Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Ich mache nicht das Licht aus!

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
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    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

31. Sonntag im Jahreskreis

 

 

Sonntag,  05.11.2017 ist der 309. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 56 Tage bis zum Jahresende.

5.11.1968: Nixon Wahlgewinner

Ein Anti-Nixon Plakat aus dem Jahre 1969
Ein Anti-Nixon Plakat aus dem Jahre 1969

Mit knapper Mehrheit gewann Richard Nixon vor dem Demokraten Hubert Humphrey die US-Präsidentschaftswahlen. Im Wahlkampf hatte er eine neue Wählerschaft rekrutiert, die so genannte "silent majority", die stille Mehrheit der US-amerikanischen Bürger, die sich mit seiner Wahl gegen den Aktivismus der Studenten- und Bürgerrechtsbewegungen aussprechen wollten. Zusammen mit Henry A. Kissinger, seinem engsten außenpolitischen Berater, setzte sich Nixon für die Beendigung des Vietnamkrieges und für bessere Beziehungen zu China sowie der UdSSR ein. Sie entwickelten das Konzept einer Entspannungspolitik, die auf dem Gleichgewicht der drei wichtigsten Weltmächte beruhte. 1974 musste Nixon wegen der Watergate-Abhöraffäre zurücktreten.

Solidarität mit Papst Franziskus

Uns entgeht nicht, dass es innerhalb der Kirche Strömungen gibt, die die Amtsführung von Papst Franziskus scharf kritisieren. Viele von uns fühlen sich durch diesen Papst in der eigenen Glaubensorientierung sehr gestärkt. In den Medien präsent sind mehr die, die dem Papst kritisch begegnen. Eine Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, Papst Franziskus auf seinem Weg zu bestärken. Im Internet gibt es einen Aufruf zur Unterstützung des Papstes. Genauere Angaben finden Sie unter diesem Link. Dann ist es die persönliche Entscheidung, ob man sich diesem Aufruf mit Unterschrift anschließen will oder nicht. Die zufriedene Mehrheit schweigt eher als dass sie offensichtlich ist.

Evangelium vom 31. Sonntag im Jahreskreis

Sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sprach: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich grüßen und von den Leuten Rabbi - Meister - nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Mt 23,1-12

 

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

zu Matthäus 23,1-12

nnerhalb der Erzählung des Matthäusevangeliums spitzt sich die Konfrontation zu. Schon die Texte der vorhergehenden Sonntage haben immer wieder auf das Verhalten der religiösen Führer verwiesen. Die Schärfe erklärt sich aus der zeitgeschichtlichen Situation der matthäischen Gemeinde. Es geht um die Bedeutung der Person Jesu als dem Messias. Aus diesem Bekenntnis leitet sich die Autorität Jesu für die Gemeinde ab. Das Matthäusevangelium hat immer wieder darauf verwiesen, dass Jesus nicht gekommen sei, um ‚Gesetz und Propheten aufzuheben‘ (5,17). Aber im weiteren Verlauf der Bergpredigt wird Jesus aufzeigen, dass es um eine andere Interpretation der Tora gehe. Im Verständnis des Matthäusevangeliums ist diese Auslegung Jesu der eigentliche Weg, der zur Gottesgemeinschaft führt. Die Weisung, die Tora, versteht sich als Wegweisung zu Gott hin. Sie ist nicht Instrument der Bemächtigung menschlicher Machtgelüste, die mit dem Namen Gott garniert werden.

Die Gefährdung, dass Menschen unter Zuhilfenahme des Namens Gottes ihre eigene Machtlust sättigen wollen, ist eine bleibende Gefährdung, wo Menschen sich zu Führenden der Religion machen. Von daher bekommt die zeitgebundene Auseinandersetzung des Matthäusevangeliums eine grundlegende Bedeutung.

 

In unserem Textabschnitt finden wir Jesus in Gemeinschaft mit einer Menschenmenge, dem Volk, und seiner Schülerschaft, den Jüngern. Inhaltlich geht es um die Warnung vor den religiösen Führern. ‚Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.‘ Allein diese Formulierung lässt die Distanzierung erkennen. Diese Autoritäten sind nicht von Gott eingesetzte Sachwalter des Gesetzes des Mose. Sie haben sich angemaßt, diese Funktion zu übernehmen. ‚Tut und befolgt alles, was sie euch sagen‘ ist nicht nur eine Aufforderung, sich nach deren Maßgaben zu richten. Ein ironischer Unterton ist denkbar: Jetzt haben sie sich schon einmal diese Anmaßung der Autorität über das Gesetz des Mose zugesprochen – so haltet euch an die Weisung.

