Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

update um 13 Uhr 25:

Papst Franziskus hat die Namen der neuen Kardinäle benannt ...

2. SONNTAG NACH WEIHNACHTEN

Sonntag, den 04.01.2015
Der 4. Januar ist der 4. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 361 Tage zum Jahresende.

4.1.1934: 'Deutsche Christen'

„Deutschen Christen“, sie wollten beweisen das Jesus Arier war, nur Arier durften in die Kirche.
„Deutschen Christen“, sie wollten beweisen das Jesus Arier war, nur Arier durften in die Kirche.

Der durch seine offensichtliche Nähe zum nationalsozialistischen Regime bekannte evangelische "Reichsbischof" Ludwig Müller wollte die innerkirchliche Opposition gegen die Unmenschlichkeiten der Nationalsozialisten zum Schweigen bringen. Dazu erließ Müller eine Verordnung zur Wiederherstellung "geordneter Zustände" in der evangelischen Kirche im sogenannten "Dritten Reich". Diese Verordnung sah vor, den Gottesdienst wieder ausschließlich zur Verkündung des Evangeliums zu nutzen. Vor allem Geistliche der Bekennenden Kirche stellten sich von Beginn an gegen die Nationalsozialisten und machten die Kanzeln zu wirksamen Stätten des zivilen Ungehorsams. In besonderer Weise trat der ehemalige U-Boot-Kommandant im Ersten Weltkrieg, Pfarrer Martin Niemöller, gegen die Nazis auf. Wesentliche Impulse für Verweigerung, Opposition und Widerstand gegen die Nazis motivierten sich aus christlichen Beweggründen.

Es sagte Honoré Gabriel de Riquieti Graf von Mirabeau

(1749 - 1791), französischer Politiker

Es ist schon intolerant,
von Toleranz zu sprechen.

Als Vertreter der Synagogengemeinde Köln, des katholischen Stadtdekanates Köln, des Katholikenausschusses in der Stadt Köln, des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln sehen wir mit großer Sorge, dass Demonstrationen und Kundgebungen von Gruppen wie den „Patrioten Europas gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) in ganz Deutschland und auch in der Stadt Köln an Zulauf gewinnen. Wir verurteilen die Versuche von PEGIDA, die Gesellschaft zu spalten und Muslime und ihre Religion zu verunglimpfen und auszugrenzen. Mit Entschiedenheit treten wir dem Ansinnen entgegen, den Begriff des ‚Abendlandes‘ zu instrumentalisieren und ihn gegen eine Religionsgemeinschaft zu richten. Europa ist ohne die Wurzeln und die Vielfalt der jüdischen, christlichen und muslimischen Religion in ihren  – fruchtbaren wie schmerzlichen - Beziehungen weder historisch noch gegenwärtig noch zukünftig denkbar. Europa lebt heute von der Vielfalt von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und religiösen Bindungen. 


Kölner Friedensverpflichtung vom Januar 2015 >>>


Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus:  Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. Durch sie hat er uns mit aller Weisheit und Einsicht reich beschenkt und hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat: Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, in Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist. Durch ihn sind wir auch als Erben vorherbestimmt und eingesetzt nach dem Plan dessen, der alles so verwirklicht, wie er es in seinem Willen beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher auf Christus gehofft haben. Durch ihn habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; durch ihn habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr den Glauben annahmt. Der Geist ist der erste Anteil des Erbes, das wir erhalten sollen, der Erlösung, durch die wir Gottes Eigentum werden, zum Lob seiner Herrlichkeit.


Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke. Er hat sie an Christus erwiesen, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, hoch über alle Fürsten und Gewalten, Mächte und Herrschaften und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen genannt wird. Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt. Sie ist sein Leib und wird von ihm erfüllt, der das All ganz und gar beherrscht.


Epheser 1,3-23

Zum Lob seiner Herrlichkeit  (zu Epheser 1,3-23)

Den Brief an die Gemeinde in Ephesus hat Paulus nicht selbst geschrieben. Schüler des Paulus haben im ausgehenden 1. Jahrhundert in die aktuelle Situation der Gemeinde gesprochen und sich dabei der Theologie des Paulus bedient. Die Zuhörerschaft waren Glaubende, die aber den Elan des Neuanfangs verloren hatten. Sie waren Glaubende in einem Umfeld vieler Weltanschauungen. Uns ist eine solche Lebenssituation nicht ganz fremd: Die volkskirchliche Kraft des Glaubens schwindet, die weltanschaulichen Angebote sind riesig. Manche stricken sich ihr Glaubenshemd selbst zusammen. Ob das glücklich macht, bleibt offen.

