Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

7. Sonntag der Osterzeit 2016

 

 

Sonntag, den 8. Mai 2016
Der 8. Mai ist der 129. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 217 Tage bis zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

8.5.1945: Deutschland kapituliert

"Wir Endesunterzeichneten, die wir im Namen des deutschen Oberkommandos handeln, erklären die bedingungslose Kapitulation aller unserer Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft sowie aller übrigen Streitkräfte, die zur Zeit unter deutschem Befehl stehen vor dem Oberkommando der Roten Armee und gleichzeitig vor dem Oberkommando der alliierten Expeditionsstreitkräfte. Unterzeichnet am 8. Mai 1945 in Berlin. Im Namen des deutschen Oberkommandos: Keitel, Friedeburg, Stumpf (...)", was der Sprecher des Reichsrundfunks am frühen Morgen des 9. Mai 1945 in dürren Worten bekannt gab, war das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa.

55 Mio. Tote

Einen Tag nach der bedingungslosen Kapitulation wurde im Reichssender Flensburg - in Flensburg residierte Großadmiral Dönitz, der bis zum 23. Mai noch amtierender Reichskanzler war - der letzte Wehrmachtsbericht angekündigt, der den heldenhaften Kampf der letzten deutschen Truppenverbände an der Weichselmündung lobte.

 

Was alle Wehrmachtsberichte verschwiegen hatten, wurde nach dem 8. Mai 1945 allmählich klar. Neben den ungeheuren materiellen Schäden und den Zerstörungen unwiederbringlicher Kunstwerke hatte dieser große Krieg nicht weniger als 55 Mio.. Menschenleben gefordert.

Papst Franziskus erhält Karlspreis

„Was ist mit dir los, humanistisches Europa, du Verfechterin der Menschenrechte, der Demokratie und der Freiheit? Was ist mit dir los, Europa, du Heimat von Dichtern, Philosophen, Künstlern, Musikern, Literaten“?

Die Ansprache des Papstes bei der Verleihung des Karlspreises, am 6. Mai 2016, im Vatikan im Wortlaut:

 

Sehr verehrte Gäste, herzlich heiße ich Sie willkommen und danke Ihnen, dass Sie da sind. Ein besonderer Dank gilt den Herren Marcel Philipp, Jürgen Linden, Martin Schulz, Jean-Claude Juncker und Donald Tusk für ihre freundlichen Worte. Ich möchte noch einmal meine Absicht bekräftigen, den ehrenvollen Preis, mit dem ich ausgezeichnet werde, Europa zu widmen: Wir wollen die Gelegenheit ergreifen, über dieses festliche Ereignis hinaus gemeinsam einen neuen kräftigen Schwung für diesen geliebten Kontinent zu wünschen.

 

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Kommentar: Der Traum des Papstes von Europa

Das war die bisher außergewöhnlichste Verleihung eines Karlspreises überhaupt. Nicht nur aufgrund des Schauplatzes Rom, sondern vor allem wegen der Rede des Preisträgers Papst Franziskus, meint Christoph Strack aus Rom.

 

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Vor 20 Jahren starb der belgische Konzilsvater Leo Suenens

"Loyalität ist mehr, als nur den Takt zu halten"

Wer die Kurie angreift, bekommt Gegenwind. Franziskus hat das in den vergangenen Jahren in Kauf genommen. Einer, der einst verblüffend ähnlich klang wie der heutige Papst, war ein fast vergessener Kardinal aus Belgien.

 

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Volk Gottes ohne Flucht nicht denkbar

„Der Fremde“ aus Sicht des Alten und Neuen Testaments

"Das Thema der Fremden durchzieht die gesamte alttestamentliche Literatur. Die hebräische Bibel ist ein Buch der Fremde.“ Man müsse damit rechnen, dass etwa 80 Prozent aller Texte des Alten Testaments in der Fremde – im Exil – entstanden sind. Darauf wies der Bonner Alttestamentler Professor Dr. Ulrich Berges in seinem Redebeitrag zur Ringvorlesung „Flucht, Migration, Integration“ hin.

 

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Sie sollen eins sein, wie wir eins sind; sie sollen vollendet sein in der Einheit

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.

 

Joh 17, 20-26

 

Lesung aus der Offenbarung des Johannes

Komm, Herr Jesus!

Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Selig, wer sein Gewand wäscht: Er hat Anteil am Baum des Lebens, und er wird durch die Tore in die Stadt eintreten können. Draußen bleiben die »Hunde« und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut. Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das, was die Gemeinden betrifft. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern. Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme. Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens. Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. – Amen. Komm, Herr Jesus!

 

Offenbarung 22,12-20

 

Komm! (zu Offenbarung 22,12-20)

Mit diesem Textabschnitt sind wir an das Ende der Offenbarung des Johannes gelangt. Im Hintergrund dieses Buches denken wir die Bedrängnis der Hörerschaft mit. Zur Zeit der Abfassung waren es vor allem die Bedrohungen durch kaiserliche Anordnungen zur Verehrung und durch Verfolgung all derer, die der Gottheit des Kaisers nicht huldigen wollten. Für uns sind Erfahrungen zugrunde zu legen, in denen wir die ganze abgründige, unbeeinflussbare Ohnmacht an Lebenserfahrungen machen. Vorausgesetzt ist, dass wir Gott glauben. Ohne ein Vertrauen in die Existenz Gottes ist ein biblisches Buch bestenfalls literarisch interessant. Die Absicht der Offenbarung aber ist die Ermutigung, der Zusage Gottes zu trauen, auch in den bedrohlichen Erfahrungen des Lebens.

 

Unsere Perikope führt auf das Ende des Buches hin. Zu erwarten ist so etwas wie eine letzte Ermutigung und eine Bekräftigung, standhaft in diesem Zutrauen auf Gottes Lebenskraft zu bleiben. Am Ende des Buches hat sich die Bedrohungslage für die Hörerschaft nicht aufgelöst. Aber die Worte der Offenbarung liegen dazwischen – Worte des Zuspruchs, ohne die Gewalt der Gefährdung damit klein zu reden. Der Buchschluss lässt den zu Wort kommen, der diesen Worten des Zuspruchs eine erfüllbare Gültigkeit verleiht. Der in der Gegenwart Gottes erhöhte Jesus Christus spricht: Siehe, ich komme bald, und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht. Voll Zuversicht darf der Glaubende auf den Christus Jesus schauen. Er erscheint als Herr über die Geschichte (er öffnet die sieben Siegel des Buches), er erscheint als Herr der Welt- und der persönlichen Lebensgeschichte. Der Lohn ist die Frucht des bleibenden Vertrauens. Der Lohn ist die endgültige, nicht mehr zu nehmende Gemeinschaft mit Gott. Dabei spielt das Werk des Glaubenden eine Rolle. Er wird sich in der Nachfolge des Messias Jesus bewährt haben, selbst in den Herausforderungen der Notzeit.

 

Wir hören erneut die Zuschreibungen, die eigentlich nur Gott gelten: das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Mit diesen Titeln unterstreicht der Verfasser der Offenbarung, was in seinem ganzen Brief schon zu erkennen war: Es gibt eine Einheit zwischen Gott und seinem Messias. Gott hat seine Herrschaft seinem Gesalbten übertragen. Mit dem Christus Jesus vollendet sich die Gottesherrschaft. Mit dem Kommen des Messias ist die Heilszeit für die Gemeinde eingetreten.

 

Daher schließt sich nun für die glaubende Gemeinde die siebte Seligpreisung dieses Buches an (bisherige Seligpreisungen 1,3; 14,13; 16,15; 19,9; 20,6; 22,7). Zu beglückwünschen ist die Gemeinde, die das Lebensziel erreicht hat. Das Gewand ist das Taufkleid und damit das Geschenk der Taufe. Selig, wer durch diese sakramentale Jesu-Christus-Verbindung mit dem Heiland verbunden ist, denn er ist – nach der Verkündigung des Sehers Johannes – in der heilenden Gemeinschaft mit Gott. Der Baum des Lebens beschreibt die Auflösung der Ursprungsgeschichte, in der der Baum der Erkenntnis als Symbol der Gottesentfremdung dargestellt ist. Die Entfremdung ist dem Glaubenden aufgelöst: Er wird durch die Tore der Stadt eintreten können. Das himmlische Jerusalem ist der Ort, an dem Gott inmitten der Menschen Wohnung genommen hat. Es ist die ersehnte Erfüllung, in der unzerstörbaren Gemeinschaft Gottes aufgehoben zu sein.

