Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

11. Sonntag im Jahreskreis 2016

 

 

Sonntag, den 12. Juni 2016
Der 12. Juni ist der 164. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 202 Tage bis zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

12.6.1964: Lebenslänglich für Mandela

Mandela erwartete für sich und seine Freunde die Todesstrafe. Doch am 12. Juni 1964 sprach Richter Quartus de Wet folgendes Urteil: "(...) nach reiflicher Überlegung habe ich entschieden, nicht die Höchststrafe zu verhängen. Doch in Übereinstimmung mit meiner Pflicht ist das die einzige Milde, die ich walten lassen kann. Das Urteil für alle Angeklagten wird auf lebenslängliches Gefängnis lauten."

 

Insgesamt fast 28 Jahre verbrachte der weltweit bekannteste politische Häftling in Gefangenschaft. Ein US-amerikanischer Professor durfte ihn im Gefängnis besuchen und wurde danach gefragt, ob er dort einen gebrochenen Mann traf: "Sicherlich nicht. Ich sah einen vitalen Menschen. Ich sah jedenfalls für mich ein Staatsoberhaupt. Der Eindruck, den er auf mich machte, als ich ihn sah und von seinen Visionen sprechen hörte, war der eines Mahatma Gandhi oder eines Jomo Kenyatta. Es war ein Mann mit Weitblick - nicht nur für die schwarze, sondern auch für die weiße Gemeinschaft. Ein echter Führer, der mit Würde und Kraft sprach und der voller Hoffnung war. Er ist auf gar keinen Fall ein gebrochener Mann."

 

Und er war im Februar 1990 wieder ein freier Mann. Die einstige Hymne des ANC wurde Nationalhymne und Nelson Mandela erster schwarzer Staatspräsident des Landes sowie Symbolfigur für ein Südafrika ohne Rassismus, für ein Südafrika, das bereit ist zur Versöhnung.

Fremdes und der Fremde bei Franziskus

Bruder Niklaus Kuster ofmcap

Die Franziskusikone im Couvent des Capucins in St-Maurice
Die Franziskusikone im Couvent des Capucins in St-Maurice

Im Jahr 1219, zur Zeit der Kreuzzüge, sucht Franz von Assisi unbewaffnet den Sultan al-Malik al-Kamil in Damiette auf. Die Ikone zeigt zwei gläubige Menschen auf Augenhöhe. Die Dynamik ihrer Hände steht für behutsame Annäherung. Das verbindende rote Band zwischen Minarett und Kirchturm symbolisiert die Überwindung der Fremdheit“


Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit ging Jesus in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch. Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küsste sie und salbte sie mit dem Öl. Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren lässt; er wüsste, dass sie eine Sünderin ist. Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister! Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben? Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast Recht. Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet. Du hast mir zur Begrüßung keinen Kuss gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküsst. Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe. Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben. Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt? Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! In der folgenden Zeit wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.

 

Lk 7, 36 - 8, 3

 

Liebe zeigen   (zu Lukas 7,36-50)

Wie ist das mit der Wirkung der Liebe, die ein Mensch Jesus zeigt? Sie hat befreiende, Sünden vergebende Wirkung. Wie ist das mit der Wirkung der Liebe um Jesu willen? Auch sie wird befreiende, Sünden vergebende Wirkung haben. Ermutiger und Lehrmeister zu dieser Annahme ist Jesus selbst. Sein Umgang mit Armen scheint das Vertrauen in die Liebe zu locken. Und das macht frei. Die Situation, in die Lukas diese Episode seines Evangeliums gestellt hat, ist uns nicht bekannt. Anregend bleibt dieser Bezug von tätiger Liebe zur Vergebung, die dem Liebenden geschenkt wird.

 

Unsere Geschichte ist im Gesamt des Lukasevangeliums eine praktische Erläuterung zu der Aussage (und gleichzeitig zum Vorwurf der Frommen), Jesus sei ein Freund der Zöllner und Sünder (7,34). Zugleich wird die folgende Erzählung zu einem Lehrstück, dass die Pharisäer und die Gesetzeslehrer den Willen Gottes missachtet haben (7,30). Die Zuhörerschaft – zu welcher Zeit auch immer – tut gut daran, sich befragen zu lassen, ob sie selbst in der Haltung der Pharisäer und Gesetzeslehrer auf die Armen schauen.

