Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

4. Sonntag der Osterzeit 2016

 

 

Sonntag, den 17.04.2016
Der 17. April ist der 108. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 258 Tage bis zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

17.4.1970: Astronauten gerettet

Nach einem spektakulären Rettungsmanöver kehrten die Astronauten Fred Haise und James Lovell der fehlgeschlagenen Apollo 13-Mission auf die Erde zurück. Das Raumschiff "Apollo 13" war von Cape Kennedy zum Mond gestartet. Fehlerhaftes Befüllen des Sauerstoff-Tanks hatte jedoch zum Gasaustritt geführt. Während des Fluges stieg die Temperatur zeitweise auf 540 Grad Celsius an. Die Isolierungen schmolzen und ein Kurzschluss führte zur Explosion des Sauerstoff-Tanks. Kurz vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre musste die lebensrettende Mondfähre "AQUARIUS" abgetrennt werden. Überraschend meldete sich Kommandant James Lovell nach Wiedereintritt in die Atmosphäre wieder über Funk. Noch am Tage der Landung wurde vom US-amerikanischen Kongress ein Untersuchungsausschuss eingesetzt.

Papst Franziskus flogt vergangenen Samstag auf die Insel Lesbos ...

 

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Ich gebe meinen Schafen ewiges Leben

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.


Joh 10,

27-30

 

 

 

Lesung aus der Offenbarung des Johannes

Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm. Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen. Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen? Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen. Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.

 

Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.



Offenbarung 7,9-17

 

 

 

Vor-Blick   (zu Offenbarung 7,9-17)

Wir wagen uns einen Schritt weiter in die eigentümliche Textgattung der Apokalypse. Gut zu erinnern, dass die Offenbarung sich nicht als eine Weissagung der Zukunft versteht. Sie will in eine konkrete Lebenssituation sprechen und darin Perspektive aus dem Glauben an die Treue Gottes eröffnen. Dabei bedient sie sich des Vor-Blicks, um die Gegenwart zu bestärken. Das literarische Mittel eines solchen Vor-Blicks ist die Vision des Sehers Johannes.


Das 7. Kapitel zeichnet in seinem ersten Teil (1-8) die anstehende Bedrohung: Engel stehen bereit, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen. Ein beängstigende Szenerie, die Menschen in Erfahrungen der ausweglosen Bedrohung gut nachvollziehen können. In der konkreten Situation des Verfassers der Johannes-Offenbarung sind es lebensgefährliche Verfolgungen und innergemeindliche Probleme. Für manche Christen in der Verfolgung bekommen diese apokalyptischen Bilder eine gespenstige Wirklichkeitsmacht. Für uns können wir in diesen Bildern andere, unser Leben an Abgründe treibende Erfahrungen und Lebensumstände setzen. Wie werden Angst, Bedrohung, Schuld, Todeserfahrung, Trauer aus der Perspektive des Glaubens wahrnehmbar?

 

Der erste Teil des 7. Kapitels spricht vom Auftrag an die zur Vernichtung bereiten Engel, zu warten, bis die zu Gott Gehörenden ‚versiegelt’ sind, mit einem sie bewahrenden Kennzeichen gesiegelt sind. Sie sind Gottes Eigentum (so die Bedeutung des Siegels) und bleiben unter dem Schutz Gottes, selbst wenn sie die Bedrängnis durchleiden müssen. Und die Zahl derer ist unübersehbar: symbolisch sind das 144.000 (12= Ganzheit und Vollendung; 1000= Fülle).

 

Unser Textabschnitt beginnt mit der Vision, die den Zuhörenden Ermutigung ins Herz sprechen will. Jetzt befinden wir uns szenisch wieder im Thronsaal Gottes. Da sehen wir eine unzählbare Schar von Vollendeten – unermesslich und von überallher. Sie tragen Zeichen der Vollendung, der Erlösung und des Sieges, den ihr Vertrauen auf Gottes Zusage erbracht hat: Sie tragen weiße Gewänder – sie gehören in die Gemeinschaft mit Gott und seinem Messias. Sie sind in der endzeitlichen Freude angekommen. Der Palmzweig ist ein Siegeszeichen. Obwohl sie Bedrängnis durchleiden mussten, obwohl vielleicht die Widermächte sich im menschlichen Blick als mächtiger erwiesen haben mögen: Sie bleiben in dieser Vision die Sieger, die mit dem Leben in der Gemeinschaft mit Gott und dem Christus (Lamm) das Ziel ihrer Existenz gefunden haben. Darum ist ihr Hymnus am Throne Gottes folglich: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm! Rettung wird es nicht aus menschlichen Machtversprechungen geben. Rettung, Vollendung, Neuschöpfung (wie immer wir uns das vorstellen können mögen) ist allein von Gott zu erwarten. Wenn wir das wirken lassen in Bedrängnissituationen unserer Lebenswirklichkeit, dann spüren wir vielleicht die Spannung zwischen fragevoller Skepsis und lockender Verheißung.