 

Der Vers 15 stellt dem ein mahnendes Gegenbild in Aussicht: Es reicht nicht, das Gewand der Taufe angenommen zu haben. Das Leben in seiner Hinordnung auf Gott und seinen Messias Jesus muss sich bewährt haben. Draußen bleiben die ‚Hunde’ und die Zauberer. Keinen Zugang zur ewigen Gemeinschaft mit Gott haben all die, die sich von ihrem Christus abgewendet haben, die sich den kaiserlichen oder anderen Götzenkulten hingegeben haben. Ebenso kommen in den Blick all die, die in ihrem Lebenswandel sich nicht an der Liebe Gottes, an der durch den Christus Jesus vorgelebten Liebe orientiert haben. Der Verfasser der Offenbarung führt auf, was in der damaligen Zeit die klassischen Erscheinungsformen eines wider Gottes Anspruch gerichteten Lebens beschrieb: Unzucht, Mord, Götzendienst, Lüge.

 

Diesem mahnenden Gerichtsspruch fügt sich nun wieder eine Autoritätsbeschreibung des Christus Jesus an. Er gilt als der Offenbarer dieser Schrift (1,1). In der Autorität Gottes selbst hat er seinen Engel gesandt, damit die Gemeinden in all ihrer Not die Perspektive des heilsamen Endes der Bedrängnis erfahren mögen.

 

Wieder begegnen wir der Untermauerung der Autorität dieses Jesus, der als Christus in der Gegenwart Gottes lebt: Er ist die Wurzel und der Stamm Davids. Damit spielt der Verfasser der Offenbarung auf die Verheißungen des Jesaja-Buches (11,1-10) an. Der dort zu erwartende Messias ist demnach in Jesus offenbart. Ein weiteres messianisches Wort des Sehers Bileam wird mit Jesus verbunden: Er ist der strahlende Morgenstern, die Erfüllung jener Verheißung, dass über Jakob dieser Stern der Verheißung der göttlichen Gegenwart aufgegangen ist (Num 24,17).

 

Die Verkündigung des Buches spitzt sich nun zu. Immer drängender begegnen wir dem Wort komm! Es ist der Sehnsuchtsruf derer, die in der Finsternis ihrer Lebenssituation sind. Es ist aber auch der Dialog, der von der Seite des Himmels diesen Sehnsuchtsruf erwidert und ebenso ruft: Komm!

Der Geist hier ist der mit dem Himmlischen verbundene Anteil des Sehers. Die Braut ist das himmlische Jerusalem, der Ort der zu erwartenden Vollendung. Es geht um das endgültige, machtvolle Kommen des Heilands, des Christus Jesus, um die Vollendung zu vollziehen.

 

Wie bedeutsam so ein gegenseitig sehnender Ruf sein kann, vermögen vermutlich nur Menschen zu begreifen, die diese Dunkelheit der Not kennen, diesen lechzenden Ruf, die Finsternis möge ein Ende finden. Es geht hier um eine Finsternis, die sich durch menschliches Tun nicht auflöst – so zumindest dann das subjektive Empfinden dessen, der sich in dieser Not eingeschlossen weiß.

 

Die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde in unserem Text beantwortet den Ruf aus den Himmeln mit dem bekräftigenden: Komm! Jetzt kommt dann auch noch einmal zur Sprache, woher das Drängen seinen Ursprung hat. Es ist der Lebensdurst, der ungestillt ist – wie eine ausgedorrte Kehle, der kein Wassertropfen zugestanden ist.

 

Und die Verheißung des Christus: Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens! Dieses Leben erhaltende Wasser ist die Gegenwart Gottes und die Gegenwart des Christus. Die Propheten haben diesen Leben tragenden Strom des Wassers aus dem wiederhergestellten Jerusalem erwartet (Sach 14,8). Die Offenbarung des Johannes bindet diese Erquickung des so ausgedörrten Lebens an die Person des Christus Jesus. Das neue Jerusalem braucht keinen Tempel mehr, denn Gott ist in seiner Mitte. Das, was Leben wieder aufrichtet, ist das Vertrauen in den Christus. Denn er ist dieses Wasser des Lebens.

 

Die Verse 18 und 19 wollen die Unveränderbarkeit des Offenbarungstextes sichern. Damit folgen sie einer literarischen Form, die in der Antike nicht fremd war. Um den Inhalt des Buches nicht zu verwässern oder nach eigenen Interessen umzugestalten, haben die Autoren eine Mahnung eingeschrieben, diesen Text nicht zu verändern – unter Androhung des Entzugs der endgültigen Gottesgemeinschaft.

