Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

25. Sonntag im Jahreskreis 2016

 

 

Sonntag, den 18. September 2016
Der 18. September  ist der 262 Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 104 Tage bis zum Jahresende.

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

18.9.324: Konstantin I. bezwang Licinius

Solidus mit Porträt des Kaiser Konstantins mit Lorbeerkranz geprägt von 310 bis 313 in Trier.
Solidus mit Porträt des Kaiser Konstantins mit Lorbeerkranz geprägt von 310 bis 313 in Trier.

Der römische Kaiser Konstantin der Große (Flavius Valerius Constantinus, um 288-337) unterwarf seinen Mitregenten Licinius, August von Italia, und erlangte damit die Alleinherrschaft über das Römische Reich. Konstantin förderte zunehmend das Christentum und ließ zahlreiche Kirchen bauen. Die Gründung der früheren Peterskirche in Rom geht genauso auf ihn zurück wie der Bau der Grabeskirche in Jerusalem und der Geburtskirche in Bethlehem. Er gab den Bischöfen richterliche Befugnisse und setzte den Sonntag als den wöchentlichen Feiertag fest; 325 erklärte er das Christentum zur Staatsreligion.

Kardinal Woelki: Caritas et furor

Über die innere Einstellung,

die uns im Umgang mit Wutbürgern hilft

Rechtspopulisten treten mit aggressiven Parolen gegen Fremde und "die da oben" auf. Wir müssen uns dem entgegenstellen. Mit einer Mischung aus Demut und Selbstbewusstsein, also: Gelassenheit,
sagt Rainer Maria Kardinal Woelki.

 

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Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist; weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann."

 

Johann Wolfgang von Goethe
(Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; 2. Buch, 11. Kap.)

Erzbischof Heiner Koch (Berlin) zusammen mit Beatrix von Storch (AfD) beim "Marsch für das Leben" in Berlin

ZUR ERINNERUNG:

AfD-Vizechefin will Polizei sogar auf Kinder schießen lassen

 

Auch die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch fordert den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge an der Grenze - und setzt noch eins oben drauf.  >>>

Kruzifix! Katholiken,
Protestanten und AfD

 

Beim „Marsch für das Leben“ demonstrieren christliche Abtreibungsgegner Seit’ an Seit’ mit Rechtspopulisten.  >>>


... in guter und ehrlicher Gesellschaft?
... in guter und ehrlicher Gesellschaft?

Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sagte Jesus zu den Jüngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen. Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein. Da überlegte der Verwalter: Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich. Doch - ich weiß, was ich tun muss, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin. Und er ließ die Schuldner seines Herrn, einen nach dem andern, zu sich kommen und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Er antwortete: Hundert Fass Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin, und schreib „fünfzig“. Dann fragte er einen andern: Wie viel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Sack Weizen. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, und schreib „achtzig“. Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes. Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es mit euch zu Ende geht. Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen unrecht tut, der tut es auch bei den großen. Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann euer wahres Eigentum geben? Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.

 

 Lk 16, 1-13

 

 

 

 

 

 

Verschwenderisch   (zu Lukas 16,1-13)

Die Geschichte vom ungerechten Verwalter ist schwer verdaulich. Kann es angehen, dass ein unmoralisch und ungerecht handelnder Verwalter zum Vorbild genommen wird? Ist die Raffinesse eines Ungerechten Maßgabe für das Verhalten der christlichen Gemeinde oder der Gemeindeverantwortlichen? Und wie kann ein solches Verhalten obendrein gelobt werden: Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes. Auch hier mögen wir etwas ratlos dastehen, ob den Glaubenden – als Kindern des Lichtes – etwas mehr Keckheit und Raffinesse anempfohlen sein soll, um ihre frommen Ziele durchsetzen zu können? Alle diese Erwägungen lassen unzufrieden zurück. Die Fachkenner der Exegese des Neuen Testamentes finden sich ebenso nicht auf einer einvernehmlichen Linie der Deutung.

