Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Dreifaltigkeitssonntag 2017

Der Sage nach benutzte der Heilige Patrick ein dreiblättriges Kleeblatt, um dem keltischen Hochkönig Laoghaire die Dreifaltigkeit zu erklären: Die drei Blätter sollten den Vater, Sohn und Heiligen Geist symbolisieren. Der Druide des Stammes hatte zuvor versucht, St. Patrick mit der Zeichnung eines merkwürdigen dreiköpfigen Monsters lächerlich zu machen. Nach dieser Lehrstunde erlaubte der König dem Heiligen, das Christentum über die Insel zu verbreiten. Außerdem steht das Kleeblatt symbolisch für ein Kreuz.

 

 

 

Sonntag,  11. Juni 2017 ist der 162. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 203 Tage bis zum Jahresende.

11.06.1994: "Paragraph 175" abgeschafft

Nach 120 Jahren - und einem langen, erbitterten Kampf wurde am 11. Juni 1994 der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches aufgehoben, nach dem Homosexualität unter Strafe gestellt wurde.

 

"Die widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Thieren begangen wird, ist mit Gefängniß zu bestrafen" - so hieß es in dem seit 1871 für das Deutsche Reich einheitlichen Gesetzestext, der die Rechtssprechung der einzelnen Kleinstaaten ablöste.

 

1935 erweiterten die Nationalsozialisten den Paragraphen 175: Fortan genügten ein Verdacht oder auch nur angebliche "wollüstige Absichten", um inhaftiert zu werden. Die Höchststrafe wurde auf zehn Jahre Zuchthaus heraufgesetzt. Hunderttausende waren von der Verfolgung betroffen, ca. 15.000 Männer wurden in Konzentrationslagern inhaftiert - nicht einmal die Hälfte von ihnen überlebte. 

 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden zwar viele Gesetze aus der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur aufgehoben, aber während die DDR bereits 1957 zur Rechtssprechung von vor 1935 zurückkehrte, bestand der Paragraph 175 in der Bundesrepublik bis 1969 in der nationalsozialistischen Auslegung weiter, womit männliche Homosexualität generell unter Strafe stand.

 

Eine Reform 1973 setzte das Schutzalter auf 18 Jahre herab, und trotz strafrechtlicher Lockerungen: Noch 1992 wurden allein in Nordrhein-Westfalen 23 Männer nach diesem Paragraphen verurteilt. Doch erst 1994, im Rahmen der Angleichung von ost- und westdeutschem Strafrecht wurde der Paragraph 175 endgültig zugunsten einer allgemeinen Jugendschutzvorschrift aufgehoben. 

 

Gegen Trump

Wir, die moralische Supermacht

72 Jahre haben wir auf diesen Moment gewartet: Nach Energiewende und Flüchtlingswende steht jetzt die Friedenswende und damit die endgültige Heiligsprechung Deutschlands ins Haus.

Trump will das Klima nicht schützen - und wir?

Wir machen es uns viel zu leicht, wenn wir mit dem Finger auf einen Mann zeigen, der mehr Karikatur als Staatsmann ist. In der Stunde der Wut betonen wir unsere eigene Vorzüglichkeit, wir geben uns als große Klimaschützer – und sind es doch nicht.


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Gott hat seinen Sohn gesandt, damit die Welt durch ihn gerettet wird

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Gott hat die   Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.

 

 Joh 3, 16-18

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

Zur Ehrenrettung Gottes (zu Johannes 3,16-18)

Es klingt befremdlich, sich zur Ehrenrettung Gottes versteigen zu wollen. In den Augen der Glaubenden ist das gänzlich unnötig. Gott bedarf keiner Verteidigung durch den Menschen.

