Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

16 SONNTAG IM JAHRESKREIS

 

 

Sonntag, den 19.07.2015
Der 19. Juli ist der 200. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 165 Tage zum Jahresende.

19.7.1510: 38 Berliner Juden auf dem Scheiterhaufen hingerichtet

Anfang des Jahres 1510 wurden in der Kirche des havelländischen Dorfes Knoblauch eine vergoldete Monstranz und zwei geweihte Hostien gestohlen. Der Dieb, der christliche Paul Fromm aus Bernau, erklärte unter der Folter, er habe eine der Hostien an einen Juden in Spandau verkauft. Das löste eine Reihe von Beschuldigungen, Verfolgungen und Festnahmen von Juden in vielen märkischen Städten aus. An die 100 der Festgenommenen, darunter die Angesehensten der Gemeinden, wurden zu weiteren Untersuchungen in die Residenzstadt Berlin verbracht und dort vor ein Gericht gestellt. Nach der Verkündung des Urteils am 19. Juli 1510 auf dem Neuen Markt vor der Marienkirche wurden 38 Juden auf einem mehrstöckigem Scheiterhaufen verbrannt, mindestens zwei weitere, die sich zwischenzeitlich taufen ließen, enthauptet. 

„Dann ist der Staat die Familie“

Kinder und Jugendliche alleine auf der Flucht

Ende Mai wurden nach Angaben des Familienministeriums bundesweit

22 092 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut. Das waren 23 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Im Behörden Deutsch werden sie "UmF" genannt.


„Im vergangenen Jahr hatten wir gut 2500 Neuankömmlinge, da sind wir schon an unsere Grenzen gestoßen. In diesem Jahr rechnen wir mit rund 10 000, das übersteigt einfach das Maß dessen, was eine Stadt wie München leisten kann“, sagt der Leiter der Geschäftsstelle der Diakonie Jugendhilfe, Andreas Dexheimer, nach dem Beschluss in einem Pressegespräch mit Schwesig in Berlin. Seinen Angaben zufolge geht es nicht nur um Geld, sondern vor allem darum, überhaupt an einem Ort genügend Dolmetscher, Pädagogen, Ärzte und Vormünder zu finden.


Sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben  

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. 

 

Mk 6, 30-34

 

 

 

 

 

 

Das Herz im Leib (zu Markus 6,30-34)  

Die Auswahl der heutigen Perikope ist eine gewisse Herausforderung, denn sie trennt die Rückkehr der Apostel von der Episode der Speisung der 5000. Unser Textanteil ist wie eine größere Einleitung in das Geschehen der wunderbaren Sättigung. Aus dem Zusammenhang der gesamten Erzählung des Evangelisten steht die Speisungsgeschichte in der Nähe einer gerade berichteten Geburtstagsfeier des Königs Herodes. Ein auffallender Kontrast wird sichtbar: Hier der König, der in üppiger Weise ein Mahl mit den Edlen des Volkes feiert – da der, der ein Mahl bereitet für die, die sich auf den Weg zu ihm gemacht haben, das Fußvolk, das sich ihm anschließt.

 

Die Einleitung zu diesem Ereignis der Speisung macht aber deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler Jesu, dass die Gesendeten ganz in der Denkensart des Messias Jesus sich einfinden. Uns wird erzählt, dass die Gesendeten wieder zu Jesus kommen. Sie berichtet, wie sie ihre Sendung ausgeführt haben: in Wort und in Tat. Das entspricht dem Grundsatz Jesu: Nicht die Lehre für sich alleine wird Menschen in die Bindung zu Gott zurückführen. Es bedarf der Handlungen, die bewahrheiten und annehmbar machen, was als Lehre verkündet ist. Wir wissen, dass das allemal unter Menschen so geht: Wer vorlebt lebt, was er sagt, wird verstanden werden. Der Evangelist unterstreicht, dass auch die Sendung derer, die hinter Jesus hergehen, sich an Wort und Tat lebendig erweisen.