 

Bekräftigt wird dieser Hymnus der Geretteten durch eine Bekräftigung der Engel am Thron Gottes (die Ältesten und die vier Lebewesen). Mit einem großen Amen stimmen diese in den Lobpreis ein: Lob, Herrlichkeit, Weisheit, Dank, Ehre, Macht, Stärke – all das sind Ausdrucksformen der Huldigung des erhabenen Gottes. Der Lobpreis der Engel endet, wie er begonnen hat: mit einem kraftvoll bestätigenden Amen! Die Geretteten und die himmlischen Scharen sind einig im huldigenden Lobpreis Gottes. Für den Seher entfaltet sich hier der Vor-Blick auf die Vollendung allen Lebens, auf die Vollendung aller Trennungen. Gott wird zusammenfügen, was unter menschlicher Hand nicht ineins finden kann.

 

Nun wird die Kraft diese Vision erzählerisch unterstreichen, indem (was es nur noch einmal in der Offenbarung des Johannes gibt) eine Deutung erfolgt. Einer der Ältesten (ein hoher Engel im Thronsaal Gottes, so die Szene) fragt den Seher, wer denn diese in den weißen Gewändern seien und woher sie kämen? Der Seher antwortet, dass das dem Fragenden doch bekannt sein müsse – um dann aus himmlischem Wissen die Antwort zu bekommen.

 

Die, die die Vollendung gefunden haben in der Gegenwart Gottes (vor dem Thron Gottes, so die Szenerie) sind die, die trotz der Wucht der Bedrängnis letztendlich in ihrem Vertrauen auf Gott nicht verzweifelt sind. Sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. Ihr Vertrauen in Gott hat seinen Urgrund im Vertrauen des Messias Jesus (Lamm), der in seiner Lebenshingabe am Kreuz sich diesem Schutz Gottes bedingungslos unterstellt hat. Dieses sein Vertrauen ist in der Auferweckung durch Gott bestätigt worden. Die in den weißen Gewändern sind die, die durch die Taufe mit diesem Vertrauens- und Heilswerk des Christus verbunden sind. Sie erfahren ebenso die Würdigung ihres Lebensvertrauens, das sie selbst in der Bedrängnis haben bewahren können.

 

Diese Haltung findet einen Gegenwert: Sie alle sind in der Gegenwart Gottes. Der Seher lässt schon den Blick geöffnet sein auf die Gewissheit am Ende seiner Offenbarung: Gott wird unter den Menschen wohnen. Und wo Gott unter den Menschen ‚zeltet’, da wird es keine Bedrängnis mehr geben. Da wird der Shalom Gottes das in allem gelingende Leben sein.

 

Diese Verheißung bekommt eine sinnliche Untermauerung. Der Seher greift ein Wort des Jesaja-Buches auf. Das Prophetenwort entwirft das Bild der Wiederherstellung Zions – noch in der unerfüllten Wirklichkeit des babylonischen Exils, aber schon glaubfähig durch die Zusage der erneuerten Liebe Gottes zu seinem Volk. Die verheißenen Heilszeichen sind überlebenskonkret: Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn er leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen (Jes 49,10). In dieser Beschreibung wird Gottes Wirken im Bild des Hirten und seiner Herde wachgerufen. In der folgenden Beschreibung der Hirtensorge des Lammes wird das Bild vom Hirten, vom Lebensbewahrer, weiter entfaltet – in Anlehnung an die große Hirtenrede des Ezechiel (Kap. 34).

 

Wieder setzt in der Beschreibung dieses Heilszustandes der Offenbarer Johannes Gott und das Lamm gleich. Sie beide sind eine unzertrennliche Einheit. Das Wirken Gottes vollzieht sich im Wirken des Lammes, im Wirken des Christus Jesus.

