Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

2. Sonntag der Osterzeit

 

 

Sonntag,  23. April 2017 ist der 113. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 252 Tage bis zum Jahresende.

23.4.1860: Sklavenfrage spaltete US-Demokraten

Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Sklavenfrage führten zum Bruch in der Demokratischen Partei in den USA: Die Partei spaltete sich in Befürworter und Gegner der staatlich geregelten Sklaverei auf. Im folgenden Präsidentschaftswahlkampf verhalf die Uneinigkeit der Demokraten dem Sklavenbesitzer Abraham Lincoln zum Sieg. Die Wahl des Republikaners Abraham Lincoln zum Präsidenten führte im Februar 1861 zur Sezession der sieben Staaten des "Deep South" und später unter Einbeziehung einiger Staaten des "Upper South" zum amerikanischen Bürgerkrieg (1860-1865) - ein Krieg, der in seiner Blutigkeit und grausamen Einbeziehung der Zivilbevölkerung alle voran gegangenen Kriege übertraf.

Ein Hahn mit DEMO-Erfahrung sagt DANKE

Zugegeben, als Hahn von Lyskirchen habe ich ja immer einen Logenplatz am Rhein. Ich sehe die Schiffe, das Treiben auf der Rheinuferstraße und wenn mir langweilig ist zähle ich auch die Besucher des Schokoladentempel. Gestern Morgen war aber alles ganz, ganz anders. Es gab keinen Verkehr auf der Rheinuferstraße und so gegen halb acht kamen aus der Rheinaustraße dutzende von Jugendliche im Laufschritt zu meinen Füßen auf die Rheinuferstraße gerannt. Alle hatten schwarze Jacken an und ihre Kapuzen hoch gezogen. Sie hatten den Kölner Stadtplan wohl gut studiert, waren sie doch bis auf etwas mehr als 200 m an ihr Ziel das Maritim Hotel herangekommen, ohne dass sie aufgehalten wurden. Jetzt wurde aber auch die Polizei wach und baute sich unter anderem mit einer Reiterstaffel vor den Jugendlichen auf. Es gab kein Weiterkommen und so stand die Menge ratlos vor dem alten Küsterhaus von Lyskirchen auf der Rheinuferstraße. Einige hatten die Steine in unserem Steingarten neben der Kirche entdeckt und fingen an die Steine zur Rheinuferstraße zu schleppen. Erst als die Polizei mit einer Hundertschaft unsere Steine bewachte, hörte das Steine schleppen auf. Dann flog eine rosa farbene Rauchbombe. Es schien ungemütlich zu werden und das so früh an diesem Samstagmorgen. Doch dann kam die Wende, die Polizei kam mit den Jugendlichen ins Gespräch. Die Polizei nahm ihre Helme und Gesichtsmasken ab, die Reiterstaffel wurde abgezogen. Über das Megaphone des Demonstranten Anführers wurde verkündet, dass es sich bei den Demonstranten um Teilnehmer zwischen 12 und 25 Jahre handelt. Danach wurden friedlich Zitate von Ernst Thälmann, Karl Marx und Rosa Luxemburg vorgetragen. Gegen 10.30 Uhr formierte sich die Gruppe, die mittlerweile zeitweise an einen Selbsterfahrungskurs eines sozialistischen Stuhlkreises erinnerte, zu einem Block und marschierte in Richtung Severinsbrücke, von der Polizei auf Distanz begleitet. Bei der Gruppe handelte es sich wohl um Jungsozialisten aus Hoyerswerda (wer bei uns kennt schon Ernst Thälmann?), die einen Ausflug nach Köln machten um als Junglinke die Demokratie gegen 'rääschts' zu verteidigen.

 

  • Danke der Polizei für ihr sehr deeskalierendes Verhalten!
  • Danke dem Demonstranten Anführer, der immer wieder zur Besonnenheit mahnte!
PS: Das hätte auch anders ausgehen können ...
ALLES ist heil geblieben ...                                         (Foto: EXPRESS)
ALLES ist heil geblieben ... (Foto: EXPRESS)

PS: Wenn Sie heute Abend zur Messe kommen wollen, das geht. Lyskirchen ist lediglich zum Filzengraben hin gesperrt, vom Süden her sind wir gut erreichbar ...

