Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

26. Sonntag im Jahreskreis 2016

 

 

Sonntag, den 25. September 2016
Der 25. September  ist der 269 Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 97 Tage bis zum Jahresende.

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

25.9.1944: "Volkssturm" rekrutiert

Werbeplakt für den Volkssturm 1944/45
Werbeplakt für den Volkssturm 1944/45

Adolf Hitler beauftragte die Gauleiter der NSDAP zur Bildung des so genannten "Volkssturms". Alle bisher noch nicht kämpfenden waffenfähigen Männer zwischen 16 und 60 Jahren wurden zur Wehrmacht eingezogen. Sie sollten die Wehrmacht bei der örtlichen Verteidigung und bei Bau- und Sicherungsmaßnahmen unterstützen. Verantwortlich für Ausbildung und Kampfeinsatz war Reichsführer SS Heinrich Himmler als Befehlshaber des Ersatzheeres. Für die politischen und organisatorischen Fragen war Martin Bormann, einer von Hitlers einflussreichsten Mitarbeitern, zuständig. Der "Volkssturm" war Hitlers verzweifelter Versuch, doch noch den "Endsieg" zu erlangen - führte aber nur zu weiteren, sinnlosen Kriegsopfern.

Flüchtlingsgipfel

Balkanroute soll noch undurchlässiger werden

Wir brauchen wieder Kontrolle über unsere Außengrenzen", fordert Österreichs Kanzler und findet auf dem Flüchtlingsgipfel Gehör. Der Einlass nach Europa wird härter.                              >>>

Zwei Millionen Menschen ohne Wasser, Verwundete ohne Versorgung

Ban entsetzt über "eiskalte militärische Eskalation" in Aleppo

Ban erklärte, die Bewohner Aleppos seien den schlimmsten Angriffen seit dem Beginn des Syrien-Konflikts ausgesetzt. Besonders scharf reagierte er auf Berichte, wonach die syrische Luftwaffe bei ihrer Offensive gegen die von Rebellen kontrollierten Stadtteile sogenannte bunkerbrechende Bomben einsetzt. Sie lassen mehrstöckige Gebäude wie Kartenhäuser zusammenfallen und zerstören selbst Keller. Der systematische Einsatz derartiger Waffen in dichtbesiedelten Gebieten käme einem Kriegsverbrechen gleich, sagte Ban.

 

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Lazarus wird jetzt getröstet, du aber musst leiden

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

Lk 16, 19-31

Unumkehrbar   (zu Lukas 16,19-31)

Wieder begegnen wir einer Geschichte, die alleine das Lukasevangelium überliefert – also eine Erzählung aus dem ‚Sondergut‘ dieses Evangelisten. Das Sondergut unterstreicht, was dem Autor an Verkündigung ganz gewichtig ist. Lukas legt besonderen Wert auf den rechten Umgang mit dem Reichtum und auf die Würdigung der Armen. Davon haben wir in so vertrauten Geschichten vom Vater mit den zwei Söhnen oder vom barmherzigen Samariter, vom Zachäus oder vom Pharisäer und Zöllner gehört. All diese Gleichnisse dienen der lebenspraktischen Orientierung der Leserschaft, also der glaubenden Gemeinden.

 

Auch unsere Parabel vom armen Lazarus und dem Reichen ist nicht isoliert zu betrachten. Wir haben bereits die Geschichte vom klugen Verwalter gehört – er ist Abbild des konsequent und klug handelnden Jesus – und zwar in seiner Klarheit, am Tisch der Zöllner und Sünder, also der Randständigen zu sitzen. Eng verbunden damit wurden die Mahnungen zum rechten Umgang mit Besitz ausgesprochen. Ebenso entzündet sich ein Streit mit den Pharisäern daran, dass diese sehr am Geld hingen. All das finden wir in dem 16. Kapitel, das ab Vers 19 unvermittelt die Parabel von Lazarus und dem Reichen überliefert. Parabeln laden die Zuhörenden ein, sich mit im Geschehen zu sehen, sich mit darin handelnden Personen zu identifizieren bzw. aus dem dort beschriebenen Verhalten die eigenen Konsequenzen zu ziehen. Diese Geschichten haben eine ‚Moral‘, die in das eigene Leben übersetzt werden soll.