 

Gleich im folgenden Satz wird diese vermeintliche Autorität heftig in Frage gestellt. Damit wird die vorherige Aussage verwässert. Man soll zwar auf sie hören, aber sich nicht danach richten. Dieser Widerspruch wird im folgenden Satzteil aufgeklärt: ‚Denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.‘ Die Autoritäten werden dadurch unglaubwürdig, dass sie zwar fromme Reden schwingen, sich in ihrem Verhalten aber an nichts von ihrem Gerede gebunden wissen. Reden und Handeln stimmen nicht überein.

 

Im Folgenden werden Begründungen für diese Warnung vor den Pharisäern und Schriftgelehrten gegeben: ‚Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen aber selbst keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.‘ Wir sind erinnert an die Aussage Jesu: ‚Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen … Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.‘ (11,28;30) Die Tora bindet den Menschen. Das wird immer wieder auch als eine Last empfunden, die es durchzutragen gilt um eines Leben stärkenden Zieles willen. Das Ziel ist, Zugang zur Lebensfülle in der Gemeinschaft mit Gott zu finden.

Die Warnung Jesu vor den religiösen Autoritäten lässt die Anforderungen der Pharisäer und Schriftgelehrten als Quälerei der Mitmenschen erscheinen. Es wird ein Hochmaß an Frömmigkeit eingefordert, man selbst hält sich aber nicht daran. Woher begründete sich dann eine Autorität, geistliche Wegbegleiter und Führer zu sein?

 

Dass all das der eigenen Ruhmsucht entspringt, wird in den Folgesätzen unserer Perikope erkenntlich. ‚Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen.‘ Das entlarvt die eigentlichen Motive dieser fromm sich darstellenden Männer. Dabei geht es wesentlich darum, dass die Gerechtigkeit Gottes zum Zuge kommt. Nicht das egozentrische Gehabe der Menschen führt weiter, sondern das konsequente Tun der Gerechtigkeit Gottes. In der Bergpredigt des Evangeliums gibt es eine klare Handlungsanweisung an die Schülerschaft Jesu: ‚Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten.‘ (6,1)

 

In der Auseinandersetzung mit den leitenden Führern des Volkes wird das Kontrastprogramm beschrieben. Sie stellen ihre – veräußerlichte – Frömmigkeit in Szene, um ihre Eitelkeit und ihren Machtanspruch sich vom Volk bestätigen zu lassen. Äußere Zeichen der Religionsausübung werden betont herausgekehrt – mit breiten Gebetsriemen, mit langen Quasten an den Gewändern. Um ihrer Ruhmsucht Nahrung zu geben, suchen sie beim Festmahl und in der Synagoge die Ehrenplätze. Sie lieben es, die Huldigung des Volkes entgegenzunehmen, indem sie sich auf den Straßen und Plätzen gerne grüßen lassen. Sie lassen ihrer Selbstbezogenheit schmeicheln, indem sie von den Leuten ‚Rabbi, Meister‘ genannt sein mögen.

 

Es fällt uns nicht schwer, diese Szene jenseits der Zeitgeschichte eines Matthäus zu denken. Auch heute gibt es in leitenden Positionen – weltlich wie auch kirchlich – Menschen, die all das zur Selbstgefälligkeit zur Schau tragen – die besonderen Uniformen und Gewänder, die Unterscheidungen in Farben und Insignien, die Selbstverständlichkeit der Ehrenplätze, die huldigende Bestätigung durch das gemeine Volk auf der Straße und die gebührende Anrede mit aus der jeweiligen Organisation selbst erfundenen Titeln in ihren hierarchischen Stufungen. Das kommt uns in unterschiedlicher Gewichtung alles recht bekannt vor – weltlich und kirchlich gleichermaßen. So funktionieren unsere Gesellschaftsmodelle.

