Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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    50676 Köln
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

4. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Sonntag, den 01.02.2015
Der 1. Februar ist der 32. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 333 Tage zum Jahresende.

1.2.1930: Stalin enteignet die Kulaken

Josef Wissarionowitsch Stalin * 6. Dezember (jul) ./ 18. Dezember 1878 (greg.) in Gori, Russisches Kaiserreich, heute Georgien; † 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Politiker georgischer Herkunft und Diktator der UDSSR
Josef Wissarionowitsch Stalin * 6. Dezember (jul) ./ 18. Dezember 1878 (greg.) in Gori, Russisches Kaiserreich, heute Georgien; † 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Politiker georgischer Herkunft und Diktator der UDSSR

Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), Josef Stalin, ordnete die Enteignung und Deportation der so genannten "Kulaken", der reicheren Bauernschicht, an. Dadurch sollten die Landwirtschaft kollektiviert und die Produktion gesteigert werden. Die Zerschlagung des traditionellen Bauerntums sowie die Ermordung und Verschleppung vieler "Kulaken" führte jedoch zu einem deutlichen Rückgang der Agrarproduktion. Allein in der Ukraine, der ehemaligen Kornkammer des Landes, verhungerten Anfang der 1930er Jahre rund sechs Millionen Menschen. Bis in die letzten Jahre ihres Bestehens blieb die Sowjetunion stets von Getreide-Importen aus dem Ausland, nicht zuletzt aus den Vereinigten Staaten von Amerika, abhängig.

Es sagte Voltaire

(1694 - 1778),  französischer Philosoph der Aufklärung,
Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Um hunderttausend Mann auf Totschlag auszuschicken dafür habt ihr Geld genug. Nicht aber für zehntausend Hungrige?

 „Bitte um Entschuldigung“

Ich habe großen Respekt vor dem Mut der Betroffenen, ihr Leid öffentlich zu machen und damit auch andere Betroffene zur Offenlegung zu ermutigen. Für Sie bedeutet dies einen enormen Kraftakt. Ich bitte Sie und alle betroffenen ehemaligen Schüler des Konvikts um Entschuldigung für das, was ihnen von kirchlichen Mitarbeitern angetan wurde. Mit der Ermöglichung eines wissenschaftlichen Projekts übernimmt das Erzbistum Köln Verantwortung für die Taten."

 

sagt Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki
zu den Missbrauchsopfern am 
Collegium Josephinum Bad Münstereifel


Er lehrte sie wie einer,
der göttliche Vollmacht hat


+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus


In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte. Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten. In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

Mk 1, 21-28

Dämonen (zu Markus 1,21-28)

In der Welt der Antike sind die Dämonen eine selbstverständliche Wirklichkeit. In unserer Kultur gibt es vermutlich eher Zurückhaltung, weil wir manches für erklärbar halten, was früher nur als Macht über einen Menschen kam, für die es weder einen passenden Namen noch eine Heilungskraft gab. Heute vermuten wir hinter mancher Beschreibung der Symptome der Dämonen eher psychiatrische Krankheitsbilder. Es ist aber nicht auszumachen, ob mit heute bekannten Krankheitsbildern all das erfasst ist, was in der Antike – so auch in der neutestamentlichen Umwelt – Dämonen waren.

 

Gewiss ist, dass Dämonen als kraftvolle Mächte in Erscheinung traten. Sie haben sich in und auf das Leben von Menschen gesetzt. Sie haben die Freiheit genommen. Sie haben sich zum einzig bestimmenden Faktor der Wahrnehmung des Lebens hochstilisiert. All diese Mächte dienen nicht der Erfüllung und Entfaltung der Lebensmöglichkeiten. Das Schöpferische jedes Lebens wird in sarkastischer Weise von diesen Dämonen unterbunden. Das Leben dient einzig dieser Macht. Diese Macht ist auf Bloßstellung, Verelendung und Zerstörung aus.