 

Diese ‚Moral‘ erschließt sich schnell: Handle sorgsam mit deinem Besitz. Vergiss die Armen nicht. Halte sie in ihrer Würde. Und eine weitere Lehre drängt sich auf: Das Leben ist nicht jederzeit wieder umzukehren. Spätestens im Tod ist nichts mehr zu korrigieren – zumindest nicht aus eigener Kraft. Dieses Wissen mag eingeschärft werden, damit die Glaubenden zu ihren Lebzeiten zur Besinnung kommen und entsprechend handeln.

 

Die erzählte Geschichte ist dramatisch. Sie zeichnet das Bild ihrer Szenen mit dicksten Kontrasten. Der so krasse Kontrast dient dazu, die Moral von der Geschichte umso drängender erscheinen zu lassen. Es wird eben keine zweite Chance geben, wenn das Leben gelebt ist.

Handelnde Personen sind der arme Lazarus. In keinem anderen Gleichnis hat eine handelnde Person einen Namen – allein in diesem. Da wird der Name leicht zur Aussage: Gott hilft, heißt der Name übersetzt. Mit diesem Namen werden einerseits die Armen symbolisiert, andererseits wird schon mit ausgesprochen, dass Gott auf der Seite dieser Bedrängten steht und hilft. Wie diese Hilfe aussieht, ist nicht ersichtlich, denn dem Armen geht es richtig schlecht. Er liegt vor der Türe. Er hungert. Er wird von den Straßenhunden beleckt. Er ist wehrlos ausgesetzt. Sein Leib wird nicht einmal als mit Lumpen behangen beschrieben. Einzig Geschwüre zeichnen seinen Leib, an denen sich die Hunde laben.

 

Der Reiche hat keinen Namen. Da mögen die Lesenden bedenken, ob sie selbst diese Figur sind. Dem Reichen ergeht es gänzlich anders als dem Lazarus: Sein Reichtum drückt sich aus in kostbaren Purpur- und Leinengewändern und in den Resten, die vom Tisch fallen. Als ehrenwertem Mann wird ihm ein Begräbnis zuteil. Von Lazarus wissen wir das nicht. Er verschwindet aus der Welt – wie so viele der Armen.

 

Und dann der totale Umbruch: Der Lazarus ist in Abrahams Schoß, am Ort der Sheol, in der Ruhe bei den Vätern geborgen. Der Reiche landet in der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt! Jetzt ist er der ohnmächtige Bittsteller. Es muss gar nicht benannt werden, was seine qualvollen Schmerzen sind. Er muss erkennen, dass sein Leben auf Erden nicht dem Willen Gottes (Mose und die Propheten) entsprach. Im Angesicht und in der Verantwortung vor dem Schöpfergott wird offenbart, dass ein Leben – so angenehm und reich es gewesen sein mag – sich verspielt haben kann. Das Schmerzliche ist vor allem die Unumkehrbarkeit. Der Reiche kann sein Leben nicht mehr zurückspulen und mit anderen Akzenten neu schaffen. Die Geschichte unterstreicht die Notwendigkeit, sich im Leben dieser Verantwortung und der Unumkehrbarkeit bewusst zu sein und entsprechend zu handeln. Man kann theoretisch so handeln wie der Reiche, aber dann soll man auch wissen, was das für die Bilanz des Lebens am Ende des Daseins bedeutet.

 

Das Drama des bettelnden Reichen stellt diese Unumkehrbarkeit besonders heraus. Er fleht um Erbarmen. Er bittet, dass der Arme sich für ihn verwenden möge. Er will von Lazarus Linderung erfahren. Die Qual ist unerträglich. Wie erniedrigend muss es für den einst so erhaben Reichen sein, wenn er darum fleht, dass Lazarus wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und ihm die Zunge kühlen möge. Welche Not offenbart sich hier!

