Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

In der Kaplönchensfabrik

Ich bete für Sie

In die Knie

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Verklärung des Herrn

 

 

Sonntag,  06.08.2017 ist der 218. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 147 Tage bis zum Jahresende.

6. August 1978: Papst Paul VI. gestorben

Von diesem römisch-katholischen Zentrum aus ist niemand von Prinzips wegen, unerreichbar; auf der Linie dieses Prinzips können und müssen alle erreicht werden. Für die katholische Kirche ist niemand fremd, niemand ausgeschlossen, niemand fern. Diesen Unseren universellen Gruß richten Wir auch an Euch, Menschen, die Ihr Uns nicht kennt; Menschen, die Ihr Uns nicht versteht; Menschen die Ihr Uns nicht für Euch nützlich, notwendig und freundlich glaubt; und auch an Euch, Menschen, die Ihr, für Euch denkend, auf diese Weise Gutes zu tun, Uns anfeindet! Ein aufrichtiger Gruß, ein besonderer Gruß, aber voll von Hoffnung; und heute, glaubt es, voller Wertschätzung und Liebe."

Papst Paul VI. zur Eröffnung
der zweiten Sitzungsperiode des

II. Vatikanisches Konzil am
29. September 1963

Geliebte Söhne, Ihr seid Christus für uns. Wir, die wir das außerordentliche Glück haben, sein Stellvertreter im Lehramt der durch ihn geoffenbarten Wahrheit und im pastoralen Dienst der ganzen katholischen Kirche zu sein, wollen den auferstandenen und leidenden Christus in Euch entdecken. Wir sind nicht gekommen, um Eure untergebenen Beifallsrufe, die immer angenehm und bewegend sind, zu empfangen, sondern um den Herrn in Euren Personen zu ehren, um uns also vor ihnen dementsprechend zu verneigen und ihnen zu sagen, daß wir jene Liebe ... an ihn in Euch, in Euch selbst erweisen."

Papst Paul VI. in San José de Mosquera (Kolumbien) am 23. August 1968 vor 200.000 Campesinos, Landarbeitern und Tagelöhnern


Menschen auf der Flucht

"Offenbar ist es heute so: Wer Flüchtlinge ertrinken lässt, handelt richtig"

"Wenn nun Nothilfe strafbar wird, ist das die Fortschreibung von Orwells düsterer Fiktion '1984' in der Realität des Jahres 2017"

"Süddeutsche Zeitung": "Offenbar ist es heute so: Wer Flüchtlinge ertrinken lässt, handelt richtig - weil der nasse Tod abschreckend wirkt und die Abschreckung von Flüchtlingen als gut gilt. Wer aber Ertrinkende aufs Schiff holt, ist verdächtig - weil er so 'eine Sogwirkung erzeugt und die Schlepper unterstützt', wie es heißt. Es ist bezeichnend, dass es ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags braucht, um festzustellen, dass die Pflicht zur Rettung aus Seenot 'als Ausdruck der Menschlichkeit tief verankert ist' in der humanitären Tradition. Der Anker hält aber nicht mehr. Wenn nun Nothilfe strafbar wird, ist das die Fortschreibung von Orwells düsterer Fiktion '1984' in der Realität des Jahres 2017."

"Es ist jedenfalls keine Politik, auf den Winter zu hoffen"

"Frankfurter Allgemeine": "Die Rettung von Menschen in Not und der Schutz ihrer Würde ist die Pflicht eines jeden, jedenfalls jeden Rechtsstaats. (...) Es kann nicht sein, dass dieser Staatenverbund, für viele ein Vorbild in Sachen Wohlstand und Recht, nicht in der Lage ist, mit seinen teils sehr ungefestigten afrikanischen Nachbarstaaten eine für alle würdevolle Lösung zu finden. Es ist jedenfalls keine Politik, auf den Winter zu hoffen oder darauf, dass andere Länder oder gar kriminelle Banden irgendwelche Routen schließen. Nichtregierungsorganisationen sind notwendiger und willkommener Ausdruck der Vielfalt freiheitlicher Staaten. Aber auch sie unterliegen den allgemeinen Regeln - und müssen ihr Tun und seine Folgen verantworten."