 

Mit dem Vers 20 kommt die große Offenbarung des Johannes zu ihrem Ende und Höhepunkt. Wir sehen die, die dieses Buch gelesen haben. Es sind Menschen in auswegloser Not der Bedrohung ihres Lebens. Es sind Menschen, die sich Zerstörungen ausgesetzt sehen, denen sie nichts entgegenhalten können. Es sind Menschen, die in ihrem Vertrauen auf die Kraft Gottes ohnmächtig geworden sind. Ihnen ist diese Schrift gewidmet, dass sie Zuversicht und Trost finden. Nicht als Vertröstung, sondern als Trost in die im Moment nicht auflösbare Situation ihres Daseins.

 

Das letzte Wort hat der Christus, der, von dem das Heil und die Heilung zu erwarten sind. Er sagt: Ja, ich komme bald! Wie gewaltig kommen solche Worte in der Not an. Bei manchen von uns wird es umso schmerzlicher ankommen, weil die Not dann doch weiter durchlitten werden muss. Der Seher der Offenbarung geht davon aus, dass das letzte Heil alleine von Gott kommt – in der Weltzeit oder in der Vollendung der Weltzeit. Wir sind da oft drängender, dass sich jetzt beweise, dass etwas dran ist an dieser Zusage. Der Seher und seine Gemeinde waren da vermutlich vertrauender. Ihr Antwort auf all diesen Zuspruch: AMEN! Komm, Herr Jesus! – auf aramäisch: Maranatha!

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Woche vom 

08.05.-15.05.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

7. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als Sechswochenamt für

Kollekte für St. Kyrill in Damaskus

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

Samstag:

12.30 Uhr Trauung des Brautpaares

Jeannine Nettekoven und Florian Lucks

PFINGSTEN

Sonntag:

19.00 Uhr Hochamt zum Pfingstsonntag

Kollekte: Renovabis

KOLLEKTE an PFINGSTEN

Jahresthema 2016

Jung, dynamisch, chancenlos? Jugendliche im Osten Europas brauchen Perspektiven!


Fortsetzung Hirtenwort-Impulse am 22. Mai 2016

Am 3.4. haben wir ein erstes Treffen Interessierter gehabt, um die Fragestellung des Fastenhirtenwortes unseres Erzbischofs miteinander zu diskutieren. Es ging schließlich um die Frage, wie wir uns – sehr individuell – eine ‚gute Kirche’ der Zukunft vorstellen. Das Ergebnis zeigt kostbare Verbundenheit mit der Kirche und einige Bereitschaft, das Leben der Gemeinde nicht vorwiegend von einem Priester abhängig zu machen. Dabei sind wir auf Ideen gekommen, die in der Regel sich im Rahmen dessen befinden, was wir als Kirche kennen oder einmal gekannt haben.

 

Es steht zu vermuten, dass die Zukunft uns noch ganz andere Überlegungen abverlangt – nicht im Defizitblick, sondern gerade in der Ermutigung, neu und bisher vielleicht noch nicht praktiziert zu denken.

Unser erster Austausch Anfang April hat uns Wünsche und Vorstellungen finden lassen. Heute lade ich Sie – zusammen mit dem Moderator unseres Gesprächs, Marcus Siebolds – zu einem weiteren Treffen ein. Vielleicht finden wir eine weitere Spur, die uns zum neuen Denken über das Kirchesein führt. Einer der Teilnehmenden am Austausch im April schrieb, dass er überzeugt ist, dass das Neue schon sichtbar sei, dass wir es aber noch nicht wahrnähmen. Das kann eine spannende Perspektive öffnen.

 

Daher die Einladung zu einem weiteren Gespräch. Ausdrücklich und erwünscht können auch Menschen dazu stoßen, die im April nicht dabei waren. Auch jüngere Generationen, um deren Zukunftskirche es noch eindeutiger geht, sind natürlich auch sehr willkommen.

 

Nächstes Treffen: Sonntag,

22. Mai um 16.30 – 18.30 Uhr

im Pfarrsälchen.

NÄCHSTE LESENACHT IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016 ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN II. TEIL ...