 

Erzählt wird uns die Geschichte der Begegnung einer Sünderin mit Jesus. Dazu gehört ein Rechtschaffener, ein Pharisäer, der sich nicht als Vorbild erweist. Die Sünderin wird der Zuhörerschaft zum Vorbild. Jesus ist in dieser Geschichte der Provokateur. Er lässt offenbar werden, in welcher Geisteshaltung, in welchen Gedanken Menschen ihre Welt und Ereignisse darin wahrnehmen.

 

Die Szene lädt zu einem Gastmahl antiken Zuschnittes ein. Es gehörte zur gesellschaftlichen Gepflogenheit, einen umherreisenden Rabbi in sein Haus einzuladen. Der Pharisäer Simon tut dies – ein Zeichen der wohlwollenden Haltung gegenüber Jesus. Nach hellenistischem Brauch liegt man zu Tische. Dem sozialen Rang folgend sitzen die Gäste je näher am Gastgeber. An welchem Platz Jesus sich zu Tische legt, erfahren wir nicht. Vermutlich aber hat er nicht den Ehrenplatz neben dem Gastgeber eingenommen. Frauen haben in einer solchen Tafelrunde nichts zu suchen. Das Haus ist offen, so dass es leicht möglich ist, in den Raum des Gastmahls zu kommen, auch dann, wenn es eigentlich nicht erlaubt und nicht schicklich ist.

 

Das Auftreten einer Frau in dieser Tischgesellschaft ist eine Provokation. Diese wird dadurch verstärkt, dass diese Frau sogar eine in der Stadt bekannte Sünderin, vermutlich eine Prostituierte, ist. Als Unreine macht sie den Raum des frommen Pharisäers unrein. Was das für diesen bedeutet, können wir vermutlich emotional nur erahnen.

 

Das Verhalten der Frau krönt ihre Provokation: Sie tritt an die Füße des zu Tisch liegenden Jesus. Sie trocknet seine Füße mit ihrem Haar. Wie wir später schlussfolgern können, scheint das ein Zeichen der Fußwaschung zu sein. Sie küsst seine Füße als Zeichen der Liebe und Ehrerbietung. Sie salbt seine Füße mit kostbarem Öl. Wir brauchen nicht viel Fantasie, um die Wucht dieses Einbruchs in die Tischgesellschaft zu begreifen.

Dagegen erweist sich die Reaktion des Pharisäers als sehr beherrscht und besonnen. Vielleicht aus Höflichkeit vor seinen Gästen poltert er nicht los. Wir erfahren nur von seiner Selbstreflexion. Die kommt zu dem Schluss, dass sein Gast Jesus kein Prophet sein kann. Denn einen Propheten erkennt man auch daran, dass er das Herz seines Gegenübers erkennt. Als Prophet hätte Jesus sofort sehen müssen, wer diese Frau war, von der er sich berühren ließ.

 

Erzählerisch wird sogleich darauf reagiert: Natürlich ist Jesus ein Prophet: Er erkennt die Herzenslage des Gastgebers und spricht ihn darauf an. Jesus erzählt ihm das Gleichnis von dem Geldverleiher, der zwei Schuldner vor sich hat. Geldverleiher sind Menschen, die in schlechtem Ruf standen, denn sie waren hart und unerbittlich und haben manchen um seine Freiheit gebracht. Umso erstaunlicher, dass in dem kleinen Gleichnis, das Jesus erzählt, der Geldverleiher ohne irgendeine Gegenleistung oder Forderung den beiden Schuldnern die Schuld erlässt. Beiden. Und die Schlussfrage Jesu lautet: Wer von beiden wird ihn nun mehr lieben? Die Antwort des Gastgebers Simon ist einleuchtend, selbst wenn er sie etwas verunsichert formuliert: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Diese Einschätzung bestätigt Jesus.