"Wer den NGOs vorwirft, die Flucht über das Mittelmeer noch zu verstärken, ja, eine Art Taxiunternehmen zu betreiben, verdreht zynisch Ursache und Wirkung"

"Berliner Zeitung": "Wer den NGOs vorwirft, die Flucht über das Mittelmeer noch zu verstärken, ja, eine Art Taxiunternehmen zu betreiben, verdreht zynisch Ursache und Wirkung. Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung, Armut, Hunger und nicht weil ein Dutzend privater Boote sie womöglich rettet. Es ist mittlerweile sogar wissenschaftlich erwiesen, dass die Anzahl der Menschen, die die Flucht über das Mittelmeer wagen, nicht sinkt, wenn weniger Schiffe unterwegs sind."

Flüchtlinge in Köln

Überforderung einer Millionen Stadt? Überfremdung und Kulturbruch?

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In Köln leben aktuell 11.200 Menschen mit Fluchthintergrund, die Mehrzahl kommt aus den Kriegsgebieten Syrien, Irak und Afghanistan. Ende 2016 hatte Köln 1 081 701 Einwohner. Somit kommt auf 97 Kölner ein Mensch mit Fluchthintergrund. In der gezählten Gruppe der Menschen mit Fluchthintergrund sind auch die vielen ‚Altfälle‘ enthalten. Menschen, die bereits seit Jahren in Flüchtlingsheimen als ‚Geduldete‘ leben. Menschen, Familien, die über Jahre hinweg jeweils nur eine Duldung von unter einem Jahr erhalten und somit ihnen der Zugang zu einer eigenen Wohnung im Wesentlichen verschlossen bleibt. In den Jahren als wenige Flüchtlinge kamen, waren die ‚Geduldeten‘ in den Flüchtlingsheimen ‚willkommen‘, verhinderte doch ihr Dasein den Leerstand in den städtischen Heimen und sicherte den Betreuern sowie den Security Firmen ihren Arbeitsplatz.

„Im September 2015 schwappte eine Flüchtlingswelle, durch die unkontrollierte Grenzöffnung über uns hinweg …“

Ein Gedanke und Gefühl, das sich bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitet hat. Was war eigentlich passiert? Im September 2015 lebten 8.003 Menschen mit Fluchthintergrund in der Domstadt (je 135 Einwohner ein Flüchtling). Durch die sogenannte „Grenzöffnung“ sind weitere 3.197 Menschen dazu gekommen (auf je 338 Kölner kam ein neuer Flüchtling), so dass heute auf 97 Kölner ein Flüchtling gezählt wird.

Aus der Vergangenheit gelernt?

Um die Menschen mit „satt, trocken und warm“ zu versorgen wurden seitens der Kommune Container Standorte geschaffen mit „Sozialarbeiterbetreuung“ und den uniformierten Security Firmen. Die Saat für die Stigmatisierung der Standorte und ihrer Bewohner ist gelegt. Die Chance der Bewohner aus den sich neu entwickelnden Ghettos und Parallelgesellschaften eine eigene Wohnung, Arbeit und Zugang zu Bildung zu erhalten, sinkt mit jedem Tag, jedem Monat und Jahr langsam, aber sicher gegen Null.

 

Die Arbeit der „Sozialarbeiter-betreuung“, der Security Firmen ist auf Jahre gesichert und für die Stadt läßt sich durch Abschreibung der teuren Container über Jahre, das ganze noch „wirtschaftlich“ darstellen

und jeder scheint bei dem Wort Flüchtling zu wissen, wie DIE

sind …

 


Evangelium:

Verklärung des Herrn

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.

