Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Weißer Sonntag

8. Tag der Osteroktav

 

 

Sonntag, den 12.04.2015
Der 12. April ist der 102. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 263 Tage zum Jahresende.

12.4.1933: Die ersten jüdischen Opfer in einem deutschen KZ

Im KZ Dachau werden Rudolf Benario, Ernst Goldmann, Arthur Kahn und Erwin Kahn ermordet. Benario, Goldmann und Arthur Kahn waren die ersten jüdischen Opfer in einem deutschen Konzentrationslager.


Das Konzentrationslager Dachau bestand vom 22. März 1933 bis zu seiner Befreiung durch Truppen der US Army am 29. April 1945. Das NS-Regime errichtete es unverzüglich,  lediglich wenige Wochen nach der Machtübernahme. Es war das erste durchgehend betriebene KZ und wurde dadurch eines der bekanntesten Konzentrationslager. Es war zwölf Jahre durchgehend in Betrieb,  mehr als doppelt so lange wie die meisten späteren Konzentrationslager.

Es lag ungefähr 20 Kilometer nordwestlich von München. Zunächst diente es der Inhaftierung von politischen Gegnern des NS-Regimes. Heinrich Himmler, 1933 Reichsführer-SS und Münchener Polizeipräsident, ließ es östlich der Stadt Dachau auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik errichten. Es diente in seinen Anfangsjahren, als die NSDAP ihre Macht festigen wollte - zur Inhaftierung und zur Abschreckung politisch Andersdenkender.

INFO

Es beschloss der Landtag Dachau am 16. Januar 1948 einstimmig: 

“... mit der Militärregierung umgehend Verhandlungen aufzunehmen, um auf dem schnellsten Wege Lagerobjekte in Dachau freizubekommen zur Errichtung von Arbeitslagern für asoziale Elemente. … Die Bedeutung der Arbeitslager als Stätten der Umerziehung von arbeitsscheuen Elementen zu willig arbeitenden Menschen ist hervor zu heben ...” 

"Und wie lautet die Antwort Gottes? "

Sie ist zunächst wenig befriedigend, geradezu unfassbar. Denn dieses unglaubliche Unrecht, diese ausufernde Gewalt auf der Welt hat nach menschlichen Kategorien keine einhaltgebietenden Konsequenzen. Weder die heutigen Anführer noch die Verräter aus der Zeit Jesu trifft der göttliche Bannstrahl oder einfach der Blitz. Die göttliche Botschaft lautet: Seid stark ohne Gewalt!


Acht Tage darauf kam Jesus,
und trat in ihre Mitte   

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Joh 20, 19-31

 

Wundmale statt Glanz   (zu Johannes 20, (19-23) 

Die Geschichte vom Thomas, dem das Glauben schwer fällt, ist vielen sehr ans Herz gewachsen. Es ist auch nicht so einfach, die Ungeheuerlichkeit einer Auferweckung aus dem Tod zu glauben. Es ist auch nicht so einfach, diese Zweifel zu überwinden. Die Gestalt des Thomas ist vermutlich nicht zufällig als letzte der Geschichten des Johannesevangeliums überliefert. Nachdem vorher alle Freude und Geisterfüllung der Begegnung mit dem Auferweckten erzählt worden ist, tritt nun der auf, der seine Zweifel hat. Damit sind alle die mit angesprochen, die den Herrn eben nicht ‚gesehen’ haben – so, wie es die anderen Frauen und Männer von den Begegnungen mit dem auferweckten Herrn berichten konnten. In Thomas wirft sich die Fragestellung aller auf, die auf das Zeugnis anderer Glaubender angewiesen sind.

 

Wo liegt das Problem des Thomas? Er sucht ja nicht eine Begegnung, wie sie die anderen Mitjünger erzählt haben. Thomas will nicht ‚den Herrn sehen’. Er hat seine Not mit den erschütternden Wundmalen des Hingerichteten und dem glorreichen Jubel über den Auferweckten. Beide passen für ihn nicht zusammen. Das Kreuz ist kein Triumphkreuz. Die Brutalität des Kreuzes vergoldet sich nicht durch das Halleluja eines Auferweckten. Für Thomas scheint es auch weniger ein Problem der theologischen Auseinandersetzung zu sein. Für ihn ist es existentiell. Er ist einem Menschen nachgegangen, dessen Weg am Kreuz endete. Er ist einem Gescheiterten nachgegangen. Er erkennt, dass das Nachgehen auch etwas mit Wundmalen zu tun hat. Da ist schwer begreifbar, dass es jetzt einen Auferweckten gibt – in allem Glanz der Überwindung des Todes.

