Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
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    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

4. Sonntag der Osterzeit

 

 

Sonntag,  7. Mai 2017 ist der 127. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 238 Tage bis zum Jahresende.

7.5.1948: Erster Europa-Kongress

Am 7. Mai 1948 fand im niederländischen Den Haag der erste Europa-Kongress statt. Ziel der Veranstaltung mit mehreren Hundert Teilnehmern war die Vereinigung verschiedener europäischer Bewegungen und die Stärkung der Rolle Europas in der Welt. Den Vorsitz des Kongresses hatte der ehemalige britische Premier Winston Churchill inne. Als Konsequenz aus dem Zusammentreffen wurde später der Europarat ins Leben gerufen und die ebenfalls bis heute bestehende Europäische Bewegung gegründet. Hauptdiskussionspunkt des Treffens war, die Abtretung staatlicher Souveränität an übergeordnete europäische Institutionen. An dem Treffen nahmen neben Churchill auch Konrad Adenauer und Robert Schuman teil.

"Marine Le Pen hat etwas erreicht, das ihrem Vater verwehrt geblieben ist: Legitimität",

stellt die Zeitung EL PERIODICO DE CATALUNYA aus Barcelona fest. "Viele Wähler der Linken werden aus ideologischen Gründen nicht für Macron stimmen. Der in der ersten Runde unterlegene Kandidat der radikalen Linken Mélenchon hat seine Wähler aufgefordert, sich lieber zu enthalten oder zu Hause zu bleiben, als die Stimme dem früheren Wirtschaftsminister zu geben. Das aber ist ein gefährliches Spiel. Da es sich um eine Stichwahl handelt, gibt es keinen Spielraum für irgendwelche Nuancen: Es geht um alles oder nichts. Gewiss, viele werden nur aus Angst für Macron stimmen, nicht aus Überzeugung. Die sozialen Verwerfungen in Frankreich erklären den Aufstieg von Marine Le Pen, und Macron mag einen Bruch mit dem traditionellen Parteiensystem darstellen. Aber seine Vorschläge sind eine Antwort auf die Probleme des Landes, während Le Pen nur Fremdenfeindlichkeit zu bieten hat."

PS: Bei der Präsidentschaftswahl 2002 sprach sich die französische Bischofkonferenz noch eindeutig gegen Jean-Marie Le Pen aus. 2017 erklärt sich die Bischofskonferenz für neutral und Umfragen haben ergeben, dass die Mehrheit der Katholiken in Frankreich für Marine Le Pen stimmen werden.

Für viel traditionalistische französische Katholiken eine Hoffnungsträgerin, Jean-Marie Le Pens Enkeltochter: Marion Maréchal-Le Pen

Marion Maréchal-Le Pen „die Fromme“  bei einer ihrer Wallfahrten
Marion Maréchal-Le Pen „die Fromme“ bei einer ihrer Wallfahrten

Die Nichte überholt rechts

Sie ist jung, katholisch und, wo das überhaupt möglich ist, noch radikaler als die Parteichefin: Marion Maréchal-Le Pen ist die Aufsteigerin im Front National.

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Ich bin die Tür zu den Schafen

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

 Joh 10, 1-10

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

Abgrenzung   (zu Johannes 10,1-10)

Wir müssen nicht darüber hinweggehen, dass das Johannesevangelium deutliche Züge der zeitgeschichtlichen Auseinandersetzung widerspiegelt. Es ist die Abgrenzung zur Synagoge, die repräsentiert wird durch ‚die Pharisäer’ oder ‚die Juden’. Abgrenzungen schneiden scharfe Konturen, um unverwechselbar zu sein. Da unsere Zeitgeschichte anderen Fragen nachgeht, werden wir vielleicht weniger trennscharf denken. Das Ziel ist, wie Menschen ‚Leben’ finden. Im biblischen Sprachgebrauch ist das untrennbar mit der Beziehung zu Gott verbunden. Entscheidend wird daher der Weg, wie wir in eine solche Gottesbeziehung hineinwachsen können, um Anteil zu haben an dem göttlichen, unendlichen Leben in Fülle. Dieses Ziel können wir Heutigen auch im Blick haben, ohne dabei scharfe Ausgrenzung mit Alleinanspruch tätigen zu müssen.