 

Am Ende aller Bedrängnis steht in der Offenbarung des Johannes die unerschütterliche Geborgenheit in Gott. Der Christus Jesus mit dem Zeugnis seines Lebens und seiner vertrauenden Lebenshingabe führt zu diesem alles erfüllenden Frieden Gottes: Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott alle Tränen von ihren Augen abwischt. Wie verheißungsstark sind hier die Bilder gewählt: Der Hirt, dessen Aufgabe es ist, in Sorge für das Leben der ihm Anvertrauten zu sein. Die Quelle des Lebens, aus der allein ein Überleben möglich ist; schließlich das so menschlich anrührende Zeichen der Lösung von allem Unheil: das Abwischen aller Tränen aus den Augen der Bedrängten.

 

An solchen Hinweisen eröffnet sich der zärtliche Trostzuspruch, den die ganze Apokalypse vermitteln will. Die Abgründe im Leben sind nicht zu verleugnen. Sie können bis zur Verzweiflung, bis zur Hoffnungslosigkeit treiben. Der Seher Johannes offenbart dagegen die Treue Gottes, die trotz aller Bedrängnis niemals verloren geht. Das mag Mut machen, im Vertrauen auf diesen Gott standhaft zu bleiben.

 

Menschen in Not finden vielleicht aus diesem Vertrauen die Ermutigung, das Heil weiterhin erwarten zu können. Manche trifft die Verzweiflung so hart, dass sie wohl dieses Vertrauen gerne bewahrten, es aber nicht bewahren können. Da ist es gut darauf bauen zu dürfen, dass andere den Blick auf diese Zusage Gottes bewahren. Der Seher Johannes möchte Mut machen, in diesem Vertrauen zu bleiben. Er kann die Erfüllung nicht bieten. Er kann und muss Vor-Blick sein auf eine Wirklichkeit, auf die hin die Glaubenden leben. Dass sie dabei Christus Jesus als das Lamm am Throne Gottes sehen, das verweist auf Jesus, sein Lebenswerk des unbezweifelbaren Vertrauens auf Gott – sogar oder gerade in der freiwilligen Hingabe des Lebens.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

Die Apokalypse des Johannes

  • In der diesjährigen Osterzeit hören wir als neutestamentliche Lesung Texte aus der Apokalypse, der Offenbarung des Johannes. Es sind für uns überwiegend fremd anmutende Texte. Weil sie aber Bestandteil unserer Bibel sind, werde ich versuchen, mit der Auslegung in der Liturgie beim Entschlüsseln der Text behilflich zu sein. Entscheidend ist, dass wir die eigentliche Botschaft jenseits der Symbol- und Bilderwelt erfassen können. Nur so ist die Offenbarung des Johannes ein Text, der uns auf einem Abschnitt unseres Glaubensweges begleiten kann. Er ist ein prophetischer Text, der in gesellschaftliche wie innerkirchliche Situationen spricht.

Apokalypse als literarische Gattung

Apokalypse heißt: Enthüllung, Offenbarung. Es ist eine literarische Gattung, die im AT, aber auch im nichtjüdischen Umfeld der Jahrzehnte um die Zeitenwende den Menschen vertraut war. Die Texte sind mit vielfältigen mythologischen Bildern bestückt. Zahlen spielen als Ordnungsprinzipien der Geschichte eine große Rolle, allegorische Szenen sind dramatisch aufgestellt. Wir brauchen heute einen Schlüssel, um diese Bilder deuten zu können. Der Leserschaft zu Entstehungszeiten der apokalyptischen Literatur waren sie geläufig. Während sie die Symbolsprache hörten, wussten sie, an was sie zu denken hatten. Apokalyptische Textanteile finden sich auch in den Evangelien (z. B. Mk 13).

 

Die Offenbarung des Johannes bedient sich dieser mythologischen Bildersprache einzelner Bücher des At (z. B. Daniel und Ezechiel), aber auch Bildern aus der heidnischen Umwelt (wie z. B. der Darstellung von Tieren als Herrschaftssymbolen).

 

Literarisches Stilmittel sind Auditionen und Visionen. Auch treffen wir auf hymnische Stücke, die als Darstellung der himmlischen Liturgie gefeiert werden.

