Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Ich mache nicht das Licht aus!

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

27. Sonntag im Jahreskreis

 

 

Sonntag,  08.10.2017 ist der 281. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 84 Tage bis zum Jahresende.

8.10.1938: Ein Rosenkranzgebet und die Folgen

Am Abend des 8. Oktober 1938 stürmten und verwüsteten Mitglieder der Hitlerjugend das Erzbischöfliche Palais in Wien. Dort zertrümmerten sie Fenster, zerstörten Gemälde und warfen Möbel zum Fenster hinaus. Gegen sich zur Wehr setzende Bedienstete wurde Gewalt angewendet, der Zeremoniär Franz Jachym wurde im Handgemenge verletzt. Den Sekretär Jakob Weinbacher drohte man aus den Fenster zu werfen, dieser konnte sich jedoch erfolgreich wehren. Später zog die Hitlerjugend weiter am Stephansplatz zum Curhaus, wo Domkurat Johannes Krawarik aus dem ersten Stock in den Innenhof geworfen wurde und sich beide Beine brach. Die zu Hilfe gerufene Polizei traf deutlich verspätet ein, als die gewalttätige Jugend längst verschwunden war. Dem Wiener Polizeipräsidenten Otto Steinhäusl wurde später ein absichtliches Nichteinschreiten vorgeworfen.

7.10.1938: Christus ist unser Führer

Zur Andacht der Jugend beim traditionellen Rosenkranzfest am 7. Oktober 1938 im Dom zu St. Stephan kamen überraschend viele Jugendliche (ca. 7.000, manche schätzten sogar 10.000). Der in seinem Verhältnis zu den Nazis umstrittene Erzbischof von Wien, Kardinal Theodor Innitzer, nahm die Gelegenheit wahr, die Anwesenden aufzurufen, „gerade jetzt in dieser Zeit umso fester und standhafter unseren Glauben zu bekennen, uns zu Christus zu bekennen, unserem Führer, unserem König und zu seiner Kirche“. Augenzeugenberichten zufolge herrschte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kathedrale angesichts der zündenden Predigt eine „unbeschreibliche Stimmung“.Nach der Rosenkranzfeier im Dom gingen die mehreren Tausend Jugendlichen nicht nach Hause, es kam vor der Kirche zu einer spontanen Demonstration. Die jungen Menschen sangen voll Begeisterung am Stephansplatz Kirchenlieder und skandierten vor dem Erzbischöflichen Palais „Wir wollen unseren Bischof sehen!“ (anstelle von „Wir wollen unseren Führer sehen!“).

Politologe hält Woelkis Kritik an Ökumene für wichtig

"Übertünchen nutzt niemandem"

Hier gehen Katholizismus und Protestantismus auf Tuchfühlung. Tatsächlich gebe es aber reale Differenzen zwischen den Konfessionen, so der Politikwissenschaftler Andreas Püttmann. (imago stock&people / Jens Schulze)
Hier gehen Katholizismus und Protestantismus auf Tuchfühlung. Tatsächlich gebe es aber reale Differenzen zwischen den Konfessionen, so der Politikwissenschaftler Andreas Püttmann. (imago stock&people / Jens Schulze)

Der Politikwissenschaftler Andreas Püttmann hat Verständnis für eine kritische Bilanz von Kardinal Woelki zur Ökumene gezeigt. Der Politologe sagte zudem, dass auch das Aussprechen von Differenzen mit dem Islam eher den Dialog fördere.

 

"Die Punkte, die Woelki angesprochen hat, etwa bei der Ehe und Familie oder bei Bioethik, da haben wir ja, tatsächlich auch in der empirischen Sozialforschung sichtbar, konfessionelle Differenzen", sagte der katholische Publizist am Mittwoch im Interview des Deutschlandfunks. Der Kölner Erzbischof hat nach Püttmanns Wahrnehmung keine antiökumenische Gesinnung. Woelki habe aber den Wunsch im Reformationsgedenkjahr, "über den demonstrativen Umarmungen reale Differenzen nicht völlig unter den Tisch fallen zu lassen". Das "Übertünchen von Unterscheiden, das dient letzten Endes niemandem".