 

Die Hirtenrede des Johannesevangeliums schließt unmittelbar an die Geschichte von der Heilung des Blinden an (Kap 9). Beide Kapitel – 9 und 10 – gehören inhaltlich eng zusammen, selbst wenn sie thematisch (Blindenheilung und guter Hirte) keine Verbindung vermuten lassen. Das Verbindende ist auf der einen Seite das negative Verhalten der Pharisäer, die den geheilten Blinden wegen seiner Jesus Christus-Beziehung aus der Glaubensgemeinschaft, der Synagoge, ausschließen; als Gegenbild dazu Jesus, der Christus, der in die Weite führt, in das ewige Leben. Da gibt es keine Ausgrenzung, sondern unendliche Weite: Fülle des Lebens.

 

Unser Textabschnitt greift diese Thematik auf, indem er von ‚Dieben und Räubern’ spricht. Gemeint sind die Pharisäer aus dem vorherigen Kapitel. Sie sind wenig lernfähig, denn im Vers 6 wird ihnen bescheinigt, dass sie die Gleichnisrede Jesu zum Bild des Hirten und der Herde und der Tür nicht verstanden haben. Die Bildhälfte der Gleichniserzählung lässt an einen Pferch denken, in dem verschiedene Kleinherden über Nacht behütet werden. Die Gefahr von Dieben und Räubern ist eine reale Erfahrung. Darum bedarf es auch eines Türhüters, damit gesichert werden kann, wer Zutrittsrecht hat und wer nicht. Die Kleinherden folgen einem Instinkt: Sie kennen die Stimme des Hirten, zu dem sie gehören. Instinktiv, zur Sicherung des Lebens, folgen sie einzig dieser Hirtenstimme. Sie schrecken zurück, wenn eine fremde Stimme sie weglocken will. Das mag als Vorstellung der Szene hilfreich sein, von der das Gleichnis spricht.

 

Neben diesem Gleichnisbild steht das Thema, das den Autor des Evangeliums bewegt: Da sind Gruppen – wie die Pharisäer –, die Anspruch erheben, die Glaubenden zu Gott zu führen. Sie wollen das tun mit ihren Vorstellungen und ihren Regelwerken. In der Auffassung des Autors führen diese Regelwerke in die Irre und Enge. Da ist nicht Mehrung des Lebensraumes zu erwarten, sondern Einengung. Diese dient nicht einer wachsenden Beziehung zu Gott, sondern einzig der Machtbefriedigung der religiösen Herrscher. Der Evangelist will seine Gemeinde warnen, sich falschen Heilsversprechen zu unterwerfen. Gerade in verunsicherten Zeiten sind Menschen anfällig, solchen strikten Heilsverkündern nachzulaufen. Es erscheint ja einfacher, sich in ein enges Gefüge von Fremdbestimmung einzubringen, als mit der Belastung eines freien, selbst verantworteten Lebens umzugehen. Wir kennen so etwas ja auch: In Krisen verlockt es, sich einem vermeintlich starken Menschen zu unterwerfen. Das sieht so aus, als könne da Sicherheit erkauft werden.

 

Der Evangelist stellt nun Gleichnisrede und diesen Zustand der Glaubenden seiner Gemeinde in Beziehung zueinander. Bei einem Gleichnis im strengen Sinne (als literarische Form gemeint) geht es um einen einzigen Punkt, an dem sich das Bild und die konkrete Sachlage des Zuhörenden treffen. In unserem Beispiel ist es der Aufruf, sich nicht wegreißen zu lassen, sondern seinem nüchternen Verstand – in der Sprache der Tierwelt: seinem natürlichen Instinkt – zu trauen. Der Vers 5 des Gleichnisses benennt diesen verbindenden Punkte von Bild und Sache: ‚Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.’