 

Das Johannesevangelium schreibt dennoch ein kleines Lehrstück zur Verteidigung der Größe Gottes. Wieder lässt sich das Anliegen des Autors aus seinen zeitgeschichtlichen Zusammenhängen erklären. Er spricht zu der Gemeinde, die Jesus als den Messias anerkennt. Dieser Gemeinde ist gesagt worden, dass Jesus als der einzig legitime Offenbarer und Exeget Gottes zu verstehen ist. Die Gemeinde ist in ihrer Wirklichkeit allerdings in einem Zwiespalt: Wenn Jesus doch der einzig legitime Zugang zu Gott ist, warum ist die Gemeinde so klein geblieben? Warum sträubt sich die jüdische Synagoge, Jesus als den Christus anzunehmen? Warum gibt es diese heftigen Auseinandersetzungen mit der Synagoge? Das können die Fragen gewesen sein, die die johanneische Gemeinde bewegt haben.

Unsere Fragestellungen auf Gott hin sind andere: Warum gibt es Leid, warum so himmelschreiende Ungerechtigkeit, warum das Böse, das sich in der Welt kraftstrotzender darstellt als die Macht Gottes? Wenn wir nicht gerade grundsätzlich aus Ehrfurcht vor Gott uns nicht erlauben, auch  nur zaghaft solche fundamentalen Anfragen an Gott zu  formulieren, so gibt es doch Menschen, die die Wirkmacht Gottes oder gar die Existenz Gottes bezweifeln. Unter anderem nähren sich die Zweifel, , weil die Welt so ist, wie sie ist. Die Infragestellung an sich könnten wir teilen mit der Gemeinde des Johannesevangeliums.

 

Der Evangelist antwortet mit einer grundlegenden Aussage, die auch nur von grundsätzlich Glaubenswilligen so anzunehmen ist. Einem Menschen, der Gott für nicht existent hält, wird die johanneische Verteidigung Gottes keinen Eindruck machen. Den Glaubenden gibt der Evangelist eine weite, umfassende Antwort: Das Wesen Gottes ist Liebe. Gottes Liebe zur Welt und zum Menschen ist grenzenlos. Sie gilt allen Menschen, denn die Liebe Gottes kennt keine Einschränkung. So die Überzeugung des Evangelisten, wenn er schreibt: ‚Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab.‘  Dass Gott seinen einzigen Sohn hingab, das ist für den Evangelisten der Beweis für diese übersteigende Liebe Gottes zur Welt. Kein anderes Motiv kann erklären, warum Gott seinen Sohn in die Welt gab. Ziel dieser Hingabe ist es, den Menschen zu dienen: ‚… damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.‘ Nicht Geringschätzung, nicht gar Vernichtung ist das Ziel Gottes mit der (auch sündigen) Welt, sondern die Bewahrung vor dem Zugrundegehen. Zugrunde geht nach dieser Auffassung der Mensch, der aus sich alleine lebt, der keinen Gott zu glauben meint, der sich als die Ursache und das Maß seines Lebens betrachtet. Dem gegenüber steht die Wirklichkeit des Todes, das menschliche Zugrundegehen an der Sterblichkeit. Um so strahlender will der Evangelist das Ziel aller Mühen Gottes um den Menschen setzen: das ewige Leben!

 

Das ewige Leben ist nicht erst die Vollendung im Jenseits. Leben und Anteil am ewigen Leben Gottes haben die Menschen, die sich ganz diesem Gott anvertrauen. Die Menschen haben sich offenbar immer wieder schwer getan. Die Gründe, die zu einer Infragestellung der Wirkmacht und der Existenz Gottes führen können, sind bereits benannt. Der Prolog hat es auch als eine schmerzliche Wirklichkeitsbeschreibung angesprochen: ‚Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.‘ Eine Tragik wird hier offensichtlich: Es könnte so lebevoll sein in der Beziehung mit Gott, aber der Mensch hat diese Einladung nicht angenommen. Die johanneische Gemeinde hörte diese Aussage auf dem Hintergrund ihrer zeitgeschichtlichen Wirklichkeit. Wir hören sie – vielleicht im verschärften Maße der atheistischen Denkmöglichkeiten – aus unserem kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhang.