 

Die Schreiber des Epheserbriefes wollen nun ermutigen, sich der einzigartigen Berufung durch Gott bewusst zu sein. Die Glaubenden mögen erkennen, wie groß das Geschenk der Zuwendung Gottes in seinem Messias Jesus ist. Von einem Reichtum der Gnade spricht der Brief; und von dem Segen, den die Gemeinschaft der Glaubenden mit dem Geist, der Lebenskraft Gottes, bekommen hat. Zu diesem Vertrauen der Würde hat die Erfahrung mit Jesus, dem Messias, dem Christus Gottes, geführt.

 

Der Epheserbrief spricht diese Preisung gleich zu Anfang des Briefes aus. Der Brief ist nach antikem Briefmuster aufgebaut, beginnt mit Anschrift und Gruß. Dann folgt als sogenanntes Präskript (Vorwort) eine kurze Danksagung, ehe es dann zur inhaltlichen Ausführung des Briefes kommt. Die Schreiber des Epheserbriefes haben eine größere Preisung (Eulogie genannt) vorweggestellt. In dieser Preisung liegt die ganze Glaubensüberzeugung offen. Sie ist Ausdruck einer Glaubensfreude, die sich weitergeben mag.

 

Der Lobpreis gilt Gott, dem Vater. Er ist auch der Vater Jesu, des Christus. Durch den Messias Jesus ist uns die ganze Fülle des Segens Gottes geschenkt worden. Es ist der Messias, der vor aller Zeit in engster Bindung mit Gott lebte; es ist der Messias, der durch seine Lebenshingabe die Liebe und den Reichtum der Gnade Gottes offenbart hat.

 

Worin der Segen für die Gemeinde liegt, erklären die dann folgenden Verse (4-14): Durch die Taufe sind wir mit Jesus, dem Christus, auf immer verbunden. Durch diese Verbindung haben wir Anteil an der Erwählung durch Gott – jenseits der Einschränkung der Zeit. Es ist Gottes Liebe, die uns Kinder Gottes sein lässt – noch ehe wir geboren sind. Die Antwort der Glaubenden auf diese bedingungslose Vorgabe der Liebe Gottes ist der Lobpreis seiner wunderbaren Gnade.

 

Erkannt haben die Glaubenden diese Liebe und grenzenlose Gnade Gottes am Leben und Sterben Jesu. Sein Leben (sein Blut) wird Erfahrung der Erlösung und der Vergebung der Trennung von Gott (Vergebung der Sünde). Das überragende Zeichen dieser Liebe ist die Hingabe Jesu am Kreuz. Sie ist die Konsequenz seines kompromisslosen Gott-Lebens. Sie ist die Erfahrung der unbeugsamen Liebe Gottes.

Erfahrbar wurde darin der Ratschluss Gottes, in Jesus, dem Messias, die Zeit des Heils aufgehen zu lassen. Das Heil endet die Trennung zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und den Menschen. Das Leben und Sterben Jesu und seine Auferweckung sind Zeugnisse dieser Erwählung durch Gott – auf dass wir uns als die ihm Nächsten wissen dürfen: Töchter und Söhne Gottes.

 

Indem wir diese Beschenkung Gottes erfahren haben, ist unsere Antwort der Lobpreis und Dank. Die Hoffnung auf den Messias Jesus hat das Sehnen nach heilender Gemeinschaft mit Gott erfüllt. Durch das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu haben wir das Wort der Wahrheit, das Evangelium von unserer Rettung erhalten. Durch den Christus Jesus haben wir den Heiligen Geist, die Lebenskraft Gottes empfangen. Das alles ist Grund zum Lob der Herrlichkeit Gottes!

 

Den Schreibern des Epheserbriefes wird schon klar gewesen sein, dass diese kraftvolle Preisung nicht für alle untern Glaubenden gleich mitzuvollziehen sein wird. Mit dieser Art der inhaltlichen Eröffnung des Briefes haben die Schreiber das Bekenntnis ihres Glaubens und ihrer Glaubenserfahrung hinterlegt. Nun wendet sich (ab V 15) der Blick auf die Gemeinde. Die Schreiber, die sich hinter der Person des (längst verstorbenen) Paulus verbergen, danken, dass die angeschriebene Gemeinde den Glauben an Jesus, den Messias und Herrn, gefunden hat. Des Dankes wert finden die Schreiber auch, dass unter den Glaubenden der Gemeinde (den Heiligen) die Liebe lebt.

