Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Ich mache nicht das Licht aus!

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

6. Sonntag der Osterzeit 2016

 

 

Sonntag, den 1. Mai 2016
Der 1. Mai ist der 122. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 244 Tage bis zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

1.5.1991: Bürgerkrieg im Libanon beendet

Der 1989 gewählte Staatspräsident Elias Hrawi wurde von christlichen und drusischen Milizen anerkannt. Damit ging der 16 Jahre dauernde blutige Bürgerkrieg, der das Land wirtschaftlich völlig ruinierte, endgültig zu Ende. Am 22. Mai 1991 reiste Hawri nach Damaskus und unterzeichnete ein "Bruderschaftsabkommen" mit Syrien, das dadurch faktisch zur Kontrollmacht Libanons wurde. Die "Grüne Linie", welche die größtenteils zerstörte Hauptstadt Beirut in eine christliche und eine muslimische Zone aufteilte, wurde aufgehoben. 1993 wurde ein Wiederaufbauprogramm für das Land eingeleitet, mit dessen Hilfe Beirut zum Kapital- und Bankenzentrum der arabischen Welt werden soll. Dennoch kam es auch nach dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs noch zu politisch motivierten Gewaltakten.

Ein Kommentar zur Resonanz auf Kölner Bischofswort zur Religionsfreiheit

Wer ist hier der Antichrist?

Ingo Brüggenjürgen (Foto: Domradio)
Ingo Brüggenjürgen (Foto: Domradio)

"Woelki, der Antichrist!" So lautete eine Reaktion auf das AfD-kritische Bischofswort Kardinal Woelkis zur Religionsfreiheit. Doch wer ist denn hier unchristlich?
Ein Kommentar von domradio.de-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen.

 

"Woelki, der Antichrist!" Unter dieser Überschrift beklagt Thomas Böhm in einem Blogbeitrag, dass "Kardinal Woelki nicht nur die christliche Lehre verraten", sondern gleichzeitig "das endgültige Ende der katholischen Kirche verkündet" habe. Was ist passiert? Der Kölner Erzbischof hat am Sonntag in seinem aktuellen Bischofswort Klartext gesprochen. Er nahm die jüngsten Äußerungen der AfD-Spitze – "Der Islam ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar" – zum Anlass und machte klar, dass in Deutschland die Religionsfreiheit gilt. Wer "Ja" zum Kirchturm sage, der müsse auch "Ja" zum Minarett sagen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, so sollte man meinen. Gerade in einem Land, in dem unter der NS-Herrschaft Andersgläubige verfolgt und vernichtet wurden.

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Flüchtlingskrise in Europa

Dänemark bestraft Flüchtlingshelfer

Flüchtlinge machen im vergangenen September entlang der Autobahn im Süden von Dänemark Pause. Im Herbst passierten besonders viele Migranten auf dem Weg nach Schweden die dänische Grenze. (Bild: Reuters)
Flüchtlinge machen im vergangenen September entlang der Autobahn im Süden von Dänemark Pause. Im Herbst passierten besonders viele Migranten auf dem Weg nach Schweden die dänische Grenze. (Bild: Reuters)

Viele Dänen konnten im vergangenen Herbst den Anblick erschöpfter Flüchtlinge am Strassenrand nicht ertragen. Sie boten ihnen an, sie ein wenig in ihrem Auto mitzunehmen. Das wurde ihnen zum Verhängnis.Sie haben in guter Absicht gehandelt und damit gegen das Gesetz verstossen: Jene mehr als 200 Dänen und Däninnen, die seit vergangenem Herbst Flüchtlingen geholfen hatten, ihre Reise fortzusetzen. Die dänische Staatsanwaltschaft hat nun mitgeteilt, dass sie 230 Personen wegen Menschenschmuggel zu Geldbussen verurteilt hat. Die meisten von ihnen hatten Flüchtlingen eine Mitfahrgelegenheit geboten, manche hatten die Migranten auch auf Schiffen nach Schweden gebracht. Die Ermittler sagten zur Begründung, das dänische Gesetz unterscheide nicht zwischen Menschenschmuggel mit der Absicht, daraus Profit zu schlagen, und humanitären Motiven.

 

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Pulverfass Jordanien

Wie ein Land die Flüchtlingsströme bewältigt

Die Caritas leistet in Jordanien bei der Betreuung der vor Krieg und Terror geflohenen Menschen wichtige Arbeit. (Foto: Kopp)
Die Caritas leistet in Jordanien bei der Betreuung der vor Krieg und Terror geflohenen Menschen wichtige Arbeit. (Foto: Kopp)

Die biblische Landschaft östlich des Jordans gilt als die derzeit stabilste Region in der arabischen Welt des Nahen Ostens. Der Wüstenstaat Jordanien vom Golf von Aqaba im Süden bis zum Yarmuktal im Norden, vom Irak im Osten bis Israel im Westen, ist der viertwasserärmste Staat der Welt. Die Bevölkerung lebt – sieht man von der Metropolregion um die Hauptstadt Amman ab – verarmt und doch kann sich König Abdallah II. einer weitgehend soliden politischen Situation erfreuen. Zwar gibt es gerade im Süden Jordaniens immer wieder Proteste gegen die Regierung, die Finanzpolitik und die schwache wirtschaftliche Lage. Dennoch zeigt sich Jordanien als belastungsfähige Monarchie mit einer hohen religiösen Toleranz: Von den 9,5 Millionen Einwohnern sind etwas über drei Prozent Christen.

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Der Heilige Geist wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.

 

Joh 14, 23-29

 

 

Lesung aus der Offenbarung des Johannes

Ein Engel zeigte mir die heilige Stadt,
wie sie aus dem Himmel herabkam

Lesung aus der Offenbarung des Johannes

 

Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den sieben letzten Plagen getragen hatten. Er sagte zu mir: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels. Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore. Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

 

Offenbarung

21,9-14.22-23

 

Gott ist der Tempel (zu Offenbarung 21,9-14.22-23)

Wieder werden wir in eine Vision des Sehers Johannes geführt. Innerhalb der Offenbarung befinden wir uns in dem Teil, der die gewichtigsten Aussagen für die Zuhörerschaft macht. Es wird das Bild der zu erwartenden Zukunft gezeichnet. Es ist ein Trostbild für Menschen, die die Bedrängnis, die existentielle Not durchleiden müssen. Denen wird in Form der apokalyptischen Vision eine trostvolle Verheißung zugesprochen. Es sind Trostworte, die allein aus dem Zusammenhang eines Glaubens an Gott und seiner Zusage wirken können. Für Nichtglaubende mögen sie Vertröstungen sein, hinter denen keine Wirklichkeit zu erwarten ist. Der Seher schreibt aber an Menschen, mit denen er sich in der Bedrängnis solidarisch weiß, weil er selbst Bedrängter ist.

 

Wir können uns immer wieder auch fragen, wozu uns diese erklärungsbedürftigen Visionen heute dienen können. Sie sind das Angebot aus dem Offenbarungsgut unseres Glaubens. Sie müssen nicht jeder und jedem Worte des Trostes sein. Sie bieten sich an, in den uns erst einmal fremden Bildern dennoch ein Bild des Gottzutrauens zu wecken. Wir bedürfen der Ausdeutung der apokalyptischen Bilder, weil wir sie nicht mehr selbstverständlich verstehen – anders als die, die zur Verfasserzeit gelebt haben. Sie erkannten die Anspielungen an die alttestamentlichen Verheißungen und sie wussten die Bilder zu deuten, die der Seher vermittelte.

 

Unsere Perikope führt uns mit dem Seher auf einen großen, hohen Berg. Es ist das Motiv des Gottesberges, auf dem sich Gott zu erkennen gibt. So ist das nun folgende Bild auch als Ausdruck der Offenbarung des Wesens Gottes in der Beziehung zu seinem Volk zu begreifen. Wir bekommen die heilige Stadt Jerusalem zu sehen. Im Vers 9 wird sie beschrieben als die Braut, die Frau des Lammes. Sie ist die Kontrastgestalt zur in Kapitel 17 beschriebenen gewaltigen, sich aufplusternden Hure Babylon. Sie ist das Gegenbild derer, die ihr Vertrauen auf Gott setzen. Die Hure Babylon west in lebloser, von Dämonen aufgestachelter Wüste.

 

Das Bild Jerusalems als der Frau des Lammes ist Ausdruck der sich vollendenden, endgültigen Liebes- und Lebensgemeinschaft mit dem Christus Jesus. Dass Jerusalem als Frau bebildert wird, ist dem Alten Testament vertraut (z. B. Jes 1,8; Jer 4,31).

 

Der Seher vermittelt uns dann eine wunderbare Darstellung: Diese Stadt Jerusalem, die Gemeinde der Glaubenden, darf die Stadt, sich selbst, erfüllt sehen von der Herrlichkeit Gottes! Gottes Gegenwart gilt ihr. Und diese Gegenwart ist erfüllt und überstrahlt von der Kraft der Herrlichkeit Gottes. – Wir mögen bedenken, was das für Menschen bedeutet, die gerade kein Licht in ihrem Leben sehen, die aber in der glaubenden Sehnsucht auf ihren Gott schauen! – Wie wir später (V. 22) erfahren, ist in dieser endzeitlichen Stadt (also in der Vollendung unserer Gemeinschaft mit Gott) kein Tempel mehr nötig. Gott selbst ist der Tempel. Gottes Gegenwart ersetzt den Tempel. Wir können nur ahnen, was das für aus dem Judentum kommende Glaubende bedeutet, da die Wiederherstellung des Tempels doch als Gewissheit der Gottesgegenwart in der Endzeit gilt.

 

Der Seher Johannes erzählt uns von einer anderen Gewissheit der Gottesgegenwart. Es sind Bilder einer menschlich greifbaren Unmittelbarkeit Gottes.

 

Zunächst aber wird diese alles überbietende Herrlichkeit Gottes in Bildern von Edelsteinen besungen. Diese Herrlichkeit glänzt wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. Mit dem Bild des Jaspis ist Gott selbst schon beschrieben worden. Der Jaspis ist an sich grau und undurchsichtig – im Zeichen der Gegenwart Gottes aber ist er kristallklar – einzig und edel.

 

Nun zeichnet der Seher das Bild der Stadt, in der diese unbestreitbare Gegenwart Gottes unter den Menschen wohnt. Wir bekommen eine kostbare, quadratisch angelegte Stadt zu sehen. Sie hat große und hohe Mauern mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Es ist eine Stadt der Vollendung in der symbolischen Zahl der Zwölf. Die Engel sind Wächter, wie die Thronwächter im Thronsaal Gottes. Die Stadttore gelten in der Antike als Orte der Beratung und des sozialen Zusammenseins. In der Stadt Gottes sind es die Orte des menschlichen Miteinanderseins. Die Tore tragen die Namen der zwölf Stämme Israels. Die Heilsgemeinde um den Christus Jesus weiß sich eng verbunden mit der Heilsgeschichte Israels. Die Gemeinde gründet auf der Zusage an die zwölf Stämme Israels. Die Kirche ist nicht denkbar ohne das Fundament des Glaubens Israels. Jesus selbst hat ihn geteilt – und nach der Überzeugung der Jesus-Schülerinnen und Schüler vollendet.

 

Die je drei Tore an der Mauer unterstreichen die erhabene Größe dieser Stadt. Sie weisen in alle vier Himmelsrichtungen – ein Symbol für die kosmische Gesamtheit, die dieser Stadt und vor allem dem in ihr wohnenden Gott zukommt.

 

Schließlich nimmt die Vision das Motiv der untrennbaren Verbindung zwischen Israel und der Kirche wieder auf: Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. Das Fundament der Heilsgeschichte Israels trägt auch die Geschichte der jungen Kirche. Sie gründet sich auf die Verkündigung der zwölf Apostel. So stellt der Seher in seinem Bild die Verbindung zwischen dem Alten Bund und der Ursprungszeit der Kirche her.

 

Mit dem Vers 22 öffnet sich für die damals Hörenden eine revolutionäre Weite der Gotteserfahrung. Für glaubende Juden ist die Aussage ein Schock: Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt! Der Tempel ist das Symbol der Gottesgegenwart – mehr als ein Symbol: Er ist der Ort der gewissen Gottesgegenwart. Für die Juden wird die Heilsvollendung mit der Wiederherstellung des Tempels verbunden.

 

Jetzt stellt der Seher fest: In der Vollendung der Heilsgeschichte braucht es keinen Tempel mehr. In der Heilsgemeinde (das ist für den Offenbarer die Kirche) leben Gott und sein Christus Jesus (= das Lamm) mitten unter den Menschen. Und weil Gott sich selbst gegenwärtig zeigt, braucht es keine Stätte mehr, die im rituellen Tun sich dieser Gegenwart Gottes vergewissern müsste. Der Kult, der diesem Zwecke diente, hat sich mit der unmittelbaren Gegenwart Gottes überholt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm!

 

Dieser Endzustand der beglückenden Einheit zwischen Gott und Menschen wird mit der Erfüllung einer Verheißung des Jesaja (60,19f) verbunden: Wo Gottes Herrlichkeit gegenwärtig ist, bedarf es keines Lichtes der Gestirne mehr: Die Stadt braucht weder Sonne, noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

 

Mit dieser großen Vision erstrahlt die ganze Kraft, die Gott und seinem Gesalbten zugeschrieben wird. Ein sehr bewegendes, ein sehr unerschütterliches Bild wird hier vorgelegt. Es wird gesprochen zu Menschen, die das Gegenteil erfahren: Sie werden um ihres Glaubens willen bedroht, in Frage gestellt. Ihnen wird in dieser Not die Zusage der unendlichen göttlichen Kraft gegeben.

 

Manchen erscheint das als eine Vertröstung, der wir uns erhaben wissen wollen. Andere - auch unter uns – erleben ihre Begrenzung und ihre Not sehr existentiell. Sie sind dankbar, dass in aller Ausweglosigkeit und Hoffnungsschwäche eine Zusage wach gehalten wird, auf die die Glaubenden bauen dürfen. Ausgangspunkt der Wirkung dieser Vision ist das Vertrauen, dass es Gott gibt und dass dieser Gott ohne Grenze, ohne Bedrohung, ohne Not ist. Dann ist die Verheißung einer unendlichen Tröstung durch die Gegenwart Gottes eine Kraftquelle, die auch über Abgründe überleben kann. Der Seher Johannes will dieses Vertrauen bekräftigen und damit Mut und Hoffnung in Bedrohung des Lebens sprechen. Manche, die diese fundamentale Not in ihrem Leben durchleiden oder durchlitten haben, wissen am ehesten zu begreifen, worin die Kraft dieser Vision liegt: Gott so menschennah und zugleich gotterhaben zu wissen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

01.05.-08.05.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

6. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als Sechswochenamt für Gisela Zimmermann und

Stephan Goerlich, als 16. Jahrgedächtnis für Karl

Bursch und als Jahrgedächtnis für Uschi Lünenborg

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

 

Donnerstag:

19.00 Uhr Heilige Messe zum Hochfest Christi Himmelfahrt

 

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

Samstag:
ab 19 Uhr Lesenacht
DAS LUKASEVENGELIUM

7. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als Sechswochenamt für

Kollekte für St. Kyrill in Damaskus

jetzt, an diesem Samstag:

EINLEITUNG ZUR LESENACHT AM 7. Mai 2016
lesenacht-7-mai-2016.pdf
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Lesenacht am kommenden Samstag

Am 7. Mai beginnen wir die Lesung des ganzen Lukasevangeliums um 19 Uhr. Sie dürfen kommen und gehen. Einige Textpassagen werden auch in griechischer Originalsprache vorgetragen. Die musikalische Interpretation wird Johannes Lemke mit seinem Saxophon bestreiten, die tänzerische Interpretation geschieht durch Felix Grützner. In den zwei kleinen und der großen Pause stehen in der Unterkirche warme Getränke und in der großen Pause auch eine warme Suppe bereit. Herzlich willkommen!

 

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag  um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gottesdienst im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Dienstag, den 03.05.2016, 15:30 h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Mai – der Monat des Mariengedenkens

Ave Maria auf Kölsch am Maialtaar in Lyskirchen
Ave Maria auf Kölsch am Maialtaar in Lyskirchen

Am 1. Mai beschließen wir unseren Gottesdienst mit einer Würdigung der Gottesmutter. Wir werden in einer kleinen Lichterprozession zur Schiffermadonna ziehen, um dort unseren Segen zu erbitten. Wie schon seit vielen Jahren, wird Herr Marx uns wieder einen besonderen Schmuck des Mutter Gottes Gedenkens geschenkt haben. Von Herzen Dank für auch diese Gabe!An den Donnerstagen ist das Rosenkranzgebet vor der Schiffermadonna mit der Bitte um Frieden und Verständigung der Kulturen und Religionen. Damit tragen wir ein Anliegen ins Gebet, das in unserer Zeit eine hohe Aktualität hat. Donnerstags um 15 Uhr findet das Gebet statt – so sich Betende finden.

Freie Fürbitten

Am Ostermontag haben wir – vermutlich zur dankbaren Überraschung vieler – inmitten der großen versammelten Gemeinde freie Fürbitten sprechen können. Weil in unserem Fürbittbuch von Ostersonntag bis Ostermontag keine Fürbitten aufgeschrieben waren, war die Einladung zur Stille für das persönliche Gebet und zur Nennung von Gebetsanliegen, die Anwesende der Gemeinde anvertrauen mochten. Es haben viele Mitfeiernde um ein Gebet der Gemeinde in ihren Anliegen gebeten. Diese Offenheit der freien Fürbitten war bewegend und eindrücklich. Im Kreis der Lektorinnen und Lektoren, der Kommunionhelfenden und der Kantorinnen und Kantoren haben wir darüber gesprochen, wie diese Möglichkeit der freien Fürbitten auch ein Teil unseres gottesdienstlichen Lebens sein kann. Es kann und soll die in unserem Fürbittbuch hinterlassenen Anliegen nicht ersetzen. Es ist ein Geschenk des Vertrauens, dass Menschen ihre teils sehr die Herzen anrührenden Gebetsanliegen unserer Gemeinde anvertrauen. Das soll auch so bleiben.

 

Aus dem Kreis derer, die bestimmte Aufgaben in der Liturgie wahrnehmen, kam die Anregung, an den Feiertagen, die nicht Sonntage sind, zu den frei gesprochenen Fürbitten einzuladen. Wie bei so manchem, bei dem wir uns nicht sicher sind, ob es ‚des Geistes’ ist, haben wir es auf den Weg gebracht – mit der Wachsamkeit, es auf die geistliche Kraft hin zu bedenken. So werden wir es auch mit der Erfahrung der freien Fürbitten halten. Die kommende Gelegenheit ist das Fest Christi Himmelfahrt.

 

Georges Aboud in Köln

Am kommenden Sonntag wird Pater Georges Aboud wieder in unserer Gemeinde sein und zusammen mit uns den Sonntagsgottesdienst feiern. Die Kollekte des 8. Mai ist der Gemeinde St. Kyrill in Damaskus gewidmet. Danke für Ihr Mitwirken auch hier.

 

 

Ausstellung Gouachen und Froissagen

von Marga Wagner

Am 1. Mai wird die feine Ausstellung von Gouachen und Froissagen von Marga Wagner in der Zeit von 15-18 Uhr auf der Nordempore zu besuchen sein. Sie wird dann jeweils freitags, samstags und sonntags zu dieser Uhrzeit geöffnet sein. Es sind besondere Werke, die eine besondere Darbietung an besonderem Ort gefunden haben. Zum Besuch herzlich willkommen!

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Ein Fahrrad für den Erzbischof

Der neue, von Papst Franziskus ernannte Erzbischof von Palermo, Msgr. Corrado Lorefice, schwang sich auf ein Fahrrad das ihm während der Messfeier geschenkt wurde und radelte durch das Presbyterium seiner Kathedrale. „Manchmal frage man sich schon, ob gewisse Prälaten sich diese Überraschungen nicht aus bloßer Lust erfinden, um zu sehen, ob sie damit in die Medien kommen ;-) ...

Seine Exzellenz Hochwürdigster Msgr. Corrado Lorefice, Erzbischof-Metropolit, Primas von Sizilien, auf einem Fahrrad im Presbyterium seiner Kathedrale.
Seine Exzellenz Hochwürdigster Msgr. Corrado Lorefice, Erzbischof-Metropolit, Primas von Sizilien, auf einem Fahrrad im Presbyterium seiner Kathedrale.

Hausverbot für Kardinal Gerhard Müller ?

Gerhard Kardinal Müller
Gerhard Kardinal Müller

Madrids Erzbischof Carlos Osoro Sierra untersagte Kardinal Gerhard Müller, dem Glaubenspräfekt der Katholischen Kirche, sein neuestes Buch “Informe sobre la esperanza“ (Zur Lage der Hoffnung) an der Katholischen Universität San Dámaso in Madrid vorzustellen. Die Begründung? Weil es „ein Buch gegen den Papst“ sei. Das Buch handelt von der Lage der Kirche.

Erzbischof Carlos Osoro von Madrid
Erzbischof Carlos Osoro von Madrid

Der Titel ist eine Anlehnung an das berühmte, vor 30 Jahren erschienene Gesprächsbuch von Kardinal Joseph Ratzinger und Vittorio Messori „Zur Lage des Glaubens“. Die Vorstellung findet nun an der Universität Francisco de Vitoria statt, einer Universität der Legionäre Christi.

War da was ?

„Vielleicht war ich zu geradlinig und zu unbequem, weil ich das Maul aufgemacht habe.“ Walter Mixa in einem Interview zu seinem 75. Geburtstag

Auslöser für den Skandal um den damaligen Augsburger Bischof Walter Mixa im Jahr 2010 sind die Berichte ehemaliger Heimkinder, wonach Mixa sie in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen geschlagen haben soll. Zuvor hatte Mixa bestritten, jemals Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ausgeübt zu haben. Später gibt er vereinzelte Ohrfeigen zu. Offiziell entschuldigt hat er sich bis heute nicht.

 

Sonderermittler Sebastian Knott kommt in seinem Schlussbericht zu dem Urteil, dass massive Gewaltanwendung durch Mixa an Heimkindern von 1975 bis 1996 erwiesen sei.

 

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