Die Straßensperre in der Straße
AN LYSKIRCHEN vor unserer Kirche,
sie schottet die Straße zum Filzengraben ab. Vom Süden her ist jedoch unsere Kirche sehr gut erreichbar.


Acht Tage darauf kam Jesus und trat in ihre Mitte

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Joh 19,20-31

 

 

Gedanken zum Evangelium

Wegbegleitung   (zu Johannes 20,19-31)

Das Johannesevangelium stellt uns eine reife theologische Darstellung vom Verständnis des Christus Jesus dar. Staunenswert sind diese Texte manchen, staunenswert auch ob ihrer theologischen und sprachlichen Dichte. Was wir bestaunen, müssen wir nicht immer gänzlich begreifen. Das, was das Evangelium uns verkündet, übersteigt oft unser Verstehen. Es geht um Gott. Ins Vertrauen auf ihn und seine unendliche Lebenskraft zu wachsen, das will der Evangelist uns zu Herzen sprechen.

 

Um uns zum wachsenden Glauben zu begleiten, hat der Autor des Evangeliums sehr genau überlegt, wie er diese Wegbegleitung gestalten mag. Es beginnt mit der Feststellung im Prolog: ‚Niemand hat Gott je gesehen.’ (1,18) Aus uns können wir nicht zur letzten Erkenntnis Gottes kommen. Aber, so ist das Johannesevangelium überzeugt: ‚Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.’ Damit unterstreicht der Evangelist: Weil Jesus vor aller Zeit schon immer bei Gott war, darum kann er (und nur er!) authentisch Zeugnis geben von Gott. Was wir von Gott kennen können, erfahren wir aus den Worten und Taten Jesu. Im Verständnis des Johannesevangeliums ist die zentrale Botschaft die der Liebe Gottes zu den Menschen. Diese Liebe findet ihren Höhepunkt im Zeichen der Hingabe Jesu in den Tod. Gleichzeitig führt dieser brutale Tod zur Verherrlichung, denn die darin gezeigte Liebe führt zum unendlichen Leben mit Gott.

 

Diese Sätze lesen sich vielleicht ganz gut. Vielen gehen sie nicht so leicht ein. Sie setzen Glauben voraus, Glauben an Gott, Glauben an diese grenzenlose Liebe, Glauben an das unendliche, göttliche Leben. Unsere Zeit wird auch getrieben vom Zweifel an der Existenz eines Gottes, dann eben auch vom Zweifel, dass von diesem Gott Liebe und Leben ausgehen kann. Wir dürfen annehmen, dass die Zuhörerschaft des Johannesevangeliums zwar grundsätzlich ‚Gott’ glaubte, dass sie aber auch mit den Infragestellungen lebte: Wie können wir vertrauen auf Gott und ein unendliches Leben, der Fülle des Lebens? Wie geht so ein Vertrauen angesichts der Bedrängnis vieler gottgegenteiliger Grenzerfahrungen in der Welt? Das Johannesevangelium stellt sich ganz in den Dienst der Suchenden. Es geht von der Perspektive eines Glaubenden aus und kann so Wegbegleitung werden für alle, die suchen.

 

Mit diesem Anliegen hat der Evangelist seine Erzählung sehr bewusst zusammengestellt, konstruiert. So lässt er die ersten öffentlichen Worte Jesu lauten: ‚Was wollt ihr?’ (1,38) Das ist die Frage an die ersten Schüler, die ihm folgen. Diese Schüler fragen: ‚Wo wohnst du?’ – womit sie ihrer Suche nach Erfahrungen mit ihm (letztlich mit Gott) Ausdruck geben. ‚Kommt und seht!’ ist die Antwort Jesu. Damit ist die Zuhörerschaft eingeladen, dem weiteren Evangelium zu folgen, um Jesus und damit Gott kennenzulernen. Das Motiv des Suchens kommt immer wieder vor in den Erzählungen. In aller Entschiedenheit lässt der Evangelist Jesus in längeren Reden und Dialogen Antworten geben. Bei all diesen Antworten: Das Suchen bleibt.