Der Verfasser

Der Verfasser der Apokalypse des Johannes ist nicht genau zuzuordnen. Er wird ein gebildeter Judenchrist gewesen sein, der ebenso wie die anderen Gemeindemitglieder unter Bedrängnis und Verfolgung gelitten hat. Nach Angaben des Verfassers ist das Buch auf Patmos geschrieben – vermutlich ein Zufluchtsort für den Schreiber wegen seines Glaubens und des Zeugnisses für den Christus Gottes.

Ein Rundbrief in seiner Zeit

Der Verfasser hat die Form eines Rundbriefes gewählt, der in seinen Inhalten nur aus der geschichtlichen Situation zu verstehen ist. Die Entstehungszeit liegt in der Regierungszeit des Kaisers Domitian (81-96). Der forderte die göttliche Verehrung im Kaiserkult. Nicht alle Christen litten unter Verfolgung. Einige suchten, sich mit der heidnischen Gesellschaft und der römischen Staatsmacht zu arrangieren. Innerkirchlich spricht das Buch den kirchlichen Ämtern keine besondere Bedeutung zu.

 

So ist die Offenbarung für die, die unter Verfolgung litten, ein Buch des Trostes. Für die, die sich in Selbstzufriedenheit eingerichtet hatten, ein Buch zur Mahnung.

 

Das Rundschreiben ging an sieben Gemeinden in der römischen Provinz Asia (heute Türkei). Diese Städte lagen an Hauptverkehrswegen. Die 7 (Zahl der Vollkommenheit, die im Buch häufig anzutreffen ist) symbolisiert zudem die gesamte Kirche.

 

Keine Vorhersage der Zukunft – ein Buch der Glaubensvergewisserung

 

Die Apokalypse des Johannes zählt als prophetisches Buch des NT. Prophetisch heißt da nicht, den Gang der Geschichte in Welt und Kirche vorherzusehen. Prophetisch heißt, in konkrete Gegenwartssituationen die Botschaft Gottes zu verkünden.

 

Diese Botschaft in der Offenbarung lautet: Traut nicht den weltlichen Mächten. Nur einer ist Herr der Geschichte und der Welt: Gott und sein Christus. Mit der Auferweckung Jesu ist der Anfang des Sieges Gottes über die Mächte und Gewalten des Bösen gesetzt. Die Aussage – als Trost und als Mahnung – gilt denen, die das Buch lesen in ihrer geschichtlich-gegenwärtigen Situation. Diese gilt es im Licht der Zusage des ewigen, liebenden, treuen Gottes zu deuten.

 

Das Buch will Mut machen – den Bedrängten, den Verfolgten, den Enttäuschten. Die Naherwartung der Wiederkunft Christi hatte sich nicht erfüllt. Die Offenbarung fordert zum Durchhalten auf. Der endgültige Sieg wird nicht durch Stärke und Gewalt kommen, sondern im Zeugnis für die Wahrheit und im Leiden dafür. Das kann auch bedeuten, Christus auf der Selbsthingabe bis in den Tod zu folgen.

 

Das Buch wird am Ende von der alle bösen Mächte und Gewalten besiegenden Lebenskraft Gottes und vom Shalom Gottes sprechen, wo es weder Trauer noch Klage geben wird. Gott wird in ihrer Mitte wohnen. Die Sehnsucht bleibt, dass er kommen möge: der Tag der endgültigen Befreiung durch den Christus Gottes.

 

Wenn wir die apokalyptischen Sprachbilder entschlüsseln, offenbart sich uns als Kern die Ermutigung, Gott und seinem Christus zu vertrauen. Nicht die menschlichen Machthaber werden obsiegen, sondern Gott. Von ihm allein ist Leben zu erwarten. Wie verlockend ist die Macht der Mächtigen? Wie verlockend die Überschätzung der eigenen Möglichkeiten?

Matthias Schnegg

Woche vom 

17.04.-24.04.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

4. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

5. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde und Jahrgedächnis für Maria Brecht



  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gottesdienst im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Dienstag, den 12.04.2016, 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Treffen der Mitwirkenden in der Liturgie

Mitwirkende in der Liturgie sind wir alle – alle, die zusammen Gottesdienst feiern. Innerhalb der Feier gibt es einige verschiedene Aufgaben, in der Liturgiewissenschaft ‚Rollen’ genannt: Frauen und Männer im Lesungsdienst, in der Hilfe der Kommunionspendung, im Kantorendienst. Einmal im Jahr – dieses Mal am kommenden Sonntag - treffen sich diese Mitwirkenden zum Austausch über ihre Dienste und unsere Feier der Liturgie. In der Vergangenheit sind aus diesem Austausch weitere Formen der Entwicklung unserer Gottesdienstfeiern erwachsen. An dieser Stelle all denen von Herzen Dank, die diese Dienste versehen und damit die Möglichkeit der Feier unserer Liturgie stark stützen.

