Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

4. Fastensonntag 2016

  • Laetare, Jerusalem
    „Freue dich, Jerusalem“
    (Jes 66,10 )

 

 

Sonntag, den 06.03.2016
Der 6. März ist der 66. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 309 Tage bis zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

6.3.1943: Widerstand gegen Judendeportation

Der Film Rosenstraße erinnert an das Ereignis
Der Film Rosenstraße erinnert an das Ereignis

Am sechsten Tag hatten die anhaltenden Proteste vor dem Haftlokal in der Berliner Rosenstraße endlich Erfolg. Die arischen Frauen inhaftierter Juden kämpften mit Sprechchören gegen deren Verhaftung und erreichten damit, dass sie nicht in die Vernichtungslager deportiert wurden. Ende Februar 1943 hatte Goebbels die so genannte "Schlussaktion" geplant. Dabei sollten die letzten in der Stadt verbliebenen Juden beseitigt werden. Nach dem massiven Widerstand in der Rosenstraße befürchtete man einen Stimmungswechsel in der Bevölkerung und lenkte ein. Goebbels sorgte dafür, dass die Deportationen verschoben wurden und ließ sogar diejenigen, die bereits in Auschwitz waren, wieder zurückholen.

"Es soll nicht die ganze deutsche Geschichte davon abhängen, dass wir zwölf Jahre üblen Unfug gemacht haben."

Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU)
im bayrischen Landtag

"Übler Unfug?"

 

 

Schoah (auch Schoa, Shoah oder Shoa; hebräisch הַשּׁוֹאָה ha'Schoah für „die Katastrophe“, „das große Unglück/Unheil“) wird der Völkermord an 5,6 bis 6,3 Millionen Menschen bezeichnet, die in Europa in der Zeit des Nationalsozialismus als jüdisch definiert wurden. Er gründete auf dem vom NS-Regime propagierten Antisemitismus, zielte auf die vollständige Vernichtung der europäischen Juden und wurde von 1941 bis 1945 systematisch, ab 1942 auch mit industriellen Methoden durchgeführt.

 

 

Dein Bruder war tot und lebt wieder  

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte: Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern. Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden.

 

Lk 15, 1-3.11-32

 

 

 

 

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth  

Brüder!

 

Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung zur Verkündigung anvertraute. Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

 

2 Kor 5, 17-21

 

Das Eine (zu 2 Kor 5,17-6,2 und Lk 15,11-32)  

An diesem Sonntag verkünden beide Schrifttexte das Eine: Gott ist Versöhnung und will Leben neu ermöglichen. Das Lukasevangelium erzählt die Geschichte vom barmherzigen Vater. Alle, die sie – oft mit Ergriffenheit – hören, hören sie als Geschichte der Liebe Gottes: Er ist wie ein liebender Vater, der nicht nachträgt. Ganz im Gegenteil: Er kommt entgegen. Er nimmt wieder auf. Mehr noch: Er lässt seiner Freude freien Lauf, weil der Sohn, der verloren schien, lebt. Neu kann er leben, ohne Einschränkung. Es gilt nichts zurückzuzahlen. Er ist – und das ist der Liebe wert

 

Es ist allzu menschlich, dass wir das nicht alle so verstehen. In der Gestalt des älteren Sohnes wird uns die Haltung vor Augen geführt, die nicht ohne jede Bedingung versöhnen kann. Wenigstens Zeichen der Reue müssen vorweg gehen, ansonsten kann ich nicht über meinen Schatten springen. Das Vergehen hinterlässt beim Geschädigten nicht selten tiefe seelische Verletzungen. Wie soll da ohne ein klärendes Gespräch, ohne das Eingeständnis der Schuld Versöhnung möglich sein. Versöhnung mag möglich sein, aber nicht ohne irgendeine Art der Gegenleistung. Die Geschichte vom barmherzigen Vater mit seinem verlorenen gegangenen Sohn erzählt das göttliche Gegenmodell. Am Ende steht der ältere Sohn, der das annehmen soll. Wie ihm das gelingt – die Geschichte lässt es offen.

 

Der Textabschnitt aus dem zweiten Korintherbrief des Paulus spricht vom Gleichen. Er versucht uns eher theoretisch – und dann doch auch wieder drängend praktisch – von der Versöhnung zu künden. Paulus hat die Gemeinde in Korinth gegründet. Er hat regen Kontakt gehalten. Zwei seiner Briefe aus diesem Kontakt sind uns überliefert. Paulus bekam von Gemeindemitgliedern berichtet, was sich in der Gemeinde tat. Offenbar war auch da das Thema der Versöhnung angesagt. Es ist ein drängendes Thema.