 

Unvermittelt bekommt die Szene eine neue Dynamik: Jesus schaut die Frau an, aber er spricht zu Simon. Es folgen Vergleiche in der Art, wie die Gastgeber und wie im Kontrast dazu die Frau Jesus die Ehrerbietung gezollt haben. Die Fußwaschung beim Eintritt ins Haus hat der Gastgeber nicht vollzogen. Das ist auch nicht zu erwarten, denn der Sklave hat solchen Dienst zu leisten. Auch der Bruderkuss ist nicht zwingend zu erwarten. Auch das Salben des Hauptes des Gastes ist nicht zu erwarten. Wenn all das durch Simon geschehen wäre, wären es völlig unerwartete Zeichen einer besonderen Ehrerbietung und Liebe. Beides war unter normalen Umständen hier nicht zu erwarten.

 

Gerade darum wird das Handeln der Sünderin so besonders. Sie hat all das getan, was nicht zu erwarten war, was auch nicht geboten war zu tun. Die Begründung ihres Überschwangs liegt in ihrer Haltung. Sie kam und tat es aus Liebe. Diese Liebe gilt dem, der sie als Sünderin annimmt. Die Haltung Jesu ist das lebendige Zeugnis der Liebe Gottes – gerade auch zu denen, die es nach dem Maß der Frommen nicht zu erwarten haben. Aus dieser Erfahrung der ihr schon geschenkten Liebe ist sie beflügelt, mit Zeichen verschwenderischer Liebe zu antworten.

 

Die Schlussfolgerung Jesu bestätigt diesen Zusammenhang: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Eine große Kraft der Liebe ist in dieser Frau. Die mag sie in der Gewissheit haben, dass sie selbst der Liebe Gottes wert ist. Das Tun der Liebe hat dann auch Sünden vergebende Kraft. Das Tun der Liebe setzt in Beziehung zum Wesen Gottes. Daher ist nicht Trennung, nicht Sünde ausschlaggebend, sondern das Bindende, das Tun der Liebe. In der Erzählung vollzieht Jesus diesen Zusammenhang, indem er der Frau zuspricht, dass ihre Sünden vergeben sind.

 

Bedenkenswert ist auch der Ausspruch: Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe. Liebe scheint sich zu nähren aus der Annahme des Menschenlebens. Liebe zeigt sich im Vergeben. Wer sich auf die Vergebung verlassen kann, der hat es leichter, der Liebe zu trauen und sie in das eigene Handeln zu übersetzen.

 

Für die Gäste des Pharisäers – vermutlich selbst aus dieser Schicht kommend – ruft dieser Zusammenhang von Vergebung und Liebe keinen Protest hervor, eher eine nachdenkliche Verwunderung. Sie wissen ja nur, dass Sündenvergebung allein durch Gott geschehen kann. Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt? Das Lukasevangelium weist auf Jesus, aus dem Gott spricht. Gottes Vergebung ist ein Zeichen seiner bedingungslosen Liebe zum Menschen, auch zum Schwachen, auch zum Sünder.

 

Diesem Gott so trauen zu können, scheint keine Selbstverständlichkeit. In der Erzählung wird die Sünderin zum Vorbild dieses Zutrauens in eine grenzenlose Liebe Gottes zu den Menschen. Daher entlässt in unserer Geschichte Jesus die Frau auch mit dem Hinweis: Dein Glaube hat dir geholfen. Es ist der Glaube an die Liebe Gottes, der sich in der Liebe zum Gesalbten, zum Christus Jesus gezeigt hat. Ihm galten die Zeichen der Ehrung und Liebe, weil in seinem Umgang mit Zöllnern und Sündern (7,34) etwas von dieser Liebe Gottes sichtbar ist.