 

Der Evangelist entwirft nun eine Dramaturgie, von der er in 3,20 auch schon gesprochen hat: Sie sind von diesem Tun erschöpft. Sie haben einen Ruheraum verdient. Sie hatten nicht einmal Zeit zum Essen. Die Erfüllung des Sendungsauftrages nimmt den Menschen in seiner ganzen Existenz in Anspruch. Und: Es gibt offensichtlich viele Menschen, die sich nach einer Sinnfüllung ihres Lebens sehnen. Markus betont immer wieder, dass eine große Menschenmenge Jesus hören und erleben will. Damit ist noch nicht geklärt, dass sie in die Schule Jesu gehen wollen. Sie sind erst einmal Menschen, die suchen, die ungestillt in ihrem Wunsch nach Leben sind. Für den Evangelisten ist klar, dass diese Sehnsucht auch die Sehnsucht der Beziehung zu Gott bedeutet. Jesu Leben ist daher beschrieben als der Weg, in diese Bindung an Gott zu finden.

 

In der markinischen Erzählung setzen sich Jesus und die Schüler in ein Boot, um an einen einsamen Ort zu fahren, den wohlverdienten Ort der kraftspendenden Ruhe.  Machtvoll aber ist die Wirkung Jesu, erzählt der Evangelist: Die Leute sahen sie wegfahren, erkannten sie. Aus allen Städten liefen sie dorthin – an den Ort, der eigentlich der Ort der Ruhe werden sollte. Der Erzähler betont mit dieser Menge und aus allen Städten, wie groß die Sehnsucht und wie groß die Erwartung an den Messias Jesus sein darf, wenn diese Sehnsucht nach Erfüllung drängt.

 

Was mit den Schülern geschieht, wird uns nicht weiter erzählt. Der Blick bündelt sich allein in der Person Jesu. Er hat Mitleid mit denen, die sich um ihn drängen. Das Mitleid beschreibt im Sinn des griechischen Wortes eine Zuwendung, die sich in der Tiefe des Herzens treffen lässt. Walter Klaiber legt die Übertragung vor: ‚Es drehte sich ihm vor Mitleid das Herz im Leibe herum.’ Bei dieser verkörperlichten Sprache erreicht uns, wie sehr Jesus sich mit seiner ganzen Person in das Schicksal der Menschen einfügt.

 

Das Mitleid wird an dieser Stelle nicht verbunden mit schrecklichen Krankheiten oder Besetzungen. Als Begründung spricht Markus, dass diese Menschen wie Schafe sind, die keinen Hirten haben. Mit diesem Bild weckt er andere Bilder aus der hebräischen Bibel, Bilder von Gott als dem Hirten, dessen Stock und Stab mit Zuversicht sind, auch wenn ich durch finstere Schlucht zu wandern habe (Psalm 23). Ein anderes Bild aus dem Propheten Ezechiel (Kap 34) beschreibt, wie die Führer des Volkes, die religiösen wie die gesellschaftlichen, sich als gute oder als schlechte Hirten erweisen können. Die schlechten Hirten beuten aus, missbrauchen, leiten in die Irre, weil ihnen an den Schafen nicht wirklich etwas liegt. Sie missbrauchen das Sehnen nach Orientierung und Halt. Sie binden Menschen, um sie nicht in die Weite ihres Lebens zu führen, sondern um sie zu gebrauchen, um den Interessen der Mächtigen zu dienen.

In Zeiten, in denen wir uns selbst nicht mehr so gewiss sind, wohin unser Leben gehen soll, wie es mit den Herausforderungen des Bösen klar kommen soll, in solchen Zeiten bieten sich ‚Hirten’ an. Oft fehlt die Möglichkeit, sie wirklich kennenzulernen, ehe man sich ihnen anschließt. Wir wissen von angeblichen Heilsbringern, die Völkerscharen in Tod und Elend führten. Sie nannten sich nicht Hirten, sondern z. B. Führer oder Landesväter.

 

In der Erzählung des Markus treffen wir auf Menschen, die sich in ihrer Lebensorientierung verloren haben. Sie haben auch ihre Gewissheit Gottes verloren. Sie haben die Verbindung der Zusage des mitgehenden, mitleidenden, des mitliebenden Gottes aus dem Blick und aus dem Schatz ihrer Erfahrung verloren. An die ist zu denken, wenn Markus die Anrührung Jesu benennt.