 

Nun ist es der Verkündigung des Johannesevangeliums eigen, Jesus als den darzustellen, in dem Gott gegenwärtig ist. Jesus und Gott, der Sohn und der Vater, sind eins. Für Thomas ist daher wichtig zu begreifen, dass Gott mit im Scheitern Jesu ist und dass Gottes Lebensmacht diesem Scheitern eine andere, eine lebensvolle Perspektive eröffnet hat. Wenn Jesus das Leiden nur so ‚als ob’ getragen hätte, wäre es kein Mit-Leiden, keine wirkliche Nähe in den Wundmalen der Leidenden.

 

Es geht also darum, dass die Nachfolge Jesu nicht an dem Leidenden vorbeikommt. Der auferweckte Herr bekommt nur eine existentielle Bedeutung, wenn er ineins zu bringen ist mit dem Gekreuzigten. Das hat später die Kraft, sich in allem Leiden dem anheimzustellen, der sowohl das Leiden mit durchschreitet als auch dem Leiden den Zuspruch der Kraft Gottes gibt.

 

So erzählt Johannes also, dass Thomas ‚acht Tage danach’ wieder mit den anderen Schülerinnen und Schülern zusammen ist. Wir dürfen dahinter die sonntägliche Zusammenkunft der johanneischen Gemeinde sehen. In dieser Gemeinde (wie in allen anderen Gemeinden) gibt es Menschen wie den Thomas. Es sind Menschen, die zweifeln. Der Zweifel wird wund an den vielen Erfahrungen des Leidens. Der Zweifel will sich nicht überhöhen in glorreiche Jenseitserwartungen. Der Zweifel möchte keine individuelle Gottesbegegnung reklamieren. Der Zweifel will begreifen lernen.

 

Daher tritt Thomas in der Versammlung der Glaubenden auf. Die Anderen haben ihre Erfahrungen gemacht. Sie haben den Herrn gesehen. Bemerkenswert, dass diese nicht auf den Thomas einstürmen. Sie machen keine Vorhaltungen. Sie bemühen sich nicht mit Belehrungen. Sie lassen die Wirklichkeit des Zweifels in ihrer Mitte zu. Wie das Johannesevangelium dazu beruhigend zu verstehen gibt: Die Macht des Zweifels überwinden nicht katechetische Unterweisungen oder disziplinarische Androhungen eines Ausschlusses. Die Macht des Zweifels wird durch Jesus gebrochen. Wie entlastend, in der Begegnung mit den Zweifelnden nicht in Aktionismus verfallen zu müssen. Der Herr selbst wird für sich und vor allem für den in Zweifel Geratenen sorgen.

 

Es kommt zur Begegnung mit dem auferweckten Herrn. Er ist gegenwärtig in der sonntäglichen Versammlung der Gemeinde. Zielsicher greift der Herr das Thema des Thomas auf. Thomas bringt es nicht in die Auseinandersetzung mit dem Herrn ein. Der Herr ermutigt in der Geschichte, sich der Wundmale handgreiflich zu vergewissern. Die Erzählung unterstreicht damit die Unverzichtbarkeit der Wundmale Jesu, wenn es um das Vertrauen in die Auferweckung geht.

 

Die Aufforderung Jesu endet mit dem Aufruf an Thomas: Sei nicht ohne Vertrauen, sondern habe Vertrauen! Worauf soll Thomas vertrauen? Vertrauen, dass Gott mit im Leiden Jesu war und vertrauen, dass Gott durch alles Leiden hindurch sein befreiendes, Leben schaffendes Wort gesprochen hat. Das Leiden, die Wundmale, werden nicht durch die Auferweckung entfernt. Das Kreuz wird nicht seiner Gewalt beraubt. Das Johannesevangelium will darin den Glauben bekräftigen, dass Gottes Wort hieraus neues Leben schafft.

 

Die Antwort des Thomas ist ein bewegendes Bekenntnis. Er erkennt, dass der Gekreuzigte auch der auferweckte Herr ist. Für den Zweifelnden war das Kreuz die Erschütterung seines Lebensentwurfes. Immerhin hat ein Mensch wie Thomas sich auf den Weg Jesu eingelassen. Aber wer will einem Weg folgen, der im Skandal der Vernichtung endet? Die ganze Nachfolge hat sich dem Zweifler in Frage gestellt. Offenbar wäre ein glorreich Erhöhter für Thomas keine Lösung aus seiner Krise. Ein so glorreicher Sieger hätte die Erdung verloren, hätte die Ernsthaftigkeit des Weges Jesu in Frage gestellt. Im Grund geht es für Menschen wie den Thomas unserer Geschichte um die zentrale Frage nach Gott, nach Gottes Gegenwart, nach Gottes Zusage.