 

Dieser teils fundamentalen Infragestellung stellt das Johannesevangelium fast wie eine wehrlose Aussetzung die Liebe Gottes entgegen. Diese ist ermesslich im Lebenszeugnis Jesu. Letztlich ist sie ermesslich in seiner Hingabe, die das Johannesevangelium als das Zeichen der Liebe Gottes deutet. Auffallend ist in den Worten des Evangelisten die Weite der Wirkung dieser Liebe: Sie gilt nicht allein der Schülerschaft Jesu, auch nicht allein seinem auserwählten Volk, sondern ‚der Welt‘, also allen Menschen.  Gott hat aus seiner Liebe gegeben – seinen Sohn. Die Person Jesu ist die Gabe Gottes für die Welt. An dieser Person können Menschen das Wesen Gottes – und damit auch das, was die Liebe Gottes meint – ablesen. Gipfel dieser Gabe ist die Hingabe Jesu am Kreuz. Dem Evangelisten ist wohl wichtig zu betonen, dass das ganze Wirken Jesu in der Welt als eine Gabe, ein Geschenk Gottes an die suchende Welt zu verstehen ist. Suchend ist die Welt nach einem möglichst heilen Leben. Das Johannesevangelium spricht sogar vom ‚ewigen Leben‘ oder vom ‚Leben in Fülle‘.

 

Im Folgenden führt der Evangelist weiter aus, was die Absicht Gottes mit der Welt ist. Nach menschlichem Ermessen könnte Gott sauer sein auf die Welt. Die glaubt der Finsternis mehr als dem Licht. Viele Gottvertreter haben sich gerne dieser Vorstellung eines rächenden und strafenden Gottes bedient, nicht zuletzt, um der eigenen Machtlust  Autorität zu verleihen. Ganz anders zeigt sich in diesem Lehrstück des Evangelisten die Absicht Gottes: Nicht Vernichtung, sondern Heil ist der Wille Gottes für den Menschen. Der Vers 17 unseres Textes erläutert daher, warum Gott seinen Sohn in diese Welt gegeben hat. Er hat seinen Sohn ‚nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.‘

 

 Im Zuhören können wir die drängende Dynamik dieses Gotteswillens erahnen. Es gäbe allen Grund, die Welt zu richten. Aber die Zielrichtung Gottes geht auf Heil aus, will Rettung. Rettung liegt in der Verbindung mit Gott, Rettung liegt darin, seine Weisung als Maßgabe der Lebensgestaltung zu nehmen (vgl. auch 15,9).

 

Ein Zeichen der unbegrenzten Liebe Gottes ist auch seine Zuwendung, seine Mühe um die, die eigentlich zu richten wären. Das Leben Jesu bezeugt, dass Gott gerade auch diese gewinnen will, dass sie wieder Lebensfülle finden. Lebensfülle ist da, wo die Verbindung mit Gott stimmt. Auch hier denkt das Evangelium nicht allein an ein Jenseitsleben, sondern auch an ein Leben, das sich aus dieser Gottesbeziehung heilvoll entfalten kann.

 

Der letzte Vers unserer Perikope stellt die Entscheidungssituation noch einmal vor Augen: ‚Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.‘ Für die, die sich glaubend dem Christus angeschlossen haben, gibt es kein Gericht. Sie sind in der heilvollen Verbindung mit Gott.

Gericht vollzieht sich da, wo Menschen sich der Heilsgabe Gottes – des Christus Jesus – entziehen. Das Gericht ist also nicht nur als der Endpunkt und die Endabrechnung des Lebens zu verstehen. Indem der Mensch sich der Gabe Gottes versagt, indem er eben nicht dessen Weisungen folgt, geschieht das Gericht bereits in jedem Tun eines jeden Lebenstages.

 

Der Evangelist versteht die Gottesbeziehung nicht als ein Endgericht, sondern als eine grundlegende Frage, wie wir Menschen im Leben sein mögen – eingebunden in die Gottesbeziehung oder gelöst davon. Gottes Liebe, so hat unser Text eingangs betont, ist gegeben. Am Menschen ist es, darauf zu antworten. Gestaltet sich die Antwort als eine Nachfolge des Christus Jesus, dann ist es auch jetzt schon Leben in der Lebensfülle Gottes. Fällt die Antwort aber als Verneinung der Nachfolge aus, ist das bereits Gericht – Gottesentfernung, die der Mensch frei gewählt hat.