 

Herzlichen Dank!

Bibelgespräch

Am 19. April 2013 haben wir mit dem regelmäßigen, freitäglichen Bibelgespräch begonnen. Gewachsen ist es aus einem Einstimmungstag zu den Kar- und Ostertagen. Da kam der Wunsch auf, ob wir nicht ein wöchentliches Bibelgespräch anbieten könnten. Daraus erwuchs diese bis heute fortlaufende Möglichkeit, sich miteinander in einen der biblischen Texte des dann folgenden Sonntags einzulesen. Es ist bewusst kein Bibelkreis, an dem man sich mehr oder weniger verbindlich beteiligt. Es ist ein Bibelgespräch, das sich grundsätzlich offen halten will für jede und jeden, die/der daran teilnehmen möchten. Es hat sich über die Jahre ein Kreis gefunden, der ziemlich regelmäßig dabei ist, aber es sind auch immer wieder neu Interessierte dabei, die mal kommen, dann lange nicht, dann wieder... Es ist wichtig zu wissen, dass dieser Kreis eine offene Möglichkeit sein will, sich mit der Grundlage unseres Glaubens zu beschäftigen. Unser Bibellesen ist bemüht, die Texte in ihrer ursprünglichen Bedeutung verstehen zu lernen, um dann auch einen Rückschluss auf die Botschaft zu finden, wie sie für uns heute Heilsbotschaft sein kann. Wir wagten uns auch an für’s erste sperrig klingende Texte – wie manchen Text aus einem Paulusbrief oder die derzeit gelesenen Texte aus der Apokalypse des Johannes.

 

Und wenn der Pfarrer nicht da ist, halten Mitglieder der Gemeinde am Freitagabend einen Wortgottesdienst und leiten anschließend das Bibelgespräch. Allen, die den Geist des Lesens der Hl. Schrift auf diese Weise mittragen, herzlichen Dank. Ebenso herzlichen Dank all denen, die die Leitung mittragen.

 

Eine herzliche Einladung steht immer für alle, die gerne (einmal) mit dabei sein mögen.

 

Das Bibelgespräch endet jeweils mit der gesungenen Komplet, dem Nachtgebet der Kirchen. Ende immer gegen 20 Uhr.

Ausstellung auf der Nordempore

In der Zeit vom 1. – 29. Mai 2016 wird auf der Nordempore eine kleine und feine Ausstellung von Gouachen und Froissagen von Marga Wagner offen sein. Jeweils freitags, samstags und sonntags zwischen 15.30 und 18.30 Uhr ist der Besuch auf der Empore möglich.

 

 

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Per Losverfahren nach Europa

Ein neues Leben beginnen, davon träumen in diesen Tagen Millionen von Menschen. Erst heute haben deshalb wieder hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer ihr Leben verloren. Drei syrische Familien können dank Papst Franziskus‘ Besuch auf Lesbos seit Samstag ein neues Leben beginnen. Franziskus brachte sie per Losverfahren von Lesbos nach Italien und die Sant‘Egidio Gemeinschaft in Rom nahm sie auf.

 

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Papst Franziskus brachte sie per Losverfahren von Lesbos nach Italien und die Sant‘Egidio Gemeinschaft in Rom nahm sie auf
Papst Franziskus brachte sie per Losverfahren von Lesbos nach Italien und die Sant‘Egidio Gemeinschaft in Rom nahm sie auf

Kardinal Meisner exclusiv auf Bibel TV

… so bin ich immer benachteiligt
worden durch meine Geburt

Joachim Kardinal Meisner

Satire ist wohl 'in', jetzt auch auf Bibel.tv ?

Mit dem Papst am Swimming Pool liegen – dieses Vergnügen hatten wohl noch nicht viele Menschen. Joachim Kardinal Meisner hat genau das erlebt. Warum die Audienz im Liegestuhl bei Johannes Paul II. trotzdem kein uneingeschränktes Vergnügen war, erzählt der Kardinal im Gespräch mit Matthias Brender. Schließlich geht es um Meisners spannenden und einzigartigen Lauf des Lebens. (Text: Bibel TV) >>>

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