 

Umso kontrastreicher die Anforderung des Evangeliums. Die Gemeinde des Messias Jesus wird dadurch ‚anders‘ in der Welt sein, weil sie auf das hierarchisch Unterscheidende verzichtet. Es ist die Gemeinde der Gleichen. Die Funktionen innerhalb einer Gemeinde sind selbstverständlich unterschiedlich. Daher gibt es ‚Erste‘ oder ‚Große‘. Aber sie sind in ihren Aufgaben vorne weg, um mit ihren Gnadengaben den anderen zu dienen. Dazu gehört das demütige Selbstbewusstsein, als Würdenträger nicht mehr als andere Mitglieder der Gemeinde zu sein. Geschwisterlichkeit heißt das Modell der Gemeinde, wie das Matthäusevangelium sie darstellt. Im Blick auf die Realität, wie überall auf der Welt Gesellschaften funktionieren, ist das eine fast nicht einlösbare Idealvorstellung vom Zusammenleben. Gerade im Wissen um die so unrealistische Messlatte hat ein solches Modell vom Zusammenleben in der Gemeinde einen großen Reiz. Es geht um ein Alternativmodell, wie Menschen lernen, in ihrer Unterschiedlichkeit das Gegenüber zu würdigen. Vielleicht ist es auch ein unerreichbares Ideal …

 

Das Evangelium hat an dieser Stelle weitere Handlungsanweisungen, die dieser Geschwisterlichkeit dienen. Vermeidet Titel, die euch wie von selbst in eine vermeintlich bessere Position bringen. Lasst euch nicht Rabbi nennen. Es tut dem Ego gut, sich so gewürdigt zu sehen. Nennt auch niemanden ‚Vater‘ (außer den leiblichen), denn ‚Vater‘ ist auch ein Ehrentitel für Gelehrte – so schmeichelnd auch so ein Titel dem Ego ist. Lasst euch auch nicht Lehrer nennen – denn auch dieser Titel wirkt salbend für ein suchendes Ego.

 

Was bleibt? Maß und Orientierung sind Gott und sein Messias, der Christus Jesus. Sie sind Meister, Vater, Lehrer. Von ihnen geht aus, was der Mensch als Weisung zur Erfüllung seines Lebens braucht.

 

Der Evangelist spitzt sehr zu. Damit schafft er einen Kontrast, an dem die Autoritäten sich abarbeiten können, wenn sie aus der Haltung des Evangeliums Jesu, des Christus, ihr Leben gestalten wollen. Das ist dann wirklich eine ‚andere‘ Welt-Anschauung, als Gesellschaften in der Regel zu funktionieren verstehen.

 

Und da, wo wir dank der Begabungen Lehrer und Meister sein können – und nach den Talenten auch sollen –, komme dies zum Einsatz, indem wir dann ‚Diener aller‘ sind. Denn die Eitelkeit und der Hochmut stehen vor dem Fall, lehrt die Sprichwortweisheit. Biblisch ausgedrückt heißt das: Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Wir werden daran zu arbeiten haben – ein Leben lang.

 

Ihr Matthias Schnegg

Woche vom 

05.11.2017 - 12.11.2017

  • St. Maria in Lyskirchen

31. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

18.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

32. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10.30 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde St. Georg

 

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag um 18.45 Uhr
und am Donnerstag um 18.00 Uhr

Totengedenken im NOTEL

Am 9. November um 18 Uhr halten wir wieder zusammen mit dem Team und evtl. Übernachtern des Notels das alljährliche Gebet ein Verbindung mit den Toten. Es sind die Toten, die im Gedenken des Notels bleiben – Übernachter, die seit Bestehens des Notels gestorben sind. Es ist ein stärkendes Zeichen, dass an dieser Messfeier auch Menschen aus Maria Lyskirchen teilnehmen. Herzlich willkommen auch dieses Jahr.

wort + tanz + musik

   

Seit 2001 lesen wir zweimal im Jahr in Sankt Maria in Lyskirchen ein ganzes biblisches Buch. Teile in der jeweiligen Originalsprache. Begleitet von Musik und Tanz. Die Bücher der Offenbarung wirken aus sich – als GottWortErfahrung in die Nacht

Sie sind eingeladen.