 

Wenn wir uns auch zurückhalten, hinter den biblischen beschriebenen Dämonen wie in einer Gleichung psychiatrische Erkrankungen zu sehen, so ist uns die Wirkung der als Dämonen beschriebenen Wirklichkeit nicht fremd. Wir kennen Besetzungen der unterschiedlichsten Art – ob in Partnerschaften, in Besitzangelegenheiten, in Suchtverfallenheit egal welcher Art. Besetzungen haben Besitz ergriffen von vitalen Kräften. Wenn wir es biblisch ausdrücken, sind Besetzungen und Dämonen widergöttliche Mächte. Sie sind Mächte, die die schöpferischen Möglichkeiten unterdrücken, verkümmern und schließlich absterben lassen. Dann hat die Macht des Dämons seine Freude, wenn die Resignation vor ihr zur einzigen Gegenwehr wird.

 

Wenn wir nun eine biblische Erzählung der Lösung eines Besessenen hören, dann geht es um dieses Wissen der Mächte gegen die Lebensentfaltung. Für den Evangelisten Markus spielen die Dämonenaustreibungen eine gewichtige Rolle. Das liegt nicht daran, dass er besondere Freude an diesen düsteren Gestalten und Geisterwelten hat. Er erlebt Menschen, denen die Kraft ihrer Lebensmöglichkeiten geraubt ist. Mit diesem Verlust geht oft auch die Skepsis einher, ob denn das Vertrauen auf den (nicht einmal sichtbaren) Gott eine einladendere Kraft zum Leben sein kann.

 

Wir erinnern uns an den bisherigen Ablauf des Anfangs des Markusevangeliums: Das Vorwort beschreibt die Bedeutung Jesu: Er verkündet das Evangelium Gottes und er ist in seinem Wirken das lebendige Evangelium Gottes. Die Lebenskraft Gottes, der Heilige Geist spricht aus ihm. Selbst die Versuchungsszene kann ihn von dieser Bindung wegreißen (1,1-12).

 

Dann haben wir den leitenden Inhalt des Evangeliums gehört: Erfüllt ist mit Jesus Zeit Gottes. Das Reich Gottes, die Gegenwart und Herrschaft Gottes sind mit Jesus nahegekommen. Die Aufforderung an die Gemeinde heißt: Orientiert euch neu! Glaubt an das Evangelium (von dem Jesus spricht und das Jesus selbst ist, 1,14f). Dann erzählt Markus von der Berufung der ersten Nachfolgenden. Das nahegekommene Reich Gottes wird durch die Glaubenden weiter verwirklicht (1,16-20).

 

Dann setzt die Erzählung von Jesu Wirken in der Synagoge ein. Der Evangelist lenkt Aufmerksamkeit auf das, was Jesus sagt. Er lehrt anders, als man es von den Schriftgelehrten kennt. Er lehrt deswegen anders, weil in ihm Gottes Gegenwart berührbar ist – in einer Weise, die es nach dem Zeugnis des Markus bisher – vor Jesus – so nicht gegeben war. Das gänzlich Neue ist benannt mit der göttlichen Vollmacht. Jesus ist der beglaubigte Repräsentant der Gegenwart Gottes. Gottes Gegenwart will sich bezeugen in einem Mehr an Leben. Daher ist es nicht von ungefähr, dass der Evangelist in seiner Erzählung eine Episode darstellt, die gerade das zum Thema hat: Ein um seine Lebensmöglichkeiten Gebrachter trifft auf Jesus. Hier spielen Lehre (mit göttlicher Vollmacht) und entsprechendes Handeln zusammen.