Evangelium vom 27 . Sonntag im Jahreskreis

Er wird den Weinberg an andere Winzer verpachten

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder? Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen. Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.

Mt 21,33-44

 

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

zu Matthäus 21,33-44

uch dieses Gleichnis steht in einem zeitgeschichtlichen Kontext der Gemeinde des Evangelisten. Wieder wird eine denkbare Szene aus der Begegnung Jesu mit den religiösen Autoritäten des Judentums genommen, um in die aktuelle Gestimmtheit der Gemeinde zu sprechen. Es kann gut sein, dass das erzählte Gleichnis aus der authentischen Überlieferung Jesu stammt. Die Frage der Historizität tritt in den Hintergrund vor der Aussageabsicht.

 

Als Matthäus sein Evangelium schrieb, gab es noch keine Trennung zwischen Judentum und Christentum. Die matthäische Gemeinde stammt überwiegend aus dem Judentum. Konflikthaft wurde die Beziehung zur jüdischen Synagogengemeinde, weil dort Jesus nicht als der Messias, der Christus Gottes anerkannt war. Wir können uns die Problemlage gut vorstellen: Wie sollte die etablierte jüdische Gemeinde so selbstverständlich einer kleinen Abspaltung ihrer Gruppe, den Jesus-Messias-Anhängern mehr trauen als der eigenen Überlieferung? Nicht nur das Bekenntnis zu Jesus als dem Messias trennte die beiden Lager; die Art, wie Jesus die Tora auslegte und lebte, war vielen etablierten Gläubigen ein wahres Ärgernis. Überfordernd zudem die Vorstellung, dass der Messias einem ächtenden Tod ausgesetzt war – auch das trennend zwischen den Glaubensgemeinschaften.

 

Der Evangelist Matthäus geht in diese Auseinandersetzung. Er greift die religiösen Autoritäten scharf an. Er will damit seine Gemeinde bekräftigen, am Bekenntnis zum Messias Jesus festzuhalten und sich nicht von der jüdischen Gemeinde in Zweifel ziehen zu lassen. Wir heute lesen diese Auseinandersetzung aus der Perspektive der christlichen Gemeinde, die diese Deutung durch den Evangelisten zur Grundlage der eigenen Sicht gemacht hat. Hier liegt wieder eine Vorentscheidung, aus der Perspektive dieses Bekenntnisses verstehen zu lernen. Wie weit die zeitgeschichtliche Konfliktlage uns heute zur Nachdenklichkeit in eigenen Konfliktlagen anregen kann, wird die Auslegung zeigen.

 

Das Gleichnis von den Winzern lässt leicht die Rollen der einzelnen Figuren erkennen. Der Gutsbesitzer steht für Gott. Der Weinberg ist ein vertrautes alttestamentliches Bild für das Volk Israel. Unser Gleichnis nimmt teils wörtliche Bezüge zum Lied vom Weinberg, das Jesaja (Kap 5) verfasst hat. Darin kommt die Enttäuschung des Weinbergbesitzers wehmütig, aber auch entschieden zum Ausdruck über die Fruchtlosigkeit des Wirkens der Winzer. Dramatisch endet der Prophet sein Lied: ‚Denn der Weinberg des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel, und die Männer von Juda sind die Pflanzung seiner Lust. Er hoffte auf Rechtsspruch – doch siehe da: Rechtsbruch, auf Rechtsverleih – doch siehe da: Hilfeschrei!’