 

Nun erbitten die Schreiber für die Zuhörenden/Lesenden, dass ihnen die Erkenntnis Gottes und seiner Liebe geschenkt sei. Dazu erbitten sie den Geist der Weisheit und Offenbarung. Mit ihm mögen sie erkennen, was die Gewissheit der Schreibenden ist – so, wie sie es im Vorwort hymnisch hinterlegt haben.

 

Gott möge die Augen der Herzen der Zuhörenden erleuchten – auf dass sie verstehen, zu welcher Hoffnung sie als Kinder Gottes, als Nachfolgende des Messias Jesus berufen sind. Es geht dabei nicht nur um eine gefühlsmäßige Geborgenheit. Das Herz ist in biblischer Sprache auch der Sitz des Verstandes. Die Offenbarung und Lebenszusage Gottes kann sich des Verstandes bedienen, um von den Glaubenden erkannt zu werden. Das Herz, der Verstand, möge erfassen, zu welcher Nähe zu Gott wir berufen sind. Gott mögen wir begreifen als die Schöpfungsmacht, als die Kraft, die Leben gibt und erhält. Diese Erkenntnis reift, indem die Glaubenden auf den Messias Jesus zu schauen lernen. Er ist deshalb Maß, weil im Zeugnis der Glaubenden Jesus von den Toten auferweckt worden ist. Er erweist sich als Herr aller Mächtigen und aller Mächte und Gewalten. Die Evangelienerzählungen bezeugen dies eindrucksvoll: Jesus widerstand dem Anspruch der Mächtigen, auf dass die Kleinen zu ihrem Lebensrecht fanden. Jesus trotze den Mächten und Gewalten, die sich – nach dem damaligen Verständnis – in Krankheiten und Dämonenbesetzungen zu erkennen gaben.

 

Durch die besondere Erwählung Jesu, durch das Zeugnis seines Lebens und Sterbens, durch seine Auferweckung, kommt Jesus die einzigartige Verehrung zu. Daher können die Schreiber auch bezeugen, dass Jesus, der Christus, von Gott als Haupt über die Gemeinschaft der Glaubenden, über die Kirche, gesetzt worden ist. Diese Kirche ist kein Selbstzweck. Sie ist kein Hospital für Amtsträger, die ihre Abweichungen vom Evangelium als Sendung Gottes tarnen mögen (so ähnlich die Mahnungen des Papstes an die Kurienkardinäle, aber nicht nur an sie). Die Kirche ist im Idealfall erfüllt von Gott und dem, was Jesus gelebt hat. Die Kirche ist der Ort des Erlernens der Nachfolge, des Hinter-Jesus-Hergehens. Wenn sie das lernt, immer neu lernen mag, wächst sie in einen Lobpreis Gottes, der Hand und Fuß hat, der zum Segen werden kann für die Welt.

 

Der Epheserbrief wird nach diesen großen Gedanken und Worten sich auch der Realität der Gemeinde stellen. Sie lebt nicht in Vollkommenheit des Geistes. Sie hadert mit dem Problem der nötigen Gemeinschaft von Juden und Nichtjuden. Sie ist Gemeinde, wie alle Gemeinden der Nachfolge sind. Lockend ist die Basis der Überzeugung des Glaubens. Gott ist das Fundament. Ihm verdanken wir das Leben. In seine Herrlichkeit wachsen wir durch die Nachfolge Jesu. Denn er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit dem Christus im Himmel. (V3)

 

Dann sei auch uns der Segen geschenkt, im neuen Jahr im Vertrauen zu wachsen und in der Erkenntnis des Christus Jesus zu wachsen. Jesus hat diese Erkenntnis Gottes erfahrbar gemacht jenseits ausgefeilter theologischer Gedanken. Er handelte. Er gab um Gottes Willen weg von seinem individuellen Leben, damit Menschen der Liebe Gottes trauen lernten durch die Erfahrung der absichtslosen, bedingungslosen Liebe in der Begegnung mit Jesus.

 

Wir werden weiter da hinein wachsen dürfen und können. Wir dürfen uns als vom Herrn Gesegnete wissen.