Die nächste Lesenacht ist am 18. November 2017 ab 19 Uhr

Einleitung in die Lesenacht von Matthias Schnegg
lesenacht-18-11.pdf
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Sie sind eingeladen

Bibelseminar zum Lukas-Evangelium

  • Schon viele haben es unternommen, eine Erzählung über die Ereignisse abzufassen, die sich unter uns erfüllt haben. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren. Nun habe auch ich mich entschlossen, nachdem ich allem von Beginn an sorgfältig nachgegangen bin, es für dich, hochverehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben. So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterwiesen wurdest.

Lukas 1,1-4

Das Lukasevangelium hat große Bedeutung für unsere Glaubenspraxis. Aus diesem Evangelium stammen so prägende Texte wie die Weihnachtsgeschichte, das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, die Erzählung zum verlorenen Sohn und seinem barmherzigen Vater, schließlich die Emmausgeschichte. Dem Autor des Evangeliums geht es darum, dass die geistlich müde gewordenen Herzen wieder zum ‚Brennen’ kommen für die Kraft des Evangeliums. PD Dr. Hahne bietet dieses Seminar wieder an.

 

Wer an Seminaren seiner ausführlichen Erläuterungen schon teilgenommen hat, weiß diese große Bereicherung der Kenntnis und Erkenntnis sehr zu schätzen.

 

Hier die herzliche Einladung zur Teilnahme:

  • Ort: Maria im Kapitol (Pfarrsaal)
  • Zeit: Samstags,
    14.00-18.00 Uhr
  • Kosten: 120,00 € (Vier Module)

Kosten und Anmeldung gelten nur für den ERSTEN TEIL. Bei 15 TN verringern sich die Kosten auf 90,00 €. Notieren Sie sich bitte bereits die Termine für den ZWEITEN TEIL, falls Sie auch daran teilnehmen möchten.

 

Termine

 

 

ERSTER TEIL

 

 

1. Modul: 25. November 2017: Lk 1-2

 

2. Modul: 27. Januar 2018: Lk 3-4

 

3. Modul: 24. Februar 2018: Lk 5-6

 

4. Modul: 28. April 2018: Lk 7-9

 

 

ZWEITER TEIL

 

 

5. Modul: 26. Mai 2018: Lk 10-11

 

6. Modul: 30. Juni 2018: Lk 12-13

 

7. Modul: 28. Juli 2018: Lk 14-15

 

8. Modul: 25. August 2018: Lk 16-17

 

 

DRITTER TEIL

 

 

9. – 12. Modul: Lk 18-24
(Termine 2019 noch offen)


Vater & Sohn op Kölsch am 18.11.2017

 

Vater & Sohn op Kölsch:
Rolly und Benjamin Brings

 

Lesung mit Musik am 18. November 2017 Einlass 14 Uhr, Beginn 15 Uhr

 

Benefiz für das NOTEL
Eintritt frei um Spende wird gebeten

Viktoriastraße 12 in 50668 Köln

 

siehe auch >>>

 

 

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Wir zeigen Symbole

Wie das Christentum mit dem Kreuz und das Judentum mit dem Davidsstern auf eine Formel gebracht wird, so ist für den Islam der Halbmond das Erkennungszeichen.

Die schmale Sichel des Neumondes (arabisch: hilal) hat zwar an sich keine religiös-symbolische Bedeutung, spielt aber in der islamischen Glaubenspraxis eine große Rolle. Die Sichel des Neumondes beziehungsweise seine astronomische Berechnung ist für die Bestimmung solcher Anlässe wie des Beginns des Ramadans oder der Wallfahrt von Bedeutung. Die Darstellung der Mondsichel ist vielseitig verwendbar. Sie dient als Symbol für die geographische Ausdehnung des Islams, als Erkennungszeichen für medizinische Ambulanzen (Roter Halbmond) oder Erste-Hilfe-Kästen oder als schmückender Abschluss auf Minaretten und Moscheekuppeln. Auch auf Flaggen verschiedener Nationalstaaten ist der Halbmond häufig abgebildet.