 

Höhepunkt der Glaubenszumutung ist das Vertrauen in die Auferweckung Jesu aus dem Tod. Mit vier Ostergeschichten bereitet der Evangelist den Weg. In der ersten begegneten wir den suchenden Gestalten von Maria von Magdala, Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte. Dann findet Maria von Magdala als erste Zeugin den auferweckten Jesus. ER gibt sich ihr zu erkennen und ruft sie beim Namen. Die im Glauben Suchenden dürfen vertrauen, dass es der erhöhte Herr selbst sein wird, der sich zu erkennen gibt. Es bedarf ausharrender Geduld der Suchenden. Das Evangelium will dabei geduldige Wegbegleitung sein.

 

Mit unserer Perikope tritt der Auferweckte in Kontakt mit der Gemeinschaft der Glaubenden, mit der Gemeinde. Die Gemeinschaft der Schüler ist wieder Vorbild der zuhörenden Gemeinde. Die Schüler haben sich vor lauter Verunsicherung verbarrikadiert – wie Glaubende, die sich den eigenen und der Umwelt Infragestellungen nicht gewachsen sehen. Wieder – wie entlastend – ist es in der Erzählung der auferweckte Herr, der sich in diesem Suchen zu erkennen gibt. Er tritt in ihre Mitte – in einer anderen als der vorherigen irdischen Identität. Daher das Symbol des durch verschlossene Türen Eintretenden. Zugleich betont das Evangelium, dass dieser in der Sphäre Gottes Lebende, der Erhöhte, nicht losgelöst vom irdischen, dem gekreuzigten Herrn zu denken ist. Das Leben der Liebe und Hingabe hat seine Erfüllung im Leben in Fülle mit Gott gefunden. Darum zeigt der Herr seine Wundmale und spricht ihnen Frieden zu. Wem diese Erkenntnis und Gewissheit als Suchendem geschenkt ist, der wird fürwahr mit Freude gefüllt sein: ‚Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.’

 

Dann folgen die Sendung und die Gabe der Lebenskraft Gottes, der Geist. Er war in den Abschiedsreden als der Mutmacher, der Beistand, der Wegbegleiter zugesprochen worden. Damit verbunden wird die Fähigkeit der Gemeinde, Sünden zu vergeben, die Trennung zwischen Gott und Mensch aufzuheben. Da, wo diese Versöhnung nicht angenommen sein will, da bleibt sie aus. Manche Exegeten weisen hier auf die Verbindung zwischen Taufe und Sündenvergebung hin. Die Taufe hat Sünden vergebende Kraft. Die Schüler sind auch gesendet, zu taufen. Ihnen ist die Verantwortung übertragen, wem sie die Taufe zusprechen und wem sie sie (aus erkennbaren Gründen) verweigern.

 

Mit diesem Abschnitt in der Gemeinde hat der Evangelist die Glaubensgemeinschaft in den Blick genommen. Die Gemeinschaft bewahrt das Glaubensgeheimnis der Offenbarung des Christus Jesus. Die Geschichte erzählt, dass die Jüngergemeinde voller Freude war, als sie den Herrn gesehen haben.

 