 

Mt 17,1-9

 

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

Zuschauer und Zeugen   (zu Matthäus 17,1-9)

Es sind nicht am Geschehen unbeteiligte Zuschauer. Es sind staunende Zuschauer, erschrocken ob dessen, was sie in einer Vision erfahren. Die hörende Gemeinde – auch wir – bleiben Zuschauer, nicht unbeteiligt, vielleicht gar erschrocken, vielleicht gar staunend. Wir scheinen uns allerdings so selbstverständlich mit dem Heiligen auszukennen, dass das Erschrecken und das Staunen sich meist in Grenzen halten. Und ob wir nicht unbeteiligte Zuschauende sein mögen, das beruht auf einer Entscheidung.

 

Es geht um die Erzählung einer erhabenen Vision, die ausgewählten Schülern Jesu zuteil wird. Sie sehen etwas von der österlichen Herrlichkeit des Gottessohnes. Sie sehen ihn im Kontext der Heilsgeschichte Israels. Sie sind beschenkt mit einer Einsicht, die erst am Ende der Evangelienerzählung allen zuteil werden kann.

 

Innerhalb des Verlaufes des Evangeliums wird die Vision von der Verwandlung Jesu nach dem Messiasbekenntnis des Petrus, nach der ersten Ankündigung von Leiden und Auferweckung Jesu und nach dem Hinweis auf die Selbstverleugnung in der Nachfolge dargeboten. Diese gewichtigen Themen von Leiden und Auferweckung und von Nachfolge im Kreuz können in der Zuhörerschaft Fragen aufwerfen. Letztlich geht es auch darum zu prüfen, wie weit ich zur Nachfolge mich befähigt und gestärkt sehe. Die Erzählung von der Verwandlung Jesu kann da wie ein Mutmacher sein, sich in die Spur des Christus Jesus zu begeben. Denn er ist der Gottessohn, von ihm geht der Anteil an der Herrlichkeit Gottes aus.

 

Die Erzählung beginnt mit der Auswahl der drei Schüler Jesu, die mitgenommen werden auf einen Berg. Es sind Drei aus der ersten Berufung Jesu. Der hohe Berg erinnert an den Sinai, an dem sich die Herrlichkeit Gottes dem Mose geoffenbart hat. Mit schwingt das Wissen um den Berg der Versuchung, aber auch der triumphale Berg am Ende des Evangeliums, in dem Jesus sich souverän in der ganzen göttlichen Vollmacht zeigt. Vom Berg hatte Jesus in der matthäischen Fassung die Unterweisung gegeben, die wir als Bergpredigt kennen. Sie ist Maßgabe der Ethik einer Nachfolge, wie sie dem Evangelisten Matthäus vor Augen steht.

 

Auf diesem Berg geschieht eine atemberaubende Verwandlung. In der Vision sehen die drei Jünger etwas von Jesus, was sich ihren Augen bisher verborgen gehalten hat. Kraftvolle Bildsprache bezeugt Jesus in seiner göttlichen Verbindung. Er gehört in die himmlische Sphäre – ebenso wie Mose und Elija. Das wie die Sonne leuchtende Gesicht und die Kleider wie Licht illustrieren diese Aussage. Mag die Zuhörerschaft des Evangelisten bisher ‚nur’ dem irdischen Jesus begegnet sein, so wird jetzt der Anteil seiner Zugehörigkeit zum Himmel, zur Nähe zu Gott unterstrichen. Dass Jesus zur himmlischen Gesellschaft gehört, das bezeugen die beiden Gestalten der Heilsgeschichte Israels: Mose und Elija. Sie reden mit ihm. Es gibt eine himmlisch geprägt Verbindung, die eben nicht jedem Menschen zukommt.

 

Es ist denkbar, in diesem Ausschnitt der Erzählung die Verbindung zur Heilsgeschichte Israels zu sehen. Schon in der Bergpredigt betont Matthäus über das Verständnis Jesu: ‚Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen aufzuheben, sondern zu erfüllen.’ (5,17) Das Reden Jesu mit Mose (Gesetz) und Elija (Propheten) kann diese theologische Linie des Evangelisten unterstreichen. Die Zusammenschau der Drei erscheint wie die Chronologie der Heilsgeschichte Gottes, die sich in Jesus vollendet. Für einen Juden der Zeit des Matthäus ist das eine große Offenbarung – gerade in der Auseinandersetzung mit dem Judentum, das Jesus die Zuschreibung des Messias verweigert. In der Begegnung der Drei ist es wie ein Standbild, in dem sich die Verheißung der Erfüllung von Tora und Propheten offenbart.

