Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

15. Sonntag im Jahreskreis

 

 

Sonntag,  16.07.2017 ist der 197. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 168 Tage bis zum Jahresende.

16.7.1054: Ost-West-Kirchenschisma

Papst Leo IX. exkommunizierte den Patriarchen von Konstantinopel, Michael Cerularios, und seine Anhänger aufgrund politischer und theologischer Differenzen. Als Konsequenz daraus exkommunizierte der Patriarch auch den römischen Papst. Zwar hatte es bereits zuvor mehrfach den gegenseitigen Kirchenbann gegeben, jedoch konnte dies immer wieder beigelegt werden. Das Schisma von 1054 vertiefte sich in den folgenden Jahren, auch weil Rom trotz mancher Einigungsversuche auf seiner Vorherrschaft bestand, und somit dauert die Spaltung der christlichen Kirche in eine orthodoxe und eine römisch-katholische bis heute an.

Totengeläut I

Am 5. Juli um 12 Uhr Totengeläut für den verstorbenen

Alterzbischof von Köln und danach an den folgenden 9 Tagen  zur Sterbestunde JESU täglich im ganzen Erzbistum Köln ein 15 minütiges Totengeläut für den Verstorbenen.

Totengeläut II

Für die 1333 Drogentote des Jahres 2016 läuten am 21.07.2017 (internationaler Gedenktag der Drogenopfer) in Köln um 11 Uhr für 5 Minuten die Glocken von Maria im Kapitol, Sankt Apostel und Sankt Maria in Lyskirchen. Nicht nur in Frankfurt läuten an dem Tag alle Glocken der Stadt zum Gedenken.


Katholische Kirche in der DDR

Als Bischof von Berlin habe Meisner in den 1980er Jahren «einen kaum zu überschätzenden Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung geleistet», sagte Kardina Erdö am Samstag in seiner Predigt bei der Trauerfeier für Kardinal Meisner im Kölner Dom.

 

  • mehr zu gestern in der
    Rubrik "Zum Schluss"
    des Newsletter, am 'Ende'

Die katholische Kirche in der DDR war während der friedlichen Revolution politisch sehr zurückhaltend, die Bischofskonferenz der DDR schwieg gar bis zum Schluss zu den politischen Ereignissen.

 

"Es war für mich auch immer diese Spannung aushalten: Auf der einen Seite wirklich dieses in der Gethsemane-Kirche (evangelisch) beheimatet sein, sich damit zu identifizieren. Und andererseits so die eigene Kirche zu sehen, da ist keine Resonanz, da gibt es keine Solidarität, das tat mir weh."

 

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Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre! Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreiches zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch genommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

 

Mt 13,1-23

 

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

Perspektive (zu Matthäus 13,1-23)

Mit diesem Evangelientext wenden wir uns der dritten von fünf Reden des Matthäusevangeliums zu: der Gleichnisrede. Die großen Reden in der Erzählung des Matthäus dienen der Reflexion dessen, was vorher über Jesu Worte und Taten berichtet worden ist. Die Zielrichtung dieser Reden geht auf die Umsetzung im Leben der hier benannten Jünger.

 

Die Gleichnisrede weist aber auch auf eine differenzierte Zusammensetzung der Hörerschaft Jesu hin. Auf der einen Seite die interessierte Volksmenge, auf der anderen Seite die Schülerinnen und Schüler Jesu. Das 13. Kapitel – und darin unsere Verse 10-17 – erklären, worin diese Differenzierung begründet ist. Diese Erklärung hilft schließlich auch zu verstehen, warum die Aussaat im Gleichnis nicht nur erfolgreich sein kann. Das hat etwas damit zu tun, ob jemand ‚Jünger‘ oder ‚Volksmenge‘ ist. Die Unterscheidung hängt wesentlich davon ab, ob das vorher in der Erzählung des Evangelisten dargestellte Wirken Jesu als messianisches Wirken anerkannt ist. Wer das leugnet, kann nicht begreifen, nicht ‚verstehen‘, um was es im Wirken Jesu geht. Er ist nicht nur ein guter Redner oder Wundertäter. Er ist der Messias. Das macht seine Taten zu messianischen Zeichen des mit ihm angekommenen Himmelreiches. In Jesu Wirken können Menschen die Verbindung zu Gott neu finden. Dem stehen in der Erzählung des Matthäus die religiösen Autoritäten, vor allem die Pharisäer, entgegen.

