Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

EUROPA, das sind WIR

Den unzähligen anonymen Toten an unseren Grenzen einen Namen geben

Mehr als 17 000 Schicksale sind auf dem Dokument im EU-Parlament festgehalten
Mehr als 17 000 Schicksale sind auf dem Dokument im EU-Parlament festgehalten

Eine Liste, die für den massenhaften Tod an unseren Grenzen steht – und für das Versagen der europäischen Politik. 17 306 Schicksale auf 100 Meter Papier. 17 306 Tote, ausgebreitet auf dem Parkett des EU Parlaments in Straßburg.

Flüchtlingsaktivisten hatten die Liste ausgerollt und so alle EU-Politiker gezwungen, auf dem Weg zum Plenarsaal über die Namen der Verstorbenen zu laufen. Über Schicksale, die die Europa-Abgeordneten mit ihrer verfehlten Flüchtlings- und Abschirmungspolitik buchstäblich mit den Füßen trampeln. ... und es sind nur die toten Flüchtlinge, die mit Namen bekannt sind ...

6. SONNTAG DER OSTERZEIT

 

 

Sonntag, den 10.05.2015
Der 10. Mail ist der 130. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 235 Tage zum Jahresende.

10. Mai 1933 in Berlin

"Dort, wo man Bücher verbrennt,  verbrennt man am Ende auch Menschen"

Heinrich Heine


Nach der Antrittsvorlesung Alfred Baeumlers, der als Professor für Philosophie und politische Pädagogik in die Reichshauptstadt berufen worden war, formierte sich der Fackelzug auf dem Hegelplatz hinter der Universität und zog dann entlang der Museumsinsel zum Studentenhaus in der Oranienburger Straße, wo Lastwagen warteten, auf denen etwa 25.000 Bücher verladen waren. Fritz Hippler, der brandenburgische Führer des NSDStB und spätere Produzent des antisemitischen Propagandafilms „Der ewige Jude“, hielt eine Hetzrede, bis sich um 22 Uhr der Zug bei strömendem Regen zu den Klängen einer SA-Blaskapelle Richtung Königsplatz vor dem Reichstag in Bewegung setzte. Auf einem Stock aufgespießt wurde der Kopf einer zerschlagenen Büste von Magnus Hirschfeld mitgeführt. Von Tausenden Schaulustigen gesäumt, gelangte der Zug der NS-Studenten, Korporationsstudenten im „Wichs“, dem Ornat ihrer Verbindung, Professoren in Talaren, Verbände der SAund SS und der Hitler-Jugend, eskortiert von berittener Polizei, durchs Brandenburger Tor über den Linden-Boulevard zum Opernplatz (heute: Bebelplatz) neben der Staatsoper. SA- und SS-Kapellen spielten vaterländische Weisen und Marschlieder, der ganze Opernplatz war mit Scheinwerfern der Wochenschau erhellt.

 

Da der Scheiterhaufen wegen des strömenden Regens nicht entzündet werden konnte, half die Feuerwehr mit Benzinkanistern nach.

... es sagte   Johann Wolfgang von Goethe

(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik

Zu einem Frankfurter Stadtsyndikus, der ›Werthers Leiden‹ ein gefährliches Buch nannte: "Gefährlich! Was gefährlich! Gefährlich sind solche Bestien, wie Ihr seid, die alles ringsum mit Fäulnis anstecken, die alles Schöne und Gute begeifern und bescheißen und dann der Welt glauben machen, es sei alles nicht besser als ihr eigener Kot."

„humanitären Korridor“:  Vatikanische Visa für Flüchtlinge?

Der Vatikan will den Vorschlag prüfen, Flüchtlingen mit
eigenen Visa eine legale Einreise nach Europa zu ermöglichen. 

Diese Idee wurde uns in den vergangenen Tagen vorgestellt. Vier Priester haben dieses Konzept erarbeitet. Es ist zwar sehr schwer, das umzusetzen, doch wir können diese Idee auch nicht verwerfen. Auf jeden Fall werden wir als Kirchenvertreter daran arbeiten, Lösungswege vorzuschlagen!“

Antonio Maria Kardinal Vegliò

in einem Interview mit Radio Vatikan >>>


+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

 

Joh 15,9-17


Bleiben (zu Johannes 15,9-17)

Unser Textausschnitt ist die Fortsetzung des Evangeliums vom vorherigen Sonntag. Da hat das Johannesevangelium im Bild vom Weinstock und den Reben auf die lebensnotwendige Verbindung der Glaubenden mit dem Messias Jesus hingewiesen. Aus dieser Verbindung kann Leben fruchtbar sein – so die Überzeugung des Evangelisten Johannes.