Der Evangelist hat sich nicht verflüchtigt in ein triumphales Ende seines Evangeliums. Er hat nicht die vergessen, mit denen er sich auf den Weg seiner Verkündigung gemacht hat: die Suchenden. Darum ist es so einleuchtend, dass am Ende der Erzählung gerade diese Suchenden und Infragestellenden zu Wort kommen – symbolisiert in der Gestalt des Thomas. Er ist der Prototyp des Menschen, der allein aufgrund des Zeugnisses anderer zum Glauben kommen soll. Der Evangelist zeichnet diese Figur in aller trotzigen Abwehr: Wenn es keinen handfesten Beweis gibt – wie soll ich da glauben? Wieder ist es der Herr selbst, der sich diesem Zweifelnden stellt. Diese Begegnung ist hier kein mystisches Ereignis jenseits der Wahrnehmung. Diese Begegnung ist die Begegnung mit dem Jesus, der in seiner Hingabe das Zeugnis der Liebe Gottes vollendet hat. Daher zeigt der Auferstandene dem Thomas die Wundmale. Nur aus dem Leben (bis in den Tod) Jesu wird seine Sendung und Vollendung verstehbar. An seinem Leben lässt sich die Liebe Gottes ablesen. Diese Liebe ist es, die sich als Vollendung zeigt, als Erhöhung, als Verherrlichung, als das Leben in Fülle in der Einheit mit Gott. Für das Johannesevangelium ist Jesus aus dem Himmel auf die Erde gekommen, um für diese Liebe Zeugnis zu geben, um dann in den Himmel zurückzugehen.

 

Diese Verbindung zwischen dem irdischen und dem erhöhten Herrn ist es, die der Thomas beispielhaft erkennt. Und er spricht das tief betroffene Bekenntnis: ‚mein Herr und mein Gott’. Der Thomas hat das Ziel seiner Suche gefunden. Der erhöhte Herr selbst hat ihm das eröffnet. Die suchende Gemeinde der Glaubenden mag sich darauf verlassen, ebenso in dieses Bekenntnis wachsen zu können dank der Zuwendung des Herrn. Wir ahnen, dass dieses staunende Erkennen ganz viel Erleichterung und Beseligung ausmacht. Da klingt große Verheißung an, wenn als letzte Worte der johanneische Jesus sagt: ‚Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.’ Das wäre das Ende des Suchens nach der Fülle des Lebens. Das bindet an die Frage zu Beginn des Evangeliums an: ‚Was wollt ihr?’

 

Der Evangelist weiß, dass es mit ein paar Erzählungen nicht getan sein kann. Er versteht sein Evangelium als eine bleibende Wegbegleitung für Suchende. Daher endet das Evangelium mit einem Nachwort: ‚Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.’ (20, 30f)

 

Wo immer wir in unserer Suche oder Gewissheit des Glaubens stehen mögen: Das Johannesevangelium will Wegbegleitung sein, damit wir in das Gottvertrauen kommen können – nicht um einer Bekenntnisformel willen, sondern, dass wir Leben, göttliches Leben, gefülltes Leben haben. Das ist eine große Zusage. Das lebt aus dem Zeugnis derer, die in dieses Vertrauen gewachsen sind.

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

23.04.2017 - 30.04..2017

  • St. Maria in Lyskirchen

2. Ostersonntag -

WEISSER SONNTAG

19.00 Uhr Feierliche Heilige Messe der Gemeinde als 6. Jahrgedächnis für Maria Brecht

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung von Religionen und Kulturen

Freitag: 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

3. Ostersonntag

11.00 Uhr Taufe des Kindes
Aurelia Schoutz

19.00 Uhr Feierliche Heilige Messe der Gemeinde

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr

Die nächste Lesenacht
in Lyskirchen:

6. Mai 2017
ab 19 Uhr

 

Das Evangelium nach Johannes

 

 


Sie sind eingeladen

OsterDank

Foto Anna C. Wagner
Foto Anna C. Wagner

Uns war wieder ein dichtes Durchleben der großen liturgischen Tage von Palmsonntag bis Ostern geschenkt. Vor allem dürfen wir das als eine Gabe des Geistes dankbar annehmen. Zudem haben viele Menschen dazu beigetragen, dass wir so feiern und durchleben konnten. Dank allen, die durch ihr Mitfeiern die Gottesdienste mitgetragen haben – denn ohne feiernde Gemeinde mag es nicht gehen. Dank allen, die in den verschiedenen liturgischen Diensten mitgewirkt haben. Da sind wir reich beschenkt mit verschiedenen Gnadengaben, die sich gerne einbringen. Dank für die Geschenke an Palmwedeln, Buchsbaum und Blumen. Dank für die Hilfen bei den Agapefeiern am Gründonnerstag und nach der Osternacht. Dank den Musikern für die vielfarbigen musikalischen Elemente, die den Feiern die nötige eigene Färbung geben. Dank dem Küster, der am Gelingen dieser Vielfältigkeit wesentlichen Anteil hat. Dank uns allen, dass wir so haben feiern können.