 

Der zuhörenden Gemeinde sagt der Evangelist: Ihr wisst, zu wem ihr gehört: zu Jesus, dem Christus. In der Bedrängnis seid ihr in der Gefahr, doch anderen Heilsversprechen zu folgen – wie z. B. derer der Pharisäer. Aber sie sind wie die Diebe, die Räuber, die Fremden, denn sie haben nicht euer Wohl im Sinn, sondern einzig ihren eigenen Vorteil. Die gerade vorher erzählte Geschichte von der Heilung des Blinden hat dies ja erwiesen: Weil dieser Geheilte sich nicht beeinflussen ließ, Jesus abzuqualifizieren, haben sie ihn aus der Gemeinschaft verstoßen. Ihnen liegt nicht an dem Einzelnen, sondern an der Gemeindisziplin.

 

Nachdem der Evangelist diese Rätselrede, das Gleichnis, erzählt hat, stellt er etwas sarkastisch fest: Die Angesprochenen, die Pharisäer’, verstehen gar nichts. Als heute Zuhörende dürfen wir den Kreis derer, die nichts verstehen, erweitern...

 

Mit den Versen 7-10 (in unserem Ausschnitt des Textes, der eigentlich bis Vers 18 geht) erfolgt nun eine Deutung des Gleichnisses durch den Autor. Mag man als Gutwilliger im Sinne des Evangelisten das Gleichnis als Aufruf zum Vertrauen auf das rechte Empfinden haben, so wird gerade für diese Hörerschaft nun ausgebreitet, um was es eigentlich geht. Warum sollen Menschen sich auf den Christus Jesus verlassen, ihm ihren ‚Instinkt in Glaubensfragen’ zubilligen?

 

Das Ich-bin-Wort steht nun im Mittelpunkt. Das Johannesevangelium kennt diese literarische Eigenart der Ich-bin-Worte. Sie stehen immer eng im Kontakt zur Umfelderzählung. Sie haben letztlich den Appell eines entscheidenden Handelns beim Hörenden zur Folge. Wenn Jesus die Tür zum Leben ist, dann gilt es, mit Entschiedenheit diesem einen und einzigen Weg zu folgen – und sich nicht weglocken zu lassen von anderen weltanschaulichen Entwürfen.

 

In unserem Text lautet das Wort: ‚Ich bin die Tür’. Gemeint ist die Person Jesu. Er ist in seiner Person der einzige Zugang zum Leben. Das ist johanneische Theologie: Jesus, der aus der Sphäre Gottes kommt, ist in seinem Menschenleben der einzig legitime Offenbarer Gottes. Wer zu Gott in Beziehung kommen will, muss das durch Jesus tun.

 

Jesus ist auch insofern die Tür, als er die Orientierung gibt, wie der Glaubende den Weg zur ‚Weide’, zum Leben findet. Der Evangelist spricht zu Christusgläubigen. Darum kann er feststellen, ‚dass die Schafe nicht auf sie (die Diebe und Räuber) gehört haben.‘ Die ausgewählte Gemeinde der Christusglaubenden hat sich durch die Drohungen der Synagoge nicht einschüchtern lassen. Sie hat Jesus als den Offenbarer und Zugang zu Gott begriffen und angenommen.

Das zahlt sich im Denken des Evangelisten gut aus für die, die den Christus glauben: ‚Er wird ein- und ausgehen und Weide finden.’ Das sind Bilder einer großen Bewegungsfreiheit und einer Zusage eines Ortes, in dem alles zur Verfügung steht. (Denken wir an Psalm 23, in dem die Gottesverbindung auch benannt wird im Bild von der grünen Weide als Ruheplatz am Wasser.)