 

Das Johannesevangelium ist eindeutig in seiner Verkündigung. Das ist auch sein Auftrag. Je größer die Eindeutigkeit der Überzeugung, um so klarer die Wegweisung, aber auch um so angefragter kann dieser Weg sein. Die johanneische Gemeinde rang um die Gottesvergewisserung,abseits der jüdischen Synagoge.

 

Wir gehen anderen Fragestellungen unseres Glaubens nach. Es gilt zu begreifen, dass die Liebe das Prinzip Gottes ist. Das Leben Jesu gilt als Verkörperung, wenn wir als Glaubende versuchen, diese Liebe Gottes aufzunehmen – für uns selbst und in der Begegnung mit anderen Menschen. Wie schnell gehen die Gedanken nach Urteil, Bewertung, Abwertung, Grenzziehung, Ausschluss. Die Liebe scheint weiteren Raum zu kennen. Das Ziel wird entscheidend: dass mehr Lebensraum sei – johanneisch gesprochen: ein Leben in Fülle.

 

Da haben wir vielleicht eine Ahnung, wie sehr ins Alltagsleben diese Praxis geht. Wir bleiben meist Übende, aber fortschreitend dem Ziel entgegen gehend Übende. Da wird unsere Art der Nachfolge zu eine Ehrenrettung Gottes – um des Lebens, um der Liebe willen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

11.06.2017 - 18.06.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

DREIFALTIGKEITSSONNTAG

19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde                                   

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

Fronleichnam

Donnerstag:

10.00 Uhr Heilige Messe
auf dem Roncaliplatz

Freitag: 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

11. SONNTAG IM JAHRESKREIS

14.30 Uhr Taufe des
Kindes Theresa Piek

19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde              

 

 

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr
Donnerstag um 18.45 Uhr

Fronleichnamsfest der Innenstadt

Das Fronleichnamsfest wird in der Innenstadt zentral auf dem Roncalliplatz am Dom zusammen mit unserem Erzbischof gefeiert. Daher findet an diesem Tag in St. Maria Lyskirchen keine Hl. Messe statt. Sie sind herzlich eingeladen, an der Messfeier und der Prozession des Domes teilzunehmen.

Fronleichnam 2016
Fronleichnam 2016

Aus dem vergangenen Jahr ist vielen noch der so sprechende Altar in Erinnerung: Das Flüchtlingsboot, das später auch unsere Krippe trug, war zum Altar geworden. Sehr sinnenfällig war da die unabdingbare Verbindung von Diakonie und eucharistische Liturgie zu erkennen. Wir glauben die Gegenwart des Auferstandenen (die Realpräsenz) sowohl in der Begegnung mit den Menschen, mit den Menschen am Rand, als auch in den eucharistischen Gaben. Selbst wenn die Messfeier auf dem Roncalliplatz wieder einen ‚normalen’ Altar haben wird, so wird das sinnenfällige Zeichen des vergangenen Jahres ein weiter wirkendes sein.

 

  • Die Messfeier auf dem Roncalliplatz beginnt
    um 10 Uhr. 

Sie sind eingeladen

Romanischer Sommer 2017

Zum 29. Mal findet das Musikfestival in romanischen Kirchen unter dem Titel ‚Romanischer Sommer’ statt. Auch in diesem Jahr wird es in Maria Lyskirchen ein Konzert geben. Am Donnerstag, 22. Juni, 20 Uhr singt das Vokalensemble Trys Keturiose litauische Volksmusik unter dem Titel: Sutartinés Polyphonie.

Eintrittspreis: 18 €.

 

Weitere INFO

FeuerzungenDank

  • Auch in diesem Jahr gab es Blumenfeuerzungen, die aus Tradition von Herrn Marx zur Verfügung gestellt.
    Danke sehr.