 

Der johanneische Jesus weißt sich in ungebrochener Einheit mit Gott. Schon im Uranfang war das Wort... In all dem, was die Schülerinnen und Schüler mit Jesus erlebt haben, haben sie die greifbare Gegenwart Gottes erlebt. Die Zumutung kommt da, wo das Leiden sich ausbreitet. Auch da ist Gott? Das Johannesevangelium bejaht das.

 

Das Bekenntnis zur Auferweckung Jesu aus dem Tod bezeugt die souveräne Lebensmacht Gottes. Dieser Gedanke kann dazu verführen, mit der Auferweckung alles Leiden weggelöscht zu sehen. Ein siegreicher, glorreicher Christus, den nichts mehr berühren kann. Eine solche Vorstellung bekommt die Gestalt des Thomas aber nicht zusammen. Die Ernsthaftigkeit des Weges Jesu, die Ernsthaftigkeit der Gegenwart Gottes in diesem Weg wird in Frage gestellt, wenn der Sieg der Auferweckung sich über alles erhebt.

 

Die Erzählung der Begegnung des Auferweckten mit Thomas betont diese Verbindung: Im Leiden ist der gegenwärtige Gott. Wir vertrauen, dass er sich als der erweist, der nicht im Tod zurückbleibt. Die Lebenskraft Gottes ist aber auch eine Wirklichkeit, eine, die stärker ist als die Wundmale der Welt. Darauf möge er vertrauen – so der Hinweis Jesu an Thomas. Thomas erkennt das und wird ergriffen sein Bekenntnis gestammelt haben: Mein Herr und mein Gott!

 

Eine Belehrung Jesu schließt sich an. Sie ist an Thomas gerichtet, wendet sich dadurch aber an alle Glaubenden und Zweifelnden in der Gemeinde. Beglückwünscht werden die, die nicht sehen und doch glauben. In dieser Situation befinden wir uns. Manchen, die aus den Zweifeln nicht erlöst sind, ist es wirklich eine Last, nicht in das Vertrauen zu finden. Manche der Zweifelnden stehen verwundert vor denen, für die der Zweifel gar kein Thema ist, weil sie vertrauen und in diesem Vertrauen sich getragen wissen.

 

Die Geschichte des Thomas gibt auch den Hinweis, dass in der Gemeinde beide es miteinander aushalten, ohne bekehren und belehren zu wollen. Ganz fest ist das Johannesevangelium überzeugt, dass der historische und der auferweckte Jesus-Christus sich selbst verständlich machen. Vielleicht ist das auch eine der großen Herausforderungen, darauf zu vertrauen.

 

Neben dem Hinweis auf die einander tragende Gemeinde steht auch die bleibende Aufgabe, in den Leidenden die Gegenwart Gottes zu wissen. Die Leidenden sind dabei nicht Selbstzweck einer theologischen Aneignung. Den Leidenden gilt die Solidarität. Den Leidenden gilt die Zusage einer Kraft, die stärker ist als das Leid. Das Leid ist eine unauslöschliche Wirklichkeit. Dass wir in all dem dennoch Gottes Macht für glaubfähig halten, das ist manchen ein Anlass zu suchendem Zweifel.

 

Ihr

Matthias Schnegg

 

 

Woche vom 12.04.–19.04.2015 

  • St. Maria in Lyskirchen

Weißer Sonntag 2015

8. Tag der Osteroktav

14.00 Uhr Taufe des Kindes
Fynn Hölzer

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Donnerstag:
15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

Freitag:
18.00 Uhr WortGottesdienst in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

3. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr   Heilige Messe der Gemeinde und 4. Jahrgedächtnis
für Maria Brecht

Lesenacht am 9. Mai

DAS EVANGELIUM NACH MARKUS


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

keine Heilige Messe in dieser Woche


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Die monatliche Messe:

Feier der Heiligen Messe am Samstag,

den 25.04.2015, um 17.00 Uhr


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

OSTERNFeiern - FEIERDank  

Es ist nicht ausschließlich ein Planen, das diese Feierzeiten lebendig sein lässt. Es war uns auch in diesem Jahr ein Geschenk des Geistes, dass wir so diese Heilige Woche begehen konnten. Es ist eine Woche der vielen Akzente, eine Woche des kraftvollen Ausspielens so vieler Befindlichkeiten des liturgisch ausgelebten gewissen, ringenden, ahnenden Glaubens. So hat jeder dieser Tage ein ganz eigenes Gesicht. Sie wurzeln in der Verbindung mit dem Leben des Messias Jesus, das uns zum Fundament unseres Glaubens geworden ist.