Die Antwort des Abraham bleibt unerbittlich. Er verweist auf das gute Leben des Reichen – ein Leben, das an der Qual des Lazarus vollkommen vorbeigesehen hat. Seine Hände haben dem Armen nie etwas gegeben, nicht einmal von den Resten seiner Festmähler. Im Sinne des in der damaligen Kultur vorherrschenden Denkens galt das Tun und Ergehen: Wer auf Erden zwar gut, aber ungerecht gelebt hat, wird in der Ewigkeit entsprechende Konsequenz zu tragen haben. Für den Reichen gibt es keinen barmherzigen Ausgang aus der Not. Was die Barmherzigkeit Gottes letztlich tun wird, ist nicht Thema dieser Geschichte. Sie will bewusst nicht sogleich barmherzigkeitsglätten. Es ist radikal ernst gemeint, dass die Art des Lebens auf dieser Welt etwas mit der vollendenden Beziehung mit Gott zu tun hat. Der Mensch, zumal der Glaubende, hat eine Verantwortung seines Lebens vor Gott. Maß dafür sind die Tora (die Weisung, die durch Mose dem Volk gegeben ist) und die Propheten, die als Boten Gottes dem Volk immer wieder Hinweise zur Neuorientierung gegeben haben – oft genug ohne Erfolg.

 

Nachdem der Reiche hinnehmen muss, dass das mit der Verantwortung seines Lebens todernst gemeint ist, will er Schaden von seinen Familienmitgliedern abwenden. Lazarus möge ins Haus des Vaters des Reichen gehen und dort die zwingende Notwendigkeit der Umkehr anmahnen. Die nüchterne Erwiderung des Abraham: Sie haben alles, was man braucht, um verantwortlich sein Leben nach Gottes Willen auszurichten. Mose, die Tora, und die Propheten sind ihnen zugängig. Aber sie scheren sich nicht um diese Weisung, wie der Reiche es im Rausch seines Besitzes auch nicht getan hat.

 

Erkenntnisse zu haben und daraus einen liebgewordenen Lebensstil zu verändern, das ist zweierlei. Das kennen wir aus eigenen Lebensumständen: Wie oft wissen wir, was unserer christlichen Wertevorstellung entspräche – und tun es dennoch nicht. Dabei dürfen wir uns in guter Gesellschaft eines so starken Glaubensmannes wie des Paulus wissen: Denn ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse. (Röm 8,15) So sind wir Menschen – auch.

 

Bleibt am Ende die ohnmächtige Bitte: Dann soll einer von den Toten zu ihnen kommen, damit die anderen umkehren. Abrahams wiederum sehr nüchterne Antwort: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht. Das ist das Ende aller Verhandlungsmöglichkeiten. Es bleibt das Unumkehrbare, die Konsequenz der Verantwortung des Lebenswerkes. Das ist sehr eindeutig. Das ruft zur eigenen Besinnung auf.

 

Die Zuhörerschaft des Lukasevangeliums weiß um die Auferstehung des Christus. Wie für die Glaubenden des Alten Bundes Mose und die Propheten Maßgabe der eigenen Lebensorientierung sind, so ist für die Jesus-Christus-Nachfolge das Maß das Leben des Jesus von Nazareth. Seine Auferweckung ist den Glaubenden die Gewissheit, dass er der Weg und Wegweiser Gottes in der Gestaltung des Lebens ist.

 

Die lukanische Gemeinde war etabliert, kannte auch Wohlhabende in ihrer Mitte. Der Aufruf des Evangeliums verbietet nicht Reichtum, sondern sieht ihn in einer besonderen sozialen Verantwortung. Das ist eine bleibende Anforderung an alle, die sich in der Nachfolge Jesu wissen wollen. Unser Besitz ist nicht allein für uns, sondern Verantwortung und Aufgabe in der Stützung des Lebens der Armen.

 

Diese Anforderung bleibt – für alle, die als Glaubende diese Parabel lesen. Das Dringliche der Erzählung ist diese Unumkehrbarkeit. Das macht eigen nachdenklich. Wir tun gut daran, diese Unumkehrbarkeit nicht gleich mit dem Barmherzigkeitsstreicheln zu erweichen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

25.09. - 02.10.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

26. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Jahrgedächtnis für Fritz Lill

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

 

Samstag:

11.00 Uhr Trauung des Brautpaares

Brigitte Münzel und Marcus Siebolds

27. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte LYSKIRCHENSontag

 

 

 

 

NÄCHSTE LESENACHT
IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016
ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN
II. TEIL


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag
um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gubbio

Bibelgespräch

Wir lesen miteinander Abschnitte aus dem Alten Testament.

