Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

16. Sonntag im Jahreskreis

 

 

Sonntag,  23.07.2017 ist der 204. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 161 Tage bis zum Jahresende.

23.7.1942: Hitlers Fehleinschätzung

Deutsches Eingangsschild in Stalingrad
Deutsches Eingangsschild in Stalingrad

Während des Zweiten Weltkrieges erließ der deutsche Reichskanzler und Oberkommandierende des deutschen Heeres, Adolf Hitler, die "Weisung Nr. 45". Entsprechend dieser Weisung sollten die deutschen Truppen nicht nacheinander, sondern gleichzeitig gegen Stalingrad und zum Kaukasus vorstoßen und schließlich Stalingrad erobern. Hitler hatte den falschen Eindruck gewonnen, dass die Reserven des sowjetischen Gegners erschöpft seien und dass die "Rote Armee" kurz vor dem Zusammenbruch stünde. Adolf Hitler glaubte, der Zeitpunkt für den entscheidenden deutschen Angriff sei gekommen. Diese falsche Strategie führte zur Schlacht um Stalingrad, die die Wende des Zweiten Weltkrieges bedeutete.

"persönliche Leitlinie aus Zynismus und Kälte"

... eines "christlichen" Politikers

Debatte um Rettungseinsätze im Mittelmeer hält an


Wenn Hilfe zur Streitsache wird

 

In Europa wird weiter heftig über Einsätze für und gegen die Aufnahme von Flüchtlingen im Mittelmeer diskutiert. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere kritisierte dabei das Vorgehen einiger Nichtregierungsorganisationen.

 

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"De Maizière macht Stimmung gegen Flüchtlinge"

Die Opposition hat den Innenminister wegen seiner Kritik an Hilfsorganisationen im Mittelmeer attackiert. De Maizière solle dankbar sein, statt die Helfer zu beschimpfen.

Lasst beides wachsen bis zur Ernte

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit erzählte Jesus der Menge das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg. Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zum Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Weizen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich zu den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündeln, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune. Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hoch gewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreiche ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war. Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war. Dann verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel. Wie nun das Unkraut aufgesammelt wird und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!

 

Mt 13,24-43

 

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

Die Wirklichkeit (zu Matthäus 13, 24-30)

Gemeint ist hier die Wirklichkeit, in der sich die Gemeinden des Evangeliums, die Gemeinden des Christus Jesus befinden. Diese Wirklichkeit gestaltet sich in jeder Zeit eigen. Die Zuhörerschaft der matthäischen Gemeinde machte sich Gedanken, warum der Messias Jesus nicht eine die ganze Gesellschaft durchdringende Wirkung hat. Die Naherwartung einer bald nach der Auferweckung Jesu sich vollendenden Welt war nicht eingetreten. Die Gemeinden sehen sich den Anfordernissen des Alltags ausgesetzt – wie alle anderen Menschen ihres Umfeldes auch. Nun waren sie zur Überzeugung gekommen, dass sie mit Jesus den richtigen Weg gewählt haben. Mit Jesus ist ihnen der Messias geschenkt worden. Das ist die Erfüllung aller jüdischen Erwartung. Mit Jesus war die Chance gegeben, die Gerechtigkeit Gottes in dieser Welt zu leben. Das war ja nicht als Anstrengung für die Welt gedacht, sondern als Befreiung. Das Gebot der Liebe zu Gott und Menschen sollte einen Shalom Gottes, ein gelingendes Leben eröffnen.

 

Wir als die Zuhörerschaft des Evangelisten müssen feststellen, dass selbst 2000 Jahre Evangeliumsgeschichte nicht ausreichten, um die Welt zu einem von Gott getragenen Frieden zu führen. Gegenwärtig nimmt die Angst sogar wieder weiteren Raum, dass die Menschen die Möglichkeiten des friedvollen Zusammenlebens sich selbst an vielen Orten abschneiden. Es wunderte nicht, wenn manche bei uns auch müde werden, der Zusage einer vollendenden Welt Gottes zu trauen. Das Böse müsste sich doch besiegen lassen. Was wünschte sich der Mensch mehr, als im Frieden sinnvoll und glücklich zu leben! Die Wirklichkeit ist manchmal brutal anders.

