Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

14. SONNTAG IM JAHRESKREIS

 

 

Sonntag, den 05.07.2015
Der 5. Juli ist der 186. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 179 Tage zum Jahresende.

5.7.1865: Armee für die Armen ... vor 150 Jahren

William Booth zusammen mit seiner Frau Catherine
William Booth zusammen mit seiner Frau Catherine

Im Londoner Stadtteil East End gründete der Priester William Booth zusammen mit seiner Frau Catherine die Christliche Mission, die 1878 in Heilsarmee umgetauft wurde. Um den Kampf gegen die Armut und religiöse Gleichgültigkeit effektiv führen zu können, organisierte Booth seine Vereinigung nach dem Vorbild der Britischen Armee. Einzigartig war damals die ständige Präsenz vor Ort und die völlige Gleichstellung von Mann und Frau innerhalb der Vereinigung. Begannen die Hilfsleistungen mit einfachen Suppenküchen, operiert die Heilsarmee mittlerweile weltweit in über 75 Ländern und besitzt eigene Krankenhäuser und weitere Hilfsprogramme.

Flüchtlinge: Bundestag verschärft Asylrecht

... wer von Lampedusa zu uns kommt, kann nun (!) verhaftet werden ...


Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU)
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU)
Volker Beck (Grüne)
Volker Beck (Grüne)

Flucht ist kein Verbrechen!

Bundestag beschließt Ausweitung der Abschiebungshaft und Bleiberechtsregelung



Roma

Rechtsradikale Hools belagern sie, wütende Nachbarn drohen mit Selbstjustiz, die Verwaltung lässt ihre Siedlung abreißen: In dem bulgarischen Dorf Garmen werden Roma systematisch verfolgt.

BULGARIEN EU-Mitglied seit 2007, Fläche: 110.994 km². Bevölkerung: 7,365 Mio. Einwohner;

DAVON GEHÖREN 750.000 MENSCHEN ZUR MINDERHEIT DER ROMA 

Christenverfolgung

Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Open Doors schätzt, dass rund 100 Millionen Menschen in über 50 Ländern verfolgt werden, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen.

Bleiben wir wachsam

Nutzen Sie Ihre Freiheit und informieren Sie sich über die verfolgte Kirche weltweit. Lesen Sie Berichte von Christen, die täglich einen hohen Preis für ihren Glauben an Jesus Christus zahlen und dennoch standhaft bleiben.



Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat  

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Jesus kam in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Wunder, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.

 .

Mk 6,

1b-6

 

Hinderung (zu Markus 6,1-6)  

Wir halten den Zusammenhang des ganzen Evangeliums im Blick. Der Autor hat ein Gesamtwerk verfasst, in dem eins auf das andere aufbaut. Die Episode von der Ablehnung Jesu in seiner Heimatstadt Nazareth folgt unmittelbar auf die von der wunderbaren Lebensspende für die Tochter des Jairus und die Frau, die 12 Jahre an unstillbarem Blutfluss litt. Große Machttaten sind durch Jesus geschehen. Für die Leserschaft ist offensichtlich, dass von Jesus eine Kraft ausgeht, die ihn von anderen Menschen, auch von anderen Wunderheilern unterscheidet. Schon in der Erzählung vom Auftreten Jesu in der Synagoge von Kafarnaum erfahren wir, dass die Menschen sehr betroffen waren von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten (1,22). Das alles wissen die Lesenden schon, wenn sie die Erzählung von den Heilungen an dem Kind und der Frau lesen: Hier ist Gott selbst am Werk! Und: In beiden Fällen wird bekräftigt, dass der Glaube gerettet habe.

 

Als Kontrast folgt nun die Geschichte vom Auftreten Jesu in der Synagoge von Nazareth, seiner Heimatstadt. Hier erfahren wir, dass es an Glauben mangelt. Da konnte er keine Wunder tun. Wir können nur mutmaßen, welche Fragestellung in der markinischen Gemeinde vorlag, dass der Evangelist mit dieser Episode dazu Stellung nimmt. Denkbar ist, dass unter den Glaubenden einerseits ein gewisses Staunen da ist ob der Taten Jesu. Was ihnen schwerfällt ist, darin das Wirken Gottes selbst zu erkennen. Es mag ja angehen, dass Menschen über besondere, heilende Kräfte verfügen. Aber: Muss das dann ein Erweis des wirkenden Gottes sein? Vielleicht berührt diese Fragestellung auch manche Zweifel unserer Tage, die in Jesus eine historisch bedeutende Person sehen, ausgestattet mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Aber dass sich Gott durch diesen Menschen darstellt, wird dann in Frage gestellt. Anders als in der Antike ist uns der Atheismus als Denkform naheliegend. Eine Jesus-Bewunderung ist denkbar. Ein Wirken eines Gottes, des einen Gottes, daher eher skeptisch betrachtet.