 

Unsere Perikope heute hält das Bild vom Weinstock im Hintergrund und greift besonders das Motiv der Frucht dieser engen Verbindung auf. Die Frucht aus dieser Verbindung ist die Liebe. Bemerkenswert ist, dass das Evangelium nicht gleich den Hinweis gibt, wie diese Frucht in der Welt gegenwärtig sein sollte. Der Text beginnt wie mit einer Fundamentbeschreibung: Die Liebe, von der hier die Rede sein will, hat ein Abbild in der Liebe, die den Vater und den Sohn, Gott und den Messias Jesus bindet. Aus dem Zusammenhang des Evangeliums wissen wir dann schon, dass im Wort der Liebe auch beschrieben wird, dass Gott und der Christus eins sind. Gott gibt sich zu erkennen in Jesus. Er gibt sich zu erkennen in der Liebe Jesu, die selbst den Tod auf sich nimmt für die Seinen. Das Johannesevangelium geht so weit, in der Hingabe Jesu Gott selbst in seiner Liebe zu erkennen. Diese Hingabe Jesu galt den Seinen. Darum fordert der johanneische Jesus seine Schülerschaft, seine Gemeinde auf: Bleibt in meiner Liebe!

 

In dieser Mahnung steht das Bild vom Weinstock und den Reben wieder Pate. Alles ist hier nur abzuleiten aus der Überzeugung, dass Jesu Tod den Schülern Jesu die grenzenlose Liebe Gottes geoffenbart hat. Die sichtbare Liebe Jesu – und damit die Liebe Gottes – wurde für die Welt zum Skandal. Die Unbeirrbarkeit Jesu, dieser Liebe Gottes zu trauen, wurde zum Anlass des Todes Jesu.

 

Auf diesem Hintergrund wird begreifbar, dass die Aufforderung Jesu lautet: Bleibt in meiner Liebe. Diese Verbindung ist der Urgrund allen Gottvertrauens, der Urgrund aller göttlichen Lebenskraft.

 

Erst aus der Vergewisserung dieser bleibenden Verbindung mit dem Messias Jesus kommt die Aufforderung, die Gebote Jesu zu halten. Damit ist nicht die Abarbeitung von Gesetzen gemeint, sondern die Praxis der Liebe. Das Leben und Handeln aus der Liebe des Christus Jesus ist die sichere Art, in der Beziehung der Liebe Christi sich zu wissen und zu bleiben.  Als Begründung fügt der johanneische Jesus seine Beziehung zu Gott-Vater an: ... so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seine Liebe bleibe.

 

Nun setzt der Evangelist einen gewichtigen Akzent hinzu: Das Halten der Gebote ist keine Anstrengung für die, die sich in der Liebe verbunden wissen. Aus dieser Verbundenheit kommt die Freude, die Dankbarkeit, in dieser Lebensverbindung sich beschenkt zu wissen. Wenn wir bedenken, dass diese Rede von Johannes in die Szene des Abschiedes (Abschiedsreden) gesetzt worden ist, bekommt diese Aussage der Freude ein noch größeres Gewicht. Eigentlich wird Abschied mit Trauer und Verlustschmerz verbunden. Der Evangelist betont dagegen, dass die Liebe des Christus Jesus auch jenseits allen Abschiedes bleibt, ja sogar zu einer erfüllenden Vollendung führt. Daher, so die Aufforderung, möge die Freude überwiegen, dass das Bleiben in der Liebe Gottes alles andere übertrifft.

 

Wir müssen diese Vorstellungen nicht lesen als Hinweis, dass die Trauer im Blick auf die Vollendung der Liebe Gottes menschlich nicht sein müsse oder gar: nicht sein dürfe. Das Johannesevangelium spricht von der bleibenden Bindung und Geborgenheit in der Liebe Gottes. Das schließt den menschlichen Schmerz der Trauer überhaupt nicht aus.

 

Jetzt, nachdem die Grundfeste des Bleibens in der Liebe Gottes benannt ist, kann das Gebot Jesu seinen angemessenen Platz finden: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Diese Liebe wird noch einmal qualifiziert, wie wir es schon aus dem Hirtenbild (Kap 10) kennen: Sie ist begründet in der uneingeschränkten Liebe. Sie ist bereit, sich für die Seinen hinzugeben. Unser Text spricht das aus in der Metapher der Freundschaft: Das Leben, das einer für seine Freunde hingibt.