 

Mit dieser Zielrichtung des Evangelisten sind wir wieder an die zeitgeschichtliche Bindung seines Textes verwiesen. Die Auseinandersetzung mit der Synagoge, mit ‚Israel‘, spielt eine gewichtige Rolle. Seine Gemeinde musste sich damit auseinandersetzen. Für uns ist diese Thematik nicht tragend. Unser Bezugsrahmen könnte eine säkularisierte Gesellschaft sein, der die Begegnung mit dem Evangelium Jesu, des Christus, nicht verschlossen bleiben soll. Unser Textabschnitt als Anfang der Gleichnisrede hat eindeutig trennende Aussagen, will aber vor allem die Perspektive nicht versperren, Menschen den Weg in die Nachfolge Jesu zu eröffnen. Das wird die Aufgabe derer sein, die sich in die Schule des Evangeliums begeben haben.

 

Unser Text beginnt mit der Feststellung, wer zur Zuhörerschaft sich versammelt hat: ‚die Menschenmenge‘. Wenig später folgen dann in Differenzierung dazu ‚die Jünger‘. Wie wir nun hinlänglich wissen, möge die je aktuelle Leserschaft sich mit den Jüngern angesprochen fühlen.

Jesus erzählt das Gleichnis vom Sämann. Das Beschriebene trifft die Realität des Sävorganges: Da wird nicht alles zu reicher Frucht werden. Um die Frucht geht es nicht hauptsächlich. Zu bedenken sind die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten. Die werden verantwortlich sein, wie gut eine Saat aufgehen kann oder nicht. Wie das Gleichnis verstanden werden soll, zeigt die spätere Deutung in den Versen 18-23. Läsen wir Gleichnis und Deutung ohne den Zwischenteil der Jüngerbelehrung (10-17), dann ist das Verständnis langweilig klar: Es gibt die, die das Wort richtig aufnehmen – das sind die fruchtbringenden Guten; und es gibt die, bei denen es einfach nicht reicht. Immer haben sie andere Dinge, die sie davon abhalten, fromm und gerecht als Christenmenschen in der Welt zu sein. Ein leicht moralisierender Akzent ist nicht zu überhören.

 

Dem Evangelisten liegt vermutlich nicht an einer mehr oder weniger glatten Darstellung. Das Thema ist brisant: In seiner Zeit ist es die Auseinandersetzung mit Israel, vor allem mit den Pharisäern; in unserer Zeit geht es um die Hinderer einer Aufnahme des Evangeliums. Es wird niemand bezweifeln, dass Jesus ein guter Redner, ein wirksamer Heiler, ein beeindruckend einzigartiger Mensch war. Das aber reicht dem Evangelisten nicht, um die Bedeutung Jesu und die Bedeutung der Nachfolge zu begreifen. Jesus ist als der Messias Gottes zu begreifen. Sein Wirken dient vornehmlich der Repräsentation des Himmelreiches. Es geht um die Erfahrung der berührenden Nähe Gottes mitten unter den Menschen. Es geht um das Ende einer Suchbewegung. ‚Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört‘.

 

Matthäus hat die Jüngerbelehrung (V. 10-17) eingefügt, um die Zielrichtung dieses Gleichnisses (und der weiteren erzählten Gleichnisse des Kap.13) zu unterstreichen. Da sind die einen (= die Menschenmenge), die zwar hören, aber nicht verstehen – nämlich: dass Jesu Wirken messianisch zu verstehen ist; da sind die anderen (= die Jünger), die Jesu Wirken als Zeichen des angebrochenen Himmelreiches begreifen und deswegen in die Nachfolge Jesu gegangen sind.