 

Um dieses Bild unvergesslich zu machen, kommt die Einrede des Zuschauers Petrus. Erst einmal betont er, dass es gut ist, diese Gewissheit zu erfahren: ‚Herr, es ist gut, dass wir hier sind.’ Und als überstiege er seine Kompetenz, wenn er dieses Bild bewahren wollte – im Bau der drei Hütten -, bindet er seine Idee an die Zustimmung Jesu: ‚Wenn du willst ... werde ich hier drei Hütten bauen.’ Andere Evangelisten betonen, dass in dieser Vorstellung des Petrus sich eine Hilflosigkeit dokumentiert. Der Erzähler Matthäus umgeht diese Feststellung und lässt folgen: ‚Noch während er redete, war eine leuchtende Wolke ihre Schatten auf sie.’ Die Wolke ist das vertraute biblische Bild der Gegenwart Gottes – ausgestattet mit dem Attribut der göttlichen Herrlichkeit des Lichtes.

 

Entscheidend ist nun die Stimme aus dem Himmel: ‚Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.’ Schon in der Darstellung der Taufe Jesu (Kap. 3) proklamiert die himmlische Stimme Jesus als den Gottessohn, als den, der in einzigartiger Verbindung zu Gott steht. An dieser Stelle sind die Schüler Jesu Mithörende. Ihnen wird diese Offenbarung zuteil – verbunden mit der Weisung, auf ihn zu hören. Hier erfolgt die Inthronisation Jesu als dem, dem die Weltherrschaft anvertraut ist. All das sind Sprachbilder, die den Zuhörenden die einzigartige Bedeutung Jesu als dem Messias, dem Gottessohn, dem Weltrichtern zusprechen. Der zuhörenden Gemeinde wird damit die besondere, von niemanden sonst einzunehmende Bedeutung Jesu unterstrichen – in der matthäischen Gemeinde mit Blick auf die jüdische Synagoge; in unseren Gemeinden als Unterstreichung der Autorität Jesu, wenn wir in seine Schule gehen.

 

Die Gottessohnschaft Jesu bekundet ihn als den Zugangsweg zur Unerfasslichkeit Gottes. Das gilt für alle, die Gott und seinen Messias Jesus glauben können. Die Reaktion der Jünger in unserer Erzählung bedeutet die Zusage, sich dieser Sicht und Erfahrung zu unterstellen. Im Zeichen der anerkennenden Ehrfurcht vor der überfordernden Gottesbegegnung ‚bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.’ Aus Zuschauenden sind längt Beteiligte geworden, Menschen, die in diese Unfasslichkeit der Gottesberührung gekommen sind. Es übersteigt die emotionale und intellektuelle Aufnahmefähigkeit, diese Gottesnähe zu erleben.

 

In der Erzählung des Matthäus ist es Jesus, der diese Überforderung auflöst. Er ist es, der an sie herantritt, der sie anfasst, der sie löst, indem er sagt: ‚Steht auf, habt keine Angst.’ Und dann ist die Vision zu Ende. Die drei Schüler blicken auf – und sie sehen die Realität des irdischen Jesus. Die Verwandlung war eine Vision, eine Vorschau auf das göttliche Geschehen. In dieses Geschehen hineinzuwachsen, geht über Jesus allein. Kein Mose, kein Elija, keine leuchtende Wolke stehen zur Verfügung. Jetzt ist der irdische Jesu wieder der Weg, in diese Erfüllung der Heilszeit Gottes hineinzuwachsen. Manchmal gibt es Ahnungen, manchmal gar erleuchtete Gewissheiten, dann wieder das Suchen nach dieser Gewissheit. Es bleibt auch den Schülerinnen und Schülern Jesu kein anderer Weg der Gottesgemeinschaft, als vom Berg der besonderen Berührung wieder herunter zu steigen und in der Wirklichkeit jenseits der ausschnittweisen Visionen hinter dem Messias Jesus herzugehen.