 

Der Evangelist nimmt mit dem Gleichnis Jesu vom Unkraut unter dem Weizen diese Tatsache auf. In aller Nüchternheit müssen wir feststellen: Eine Menschenwelt gibt es nur in der Mischung von Gutem und Bösem. Entsprechend ist auch das angekommene Himmelreich dieser Wirklichkeit ausgesetzt. Es kann gefährlich schwärmerisch sein, wenn man sich die Welt als nur gut denkt. Der Evangelist leitet das Gleichnis ein als ein ‚Himmelreich-Gleichnis‘: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der … Die Wirklichkeit Gottes in der Welt ist wie der gute Samen, der auf den Acker aufgebracht worden ist. ‚Während die Menschen schliefen‘ benennt in der Erzählung die Selbstverständlichkeit, mit der so vieles am Tag einfach so läuft – ‚wie im Schlaf‘.

 

Unbemerkt bleibt dabei die Wirkung des Feindes, der Unkraut unter den Weizen sät. Das Widergöttliche, das sich im Göttlichen der Welt einnistet. Da tun sich vielleicht so manche Erfahrungen auf, die wir nicht selten staunend wahrnehmen: Unmerklich verändern sich gesellschaftliche Normen und Werte; unmerklich verroht die Sprache; unmerklich neigen Menschen schneller zu egozentrischem Gebaren; unmerklich schraubt sich die Gewalt hoch. Und bis wir ‚erwacht‘ sind, bis wir merken, dass sich da gesellschaftlich und kulturell große Veränderungen in Gang gesetzt haben, ist es meist nicht mehr aufzuhalten. Oft wüssten wir nicht einmal zu sagen, wer letztverantwortlich dieses Lebensfeindliche ausgesät hat. Es ist als Wirklichkeit plötzlich wahrgenommen – und doch schon länger im Gang seiner verheerenden Ausbreitung.

 

Übertragen in die Darlegung des Gleichnisses ist es die Situation, in der beide Dimensionen zusammen zu erkennen sind: Unkraut und Weizen. Im Geschehen der Gemeinde des Matthäus ist das die Wahrnehmung der Wirklichkeit, dass neben der guten Saat, die durch Jesus gelegt worden ist, das Böse existiert. Das sorgt für deutliche Verunsicherung. In Besorgnis kommen die Knechte, um auf diesen entdeckten Missstand aufmerksam zu machen. Ein wenig Unmut schwingt in der Frage mit: ‚Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er nun Unkraut?‘

 

Der Hausherr des Gleichnisses weiß Bescheid: Verursacher ist der Feind, der das getan hat. Die Anerkenntnis ist offenbart: Es gibt den Feind, das Böse, als Wirklichkeit auch im Aufwachsen des Himmelreiches. Drängt sich die Frage auf: Wie ist dem Herr zu werden? Den Knechten der Geschichte fällt die radikale Trennung ein – ausreißen, was da nicht hingehört! Fürs Erste ist das ein verlockender Gedanke: radikal, das heißt von der Wurzel her vernichten. Das schaffte Klarheit und Eindeutigkeit.

 

Die Antwort des Hausherrn in unserem Gleichnis bleibt der Wirklichkeit verpflichtet. Das Böse lässt sich nicht einfach ausreißen. Es bleibt eine Wirklichkeit, der wir uns unter den Menschenmöglichkeiten nicht entziehen können. Im Gleichnis wird die Befürchtung ausgesprochen: … damit ihr nicht etwa, wenn ihr das Unkraut herauslest, gleichzeitig mit ihm den Weizen ausreißt.‘

Das ist für viele schwer auszuhalten, beide Wirklichkeiten nebeneinander wachsen zu lassen. Für die matthäische Gemeinde heißt das, dass sie die Bedrängnisse und die Ablehnungen aushalten muss.