 

Der Blick in den Zusammenhang der Erzählung des Lukasevangeliums eröffnet uns eine mögliche Deutung des Gleichnisses (nach Eckart Reinmuth). Dann steht unser Gleichnis in der Erzähllinie, die schon mit Kapitel 15 begonnen hat. Da waren es die Pharisäer und Schriftgelehrten, die sich über das Verhalten Jesu empörten: Er gibt sich mit Sündern ab und ist sogar mit ihnen. Es folgen die Gleichnisse des 15. Kapitels, die allesamt vom „Verloren“ sprechen. Das Wesentliche aber ist die Freude über das Wiederfinden derer, die verloren geglaubt waren. Diese Freude ist die Freude Gottes über jede/n, die/der umkehrt und in seiner Gottesbeziehung leben kann. Das Verhalten Jesu macht augenfällig, was wir glaubend von Gott erwarten dürfen: Er freut sich über jeden, der in die Wiederverbindung der Beziehung mit Gott kommt. Das Verhalten Jesu macht Umkehr auch möglich. Menschen, die keine Chance hatten, auf einen grünen Zweig gesellschaftlicher Würdigung zu kommen, finden Mut zur Umkehr, weil sich jemand mit ihnen auf eine Bank setzt. Und mit ihnen isst. Und sie auf Augenhöhe würdigt.

 

Dieses Verhalten versteht nicht jeder. Es liegt außerhalb der Logik des Sozialwesens. Das Gleichnis vom Vater mit seinen zwei Söhnen bleibt mit der Rede des Vaters an den sich widersetzenden älteren Sohn offen. Die Zuhörerschaft muss sich selbst ein Urteil bilden. Kann ich die Ungerechtigkeit des Vaters annehmen, weil dessen Liebe und Freude über die Rückkehr alle abwägenden und ausgleichenden Erwägungen überflügeln?

 

Zu dieser Frage hat unser Gleichnis vom ungerechten Verwalter etwas beizutragen. Es ist nicht abwegig, diese Geschichte weniger als eine Gebrauchsanweisung für kluges Christsein aufzufassen. Wir dürfen diese Erzählung als eine Geschichte zur Erläuterung des Verhaltens Jesu aufgreifen. In der Folge dieses jesuanisch-christologischen Verständnisses dürfen wir uns später die Frage stellen, was dieses Verhalten Jesu für uns bedeutet. Zunächst geht es darum, das Verhalten Jesu begreifen zu lernen. Wird er sich der Skepsis des älteren Sohnes der vorhergehenden Geschichte anschließen? Wird er doch etwas abwägender sein, wie weit das mit der Zuwendung der Liebe für die Armen gehen kann?

 

Wenn wir die Geschichte als eine Geschichte zur Erläuterung des Handelns Jesu auffassen, wird die Person Jesu zu verbinden sein mit dem Verwalter in der Geschichte. Wäre die Erzählung eine Allegorie, müssten wir jeden Punkt der erzählten Geschichte Zug um Zug mit der Person Jesu ‚übersetzen’. Nun ist die Erzählung aber keine Allegorie, sondern ein Bild, das auf eine Kernaussage hinausläuft. Was hat die Pointe der Geschichte mit der Person Jesu zu tun?

 

Die Geschichte erzählt von einem Verwalter, dem viel anvertraut ist. Ihm wird etwas vorgeworfen. Es bleibt offen, ob der Vorwurf zu Recht besteht. In seinem Verhalten bestätigt der Verwalter den Vorwurf. In den Augen des Auftraggebers ist dieses Verhalten richtig. Daher wird es belobigt. Dieser Erzählrichtung können wir ohne Bedenken folgen. Was uns Nöte macht, ist das Beispiel, das für diese Botschaft genommen wird. Es ist die Geschichte des Verwalters, dem – ob berechtigt oder nicht – vorgeworfen wird, Geld veruntreut zu haben. Seine Berufsausübung wird in Frage gestellt. Er muss sehen, wie er weiterkommt. Er bestätigt den Vorwurf, indem er den Schuldnern etwas von ihren Schulden erlässt. Diese werden Mittäter und Nutznießer in einem. Bei den Schuldnern handelt es sich um reiche Leute – wenn man bedenkt, wie hoch der Erlass sein soll: 73.000 Denare beim Öl und 50.000 Denare beim Weizen. Aber alle diese Überlegungen dürfen nicht dazu genutzt werden, nun Zug um Zug auf Jesus angewandt zu werden. Die Geschichte in ihrer provokanten Dichte will einzig zu dem Ziel führen: Belobigt wird der Verwalter für das, was er tut, für das, was man ihm vorwirft. Der Gedanke an das Ungerechte fällt dabei nicht ins Gewicht (so sehr wir da immer wieder dran festhalten wollten).