 

Die sich dann entfaltende Erzählung stellt sehr plastisch die Realität des Besessenen dar. Er schreit – nicht der Mann an sich, sondern die Widermacht in ihm, die sich lauthals zu Wort meldet. Jetzt wird diese Macht in menschlichen Ausdrucksformen dargestellt. Er grenzt sich deutlich ab: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazareth? Und sie spüren die Kraft, die von Jesus ausgeht, eine sie bedrohende Gegenmacht: Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? In der markinischen Erzählung stehen sowohl Selbstbehauptung der Zerstörungsmacht als auch Angst vor der Übermacht des von Gott Bevollmächtigten. Markus bezeugt, dass diese Widermacht nicht zu vernachlässigen ist. Er deutet aber auch an, dass die Zuhörerschaft sich auf die Macht Gottes verlassen kann. Selbst wenn es aussieht wie eine gleiche Kampfsituation, so ist der glaubende Evangelist gewiss, dass die Macht Gottes überlegen sein wird.

 

Diese Klarheit vermittelt der böse Geist in dem Mann selbst. Er weiß demnach, mit wem er es zu tun hat: Du bist der Heilige Gottes! Damit ist anerkannt, mit welcher Vollmacht Jesus nicht nur lehrt, sondern wirkt: Der Heilige – Gott JHWH – selbst ist am Werk in seinem Messias Jesus. 

 

Umgehend wird diese Macht wirksam: Jesus gebietet dem Leben vernichtenden Geist in dem Mann: schweig und verlass ihn! Die Zuhörerschaft wird vielleicht mitgefiebert haben, wie die Auseinandersetzung der Mächte ausgehen wird. Nach den Worten Jesu sieht es so aus, als reiche eine Bedrohung (das ist mehr als ein Befehl), und die Widermacht gäbe sich geschlagen.

 

Darum ist es so wirklichkeitsnahe, dass der Geist nicht einfach aufgibt. Es gibt den inneren Kampf mit dem Opfer. Der Dämon zerrt ihn hin und her. Erst nach diesem Kampf zeigt die Drohung Jesu Wirkung. Der Geist verlässt den Mann.

 

Wenn wir diese Beschreibung auf unsere Erfahrungen in persönlichen Besetzungen übertragen, dann kennen wir diese ungeheure Widerstandskraft der Besetzungen. Oft sind Erkenntnisse längst da, dass eine Beziehung nicht gut tut, sogar zur Selbstverachtung treiben kann; dass das Anhäufen von Besitz nicht glücklich macht; dass die Sucht (egal auf welchem Feld) keine Befriedigung schafft. Alle, die das je durchlitten haben, wissen, dass die Erkenntnis zwar der Ausgangspunkt einer Veränderung sein kann. Aber die Erkenntnis allein ist nicht die Heilung. Es kommen so viele Wenns und Abers dazu. Es locken Verführungen: Lieber ein geschwächtes Leben als ein (vermutet) einsameres oder schwereres Leben. In der Mosegeschichte heißt es, dass die so geschlagenen Israeliten sich wieder nach den Fleischtöpfen ihrer Zwingherrn sehnten als dass sie sich in die neuen Möglichkeiten des Weges mit Gott einlassen wollten.

 

Das Markusevangelium hat Jesus als den vorgestellt, der mit Vollmacht lehrt. Mit der direkt anschließenden Begegnung in der Synagoge hat er ins Lebenspraktische übertragen, was das bedeutet: Der Zuspruch des Vertrauens auf den Heiligen Gottes kann Leben wieder eröffnen, frei von Dämonen. Das ist eine große Aussage, die mancher Skepsis begegnet angesichts der Macht der Widermächte. Das ist eine große Aussage, die aber tatsächlich wirklich Freiheit und Leben eröffnet hat. Das Markusevangelium wird davon mehrmals erzählen, wird auch konkreter eingehen, was einem Menschen zur lebensraubenden Dämonenmacht geworden sein kann.

 

Jetzt aber gibt der Evangelist die Reaktion derer wieder, die das erlebt haben. Sie erschrecken. Die Begegnung mit der Macht Gottes kann zutiefst erschüttern. In den Gedanken derer, die das Geschehen in der Synagoge miterlebt haben, fügt sich jetzt ausgesprochen zusammen, was der Evangelist verkünden will: Da verkündet einer nicht nur mit Vollmacht (macht blumige Worte über Gottes Kraft), sondern seine Vollmacht schafft ganz leibkonkret Lösung und Freiheit.