 

Von Herzen Dank den vielen, die mitwirkten, dass diese Feiern das Ausspielen unseres Glaubens werden konnten: Dank an alle, die Mitfeiernde sein mochten und konnten. Dank an alle, die unterschiedlichste Rollen in der Liturgie getragen haben. Dank allen, die vor, während und nach den Feiern alles bereitet haben. Dank allen, die helfend waren in verschiedenen Diensten. Dank allen, die uns mit Blumen, Suppe, Brot beschenkt haben.

 

Es ist ergreifend, diese selbstverständliche Mithilfe gegenwärtig zu wissen, im Dienst an dem, was uns im Glauben bestärken mag – auch im gemeinsamen Feiern.

Von Herzen Dank für diese eindrücklichen Feiern, die ihre Lebendigkeit haben durch die, die in diesen Feiern da sind – im Vertrauen auf Gott, den wir hier ahnen, wissen, ersehnen, glauben.

 

Von Herzen Dank für diese kraftvolle Zeit! Es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Freude, dass über die Jahre hin wir zu diesen Formen gefunden haben. Es bleibt die Wachheit auf das hin, wohin der Geist uns auch in der Ausübung unserer Gottesdienstfeiern führt.

 

Matthias Schnegg

 

Solidaritätskollekte am Gründonnerstag  

Das eindrücklichste Zeichen des Gründonnerstags ist mit dem Johannesevangelium die Fußwaschung. Wir praktizieren sie hier nicht rituell. Die Fußwaschung steht für die Bereitschaft zu dienen. Seit einigen Jahren setzen wir mit der Gründonnerstagskollekte das Zeichen der Solidarität mit den obdachlosen Drogenabhängigen. Ihnen wird in den Räumen des Notels unter der Federführung der Kommunität Kosmas und Damian in den Wintermonaten an den Sonn- und Feiertagen ein Nachmittagscafé ermöglicht. Unsere und der Mitarbeiterschaft des Diözesancaritasverbandes Kollekte am Gründonnerstag trägt ziemlich genau die entstehenden Kosten dieser Einrichtung. In diesem Jahr haben wir wieder die sehr bewegende Summe von 2.205,77 € zusammengetragen. Damit ist für die Wintersaison 2015/16 die Finanzierung gesichert. Viele ehrenamtlich Mitwirkende sorgen dafür, dass wir mit diesem Betrag über eine ganze Winterzeit für das Café kommen. Auch ein Hoffnungszeichen im Sinne der Fußwaschung Jesu.

 

Große Dankbarkeit für so viel Mittragen

sei allen gesagt, die mit zusammentragen halfen.

 

KollektenDANK  


  • Auch das am Rande notiert – mit herzlichem Dank an all die, denen es möglich war, diese Kollekte füllen: Am Palmsonntag haben wir 603,29 € für die Christen im Heilig Land gesammelt.

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Papst Franziskus ist beliebter als Benedikt

75 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage des ARD-Deutschlandtrends mit der Amtsführung von Papst Franziskus zufrieden. Das sind deutlich mehr als bei seinem Vorgänger, dem deutschen Papst Benedikt XVI.

Es waren Bilder so ganz nach dem Geschmack der Deutschen. Sie zeigen all die Eigenschaften und Werte besonders deutlich, die sie am Oberhaupt der katholischen Kirche schätzen: Bescheidenheit, Demut, die Nähe zu den Armen und Ausgestoßenen. Bei der traditionellen Abendmahlmesse in einem römischen Gefängnis hat Papst Franziskus am Gründonnerstag zwölf Häftlingen die Füße gewaschen. In der bewegenden Zeremonie, mit der an die Demutsgeste Jesu beim letzten Abendmahl erinnert wird, küsste der Papst kniend und ohne Kopfbedeckung auch die Füße der Menschen.

Der Beifall für solche Aktionen ist Franziskus auch hierzulande sicher. Rund zwei Jahre nach seinem Amtsantritt erfreut sich der aus Argentinien stammende Papst gerade in Deutschland bemerkenswert großer Beliebtheit. Stolze 75 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage des ARD-Deutschlandtrends mit seiner Amtsführung zufrieden. Das sind deutlich mehr als bei seinem Vorgänger, dem deutschen Papst Benedikt XVI., der zuletzt nur auf einen Wert von 52 Prozent kam.