 

Diese unterscheidende Aussage wird jetzt differenziert dargelegt. Die Gleichnisse erschließen nämlich ‚die Geheimnisse des Himmelreiches‘. Die Jünger haben das angenommen, die Menschenmenge nicht. ‚Ihnen ist es nicht gegeben.‘ Das könnten wir bedauernd zur Kenntnis nehmen, als ob sie dann nichts dafür könnten. Warum ihnen es nicht gegeben ist, das wird die Deutung des Gleichnisses zeigen.

 

Es schließt sich die Unterscheidung an: Wer hat – der wird im Überfluss haben; wer nicht hat, dem wird auch noch genommen, was er hat. Gemeint ist: Wer die messianische Dimension Jesu angenommen hat, der hat und wird aus dieser Bindung immer mehr (an Gottesbegreifen) haben; wer diese Dimension Jesu leugnet, der verliert selbst das, was er beim Zuhören und Miterleben des Wirkens Jesu hätte gewinnen können.

 

Mit dem Zitat aus dem Propheten Jesaja (6,9f) untermauert Matthäus seine Ablehnung gegen die sich verweigernde jüdische Gemeinde. Sie könnte erkennen und verstehen und als Geschenk des Himmels annehmen, wonach Gerechte und Propheten sich gesehnt haben. Aber sie verweigert sich. Damit wird sie in der Vorstellung des Evangelisten selbst schuld, dass sie den messianischen Frieden nicht finden kann.

 

Es schließt sich in unserem Text nun die Deutung des Gleichnisses vom Sämann an.

 

Da sorgt ‚der Böse‘ dafür, dass es gar keine Frucht gibt. Mit Blick auf Israel stellt Matthäus fest, dass es unter ihnen grundsätzliche Verweigerer der Annahme des Messias Jesus gibt. Da das Matthäusevangelium sehr scharf ins Gericht geht mit den jüdischen religiösen Autoritäten, vor allem den Pharisäern, darf vermutet werden, dass mit ‚dem Bösen‘ diese Gruppe gemeint ist.

Die zweite Bodenbeschaffenheit lässt erkennen, dass Menschen sehr wohl mit Freude das Wirken Jesu und sein Wirken als Erfahrung des Himmelreiches aufnehmen. Aber die Autoritäten nehmen z. B. durch sozialen Druck Einfluss. Menschen bekommen Angst und ziehen sich fruchtlos zurück in die alten Bezüge.

Die dritte Bodenbeschaffenheit lenkt den Blick auf die Einbindung in die weltlichen Dinge. Da wissen wir schon aus vorherigen Aussagen des Evangelisten, dass er den Mammon für den großen Hinderer der Nachfolge hält. Hier sind Menschen betroffen, die der matthäischen Ethik in der Erfüllung der Gerechtigkeit Gottes nicht folgen können.

 

‚Auf guten Boden…‘ führt zurück zu den Jüngern. Sie gelten als die, bei denen die messianische Bedeutung Jesu verstanden worden ist. Da kann das Evangelium sich entfalten und reiche Frucht bringen. Die Frucht ist die sich mehrende Beglückung, sich in der Gottesbeziehung gut verwurzelt zu wissen. Im Sinne des Matthäusevangeliums wird diese Frucht sichtbar im Tun der Gerechtigkeit Gottes. Maß des Endgerichtes (Kap 25) wird dann sein, wie die Gerechtigkeit Gottes gelebt wurde in dem, was den geringsten Schwestern und Brüdern Gutes getan wurde.

 

Am Ende steht nicht ein glorioser Sieg der Jünger über das verstockte Volk. Im Gleichnis ist zunächst Jesus der Sämann – und die Menschen sind die, die sich bereit oder eben begrenzt oder grundlegend ablehnend darstellen. Im Erzählen des Evangelisten sind auch die Schülerinnen und Schüler Jesu solche, die nun Sämann sind. Die Menschenmenge ist auf keinen Fall aufzugeben. Als Perspektive muss für alle Menschen offen bleiben, dass sie in die Berührung mit Gott und seinem Christus kommen, um – in der Vorstellung des Evangeliums – gelingendes Leben zu haben. Für uns, wie gefestigt auch immer wir uns als aufnehmenden Boden verstehen mögen, lenkt sich die Perspektive in eine säkularisierte Welt. Wenn wir nicht als über alles Weltliche Erhabene auftreten, wird das Evangelium vermutlich einen besseren Zugang in eine gottentfremdete Welt haben können.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