 

Wer Freund ist, wird vom Evangelisten gleich erklärt: Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Um einem möglichen Missverständnis vorzubeugen: Die Zusage der Freundschaft wird nicht abhängig gemacht von einer getreuen Befolgung von Geboten. Die Freundschaft ist eine Frucht des Vertrauens in die Liebe des Freundes. Dann ist es selbstverständlich, dass diese Freundschaft den Geboten der Liebe folgt. Die hier beschriebene Freundschaft ist gewachsen aus der Erfahrung, dass in Jesus die Liebe Gottes greifbar wurde. Das ist auch Ermutigung, sich in seinem eigenen Leben unter das Gebot der Liebe zu stellen.

 

Die Erfahrung der bleibenden Verbindung klärt auch das Verhältnis, in dem die Schülerschaft mit Jesus steht: Die durch die Liebe Verbundenen sind nicht Knecht oder Sklave zum Herrn. Der Evangelist verdeutlicht es an einer Eigenschaft: Der Knecht funktioniert, er hat zu gehorchen. Er weiß nicht unbedingt, aus welcher Motivation der Herr dies oder jenes tut.

 

So aber ist das Verhältnis der Bindung Jesu und der Gemeinde nicht zu verstehen. Jesus hat der Gemeinde das Wesen Gottes offenbart, indem er die Liebe Gottes handfassbar mit seinem Leben geoffenbart hat. In dieser engen Bindung wird die bleibende Verbundenheit Jesu mit den Seinen unterstrichen.

 

Dem setzt der Evangelist aber auch die Einzigkeit und Besonderheit Jesu entgegen. Er ist kein Freundschaftskumpel. In Jesus begegnet uns nach wie vor die Souveränität Gottes, die alles menschlich Fassbare übersteigt. Darum stellt der johanneische Jesus auch klar: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Aus dem Bleiben in der Beziehung mit dem Messias Jesus erwächst die Sendung. Hier greift der Evangelist das Weinstock-Gleichnis wieder auf und verweist auf die Frucht, die aus dieser Verbundenheit reifen möge. Die Sendung heißt, sich auf den Weg zu machen, diese Frucht der Erfahrung der Liebe reifen zu lassen. Es möge eine reifende Frucht sein, die menschliches Leben erfüllt und glücklich macht. Der Wunsch des Evangeliums geht dahin, dass über das Reifen hin diese Frucht – die gelebte Liebe – Bestand haben möge. Sie möge bleiben, wie die Gemeinde in der Beziehung zum Messias Jesus bleiben möge.

 

Dass uns als Gemeinde das gelingt, ist nicht allein das Werk unserer Machbarkeit. Als Menschen wissen wir zu genau, dass wir trotz besten Willens immer wieder aus der Liebe herausfallen. Daher ist das Johannesevangelium überzeugt, dass wir im Reifen der Liebe immer auch Bittende bleiben. Die Kraft zur Liebe ist ein Geschenk der Gnade Gottes. Aus diesen Zusammenhängen kann der Evangelist dann formulieren: Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Diese Aussage ist keine Zusage einer Erfüllung aller denkbaren Bitten. Gemeint sind die Bitten, in die Liebe wachsen zu können. Gottes Gnade wird uns das ermöglichen. Die Frage ist, ob wir je daran gedacht haben, um die Gabe dieser Liebe zu bitten – z. B. in den Anfang eines alltäglichen Tages.

 

Das Ende unserer Perikope hinterlässt eine sehr einfache Praxisanweisung an die Gemeinde: Dies trage ich euch auf: Liebt einander! So eindeutig ist der Auftrag. Alles, was vorher gesagt worden ist, führt begründend zu dieser Aufforderung an die Gemeinde. Es ist die Liebe Gottes, die allem zugrunde liegt. Diese Liebe ist in Jesus begreifbar menschennahe. Diese Liebe hat das Verhältnis von Gemeinde zu Gott gewandelt – nicht Befehl und Gehorsam sind der Sinn der Verbindung. Die Liebe schafft Freundschaft und erfüllt Leben mit Freude. Die Liebe ist eine Würdigung der Besonderheit jedes Menschen.

 

Bleibt jenseits aller tiefen Gedankenführungen die praktische Anweisung: Liebt einander. Im Alltag fällt das oft leicht, aber nicht immer. Da hilft es, so das Evangelium, sich darum zu kümmern, in der Beziehung mit Gott und seinem Christus zu bleiben. Daraus reift die Frucht, die Liebe im konkreten Lebensvollzug leben zu lernen. Eine schöne Perspektive, gerade im bleibenden Reifen.


Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 10.05.–17.05.2015 

  • St. Maria in Lyskirchen

6. Sonntag der Osterzeit

11.00 Uhr Taufe des Kindes

Linda Maria Gronauer

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als 3. Jahrgedächtnis

Wolfgang Maria Pilartz

CHRISTI HIMMELFAHRT

Donnerstag:
19.00 Uhr      Heilige Messe zum Hochfest Christi Himmelfahrt    

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen


Samstag:
15.30 Uhr  Trauung des Brautpaares Cyrulinski/Männel

7. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr  Heilige Messe
der Gemeinde


Lesenacht am 21. November

DAS BUCH DER PSALMEN (TEIL I)


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Die monatliche Messe:

Feier der Heiligen Messe an Pfingsten zusammen mit den Maltesern

Samstag, den 23.05.2015, 17:00h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Diebstahl

Einer der gestohlenen Engel ...
Einer der gestohlenen Engel ...

Ende April sind die zwei Engel auf dem Seitenalter in der Katharinenkapelle entwendet worden. Sie stammten aus dem 19. Jahrhundert, haben lange Zeit in der Schatzkammer der Kirche geruht. Jetzt sind sie leider gestohlen worden. Wir haben Anzeige erstattet. Sollten sie auf diesem Weg wieder zurück nach Maria Lyskirchen finden, wäre es ein glücklicher Umstand.

LyskirchenSonntag

  • Am 3. Mai haben wir wieder ein großes Geschenk unserer Gemeinde – für Dach und Fach und für das gemeindliche Leben – zusammengetragen: 1.042,98 €, darunter eine Dankesspende von 250 €.


Herzlichen Dank für dieses immer wieder gegebene Zeichen der Unterstützung!

Müttergenesungswerk

An diesem Sonntag ist die Türkollekte zur Unterstützung der Arbeit des Müttergenesungswerkes. Danke für Ihren Beitrag, mit dem wir (meist alleinerziehenden) Müttern und Vätern und ihren kleinen Kindern einen Raum der Erholung mit schaffen helfen. Die Anforderungen junger Familien sind heute vielfältig, die Grenzen manchmal bedrohlich stark. Dank für das, was wir auch für dieses Anliegen zusammentragen können.

Bischof Peter Marzinkowski zu Besuch

An diesem Sonntag wird Bischof Peter Marzinkowski die Gruppe der Firmlinge besuchen und mit unserer Gemeinde Gottesdienst mitfeiern. Er wird am 21. Juni die Jugendlichen firmen. Im Anschluss an die Firmfeier ist die Gemeinde eingeladen, zusammen mit den Familien der Firmlinge in der Unterkirche bzw. im Pfarrhof  zu feiern.

Maialtar


Auch in diesem Jahr herzlichen Dank an Herrn Marx, der uns wieder einen prächtigen ‚Maialtar’ gestaltet hat.


Für manche werden Kindheitserinnerungen wach,
mit üppigen Hortensien und dem Asparagus-Gewächs die auch häuslichen Bilder der Gottesmutter im Mai besonders geschmückt zu sehen.


Die Schiffermadonna in Maria Lyskirchen ist vielen Menschen
Trost- und Dankort geworden.
Sie lädt uns zum Gebet ein.


Donnerstags um 15 Uhr wird
hier der Rosenkranz gebetet – in dem sehr dringenden Anliegen unserer Welt: um Frieden und Verständigung unter den Völkern, Kulturen und Religionen.

Sonntagscafé Kuchenspenden-Dank

Liebe Kuchenbäcker/innen,

Liebe Spender/innen,

 

es ist an der Zeit Ihnen wieder ein herzliches Dankeschön zu sagen! Danke für die unzähligen Kuchen- und Kaffee-Spenden.

 

Danke für Ihr Solidaritätszeichen in der diesjährigen Kollekte am Gründonnerstag – damit ist auch wieder die finanzielle Grundlage für die Fortführung des Projektes gelegt.

Danke für Ihre Verbundenheit mit unserem Projekt.

Am 1. Mai 2015 endete die achte(!) Café-Saison.
Seit 2007 betreibt die Kommunität Kosmas und Damian
in Kooperation mit dem Notel das Sonntagscafé nun schon.

Das Café war an 34 Sonn- und Feiertagen geöffnet
und die Gäste freuten sich sehr über viele leckere
selbstgebackene Kuchen. Immer wieder bringen
sie - es sind an sehr gut besuchten Tagen rund
40 Gäste - Ihre Dankbarkeit zum Ausdruck.

 

Für die Kommunität Kosmas und Damian

Benjamin Kläden

Koordinator Sonntagscafé

 

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Konzert am Pfingstmontag 25.05.2015

VierKlang

Auf der Suche nach neuen musikalischen Möglichkeiten fanden wir uns im Sommer 2014 als Quartett zusammen. Seitdem singen wir geistliche Musik quer durch alle Epochen. Als nicht professionelles Ensemble liegt uns daran Programme zusammenzustellen, die in die liturgische Zeit des Jahres passen.