Märchenspielplatz Ali Baba und die 40 Räuber

Für "VIELE" ein Ärgernis und Symbol der angeblichen "Überfremdung"

In Berlin Neukölln, in der Silbersteinstraße wird zur Zeit ein neuer Kinderspielplatz gebaut. Der guten Tradition in Berlin folgend, ist auch dieser Spielplatz als Themen Spielplatz aus der Märchenwelt gestaltet. Um die orientalische Welt zu symbolisieren wurde auf einem Spielhaus ein Halbmond platziert. Jetzt tobt in den rechten Foren im Internet der Hass gegen diese “Kindermoschee“ auf einem öffentlichen Spielplatz und es gibt Aufrufe den Spielplatz zu zerstören.

 

PS: Dass der Spielplatz in Berlin gebaut wird, merkt man übrigens auch daran, dass er immer noch nicht benutzt werden kann. Eigentlich sollte er schon im Oktober fertig sein, jetzt wird er vermutlich Ende des Jahres eröffnet. Vermutlich.

Sankt Laizismus ?

Laizismus (genauer: Laizität) geht auf das altgriechische Wort laïkós „der Ungeweihte, Laie (im Gegensatz zum Priester)“ zurück. Der Begriff laïcité wurde 1871 vom französischen Pädagogen und späteren Friedensnobelpreisträger Ferdinand Buisson geprägt, der sich für einen religionsfreien Schulunterricht einsetzte. Im heutigen Sprachgebrauch beschreibt der Begriff „Laizität“ die religionsverfassungsrechtlichen Modelle, denen das Prinzip strenger Trennung zwischen Religion und Staat zugrunde liegt. In einigen Staaten ist der Begriff „Laizismus“ inzwischen in der Verfassung verankert. Etliche weitere, meist westliche Staaten sind laut ihrer Verfassung zwar nicht explizit laizistisch, sie praktizieren die Trennung von Staat und Religion(en) jedoch in unterschiedlichem Umfang. >>>

 

"Christophobie": Das Kreuz muss weg

... der polnische Papst darf stehen bleiben

In einer französischen Kleinstadt soll das Kreuz von einem Denkmal für den 2005 verstorbenen Papst Johannes Paul II. verschwinden. Das hat ein Gericht entschieden und begründet es mit der langen Tradition von Laizismus in Frankreich. Im katholischen Polen sorgt das für Unverständnis. Von "Christophobie" ist die Rede.

 

Inzwischen ist das Denkmal sogar zu einem internationalen Politikum geworden. Denn das Kreuz muss weg, hat das höchste französische Verwaltungsgericht entschieden - und darüber sind nun vor allem in Polen viele Katholiken empört. Darunter Vize-Kulturminister Jaroslaw Sellin:

 

"Wir sehen hier eine Krankheit, die große Teile von Westeuropa befallen hat und die immer schlimmer wird. Das ist die Krankheit der Christophobie. Unsere Zivilisation fußt doch auf christlichen Werten! Und dann geht es hier noch um Johannes Paul II., den weltweit bekanntesten Polen! Daher unser Angebot: Dieses Denkmal könnte, so wie es ist, ohne ideologische Zensur, nach Polen gebracht werden." >>>

… die französische Heilige darf ihr Kreuz behalten

  • Johanna von Orléans war 13, als sie zum ersten Mal die Stimmen der heiligen Katharina, des Erzengels Michael und der heiligen Margarethe hörte, die ihr später den Auftrag gaben, Frankreich zu retten ...

 

Die Jungfrau von Orleans hat den Laizismus überlebt

Ein junges Mädchen hoch zu Ross, in schimmernder Rüstung, mit Helm und Schwert. So reitet sie, in Bronze gegossen, auf hohem Sockel, in Orléans, in Reims und Rouen und vielen anderen Städten des Landes. Jeanne d’Arc, Johanna, die Jungfrau von Orléans, ist Frankreichs Nationalheilige, jeder kennt sie, jedes Schulkind, und im Laufe der Geschichte rückten alle, Konservative wie Reformer, Kleriker wie Aufklärer, nur zu gern in ihre mythische Aura, auch der jetzige französische Präsident Macron besucht die Festspiele zu Ehren der heiligen Jungfrau, die im 'Auftrag Gottes' Frankreich rettete.

 

Der Bischof von Orleans Jacques Blaquart, Emmanuel Macron und der Bürgermeister von Orleans Olivier Carre beim Besuch der Festspiele zu Ehren der heiligen Jeanne D’Arc.