 

Der unsere Perikope abschließende Satz bringt das Ziel der ganzen Auseinandersetzung auf den Punkt: Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.’ Den Pharisäern wird unterstellt, dass sie sich verhalten, wie die sprichwörtlichen schlechten Hirten (vgl. Ez 34). Die haben nicht das Wohl der ihnen Anvertrauten im Sinn, sondern deren Ausbeutung und Verachtung. Letztlich sind sie wertloser Müll, wenn sie ihren Dienst für die Interessen der Führer geleistet haben. Anderes dürfen die erwarten, die sich auf den Christus Jesus verlassen. Sie werden finden, was die Sehnsucht ihres Lebens bestimmt: Leben in Fülle. Gemeint ist ein Leben, das sich aus der Gottesbeziehung gefüllt und ermutigt und eingeladen wissen darf.

 

Für das Johannesevangelium ist klar, dass dieser Weg zum Ziel einzig die Person des Christus Jesus ist. Jesus kann diesen Anspruch erheben, weil er der Einzige ist, der ‚am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.’ (1,18) Kunde gebracht hat er von Gott, von dem das Evangelium im Prolog feststellt: ‚Niemand hat Gott je gesehen.’ Darum kann von Gott einzig maßgebend künden, der aus der Welt Gottes gekommen ist. Das ist im Johannesevangelium Jesus. Darum gibt es in dieser Theologie keinen anderen Zugang zu Gott als über Jesus.

Das Johannesevangelium ist zeitgeschichtlich geprägt. Wir Heutigen müssen die Aufforderung, uns radikal an Jesus, dem Christus, zu orientieren, nicht über diffamierende Abgrenzung zu anderen Wegen Gottes zu den Menschen leisten.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

07.05.2017 - 14.05.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

4. Ostersonntag -

14.00 Uhr Taufe des Kindes
Severin Meister

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

als Sechswochenamt für
Klaus Kunkel

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung von Religionen und Kulturen

Freitag: 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

5. Ostersonntag

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

als 7. Jahrgedächnis
für Uschi Lünenborg

 

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr

Lesenacht im November 2017

Lesung von

 

6 der 12


'KLEINEN PROPHETEN'

am 18. November 2017
ab 19 Uhr


Sie sind eingeladen

Nachtcafé- Saison beendet

Mit dem 1. Mai ist die 8. Saison des Nachtcafés im Pfarrsaal von Maria im Kapitol beendet. Mitglieder aus den Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen haben auch in diesem Winter (1.11.-30.4.) wieder eine Übernachtngsmöglichkeit für Obdachlose in unserer Stadt geschaffen. Herzlichen Dank all denen, die unserer Einrichtung ihr Vertrauen schenkten und hier übernachteten. Herzlichen Dank allen, die diesen Dienst wieder ermöglicht haben! Hier einige Daten vom Koordinator dieses Dienstes, Ulrich Schnegg: An 24 Montagabenden hatten wir in MIK 237 Gäste, das sind ca. 10 Gäste pro Nacht, deutlich weniger als im Vorjahr, aber entsprechend unserem ursprünglichen Ziel, ein Trend, der in allen Nachtcafés beobachtet wurde. Insgesamt hatten wir 43 verschiedene Gäste zur Übernachtung, davon 7 Frauen. 10 unserer Gäste kamen sehr regelmäßig, das heißt öfter als 7 Mal. In den 6 Monaten haben wir in MIK ca. 400 warme Würstchen ausgegeben, die eine echte Wohltat für die Gäste wie die allgemeine Struktur des Abends waren. Ca. 20 Pakete Kaffee, mit 3 kg Würfelzucker gesüßt wurden getrunken. Dazu gab es Brot und Kekse. Besonders danken wollen wir dem Ehepaar Klein, das uns mit allen Lebensmitteln versorgt hat.