16.07.2017 - 23.07.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

15. SONNTAG IM JAHRESKREIS

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als Jahrgedächtnis für Lieselotte Hahl

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

Samstag:

15.00 Uhr Trauung des Brautpaares

Anna Mirecki und Matthias Tatjczyk

 

16. SONNTAG IM JAHRESKREIS

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr
Donnerstag um 18.45 Uhr

Jedes Jahr findet bundesweit

am 21. Juli der Gedenktag für die verstorbenen Drogenabhängigen statt. In Köln beginnt das

Gedenken um 11 Uhr auf dem Neumarkt und der Anlass wird auch genutzt, um über die Situation der Drogenabhängigen in unserer Gesellschaft zu informieren.

 

Aus Solidarität mit den
Verstorbenen läuten dieses Jahr erstmalig die Glocken von St. Aposteln, St. Maria Lyskirchen und Maria im Kapitol um 11 Uhr.

Es ist ein schönes Zeichen, dass die Kirche sich auf diese Weise einbringt. Veranstalter ist JES, eine bundesweite Drogenselbsthilfe.

 

Auch das Notel wird auf dem Neumarkt präsent sein.

 


Sie sind eingeladen

Gemeindetreff an diesem Sonntag

Schön, dass aus der Gemeinde der Wunsch kam, dass wir uns auch mal wieder jenseits des Gottesdienstes zusammentreffen können. Kurzfristig kam die Idee, dieses Treffen am Sonntag vor dem Ferienbeginn anzusetzen. Zunächst sah es so aus, dass so schnell nicht genügend organisatorisch Mithelfende zu finden wären. Nun haben sich doch genügend Mitwirkende gefunden, dass wir an diesem Sonntag nach der Messfeier uns im Hof des Pfarrhauses zusammensetzen können. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Wer mag – herzlich willkommen! Und Dank all denen, die das Treffen jetzt doch möglich machen

LYSKIRCHENSonntag

Danke sehr auch für diese Kollekte am vergangenen Sonntag: 730,93 € haben wir zusammengetragen. Immer wieder anrührend und bestaunenswert, wie wir unsere Kirche als Bau und als aktive Gemeinde auch finanziell mittragen. Danke sehr!

 

Einladung und INFO:

Im Rahmen des Integrationsprojektes der AACHENER SIEDLUNGS — UND WOHNUNGSGESELLSCHAFT mbH, des ERZBISTUM KÖLN und der
KG St. Pantaleon findet die Gruppenausstellung «Das Haus» statt.

Kurator: Dezsö Dudas (DD 55)

Im Zentrum der Ausstellung steht das Zusammenführen unterschiedlicher Positionen zeitgenössischer Kunst unter den Aspekten Haus, Behausung, Integration und Wandel. Die Kunstwerke sind teilweise von der Architektur des Gebäude — Ensemble und von dessen aktueller Nutzung inspiriert. Es entsteht ein spannender Dialog zwischen Kunst, Architektur und den Bewohnern und Besuchern des Gebäudes.

Das Haus

Über Jahre hin stand das ehemalige Altenheim an St. Pantaleon wie in einen Dornröschenschlaf versunken. Wie wenn es mit zunehmender Dringlichkeit auf seine Erweckung zu neuer Aufgabe wartete.

 

Was dann als sinnige Nutzung erkannt wurde, hat gerade an der ehrwürdigen romanischen Kirche St. Pantaleon eine gute Verbindung. Denn hier ist das Grab einer für die deutsche Geschichte so bedeutenden Migrantin, der Kaiserin Theophanu. Im Schatten - und so Gott will auch im Segen dieses Grabes - konnte die Wohnanlage an St. Pantaleon nun Wohnstätte für Menschen werden, die als Migranten ihren Lebensraum unter uns suchen.

 

Die neue Aufgabe, der sich das Haus nun stellt, ist es, Menschen, die auf der Flucht zu uns gekommen sind, mehr als „trocken, satt und warm“ zu bieten. Es ist der Versuch, diesen Menschen durch Angebote der Hilfestellung auf Augenhöhe zu begegnen, damit hier Anhaltspunkte geschaffen werden, um eigenverantwortlich und selbstständig ein Leben führen zu können.