 

Die Erzählung vom Auftreten Jesu in Nazareth hat der Evangelist an dieser Stelle seines Evangeliums eingesetzt, um wieder einmal zu bekräftigen, dass es ohne ein Vertrauen auf den wirkenden Gott nicht geht. Die ganze Jesus-Geschichte verliert ihre Kraft, wenn das Vertrauen fehlt, dass in Jesus Gott sich den Menschen offenbart. Das ist eine grundlegende Frage zur Jesus-Begegnung. Wie wir aus unserer Episode in Nazareth erfahren, erleben die Schüler Jesu diese Ablehnung auch. Direkt an das Geschehen in Nazareth berichtet Markus dann, dass Jesus die Zwölf beruft und sie aussendet. Es liegt auf der Hand, dass diese Gesendeten ebenso damit rechnen müssen, dass sie in ihrer Sendung abgelehnt werden. Die Zuordnung zu Jesus und die Zuordnung zu Gott ist eine Lebensentscheidung. Diese wird nicht überall auf Zustimmung stoßen.

Zur Erzählung: Jesus geht mit seinen Schülern in die Heimatstadt. Die Schüler spielen bei dieser Begegnung keine Rolle. Sie werden nur stumme Zeugen der Ablehnung. Sie erleben, was ihre Eindeutige Zuordnung zu Jesus bedeuten kann. Jesus lehrt in der Synagoge zu Nazareth. Die Leserschaft ist erinnert an den Auftritt in Kafarnaum – gleich zu Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu. Auch in Nazareth nimmt das Geschehen einen offenen Verlauf. Auch hier staunen die Zuhörer. Anders als in Kafarnaum lässt der Evangelist die Zuhörer Fragen formulieren: Woher hat er das alles? Dass da etwas Besonderes ist, wird nicht bezweifelt. Die Leute in der Synagoge werden gewiss auch erfahren haben, dass Jesus Machttaten vollbracht hat – Wunder der Heilung und Wunder der Lösung von Dämonen. Die Leute sind sich nicht ganz sicher, woher das alles kommt. Es wäre ja auch denkbar, dass sich dämonische Mächte seiner bedienten. Eine entsprechende Auseinandersetzung hat Markus in 3,22-30 erzählt. Der markinische Jesus wird in 11,27-33 seinen Widersachern diese Frage vorlegen, ob er mit der Vollmacht vom Himmel oder von den Menschen handle.

 

Diese Fragen nach dem Woher und nach der Weisheit, aus der er spricht, sind nachvollziehbar. Sie gehören mit in das Staunen, weil offenbar etwas von ihm ausging, was nicht alltäglich ist. Die atmosphärische Wende kommt mit den abwertend gemeinten Überlegungen der Leute in der Synagoge von Nazareth: Ist das nicht der Zimmermann? Die Handwerker genießen zwar einen guten Ruf, aber wie soll ein Bauhandwerker mit solcher Kraft ausgestattet sein? Und dann kommen die Verwandten in den Blick: Ist er nicht der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simone? Leben nicht seine Schwestern  unter uns? All diese Fragen sind ein Ausweichen, sich dem Anspruch Jesu als dem Gesandten Gottes zu entziehen. Daher lehnen sie ihn ab. Sie nehmen Anstoß an ihm. Waren die Geschichten mit der Tochter des Jairus und der blutflüssigen Frau gerade von der Kraft des Glaubens geprägt, so stehen hier Abwertung, Ablehnung, Misstrauen und Missgunst im Raum.

Jesus antwortet in unserer Episode mit einem Sprichwort: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Das muss nicht immer zutreffen. Es ist aber nachvollziehbar, denn die Verwandten und die, die mit einem groß geworden sind, kennen den Propheten aus diesen Zusammenhängen sehr genau. Aber das Sprichwort kann auch irren – dann, wenn es sich nicht die Mühe macht, die Entwicklung, das Reifen eines Menschen, des Propheten mit in Betracht zu ziehen.