Ihr Matthias Schnegg

2. Sonntag nach Weihnachten

Sonntag, den 04. Januar 2015

um 18 Uhr Heilige Messe für die Gemeinde

 

Montag, den 05. Januar 2015

14 Uhr Seniorenmesse

Erscheinung des Herrn

Segnung von Brot und Salz an der Krippe von Lyskirchen 2014 (Foto Anna C. Wagner)
Segnung von Brot und Salz an der Krippe von Lyskirchen 2014 (Foto Anna C. Wagner)

Dienstag, den 06. Januar 2015

Erscheinung des Herrn

Dreikönig

um 18 Uhr Festhochamt zur Erscheinung

des Herrn mit Segnung von Brot und Salz

 

Freitag, den 09. Januar 2015

um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta

 

anschließend Bibelgespräch

 

Sonntag nach dem 6. Januar
Taufe des Herrn
Sonntag, den 11. Januar 2015
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Pfarrer Gottfried Kirsch
und zum Gedenken für Frau Maria Brecht,

1. Jahrgedächtnis Erna Kuß

 

anschließend Neujahrsempfang

 

 

 

  • Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln
    am Donnerstag  um 18.45 Uhr

Sie sind eingeladen.

JahresDank

Wir haben das Jahr 2014 hier gelebt – ein Geschenk, dass wir leben und dass wir einen Teil unserer Glaubenssuche oder Glaubensgewissheit hier miteinander leben konnten. Das Alter unserer Kirche birgt viel an Glaubens- und Lebenserfahrung, die uns in unserem Leben in dieser Zeit auch zugute kommen. Von Herzen Dank allen, die mit dabei sein mochten – sei es ganz zufällig, weil gerade Gottesdienst war; sei es gelegentlich, sei es regelmäßig. Wir lernen, dass auch das Gemeindesein ein Prozess bleibt. Wir durften 2014 sehr dankbar erfahren, dass wir im Austausch über Fragen, die uns aktuell in das Gemeindeleben hineingewachsen sind, Schritte weiter kommen können. Dabei ginge es um die Ausdrucksform, wie Liturgie und Diakonie ihre Gemeinsamkeit in Ausdruck bringen können. Es ging um die Anfrage nach Orten und Räumen der Stille vor und während der Gottesdienstfeier. Es ging um die Tragfähigkeit biblischer Übersetzungen – um nur einige markante Themen zu benennen, mit denen wir uns 2014 in Gemeindeversammlungen auseinandergesetzt haben. Das Ziel des Austausches war nicht eine harmonische Einheit. Der Austausch und vor allem die Art des Austausches halfen uns, einen Schritt weiter zu gehen. Dass es ein Weitergehen bleibt, ist eine Gabe, die uns weiter bringt – auch im Ringen um die Klarheit des Evangeliums.

Wir hatten große Feiern der Liturgie in den geprägten Zeiten. Im Internet finden Sie, wenn Sie mögen, Fotos von Anna Wagner, die wie ein Bilderbogen diese Feiern erinnern. Wir hatten wieder die Agapefeier von Obdachlosengemeinde und unserer Gemeinde. Dass hier ein Feiern so selbstverständlich und möglich ist, hat mit den wachsenden Beziehungen zwischen den Armen und unserer sich hier versammelnden Gemeinde zu tun – Begegnungen über Gubbio oder in den Nachtcafés, jenen Schlafmöglichkeiten für Obdachlose u.a. im Pfarrsaal von Maria im Kapitol.

 

Wir haben tapfer jeden Freitag die Hl. Schrift gelesen und uns im Austausch darüber anfragen und bestärken lassen dürfen. Die klare Hinwendung zum Verständnis der Hl. Schriften ist uns eine belebende Kostbarkeit im Ergreifen unserer Lebensdeutung aus dem Glauben an Gott und seinen Messias Jesus – und dem Evangelium Gottes. Diese Kontinuität des (offenen) Bibelgesprächs war nur möglich, weil Mitglieder der Gemeinde immer dann den Gottesdienst in der Krypta und die Moderation des Bibelgespräches übernahmen, wenn der Pfarrer nicht da sein konnte. 

Wir haben Schicksale miteinander geteilt. Es beeindruckt mich sehr dankbar, dass es ein Wissen und Bedenken mit und voneinander gibt. Es ist Wahrnehmung von Menschen um uns, auch von denen, mit denen es keine festen Kontakte gibt. Das Beeindruckende ist, dass es dazu keiner Organisation der Aufmerksamkeit füreinander bedarf, sondern dass sich das so fügt. Dabei wird nicht auszuschließen sein, dass Menschen sich unbedacht auch hier erfahren.