 

Es ist ein neuer Weg,

der beschritten wird.

 

Hier steht für uns nicht die Fragestellung „wir haben die Lösung, wo ist das Problem?“ im Vordergrund. Die katholische Soziallehre fordert, dass das Lebensumfeld der Menschen so gestaltet ist, dass die Menschen ein eigenverantwortliches und selbstständiges Leben führen können. Auf den Punkt gebracht – keine Kita für Erwachsene.

 

Vielmehr prägt uns der Leitsatz „Integration ist keine Einbahnstraße“, denn es sind die Erkenntnisse durch ein Miteinander und ein beidseitiges Lernen, welche eine Integration in die Gesellschaft ermöglichen. Auch die Gesellschaft wird sich wandeln.

 

Das Thema Flucht spiegelte sich in manchen Kunstausstellungen im Jahre 2016 wider. Kunstausstellungen, die sehr oft in einem Rahmen waren, der für die Menschen, die Thema waren, nicht erreichbar waren. So ist die Ausstellung im Marktplatz der Möglichkeiten (ehemalige Zentralküche des Seniorenheimes) eine Möglichkeit, dass sich Menschen mit Fluchthintergrund, Künstler und Besucher begegnen und sich gemeinsam dem Thema nähern. Menschen mit Fluchthintergrund sind Teil der Gesellschaft und nicht Objekt.

 

Wohnungsbau

ist Dombau

 

Unter diesem Leitwort wurde die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft 1949 aufgrund der Initiative von Josef Kardinal Frings und dem Aachener Bischof Johannes van der Velden gegründet. Gegründet, um Menschen, die in ihren Heimatstätten obdachlos geworden waren mit, Wohnraum zu versorgen, sowie Menschen, die obdachlos auf der Flucht ins Rheinland gekommen sind, eine neue Heimat zu geben. Menschen auf der Flucht mit Wohnraum zu versorgen, ist für die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft eine alte Tradition und Selbstverständlichkeit.

 

So wurde der Gedanke, das ehemalige und nunmehr leerstehende Seniorenwohnheim in ein Haus für Menschen mit und ohne Fluchthintergrund umzubauen, gerne aufgenommen. Die Initiative für das Projekt ging vom Generalvikariat des Erzbistums Köln aus und wurde insbesondere von Rainer Maria Kardinal Woelki gefördert und unterstützt. Auch die Kirchengemeinde St. Pantaleon als Grundstückseigentümer trägt das Haus mit. Das Haus wurde von der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft, mit ihrer langjährigen Erfahrung zum Thema Integration, realisiert. Realisiert als Projekt für ein erstes Ankommen der Menschen bei uns, um ihre Chancen dann bei der weiteren Integration in unsere Gesellschaft zu verfestigen. Realisiert als Projekt gegen den ‘Sozialen Tod“

 

Wohnungsbau ist Dombau,

was wäre ein Dom ohne Kunst!

Benjamin Marx

 

 

Katholisches Papsttum?

Zwei Päpste schickten Meisner ein Grußwort zum letzten Geleit.

 

Für Papst Franziskus verlas dessen Nuntius Erzbischof Nicola Eterovic: „Christus, der Herr lohne …“

 

Papst Benedikt XVI. wurde von Erzbischof Gänswein vertreten: „Die Art des Sterbens …“

 

Der Papst „STELLVERTRETER CHRISTI AUF ERDEN“, sorry, wie viele Stellvertreter gibt es eigentlich ? 


Gänsweins 'Schaulaufen' könnte ein Ende haben

Kardinal Brandmüller fordert klare Regeln für zurückgetretene Päpste
Kardinal Brandmüller fordert klare Regeln für zurückgetretene Päpste

Der Auftritt von Erzbischof Gänswein, der einen immer mehr an eine(n) „Maike Kohl Richter“ des ehemaligen Papstes erinnert, bei der Totenmesse für Kardinal Meisner sollte die Kirche zum Handeln bewegen. Kardinal Brandmüller hatte bereits in der Vergangenheit Handeln angemahnt.