 

Im Kontext der Gesamterzählung des Lukas wirft man Jesus vor, dass er sich mit Zöllnern und Sündern abgibt und den unermesslichen Reichtum der Vergebung und Liebe Gottes verschleudert, er also mit dem ihm von Gott Anvertrauten zu großzügig umgehe. Das Verhalten Jesu bestätigt diesen Vorwurf: Ja, im Blick auf die Armen und Sünder wird Jesus nicht müde, die unbegrenzte Vergebung und Liebe Gottes zu verschenken. In der Erfahrung Jesu ist dieser Reichtum Gottes tatsächlich unbegrenzt und jederzeit üppig zu verschenken. Bleibt ein Staunen, ein dankbares Wahrnehmen dieser Eigenart Gottes, wie sie Menschen mit Jesus erlebt haben. Bleibt die Aufforderung, diese Haltung in das eigene Leben einfließen zu lassen.

 

Unserer Geschichte schließen sich noch Interpretationen an. Die hat der Erzähler, der Evangelist Lukas, zwar weiterhin Jesus in den Mund gelegt. Sie dürfen aber als literarische Versuche gewertet werden, dieses so ungelenkt wirkende Gleichnis zu deuten. Die Deutungen gehen weg von der jesuanisch-christologischen Interpretation. Sie bleiben aber uneinheitlich.

Es sind Mahnungen an das konkrete Gemeindeleben: Im ersten Bild wird das Verhalten des Verwalters aus dem Gleichnis zum Maß gesetzt: Da ist die Klugheit der Kinder dieser Welt angesprochen. Wie sie, so gilt es, die Umsetzung des Reiches Gottes fruchtbar in die Welt zu bringen.

 

Dann schließen sich zwei Mahnungen an, die das moralische Verhalten des Verwalters in der Geschichte negativ bewerten. Da heißt es, gewissenhaft mit dem umzugehen, was uns als christlicher Gemeinde anvertraut ist: Zeugin und Zeugen dieses verschwenderischen Reichtums der Vergebung und Liebe Gottes zu sein. Vor allem denen, die Verantwortung in der Leitung der Gemeinden tragen, wird dieses Maß Jesu an das Herz gelegt.

 

Die dritte Mahnung spricht von der Entscheidungssituation, die Menschen in der Nachfolge Jesu immer wieder zu treffen haben. Hier wird das Beispiel aus dem Spannungsfeld Mammon (Reichtum) und Gott genommen. In unserer Sprache ausgedrückt: Es gibt unterschiedliche Maßstäbe, nach denen die Welt und das Leben und die Aufgabe unseres Lebens betrachtet werden. Das Maß des Evangeliums Gottes ist anders als das ‚der Welt’. Dabei ist es wichtig, dass dieses Maß Gottes dennoch in dieser Welt sein kann. Es geht um das Gewinnen in der Beziehung mit Gott. Es geht letztendlich um das gelungene Leben, das sich aus Gott beschenkt weiß. Im Entscheidungsfall wird sich das Spannungsfeld nicht auflösen. Der Mahnsatz unseres Textes spricht von der Unauflöslichkeit dieser Spannung. Das ist oft genug so.

 

Wir leben mitten in der Welt, leben von der Welt, sind (so gut wie möglich) gerne in dieser Welt. Im Alltag werden wir dieses Spannungsfeld nicht auflösen. Es gehört zur Wirklichkeit unseres Glaubens in der Welt, dass wir mit Paradoxien leben müssen: Verschiedene Ansprüche begegnen uns. Wir müssen die oft unauflösbare Unterschiedlichkeit zu gestalten versuchen. Das setzt u. a. viel Vertrauen voraus.

 

Das beeindruckende Maß, das von Jeus überliefert ist, ist sein verschwenderischer Umgang mit der Großzügigkeit Gottes – aus unbegrenzter Liebe. Selbst das ist uns manchmal unbegreiflich, weil wir in der Welt – bei aller Liebe – auch Grenzen setzen und setzen müssen. Gottes Zugehen auf Menschen, die vom Weg abgekommen sind, ist grenzenlos. Und seine Freude ist ebenso grenzenlos über alle, die den Weg der Umkehr für ihr Leben gefunden haben. Selbst wenn uns diese grenzenlose Großzügigkeit nicht zur Verfügung steht – sie als Ziel einzuüben, wird manche Lebensermutigung bedeuten können.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

18.09. - 25.09.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

25. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte CARITAS

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:

18.00 Uhr Wortgottesdienst in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

 

26. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Jahrgedächtnis für Fritz Lill

 

 

 

 

NÄCHSTE LESENACHT
IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016
ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN
II. TEIL


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag
um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gubbio

Bibelgespräch

Wir lesen miteinander Abschnitte aus dem Alten Testament.