 

Dank also allen, die zur mitfeiernden und mitwirkenden Gemeinde gehören mochten in 2014. Von Herzen Dank auch allen, die sich hier engagieren, die vor und hinter den Kulissen das Gemeindeleben möglich halten. Dank auch allen, die mit uns verbunden sind – weltweit sogar über unser www.lyskirchen.de.

Der Dank ist die Einladung, den Lenkungen des Geistes auch in 2015 zu trauen und sich entwickeln zu lassen, was sich auftun wird. Wir wissen nicht, das 2015 persönlich, weltpolitisch, kirchlich bringen wird. Da geht es nur mit dem Vertrauen in die Möglichkeiten, die uns durch den Geist geöffnet sind.


Von Herzen Dank allen, die Lyskirchen mittragen auf unterschiedlichste Weise, offensichtlich und im Stillen – wirkmächtig.


Ihr Matthias Schnegg

Mit dem Geld

Das Geld ist unter den Bedingungen der Welt auch unverzichtbar. Wir haben in unseren Gottesdiensten kollektiert. Die Kollekte ist Solidaritätszeichen in der Liturgiefeier. Wir haben 2014 für Hilfswerke, für Sonderkollekten für Notleidende 25.329,98 € zusammengetragen. Zum Erhalt unserer Kirche und zur Ermöglichung unseres Gemeindelebens haben wir an den LYSKIRCHENSonntagen 12.712,42 € gesammelt. Das sind beide sehr stattliche Summen. Allen, die sie mit zusammentragen konnten, herzlichen Dank!

Seniorentreffen

ist am kommenden Montag. Um 14 Uhr feiern wir Hl. Messe, anschließend wird Herr Marx wieder eine Krippenführung halten, dann gibt’s im Pfarrsälchen Kaffee und Kuchen. Herzlich willkommen!

 

Fest der Erscheinung

Herzlich willkommen zur Feier des Festes der Erscheinung des Herrn – Dreikönigsfest. Wir feiern um 18 Uhr den festlichen Gottesdienst, an dessen Abschluss Salz und Brot gesegnet werden – auf dass uns im neuen Jahr Gesundheit und das Lebensnötige geschenkt sei.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Sternsinger, Nein Danke!

„wenn eine Kinderaktion inzwischen schon im christlichen Münster als Sachbeschädigung und Verschmutzung wahrgenommen wird“ ...

Münster - Nicht überall sind Caspar, Melchior und Balthasar willkommen. In Münsters Heilig-Kreuz-Gemeinde hat eine Immobilieneigentümerin einen Beschwerdebrief an den Pfarrer geschrieben.


Eine Liste ihrer Immobilien, um die das Trio bestenfalls einen Bogen machen soll, fügte sie der Einfachheit halber offenbar gleich bei. „Gemeint ist wohl der Segen, den die Kinder auf Nachfrage oder Bitten der Menschen an die Häuser schreiben“, deutet Pfarrer Thomas Frings das für ihn jüngst überraschende Schreiben. Völlig perplex musste er zunächst eine Nacht über den Brief schlafen, wie er erzählt. Dann aber steht fest: Die Gemeinde will auf das Ansinnen reagieren. Allerdings nicht im Sinne der Absenderin.


Pfarrer Frings antwortet der Hauseigentümerin aus der Nachbarschaft – und macht seine Zeilen zugleich öffentlich. Auf der Facebook-Seite der Gemeinde im Internet erhält der Geistliche seit Tagen viel Zuspruch für seine forsche Antwort.


Der Immobilieneigentümerin schreibt er: „Sie waren so freundlich, in Ihrem Schreiben alle Häuser aufzulisten, die Ihnen in den verschiedenen Straßen des Kreuzviertels gehören.“ Leider sehe man sich nicht in der Lage, dieser Bitte nachzukommen und den verschiedenen Sternsingergruppen die Adressen mitzugeben.


Stattdessen, so bittet Frings die Frau, möge sie doch ihren Mietern direkt mitteilen, dass sie das Segnen der Wohnung durch die Sternsinger verbiete. 

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Bringen die 3 Könige, die Kardinalshüte? 

In Rom wird damit gerechnet, daß am Dreikönigsfest oder kurz danach die Namen der Kirchenvertreter bekanntgegeben werden, die Papst Franziskus Mitte Februar zu neuen Kardinälen kreieren wird. Das Wall Street Journal hat bereits den einen oder anderen wahrscheinlichen neuen Purpurträger genannt. Unabhängig davon werden in Rom vor allem zwei Namen häufig genannt. Der von Erzbischof Charles Joseph Chaput von Philadelphia (USA) und jener von Erzbischof Bruno Forte von Chieti-Vasto (Italien). Chaput wird den Tradis zu gerechnet und Forte wird oft als der italienische Kasper bezeichnet ... man darf gespannt sein ...