 

Für den Lehrwert der Erzählung ist wichtig, welche Konsequenzen diese Ablehnung hat: Er konnte dort keine Wunder tun. Das bezweifelt nicht die Unabhängigkeit der Macht Gottes. Es bekräftigt nur, dass die Machttaten Jesu nicht um der Demonstration seiner entsprechenden Fähigkeiten willen berichtet werden. Immer haben die Machttaten auch mit dem Vertrauen darauf zu tun, dass Gott das bewirken kann. Und: Dass Jesus der ist, der in dieser Vollmacht handelt, um Zeichen des gegenwärtigen Gottes zu setzen. Es sind Zeichen, die dem Leben dienen wollen.

 

Einige Kranke heilt Jesus dennoch. Es bleibt offen, was sich hinter dieser Bemerkung verbirgt. Wenn das Thema ‚Glauben‘ im Vordergrund steht, dann deutet die kleine Bemerkung darauf hin, dass es unter den Einwohnern Nazareths doch Menschen gab, die an den Messias Jesus und die Wirkmacht Gottes glaubten.

 

Der Abschluss unserer Perikope ist bemerkenswert. In der Regel enden die Erzählungen über Machttaten Jesu damit, dass die Miterlebenden staunen und außer sich sind, was sie da miterleben konnten. Das Verwundern ist in hohem Maße Anerkennung der überwältigenden Macht Gottes. In unserem Text wird die Perspektive auf die Person Jesu gelenkt. Er wundert sich – nicht im Staunen über die Großtaten Gottes, sondern in der Feststellung des Unglaubens. Die Leute haben sicher vom Wirken Jesu gewusst. Daher auch das anfängliche  Staunen. Was sie nicht überein brachten ist der Glaube, dass in diesem Bauhandwerker und Jungen aus der Stadt Gottes Wirken gegenwärtig ist. Dass in ihm sich das Reich Gottes offenbart.

 

Es gibt eine Sympathie für diese Skepsis. Wir mögen uns ausdenken, wie wir reagierten, wenn jemand, den wir kennen, sich zum Messias stilisierte. Das könnten auch die Adressaten des Markusevangeliums bedacht haben. Der Evangelist unterstreicht, dass alle, die auf Jesus hin ihr Leben bedenken und orientieren, nicht ohne das grundlegende Vertrauen leben können. Dieser Glaube wird nicht stromlinienförmig in der Welt leben können. Das bekommen die Schüler Jesu in unserer Episode am Rande mit. Am Ende wird das Markusevangelium aber bekräftigen, dass sich dieses Vertrauen lohnt. Aber auch das ist einzig im Raum des Glaubens annehmbar.

 

Manchmal ist unser Zugang in dieses Vertrauen ganz leicht und stärkend, manchmal ist dieses Vertrauen mühselig und verzagt. Der Evangelist möchte in aller Klarheit, aber auch Einfühlung dazu ermutigen, das Leben dennoch mit diesem Vertrauen zu gestalten.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

05.07. – 12.07.2015

  • St. Maria in Lyskirchen

14. Sonntag im Jahreskreis

19.00 Uhr   Heilige Messe
der Gemeinde
Kollekte LYSKIRCHENSonntag


Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

 

Freitag:

18.00 Uhr   Hl. Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch  

15. Sonntag im Jahreskreis

19.00 Uhr   Heilige Messe
der Gemeinde und Jahrgedächtnis

für Marianne Heindi



Kirchenführung am Freitag, 10. Juli

mit Matthias Schnegg

Der Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V. hat von April bis Oktober als Führungsprogramm die Vorstellung der jeweiligen Kirche durch den dort wirkenden Pfarrer vorgesehen. St. Maria Lyskirchen hat für den Freitag, 10. Juli um 16 Uhr in unsere Kirche eingeladen. Es geht dabei nicht so sehr um eine kunsthistorische Erläuterung zur  Kirche. Vielmehr wird die Kirche erschlossen aus der Perspektive eines theologischen Programms. Der Bau mit seinen Ausstattungsstücken folgt einer Verkündigungsidee. Diese ist im Laufe der Jahrhunderte hin und wieder verändert worden, weil das Lebens- und Glaubensgefühl der Menschen sich wandelte.

 

Zu dieser Führung sind auch Interessierte jenseits der Mitgliedschaft im Förderverein eingeladen. Dass der Verein sich über jede und jeden freut, die/der das Anliegen des Erhalts der romanischen Kirchen mittragen mag, versteht sich von selbst. Entsprechende Flyer zum Förderverein liegen immer am Eingang der Kirche aus.