Mittwoch, den 28.09.2016, 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Patrozinium der Kommunität Kosmas und Damian

Agape in Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)
Agape in Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)

Am 26.9. ist das Patronatsfest der beiden ‚Heiler des Umsonst’. Vor 10 Jahren hat sich hier in Maria Lyskirchen die Kommunität Komas und Damian gegründet, um nach dem Beispiel der beiden Heiligen Menschen in Notlagen Unterstützung zu sein. Das Hauptengagement der Kommunität ist im Notel und in der Krankenwohnung, dem Notel-Kosmidion, angesiedelt, eine kostbare Aufgabe gerade im Blick auf das Mitgehen, eine Art des heilenden Handelns.

 

Das Patrozinium feiert die Gemeinschaft am Freitag, 7. Oktober um 18 Uhr. Da haben wir üblicher Weise die Messfeier der Gemeinde und das Bibelgespräch. An diesem Freitag ist die sonst feiernde Gemeinde zur Mitfeier der Agape der Kommunität eingeladen. Wir kennen diese Form aus unserer Gründonnerstagsliturgie. Da bei dieser Feier Essen gereicht wird, bitten wir Mitfeiernde aus der Gemeinde, sich kurz zu melden, damit entsprechend für sie mit geplant werden kann. Bitte melden Sie sich in der Sakristei oder über schnegg@lyskirchen.de bis zum 2. Oktober.

 

Herzlich willkommen.

 

  • Das Bibelgespräch wird an diesem Freitag ausfallen.

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Bayern im September 2016: Papst-Benedikt-Festspiele II

GLORIA in der Tiefe

Die Buchvorstellung in Regensburg

In Bayern weiß man noch, was katholisch ist
In Bayern weiß man noch, was katholisch ist

Die Fürstin rief und viele kamen. Zum zweiten Teil der Benedikt-Festspiele in Bayern sollte dann auch Kardinal Müller sein neuestes Buch vorstellen und an die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI erinnern. Ihren besonderen politischen Instinkt konnte dann auch die Fürstin unter Beweis stellen in dem sie für die Laudatio auf Kardinal Müller zwei besondere Herren auswählte: Peter Gauweiler (CSU) und Henrik M. Broder. Die Kommentare von Henrik M. Broder finden immer sehr viel Applaus in den rechten und rechtsradikalen Internetforen. So applaudierte, die von ‚Römerkragen‘ dominierte Gesellschaft auch fleißig, als Henrik M. Broder den Satz formulierte: „Wir leben in einer Zeit, in der die Kanzlerin sagt, wir schaffen das. Und wo etwas im Weg steht, muss es überwunden werden.“ Früher regierten „die Fürsten von Gottes Gnaden, jetzt spielt die Kanzlerin Gott“.

Der 'Dunstkereis' der AfD wurde bei der Fürstin und dem Kardinal hoffähig ...

Zu den geladenen Gästen bei der Buchvorstellung und dem Vortrag von Kardinal Müller gehörten auch Sven von Storch, Ehemann der umstrittenen AfD-Politikerin Beatrix von Storch und Michael Klonovsky, Spindoctor von Frauke Petry.

 

... auch der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs
sass mit den Herren am Tisch ...

Der Messdiener aus dem Senegal

"ministrieren" hätte Andreas Scheuer nicht sagen dürfen

Dass der CSU Generalsekretär Andreas Scheuer sich darüber ärgert, dass man ‚Messdiener‘ aus dem Senegal nicht abschieden kann, war dann auch für den Regensburger Generalvikar Michael Fuchs zuviel. Mit einem Kommentar auf facebook „Na dann, liebe Pfarreien und Sportvereine, lasst das mal mit eurer Integrationsarbeit. Herr Scheuer übernimmt.“ schrieb er.