Daher gibt es am Pfingstmontag zum Abschluss der Osterzeit ein Konzert mit Oster- und Pfingstliedern verschiedener Komponisten aus unterschiedlichen Ländern."

 

Wir laden ein:

PFINGSMONTAG, 25.05.2015

20.20 Uhr nach der Abendmesse
in Sankt Maria in Lyskirchen


Pfingstaktion am 24. Mai 2015

Im Fokus der diesjährigen Renovabis-Pfingstaktion stehen Menschen am Rande der Gesellschaften in Mittel, Ost- und Südosteuropa: Obdachlose oder Menschen mit Behinderungen, alte Menschen in Not, arme Familien oder ausgegrenzte Minderheiten. Renovabis unterstützt die Projektpartner dabei, sich in der Nachfolge Christi für diese Menschen einzusetzen. Ihre Arbeit braucht unsere Solidarität. Am Pfingstsonntag ist die Kollekte in allen katholischen Kirchen in Deutschland für Renovabis bestimmt.    

weitere INFO >>>

Wenn Sie unseren Newsletter weiter empfehlen wollen, bitte:

PS: Wenn es noch interessiert ...

Kardinal Müller:

Bedarf dieses Pontifikat „theologisch zu strukturieren“

„Die Vorstellung, wir seien Kontrahenten, nimmt der Papst
nicht ernst und ich in der Folge auch nicht." 

(... eine Einsicht von Kardinal Müller)

 

Kardinal Müller hat großen Verlautbarungsbedarf. Neben dem am Ostersonntag in der “Welt am Sonntag” erschienenen Interview über die “Wahrheit” hatte er acht Tage zuvor bereits der französischen Zeitschrift “La Croix” ein Interview gegeben, zwei weitere Veröffentlichungen in der Reihe der vielen öffentlichen Stellungnahmen, die er in letzter Zeit abgegeben hat. Offenbar empfindet er große Sorge, dass die Kirche “in der Wahrheit Christi bleiben” muss, aber nicht bleiben wird, wenn er nicht eingreift. Seine Medien-Offensive hat ein rechthaberisches Geschmäckle..

Im Interview mit der französischen Zeitschrift “La Croix” am 29. März 2015 legt Müller eine neue Doktrin für die Glaubenskongregation vor. Darauf macht der Vatikankenner Andrea Tornielli aufmerksam,  wenn er Müller mit der Bemerkung zitiert:

 

“Dass ein Theologe wie Benedikt XVI. die Kathedra Petri besteigt, ist vermutlich eine Ausnahme. Johannes XXIII. war kein hauptamtlicher Theologe. Papst Franziskus ist auch mehr Pastor. Die Kongregation für die Glaubenslehre hat die Aufgabe, das Pontifikat theologisch zu strukturieren.”

 

Von einer solchen Mission war in bisherigen Aufgabenkatalogen nichts zu lesen. Nach der bisher noch gültigen apostolischen Konstitution “Pastor bonus” von 1988 ist die Aufgabe der Glaubenskongregation so beschrieben: “Die besondere Aufgabe der Kongregation für die Glaubenslehre ist es, die Lehre über Glaube und Sitten auf dem ganzen katholischen Erdkreis zu fördern und zu schützen; ferner kommt ihr alles zu, was diese Materie in irgendeiner Weise berührt.” (Art 48). Vielleicht interpretiert Müller diesen letzten Halbsatz als Freibrief für seine Doktrin.

www.pro-konzil.de

 

Bereits am 13. Januar 2015 hielt Kardinal Müller vor Vertretern der europäischen Episkopate im ungarischen Esztergom einen Vortrag. Thema war das Papstwort Evangelii gaudium von Papst Franziskus. Kardinal Müller legte in seinen Ausführungen Wert darauf die Passagen von Evangelii gaudium zu „thematisieren“, „vertiefen“, „päzisieren“ und zu „erläutern“, damit sie „richtig verstanden“ werden.

'nur' Pastoren, keine 'Theologen'?

Der Ghostwriter von Papst Franziskus

Papst Johannes Paul II hatte seinen Ratzinger für die Abfassung und Prüfung seiner Texte, Papst Benedikt XVI. machte es selbst. Papst Franziskus zieht Victor Manuel Fernández vor, den Rektor der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien. Er ist sein Vertrauter und Ghostwriter sowohl für Evangelii gaudium als auch für die demnächst erscheinende Öko-Enzyklika. 2013 wurde der 53 jährige Fernández zum Titularerzbischof von Tiburnia ernannt.