 

Auf dem Hintergrund begriffen die Zuhörenden sogleich, dass es um eine existentielle Frage der Beziehung mit JHWH geht. Den Winzern wird die Pflanzung der Lust Gottes verwaltet. Ihre Aufgabe ist es – um auf die Sachebene des Gleichnisses zu wechseln –, das Volk Gottes mit der Weisung Gottes zu begleiten, damit dieses Volk Frucht bringen kann, die dem Reich Gottes dient. Was dem Reich Gottes dient, dient vor allem dem Menschen, denn er soll aus der Beziehung mit Gott die Fülle seines gelingenden Lebens finden. Hilfe, um in diesem Sinne Frucht zu bringen, ist das Leben nach der Weisung Gottes, nach der Tora. Diese Tora verstand sich nicht als Gesetzeswerk, an dem der Mensch sich mühsam abzuarbeiten hatte. Die Tora ist vielmehr als Weisung zu betrachten, wie der Weg gelebter Gottesbeziehung am leichtesten gehen konnte.

 

Das Gleichnis stellt sodann die Geschichte Israels dar: Gott sandte Propheten, die dafür Sorge tragen wollten, dass die Winzer, die religiösen Autoritäten, das Volk zu Gott hin orientierte. Statt die Propheten anzunehmen, haben sie diese mit Gewalt geschunden, einige sogar umgebracht.

 

Im Laufe der Geschichte Israels kamen mehr Propheten. Auch sie wollten das Volk Gott zuwenden, aber die Autoritäten haben auch diese Mahner und Wegweiser geschunden und umgebracht.

 

Mit dem Sohn kommt die Autorität des Weinbergbesitzers selbst. Sollte man denken, dass die so repräsentierte Gegenwart Gottes respektiert werde – aber die Geschichte Jesu zeigt, dass sie – die Autoritäten – ihn umgebracht haben.

 

Das ist der Blick auf die Geschichte Israels, der in diesem Gleichnis die Augen öffnen will.

 

Die Erzählung endet mit einer diese Geschichte Israels bewertenden Frage: ‚Was wird er (der Besitzer) mit jenen Winzern tun?’ Die Antwort bedarf keiner langen Überlegung: Ein solches Verhalten kann der Weinbergbesitzer nicht hinnehmen. Im Text des Matthäus geben die Kritisierten selbst die Antwort: ‚Er wird diese bösen Menschen vernichten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.’ Nicht Israel als Volk wird die Erwählung Gottes abgesprochen. Nur die religiösen Autoritäten werden des Feldes verwiesen. Für Matthäus treten an deren Stelle die, die von Jesus ausgesandt worden sind. Sie sind die, die zu den verloren Schafen des Hauses Israel gesendet sind. Erst gegen Ende des Evangeliums wird die Perspektive auf die ganze Welt geweitet.

 

Das Trennende zwischen Juden und Messias-Jesus-Juden ist die Person Jesu. Der Evangelist unterstreicht im Folgenden die Bedeutung Jesu im Heilsplan Gottes, und dass die jüdische Gemeinde diese Bedeutung verkannt hat. Der Evangelist zitiert aus dem Ps 118: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen.’ Der alles tragende Eckstein ist die Person Jesu. Er hat sich nicht selbst dazu gemacht, ‚vom Herrn ist das geschehen’. Diese einzigartige, wunderbare Besonderheit des Geschenkes Jesu haben die Zeitgenossen Jesu mit eigenen Augen sehen dürfen. Die matthäische Gemeinde darf durch ihr Bekenntnis zum Christus Jesus an diesem wunderbaren Geschenk Anteil haben.

 

Hart ist die Schlussfolgerung, die der Evangelist aus dieser Trennung der jüdischen Synagoge zieht: Die religiösen Führenden haben ihre besondere Berufung verkehrt, sie sind fruchtlos geblieben, um Menschen mit Gott zu verbinden: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt.’ Zeitgeschichtlich wird die Berufung der jüdischen Autoritäten auf die Jünger übertragen. Sie mögen Frucht bringen für die Beziehung der ihnen Anvertrauten zu Gott. Dem Matthäusevangelium ist dieser Aspekt des Fruchtbringens immer sehr wichtig. Zu Gott zu gehören kann demnach nicht ohne Auswirkung auf das Handeln in der Welt sein.