 

Es ist ja mehr als eine Anrührung. Es ist das Herz, das sich vor Mitempfinden im Leib umdreht. Vermutlich werden wir diese Empfindung kennen, wenn uns nahe Menschen in sehr schwierigen Lebenssituationen sind. Das Mitleiden macht sich körperlich bemerkbar. Es ist, wie wenn die geordnete Einheit des Körpers durcheinander gekommen ist. Der markinische Jesus lässt sich so existentiell erschüttern vom Leiden derer, die ihm gar nicht nahe sind. Viele von uns werden das sehr ohnmächtig aufnehmen. Wir werden ständig mit dramatischem Leiden konfrontiert. Weil es so viel ist, was aus Kriegsgebieten, aus Flüchtlingsdramen, aus Naturkatastrophen uns medial präsentiert wird. Irgendwann erreichen die Bilder nur noch begrenzt, denn das Herz kann sich nicht endlos im Leib drehen, ohne großen Schaden zu nehmen.

 

Der Jesus der Markus-Erzählung zeichnet sich durch diese Aufnahmefähigkeit aus. Seine Schüler bleiben hier außen vor. Es ist das menschlich Übersteigende, was in der Macht Gottes zu liegen scheint, auch im Mitleiden.

 

Ehe dann die Geschichte von der wunderbaren Speisung der 5000 erzählt wird, spricht der Evangelist, dass Jesus die Orientierungslosen lange lehrte. Hier werden wir gewiss keine dogmatischen Belehrungen uns vorstellen müssen. Jesus erzählt von Gott, dessen Wesen die Liebe und die Zuwendung ist. Obwohl das so klar scheint, sind Menschen zu allen Zeiten orientierungsverloren. Es geschieht so viel, was dieses Wesen von Liebe und Zuwendung Gottes, von der Hirtensorge Gottes verschüttet erscheinen lässt. Auch dieses Spannungsfeld macht uns immer wieder mürbe in der Sehnsucht, in der Beziehung mit Gott den Ort der erlösenden Ruhe unangefochten klar zu haben.

 

Markus wird dann mit der Speisungsgeschichte im Zeichen der Leben tragenden Tat bekräftigen, was in der Verkündigung, in der Lehre Jesu ausgesprochen war. Dann wird auch die Tat zu einer Lehre, einem Erleben der Glaubwürdigkeit der Verkündigung.

 

Markus erzählt von Jesus. Er erzählt zu Menschen hin, die in anderer Weise nach Orientierung in ihrem Leben suchen. Er verweist auf die Bedürftigen, deren Hunger gestillt werden muss. Die Hände der Schüler werden erforderlich sein, dass diesem Hunger Sättigung ermöglicht wird. Das Austeilen wird anders, wenn die Schüler so betroffen sind vom Elend der anderen, dass sich ihnen das Herz im Leibe umdreht. Ziel ist nicht moralischer Druck. Ziel ist es, dem Leben so zu trauen, das alles Denkbare in Bewegung gesetzt wird, damit Leben möglich gemacht sein kann.

 

Wir werden bleibend

in die Schule Jesu gehen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

19.07. – 26.07.2015

  • St. Maria in Lyskirchen

15. Sonntag im Jahreskreis

19.00 Uhr   Heilige Messe
der Gemeinde


Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

 

Freitag:

18.00 Uhr   Hl. Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch  

17. Sonntag im Jahreskreis

19.00 Uhr   Heilige Messe
der Gemeinde



Gott ist mein Helfer,
der Herr beschützt
mein Leben.

Freudig bringe ich

dir mein Opfer dar

und lobe deinen
Namen, Herr,

denn du bist gütig.

Ps 54 , 6.8

 


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Samstag,

den 04.08.2015 um 17:00h 


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Sanierung  

Letzter Abschnitt der Sanierungsmaßnahme an und in unserer Kirche wird der neue Farbanstrich der Apsis sein. In der vergangenen Woche haben die Restauratoren der Werkstatt Kartäuserhof mit dem Reinigen der Flächen begonnen. Nicht zuletzt durch die starke Befahrung der Rheinuferstraße und der sich mehrenden Passagierschiffe, die uns gegenüber ankern, sind wir von einer intensiven Verschmutzung betroffen. Die muss erst einmal beseitigt werden, damit der neue ausgewählte Farbanstrich erfolgen kann. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Wirkung unseres vertrauten Raumes verändern wird.


Dem Anstrich werden dann Reinigungsarbeiten auf den Emporen und im Kirchenschiff folgen. Dann können wir auch die Orgel wieder entblättern. Und dann können wir uns auch wieder freuen, die Kirche einmal losgelöst von Baumaßnahmen genießen zu dürfen.