 

Versöhnung hieß in der Antike, dass es nötig war, geschehenes Unrecht aufzuarbeiten. Dieses Verständnis stammte aus dem sozialen Kontext. Versöhnung ist dann ein Prozess, der sich im Aufarbeiten des Unrechts abspielt. Immer sind beide Seiten Betroffene.

 

Für Paulus ist klar, dass der Mensch vor Gott immer zurückbleibt. Er bedarf der Versöhnung Gottes. Ob wir uns heute so gewiss sind, dass wir der Versöhnung Gottes bedürfen? Wo die Existenz Gottes nicht mehr unbefragt ist – wie viel mehr könnte sich das Wissen um die Versöhnungsbedürftigkeit verflüchtigt haben? Sähen wir uns – um im Gleichnis des Lukas zu sprechen – in der Rolle dessen, der ohne Anspruch zum Vater zurückkehrte – im Wissen, sich vor ihm vergangen zu haben? Wir müssen das für uns abklären.

 

Das Verblüffende der Botschaft des Paulus ist: Gott selbst ergreift die Initiative zur Versöhnung! Nicht der Schuldiggewordene macht sich zuerst auf den Weg, um Versöhnung zu erbitten. Gott ist es. Die Liebe ist es, die das ermöglicht. Kennengelernt haben wir diese Liebe Gottes im Leben und Sterben Jesu (V 14). Die Zusage der Versöhnung ist schon da – eine das Menschliche oft übersteigende göttliche Größe. Garant dieser Eigenschaft Gottes ist das Lebenszeugnis Jesu.

 

Gott hat sich nach dem Verständnis des Paulus mit seinem Christus Jesus mit der Welt versöhnt. Das geschieht nicht in Form eines Opfers, sondern im Zeugnis von Leben, Tod und Auferweckung Jesu. Mit dem Lebenszeugnis des Christus Jesus wird das Unrecht aufgearbeitet, das die Menschen sich gegenseitig und ihrem Schöpfer gegenüber antun. Da geschieht Versöhnung. Die Vorgabe Gottes (wie in der Geschichte vom barmherzigen Vater) ist, dass er ihnen ihre Übertretungen nicht anrechnete.

 

Das bleibt keine einseitige Handlung Gottes. Wer diese Vor-Gabe Gottes verstanden und angenommen hat, der weiß sich in den Dienst der Versöhnung eingebunden. Dazu hat er unter uns das Wort der Versöhnung eingesetzt (19). Darum kann Paulus so ermutigend sagen: Wenn jemand in Christus ist, dann ist das neue Schöpfung (17).

 

Aber was geschieht, wenn – um wieder im Bild der Lukasgeschichte zu denken – der Verirrte nicht heimkehrt und der Daheimgebliebene störrig sich der barmherzigen Versöhnung verweigert? Beides sind denkbare Reaktionen auf die Initiative Gottes

 

Paulus dringt darauf, dieses Angebot der Liebe Gottes nicht auszuschlagen. Es ist ein Angebot, das ohne Vorbedingungen neue Möglichkeit zum Leben eröffnen will. Für uns hier vielleicht wieder die bange Frage, ob wir diese Eröffnung neuer Lebensmöglichkeiten von Gott her erwarten. Wie drängend suchen wir diese Versöhnung, die Gott uns anbietet? Und um welche Verfehlung geht es, wenn wir an diese Versöhnung Gottes denken? Es sind weniger die kleinen moralischen Verfehlungen – die sind meist Zeichen einer tiefer gründenden Haltung. Es geht um das Verirren in der Reifung des eigenen Lebens. Das kann Verachtung sein, kann Überheblichkeit sein, kann knechtende Machtausübung bedeuten, kann Unversöhnlichkeit sein, kann Zerstörung der Lebensgesundheit sein. Wir wissen selbst, wo sich das Leben verirrt und blockiert und zerstörerisch gefährdet. Suchen wir da Gottes Versöhnung? Denken wir, dass diese Versöhnung heilen kann?

 

Paulus glaubt das. Er hat eigene abgründige Lebenserfahrung gemacht. Er hat aus der Begegnung mit dem Christus Jesu erfahren: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist entstanden (17). Aus dieser persönlichen Erfahrung bedrängt er seine Gemeinde in Korinth geradezu: Lasst euch mit Gott versöhnen! Nehmt diese Initiative Gottes an. Paulus stellt dann das Beispiel Jesu wieder vor: Er war ohne Sünde, denn er lebte in ungebrochener Beziehung mit seinem Gott. Und obwohl er die Sünde nicht kannte, hat Gott ihn für uns zur Sünde gemacht. Das ist schwer verständlich. Gemeint ist, dass der Christus Jesus sich der Macht der Sünde, der Macht des Bösen der Menschen gestellt hat. Seinen gewaltsamen Tod hat er in Hingabe angenommen. Es schien, als sei die Macht der Sünde Sieger über das Göttliche. Paulus bezeugt aber, dass Gott ihn auferweckt hat, ihn aus der Macht der Sünde und des Todes befreit hat: damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden. Jesu Ringen mit der Macht des Bösen ist zum Zeichen der Kraft der Gerechtigkeit Gottes geworden. So das Bekenntnis des Paulus.