 

Im Gubbio (Obdachlosenseelsorge) hatten wir ein ähnliches Bild: 171 Übernachtungen bei 23 Nächten (22 Freitage plus Rosenmontag). Hier waren es 32 verschiedene Personen, davon 4 Frauen. Die 10 „regelmäßigen“ Gäste kommen zu Gubbio wie zu MIK und offensichtlich auch zu den anderen Nachtcafés.

 

Unsere Helferrunde für MIK und Gubbio besteht aus 20 Helfern, davon 7 Frauen und 13 Männer. 6 Helfer/innen haben gleichzeitig in MIK als auch Gubbio Dienst gemacht; 9 Helfer/innen zusätzlich montags und 5 Freitags.

 

  • Herzlichen Dank für dieses Zeichen der Nächstenliebe!

 

 

Marienmonat Mai

Foto Anna C. Wagner
Foto Anna C. Wagner

Einer alten Tradition folgend, steht der Monat Mai auch in einem besonderen Zusammenhang mit der Gottesmutter. Der Mai lässt das Leben wieder in voller Kraft zum Vorschein kommen – ein Symbol für das neue Leben nach der Erfahrung des Absterbens, wie der Winter es erscheinen lässt. Auch in diesem Jahr hat uns Herr Marx das Bild der Gottesmutter besonders geschmückt – herzlichen Dank für dieses jedes Jahr neue Geschenk. Dieser Ort lädt besonders zum Gebet auf die Fürsprache der Gottesmutter ein.

 

Türkollekte Müttergenesungswerk

Auch Väter können die Leistungen des Müttergenesungswerk in Anspruch nehmen
Auch Väter können die Leistungen des Müttergenesungswerk in Anspruch nehmen

Am kommenden Sonntag halten wir wieder eine Türkollekte zugusten des Mütter-/Väter-Genesungswerkes. Dieses Werk hilft Müttern und Vätern (meist Alleinerziehenden) mit ihren Kindern, an geschütztem Ort Erholung zu finden, um den großen Ansprüchen der Alltagsbewältigung wieder besser gewachsen zu sein. Danke allen, die dieses Werk in der Kollekte mit stützen können und mögen.

 

Der Sattel bleibt dieses Jahr leer

Böse Zungen behaupten ja, dass der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Gerhard Ludwig Kardinal Müller in der römischen Kurie nicht sehr fest im Sattel sitzt. Fest im Sattel saß der Purpurträger aber immer beim Kötztinger Pfingstritt. Gerhard Ludwig Kardinal Müller wird in diesem Jahr nun aber doch nicht am Kötztinger Pfingstritt teilnehmen. Aus gesundheitlichen Gründen - Müller muss sich einer dringenden Knie-Operation unterziehen - zog der Kurienkardinal und Präfekt der Glaubenskongregation der katholischen Kirche seine Anfang März gegebene Zusage zurück. Im Sattel wird dann wohl ein anderer sitzen.

Vielleicht klappt es ja nächstes wieder ...
Vielleicht klappt es ja nächstes wieder ...

Begegneten sich einst auf Augenhöhe

Aber was wohl wirklich zählt

Grevenbroich am Morgen, mittags Siegburg, dann am Nachmittag Bad Godesberg und am Abend noch Waldbröl - Angela Merkel ist an diesem Donnerstag den ganzen Tag über in Nordrhein-Westfalen. Klar, die Eröffnung einer Produktionslinie des Aluminiumkonzerns Hydro in Grevenbroich und der Festakt im neuen Katholisch-Sozialen Institut auf dem Siegburger Michaelsberg sind im Gegensatz zu den Terminen in Bad Godesberg und Waldbröl keine Wahlkampftermine - und dennoch: Einige Tage vor der Landtagswahl in NRW die Bundeskanzlerin über Stunden im Land zu haben, gibt Armin Laschet, dem Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten der CDU, Rückenwind.

Egal und wie auch immer: Siegburg war ein toller Termin ...