 


Glauben ist Bekenntnis einer Gemeinschaft, ist aber auch ganz persönliches Bekenntnis. Im gemeindlichen Feiern des Gottesdienstes binden wir uns ein in das über Jahrhunderte gehende Bekenntnis des Glaubens der Kirche. Manche tun sich schwer, alles in diesem Credo mitzusprechen, weil manches in seiner Ausdrucksweise sehr zeitbedingt ist und heute so nicht mehr gedacht und ausgesprochen würde.

 

Im ‚Credo-Projekt’ haben Mitglieder der Gemeinde ihr persönliches Glaubensbekenntnis aufgeschrieben – im Wissen um das Individuelle, aber auch in der Bereitschaft, miteinander ins Gespräch über den eigenen Glauben zu kommen. In unserem Sonntagsblättchen werden solche persönliche Glaubensbekenntnisse veröffentlicht. Vielleicht regt es an, über das eigene Bekenntnis nachzudenken und es ins Gespräch zu bringen.

 

TEIL II

Mein Glaubensbekenntnis

 

Ich glaube, hänge mein Herz und traue

-einem Gott, der Leben ist und das Leben von allem und allen will,

-einem Gott, der es gut meint mit allen und jedem,

-einem Gott, der befreit und aufrichtet,

-einem Gott, der in mir atmet und ganz nah ist,

-einem Gott, der uns einander angleicht,

-einem Gott, der Beziehung ist und Kommunikation,

-einem Gott, der mir in Jesus Christus begegnet und ähnlich wird,

-einem Gott, der in Geschichten erzählt wird und der präsent ist,

-einem Gott, der mitgeht durch Höhen und Tiefen und Alltägliches,

-einem Gott, der begabt, der Kraft und Energie schenkt,

-einem Gott, der Kreativität bewirkt,

-einem Gott, der zwischen uns ist,

-einem Gott, der Gemeinschaft stiftet und zusammenführt,

-einem Gott, der mit uns am Tisch sitzt,

-einem Gott, den ich erhoffe und ersehne über den Tod hinaus,

und einem Gott, der anders ist und größer als ich ihn mir vorstelle,

der bergende Weite ist. 

Credo – ich glaube

 

Grundlage meines Glaubens ist das Vertrauen, das Gott zu mir hat und das ich zu ihm habe. In diesem Vertrauen ist Glaube zirkulär.

 

Für/vor Gott muss ich nichts leisten, nur sein.

 

Mein Gott heißt „Ich bin mit Dir“.

 

Zum seinem Mit-Sein gehört verstehen, nachvollziehen, verzeihen – vielleicht mehr, als ich mir selbst zubillige.

 

Gott spielt nicht, aber mein Glaube kommt mir im Rückblick auf mein Leben manchmal vor wie ein Spiel von Nähe und Distanz.

 

Gott ist groß und unverstehbar – alle kleinmenschlichen Deutungen seines Denkens, seiner Erwartungen, seiner Forderungen sind vermessen.

 

Gott kann aus allem etwas Gutes machen, aber vielleicht kann ich auch durch den Glauben in manchem dann etwas Gutes sehen – Glaube als Brille.

 

Irrwege sind Gott-gewollt; Zweifel sind Gott.gewollt; so wie sich nach dichtem Nebel plötzlich ein Weg zeigt, der dann dankbarer angenommen wird, der wertiger ist, nachhaltiger.

 

Der Maßstab des Lebens ist Gott durch Jesus. Sein Leben zeigt Gottes Nähe zu den Menschen und des ausgesuchten Menschen Nähe zu ihm.

 

Jesus ist für mich Lebens-Hilfe, ist Lebens-Orientierung. Seine Gottbeziehung ist ein Bild der Zuversicht.

 

Jesus ist ein Bild, ein Vor-Bild: Glaube erfordert Mut, Konsequenz, Aushalten – auch in den Tod.

 

Gott verhilft zum Leben und auch zum Tod.

 

Der Geist ist Haltung Gottes, ist Lebens-Haltung, ist Halt, ist die Wand in meinem Rücken.