Ostersonntag zwischen 12 und 13 Uhr im deutschen Fernsehen

12.00 Uhr: Urbi et Orbi mit Papst Franziskus

NUR WER SICH BEUGT, KANN VERSTEHEN 

Die Christenverfolgung sowie das jüngste Attentat gegen Studenten einer christlichen Universität in Kenia waren ebenso Thema der Osterbotschaft wie die Atomverhandlungen in Lausanne. Franziskus hofft, dass die Vereinbarung mit dem Iran „ein endgültiger Schritt in Richtung auf eine sicherere und geschwisterlichere Welt sei“. Angesichts der „ungeheuren humanitären Tragödie“ in Syrien und im Irak appellierte der Pontifex an die internationale Gemeinschaft, „nicht untätig zu bleiben“. Es scheint, dass ihm das bisherige Engagement nicht ausreicht. Israelis und Palästinenser mahnt Franziskus, den Friedensprozess wieder aufzunehmen. Der Papst erinnert an die Konflikte in Libyen, dem Sudan, dem Jemen, Nigeria und der Demokratischen Republik Kongo sowie der Ukraine

12.25 Uhr: Was wir schon immer mal von Gänswein wissen wollten ...

Der deutsche Vatikan-Erzbischof Georg Gänswein hat sich nach eigenen Worten erst einen „große Hut" besorgt, um seinen Verpflichtungen gegenüber Papst Franziskus und seinem Vorgänger Benedikt XVI. gerecht zu werden. Es habe schon einige Zeit gebraucht, um die Organisation so zu gestalten, „dass ich nicht unter eine Lawine gerate." Das sagte der 58-jährige Erzbischof in einem am Ostersonntag im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlten Interview mit dem Bayerischen Fernsehen.

... und andere wichtige Dinge:

er das Musizieren
völlig aufgegeben habe ...

In seiner Jugend habe er noch in einer Trachtenkapelle Klarinette gespielt, sei aber später einfach nicht mehr dazu gekommen.  „Diese Kröte musste ich schlucken." 


er bald wieder

Tennis spielt ...

 

Doch in den vergangenen eineinhalb Jahren sei er nicht mehr dazu gekommen. Weil es ihm aber gut tue, wolle er versuchen, diese sportliche Betätigung künftig wieder in sein Zeitmanagement zu integrieren.


seine 
Lebensmotti lauten:

 

„Trau schau wem" und „Tue recht und scheue niemand". Diese beiden Methoden versuche er anzuwenden. Ohne ins Detail zu gehen, berichtete er, dass es in seinem Leben zwei Entscheidungen gegeben habe, die er bereue ...


Wichtige Botschaften am Ostersonntag im Bayrischen Fernsehen: Susanne Hornberg und Erzbischof Gänswein
Wichtige Botschaften am Ostersonntag im Bayrischen Fernsehen: Susanne Hornberg und Erzbischof Gänswein

Im Dienste zweier Päpste Erzbischof Georg Gänswein im Gespräch mit Susanne Hornberger 
Ostersonntag nach
URBI ET ORBI: um 12:25 Uhr, Bayerisches Fernsehen


Vatikan als Beobachter beim Olympia-Komitee

Sport spielt auch im Vatikan eine große Rolle. Vor Palmsonntag fand am vatikannahen Fußballplatz Petriniana das Fußball-Finalspiel der vatikanischen Liga statt. Die Mannschaft der Vatikanischen Museen hat mit 2:1 gegen die Auswahl der Dombauhütte gewonnen. Diese Gruppe heißt offiziell „San Pietro Team“ und war scheidender Meister. Die vatikanische Fußballvereinigung gehört jedoch nicht dem Weltfußballverband Fifa an. Das gilt auch für die anderen Sportarten im Vatikan, die nicht zum offiziellen olympischen Komitee IOC mit Sitz im Schweizerischen Lausanne angehören. Das könnte sich bald ändern, wie der ehemalige IOC-Vizepräsident und IOC-Botschafter bei der UNO, Mario Pescante, gegenüber Radio Vatikan sagt. „Der Vatikan wird jedoch nicht als effektives Mitgliedsland aufgenommen, aber es gibt in der Tat Pläne, dass der Heilige Stuhl als Ständiger Beobachter in Lausanne aufgenommen wird.“

Fußball im Schatten der Peterskuppel
Fußball im Schatten der Peterskuppel

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