 

Wir brauchen nicht viel Phantasie, um uns auszumalen, wie hart die Konfrontation zwischen den Glaubensbekenntnissen war. Der ‚Eckstein’ wird zur Entscheidung über Leben und Tod. es ist nicht möglich, ihn zu übersehen. Man kann nicht ohne Entscheidung an ihm vorbeigehen. Dass Matthäus die Kraft und Macht des Messias über alles andere erhaben weiß, wird an dem harten Schlusssatz erkenntlich: ‚Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wir er zermalmen.’

 

Der matthäischen Zuhörerschaft sind diese Worte eine starke Ermutigung in einer äußerlichen Unterlegenheit. Zugleich sind es Worte, die über das aktuelle Zeitgeschehen hinaus aufgenommen sein können. Alle zur Gemeinde Gehörenden sind eingebunden in den Sendungsauftrag für die Welt: Dass Jesus als Weisung begriffen wird, wie Gott gegenwärtig sein kann in der Welt. Seine Gegenwart ist Einladung, das gelingende Leben zu finden – im Handeln nach dem Geist Jesu und im immer weiteren Wachsen auf die Gemeinschaft mit Gott hin.

 

In diesem Aspekt öffnet sich die Botschaft jenseits der Zeitgeschichte der Verfassung des Textes.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

08.10.2017 - 15.10.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

27. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10.30 Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

Dienstag

17.00 Uhr Agape-Feier mit Obdachlosen

und allen, die mit Pfr. Schnegg seinen

70 Geburtstag begehen wollen

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

28. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

14.00 Uhr Taufe
des Kindes Thore Nettekoven

 

19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

 

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr

wort + tanz + musik

   

Seit 2001 lesen wir zweimal im Jahr in Sankt Maria in Lyskirchen ein ganzes biblisches Buch. Teile in der jeweiligen Originalsprache. Begleitet von Musik und Tanz. Die Bücher der Offenbarung wirken aus sich – als GottWortErfahrung in die Nacht

Sie sind eingeladen.

Die nächste Lesenacht ist am 18. November 2017 ab 19 Uhr


Sie sind eingeladen

Wie mehrfach angekündigt, feiern wir am kommenden Dienstag zusammen mit Gubbio die alljährliche Agape. In diesem Jahr trifft es sich, dass es zudem der Tag meines 70. Geburtstages ist. Daher sind alle im Ausklang der Agape eingeladen, noch etwas zusammen zu bleiben. Musik wird uns begleiten und wir können noch zusammenstehen und miteinander erzählen. 

 

Ich wurde nach Wünschen gefragt. Mit 70 habe ich mehr als alles, was ich brauche. Ein geschriebenes Wort freute mich. Und wer ein mir wichtiges Anliegen stärken will, dem danke ich für Unterstützung der Agape-Stiftung (Caritasstiftung, Agape, IBAN: DE62 3706 0193 0021 021040

BIC: GENODED1PAX).

Aber: Nichts von all dem muss sein. Danke für ein Gedenken.

Herzlich willkommen alle, die können und mögen. Danke auch all denen, die sich bereit gefunden haben, die Agapefeier vorzubereiten und beim Tischdienst mitzuhelfen.

 

Matthias Schnegg

 

Der 10. des Monats Oktober im Jahr 1947 war ein Freitag und der 283. Tag des Jahres in der 41. Kalenderwoche. Dieses Jahr fällt das Datum auf einen Dienstag.

Tauschen, betteln, fringsen: Menschen stehen Schlange, um Kartoffelschalen gegen Brennholz zu tauschen (Foto von 1947).
Tauschen, betteln, fringsen: Menschen stehen Schlange, um Kartoffelschalen gegen Brennholz zu tauschen (Foto von 1947).

Überwiegend sonnig ist das Wetter im Oktober 1947. Dabei bleibt es recht kühl. Am 10.10.1947 war es doch leicht bewölkt mit etwas Regen bei 11,5 Grad. Die Menschen standen nach dem Hungerwinter 1946/47 wieder vor einem 2. Entbehrungswinter. Durch die tropische Hitze des Sommers 1947 brachte die Ernte nur 40% der erwarteten Erträge.