 

 

 


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Samstag,

den 04.08.2015 um 17:00h 


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Fenster  

Der heilige Maternus im Fenster von Hans Lünenborg
Der heilige Maternus im Fenster von Hans Lünenborg

In dieser Woche sind die Fenster von Hans Lünenborg im Chorraum wieder eingesetzt worden. Durch die Schutzverglasung sind abgesicherter gegen Schmutz, aber auch Lärm von der Rheinuferstraße. Die Meinungen über die Intensität der Farben gehen weit auseinander. Je nach Sonnenlicht entfalten die Fensterbilder sehr unterschiedliche, reizvolle Farben und Blickwelten. Es lohnt sich, dem immer wieder anzunähern.


Nun ist abzuwarten, wie sich die farbliche Gestaltung dieses Teils des Chorraumes mit den farbigen Fenstern zu einem würdigen Ensemble zusammenfindet. Eine Gruppe aus Kirchenvorstand, Denkmalpflege, Konservatoren, Kunst und Generalvikariat haben sich zusammengefunden, um ein Farbkonzept zu beratschlagen. Wir werden sehen.

Vitrine  

GESTOHLEN: Das Borghorster Stiftskreuz aus  der katholischen Pfarrkirche St. Nikomedes in Borghorst
GESTOHLEN: Das Borghorster Stiftskreuz aus der katholischen Pfarrkirche St. Nikomedes in Borghorst

In der kommenden Woche wird auch die Schauvitrine in der Katharinen-Kapelle aufgestellt, die eigentlich zur Aufbewahrung des wertvollen Salierkreuzes gedacht war. Als die Planungen dazu schon abgeschlossen waren, und wir eigentlich nur noch auf die Anlieferung der Vitrine warteten, geschah der Kunstraub Borghorster Stiftskreuzes. Das hat den Kirchenvorstand im Einverständnis mit der Denkmalpflege bewogen, auf die Aufstellung unseres Salierkreuzes zu verzichten. Denn auch in Borghorst gab es eine gepanzerte Vitrine und eine Alarmanlage…

 

Nach einem Prozess neuer Überlegungen – da die Vitrine nun schon gekauft war und keine andere Verwendung sich anbot - hat der Kirchenvorstand beschlossen, das Altarkreuz des barocken Hochaltars in der Vitrine auszustellen. Vitrine und Kreuz werden am kommenden Sonntag vielleicht schon zu besichtigen sein. Damit schließt sich die dezente Bestückung der Katharinen-Kapelle mit Schatzstücken der Gemeinde

INFO:

Das Borghorster Stiftskreuz ist ein goldenes Reliquienkreuz. Es wurde bis zu einem Diebstahl im Oktober 2013 in der katholischen Pfarrkirche St. Nikomedes inBorghorst ausgestellt und gehörte zu ihrem Kirchenschatz.

Das Kreuz stammt aus dem 11. Jahrhundert. Es galt als bedeutendste ottonische Goldschmiedearbeit, die in Westfalen erhalten war. Das Kreuz wurde in Essen, wahrscheinlich in der Goldschmiedewerkstatt der Essener Äbtissin Theophanu gefertigt, wie durch Analyse von Pollen nachgewiesen wurde, die im Bienenwachs zwischen Holzkern und Goldblechen gefunden wurden.

LYSKIRCHENSonntag  

Nachdem wir im Juni zugunsten der Solidaritätskollekte mit St. Kyrill in Damaskus auf unsere allmonatliche Kollekte für Bau und Leben unserer Kirche haben ausfallen lassen, ist an diesem Sonntag wieder die Kollekte als LYSKIRCHENSonntag. Von Herzen Dank für die über die Jahr hin so besonders üppige Beschenkung.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Das Pallium für einen Priester

Erio Castellucci wird im September 2015 zum Bischof geweiht
Erio Castellucci wird im September 2015 zum Bischof geweiht

Am vergangen Montag, dem Fest Sankt Peter und Paul, hat Papst Franziskus an 46 Erzbischöfe, die auch gleichzeitig einer Kirchenprovinz vorstehen das Pallium übergeben. Das stimmt nicht ganz, es waren 45 Erzbischöfe und ein Priester, die das Pallium erhalten haben.