 

Lieber Herr Generalvikar,
wussten Sie das:

 

Das Bild des Senegalesen hat es in einer ähnlichen Variante zudem schon einmal gegeben, aber mit einer ganz anderen Betonung. Auf dem CSU-Parteitag Ende 2014 hatte der bayerische Integrationsbeauftragte und CSU-Abgeordnete Martin Neumeyer berichtet, was bei ihm los sei, wenn ein längst als Wirtschaftsflüchtling abgelehnter Asylbewerber auch abgeschoben werden soll.

 

Zuerst rufe der Bürgermeister an und schimpfe, ob sie denn in der Staatsregierung noch bei Trost seien, dem örtlichen Fußballclub den besten Stürmer zu nehmen. Und eine halbe Stunde später rufe der Metzger an und beschwere sich, warum ihm der beste Mitarbeiter genommen werden solle.

 

Wo war der Aufschrei?

 

Aber Herr Erzbischof, wer schaut schon durch ein Schlüsselloch?

Auf dem Aventin in Rom gibt es Schlüsselloch durch das man schauen darf, ohne dass man Böses dabei denkt. Der Architekt Giovanni Battista Piranesi hat den Platz und das Tor der Malteser Villa auf dem Aventin so angelegt, dass man mit einem Blick durch das Schlüsselloch die 6 km weit entferne Kuppel des Michelangelo von Sankt Peter in einer besonderen Perspektive sieht.

Was sieht man eigentlich durch das Schlüsselloch des Kölner Doms ?

Das Schlüsselloch auf dem Aventin in Rom

Das Schlüsselloch auf dem Aventin mit Blick auf die Kuppel von Sankt Peter
Das Schlüsselloch auf dem Aventin mit Blick auf die Kuppel von Sankt Peter

Und Woelki wird gehängt

Kardinals-Porträt für Domsakristei

© Gerd Mosbach (werkladen Köln)
© Gerd Mosbach (werkladen Köln)

Domsakristei: Neues Porträt des amtierenden Erzbischofs

 

Präsentation am 25. September – Jahrhundertealte Tradition

 

Köln. Ein neues Bild setzt eine alte Tradition fort: Am 25. September wurde in der Domsakristei das Porträtgemälde des amtierenden Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki präsentiert. Bei der Präsentation war auch der Künstler Gerd Mosbach aus Bensberg anwesend.

 

 

 

Mit diesem Zeitdokument wird die Jahrhunderte währende Tradition fortgesetzt, in einem Porträtbild Person und Amtszeit der jeweiligen Kölner Erzbischöfe zu dokumentieren. Auch in einer Epoche technisch immer perfekterer Dokumentationsfotografie belegen künstlerische Porträts eine tiefere Durchdringung der jeweiligen Person, die einer rein technischen Aufnahme nicht gelingen kann: Dort erfolgt die Bildgebung mechanisch-objektiv, hier ist ein Künstler mit seiner persönlichen Subjektivität, künstlerischen Sensibilität und Kenntnis des Abzubildenden in besonderer Weise „zwischengeschaltet“.

 

 

 

Mit der Anfertigung des Portraits wurde Gerd Mosbach beauftragt. Die künstlerische Umsetzung wurde intensiv von Dr. Stefan Kraus, Leiter des Kolumba Kunstmuseum des Erzbistums Köln, begleitet. Gerd Mosbach wurde 1963 in Köln geboren und arbeitet als freischaffender Künstler. Seine Schwerpunkte sind neben freien Arbeiten die Porträtmalerei und die Zusammenarbeit mit Unternehmen. Bei diesen Auftragsarbeiten setzt er sich mit Kultur und Geschichte des jeweiligen Unternehmens interpretierend auseinander. Dabei stehen der visuelle Reiz und das erzählend informative Element im Mittelpunkt seines Schaffens. „So ein Projekt stellt eine große Herausforderung und Verantwortung dar“, so Mosbach. „In Sitzungen und Gesprächen konnte ich mich der Persönlichkeit des Erzbischofs nähern. Das Ergebnis waren dann vier ganz unterschiedliche Porträtarbeiten, die mehrere Aspekte beleuchten. Aus dieser Reihe wird nun ein Gemälde in die Sakristei des Domes gehängt werden, ein anderes ins Generalvikariat des Erzbistums.“ (pek 160925-he)

 

 

 

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