Mittwoch, den 14.09.2016, 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Patrozinium der Kommunität Kosmas und Damian

Agape in Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)
Agape in Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)

Am 26.9. ist das Patronatsfest der beiden ‚Heiler des Umsonst’. Vor 10 Jahren hat sich hier in Maria Lyskirchen die Kommunität Komas und Damian gegründet, um nach dem Beispiel der beiden Heiligen Menschen in Notlagen Unterstützung zu sein. Das Hauptengagement der Kommunität ist im Notel und in der Krankenwohnung, dem Notel-Kosmidion, angesiedelt, eine kostbare Aufgabe gerade im Blick auf das Mitgehen, eine Art des heilenden Handelns.

 

Das Patrozinium feiert die Gemeinschaft am Freitag, 7. Oktober um 18 Uhr. Da haben wir üblicher Weise die Messfeier der Gemeinde und das Bibelgespräch. An diesem Freitag ist die sonst feiernde Gemeinde zur Mitfeier der Agape der Kommunität eingeladen. Wir kennen diese Form aus unserer Gründonnerstagsliturgie. Da bei dieser Feier Essen gereicht wird, bitten wir Mitfeiernde aus der Gemeinde, sich kurz zu melden, damit entsprechend für sie mit geplant werden kann. Bitte melden Sie sich in der Sakristei oder über schnegg@lyskirchen.de bis zum 2. Oktober.

 

Herzlich willkommen.

 

  • Das Bibelgespräch wird an diesem Freitag ausfallen.

 

HEUTE: Caritas-Kollekte

Am kommenden Sonntag ist die alljährliche Kollekte für die Caritas- 95 % unserer Sammlung stehen der Kirchengemeinde zur Verfügung, um damit Armen zu helfen. (5% gehen an den Diözesancaritasverband, der als Spitzenverband viele diakonische Aufgaben u.a. auch in den Gemeinden ermöglicht.) Da die Schere zwischen Wohlhabenden und Armen in unserem Wirtschaftssystem derzeit immer weiter auseinander geht, wird die Caritas der Gemeinden vermehrt angefragt.

 

Käthe Kollwitz: «Mutter mit Kind», um 1940
Käthe Kollwitz: «Mutter mit Kind», um 1940

So z.B. eine Familie einer Alleinerziehenden, die mit dem eigen Verdienten und den Zusatzleistungen des Sozialstaates nur sehr begrenzt hinkommt. Wenn dann Unvorhergesehenes ansteht, ist das Maß ausgeschöpft. Dann steht die Mutter mit ihren Kleinkindern schon einmal vor der Pfarrhaustüre. Nicht selten ist die Scham des Hilfebedürftigen zu spüren. Es ist daher nicht angezeigt, inquisitorisch die Bitte der Mutter zu durchleuchten und von oben herab mehr oder weniger gönnerisch zu geben oder abzuweisen…

 

Es steht ein Mann vor der Türe, der wirklich in Not geraten ist, weil ihm von Taschendieben das Geld gestohlen wurde. Wie kommt er zurück nach Aachen? In Absprache mit der Bahnhofsmission konnten wir helfen…

 

Es ist ein ausländisches Pärchen da, das keine Perspektive in Deutschland mehr sieht und zurück will in seine Heimat. Natürlich gibt es auch da staatlich geförderte Möglichkeiten. Wie entwürdigend so ein Prozess der Bittstellung allein durch das behördliche Verfahren werden kann, können wir uns nur begrenzt vorstellen. Da nimmt das Paar lieber die Scham auf sich, an der Pfarrhaustüre um Unterstützung der Rückreise zu bitten…

 

Und es steht auch immer wieder ein Obdachloser vor der Türe, bittet um einen kleinen Geldbetrag. Selbst wenn er den in Alkohol umsetzte – Sucht ist eine Krankheit, und dieser Krankheit auf Platte Einhalt zu gebieten ist sehr schwierig…

 

Selbstverständlich es gibt auch Leute, die einen Pastor mit dramatischen Geschichten umgarnen, so dass schon einmal jemand etwas bekommt, der es – nach unserem Maß – nicht verdient hat. Aber das Geschichtenerzählen gehört manchmal zur Überlebensstrategie eines Obdachlosen...