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Papst Franziskus:

Auch Politiker können 'Heilige' sein

Alcide De Gasperi (*1881 † 1954) war ein erst österreichisch-ungarischer und später italienischer Staatsmann und Politiker. Er gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaften. Nach der Ermordung Giacomo Matteottis nahm De Gasperi eine entschiedene Oppositionsposition gegen den Faschismus ein. In der faschistischen Diktatur verbüßte er ab Mai 1927 eine 16-monatige Haftstrafe. Nach seiner Entlassung 1929 arbeitete er in der Bibliothek des Vatikans, von wo aus er während des Zweiten Weltkrieges die Gründung der zunächst illegalen Democrazia Cristiana organisierte.

1993 wurde im Erzbistum Trient der diözesane Seligsprechungsprozess eröffnet.


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Jean-Baptiste Nicolas Robert Schuman (*1886  † 1963) war ein deutsch-französischer Staatsmann. Schuman kann als echter Europäer gelten: Seine Muttersprache war Luxemburgisch, im Ersten Weltkrieg war er in der deutschen Verwaltung tätig, nach der Abtrennung Lothringens wurde er Franzose, im Zweiten Weltkrieg schloss er sich der französischen Résistance an, als französischer Außenminister setzte er sich für die Aussöhnung mit Deutschland und die deutsch-französische Freundschaft ein. Sein Seligsprechungsprozess wurde in Schumans Heimatdiözese Metz initiiert und ist seit 2004 im Vatikan anhängig.

ür eine angemessene Vertretung katholischer Interessen in der Politik ist nach Einschätzung von Papst Franziskus keine eigene Partei nötig. «Das ist nicht der Weg», sagte er im Vatikan vor Mitgliedern einer geistlichen Gemeinschaft aus Italien. Die Kirche sei die Gemeinschaft von Christen, die zu Gott beteten, seinem Sohn folgten und das Geschenk des Heiligen Geistes erhielten, aber «keine politische Partei», so der Papst weiter. Gleichwohl müssten sich Katholiken politisch engagieren.

 

Als Beispiele für vorbildliche Katholiken in der Politik nannte Franziskus den früheren italienischen Minister- präsidenten Alcide De Gasperi (1881-1954) und den früheren französischen Ministerpräsidenten und Außenminister Robert Schuman (1886-1963).

 

Beide zeigten, dass man auch als Politiker heilig werden könne, so der Papst. Er verwies darauf, dass für Schuman, einer zentralen Figur für die deutsch-französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg, das Seligsprechungsverfahren eröffnet sei.

(KNA)

Das Grab von Alcide De Gasperi in der Vorhalle der Kirche San Lorenzo fuori le mura, (Rom)
Das Grab von Alcide De Gasperi in der Vorhalle der Kirche San Lorenzo fuori le mura, (Rom)
Das Grab von Robert Schuman in der Kirche St. Quentin in Scy-Chazelles (Lothringen)
Das Grab von Robert Schuman in der Kirche St. Quentin in Scy-Chazelles (Lothringen)

... auch so ist 'Mensch'

Schweizergarde, Verständigung, Jahrgedächtnis, Luther und Geschenk

Schweizergarde:

Neuer Kommandant, neue Fahne

Elmar Mäder (links) übergibt das Schwert an seinen Nachfolger Christoph Graf
Elmar Mäder (links) übergibt das Schwert an seinen Nachfolger Christoph Graf

An vergangenen Freitag bekam die Schweizergarde eine neue Fahne. Nach jedem Kommandantenwechsel der vatikanischen Armee wird eine neue Fahne hergestellt, dabei wird das Familienwappen des neuen Kommandanten integriert. Die Fahne wird durch ein weißes Kreuz in vier Felder aufgeteilt. Im Feld oben links ist das Wappen des amtierenden Papstes, Franziskus, zu sehen, gegenüberliegend unten rechts das Wappen Papst Julius II., der die Garde gegründet hat. Die restlichen Felder werden von den Farben der Familie Medici eingenommen, die auch die Farben der Gala-Uniform der Gardisten bilden. Im Zentrum der Fahne ist das Wappen der Familie Graf von Pfaffnau abgebildet, Christoph Graf ist seit Februar diesen Jahres Kommandant. Sein Vorgänger Elmar Mäder musste eine Posten aufgeben weil er zu streng zu den Gardisten war und wohl auch weil er sich im Vatikan eine Luxuswohnung bauen ließ. Der ehemalige Schweizer Polizist war bereits in der Vergangenheit wegen der Misshandlung von Flüchtlingen in der Schweiz in die Kritik geraden.

Verständigung

Brauchen Bischöfe 'Sprachmittler', damit wir sie verstehen?