 

Mitglaubend Menschen, glaubende Menschen sind Mitgeher, die mir Sicherheit geben. Wie auch manchmal Texte und Lieder halten sie mich auf dem Weg, selbst wenn ich abzugleiten drohe und vielleicht runterkippe.

 

Credo – ich glaube!

 

Bei der Vorstellung der italienischen Ausgabe seines Buches "Die Botschaft der Hoffnung: Gedanken über den Kern der christlichen Botschaft" erklärte der deutsche Kardinal, es habe ihn "beeindruckt, dass einige erbitterte Feinde von Johannes Paul II. und Benedikt XVI., die zu anderen Zeiten das Fundament der Theologie untergraben hatten, sich nun zu einer Form von Papismus konvertiert haben, der mir ein bisschen Angst macht."

Wir kehren zu den Diskussionen des Ersten Vatikanischen Konzils zurück, mit der Idee, dass fast alle Worte des Papstes unfehlbar seien", warnte der deutsche Kardinal. "Aber der Papst ist nicht der Messias, sondern der Stellvertreter Jesu Christi, der Diener Jesu Christi".

... es ist nicht gut

Der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre meinte, es "sei nicht gut, dass die Leute bei irgendeiner Sache, die sie über den Papst lesen, zum Bischof oder zum Pfarrer gehen mit den Worten: 'Der Papst hat gesagt...'; denn der Hirte der Pfarrei ist der Pfarrer und der Hirte der Diözese ist der Bischof, in sichtbarer Einheit mit dem Papst."


Man darf nicht alles auf den Papst konzentrieren, denn der Bischof und der Pfarrer sind die Hirten der Herde. Man darf nicht in einen gewissen Papismus verfallen. Die wahren Freunde des Papstes sind nicht jene, die ihm schmeicheln, sondern jene, die mit ihm und den Bischöfen zusammenarbeiten, um den Glauben zu aufrechtzuerhalten. Sicherlich haben die Kommunikationsmittel viel verändert, aber wichtig ist es, konkret in der Partikularkirche zu leben, in Einheit mit dem Papst", unterstrich der Präfekt der Glaubenskongregation.

Où sont les neiges d'antan?

Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?
Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?
Kardinal Sarah, der Retter der wahren Liturgie und des Erbes Ratzinger
Kardinal Sarah, der Retter der wahren Liturgie und des Erbes Ratzinger

Was hat ER gesagt?

Die Neubesetzung der Leitung Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung zum 23. November 2014 gilt bei Papst Franziskus Freunden als Betriebsunfall des Bergolio Papstes. Aufräumen wollte Franziskus in der Kurie und hat zügig 2014 den ehemaligen Leiter der Kongregation Antonio Cañizares Llovera abgelöst und ihn nach Valencia entsorgt. Antonio Cañizares Llovera, der auch den Spitznamen „Mini-Ratzinger“ trug war Papst Franziskus wohl zu Tradition verbunden, Llovera spielt in der gleichen Liga wie Kardinal Burke. Dass Robert Kardinal Sarah, der neue Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, auch in der gleichen Liga spielt hatte Franziskus wohl zu spät bemerkt.

 

 

Vom Regen in die Traufe

Nachfolger und Vorgänger, eine GEISTES-haltung
Nachfolger und Vorgänger, eine GEISTES-haltung

Als eine von Kardinal Sarah ersten Anordnungen wurde bekannt, dass zukünftig nur noch Osten hin zelebriert werden darf. Diese Anweisung wurde von Franziskus kassiert. Das neueste Projekt von Kardinal Sarah ist die „im Knien empfangene Mundkommunion“.

 

 

Jetzt wurde auch ein Buch („Die Kraft der Stille“) von Kardinal Sarah vorgestellt zu dem Joseph Ratzinger (Papst vom 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013) das Nachwort schrieb. Ratzinger, der eigentlich von der Welt abgewandt leben wollte äußerte in diesem Nachwort, dass die Liturgie bei Kardinal Sarah in guten Händen sei und dass Franziskus mit der Berufung von Sarah als Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung eine weise Entscheidung getroffen habe …