus, bindend für die Gemeinde.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Woche vom 

27.08.2017 - 03.09.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

21. SONNTAG IM JAHRESKREIS

19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

22. SONNTAG IM JAHRESKREIS

19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

Kollekte: LyskirchenSonntag 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr
Donnerstag um 18.45 Uhr

Einleitung

Lesenacht – 30.8.2017

Der Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums, Dr. Gunther Fleischer, wird uns wieder eine exegetische Einleitung zu den kleinen Prophetenbücher geben, die wir in der Lesenacht am 18. November 2017, ab 19 Uhr in unserer Kirche lesen werden. Die Einleitung ist am kommenden Mittwoch, 30. August um 19 Uhr im Pfarrsaal.

 

 


Sie sind eingeladen

St. Georg zu Gast

Wie man unschwer von der Straße aus sieht: St. Georg wird grundlegend saniert. Ab Mitte September muss die Gemeinde für einige Zeit die Kirche verlassen. Sie werden ab Oktober bei uns in Maria Lyskirchen Aufnahme finden – ab dem 8.10. Dann wird die integrative Gemeinde St. Georg hier bei uns jeweils 10.30 Uhr ihren Gottesdienst feiern. Bisher ist eine Zeitspanne bis Ende des Jahres im Blick. Das wird sich aber durch den Fortlauf der Arbeiten in der Kirche bestimmen. Im Moment geht alles viel schneller als vorher geplant. Die Gemeinde war 2000 schon einmal hier zu Gast. Sie sind uns auch jetzt herzlich willkommen.

 

Bereits angekündigt, wird am 10.10. unsere alljährliche Agape zusammen mit der Obdachlosengemeinde Gubbio in unserer Kirche gefeiert. Sie sind herzlich willkommen. Es werden wie immer Menschen gesucht, die beim Aufbau am 9.10. und/oder bei der Feier selbst mithelfen. Da ich im September in Urlaub sein werde, kommt dieser Aufruf zur Mithilfe schon so früh. Wer mithelfen kann, melde sich bitte in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de. Danke.

 

Der 10.10. ist zugleich mein 70. Geburtstag. Es gibt da bei mir eine Scheu, diesen groß zu begehen. Da schien mir diese Feierform passend – für die, die mitfeiern mögen und auch für mich selbst. Wer also meinen runden Gedenktag mitbegehen möchte, ist herzlich willkommen. Nach der Agapefeier werden wir, noch etwas zusammenstehen. Fühlen Sie sich eingeladen zur Mitfeier!

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Benefizkonzert für das Notel in der Klosterkirche Knechtsteden

 

 

 

Am 6. September wird das Musikkorps der Bundeswehr in der Basilika des Klosters Knechtsteden ein Benefizkonzert zugunsten des NOTELS geben. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist 18 Uhr. Die Karten kosten 22.- € (bei eingeschränkter Sicht 17.- €). Veranstalter sind die Spiritaner, die Missionsgesellschaft vom Hl. Geist, die Trägerin des NOTELS ist.

 

Vorverkauf ist möglich unter karten@spiritaner.de.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

NOMEN EST OMEN

Georg Gänswein ist nunmehr Schirmherr eines Theaterprojekt

Rollenbuchübergabe: 

Der Theaterverein Zeitschleuse wird das Theaterstück "Zwischen den Welten" von Erika Buhr auf die Freilichtbühne bringen. Erzbischof Georg Gänswein ist Schirmherr. Altbürgermeister Thomas Fechtig übergibt im Rahmen einer Feierstunde das Rollenbuch  ...

WEITERLESEN >>> 

PECUNIA NON OLET

Barmherzige Brüder & Christliche Welt
Barmherzige Brüder & Christliche Welt

Als 1870 nach dem Beginn des Deutsch-Französischen Krieges die französischen Schutztruppen aus Rom abgezogen worden waren, lösten italienische Truppen den Kirchenstaat nach der Einnahme Roms auf. Der Papst zog sich in den Vatikanpalast zurück. Pius IX. betrachtete sich selbst als Gefangener im Vatikan.