 

Schon Gänsweins Tagträume im Mai 2016 bei einem Vortrag in der Päpstlichen Universität Gregoriana rief Kardinal Brandmüller auf den Plan. Der persönliche Sekretär von Joseph Ratzinger und Präfekt des Päpstlichen Hauses träumte damals vom zweigeteilten Papsttum: Ein SPIRITUELLES und ein AKTIVES. 

 

Der Kirchenrechtler Walter Kardinal Brandmüller steht sicherlich nicht in Gegnerschaft zu Joseph Ratzinger (Papst vom 19. April 2005 bis zum 28. Februar 2013).

 

Kardinal Brandmüller sieht aber in einem falschen Verständnis, das durch den Rücktritt von Benedikt XVI. verursacht wurde, konkrete und reale Gefahren für die Einheit der Kirche. Es brauche daher eine intensive und gründlich Beschäftigung mit dieser Frage. „Wie bereits gesagt, setzt der Amtsverzicht eines Papstes eine sehr gefährliche kirchliche Situation voraus und schafft diese zugleich“, so der Kardinal. „Es fehlt in diesem Augenblick nicht an Personen und Gruppen von Anhängern des zurückgetretenen Papstes, die – unzufrieden mit den Geschehnissen – die Einheit der Kirche bedrohen und sogar ein Schisma provozieren könnten.“

 

Kardinal Brandmüller nennt fünf Aspekte,
die dringend geklärt werden sollten:

  1. Der Status eines ehemaligen Papstes.
  2. Die Bezeichnung des zurückgetretenen Papstes. Um auch nur den Anschein zu vermeiden, dass es zwei Päpste gegeben könnte, wäre es geboten, dass der Zurückgetretene wieder seinen Familiennamen annimmt. In diesem Sinne wäre auch seine Kleidung zu regeln.
  3. Von nicht geringer Bedeutung ist auch der ihm zuzuweisende Wohnsitz und der Unterhalt des Zurückgetretenen.
  4. Ein besonderes Problem ist die Regelung seiner eventuellen sozialen Kontakte und zu den Medien, sodass einerseits seine persönliche Würde gewahrt bleibt, andererseits jede Gefahr für die Einheit der Kirche ausgeschlossen wird.
  5. Schließlich bräuchte es ein eigenes Zeremoniale für den verstorbenen Zurückgetretenen, das nicht dem für einen Papst entsprechen könne.

 

Und ehemalige Privatsekretäre von ehemaligen Päpsten folgten keiner vermeintlichen Einladung mehr und sie hätten keine Bühnen mehr um zu verkünden, was wahrlich KATHOLISCH ist ...

 

Kennen Sie eigentlich James Michael Harvey?

Vorgänger und Nachfolger
Vorgänger und Nachfolger

Erzbischof James Michael Harvey war der Vorgänger von Erzbischof Georg Gänswein als Präfekt des Päpstlichen Hauses …

 

Es gehört zu den Aufgaben der Präfektur, für die Ordnung bei Audienzen und Zeremonien im päpstlichen Palast zu sorgen, aber auch bei Papstbesuchen innerhalb und außerhalb Roms. Sie muss die öffentlichen und privaten päpstlichen Audienzen organisieren und regeln, für deren Ablauf früher ein Maestro di Camera sorgte. Seine Aufgabe bestand im Empfang der hohen Persönlichkeiten aus Kirche und Welt, die sich zur Audienz beim Heiligen Vater begaben und die er ihm vorstellte. Auch wachte er über den normalen Dienst während der Audienzen selbst. Eine weitere Aufgabe der Präfektur ist die Vorbereitung päpstlicher Zeremonien, wie Heiligsprechungen, Priester- oder Bischofsweihen, feierlichen Papstmessen etc., nicht mehr und nicht weniger …

Mit WAS angefüllt, dass "das Boot schon fast zum Kentern" bringt?

Wir wissen, dass es ihm, dem leidenschaftlichen Hirten und Seelsorger, schwerfiel, sein Amt zu lassen und dies gerade in einer Zeit, in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken."

 

" ... dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist."