Papst Franziskus hatte Erio Castellucci am 3. Juni 2015 zum neuen Erzbischof von Modena-Nonantola in Italien ernannt. Der 54 Jahre alte Castellucci war bei der Übergabe noch ein einfacher Priester. Die Bischofsweihe wird erst am 12. September 2015 stattfinden. Die ‚Tradi-Welt‘ schäumt wegen dieser ‚Ungeheuerlichkeit‘.

Was ist ein Pallium?

Der Begriff "Pallium" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "Hülle". Ursprünglich bezeichnet es ein mantelähnliches Obergewand der Römer. Seit dem sechsten Jahrhundert gehörte das Pallium zur Kleiderordnung der Päpste, die es dann auch bestimmten Bischöfen als Auszeichnung verliehen. Ab der Mitte des neunten Jahrhunderts waren die Erzbischöfe verpflichtet, sich das Pallium vom Papst zu erbitten; erst danach durften sie ihr Hirtenamt als Metropolitanbischöfe ausüben.

 

Heute ist das Pallium ein Ehrenband, das der Papst und die Erzbischöfe, die er damit auszeichnet, bei bestimmten liturgischen Gelegenheiten tragen. Es besteht normalerweise aus einem vier bis sechs Zentimeter breiten Streifen aus weißem Wollstoff mit sechs schwarzen Seidenkreuzen und wird um die Schultern gelegt. Die Stola wird aus der Wolle zweier Lämmer hergestellt, die der Papst am Fest der heiligen Agnes am 21. Januar segnet. Jeweils am 29. Juni, dem Hochfest Peter und Paul, überreicht der Papst die Pallien als Zeichen des Oberhirten an die neuen Erzbischöfe.

(QUELLE DOMRADIO)

Prediger 1,2-6


  • Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe. ...

Der KÖLNER-STADT-ANZEIGER weiß mal wieder Bescheid, oder?

Kreisdechant Ulrich Hennes (r.) mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki bei einem Termin in Hilden.
Kreisdechant Ulrich Hennes (r.) mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki bei einem Termin in Hilden.

Immer wieder finden wir bei Journalisten eine Biographie, die eigentlich einen ganz anderen Verlauf genommen hätte, wenn …, ja wenn, das ursprüngliche Lebensziel realisiert worden wäre. Es ist die Gruppe der Journalisten, die ursprünglich Theologie studiert haben um Priester zu werden. Wir finden sie bei der WELT, der SÜDDEUTSCHEN, der FRANKFURTER ALLGEMEINEN und eben auch beim KÖLNER STADT ANZEIGER, um nur einige zu nennen. Irgendwie arbeiten diese Journalisten dann besonders intensiv sogenannte ‚kirchliche Themen‘ ab. Sei es die Affäre in Limburg, sei es eine so schlichte Personalentscheidung wie die Ernennung des Stadtdechanten von Düsseldorf. Man läßt sein Netzwerk spielen und berichtet über ‚ungelegte Eier‘. So berichtete der KÖLNER STADT ANZEIGER , dass Ulrich Hennes nun Stadtdechant in Düsseldorf werden soll, ob es stimmt werden wir dann am Montag erfahren, wenn der Name des neuen Stadtdechanten von Düsseldorf bekannt gegeben wird.  Wenn es dann so sein sollte, vielleicht gelingt es dem KÖLNER STADT ANZEIGER verbal abzurüsten und auf Vokabeln wie „durchgesetzt“ oder „Machtkampf“ zu verzichten, vielleicht ist es ja das Ergebnis eines konstruktiven Dialogprozesses, wie er von den Medien so oft für die Kirche gefordert wird. Ulrich Hennes wäre jedenfalls eine sehr gute Wahl.

Mit Schlaghose und Sandalen: Woelki (2.v.r.) und Hennes (hinten) unterwegs in der Heiligen Stadt (WDR)
Mit Schlaghose und Sandalen: Woelki (2.v.r.) und Hennes (hinten) unterwegs in der Heiligen Stadt (WDR)

Woelki-Weggefährte im
Interview. Als der Erzbischof schlicht "Rainer" war

Er sei bescheiden, offen für Neues und kein Hardliner: Soviel hat man schon erfahren über Rainer Maria Kardinal Woelki, den neuen Erzbischof von Köln, der am Samstag (20.09.2014) in sein Amt eingeführt wird. Und sonst? Eher wenig. Ulrich Hennes aus Hilden weiß mehr - 30 Jahre verbinden einfach.


DAS GANZE INTERVIEW
AUF WDR.DE >>>

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