Innerhalb des Erzählverlaufes des Evangelisten geschieht schnell wieder die Erdung, indem wir Worte und Taten Jesu hören. Sie alle stehen ab jetzt aber in der bestärkten Glaubensgewissheit, dass sich darin Gottes Erscheinen unter den Menschen zeigt.

 

Der Evangelist Matthäus hat – wie seine Vorlage, der Evangelist Markus – den inspirierten Zuschauern Petrus, Jakobus und Johannes das Schweigegebot auferlegt. Diese überragende Bedeutung Jesu erschließt sich demnach nur begrenzt durch das, was die Zeitgenossen mit Jesus erleben. Die ganze Fülle seiner Bedeutung wird erst offenbar werden in seiner Auferweckung aus dem Tod. Sein Tod in seinem unbegrenzten Vertrauen in Gottes Weisung (Tora und Propheten) bringt ihn in den Augen der Gegner zu Fall. Für die Glaubenden erscheint Jesus aber gerade in der Hingabe auf dem Höhepunkt seines Vertrauens in Gott. Die Auferweckung aus dem Tod erweist ihn den Glaubenden als der krönende Schlusspunkt der Sendung Jesu. Hier bezeugt Gott, dass der Weg Jesu der Weg der Offenbarung des Lebens Gottes für die Welt ist.

 

Diese Bedeutung Jesu können Glaubende erst begreifen lernen, wenn sie diesen Glauben an die Auferweckung teilen. Die Verwandlung Jesu ist nur eine Ausschnitt gebende Vision. Da bleiben Zeugen Zuschauende. Die Auferweckung ist die Ermutigung, als Zeugen Handelnde im Geist der Nachfolge zu werden.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

06.08.2017 - 13.08.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

Fest der Verklärung Christi

14.30 Uhr   Taufe des
Kindes  
Linnea Möller 

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

als 4. Jahrgedächtnis
für Werner Kürten

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

19. SONNTAG IM JAHRESKREIS

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

als 5. Jahrgedächtnis für
Klaus Uwira

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr
Donnerstag um 18.45 Uhr

Einleitung

Lesenacht – 30.8.2017

Am 30. August wird der Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistum,  Dr. Gunther Fleischer, wieder eine kurze Einführung in die 6 kleinen Propheten geben, die dann am Samstag, 18. November 2017 ab 19 Uhr in Maria Lyskirchen wieder gelesen werden. In der ‚nachterfahrung’ werden die Propheten Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja und Maleachi gelesen. Für alle Interessierten ein Datum zum Vormerken.

 


Sie sind eingeladen

Benefizkonzert für das Notel in der Klosterkirche Knechtsteden

Am 6. September wird das Musikkorps der Bundeswehr in der Basilika des Klosters Knechtsteden ein Benefizkonzert zugunsten des NOTELS geben. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist 18 Uhr. Die Karten kosten 22.- € (bei eingeschränkter Sicht 17.- €). Veranstalter sind die Spiritaner, die Missionsgesellschaft vom Hl. Geist, die Trägerin des NOTELS ist.

 

Vorverkauf ist möglich unter karten@spiritaner.de.

 

 

Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel – am 15. August

Mariä Himmelfahrt 2016 (Foto Anna C. Wagner)
Mariä Himmelfahrt 2016 (Foto Anna C. Wagner)

Wir begehen dieses Fest – für einige Zeit auch Patrozinium unserer Kirche – mit einem festlichen Gottesdienst um 18 Uhr. In dieser Feier werden nach altem Brauch auch wieder Blumen und Kräuter gesegnet. Sie dürfen gerne eigene Blumen und Kräuter mitbringen – aber es wurde auch schon signalisiert, dass es wieder ein reiches Geschenk an Blumen und Kräutern geben wird. Zur Mitfeiern sind Sie herzlich willkommen.

 

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Aber Herr Kardinal Müller!