 

Bilderbogen Ostermorgen 2017

Alle Fotos Anna C. Wagner (Bilder zum Vergrößern 'anklicken')

Kollekten Dank

Danke auch für die wieder überwältigenden Solidaritätszeichen, die an diesen Feiertagen in den Kollekten zusammengetragen wurden:

 

  • Dank für 3.021,20 € in der Gründonnerstagskollekte. Damit werden die Kommunität Kosmas und Damian und das Notel die nächste Wintersaison des Sonn- und Feiertagscafés für obdachlose Drogenabhängige bestreiten können. Ein sehr eindrückliches Zeichen der Fußwaschung!
  • Dank auch für die wieder unterstrichene Freude an unserer Kirche und an der darin in unserer Zeit lebenden und feiernden Gemeinde. Am LYSKIRCHENSonntag, am Ostersonntag, haben wir 1.224,90 € zusammengebracht.

Danke sehr für diese besonderen Zeichen der Solidarität – mit den Armen und mit unserer Gemeinde.

 

Rückmeldung

Als Mitfeiernde der großen liturgischen Feste haben Sie vielleicht im Mitleben der Feiern Gedanken zu deren Gestaltung. Wenn Sie mögen, sind anregende Rückmeldungen willkommen. Wir sind ja alle zusammen Feiernde. Solche Rückmeldungen haben auch bisher geholfen, dass unsere Gottesdienste ihre Gestalt gefunden haben. Dabei ist interessant festzustellen, dass dies keine Umgehung der ‚offiziellen’ liturgischen Ordnung der Kirche entgegensteht. Die feiernde Gemeinde muss und darf im Rahmen der die Kirche verbindenden Formen ihre Feierform finden. In Maria Lyskirchen haben wir über die Jahre hin mehr und mehr zur Erfahrung werden lassen können, dass Zelebrant der Liturgie die sich versammelnde Gemeinde ist.

Luther ohne ENDE

Die alte Lutherfigur mit dem Wort ENDE unter dem Alten Testament.

„Bücher des Alten Testamentes ENDE“

hieß es bisher auf der Bibel die Luther auf der

Playmobilfigur in der Hand hält. Das sei antisemitisch wurde der evangelischen

Kirche vorgeworfen. Jetzt gibt es den Playmobil Luther ohne das Wort „ENDE“

 

Scheinbar haben die Evangelischen entdeckt, dass das Alte Testament doch zur Bibel gehört ...


Nein, EX-Papst Benedikt XVI. ist für Horst Seehofer kein Vorbild

Horst Seehofer ist sich ja nie so richtig schlüssig, sein Taktieren, seine Wendungen sind hinlänglich dokumentiert. Ursprünglich wollte Seehofer 2018 nicht mehr als Ministerpräsidentenkanditat antreten. Jetzt ist er sich nicht mehr so schlüssig. Wahrscheinlich wird er morgen seinen Rücktritt von dem geplanten Rücktritt verkünden. EX-Papst Benedikt hatte er zwar am Ostermontag im Vatikan besucht, aber um Rat hatte er ihn nicht gefragt. Seehofer hatte Angst, dass Ratzinger ihm wohl empfohlen hätte es dem EX-Papst nach zu machen und zurückzutreten.

Bierstemmen am Ostermontag im Vatikan: Obergrenzen Seehofer und EX Papst ...
Bierstemmen am Ostermontag im Vatikan: Obergrenzen Seehofer und EX Papst ...

Was hat Joseph Ratzinger für eine seltsame Uhr am Arm?

Es ist ein Notruf-Armband

Mit dem Notruf-Armband am Handgelenk ist Joseph Ratzinger immer perfekt geschützt, besonders dann wenn es in gewissen Situationen brenzlig werden könnte und er auf schnelle Hilfe angewiesen ist. Nur ein Knopfdruck und schon ist jemand für ihn da.