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gottesdienst im Gubbio

Gottesdienst zum Pfingstfest

Feier der Heiligen Messe am Samstag, den 14.05.2016 um 17:00 Uhr

Anschließend Begegnung mit den Maltesern.


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Bilanz der ‚Fußwaschung’

Kuchen in der Küche des NOTEL
Kuchen in der Küche des NOTEL

Am 1. Mai endete die Zeit des Sonn- und Feiertagscafés für obdachlose Drogenabhängige. Seit 1.11. war zu allen Sonn- und Feiertagen nachmittags geöffnet, um sich aufzuwärmen und vor allem sich verköstigen zu lassen. Eines unserer Zeichen des Auftrages zur Fußwaschung ist die Kollekte am Gründonnerstag, die mithilft, dass dieses so nützliche Angebot sein kann. Hier wirken die Kommunität Kosmas und Damian mit dem NOTEL und vielen Ehrenamtlichen zum Wohle Armer lebendig zusammen. In Zahlen hieß diese Saison: 1021 Besucher, 340 Liter Kaffee, 143 Kuchen, 884 Portionen warmes Essen, 649 Würstchen ... ein nachdrückliches, sehr dankbar angenommenes Zeichen der Fußwaschung. Danke allen, die dies mit ermöglicht haben.

 

Die Lust auf Kuchen bleibt bei den Gästen des NOTELS. Daher dürfen die auch gerne weiter mitgebracht werden, auch wenn die Café-Saison beendet ist.

 

MarienSchmuck

  • Wieder ist die Schiffermadonna zum Marienmonat festlich geschmückt. Herrn Marx und seinen Helfenden herzlichen Dank für dieses Geschenk des besonderen Schmucks – auch in diesem Jahr.

 

PfingstFeier

Am kommenden Sonntag endet unsere Feier der 50 Tage Ostern. Pfingsten ist die Bezeichnung des 50. Tages. Wir begehen ihn wieder feierlich – mit festlichem Gottesdienst, mit Musik, mit Tanz. Wer mag, kann sich im Zeichen der Salbung der Zusage der Lebenskraft Gottes, des Heiligen Geistes vergewissern. Herzlich willkommen, die 50-tägliche Osterfeiern in diesem festlichen Rahmen miteinander abzuschließen.

Ausstellung und Konzert

Auf der Nordempore steht den Mai über die feine Ausstellung von Marga Wagner. Freitags, samstags und sonntags kann sie zwischen 15 und 18 Uhr besucht werden. Der Zugang ist über die Treppe neben der Schiffermadonna.

 

Am Pfingstmontag wird zur klein-feinen Ausstellung auch ein fein-kleines Konzert auf der Nordempore inmitten der Ausstellung sein mit Ulrich Cordes (Tenor) und Frank Stanzel (Harmonium) mit Werken von J. Hayden, C.P.E. Bach und Th. Dubois. Da die Empore keine allzu große Zahl an Zuhörende aufnehmen kann, müssen einige evtl. auf der Orgelempore oder unten im Kirchenschiff dem Konzert lauschen. Beginn nach der Abendmesse gegen 20.15 Uhr.

 

Kollekten

  • Am vergangenen Sonntag haben wir zum LYSKIRCHENSonntag 734,72 € zusammengetragen. Von Herzen Dank für diese immer wieder gezeigte Bereitschaft des Mittragens auch auf dieser Ebene.
  • An diesem Sonntag halten wir eine Sonderkollekte für St. Kyrill in Damaskus. An diesem Sonntag wird Pater Aboud wieder den Abendgottesdienst mit uns feiern. Danke für das, was wir zur Linderung der dort leider bleibenden Kriegsnot zusammentragen können

 

  • Am Sonntag nach Pfingsten halten wir eine Türkollekte für das Müttergenesungswerk.