Kardinal Müller nennt die Kirche eine „Konfession“

Kardinal Müller hat ja nach seinem Jobverlust im Vatikan jetzt viel Zeit und ist nun auch viel unterwegs. Während eines ökumenischen Gebets für die Einheit der Christen in der lutherischen „Christuskirche“ im bayerischen Sulzbach-Rosenberg am 30.Juli forderte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, die „Unterschiede zwischen den Konfessionen von innen heraus zu überwinden“. Und: „Die Konfessionen sollten ihre Reichtümer verbinden und sich wechselseitig bereichern.“ Von der wahren Kirche sprach Kardinal Müller nicht mehr, nur noch von Konfessionen.

Jetzt sind seine alten Anhänger erschrocken

William Joseph Levada, hier bei seiner Kardinalskreierung am 24. März 2006, war der Vorgänger von Kardinal Müller als Präfekt der Glaubenskongregation
William Joseph Levada, hier bei seiner Kardinalskreierung am 24. März 2006, war der Vorgänger von Kardinal Müller als Präfekt der Glaubenskongregation

Jetzt sind seine alten Anhänger erschrocken, die sich dann doch eher an die Aussage von Benedikt XVI. aus dem Jahre 2007 halten: Papst Benedikt XVI. hat die universelle Vorrangstellung der katholischen Kirche 2007 in dem Dokument "Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche" bekräftigt. Die Glaubenskongregation im Vatikan unter Leitung von Kardinal William Levada wirkte an dem Schreiben mit. In dem der Vatikan den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgingen, den Titel "Kirche" nicht zubilligt, wird damit begründet, dass diese Gemeinschaften "nachkatholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen". Apostolische Sukzession bedeutet, dass sich die katholische Kirche von den heiligen Aposteln der Bibel, als den Begründern und Leitern der ersten Christengemeinschaften herleitet. Deshalb fehle allen anderen christlichen Vereinigungen ein wesentliches Element des Kirche seins, weswegen sie nach katholischer Lehre nicht Kirchen im eigentlichen Sinn genannt werden könnten.


Jetzt haben die Tradis ihre Hassmail-Maschinerie auch mal gegen

Kardinal Müller angeworfen, jetzt hat auch Müller eine Erfahrung machen müssen, die andere Kardinäle, Bischöfe und Priester schon kennen, wenn sie mit verbalem Müll der WAHRENKatholiken überhäuft werden.

 

«Sorry, Gentlemen, bei uns sind weder Verkleidungen noch Junggesellen-Abschiede erlaubt»

Kein Bier für Geistliche? Mehrere britische Priester sind für Mitglieder eines Junggesellen-Abschiedes gehalten und an einem Pub abgewiesen worden. Die siebenköpfige Gruppe war in ihrer Amtstracht unterwegs. «Sorry, Gentlemen, bei uns sind weder Verkleidungen noch Junggesellen-Abschiede erlaubt», bekamen die Priester am Eingang des Pubs in Cardiff zu hören. Die Geistlichen wollten gerade gehen, als der Manager den Fehler seines Türstehers und die Echtheit der Priester erkannte. Unter dem Applaus der übrigen Gäste habe eine Runde Freibier schließlich alle Probleme gelöst.

Sonntags 'Wandlung' - mittwochs 'Verwandlung'

Das Video dazu


Im Juli trat der Priester Richard Geoghegan - der Pfarrer von Ballyneale in der irischen Diözese Waterford & Lismore - in einer Sendung des irischen Nationalfernsehens (RTE 1) als Transvestit auf. Geoghegan erklärte, er habe ein „Talent, sich als Frau zu verkleiden“ und folge dem Gleichnis Jesu, wonach man die eigenen Talente nicht unter den Scheffel stellen, sondern nutzen solle. Geoghegan besitzt eine Sammlung von Perücken und High Heels. Sein Bischof ist  Alphonsus Cullinan, eigentlich ein sehr konservativer Kirchenmann, was er wohl dazu gesagt hat?

 

Viel Stoff und Handschuhe, aber nur weil es kalt war

Zerlumptes Kleid bringt kleinen Fehl ans Licht, Talar und Pelz birgt alles.

William Shakespeare

(1564 - 1616), englischer Dichter,
Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter