Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

27. Sonntag im Jahreskreis 2016

 

 

Sonntag, den 2. Oktober 2016 ist der 276 Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 90 Tage bis zum Jahresende.

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

2.10.1977: "Kontaktsperregesetz"

Spiegel-Titel vom 12. September 1977
Spiegel-Titel vom 12. September 1977

Als Antwort auf die Anschläge der deutschen linksextremistischen "Rote Armee Fraktion" (RAF) trat das so genannte Kontaktsperregesetz in Kraft. Per Dekret wurden Kontakte der inhaftierten Terroristen zu Häftlingen und Verteidigern für maximal 30 Tage verboten. Das Gesetz war im September 1977 vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden. Die Gesetzeserlassung war die Reaktion auf den Mord der RAF am Generalbundesanwalt Siegfried Buback, dem Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto und der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Schleyer wurde nach der Geiselbefreiung in Mogadischu und der Weigerung der sozialliberalen Bundesregierung, ihn gegen elf RAF-Gefangene auszutauschen, ermordet.

Massaker von Babyn Jar

Begrabene Erinnerung

Vor 75 Jahren ermordete die SS an zwei Tagen mehr als 30.000 Juden in Kiew. Lange schwieg man in der Ukraine. Der Umgang mit dem Massaker ist bis heute widersprüchlich.

BILD: © Konrad Schuller
BILD: © Konrad Schuller

Kiew hat Babyn Jar verschluckt. Die Schlucht ist heute weitgehend zugeschüttet und bewachsen, in der vor 75 Jahren über 30.000 Juden binnen 36 Stunden von SS-Sonderkommandos erschossen wurden. Ein wilder Park, in dem die Erinnerung an das Massaker begraben und nivelliert wurde, auf dem Straßen und Wohnblocks gebaut wurden. Der Zweite Weltkrieg ist in der Ukraine ein Schlachtfeld um Erinnerungskultur und nationale Identität. Der Umgang mit der eigenen Geschichte ist widersprüchlich und ambivalent. Viele Ukrainer wissen bis heute nicht von diesem historischen Ort inmitten ihrer Hauptstadt.

 

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Wäre euer Glaube auch nur so gross wie ein Senfkorn!

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit baten die Apostel den Herrn: Stärke unseren Glauben! Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen. Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken. Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

 

Lk 17, 5-10

 

Verfügbar   (zu Lukas 17, 5-10)

Der Text hat zwei Teile. Im ersten erbitten die Apostel eine Stärkung ihres Glaubens. Im zweiten Teil wird ein Gleichnis von Sklaven erzählt. Das endet mit der verstörenden Bemerkung: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan. Solche Sätze können leicht als Herabsetzung verstanden werden. Wie sollen Menschen mit der Zuschreibung leben, sowieso nur unnütze Sklaven zu sein? Das geht an die Würde. Da der Text aber Bestandteil des Lukasevangeliums ist, gilt es, ihn aus seinem Zusammenhang heraus zu verstehen.

 

Erste Hilfe des Verstehens eröffnet sich uns durch die Adressaten: Angesprochen sind die Apostel, also die, die für das Gesamt Verantwortung tragen. Unter der Zuhörerschaft des Lukasevangeliums sind diese ‚Apostel‘ die Leiter der Gemeinde. An sie richtet sich auch die Aussage

 

der Parabel vom Sklaven, der nach getaner Feldarbeit nach Hause kommt.

 

Von den Aposteln spricht auch der erste Teil unserer Perikope. Sie bitten den Herrn: Stärke unseren Glauben! Andere Übersetzer sprechen von: füge unserem Glauben hinzu. Gemeint ist die Bitte derer, die Verantwortung in der Gemeinde tragen, dass ihnen zu ihrem eigenen Glauben noch Kraft des Vertrauens hinzugefügt sein möge. Mit der Aufgabe, den Glauben weiterzutragen, stoßen Menschen oft an Grenzen. Auch Gemeindeleitende sind Menschen mit ihrer eigenen Lebens- und Glaubensgeschichte. Gemessen an dem, was an Stärkung des Gottvertrauens verkündet sein will, werden Gemeindeleitende sich ihrer eigenen Begrenzung bewusst. In der Erzählung des Lukasevangeliums war gerade die Warnung davor ausgesprochen, einen von diesen Kleinen zum Bösen zu verführen. Diese Mahnung richtet sich an die Glaubenden – die Jünger. Sie sollen sich hüten, gerade die Benachteiligten, die Kleinen, nicht dadurch zum Bösen verführen, indem sie ihnen nicht glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen des barmherzigen Gottes sind. Die Glaubwürdigkeit wird ablesbar am Umgang mit diese ‚Kleinen‘. In einer weiteren Episode vor unserem Textabschnitt spricht das Lukasevangelium von der Pflicht zur Vergebung: Siebenmal soll dem vergeben werden, der immer wieder schuldig geworden ist. Beide Beispiele können vorführen, dass auch Gemeindeleitende an die menschlichen Grenzen ihrer Seelsorge stoßen: Dass sie durch ihr Verhalten den Randständigen gegenüber eben keine guten Glaubenszeugen sind; und dass sie den langen Atem eines immer wieder Verzeihens rein menschlich nicht halten können. Daher die Bitte der Apostel (= der Gemeindeleitenden): Füge uns Glauben hinzu, stärke unseren Glauben!

 

Die Antwort Jesu ist nicht gerade ermutigend, denn er erwidert: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanze dich ins Meer!; und er würde euch gehorchen. Nähme man das wörtlich, dann müssten alle kapitulieren. Niemand wird für sich solche gewaltige Glaubenskraft in Anspruch nehmen.

 

Die Absicht des Evangelisten wird Ermutigung sein: Auch ein kleiner Glaube, dem Senfkorn vergleichbar, wird menschlich Übersteigendes fertigbringen. Die Wirkung der Glaubenskraft der Verkünder liegt nicht allein in ihrem eigenen Glauben. Diese Kraft des Vertrauens in Gott ist Gottes Wirken selbst. Der senfkornkleine Beitrag der Verkünder liegt im Zutrauen, sich der Selbstwirkung der Kraft des Geistes Gottes zu überantworten. Dann kann geschehen, was nach menschlich planerischem Ermessen unvorstellbar ist. Der Maulbeerbaum gilt als besonders stark mit seinen Wurzeln im Erdreich verankerter Baum. Den versetzt man nicht einfach so, schon gar nicht mit Gedankenkraft. Der Evangelist verwendet ein Bild, um zu bezeugen, dass die Wirkkraft der Glaubensverkündigung Gottes Werk ist. Der Mensch möge in aller Bescheidenheit hinzufügen, was ihm an Glaubenskraft gegeben ist.

 

Hinter dieser Beschreibung werden sich viele Prediger wiederfinden, deren eigener Glauben gar nicht ausreicht, um manche Wirkung erklärbar zu machen. Es ist auch gut zu wissen, dass die Verkünder Werkzeug dieses Wirkens des Geistes Gottes sind. Sie haben sich dafür in den Dienst nehmen zu lassen.

 

Das Thema von der Indienstnahme behandelt der zweite Teil unserer Perikope, die Parabel von dem Sklaven und seinem Herrn. Als Bild wird eine Wirklichkeit benannt, die der damaligen Zuhörerschaft ganz geläufig war: Ein Sklave hat seine Arbeiten zu tun. Der Sklave unserer Parabel hat sowohl Feld- als auch Hausarbeit zu leisten. Es ist gesellschaftlich üblich, dass der Sklave uneingeschränkt Dienste für seinen Herrn zu leisten hat. Die eigenen Bedürfnisse haben hintan zu stehen. An erster Stelle steht immer die Erfüllung der Wünsche des Herrn. An anderer Stelle (Lk 12,37) wurden – gegen alle gesellschaftliche Gepflogenheit – der Knecht seliggepriesen, den der Herr bei seinem Kommen wach findet: Er (das ist der Herr!) wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Diese Beschreibung lässt aufhorchen, weil sie so ganz anders ist als die übliche gesellschaftliche Ordnung.

 

Unsere Perikope bedient sich als Bild der gängigen Rangordnung zwischen Sklaven und Herren. Daher auch die so selbstverständliche Bemerkung: Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? Die Zuhörerschaft antwortet: Natürlich nicht. Das ist seine Pflicht! Das entspricht seiner Dienstaufgabe.

 

Entsprechend endet unser Textabschnitt mit einer Nutzanwendung für die Angesprochenen, für die Gemeindeleitenden: So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan. Die Schuldigkeit der mit den Worten des Lukasevangeliums Angesprochenen ist der Dienst am Glauben. Sie sind Verkünder des Glaubens. Sie sind mit der Aufgabe, mit der Pflicht betraut, die Gemeinde auf ihrem Glaubensweg zu begleiten. Dabei dürfen sie auf die eigentliche Wirkkraft des Geistes Gottes bauen. Aber sie müssen sich ihrer Pflicht als Beauftragte bewusst sein. Dafür haben sie keinen Anspruch auf Dank z.B. in besonderer Heraushebung. Sie tun, was ihre Pflicht, ihre Schuldigkeit ist.

 

Aus unserem heutigen Verständnis von Personalführung, von Lob, Anerkennung und Motivation könnten wir uns eine andere Sprache und andere Sprachbilder vorstellen, um den Beauftragten sowohl ihre Verantwortung als auch ihre Ermutigung für ihren Dienst aussprechen zu können. Das Lukasevangelium bedient sich der Bilder seiner Zeit, bedient sich der Bilder der Jesus-Überlieferung. Entscheidend ist die Mahnung an die in den Dienst der Gemeindeleitung und Verkündigung Gerufenen, diesen Dienst uneingeschränkt ernst zu nehmen, ihm den Vorrang vor allem anderen zu geben. Die Inhalte dieses Dienstes haben Vorrang vor allem, was der Einzelne sich für sich selbst wünschen mag. Eine bedenkenswerte Mahnung, weil unser heutiges Denken von Berufsausübung anderen, auch sehr sinnvollen Kriterien folgt.

 

Den Gemeinden tut es gut, wenn sie Menschen in ihrer Leitung wissen, die sich in der Verantwortung ihres Dienstes eingebunden wissen. Es wird immer die Spannung geben zwischen dem Wünschenswerten und dem Menschenmöglichen. Denn die Gemeindeleitenden sind Menschen.

 

Unsere Perikope wendet sich an die Gemeindeverantwortlichen. Nebenbei fallen vielleicht auch Überlegungen ab, die jede/n Glaubende/n berühren kann. Die Bitte: Stärke unseren Glauben ist auch da gut ausgesprochen, wo Glaubende durch ihre Art, im Leben und im Kontakt mit Anderen zu sein, Zeugen des Glaubens, der Weltanschauung des Evangeliums sind.

 

Hilfreich mag uns alle auch die Feststellung erreichen, dass unser Glaube nicht standfest und groß sein muss, sondern die Größe des sprichwörtlichen Senfkornes an Vertrauenskraft reicht – denn die Wirkkraft des Glaubens ist nicht das Werk unserer Anstrengung, sondern die Gabe des wirkenden Geistes Gottes. Das kann uns getrost sein lassen und uns Mut machen, das uns Mögliche an Gottvertrauen zu leben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

02.10. - 09.10.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

27. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte LYSKIRCHENSontag

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:

18.00 Uhr Heilige zum Patrozinium

der Kommunität Kosmas und Damian

 

Samstag:
10.30 Uhr Taufe des
Kindes Maximilian Weber

28. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

 

 

NÄCHSTE LESENACHT
IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016
ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN
II. TEIL


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag
um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gubbio

Franziskus-Fest

Wir feiern miteinander das Fest unseres Patrons Franziskus von Assisi.

Dienstag, den 04.10.2016
Ab 14:00h Kaffee & Kuchen
Um 15:30h Fest-Gottesdienst


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

VertretungsDank

Dr. Johannes Westhoff
Dr. Johannes Westhoff

Herzlichen Dank allen, die während meiner Ferienzeit Haus und Hof bedacht haben. Herzlichen Dank den Frauen und Männern, die freitags den Abendgottesdienst und das Bibelgespräch geleitet haben. Herzlichen Dank Dr. Westhoff, der die beiden Sonntage mit der Gemeinde den Gottesdienst gefeiert hat.

 

Idee von Gemeinde und Kirche der Zukunft

  • Ein nächstes Treffen für Interessierte am Austausch ist Sonntag, 6. November, 15.30-17.30 Uhr im Pfarrsaal. Man kann gerne mit einsteigen, ohne bei den vorherigen Treffen dabei gewesen zu sein.

Agape-Feier mit der Obdachlosengemeinde am 3. November

Einmal im Jahr feiern die Obdachlosengemeinde und unsere Gemeinde eine gottesdienstliche Agape. Das wird in diesem Jahr am 3.11. um 17 Uhr sein. Da diese Feier auch ein Teil des 100 Jahr-Gedenkens des Diözesancaritasverbandes ist, werden wir in erweiterter Runde sein. Welche vorbereitende und begleitende Hilfe aus unserer Gemeinde gebraucht wird, kann erst Anfang Oktober festgestellt werden. Dann wäre es sehr hilfreich, wenn wir – auch durch die Erfahrung gerüstet – diese Feier wieder würdig vorbereiten und gestalten können. Dazu gibt es später genauere Informationen. Vielleicht mögen Sie sich aber den Termin schon einmal vormerken.

Ab 1. November startet wieder die Aktion Nachtcafé. Angeregt wurde sie von der Obdachlosenseelsorge unserer Stadt. Durchgeführt wird sie in der Regel von Gemeinden in der Stadt. An den Montagen wird auch in Maria im Kapitol der Pfarrsaal als Schlafstätte für Obdachlose geöffnet. Gleiches ist am Freitag in Gubbio, dem Zentrum der kath. Obdachlosenseelsorge. Dieser Dienst ist ein lebendiges Zeichen der gelebten Nachfolge. Die Dienste in Maria im Kapitol und in Gubbio werden überwiegend von Frauen und Männern aus Maria im Kapitol und Maria Lyskirchen geleistet. Das Projekt hat jetzt das 7. Jahr hinter sich und geht ab 1.11. in die achte Saison.

 

An den Montagen in Maria im Kapitol hatten wir bei 25 Übernachtungsnächten insgesamt 350 Gäste, im Schnitt also 14 Gäste pro Nacht, im Allgemeinen sind etwa 2-3 Frauen dabei, manchmal aber auch keine oder auch mal 5. Das Maximum lag bei 17. Eine Korrelation zwischen Außentemperatur und Regen mit der Anzahl der Gäste kann ich nicht sehen. Eher so, dass am Monatsanfang es etwas ruhiger ist.

Wir haben ca. 25 Pfund Kaffee verbraucht mit ca. 10 Liter Kaffeesahne und ca. 3 kg Zucker.

Im Gubbio hatten wir freitagsabend ca. 250 Gäste an insgesamt 22 Abenden. Die Helferrunde bestand in der vergangenen Saison aus insgesamt 15 Personen, davon 5 Frauen und 2 Männer die montags im MIK geholfen haben, 1 Frau und 3 Männer, die freitags im Gubbio geholfen haben und 2 Frauen und 2 Männer, die sowohl montags als auch freitags eingesprungen sind. Verschiedene Helfende haben 1 oder 2 mal in der Saison „Dienst“ gemacht, andere dafür umso mehr, denn der Schnitt liegt bei 6,3 Einsätze pro Saison oder ca. 1 mal pro Monat.

Gesucht werden weitere Mitwirkende gesucht, auch jüngere Jahrgänge, die diese Nachtdienste auch mit ihrer Arbeitsanforderungen verbinden können. Es gibt die Möglichkeit, vor einer Entscheidung zur Mitwirkung an einem Abend zu ‚schnuppern’, ob Sie sich die Mitarbeit vorstellen können. Genauere Informationen zum Dienst und auch die Bereitschaft, dort mitzumachen, gibt es bei Ulrich Schnegg (ulrich.schnegg@t-online.de).

Es wäre sehr wohltuend, wenn wir diesen Dienst an den Armen aufrecht erhalten können!

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Kardinal Brandmüller, stoppen Sie den Erzbischof

In das Reich erbaulicher Spekulationen oder religiöser Poesie gehört die Vorstellung einer fortdauernden mystischen Teilhabe am Petrusamt,“ so äußerte sich Kardinal Brandmüller zu den Sprüchen Erzbischof Gänwein, der wohl immer noch nicht kapiert hat, dass ein Rücktritt ein Rücktritt ist.

Walter Kardinal Brandmüller
Walter Kardinal Brandmüller

Dringend zu klären sei der Status eines ehemaligen Papstes. Denkbar wäre, einen Papst unmittelbar nach seinem Amtsverzicht zu einem Kardinal ohne aktives und passives Papstwahlrecht zu machen, so Brandmüller. Um den Eindruck zu zerstreuen, es gebe zwei Päpste, solle der frühere Amtsinhaber seinen Familiennamen wieder annehmen. Neben Fragen der Kleidung, des Wohnsitzes und der späteren Beerdigung seien auch die Sozial- und Medienkontakte des Ex-Papstes so zu regeln, dass unter Wahrung seiner Personenwürde «jede Gefahr für die Einheit der Kirche ausgeschlossen» werde.

Jagdhörner in Rom

"Musikkapelle spielte für beide Päpste auf"

so titelte die österreichische KRONENZEITUNG

Erster Programmpunkt vor Ort: In der Basilika Santa Maria Maggiore gestalteten die Jagdhornbläser ein von Erzbischof Gänswein zelebriertes Hochamt, dann ließen sie in den Vatikanischen Gärten für den emeritierten Papst den von Kapellmeister Anton Sollfelner komponierten "Papst- Benedikt- Marsch" erklingen.

weiter ist zu lesen:

 

Eine "Tournee" besonderer Art führte die Jagdhornbläser von Waidhofen an der Ybbs in die Ewige Stadt. Gutsbesitzer Michael Schmidtkunz aus Opponitz hatte die Rom- Reise eingefädelt. Im Vatikan wurde die Delegation aus dem Mostviertel von Papst Franziskus und dessen emeritiertem Vorgänger Benedikt empfangen.

 

Eine langjährige Freundschaft verbindet Schmidtkunz mit Erzbischof Georg Gänswein, dem Privatsekretär des früheren Papstes. Das ebnete den Pilgern und Musikern aus dem Ybbstal den Weg in den Vatikan.

 

Wenn Sie es sich antun wollen



Worum geht es noch?

Sicherlich geht es auch darum, Joseph Ratzinger etwas weniger kühl, etwas weniger unnahbar erscheinen zu lassen. Man erfährt zum Beispiel, dass er schon einmal verliebt war, dass sein Vater mit einer Schürze am Herd stand. Man muss ein Hardcore-Verehrer sein, um jedes auch noch so banale Detail interessant zu finden. Aber davon gibt es einige, frühere Interviewbücher waren jedenfalls Bestseller. Es ist sicherlich auch ein Versuch, den Abstand zum Nachfolger Franziskus zu verringern, der ja auch ohne Interviewbuch als viel nahbarer, herzlicher rüberkommt und auch herzhafter formuliert.


Vorschlag:

ein zurückgetretener Papst wird Prämonstratensermönch, dann kann er weiter weiß und Brustkreuz tragen ...

Pius XII mit Prämonstratenser, alle tragen „weiß“ und ein Brustkreuz.
Pius XII mit Prämonstratenser, alle tragen „weiß“ und ein Brustkreuz.

Der Kardinal und die Raute der Kanzlerin

 

Eigentlich müsste man ja dem CSU Generalsekretär für seinen Spruch vom „ministrierenden Senegalesen“ dankbar sein, denn so viel ‚Solidarität‘ mit den Flüchtlingen war bisher von dem katholischen Establishment aus Bayern nicht zu hören.

 

Jetzt gab der Kardinal von München der taz ein Interview und ließ sich gar für die Zeitung demonstrativ mit der „Merkle-Raute“ fotografieren.

 

Das Interview >>>

FOTO: die tageszeitung
FOTO: die tageszeitung

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