Heiner Koch ist Bischof von Dresden
Heiner Koch ist Bischof von Dresden

Der katholische Familienbischof Heiner Koch empfiehlt den Einsatz von Kommunikationsprofis bei der Weltfamiliensynode im Herbst im Vatikan. "Es kommt nicht nur darauf an, was wir sagen, sondern wie wir es sagen", sagte der Dresdner Bischof im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Denkbar sei der Einsatz von Journalisten bei der Formulierung der Synodenergebnisse. "Ich glaube, dass wir viel Hirnschmalz darauf verwenden müssen, die Kommunikationsprobleme zu lösen", betonte Koch.

 

Neben dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, werden auch der Vorsitzende der Pastoralkommission, der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, und der Familienbischof, der Dresdner Bischof Heiner Koch, im Oktober an der Bischofsversammlung in Rom teilnehmen.

Jahrgedächtnis

Madonna im Elend

Johannes stützt Maria in ihrem Leid und Elend, die Schutzpatronin von Alessandria
Johannes stützt Maria in ihrem Leid und Elend, die Schutzpatronin von Alessandria

Auf Plakaten wurde zum 70. Jahrgedächtnis für "das Opfer des Mussolini und der 300.000 Gefallenen der Italienischen Sozialrepublik" aufgerufen. Der auch als "Republik von Salo" bekannte faschistische Vasallenstaat Hitlers in Norditalien wurde nach der italienischen Kapitulation im September 1943 gegründet. An seiner Spitze stand Mussolini, der am 28. April 1945 von kommunistischen Partisanen hingerichtet wurde. Bei der Feier am Montag im Dom von Alessandria hatte der Priester Gianni Toriggia neben anderen Toten ausdrücklich des mit Hitler verbündeten Staatsführers und seiner Anhänger gedacht. Angestossen  hatte die Messe die "Vereinigung der Madonna della Salve", der Stadtpatronin Alessandrias. 

 

Die italienische Tageszeitung "La Stampa" zitierte den Ortsbischof Guido Gallese mit der Aussage, ihm sei davon vorab nichts bekannt gewesen und er habe den zelebrierenden Priester dafür zur Rede gestellt. Die Kirche bete zwar für alle Verstorbenen, der Glaube dürfe jedoch nicht für politische Zwecke instrumentalisiert werden.

Luther

Die Plastikwelt der Reformationsfeier

Gott will, daß die Menschen fröhlich sind,
darum hat er ja alles so schön gestaltet.

Martin Luther (1483 - 1546)

In 72 Stunden waren 34.000 Figuren ausverkauft: Martin Luther ist der neue Star bei Playmobil. Die Firma plant bereits eine neue Auflage. Doch der Mini-Reformator sei zu einsam, protestieren Fans.

 

Das kleine Männchen mit dem Pottschnitt, Federkiel und (deutscher) Bibel in der Hand kam auf den Markt und ist bereits nur noch bei Ebay zu bekommen. Bis zu 1000 Euro fordern Verkäufer. Für eine Plastikfigur, die eigentlich 2,39 Euro kostet.

Geschenk

Waffenstillstand bei der Seligsprechung

Festnahme eines Bandenmitglied in El Salvator
Festnahme eines Bandenmitglied in El Salvator

Die kriminellen Gruppen im Land wollen während der Seligsprechung von Erzbischof Oscar Arnulfo Romero keine kriminellen Handlungen begehen. Das sei ihr „Geschenk“ an den neuen Seligen, schreiben sie in einer Presseerklärung. In El Salvador wie in vielen anderen Ländern Mittelamerikas treiben kriminelle Banden, „Maras“ genannt, ihr Unwesen. Romero wird am 23. Mai in San Salvador seliggesprochen. Der Erzbischof der Hauptstadt war 1980, kurz vor Beginn des Bürgerkriegs, von Killern ermordet worden; kurz zuvor hatte er „im Namen Gottes“ zu mehr sozialer Gerechtigkeit und einem Ende der Gewalt aufgerufen. Romero gilt vielen Menschen in El Salvador als Nationalheld, immer wieder wird sein Andenken auch politisch vereinnahmt.


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Nicht einmal an einer Sonntagsschule

Patrick Kardinal O’Malley, Erzbischof von Boston und Vorsitzender der Kinderschutzkommission des Papstes
Patrick Kardinal O’Malley, Erzbischof von Boston und Vorsitzender der Kinderschutzkommission des Papstes

Patrick Kardinal O’Malley, Erzbischof von Boston und Vorsitzender der Kinder- schutzkommission des Papstes sagte in einem Interview mit CBS News: „... er würde nicht zulassen, dass Bischof Robert Finn in Boston an einer Sonntagsschule unterrichte, geschweige denn eine  Diözese leite ...“, in Kansas City darf er auch nach seinem ‚Rauswurf’ jetzt Priester weihen.