Aber, im Vatikan gab es keine Apotheke

Im Jahre 1874 schlug dann die Stunde der Barmherzigen Brüder. Der damalige Generalstaatssekretär Giacomo Antonelli bat im Namen des Papstes den heilkundigen Barmherzigen Bruder Eusebius Frommer, vormals Direktor der Apotheke des ordenseigenen Krankenhauses auf der Tiberinsel, die Verteilung von Medikamenten an den „gefangenen“ Papst und die römische Kurie im Vatikan zu übernehmen.

Heute zählt die Vatikanische Apotheke mit täglich 2.000 bis 2.500 Besuchern zu den am meisten besuchten weltweit. Wie alle vatikanischen Einrichtungen gehört sie dem Kirchenstaat. Betrieben wird sie vom Orden der Barmherzigen Brüder

Kunden aus der ganzen Welt

War die Vatikanische Apotheke früher nur den Mitgliedern der Kurie vorbehalten, so dürfen mittlerweile Besuchern aus der ganzen Welt mit einem ärztlichen Rezept – auch einem ausländischen – und einem gültigen Ausweis für einen begrenzten Zeitraum an der Schweizer Garde vorbei zur Apotheke. „Rund die Hälfte der Kundschaft sind Touristen und Römer, die anderen sind MitarbeiterInnen des Vatikans und ihre Familienmitglieder“, erklärt Frater Binish Thomas Mulackal, der Direktor der Apotheke.

Unter den 60 Beschäftigten arbeiten derzeit sechs Barmherzige Brüder in der Apotheke. Neben der Verteilung von Medikamenten für den Papst und die Kurie obliegt den Barmherzigen Brüdern seit Beginn auch der Begleitdienst für den amtierenden Papst bei öffentlichen Auftritten. Zwei Brüder sind daher gemeinsam mit einem Arzt als Ambulanzteam für den Ernstfall ständig im Vatikan und in Rom im Einsatz. Seit ihrem Umzug in den Belvedere-Palast im Jahr 1929 verfügt die Vatikanische Apotheke zudem über ein internes Labor, in dem spezielle Cremen nach Rezeptwunsch zubereitet werden.

Das ist den Barmherzigen Brüder zu wenig

Nicht nur dass das Medikamentenangebot weitaus größer ist als in Italien, sondern auch der Umstand, dass die Medikamente rund 25 Prozent

billiger sind als außerhalb des Vatikans, sorgt dafür, dass die päpstliche Apotheke ständig voller Kunden ist. Die Zeiten allerdings, dass es bei den Barmherzigen Brüdern auch Heroin und die neuesten Dopingmittel zu kaufen gab scheinen vorbei zu sein. Aber stolz berichten die Hüter der Farmacia Vaticana, dass sie stets unmittelbar mit den Pharmakonzernen verhandeln, bessere Preise erzielen können und die Medikamente finden auch ohne die sonst üblichen staatlichen Zulassungsprüfungen ihren Weg in die Apotheke hinter den hohen Mauern. Auch Medikamente, die woanders nie einen Weg in den Handeln finden oder nur unter strengen Auflagen. Rezept mit Name des Produktes und Ausweis genügt …

Hämorriden und Angststörung

Während eine italienische Apotheke im Durchschnitt pro Jahr 700 000 Euro Umsatz macht, präsentiert die Apotheke der Barmherzigen Brüder stolze 33 Millionen Euro als Umsatz jährlich. Natürlich nicht um den Umsatz zu steigern, sondern man will auch denen weiterhelfen, die nicht nach Rom reisen können, deshalb jetzt bald auch die Vatikan Apotheke online, als Dienst der Nächstenliebe. 

Das gefragteste Produkt in der Vatikan Apotheke ist "Hamolind", ein Heilmittel für Hämorriden. Das am häufigsten verschriebene Medikament Valium, ein Medikament gegen Angststörung und Schlaflosigkeit.

Auch kein Geheimnis

2005: Papst-Jubel in Köln - auch Schering-Chef

Hubertus Erlen freut sich. "Ich bin als Oberschlesier katholisch", sagte Erlen diese Woche im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Gleichzeitig sei sein Unternehmen Marktführer bei fertilitätskontrollierenden Medikamenten wie der Antibabypille. Nanu! Sind Verhütung und Vatikan nicht wie Teufel und Weihwasser? Offenbar nicht. "Noch bevor unsere oralen Kontrazeptiva in ganz Italien zugelassen wurden, hat die Vatikan-Apotheke die Produkte vertrieben."