 

Nun drängt Paulus die Gemeinde in Korinth, sich als Mitarbeitende im Werk Gottes zu verstehen. Daher liegt ihm so sehr daran, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt. Damit rüttelt er seine Leserschaft auf, diese Versöhnung Gottes anzunehmen – wie der Sohn in seiner Heimkehr zum Vater. Mehr noch – gerichtet an Menschen wie den älteren Sohn im Gleichnis: Aus diesem Wissen der unendlichen und liebevollen Versöhnung Gottes selbst den Weg der Versöhnung zu gehen – das Unrecht abzuarbeiten und die Übertretung nicht anzurechnen. Dafür haben wir nicht nur Jesus, den Christus, als Vor-Bild. Gott hat auch uns als Gemeinde der Nachfolgenden den Dienst der Versöhnung gegeben.

 

Wenn wir ungeklärte Verhältnisse im privaten Umfeld bedenken, wenn wir an Bastionen politischer Feindschaften denken, dann scheint es eher eine fromme Illusion, mit den Worten des Paulus oder der Beispielgeschichte des Lukas so komplexe Problemstellungen zu lösen. Auf die großen Bastionen politischer Gegensätze haben wir nur sehr begrenzten Einfluss. Selbst in unserem persönlichen Umfeld scheinen uns bald die Möglichkeiten ausgegangen zu sein.

 

Sowohl Lukas wie Paulus erzählen uns ihre Verkündigung, weil sie uns ermutigen wollen, am Beispiel Jesu – und das ist durchscheinend für das Wesen Gottes – zu lernen. Versöhnung heißt, sich auf den Prozess einzulassen, getanes Unrecht aufzuarbeiten. Manchmal spüren wir, wie Festungen sich in kleinen Steinen lockern. Diesem Lockern z. B. vertrauensvoll nachzugehen, kann ein Anfang sein.

 

Paulus ermutigt, jeden Moment als einen Kairos der Möglichkeit der Versöhnung begreifen zu lernen. Kairos, das ist die Zeit, in der etwas reif wird. Das wachsame Herz möge begreifen, wann die Zeit der Versöhnung da ist, auch dann, wenn das menschliche Maß sich völlig überfordert glaubt. Das ist das Vertrauen in Gott und seinen auferweckten Christus Jesus, an ihnen für sich zu lernen. Mit einem Zitat aus Jesaja endet Paulus unseren Abschnitt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Und Paulus bekräftigt: Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.

 

Vielleicht vermag diese Gewissheit des Paulus uns zu erreichen.

 

Ihr Matthias Schnegg

Woche vom 

06.03.-13.03.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

4.  Fastensonntag 2016

Laetare, Jerusalem

„Freue dich, Jerusalem“

(Jes 66,10)

Sonntag:

18.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

Jahrgedächtnis für Magret Kohnen
Kollekte LYSKIRCHENSonntag

Dienstag:

20.00 Uhr St. Egidio-Gebet in der Krypta

Donnerstag:

06.00 Uhr Heilige Messe
als Frühschicht in der Fastenzeit

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

5. Fastensonntag 2016

Judica me, Deus

„Richte mich, o Gott“

(Ps 43,1)

Sonntag:

15.00 Uhr Taufe
des Kindes Levi Eppelt

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde  

Kollekte: MISEREOR


  • Einleitung durch
    Dr. Gunther Fleischers am
    8. März 2016, 19 Uhr, im Pfarrsaal An Lyskrichen 12

LAETARE

"FREUE DICH"

 

KONZERT MIT
ULRICH CORDES
NACH DER MESSE
AN LAETRARE


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gottesdienst im Gubbio

Oster-Gottesdienst im GUBBIO

Feier der Osternacht (Hl. Messe mit Osterfeuer) mit anschließendem Kaffeetrinken und Ostereier-Essen.

26.03.2016, 20:00h

... da ist dann das GUBBIO mit der Ostermesse ein paar Stunden vor uns. Die Ostermesse ist in Lyskirchen am 27.03.2016 um 5 Uhr (Sommerzeit) oder falls Sie Ihre Uhren nicht rechtzeitig umgestellt haben um 4 Uhr - "Winterzeit"  (seit 2 Uhr nicht mehr gültig ...)