Verabschiedungen aus dem Kirchenvorstand  

Am Montag wird der Kirchenvorstand tagen, um seine Routineaufgaben zu erfüllen. Dieses Mal gilt es aber auch, Frau Dr. Antonia Meister und Herrn Rouven Meister aus ihren Ämtern als Mitglieder des Kirchenvorstandes zu verabschieden. Sie sind umgezogen, haben das Pfarrgebiet der Kirchengemeinde verlassen. Mitglied des Kirchenvorstandes darf (leider) nur sein, wer seinen Wohnsitz innerhalb der Kirchengemeinde hat. Auch an dieser Stelle sei den Eheleuten Meister von Herzen für Ihre Verbundenheit mit unserer Gemeinde und für Ihre Mitverantwortung in der Verwaltung der Gemeinde gedankt. Da sie direkt an der Kirche wohnten, haben sie auch manches Mal ein Auge mit auf die Kirche geworfen, haben u.a. auch Schließdienste mit übernommen, wenn die vonnöten waren. Es ist so schön, sich an Menschen, an ihre Mithelfen, an ihr selbstverständliches Mitleben zu gewöhnen. Veränderungen gehören zum Leben. Jedem Neubeginn wohne neben manchem Abschiedsweh auch dem neuen Anfang auch ein Zauber inne, sagt ein Dichterwort.


Die Verbindung der Eheleute Meister nach Lyskirchen wird nicht aufgehoben. Die rechtlichen Bestimmungen machen es nur nötig, dass sie aus diesem Amt der Mitarbeit im Kirchenvorstand ausscheiden müssen. Von Herzen Dank! Und ein gutes Fußfassen im neuen Lebensraum, der vor allem für Kinder mehr Platz der Entfaltung bieten wird.

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

2 km, mit dem Rettungswagen in 6 Minuten erreichbar ...

liegt der päpstliche Hubschrauberlandeplatz im Vatikan von dem größten Kinderkrankenhaus Ospedale Santo Bambino Gesu auf dem Gianicolo in Rom entfernt. Es ist eine jener Ideen, von denen man im Nachhinein denkt: Warum haben wir das nicht schon lange umgesetzt? Papst Franziskus hat einen Hubschrauberlandeplatz im Vatikan, und er hat auf dem Nachbarhügel ein Kinderkrankenhaus, das Bambino Gesu, Italiens größte und beste Kinderklinik. Am Freitag nun wurde ein Abkommen zwischen Vatikan und dem Bambino Gesu unterzeichnet: Franziskus stellt seinen Hubschrauberlandeplatz im Vatikan kranken Kindern zur Verfügung. Massimiliano Raponi leitet die Abteilung Gesundheitswesen am Kinderkrankenhaus und erklärt uns die Details.

Papst öffnet seinen Heliport: „Das wird Kinderleben retten"

Papst Franziskus bei seinem Besuch im Kinderkrankenhaus
Papst Franziskus bei seinem Besuch im Kinderkrankenhaus

„Das Abkommen regelt das Starten und Landen von Hubschrauber-Ambulanzen und Helikoptern, die für medizinische Notfälle im Einsatz sind, besonders für Transplantationen; denn in unserem Krankenhaus bieten wir alle Organ- und Gewebetransplantationen für Kinder an. Wir schätzen, dass ungefähr 25 Patienten pro Jahr von diesem neuen Abkommen profitieren. Das wird die Transportzeiten markant verkürzen und sicherlich dazu beitragen, Kinderleben zu retten. Es geht um medizinische Notfälle von Kindern aus Rom, der gesamten umgebenden Region Latium und darüber hinaus.“

Prediger 1,2-6


  • Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe. ...

Alles ist relativ

Bischof der Erzdiözese Passo Fundo (Brasilien)mit 63 abgelöst ...

2013 bewunderte Papst Franziskus noch das Bischofskreuz von Erzbischof Antonio Carlos Altieri SDB
2013 bewunderte Papst Franziskus noch das Bischofskreuz von Erzbischof Antonio Carlos Altieri SDB

Die Erzdiözese Passo Fundo ist mit 410.000 katholischen Seelen eigentlich eine sehr kleine Diözese in Brasilien mit seinen mehr als 200 Millionen Einwohner. Die Lebensbedingungen in Brasilien sind schwierig, wenige sind sehr, sehr reich und sehr viele sehr, sehr arm. So lebt muss eine fünfköpfige Familie, wenn sie auf staatliche Unterstützung angewiesen ist von ca. 105 € im Monat leben. Wenn einer Glück hat und arbeitet in einem festen Arbeitsverhältnis erhält er zwischen 400 € und 800 € brutto im Monat. Zu beachten ist allerdings, dass ein Liter Milch im Supermarkt bereits 1,30 € kostet.


Nur knapp 3 Jahre war Erzbischof  Antônio Carlos Altieri in seinem Amt. Am 11. Juli 2012 ernannte ihn Benedikt XVI. zum Erzbischof von Passo Fundo. Als Folge der im Mai 2015 durchgeführten Apostolischen Visitation bot er seinen Amtsverzicht "aus schwerwiegendem Grund" an. Am 15. Juli 2015 nahm Papst Franziskus seinen vorzeitigen Rücktritt an.

Wird er jetzt Professor in Rom?

EX-Erzbischof: Antonio Carlos Altieri SDB bald Professor in Rom?
EX-Erzbischof: Antonio Carlos Altieri SDB bald Professor in Rom?

Was war passiert? Erzbischof  Antônio Carlos Altieri hatte für 450.000 € seinen Bischofssitz renovieren lassen und 6 neue Autos für das bischöfliche Haus gekauft. Mit der Begründung „der Zehnte ist biblisch“ hat er die Ortsgemeinden dazu verpflichtet „den Zehnten“ ihrer Einnahmen an den Erzbischof abzuführen, das brachte die Ortspriester und Gemeinden gegen ihren Erzbischof auf.


Erzbischof  Antônio Carlos Altieri wird nun nach Rom gehen und an der Päpstlichen Universität der Salesianer Studenten den verschiedensten Ländern der Welt unterrichten. Der Erzbischof ist Mitglied der von dem heiligen Johannes Bosco gegründeten Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos.


Grundgedanke des Ordensgründer

Die Jugendlichen sollten, so Don Boscos Grundgedanken: „lernen, die Strukturen in der Gesellschaft zu erkennen und zu bewältigen, in diesen Strukturen Sinn und Wert zu verstehen, um diese wirtschaftlichen und zwischenmenschlichen Strukturen mit Leben zu füllen, wobei die Strukturabänderung als Option nicht abgelehnt wird.“

Was denn nun, Lichterfelde oder Hausvogteiplatz?

Schwere Frage, wo wird der Schreibtisch des Berliner Erzbischof stehen?
Schwere Frage, wo wird der Schreibtisch des Berliner Erzbischof stehen?

WO WIRD DER SCHREIBTISCH DES NEUEN BERLINER ERZBISCHOF STEHEN?

In der Tat, eine schwere Frage, ein Büro will eingerichtet werden. Da kann man die Räumlichkeiten, das Haus nicht ganz außer acht lassen. In einem Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert sind da eher andere Möbel gefragt als in den nunmehr großzügigen Büroräumen eines ehemaligen exklusiven Bekleidungsgeschäftes. Der Berliner TAGESSPIEGEL berichtet ja, dass mal die neuen Büroräume des Berliner Erzbischof am Hausvogteiplatz sind, mal im alten Pfarrhaus in Lichterfelde. Jetzt heißt es wieder aus Berlin, dass die Büroräume nun doch am Hausvogteiplatz sein werden, wegen der Nähe zur Hedwigkathedrale oder weil man festgestellt hat, dass für die Büroräume am Hausvogteiplatz ein Mietvertrag abgeschlossen wurde, dass die Miete auch gezahlt werden muss, wenn die Räume nicht genutzt werden, wer weiß.  Menschen, die sich der Ästhetik, dem Design zugeneigt fühlen und sensibel solche Räumlichkeiten dem Anspruch entsprechend, einrichten oder beratend zur Seite stehen sind oftmals sehr sensibel und sollten in ihrer Kreativität nicht durch das Hin und Her der Standortfrage verunsichert werden.

Altes Pfarrhaus Lichterfelde (links), Bürohaus am Hausvogteiplatz (rechts)
Altes Pfarrhaus Lichterfelde (links), Bürohaus am Hausvogteiplatz (rechts)

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