 

Manche haben so etwas tatsächlich erlebt, auch heute noch. Sie haben diese befreiende Kraft des Glaubens an sich erfahren – oft mit wortlosem Staunen begleitet, weil das nach menschlichem Ermessen doch so unwahrscheinlich klingt. Manche bleiben zurückhaltend. Wir erleben gerade eine Welt, in der die Leben vernichten wollenden Kräfte sehr gegenwärtig sind. Das gilt im politischen, aber auch im sozialen individuellen Kontext.  Da verzweifeln wir vielleicht am ausbleibenden Machtwirken Gottes zugunsten des befreiten Lebens. Es ist nachvollziehbar, wenn Menschen sich nicht mehr auf Gottes Macht einlassen mögen. Es ist staunenswert, dass es Menschen weiterhin gibt, die dennoch im Vertrauen auf Gottes Lebensmacht an ihm festhalten. Markus ermutigt mit seinem Evangelium, sich darauf einzulassen.


Ihr Matthias Schnegg

4. Sonntag im Jahreskreis

Woche vom  01.02. – 08.02.2015

 

Sonntag:
18.00 Uhr    Heilige Messe der Gemeinde

                     Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

 

DARSTELLUNG DES HERRN
Montag:
18.00 Uhr      Heilige Messe

 

Donnerstag:
15.00 Uhr      Rosenkranzgebet für den Frieden
und die Verständigung der Kulturen 

 

Freitag:
18.00 Uhr      Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

 

Samstag:
11.00 Uhr     Jubiläumsmesse Notel

Das Programm zum NOTEL-Jubiläum >>>

 

16.00 Uhr      Taufe des Kindes Sarah Maria Junia Anselm     

 

Sonntag:
18.00 Uhr      Heilige Messe der Gemeinde  

 

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag 

um 18,45 Uhr    

 

  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

um 9.30 Uhr

 

 

  • Gottesdienst Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Dienstag,
den 03. Februar 2015 um 15.30 Uhr

  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen.

Ende der Krippenzeit

So schnell ist die Zeit vom 1. Advent bis zum 2.2. vergangen. Gesellschaftlich, kirchlich, politisch und persönlich mögen es teils sehr bewegende Tage gewesen sein – mit Erfahrungen, an die wir Wochen vorher nicht haben denken können.


Die Krippe hat uns auch mit wechselnden Bildern durch diese Zeit mit begleitet. Sie mögen sich an die Kargheit des Anfangs erinnern – das fast leere Bild der Krippe mit der Not der Fremden, Obdach zu finden. Das Schiff im unwirtlichen weiten Meer, der um sein Leben rudernde Darniederliegende, die im Schatten stehenden Hilfesuchenden, der ratlose Prophet und die Figur des Überflusses. Sie gaben Abbild der Wirklichkeit.


Selbst wenn wir uns solidarisch wissen wollen und auch zeigen: Es bleibt ein kaum überbrückbarer Graben an Lebenswirklichkeiten, die sich begegnen. Der Graben bleibt auch Wunde für Menschen, die sich um die Nachfolge Jesu bemühen. 



Wir sind mit der Krippe durch den Advent gegangen, mit dem Aufatmen der blühenden Wüste, einem Hoffnungszeichen, das wir brauchen, um diesen Graben der unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten schmälern zu können. Der Prophet Jesaja rief das ‚Tröstet, tröstet mein Volk’. Das drängende Streben lag darin, dass Hügel und Täler sich angleichen mögen, damit es die Chance einer neuen Gottbegegnung geben kann. Aktuell stand die Problematik der Unterbringung in einem leeren Baumarkt in Köln mit im Blick.

Kurz vor Weihnachten dann die Kargheit der Herbergssuche – im Krippenbild die Schattenrisse in der Kulisse des Stalls – und im Schattenriss anwesend, aber nicht sichtbar, das Paar: Maria, Josef und der Esel.