 

Im Jahre 1947 wurden im alten Bundesgebiet 781.421 Kinder geboren, eines davon, als jüngstes von 6 Kindern, in Dormagen.

 

Die beliebtesten Kindernamen waren bei Mädchen Brigitte und Ursula und bei den Jungs Hans und Peter.

 

Johann Gassen war Bürgermeister von Dormagen +++  Robert Görlinger war Oberbürgermeister von Köln +++  Karl Arnold war Ministerpräsident von NRW +++  Die Bundesrepublik ist noch nicht gegründet (23.05.1949) +++  Pius XII ist Papst der katholischen Kirche +++  Joseph Kardinal Frings ist Erzbischof von Köln

 

"Wer hamstert, gehört ins Zuchthaus, wer nicht hamstert, ins Irrenhaus"

"Wer hamstert, gehört ins Zuchthaus, wer nicht hamstert, ins Irrenhaus": Dieser Spruch machte in den Notzeiten nach dem Krieg die Runde. Hamstern, also aufs Land fahren und dort Besitztümer gegen Naturalien zu tauschen, war streng verboten - wer in eine Kontrolle geriet, musste alles abgeben. Dennoch fuhren die Menschen gerade am Wochenende zu Tausenden zu den Bauern, um ihre letzten Habseligkeiten einzutauschen. Das Foto zeigt "Hamsterer" im Jahr 1946 auf einem Bahnhof.

Hungerwinter: "Fringsen" gegen den weißen Tod

Selbsthilfe: Auf einem Güterbahnhof warten Menschen auf mit Kohlen beladene Güterzüge, um sich selbst zu versorgen (Foto von Januar 1947). Da die Kohlediebstähle besonders im Kölner Raum nach der Silvesterpredigt von Erzbischof Frings sprunghaft angestiegen waren, baten ihn die Militärbehörden, den organisierten Diebstahl öffentlich zu verurteilen. Am 14. Januar 1947 erschien eine offizielle Erklärung des Erzbischofs mit dem Titel "Die Grenzen der Selbsthilfe".

Am Nachmittag des 3. Oktober 2017 spannte sich ein Regenbogen von Ost nach West über das wiedervereinte Berlin: "In Frieden ruhen ist leicht, aber in Frieden leben…?!" (Phil Bosmans (1922 - 2012), belgischer Ordenspriester).

PS: Wenn es noch interessiert ...

Sonntag, 8. Oktober 2017 um 6.30 Uhr

Die aufgehende Sonne bescheint Sankt Peter und der Mond will noch nicht weichen ...

Momente in Rom - Grüße aus Rom

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 25 Grad nimmt die Engelsburg denTouristentrubel zu ihren Füssen sehr gelassen hin.

'Morgen'Vollmond über dem Vatikan

Blick durch den Borgo Pio am Samstag, 7.10.2017
Blick durch den Borgo Pio am Samstag, 7.10.2017

Den Petersdom zu besuchen ist in dieser Zeit, der erhöhten Sicherheitskontrollen zu einer Geduldsprobe geworden. Wer nicht 2 oder 3 Stunden in der Schlage stehen möchte, muss früh aufstehen. Spätestens zwischen 7 und 7.30 muss man vor Ort sein. Entschädigt wird man dann aber auch gelegentlich durch ein schönes Bild. Am Samstagmorgen zeigte sich der Vollmond über dem Vatikan beim Gang durch den Borgo Pio.

Drei Altäre, drei Messfeiern, eine Gemeinde?

Auch das erlebt ein Besucher beim frühen Besuch des Petersdom: Drei Altäre, drei Messfeiern, aber nur eine Gemeinde?

Zum Schluss: Rom zeigt sich transparent

In Zeiten der erhöhten Sicherheitsanforderungen zeigt sich Rom transparent. Alle Abfallbehälter der Stadt wurden umgerüstet. Die Ummantelung bei den Abfallbehälter wurden entfernt und nun warten transparente Mülltüten auf ihre Nutzung, nicht schön, aber vielleicht notwendig ...