Höhepunkt des Wirkens Kardinal Meisner: Eucharistische Anbetung

Ist nur das KATHOLISCH?

„Manche Experten der Pastoral und der Liturgie waren der Meinung, dass sich eine solche Stille im Hinschauen auf den Herrn bei einer so riesigen Anzahl von Menschen nicht erreichen lasse. Einige waren wohl auch der Meinung, eucharistische Anbetung sei als solche überholt, da ja der Herr im eucharistischen Brot empfangen und nicht angeschaut werden wolle. … "

 

Joseph Ratzinger, laut Erzbischof Gänswein
zur Würdigung Kardinal Meisner

Im Februar 2013 versprach Benedikt XVI: Nach seinem Rücktritt werde er von "der Welt verborgen" leben ..., "die Rechnung hatte er wohl ohne Gänswein gemacht".

Ratzinger, Müller und Meisner:

Standleitung Vatikan - Bad Füssing am 4. Juli 2017 ?

Gerhard Ludwig Kardinal Müller: "Ich habe am Dienstagabend (4.7.2017) gegen halb neun Uhr mit Kardinal Meisner telefoniert. Er sagte mir, dass er sich gesundheitlich gut fühle, zeigte sich aber sehr besorgt über die Situation in der katholischen Kirche - über den Streit, die Diskussionen und Auseinandersetzungen, die der Einheit der Kirche und der Wahrheit im Weg stünden. Besonders war er auch tief betroffen über die Entscheidung von Papst Franziskus, mein Mandat als Präfekt der Glaubenskongregation nicht zu verlängern. Das hat ihn persönlich bewegt und verletzt - und er sah es als einen Schaden für die Kirche an."

 

Joseph Ratzinger (Papst vom 19. April 2005 bis zum 28. Februar 2013): "Als ich vergangenen Mittwoch durch ein Telefonat den Tod von Kardinal Meisner erfuhr, wollte ich es zunächst nicht glauben. Am Tag zuvor hatten wir noch über das Telefon miteinander gesprochen. Aus seiner Stimme klang die Dankbarkeit dafür, dass er nun im Urlaub angelangt war ... ... Was mich an den letzten Gesprächen mit dem heimgegangenen Kardinal besonders beeindruckt hat, war die gelöste Heiterkeit, die innere Freude und die Zuversicht, zu der er gefunden hatte."

Wenig Kölner, aber diese Herren waren da

links: Walter Mixa und rechts mit Bart Franz-Peter Tebartz-van Elst
links: Walter Mixa und rechts mit Bart Franz-Peter Tebartz-van Elst

Es kommt nicht oft vor, dass deutsche Bischöfe aus ihrem Amt

gejagt werden, aber bei diesen beiden Herren ist es dann doch passiert.

 

Walter Mixa: Nach mehrere Wochen anhaltenden Medienberichten

über Misshandlungs- und Veruntreuungsvorwürfe bot Mixa am 21. April 2010

Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt vom Amt des Bischofs von Augsburg und von

dem des Militärbischofs der Bundeswehr an, um „weiteren Schaden von der Kirche

abzuwenden und einen Neuanfang zu ermöglichen“. Drei Tage später widerrief er

seinen Rücktritt, Benedikt XVI. setzte ihn dennoch vor die Tür.

 

Franz-Peter Tebartz-van Elst: Am 28. März 2014 führte Papst

Franziskus ein 15-minütiges Gespräch mit Tebartz-van Elst. Danach erklärte

dieser: In seiner Amtsführung in Limburg sei der Eindruck entstanden, er habe

vorrangig eigene Ziele und Interessen verfolgt und ohne Abstimmung

durchgesetzt. Kardinal Karl Lehmann bedauerte, dass Tebartz-van Elst weder vor

noch nach der Papstentscheidung konkrete Fehler benannte, die er bereue. Ein

„vernichtendes Medienecho“ sei daher nicht verwunderlich. „Besonders abstoßend“

in seiner Stellungnahme zum Prüfbericht sei die Belastung des früheren

Generalvikars Franz Kaspar.

 

Dem Kölner Kardinal Meisner erwiesen beide Herren nun die letzte Ehre.