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Roma locuta ... Rom hat gesprochen ...

... aber niemals geht man so ganz

Rom ist weit: Diözesanadministrator Bischof Joseph Naumann & EX-Bischof von Kansas Robert Finn
Rom ist weit: Diözesanadministrator Bischof Joseph Naumann & EX-Bischof von Kansas Robert Finn

Der wegen Missbrauchs-Vertuschung zu einer Haftstrafe von 2 Jahren auf Bewährung verurteilte Bischof Robert Finn trat zum 21.04.2015  zurück - Robert Finn wurde zu einem Symbol für das Versagen der US-Kirche im Umgang mit dem Missbrauch von Minderjährigen. 

Am 23. Mai 2015 spendet er die Priesterweihe

Man kennt sich, man hilft sich: Der EX-Bischof von Kansas und der Diözesanadministrator Bischof Joseph Naumann
Man kennt sich, man hilft sich: Der EX-Bischof von Kansas und der Diözesanadministrator Bischof Joseph Naumann

Die Opfer sexueller Übergriffe von Priestern im Mittleren Westen der USA haben schon lange auf das Abdanken des umstrittenen Bischofs gewartet. Genauer gesagt vier Jahre, seit sie zusammen mit Katholiken des Bistums Kansas City-Saint Joseph in einer Petition öffentlich den Rücktritt von Robert Finn (Archivfoto) verlangten. Im Mai 2011 hatten die Behörden den Priester Shawn Ratigan festgenommen, auf dessen Computer sich Kinderpornografie fand, die dieser zum Teil selber produziert hatte. Shawn Ratigan wurde wegen seiner Vergehen zu 50 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.


Robert Finn, seit 2005 Bistumsleiter, und andere Verantwortliche in der Diözese kehrten Hinweise auf das kriminelle Treiben des Priesters fünf Monate lang unter den Teppich - obwohl sie aufgrund einer Welle kostspieliger Missbrauchsprozesse gegen das Bistum sensibilisiert sein mussten. 2008 versuchte Bischof Finn das Thema mit einer zehn Millionen Dollar schweren Einigung mit 47 Klägern aus der Welt zu schaffen. (KNA)

Der Diözesanadministrator Bischof Joseph Naumann hat keine Zeit

Raymond Burke (damals in der Magna Cappa eines Bischofs) und Bischof Robert Finn
Raymond Burke (damals in der Magna Cappa eines Bischofs) und Bischof Robert Finn

Obwohl der Vatikan ihn wegen Vertuschung der Missbrauchsfälle entlassen hat, wird der ehemalige Bischof von Kansas City St. Joseph Robert Finn diesen Monat Priester für seine ehemalige Diözese weihen. Der von Rom eingesetzte Diözesanadministrator Bischof Joseph Naumann von Kansas City, Kansas, kann die Weihen wegen Terminschwierigkeiten nicht halten.


Bischof Naumann ist Bischof des Erzbistum Kansas City (200.000 Katholiken), Robert Finn war bis zum 21.04.2015 Bischof von Kansas City-Saint Joseph (140.000 Katholiken).

Seilschaften?

Es war der ausdrücklich Wunsch der sieben Weihekandidaten, dass sie von dem zurückgetretenen Bischof Robert Finn zum Priester geweiht werden und der Termin nicht verschoben wird, schließlich hätten sie schon ‚Reisepläne’ für die Zeit nach der Weihe. Bischof Naumann fragte in Rom nach, ob Bischof Finn weihen dürfte und bekam ein o.k. ... Bereits am 16. Mai wird der Zurückgetretene einen Seminaristen zum Diakon weihen. Bischof Robert Finn ist Mitglied der mit dem Opus Dei verbundenen Priestergesellschaft vom Heiligen Kreuz.

  • INFO: Zwei Städte mit gleichem Namen: Kansas City mit dem Bistum Kansas City-Saint Joseph liegt im US-Bundesstaat Missouri. Jenseits der Bundesstaatsgrenze direkt angrenzenden, liegt  Kansas City mit dem Erzbistum Kansas City im Bundesstaat Kansas.

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50 Jahre Haft für den Priester, 2 Jahre auf 'Bewährung' für den Bischof und 'lebenslänglich' für die Opfer ...

Shawn Ratigan (50 Jahre Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung, Bischof Robert Finn (2 Jahre Gefängnis auf Bewährung)
Shawn Ratigan (50 Jahre Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung, Bischof Robert Finn (2 Jahre Gefängnis auf Bewährung)

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