Das Weihnachtsfest stößt die Gewissheit hervor: ‚Üch eß der Heiland jebore!’ Das ist die Ermutigung, auf dem Weg der Nachfolge weiter wachsen zu mögen. Das Maß der Nachfolge im Verständnis des Matthäusevangeliums haftete weiter an der Krippe: Ich war fremd, ich war obdachlos und ihr habt... Das Krippenbild ist nicht als anmutige Idylle gedacht, sondern als Verkündigung im Spannungsfeld des Menschensohnes und seiner Platzanweisung an uns.

An Epiphanie waren sie alle da, hingewandt zum Kind. Diese Hinwendung gilt dem von uns als Messias geglaubten Jesus. Der Erwachsene hat Zeugnis gegeben und dazu aufgerufen, hinter ihm hergehen zu lernen. Wir üben es immer wieder. Darum bleibt das Krippenbild nicht statisch in anbetendem oder glückseligem Bestaunen des Jesuskindes. Bald wenden sich die Menschen wieder ihrem Alltag zu – so suchen auch die Figuren nach und nach wieder ihren Weg. Nachfolge geschieht inmitten des Alltags und dessen Möglichkeiten und Anforderungen.

Zum Holocaust – Gedenktag, dem 27.1., dann das so besondere und bewegende Bild, das eine Zuckerwattenidylle eines Krippengeschehens sofort zerplatzen lässt. Da stehen sie: Elisabeth, Zacharias, Johannes, Josef, Maria und Jesus: Sie alle tragen den Judenstern der Diskriminierung und Vernichtungsmacht. Zutiefst anrührend, in diesem Bild zu sehen: Die, die wir als die Grundlage des christlichen Abendlandes sehen, sie waren Juden. Und auch Christen haben immer wieder das Fundament ihres Glaubens brutal vernichtet, nicht selten auch gerade im Namen des Christentums. Wie pervers! Wie aktuell angesichts des sich zu Wort meldenden Antisemitismus und der Fremdenfeindlichkeit. Neben den Juden Elisabeth, Zacharias, Johannes, Josef, Maria, Jesus ... der Jude Apotheker, das Romamädchen, die Autistin und der Obdachlose und der Homosexuelle. Sie alle wurden in NS-Zeiten mit Stern oder Winkeln gebrandmarkt als Menschen unwerten Lebens.

Plötzlich wird das Krippenbild zur Verkündigung der Notwendigkeit einer großen Wachsamkeit und Besinnung. Das Weihnachtsgeschehen hat eine gesellschaftliche Relevanz. Es macht aufmerksam, es erschüttert, es tröstet, es liebreizt, es fordert heraus, es ermutigt, es lässt wachsen, es lässt beten, anbeten, schweigen, staunen – das Bild der Verkündigung der Krippe.

 

Herrn Benjamin Marx als Ideengeber, Gestalter und Verkünder im Medium der besonderen Krippe von Herzen Dank für die auch diesjährigen Darstellungen. Die Krippe wird von Vielen besucht. Es wird bald spürbar, dass es keine Aufstellung von interessanten Püppchen ist, sondern ein Verkündigungsbild im Wandel des glaubenden Zugehens auf das uns Verheißene. Herrn Marx für die Ideen und die vielen Arbeiten an und mit der Krippe herzlichen Dank!

Herzlich Dank auch all denen, die die technische Hilfe zum Auf- und Abbau der Krippe leisten. Da geben sich viele mit ihrem handwerklichen Sachverstand ein. Herzlichen Dank auch all denen, die die Krippe mit betreuen – im Blumenschmuck, mit den Kerzen... Herzlichen Dank auch all denen, die als Krippenempfang mitwirken mochten. Der Verkauf der Karten und der Erlös der Schwimmkerzen kann der Arbeit des Notels zugute kommen.

 

Nun wird nach dem Montag, dem 2.2. die Krippe wieder abgebaut und wird ruhen bis zum kommenden Advent. Die Zeit dazwischen ist die Zeit, in der wir den Urgrund der Menschwerdung, das Osterfest feiern werden und weiter wachsen mögen in der Übung der handfesten Nachfolge.


Herzlichen Dank auch allen, die diese Krippe besuchten.


Matthias Schnegg

Fest der Darstellung des Herrn

Am kommenden Montag, 2.2., feiern wir das Fest der Darstellung des Herrn. Früher endete erst mit diesem Feiertag (Mariä Lichtmess genannt) der Weihnachtsfestkreis im liturgischen Jahr. Wir begehen diesen Tag mit der feierlichen Hl. Messe um 18 Uhr – noch einmal im Kerzenlicht, dem milden Licht der Vergewisserung der Gegenwart unseres Gottes.

LyskirchenSonntag

An diesem Sonntag sind wir schon in einem neuen Monat. Die Kollekte gilt dem Erhalt unserer Kirche – des Baus und des Lebens darin. Herzlich Dank für das, was wir zusammentragen können.

Einstimmung in die Kar- und Osterfeiern

Interessierte sind eingeladen zur Einstimmung auf diese großen Feiertage. Wir treffen uns am 7. März von 10 bis 16 Uhr im Pfarrsälchen. Da es mittags einen Imbiss gibt, wird um Anmeldung gebeten (in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de). Es haben sich inzwischen 10 Interessierte schon angemeldet. Die Kapazität unseres Sälchens hat Grenzen. Wir werden uns bei diesem Treffen mit einem Schwergewicht der Gestaltung der Agape-Gottesdienstfeier am Gründonnerstag widmen. Auch da ist Erfahrungsaustausch kostbar und wird uns weiterführen können.

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Islamisierung des Abendland

Auch das noch: Kölner Kardinal läßt Moslems im Kölner Dom die Gebetsteppiche ausrollen ... 

Am 3. Februar 1965 beteten Moslems im Kölner Dom zum Ende des Ramadan
Am 3. Februar 1965 beteten Moslems im Kölner Dom zum Ende des Ramadan

Keine Sorge, das ist schon 50 Jahre her, als Kardinal Frings den Kölner Muslimen erlaubt hat ihre Teppiche nach Mekka auszurollen und im Kölner Dom die Moslems zum Ende des Ramadan zu Allah beten durften.

 

Muselmanen beten im Kölner Dom

Aber in Kölner Lokalen
sind Türken unerwünscht

 

 

Köln steht Kopf – aber nicht wegen der anbrechenden tollen Tage, sondern wegen der erstaunlichen Novität, daß der Dom einer fremden – oft „ungläubig“ genannten – Konfession seine Pforten zum Gottesdienst geöffnet hat. Die Kölner Arbeiter und Angestellten, die am 3. Februar in der Frühe zu ihren Fabriken und Büros trotteten, blieben in Domnähe verblüfft stehen und beobachteten türkische Gastarbeiter, die, den zusammengerollten Gebetsteppich unterm Arm, in das ehrwürdige Gotteshaus einzogen.

 

In den nördlichen Seitenschiffen des Doms feierten mehrere hundert Mohammedaner das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Auf den Steinfliesen des Kölner Doms wurden die Gebetsteppiche ausgebreitet; das Haupt gen Mekka geneigt, sprachen die Türken ihre Gebete. Ein Imam leitete den Gottesdienst im Schatten der christlichen Kreuze und Symbole, der Altäre und Statuen. Gastarbeiter, die sich keinen Teppich unter den Knien leisten konnten, hatten Zeitungen mitgebracht, die sie ausbreiteten „an der Stätte, an der 1147 Bernhard von Clairveaux zum zweiten Kreuzzug predigte“, wie die „Kölnische Rundschau“ vermerkte. Das Blatt meinte: „Der 3. Februar 1965 war ein Tag, der Religionsgeschichte gemacht hat.“

 

weiterlesen: DIE ZEIT vom 12. Februar 1965 >>>

Gruß nach Dresden

... argentinisches Mentalitätsbild, Herr Koch?


Sehr ungewöhnlich ist es schon, zweifelsohne. Sie ist natürlich im Gesamtzusammenhang gelaufen, einige provozierende Fragen nach dem Motto: Kinderreichtum, viele Kinder = katholisch, keine Kinder, wenige Kinder = unkatholisch. So war der Zusammenhang, und dann ist ihm das rausgerutscht.


Er hat das ja auch am nächsten Tag schon in ernsteren Zusammenhang gestellt.


Das ist sicherlich ein argentinisches Mentalitätsbild."

 

sagte der Bischof von Dresden Heiner Koch 
in einem Interview im Deutschlandfunk über Papst Franziskus 

NEIN! Stefan muss man heißen, mit ‚f‘ oder ‚ph‘, das ist egal … Heiner 'nur' Bischof von Dresden und Dominikus schreibt man mit "M" ... 'M' wie M ...

Stefan Oster (Bistum Passau), Stephan Burger (ERZbistum Freiburg), Stefan Heße (ERZbistum Hamburg), Dominikus Schwaderlapp (WEIHbischof Köln), Heiner Koch (Bistum Dresden) und Joachim Kardinal Meisner
Stefan Oster (Bistum Passau), Stephan Burger (ERZbistum Freiburg), Stefan Heße (ERZbistum Hamburg), Dominikus Schwaderlapp (WEIHbischof Köln), Heiner Koch (Bistum Dresden) und Joachim Kardinal Meisner

Rechnung nie ohne den Wirt

Kein Blatt dazwischen, wo soll das Schreiben aus Rom landen?
Kein Blatt dazwischen, wo soll das Schreiben aus Rom landen?

„Meisners bester Mann: Generalvikar Schwaderlapp wird zum Weihbischof befördert. Ein Jahr vor dem Ende seiner Amtszeit bestellt Kardinal Joachim Meisner das Feld für die Zeit danach: Seinen engsten Mitarbeiter, Dominik Schwaderlapp, lässt er vom Papst mit bischöflichen Würden ausstatten. Das folgt einem klarem Kalkül: Zwischen Bischof und Generalvikar soll nicht einmal das sprichwörtliche Blatt Papier passen. Drehte sich unter Meisners Nachfolger der Wind, wäre Schwaderlapps Abberufung die erste, wichtigste Konsequenz. Als Weihbischof dagegen ist er unangreifbar. Im Gegenteil: Der Sprung an die Spitze eines Bistums fällt vom violetten Trampolin aus deutlich leichter.“  so war es am 26.02.2012 im KÖLNER STAND ANZEIGER zu lesen.


Eine Rechnung sollte man ja nie ohne den Wirt machen. Am 28.02.2013 endete um 20 Uhr die Amtszeit von Benedikt XVI. Am 13. März 2013 wurde Jorge Mario Bergoglio SJ zum Papst gewählt, Kardinal Meisner hatte ihn „nicht auf dem Schirm“, wie Meisner sagte.

Vom KATHOLISCHEN RHEINLAND in die Diaspora

Bischof KOCH und der zukünftige ERZBISCHOF von Hamburg müssen lernen in der Diaspora zu leben ...
Bischof KOCH und der zukünftige ERZBISCHOF von Hamburg müssen lernen in der Diaspora zu leben ...

Unter Papst Franziskus zog der Generalvikar von Köln am Weihbischof von Köln vorbei und wird nun Erzbischof von Hamburg. Der ehemalige Kölner Weihbischof wurde in die Pegida Stadt Dresden zum Bischof befördert. Was Heße und Koch  gemeinsam haben, sie kommen von dem "katholisch intakten" Rheinland in die Öde der Diaspora.  

Die Freiburg wählen alles, Hauptsache aus dem "eigenen Stall"

Stephan Burger, als EINZIGER Freiburger auf der Liste?
Stephan Burger, als EINZIGER Freiburger auf der Liste?