 

Das erzeugt schnell Anklänge einer Resignation. Und in dieser Verurteilung zum Abwarten schwingt leicht mit, dass der Sieg des Guten eventuell auch nur eine Illusion sein könnte. Dem setzt das Gleichnis die Wirklichkeit der Ernte entgegen. Dass Unkraut und Weizen nebeneinander wachsen, müssen wir hinnehmen. Die Welt und das Zusammenleben der Menschen sind kein vollendetes Himmelreich! Der Blick wendet sich jetzt aber ganz der Ernte zu. Hier entscheidet sich, was dem Himmelreich, was der Gottesverbindung diente und was nicht. Das Motiv der Ernte ist ein vertrautes Bild für das Gericht. So sehr die Wirklichkeit von Gut und Böse in der Welt hinzunehmen ist, so sehr ist das Evangelium überzeugt, dass es ein Gericht, eine Endverantwortung des Lebens vor Gott geben wird. In der Bildwelt des Gleichnisses gesprochen: dann wird das Unkraut vom Weizen getrennt. Das eine wird im Feuer vernichtet, das andere zu Garben gebunden, auf dass es Leben stärkende Frucht sei. Letztendlich ist es das unendliche Leben der bleibenden Gottesgegenwart.

 

Mit diesem Gleichnis stellt der Evangelist den Wirklichkeitsabgleich her: Ja, die Welt ist beidem ausgesetzt: dem Guten, dem Göttlichen, und dem Bösen, dem Widergöttlichen. Das beschreibt auch die Realität innerhalb einer Gemeinde. Auch da sind die verschiedenen Elemente beheimatet. In jeder/jedem Einzelnen sind beide Anteile der Wirklichkeit vorhanden. Wenn es um das Wachstum des Himmelreiches geht, dann ist die jesuanische Empfehlung, beides nebeneinander wachsen zu lassen und es dem Gericht Gottes vorzubehalten, die Scheidung vorzunehmen.

 

Wir können leicht in Verwirrung geraten, wenn wir die Empfehlung hören, getrost alles – gut und böse – nebeneinander wachsen zu lassen. Wir ahnen, welche katastrophalen Auswirkungen das hat, wenn es im Zusammenleben der Menschheit nicht ein Regulativ gibt, wenn es nicht Klarheit darüber gibt, was dem Leben und der Gemeinschaft dient und was Leben oder Gemeinschaft zerstören kann. Natürlich müssen wir den Anfängen wehren, wenn wir entsprechend verneinende Tendenzen im gesellschaftlichen Entwickeln feststellen. Es geschieht schon genug von dem, was sich schleichend breit macht und verwurzelt und schließlich nachhaltige Veränderungen von Werten und Normen hervorruft.

 

Unser Gleichnis versteht sich als ‚Himmelsreichs-Gleichnis.‘ Die hier gemachten Aussagen beziehen sich auf die Kraft des wachsenden Himmelreiches, der Kraft der wachsenden Gottesherrschaft in der Welt. Der Evangelist Matthäus lässt sich nicht darauf ein, allein auf die unbeirrte Selbstverständlichkeit der Durchsetzung des Weizens zu bauen, wie es etwa in der Erzählung dieses Gleichnisses bei Markus der Fall ist. Da wächst die Saat unbeirrt aus sich selbst. Matthäus sieht eher die Wirklichkeit, dass eine Gemeinde einerseits die Kraft die Himmelreiches, zum anderen aber auch die Hinderung des Himmelreiches miterlebt. Diese geistliche Zweipoligkeit gilt es auszuhalten im Vertrauen, dass in der Letztverantwortung des Lebens der Welt sich erweisen wird, was des Geistes Gottes war und was nicht. Gottesgemeinschaft wird dann da zu erwarten sein, wo die Frucht des guten Samens aufgegangen ist und sich entfalten konnte.