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Der Erzbischof sorgt vor

"Mensch bedenke, dass du sterblich bist"

Erzbischof Wolfgang Haas, für ihn wurde aus dem Dekanat Vaduz 1997 das Erzbistum Vaduz geschaffen
Erzbischof Wolfgang Haas, für ihn wurde aus dem Dekanat Vaduz 1997 das Erzbistum Vaduz geschaffen

Ach, Erzbischof Wolfgang Haas hat es doch schwer. Seit 1997 ist er nun Erzbischof des Erzbistum Vaduz. Das jetzige Erzbistum Vaduz war bis 1997 ein Dekanat mit ca. 27.000 Katholiken des Schweizer Bistum Chur. Die Kirche von Vaduz, St. Florin ist eine ganz einfache neogotische Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert. Natürlich wußten die Erbauer der Pfarrkirche nicht, dass diese mal zu einer Kathedrale erhoben werden würde und Sitz eines amtierenden Erzbischofs sein wird. So fehlt dieser Kirche natürlich die notwendige Infrastruktur, wie sie in jeder Bischofskirche vorhanden ist und dazu gehört dann auch die Grablege der verstorbenen Bischöfe. Das will jetzt der erste amtierende Erzbischofs dieses Minibistums ändern. Für 130.000 Franken wird nun in der Kirche eine Beerdigungsstätte für ihn geschaffen.

Als die katholische Welt noch in Ordnung war: Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein bekommt von Erzbischof Haas die heilige Kommunion.
Als die katholische Welt noch in Ordnung war: Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein bekommt von Erzbischof Haas die heilige Kommunion.

1997 hatten sich die Katholiken des Bistums Chur sich stark gegen ihren damaligen Ortsbischof Wolfgang Haas aufgelehnt. Rom war in Not, was tun mit dem ungeliebten Bischof? Die Kurie kam dann auf die seltsame Idee aus dem Dekanat Vaduz, das zum Bistum Chur gehörte, eine eigenes Bistum mit 27.000 Katholiken zu machen, ja nicht nur ein eigenes Bistum, sondern sogar ein Erzbistum, so dass Wolfgang Haas sich ab da Erzbischof nennen durfte.

Die FARBENWELT des Lebens ist nicht sein Thema
Die FARBENWELT des Lebens ist nicht sein Thema

Der Kirchenchor von Vaduz weigerte sich 1997 an der Amtseinführung des Erzbischofs teilzunehmen, die Bauern wollten ihn mit Gülle vertreiben. Nur der Fürst von Liechtenstein stand hinter ihm, aber auch das ist Vergangenheit. Seit auch in Liechtenstein liberalere Gesetzte des Miteinander Lebens in Kraft traten, weigert sich der homophobe Erzbischof an den Feierlichkeiten des Fürstentums teilzunehmen. In Liechtenstein ist die Katholische Kirche Staatskirche.

Die Welt des Wolfgang Haas
Die Welt des Wolfgang Haas

Sorry, Herr Erzbischof Corrado Lorefice

Am vergangenen Sonntag an dieser Stelle noch über den Erzbischof auf dem Rad in der Kathedrale von Palermo gelästert, ist doch der neue Erzbischof von Palermo ein Mann, den sich lohnt im Auge zu behalten ... Sorry, Herr Erzbischof!

Corrado Lorefice

Der Priester der Armen ist neuer Erzbischof von Palermo.

Corrado Lorefice, der Priester der Armen ist neuer Erzbischof von Palermo.
Corrado Lorefice, der Priester der Armen ist neuer Erzbischof von Palermo.

"Einer, der wie Jesus auf der Straße predigt." Solche Sätze über Corrado Lorefice zeigen: Man hat gewisse Erwartungen an ihn. Vor allem ganz oben. Papst Franziskus hat den 53-Jährigen jetzt zum Erzbischof von Palermo ernannt und damit zum Oberhaupt einer Diözese mit 900 000 Menschen, die für die Kirche eine Herausforderung ist. Lorefices Berufung überrascht, er ist ein Außenseiter der Kirchenhierarchie, hat nicht die Karriere gemacht, die sonst zum Amt eines Erzbischofs führt. Er ist zwar promovierter Theologe, hatte es aber nicht zum Bischof gebracht. Zuletzt war er, nicht weit von seinem Geburtsort Ispica, Erzpriester in Modica, einer der fantastischen Barockstädte im Südosten Siziliens, berühmt für ihre Schokoladenkunst.

 

Dass Franziskus ihm vertraut, folgt genau der Vision, die dieser Papst von seiner Kirche hat. Nah bei den Armen, den Beladenen soll sie sein, mutig und solidarisch. Und klar positioniert gegen die Mafia. Der neue Arcivescovo Lorefice, der die blauen Augen hat, die die Normannen so manchem Sizilianer hinterlassen haben, passt da bestens. Er ist einer, der mit allen redet. In Modica predigte er auch auf der Straße, er sagte der kriminell organisierten Prostitution den Kampf an.

 

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