Boshafte Zungen behaupten, dass Stephan Burger nur deshalb zum Bischof gewählt wurde, weil er der Einzige auf der Wahlliste war, der aus dem Bistum Freiburg kam. Er war der Zweite der Stefan-Ära. Als Erster wurde Stefan Oster aus der zweiten Reihe zum Bischof von Passau gekürt, nachdem der vorgesehene Kandidat ‚nein‘ gesagt hatte. Jetzt zog mit der Ernennung von Stefan Heße ein weiterer Mann mit dem Namen Stefan aus der zweiten Reihe an allen anderen vorbei und wird Diaspora Bischof im Erzbistum Hamburg.

Gendarmerie oder Schweizer Garde?

Wer bleibt? Gendarmerie, Garde oder beide ...
Wer bleibt? Gendarmerie, Garde oder beide ...

Seit Monaten gibt es Gerüchte, der Papst könnte die Päpstliche Schweizergarde abschaffen. In den vergangenen Tagen haben sich die Spekulationen intensiviert. Grund dafür ist die Verabschiedung von Oberst Daniel Rudolf Anrig, dem Kommandanten der Schweizergarde. Am 1. Dezember 2014 hatte Papst Franziskus den aus dem Kanton Sankt Gallen stammenden Anrig entlassen. Gründe dafür wurden nicht genannt. Medien behaupteten, es könne an der „Strenge“ des Oberst und seinem aufwändigen Lebensstil gelegen haben, der seit 2008 die päpstliche Wachtruppe befehligte. Gestern wurde Daniel Rudolf Anrig offiziell im Rahmen einer militärischen Zeremonie verabschiedet.

Der Umstand, daß Papst Franziskus noch keinen Nachfolger ernannt hat, befeuert die Spekulationen über eine Auflösung der Papstgarde. In einem Interview mit der argentinischen Tageszeitung La Nacion sprach der Papst nur lobend über den entlassenen Oberst Anrig. Er sei eine “hervorragende Person, ein guter Katholik, mit einer hervorragenden Familie“. Bei seiner Absetzung gehe es nur um eine „gesunde und normale Erneuerung“, so das Kirchenoberhaupt. Seither wird darüber gerätselt, was Papst Franziskus mit einer „gesunden und normalen Erneuerung“ meine.

„umhauen, verbrennen, hacken, Schnitte ziehen“

Christlicher Fundamentalist oder Hassprediger?

In einer Predigt hat der Bremer Pastor Olaf Latzel in der St.-Martini-Kirche andere Religionen massiv beleidigt. Das islamische Zuckerfest bezeichnete Latzel als „Blödsinn“, Buddha als „dicken, fetten Herrn“ und den Segen des Papstes „Urbi et Orbi“ als „ganz großen Mist“.

Pfarrer Olaf Latzel
Pfarrer Olaf Latzel

Bremens leitender evange-lischer Theologe Renke Brahms bezeichnete die Predigt Latzels als „geistige Brandstiftung“. Die Predigt war auf der Internetseite von St. Martini nachzuhören. Aktionen wie ein Friedensgebet unterschiedlicher Religionen, zu dem kürzlich Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) das Rathaus geöffnet hat, verurteilte der landeskirchliche Pastor darin ebenfalls scharf. „Hier wird Hass gepredigt“, sagte Pastorin Jeanette Querfurth, die Politik-Beauftragte der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK).

 

Disziplinarrechtlich kann die Kirchenleitung wohl nicht gegen Latzel vorgehen, das müsste der Kirchenvorstand der Gemeinde tun. Die 61 Gemeinden der BEK genießen laut Kirchenverfassung Lehr-, Glaubens- und Gewissensfreiheit.

 

An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen

Predigttext: Richter 6, 25 - 32, gehalten von: Pastor Olaf Latzel / evangelische
St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte), am
 18 Januar 2015

Die Predigt zum nachhören >>>

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