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Einleitung in das Lukasevangelium – zur Lesenacht am 7. Mai  

Gunther Fleischer (Foto: WDR)
Gunther Fleischer (Foto: WDR)

 

Am kommenden Dienstag,

8. März, 19 Uhr Einleitung in das Lukasevangelium durch Dr. Gunther Fleischer.

 

Für Interessenten - denn das Lukasevangelium begleitet uns durch dieses Kirchenjahr

und am 7.5. werden wir in

der nachterfahrung ab 19 Uhr das ganze Lukasevangelium lesen.

Welche Vision haben Sie...  

fragt unser Erzbischof in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit – und ist dankbar für eine Antwort, auch aus unserem Gemeindezusammenhang. Darum sind Interessierte am diesem Thema zu einem Austausch eingeladen: 3. April , Weißer Sonntag, von 16.30 – 18.30 Uhr im Pfarrsaal. Wenn jemand gerne seine Gedanken mit einbringen will, aber nicht da ist, kann die Antwort auf die Frage des Erzbischofs auch schriftlich hinterlassen (z.B. auch an schnegg@lyskirchen.de). Wir werden unsere Impulse in geeigneter Form dem Erzbischof zukommen lassen. Er hat die Einladung ausgesprochen, ungefiltert zurückzumelden, was die Gemeinden bewegt.

 

DER FASTENHIRTENBRIEF
Fastenbrief Kardinal Woelki-2.pdf
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Hilfe zum Gründonnerstag  

Agape in Lyskirchen (Foto: Anna C. Wagner)
Agape in Lyskirchen (Foto: Anna C. Wagner)

 

Erfreulicher Weise haben sich für den Tischdienst so viele Menschen bereitgefunden, wie wir brauchen. Gefragt sind noch Menschen, die bereit sind, nach der Feier das Geschirr zu spülen. Danke für alle, die sich dazu schon gemeldet haben; Dank auch allen, die da noch mitmachen mögen.

 

Zum Aufbau der Tische werden auch helfende Hände gesucht – am Gründonnerstag um 14 Uhr in der Kirche. Ein kleines Zeichen, dass Sie dabei sein können, beruhigt die Vorbereiter…

 

Osternacht 2016  

Auch in diesem Jahr feiern wir die Liturgie in den aufgehenden Tag hinein. Leider wird genau in dieser Nacht die Uhr auf Sommerzeit umgestellt, so dass der Beginn der Feier um 5 Uhr ‚eigentlich’ noch 4 Uhr ist... Diese Herausforderung gibt es im liturgischen Feiern nur einmal im Jahr.

 

 

 

Bibelkurs – Die Offenbarung des Johannes

Seit einigen Jahren bieten die Gemeinden Maria im Kapitol und Maria Lyskirchen im Pfarrsaal von Maria im Kapitol einen Bibelkurs an. Er steht unter der Fachkunde von PD Dr. Werner Hahne. Nachdem über mehrere Module das ganze Markus-Evangelium erläutert worden ist, wird jetzt das Angebot der Lesung der Offenbarung des Johannes gegeben.

 

ERSTER TEIL

  • 1. Modul: 30. April 2016
  • 2. Modul: 28. Mai 2016
  • 3. Modul: 25. Juni 2016
  • 4. Modul: 30. Juli 2016

jeweils 14-18 Uhr.

Der Kurs kommt mit 10 Teilnehmenden zustande. Kosten: 120 € für die 4 Module des 1. Teils.

 

 

 

Flyer zum Bibelkurs
bibelkurs-offenbarung-24-01-2016.pdf
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PS: Wenn es noch interessiert ...

Zum Glück haben wir zwei davon

Thüringen in Rom: Dieter Althaus (CDU) ehemaliger Ministerpräsident besucht Benedikt XVI., der jetzige Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) besucht Papst Franziskus
Thüringen in Rom: Dieter Althaus (CDU) ehemaliger Ministerpräsident besucht Benedikt XVI., der jetzige Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) besucht Papst Franziskus

Na, wie war er?

Thüringens Premier Bodo Ramelow hat den Papst besucht. War das eine politische oder eine christliche Mission?

fragt DIE ZEIT

Als sich zwei Thüringer Ministerpräsidenten, ein gewesener und ein amtierender, auf einer Römer Hotelterrasse gegenüber dem Petersdom begegnen – weil sie zufällig beide an diesem Tag einen Termin bei einem Papst haben, der eine beim gewesenen und der andere beim amtierenden –, da reibt man sich dann die Augen und denkt: Dieses Drama-Bundesland! 

 

weiterlesen >>>

In Rheinland-Pfalz macht DIE LINKE Wahlwerbung mit Papst Franziskus
In Rheinland-Pfalz macht DIE LINKE Wahlwerbung mit Papst Franziskus

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