 

Es kann ein interessanter Blick unserer Wahrnehmung des Himmelreiches sein. Konkret wird es da, wo Menschen sich bemühen, dem Evangelium Raum zu verschaffen. Da werden wir ideale Ansprüche an uns selbst und auch an uns als Gemeinde haben können. Die Ernüchterung wird nicht ausbleiben, dass wir uns auch darin als begrenzt erkennen lernen. Auch da, wo wir versuchen, Himmelreich wachsen zu lassen, erkennen wir die strukturellen und die persönlichen Anteile des Un-Himmlischen, des Bösen. Das Gleichnis Jesu in der Fassung des Matthäusevangeliums entlastet, indem es sich dieser Wirklichkeit der Koexistenz stellt und sie in aller Demut annimmt. Das heißt ja nicht, dass dann alles egal wäre. Selbst wenn wir uns alle Mühe um das Leben im Geist des Himmelreiches geben – wir werden die andere Wirklichkeit immer wieder mit entdecken. Die Ergebenheit in diese Wirklichkeit kann auch Ansporn sein, in aller Demut das Gute zu suchen. Das letzte Wort, die Ent-Scheidung wird uns in der Anschauung Gottes offenbar werden. Bis dahin werden wir beides sehen, leben und zu ertragen lernen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

23.07.2017 - 30.07.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

16. SONNTAG IM JAHRESKREIS

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

18.00 Uhr Heilige Messe der Kommunität Kosmas und Damian

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

17. SONNTAG IM JAHRESKREIS

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr
Donnerstag um 18.45 Uhr

27. Juli: Pantaleon

Pantaleon (* Mitte des 3. Jahrhunderts in Nikomedia; † 27.Juli 305) ist ein frühchristlicher Märtyrer und Heiliger. Er gehört zu den vierzehn Nothelfern und ist der Patron der Ärzte und Hebammen. Ursprünglich hieß er Pantaleon, zu Deutsch „Ganzer Löwe“. Der Name Panteleimon, übersetzt„ Der ganz Barmherzige“ oder „Allerbarmer“, wurde dem Gemarterten der Überlieferung nach von Gott verliehen. Sein Gedenktag ist der 27. Juli.

Siegel der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln

Pantaleon gehört – wie Cosmas und Damian und wie Cyrus – zu einer Gruppe von Heiligen, die „heilige Geldverächter“ genannt werden, griechisch: Agioi  Anárgyroi, weil sie sich von ihren (armen) Patienten für ihre ärztlichen Dienste nicht entlohnen ließen. Dargestellt wird der heilige Pantaleon oft in seiner Funktion als Arzt mit Salbbüchse und Arztbesteck als Attributen. So erscheint er bis heute auf dem Siegel der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, das seit 1393 in Gebrauch ist.  Pantaleon gilt als Schutzpatron der Ärzte, Ammen und Hebammen und wird bei Kopfschmerzen, Auszehrung, Verlassenheit, Viehkrankheiten sowie bei Heuschreckenplagen um Hilfe angerufen.


Sie sind eingeladen

Gemeindetreff

 

Es war eine gute Idee, zu diesem Gemeindetreff einzuladen. Dank all den Vielen, die diese Einladung spontan angenommen haben. Mit wenigen Mitteln war im Innenhof ein entspanntes Forum des gemeindlichen Zusammenseins gegeben. Danke allen, die diese Idee hatten und die sie tatkräftig in die Tat umgesetzt haben. Die Situation unserer Altstadt-Gemeinde unterscheidet sich von der klassischer Gemeinden. Wir kommen aus verschiedensten Orten des Umkreises. Nur wenige von uns gehören zur territorialen Gemeinde direkt in der Nähe der Kirche.

 

Weil die meisten sich die Woche über nicht wie zufällig auf der Straße begegnen, sind solche Einladungen zum Treffen der ‚Fahrgemeinde’ eine willkommene Möglichkeit, sich über das Erleben des Gottesdienstes hinaus zu begegnen.