 

Entlassen wird die Frau mit dem Wunsch: Geh in Frieden! Es klingt wie ein liturgischer Gruß. Er ist wie eine erquickende Sendung in die Alltäglichkeit des Lebens. Sie mag im Bewusstsein geschehen, ein von Gottes Liebe begleiteter Mensch zu sein. Das Verhalten Jesu verdeutlicht, dass diese Zusage Gottes keine spirituelle Wohligkeit in Gedanken sein kann, sondern sich in der alltäglichen Begegnung mit den Mitmenschen offenbart. Dabei ist es leichter, den Freunden und Liebenden diese Antwort der Liebe zu geben als den Fremden, so ganz anderen, den Gegnern.

 

Selig, wenn wir im Vertrauen auf diese Liebe reifen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

12.06.-19.06.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

11. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

Samstag:

14.00 Uhr Trauung des Brautpaares

Jeanette Schaphaus und Dr. Christoph van Lier

 

12. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

14.00 Uhr Taufe des Kindes Clara Sophie Hoffmann

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Heiligengedenken

Am 24. Juni feiert die Kirche das Fest der Geburt des Täufers Johannes. Da es ein Freitag ist, feiern wir die hl. Messe wie freitags üblich um 18 Uhr in der Krypta.

Am 29. Juni gedenkt die Kirche feierlich der Heiligen Petrus und Paulus. An diesem Tag versammeln wir uns um 18 Uhr in der Kirche zur Messfeier.

NÄCHSTE LESENACHT
IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016
ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN
II. TEIL


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gubbio

Bibelgespräch

Wir lesen miteinander Abschnitte aus dem Alten Testament.

Mittwoch, den 15.06.2016 um 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Gemeindeversammlung -  auch wieder am 26.6. 2016

Eine Gemeindeversammlung ist das Instrument, dass Interessierte aus der Gemeinde sich mit einbringen in Fragen, die die Gemeinde in Gegenwart und Zukunft betreffen. Dabei geht es um Information, um Teilen von Erfahrungen und Erkenntnissen und um das Wagnis eines Blicks über den Tellerrand der Gegenwart hinaus. Vor allem in Situationen, in denen Fragen offensichtlich geworden sind, ist eine Gemeindeversammlung ein sehr hilfreiches Instrument. In Maria Lyskirchen haben wir z.B. Gemeindeversammlungen gehalten, um nach einer Form zu suchen, in der wir Liturgie und Diakonie in einen guten Bezug zueinander bringen konnten. Meist braucht es verschiedene Versuche, bis eine Form gefunden ist, bei der wir sagen: Nach menschlichem Ermessen ist das ‚des Geistes’. Die befreiende Erfahrung liegt u.a. darin, dass der Geist sehr rege durch unterschiedliche Gemeindemitglieder spricht. Und er spricht annähernd. Und er spricht in der Kunst, unterschiedliche Erfahrungen nicht in die Beurteilung einer anderen Erfahrung zu stopfen, sondern stehen lassen zu können, was zu einer Erkenntnis zusammenwachsen kann.

 

Eine andere Gemeindeversammlung gab es zur Frage, welche Bedeutung die Übersetzung der ‚Bibel in gerechter Sprache’ auch für den gelegentlichen liturgischen Gebrauch finden kann. Immerhin darf nicht einfach übersehen werden, dass des Menschen gibt, denen an einer nicht nur patriarchalisch orientierter Sprache gelegen war. Auch da haben wir den Respekt gelernt, dass es da unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Bedürfnisse und unterschiedliche Resonanzen gibt. Ziel ist nicht die einheitliche Meinung, sondern das Erlernen, dass im Unterschied keine Wertung (meist als Abwertung gemeint) die Antwort sein muss, sondern die Realität der Vielfalt zu Tage tritt. Aus diesem Respekt entwickeln sich Lösungen, die auf keiner Seite Bastionen aufbauen muss.

 

Aktuell sind Sie eingeladen zu Gemeindeversammlungen zum Thema, das der Erzbischof in seinem Hirtenwort angeregt hat. Er wartet auch auf unsere Überlegungen, wie die Zukunft einer Kirche, der in der Gemeinde und der im Erzbistum aussehen könnte. Nur die Gemeinschaft der Glaubenden – in aller Unterschiedlichkeit – kann da den Weg weisen. Zwei Gemeindeversammlungen zum Thema haben wir bereits gehalten. Am 26.6. wird eine dritte stattfinden. Interessierte sind sehr willkommen – egal, ob Sie an den beiden vorherigen Gesprächsrunden teilgenommen haben oder nicht. 16.30 – 18.30 Uhr im Pfarrsälchen.

 

LYSKIRCHENSonntag

Danke sehr für die Kollekte für unsere Kirche (als Bau und als Gemeinde): 708.70 € haben wir wieder zusammengetragen. Immer wieder besonders, dieses Zeichen der Zuneigung zu Maria Lyskirchen.

Danke sehr!

 

"ROMANISCHER SOMMER 2016”

Konzert in St. Maria Lyskirchen am 24. Juni
- Duo Doyna spielen Modern Klezmer

 

Bereits zum 29. Mal findet in diesem Jahr “ROMANISCHE SOMMER” in den romanischen Kirchen Kölns statt. Vom 22. bis 24. Juni werden renommierte Musiker und “Rising Stars” ein breites Spektrum an Musik präsentieren: Modern Klezmer und Gregorianik, Renaissancemusik und traditionelle Werke für die japanische Bambusflöte Shakuhachi, englische Vokalmusik des 17. Jahrhunderts und eine Uraufführung des jungen Jazzkomponisten David Heiss, Bach, Ligeti und vieles mehr.

 

In der St. Maria Lyskirchen wird am Freitag, 24. Juni um 12:45 Uhr das Duo Donya in der “Romanischen Mittagspause” zu hören sein. Die Klarinettistin Annette Maye , Preisträgerin des "Künstlerinnenpreis NRW 2016" gründete zusammen mit dem gefragten Jazzgitarrist Martin Schulte das Duo Doyna. Ihre Musik bietet einen jazzig-expressiven Zugang zu Klezmermusik. Die traditionelle Hochzeitsmusik der osteuropäischen Juden wird mit Einflüssen von Weltmusik, Neuer Musik und Improvisationen neu interpretiert und die zeitlose Schönheit und der Facettenreich­tum der alten jüdischen Musik erstrahlen aufs Neue.

Karten zu 5 € gibt es an der Konzertkasse.

www.romanischer-sommer.de

 

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Motu Proprio: „Neue Prozedur gibt Bischöfen auch Garantien“

Es hat einige Aufmerksamkeit erregt: das Motu Proprio von Franziskus vom letzten Samstag. Damit legt der Papst fest, dass ein Bischof auch dann seines Amtes enthoben werden kann, wenn er seinen Amtspflichten beim Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch nicht genügend nachgekommen ist. Zittern jetzt überall in der Welt die Bischöfe? Nein, sagt Charles Scicluna. Der 57-Jährige ist Erzbischof auf der Insel Malta und hat sich zugleich jahrelang an der vatikanischen Glaubenskongregation mit kirchlichen Missbrauchsfällen beschäftigt.

 

Die Stellungnahme auf Radio Vatikan >>>

"Franziskus regiert sympathisch – und absolutistisch"

Der Papst verschreckt seine Kleriker: Laien - und damit auch Frauen - bekommen in der Kurie mehr Einfluss, Bischöfe können künftig leichter des Amtes enthoben werden. Die neuen Regelungen sagten einiges über die Machtstellung von Franziskus aus, sagte der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller im DLF. Er nutze seine Amtsgewalt wie keiner seiner Vorgänger - und öffne der Denunziation damit Tür und Tor."

 

Thomas Schüller im Gespräch mit Monika Dittrich >>>

Warnung vor Bischofsbashing

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller fürchtet eine Welle von Denunziationen als Folge des neuen Papsterlasses, nach dem Bischöfe ihr Amt verlieren können, wenn sie etwa Missbrauchsfälle vertuschen oder in anderer Form ihr Amt nicht sachgerecht ausüben. „Ich sehe das positiv, aber ich habe eine Sorge, wenn man das Gesetz dann genauer liest, dass natürlich das auch Tür und Tor öffnet für Denunziationen“, sagte Schüller


Der Beitrag auf Radiovatikan >>>

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