 

Um da helfen zu können, ist die Kollekte für die Caritas der Gemeinde so wichtig geworden. Ich empfinde es als eine Art der Auszeichnung, dass Arme überhaupt noch an die Pfarrhaustüre kommen. Danke für das, was Sie am kommenden Sonntag für die Caritas unserer Gemeinde beisteuern können.

 

Matthias Schnegg

 

 

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Bayern im September 2016: Papst-Benedikt-Festspiele

Auftakt der Festspiele war die Enthüllung des Papstdenkmal durch S.E. Gänswein am Sonntag in Altöttig. Erstaunlich, dass der Papst in dieser, in Bronze gegossenen Pose, mit dem großen Pallium dargestellt ist. Das große Pallium trug Benedikt XVI. bis 2008. Danach gab es in Sachen ‚Liturgische Kleidung‘ am päpstlichen Hofe die ‚Rolle rückwärts‘. Es wurde golden und barock und es folgte ein Hauch von ‚ADO‘ mit und ohne Kante.

links Benedikt XVI. mit großem Pallium in Sant Paul, rechts das neue Mosaik ab 2008
links Benedikt XVI. mit großem Pallium in Sant Paul, rechts das neue Mosaik ab 2008

Die Distanzierung von dem vorhergehenden Stil war sogar so groß, dass das Mosaik, das Papst Benedikt XVI. mit dem großen Pallium in Sankt Paul vor den Mauern zeigte durch ein anderes Mosaik ersetzt wurde. Jetzt ist in Altötting das große Pallium wieder da, hat Gänswein da nicht aufgepasst?

Die Buchvorstellung am Montag

Was Georg Gänswein wütend werden lässt

Buchautor Seewald und S.E. Gänswein: Sie sind zur Stimme des bald 90-jährigen Kirchenoberhauptes geworden. Der eine, indem er ihn in Interviews erzählen lässt; der andere, indem er regelmäßig über dessen Gesundheitszustand informiert. Am Montag sagt er über Benedikt: „Er spürt, dass die Kraft nachlässt, aber mit dem Rollator geht’s.“ Gänswein ist sichtlich gut gelaunt, zweimal allerdings weicht das Lächeln aus seinem Gesicht....

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Gänswein: Kardinal Marx möge vor seiner eigenen Tür kehren!

Privatsekretär Benedikts XVI. reagiert bei der Buchvorstellung diese Woche auf eine Kritik des Münchner Kardinals Marx im Jahr 2013, wonach die „Hofhaltung“ Benedikts zu pompös gewesen sei

Über eine deutliche Reaktion auf eine Bemerkung des Münchner Kardinals Reinhard Marx seitens des Kurienerzbischofs Georg Gänswein berichtet der „Bayrische Rundfunk“. Der Münchner Erzbischof Marx habe 2013 deutliche Kritik an der „Hofhaltung“ von Papst Benedikt XVI. geäußert. Gänswein, der seit Jahren Privatsekretär des inzwischen emeritierten Papstes ist, sagte nun nach Angaben des BR bei der Präsentation des Buches „Letzte Gespräche“ von Benedikt XVI. und Peter Seewald, dass Kardinal Marx vor seiner eigenen Tür kehren solle, die Bemerkungen des Kardinals seien „zumindest verwunderlich“, so fasste der BR zusammen.

Zweiter Teil Festival kommenden Sonntag

Marsch für das Leben ... zum ZWEITEN

Der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs und der Regensburger Bischof Voderholzer marschierten beim gestrigen Marsch für das

Leben auch zusammen mit der AfD Politikerin Beatrix von Storch für das Lebensrecht des Menschen, wir erinnern uns, Fuchs und Voderholzer waren die Herren, die im August verhindert haben, dass Wasser und Nahrung zu Flüchtlingen in eine Einrichtung des Bistums gebracht werden konnten. Auch ein 6 Monate altes Baby konnte dadurch nicht mit Nahrung versorgt werden. Lebensrecht für ALLE ???

 

Siehe auch:
http://www.lyskirchen.com/newsletter-2016/newsletter-14-08-2016/

 

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