Francesco Moraglia, immer noch kein Kardinal, aber rot ist ihm sicher ...

... der Bommel macht den Unterschied!

... das 'Kardinalsbirett' ist ohne Bommel
... das 'Kardinalsbirett' ist ohne Bommel

Am 31. Januar 2012 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Patriarchen von Venedig. Die Amtseinführung fand am 25. März 2012 statt. Da das Patriarchat von Venedig ein traditionell mit der Kardinalswürde verbundener Bischofssitz ist, gilt Moraglia als Anwärter auf das Kardinalat, was Franziskus bisher nicht beachtet hat ..

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Wie früheren Patriarchen von Venedig auch, ist es Moraglia gestattet, nicht-liturgische Gewänder in Rot zu tragen, obwohl er noch nicht zum Kardinal ernannt wurde. Das rote Birett wird jedoch noch von einem Bommel gekrönt, wie es für einen (Erz-)Bischof üblich ist.

UPDATE 13 Uhr 25:

... die Erzbischöfe von „traditionellen“ Kardinalssitzen wie Turin, Venedig, Washington oder Madrid weiter auf „ihren“ Kardinalstitel warten ...

Venedig weiterhin mit rotem Bommel ...

nach dem Angelus von heute gab Papst Franziskus die Namen der neuen Kardinäle bekannt, 15 unter 80 Jahre (also wahlberechtigt) und 5 über 80 Jahre ... der Patriarch von Venedig ist wieder nicht dabei, aber der Patriarch von Lissabon ...

Papst Franziskus hat 20 neue Kardinäle benannt. 15 sind jünger als 80 Jahre und wären damit gegenwärtig zur Papstwahl berechtigt. Unter den neuen Kardinälen ist auch ein Deutscher, der langjährige Vatikandiplomat Erzbischof Karl-Josef Rauber. Insgesamt nimmt der Papst sieben Europäer, fünf Lateinamerikaner, drei Asiaten, drei Afrikaner und zwei Männer aus Ozeanien in das höchste Gremium der katholischen Kirche auf. Die Zeremonie findet am 14. Februar im Rahmen einer Kardinalsversammlung im Vatikan statt.

Quelle ZDF
Quelle ZDF

unter 80 Jahre und damit 'Papst wahlberechtigt'

  • Dominique Mamberti, Titularerzbischof von Sagona, Präfekt des Obersten Gerichts der Apostolischen Signatur

Erzbischof Manuel José Macário do Nascimento Clemente, Patriarch von Lissabon (Portugal).

Berhaneyesus Demerew Souraphiel, C.M., Erzbischof von Addis Abeba (Äthiopien).

John Atcherley Dew, Erzbischof von Wellington (Neuseeland).

Edoardo Menichelli, Erzbischof von Ancona-Osimo (Italien).

Pierre Nguyên Văn Nhon, Erzbischof von Hà Nôi (Viêt Nam).

Alberto Suárez Inda, Erzbischof von Morelia (Mexiko).

Charles Maung Bo, S.D.B., Erzbischof von Yangon (Myanmar).

Francesco Montenegro, Erzbischof von Agrigent (Italien).

Francis Xavier Kriengsak Kovithavanij, Erzbischof von Bangkok (Thailand).

Daniel Fernando Sturla Berhouet, S.D.B., Erzbischof Erzbischof von Montevideo (Uruguay).

Ricardo Blázquez Pérez, Erzbischof von Valladolid (Spanien).

José Luis Lacunza Maestrojuán, O.A.R., Bischof von David (Panamá).

Arlindo Gomes Furtado, Bischof von Santiago de Cabo Verde (Archipel Kap Verden).

Soane Patita Paini Mafi, Bischof von Tonga (Tonga).

über 80 Jahre und nicht mehr wahlberechtigt ...

José de Jesús Pimiento Rodríguez, emeritierter Erzbischof von Manizales.

Luigi De Magistris, Titularerzbischof von Nova, emeritierter Pro-Pönitentiar

Karl-Joseph Rauber, emeritierter Erzbischof von Giubalziana, Apostolischer Nuntius.

Luis Héctor Villalba, emeritierter Erzbischof von Tucumán.

Júlio Duarte Langa, emeritierter Bischof von Xai-Xai.

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