 

Menschen, die zufällig mal oder dann auch immer wieder mal mit uns Gottesdienst feiern, melden gerne zurück, dass sie den Eindruck haben, dass sich da eine Gemeinde trifft, die sich kennt, ohne dass sie die Hinzugekommenen ausgrenzt. Das ist ein schönes Wirken des Geistes. Dieses Erleben des Zusammengehörens haben wir nicht organisiert. Es hat sich ergeben, ein Geschenk des Geistes.

Ein Gemeindetreff wie der am vergangenen Sonntag ist in diesem Gemeinschaftserleben eine kostbare Ergänzung. Und wie so vieles hier: Es bedarf der Idee derer, die hier mitsein mögen – und dann kann es geschehen. Danke allen, die mit dabei sein konnten und mochten. Und Dank allen, die es ermöglichten, dass wir uns so treffen konnten!

 

Schön, dass aus der Gemeinde der Wunsch kam, dass wir uns auch mal wieder jenseits des Gottesdienstes zusammentreffen können. Kurzfristig kam die Idee, dieses Treffen am Sonntag vor dem Ferienbeginn anzusetzen. Zunächst sah es so aus, dass so schnell nicht genügend organisatorisch Mithelfende zu finden wären. Nun haben sich doch genügend Mitwirkende gefunden, dass wir an diesem Sonntag nach der Messfeier uns im Hof des Pfarrhauses zusammensetzen können. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Wer mag – herzlich willkommen! Und Dank all denen, die das Treffen jetzt doch möglich machen

"Willkommensinitiative"

sucht Mentoren für Geflüchtete in der Rheinaustraße

Auch wenn das Thema Flüchtlinge nicht mehr allzeit präsent in den Medien ist, die hierher Geflüchteten bedürfen weiter unseres Willkommens!

 

"Willkommen im Severinsviertel" ist eine Initiative zur Integration von Flüchtlingen und basiert auf dem Mentorenprojekt der Kölner Freiwilligen Agentur und des Kölner Flüchtlingsrates – hier in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Severin.

 

Seit Ende 2015 begleiten ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren Geflüchtete in den Flüchtlingsunterkünften am Severinswall und in der Rheinaustraße für mindestens ein halbes Jahr. Sie stehen für alle Fragen zur Verfügung, ob es die Suche nach einer rechtlichen Beratung oder ggf. die Begleitung zum Ausländer- oder Sozialamt, die Suche nach einem Job und nach einer Wohnung.

 

Interessierte aus St. Maria Lyskirchen können sich unter:

 

gemeinden.erzbistum-koeln.de/st-severin-koeln/Caritas_und_Soziales/fluechtlingsprojekte/Mentorenprojekt.html

 

weiter informieren.

 

oder gerne persönlich an Herrn Bernd Brückmann (bernd.brueckmann@web.de bzw. 0163/147 1215) wenden."

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Man hat kaum einen Fehler, der nicht verzeihlicher wäre als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen.

 

François VI. Duc de La Rochefoucauld(1613 - 1680),

franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller

Was soll die Aufregung?

Bereits 2010 wusste Bischof Walter Mixa wer schuld ist:

Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig", sagte Mixa der Augsburger Allgemeinen bereits im Februar 2010, also was soll dieses ganze Aufklärungsgedöns? Folglich die 68er sind am kirchlichen Missbrauch schuld?

Eingeladen? egal er kommt ...

Sei es die Amtseinführung von Kardinal Woelki im Jahre 2014 in Köln, sei es die Beisetzung von Kardinal Meisner. Der wegen Gewalt gegen Kinder, Veruntreuung von Spendengeldern und Devisenvergehen in Höhe von 400.000 DM selbst bei den bayrischen Seilschaften während des Pontifikats Benedikt XVI (jetzt Joseph Aloisius Ratzinger, war Papst vom 19. April 2005 bis zum 28. Februar 2013) in Ungnade gefallene EX-Augsburger Bischof wusste doch schon 2010 wer an allem Schuld ist. EX-Kurienkardinal und Frühpensionär Ludwig Kardinal Müller weiß jetzt auch, wo Schuldige zu finden sind und wer sich bitte zu entschuldigen hat ...

 

Wie Walter Mixas sich selbst sieht: BITTE >>>

Die Akte Georg Ratzinger

„Er war ein notorischer Schläger“

Erstaunliche Töne bei der BILD Zeitung. Eigentlich gehörte das deutsche Boulevardblatt zu den Medien, die stets über die Ratzingers sehr positiv berichtet hatten. Doch nun diese Woche eine ganze Seite "Die Akte Ratzinger":

 

"Missbrauchsopfer Alexander Probst (57) machte den Skandal 2010 öffentlich, sagt über Ratzinger: „Er war ein notorischer Schläger, nicht der gute Opa. Das ist mein Ratzinger-Bild, und das wird sich auch nicht mehr ändern.“

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Eine Geste der Demut von Kardinal Müller wäre das Mindeste

Wie der ehemalige Bischof von Regensburg mit den Ungeheuerlichkeiten bei den Domspatzen umgeht, ist selbstherrlich und arrogant.

Entschuldigung - ein solches Wort ist weder dem greisen Ex-Domkapellmeister Georg Ratzinger noch dem früheren Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller über die Lippen gekommen. Dabei wäre eine Geste der Demut das Mindeste, was man von den beiden erwarten könnte, angesichts der Ungeheuerlichkeiten, die im Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen aufgelistet werden: bis zu 700 Opfer von Gewalt zwischen 1945 und den Neunzigerjahren.

 

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Gloria von Thurn und Taxis relativiert Missbrauchsskandal

"Schläge waren etwas ganz Normales"

um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden."

Gloria von Thurn und Taxis hat den Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen relativiert. Auf die Frage, ob die Institution der Domspatzen den Missbrauch ermöglicht habe, sagte sie: "Das ist totaler Schmarrn." Die Opfervertreter reagieren mit Fassungslosigkeit.

 

 

Der Bericht dazu
im Bayrischen Fernsehen >>>

Kardinal Marx tanzt Tango

Das ZDF Morgenmagazin feierte am vergangen Donnerstag seinen 25. Geburtstag. Ein Beitrag der Jubiläumssendung war ein tiefgründiges Gespräch mit Kardinal Marx. „Nein, über die Ehe für ALLE wolle er nicht sprechen“, aber, dass er ein leidenschaftlicher Tangotänzer ist war ihm wichtig. Zum Beweis führte

er auch die Tanzschritte vor: Grundschritt – Wiegeschritt und so weiter und so

fort …

 

Papst Franziskus kommt ebenso wie der Tango aus Argentinien.

Fragt sich, ob Kardinal Marx schon vor 2013 Tangotänzer war, oder ob seine

Vorliebe zuvor dem bayerischen Schuhplattler galt?

Ob er während des Pontifikats Benedikt XVI. Schuhplattler tanzte, hat er nicht gesagt.


Mutter Teresas Kutte

Die erste markengeschützte Nonnentracht der Welt

Mutter Teresa machte den weißen Sari mit blauem Rand mit ihrer Arbeit in Armut berühmt. Nun hat der frühere Anwalt der heiliggesprochenen Nonne die Rechte an dem Outfit sichern lassen - um das Ansehen seiner verstorbenen Klientin zu wahren.

 

Laut "Guardian" hatte Mutter Teresa zu Lebzeiten berichtet, dass sie ihren weltbekannten Sari in Kalkutta gekauft hat. Nachdem sie die Erlaubnis erhielt, in den Slums von Kalkutta zu arbeiten, hatte sie den Sari demnach auf einem Markt entdeckt. Nun ist das Design offiziell geistiges Eigentum der Missionarinnen der Nächstenliebe - dem Orden, den Mutter Teresa vor fast 70 Jahren gegründet hat.

 

Neben der Kutte ist auch der Name "Mutter Teresa" geschützt. Das soll verhindern, dass Schulen und andere Einrichtungen sich nach der Nonne benennen - ohne in irgendeinem Bezug zum Orden zu stehen.

Siehe auch: