Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

5. Sonntag der Osterzeit 2016

 

 

Sonntag, den 24.04.2016
Der 24. April ist der 115. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 251 Tage bis zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

24.4.1921: "Blutsonntag" in Südtirol

In Südtirol kam es zum so genannten "Blutsonntag". Der Sonntag erhielt seinen Namen, weil 400 Faschisten aus verschiedenen italienischen Provinzen in Bozen einen friedlichen Umzug des Südtiroler Gewerkschaftsbundes angriffen. Sie warfen Bomben in die Menge. Dabei starb ein Lehrer und 45 Personen wurden schwer verletzt. Die Gewerkschaft rief als Reaktion auf den Anschlag am Abend desselben Tages einen Generalstreik in Bozen aus. Die Eisenbahnergewerkschaft schloss sich sofort an. Auch der Postverkehr wurde lahm gelegt. Wenige Tage nach dem Überfall fand in Bozen eine antifaschistische Kundgebung statt, an der über 10.000 Menschen teilnahmen.

Kardinal Kasper: Was Franziskus von der Kirche und Europa erwartet

Es wird viel gesprochen vom frischen Wind, der durch die katholische Kirche weht, von Glasnost und Perestroika im Vatikan, von einer franziskanischen Zeitenwende. Ist das angemessen oder übertrieben?

 

Kasper: Solche Begriffe sind immer ein bisschen übertrieben. Aber es ist schon richtig: Franziskus will das Gesicht der Kirche verändern – nicht ihr Wesen. Er will ein menschliches, ein barmherziges Gesicht dieser Kirche. Er will eine Kirche nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit ausgestreckter Hand. Er hat große seelsorgerische Erfahrung aus argentinischen Landgemeinden und Elendsquartieren. Der Papst steht mit beiden Füßen auf dem Boden; er ist nicht in einer abgehobenen klerikalen Welt zu Hause.


DAS GANZE INTRTVIEW >>>

Wie kann sich Kirche verändern?

Der Kontrast hätte nicht größer sein können am Sonntagmorgen in Düsseldorf. Keine 50 Meter von der Lambertus-Kirche entfernt sind einige Tausend überwiegend junge Menschen und Kinder lachend und laut gestikulierend unterwegs zum Brückenlauf. Direkt an der Laufstrecke gibt es keinen freien Platz mehr. Zur selben Zeit ist der Stiftsplatz vor der Lambertus-Kirche menschenleer. In der Kirche ebenfalls viele leere Bänke. Etwa 50 Gläubige, überwiegend ältere Menschen, sind in die Familienmesse gekommen. Darunter sieben Kinder. Sie fallen kaum auf. Dass Sportveranstaltung und Kirchgang in Konkurrenz stehen, kann Dr. Estela Padilla nicht verstehen. „Bei uns auf den Philippinen würde die Sportveranstaltung nach der Messe beginnen. Und die Menschen hätten beim Messbesuch die Freude auf den Gesichtern wie hier beim Besuch der Laufveranstaltung.“

 

WEITERLESEN >>>


29. April 2016 20:00 Uhr

  • Navid Kermani "Ungläubiges Staunen, Über das Christentum" Köln - St. Kunibert - Eintritt frei Veranstaltungsort:
    St. Kunibert Kunibertsklostergasse 50670 Köln

Massengrab Mittelmeer

Warum uns Flüchtlingstragödien nicht mehr berühren

Erinnern Sie sich noch? Vor fast genau einem Jahr, in der Nacht vom 18. zum 19. April 2015 kenterte ein überladenes Flüchtlingsboot auf dem Weg von Libyen nach Italien. Ein Überlebender berichtete, es seien 950 Menschen an Bord gewesen. Nur 28 konnten gerettet werden. Es war die bis dahin größte Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer.Dieses Ereignis markiert einen Wendepunkt in der weltweiten Wahrnehmung der Flüchtlingsbewegung.

Die EU berief in großer Einigkeit einen Krisengipfel ein, Papst Franziskus forderte eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge in Europa, lange bevor dieses Thema die deutsche Kanzlerin erreichte. Und Vizekanzler Gabriel sagte damals, man dürfe nicht länger zulassen, dass Europa an seinen Außengrenzen nicht Menschlichkeit, sondern allzu oft den Tod bringe.

 

Weltweit empörten sich Politiker, Prominente, Bürger und forderten einen besseren Schutz der Menschen, die übers Meer kommen, in der Hoffnung auf Zukunft. Wir waren in unserer Menschlichkeit zutiefst erschüttert. Und heute? Wahrscheinlich hat sich vor wenigen Tagen eine ähnliche Katastrophe im Mittelmeer abgespielt. Bis zu 500 Menschen sollen ertrunken sein, als ein Schlepperboot kenterte. Es dauerte Tage, bis die UN diese Tragödie offiziell bestätigte. Niemand scheint sich energisch um Aufklärung zu bemühen. Niemand will wissen oder forscht nach, was genau sich zwischen Libyen und Italien auf dem Meer abgespielt hat. Es gibt kaum internationale Reaktionen, die weltweite Empörung bleibt aus.

 

WEITER >>>

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.

 

Joh 13, 31-33a.34-35

 

 

Lesung aus der Offenbarung des Johannes

Gott wird alle Tränen von

ihren Augen wischen

 

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr. Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.

 

Offenbarung 21,1-8

 

 

Neuschöpfung   (zu Offenbarung 21,1-8)

In unseren Lesungen des Sonntags überschlagen wir viele Kapitel der Offenbarung und kommen zum Ziel des Buches. Es ist geschrieben in Bedrängnis und Not – damals gewiss innergemeindlich und vor allem in der politisch-religiösen Verfolgung begründet. Wenn wir diese Texte lesen, hören wir sie auf der Grundlage der Bedrängnisse, mit denen wir in unserem Alltag zurechtkommen müssen. Nicht selten sind es Ohnmachtserfahrungen der körperlichen und der seelischen und der geistigen Nöte. Diese sind nicht selten gekennzeichnet von einer großen Überforderung und vor allem einer manchmal erstarren lassenden Unbeeinflussbarkeit. Die Offenbarung nimmt sich dieser Erfahrungen aus der geistlichen Perspektive an. Sie sind nicht nur Mangelerfahrungen, sondern auch geistliche Herausforderungen. Nicht selten verfinstert sich der Blick auf einen liebenden und mittragenden Gott. Die Offenbarung will daher Trost zusprechen im Vertrauen auf Gottes Treue. An diese Treue zu glauben, kostet manches Mal den entschiedenen Akt des Überwindens. Für den Seher Johannes finden alle den einen Wiederanschluss an die Gottesgewissheit, die diese Überwindung der Infragestellung schaffen. Auch das weiß der Seher: Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich dem Kraftakt der Überwindung zu verschließen.

 

Im Verlauf der Offenbarung ist der Seher zur Einsicht gelangt, dass Gott nach manchem Kampf mit dem Satan obsiegt. In einer eindeutigen Gerichtsszene wird getrennt zwischen denen, die Gottes Lebenskraft gegen alle Widerstände vertraut haben (die Überwinder) und denen, die dem Nichtleben, dem Tod, mehr vertraut haben. Ihr Tun im Leben hat letztlich die Entscheidung getroffen. Schließlich stellt der Seher fest: Der Tod und die Unterwelt aber wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod: der Feuersee (20,14).

 

Wir erinnern uns, dass der Seher nicht eine Wahrsagerei in die Zukunft betreibt, sondern mit den literarischen Bildern einer Apokalypse in die Gegenwart sprechen will. Er will mahnen und zur Neuorientierung der Glaubenden aufrufen. Auf der einen Seite steht das abschreckend-mahnende Bild vom Feuersee, dem zweiten Tod – und auf der anderen Seite umso glanzvoller das Bild der Vollendung. Es wird nicht geleugnet, dass die Gegenwart schwer und unerträglich sein kann; was sich dem gegenüber stellt, ist eine große Entschädigung.

 

Der Seher beschreibt eine neue Vision. Er sieht einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Die Vision greift auf ein altes Wissen der Glaubenden zurück. Der Prophet Jesaja (65,7; 66,22) hat diese Verheißung bereits gesetzt. Sie erging an das Volk Israel, das das Exil überwinden durfte und im Bild vom neuen Himmel und neuer Erde die Erneuerung Jerusalems feiern durfte. Wohl gemerkt: Das noch so geschundene, zerstörte, entehrte Jerusalem wird wieder aufgebaut und darf auf einen neuen Lebensglanz hoffen.

 

In der Vision des Johannes wird aber von einem endgültigen und radikal neuen Zustand gesprochen. Die jüdische Tradition kennt die Vorstellung von dem ‚idealen’, dem neuen Jerusalem, das im Himmel bereitsteht. (Das Bild bedarf der Erinnerung der damaligen Vorstellung von Himmel als Gewölbe jenseits und über der Erdscheibe, unter der sich die Unterwelt wie ein auf Stelzen gebautes Schattenreich darbot.) Dieses neue, dieses himmlische Jerusalem ist der Ersatz für das nicht mehr mit Gottes Lebenskraft gefüllte alte Jerusalem.

 

Der Seher erfährt in seiner Vision von dem endgültigen Heilszustand. Auf den hin mögen die Glaubenden zuwachsen. Die Macht des alten Himmels und der alten Erde, die Macht all dessen, was Zerstörung, Unfriede, Tod gebracht hat, ist vergangen. Das Meer, Ort der Chaosmächte und des Todes, ist ebenso bedeutungslos – angesichts der Heilszusage, die in dem neuen Himmel und der neuen Erde aufleuchtet. Zeichen dieses ganz Neuen (nicht die Erneuerung des Alten) ist das himmlische Jerusalem. Seine Schönheit wird verglichen mit einer Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Die Kraft dieser Neuschöpfung ist die Gegenwart Gottes!

Die Stimme aus der Umgebung des Thrones Gottes deutet diese so heilvolle Erleben: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Allein die Dynamik dieser Worte lässt zu Herzen gehen, dass hier die unantastbare Gemeinschaft mit Gott das Heilmittel, der unendliche Segen, der endgültige Frieden sein wird. Alles Leben unter dem alten Himmel und unter der alten Erde wird irgendwann die Beschwernis dieses Ortes begreifen. Es kann hier nicht endgültiger Friede sein. Es kann hier nicht unbezweifelbare Gottesgewissheit sein. Da erleben wir uns als Menschen, die die Sehnsucht nach einer Vollendung in sich tragen. Das Bild des Sehers ist überaus trostvoll: Gott wird bei ihnen sein!

 

Was das an Erlösung und Heil bedeutet, wird mit der Abgrenzung zu dem beschrieben, was wir als Lebenswirklichkeit nicht ausschalten können: Tränen, Tod, Trauer, Klage, Mühsal. In das Herz all derer, die unter diesen Wirklichkeiten leiden, spricht der Seher seine befreiende Gewissheit: Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Wir begreifen sogleich wie befreit und heilvoll diese Zukunft ist!

 

Wir kennen auch im irdischen Leben Zeiten und Zustände, in denen alle Tränen von unseren Augen abgewischt sind. Aber wir müssen immer wieder damit rechnen, dass wir in diese Bedrängnisse zurückfallen können – auch ohne ein eigenes Verschulden. Wenn wir aber diese vollendete Gemeinschaft mit Gott leben dürfen, dann wird es keinen ängstlichen Blick zurück mehr geben (müssen): Denn was früher war, ist vergangen! Wie befreiend ist eine solche Zusage – auch dann, wenn wir mitten in den Nöten uns finden, die die ‚alte Erde’ aus ihrer Logik uns auferlegt.

 

Zum zweiten Mal im ganzen Buch der Offenbarung des Johannes spricht nun Er, der auf dem Thron saß, Gott, selbst: Seht, ich mache alles neu! Das vollendende Neuwerden des Lebens kann alleine Gott bewirken. Und – so ist es die Überzeugung des Verfassers der Apokalypse – auf dieses Leben Gottes dürfen wir bauen. Auf dieses Leben dürfen wir uns freuen!

 

Manchmal äußern Hochbetagte den Wunsch, die ‚alte Erde’ verlassen zu dürfen – nicht im Wunsch einer Selbsttötung, sondern im Gespür, dass irgendwann die ‚alte Erde’ nicht mehr trägt. Der Seher spricht auch da hinein von einer Erfüllung, die dem Tod die Gewalt nimmt – die den Tod wie Schlafes Bruder in eine neue Erde führend beschreibt. Wir können über diesen Zustand nur in Bildern sprechen. Es sind Bilder, die wir mit Zuversicht, mit Trost, mit Freude, mit Lebensfülle verbinden. Wir sind uns bewusst, dass es Bilder sind, als solche immer nur denkbare Annäherungen. Und mit jeder Denkbarkeit spüren wir zugleich, dass alles auch ganz und gar anders sein kann. Ein Wissen über das, was Lebensfrieden und Gottesgemeinschaft sein werden, ist uns nicht gegeben.

 

Die Stimme Gottes gibt dem Seher schließlich Anweisungen. Gottes Worte sind zuverlässig und wahr. Sie sind keine unkontrollierbare Zukunftsahnung: Sie sind in Erfüllung gegangen. Der Seher spricht aber in eine Zukunft, so dass es schwer ist, sich diese als erfüllt vorzustellen. Die Erklärung folgt aus der Selbstdarstellung Gottes: Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Damit umspannt Gott Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer in ihm ruhenden Zeitlosigkeit. Mit dem anrührenden Bild vom Lebenswasser umsonst wird die nährende Fürsorge Gottes unterstrichen. Es ist ein auch auf dem Hintergrund der andernorts gegebenen Wasserknappheit ein sehr sprechendes Bild.

 

Bleibt als krönende Feststellung: Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein! Gemeint sind die Überwinder, jene, die in allem Zweifel und aller bedrängenden Not in ihrem Vertrauen auf Gottes überwindende Lebensmacht nicht untreu geworden sind. Ihnen wird die unzerstörbare Einheit mit Gott zugesprochen – wieder im Bild von Sohn und Vater veranschaulicht. Das ist das Ideal, das ist der große Zuspruch des unendlichen, Leben sättigenden Friedens.

 

Der Seher hat zu diesem kraftvollen, Mut machenden Bild geführt. In seinem nächsten Satz (8) erdet er seine euphorische Vision in die Realität der Gemeinde: Durch bestimmte Haltungen und Taten gibt es die andere Wirklichkeit weiterhin: den zweiten Tod.

Mut macht der Seher uns, uns dem Bild des unter uns wohnenden Gottes anzuvertrauen. Wie das als Erfahrung Wirklichkeit werden kann, das hat das Leben Jesu bezeugt. Da sind auch wir wieder ganz ermutigt geerdet im Jetzt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

24.04.-01.05.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

5. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde und Jahrgedächnis für Maria Brecht

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

6. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als Sechswochenamt für Gisela Zimmermann und

Stephan Goerlich, als 16. Jahrgedächtnis für Karl

Bursch und als Jahrgedächtnis für Uschi Lünenborg

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 



  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gottesdienst im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Dienstag, den 03.05.2016, 15:30 h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Jahresgedenken Maria Brecht

Nun ist es schon 5 Jahre her, seit am 22.4.2011 unsere über 10 Jahre hin ehrenamtlich tätige Küsterin Maria Brecht verstorben ist. Viele werden sich noch erinnern, wie ich am 22.4. – es war der Karfreitag – vor der Liturgie die Gemeinde informieren musste, dass Frau Brecht gestorben ist. Sie war krank – aber mit einem so plötzlich und rapide eintretenden Tod haben wir nicht gerechnet.

Viele hat dieser Tod bewegt.

 

St. Maria Lyskirchen verdankt ihrer Liebe und ihrem Engagement zur Kirche und zur Gemeinde sehr viel. Sie zeichnete sich aus durch einen großen Einsatz, durch Freude und Lust an ihrem Tun und vor allem durch ihre Liebe zum Menschen. Vielen ist sie darin eine liebenwürdige Frau gewesen und geblieben. Manche werden sie vor sich sehen mit ihrem unverwechselbaren Gang und ihrer Offenheit für alles, was anstand. Sie kam als Opernsängerin von der Bühne und hat es genossen, dass auch Maria Lyskirchen immer ein Ort der Kunst und der Künste und der Bühne des heiligen Spiels war. Wir gedenken ihrer an diesem Sonntag im dankenden Gebet für ihr Leben und für das, was sie von ihrem Leben der Gemeinde und Einzelnen geschenkt hat.

Austausch zum Hirtenwort 2016 des Erzbischofs

Inzwischen ist das Protokoll der Zusammenkunft vom 3.4.2016 an die Teilnehmenden dieses Austausches gegangen. Jetzt hat jede/r der Mitbedenkenden die Möglichkeit, Beispiele individuellen Erlebens aufzuführen – Beispiele einer Kirche, wie sie persönlich als ‚gut’ empfunden ist. Das zusammenfassende Protokoll und die persönlichen Einlassungen werden nebst einer Schlussfolgerung an den Erzbischof und den Generalvikar verschickt. Es bleibt, dass wir vermutlich noch manchen Hinweis des Geistes bedürfen, um wirklich anders denken zu lernen. Wir sind durch unsere kirchliche Sozialisation in bestimmte Muster gebunden, die ja auch hilfreich waren und sind. Dennoch wird die Veränderung fundamentaler sein, als wir uns das heute vorstellen können. Vielleicht ist der verstärkt diakonische Blick ein Zugang, um neu denken und entsprechend handeln zu können. Jesus hat nach der Erzählung der Evangelien die Gottesherrschaft über weite Teile in der Begegnung auf der Straße verkündet. Wer von uns die Kraft hatte, das ihm zunächst Fremde überschreiten zu können, hat eine Ahnung. Unser Papst mit seiner

Entschiedenheit an der Seite der Schwachen irritiert kirchliche Traditionen. Dass er so viel Aufmerksamkeit erfährt, kann ja auch ein Hinweis des Geistes sein, wo wir das notwendig Neue suchen.

Georges Aboud in Köln

Anfang Mai wird Pater Aboud aus Damaskus u.a. wieder in Kölnsein. Er wird mit uns den Gottesdienst am 8. Mai mitfeiern. An diesem Sonntaghalten wir eine Sonderkollekte für die Gemeinde St. Kyrill in Damaskus.

Ausstellung Gouachen und Froissagen

von Marga Wagner

Vom 1. – 29. Mai 2016 ist auf der Nordempore eine klein-feine Ausstellung von Marga Wagner zu bewundern. Die Künstlerin ist in unserer Gemeinde beheimatet. Die beiden Fenster am Portal sind ihre Werke.

 

  • Zur Künstlerin:
    Marga Wagner, geboren 1934 in Köln, Abschluss der Grafikerlehre 1950, im Anschluss Ausbildung an den Kölner Werkschulen, dann folgten Studienaufenthalte in Frankreich und in der Schweiz. 1966 Ankauf von Entwürfen für die Ausgestaltung des Johanneschores im Dom zu Münster, ab 1980 Auftragsarbeiten (Fensterzyklen und Wandmalerei) im Erzbistum Köln, 1986 Zweiter Preis im Wettbewerb für die Deckengestaltung in St. Pantaleon, 1989 Apsisausmalung in der Pfarrkirche von Königswinter-Eudenbach (St. Mariä Himmelfahrt).
  • ab 1990 freie Arbeiten in Gouache-Technik ab
  • 2011 freie Arbeiten in Froissage-Technik (Knitter Technik)
Die Ausstellung ist Freitag, Samstag, Sonntag zwischen 15.00 und 18.30 Uhr zum Besuch geöffnet.
Herzlich willkommen!

Wenn Sie unseren Newsletter weiter empfehlen wollen, bitte:

PS: Wenn es noch interessiert ...

Der Sozialarbeiter vom Petersplatz

"Der Sozialarbeiter vom Petersplatz" so wird Papst Franziskus von der „Brüsseler-Spitzen-Träger-Fraktion“ in Kurie und Weltkirche genannt. Ob dieser Spitzname nun spöttisch oder anerkennend gemeint ist, ist nicht überliefert.

... dabei steht Papst Franziskus in einer langen Tradition

Die Armen als Sakrament Christi

Die Predigt Pauls VI. in San José de Mosquera (1968)

"Ihr seid ein Zeichen, ein Abbild, ein Mysterium der Präsenz Christi. Das Sakrament der Eucharistie bietet uns seine verborgene Gegenwart an, lebendig und real; Ihr seid auch ein Sakrament, d.h. ein heiliges Abbild des Herrn in der Welt, eine Widerspiegelung, die eine  Vertretung ist und die nicht sein humanes und göttliches Gesicht verbirgt ... Die gesamte Tradition der Kirche erkennt in den Armen das Sakrament Christi, das gewiß nicht einfach gleichzusetzen sei mit der Wirklichkeit der Eucharistie, aber in vollkommen analoger und mystischer Entsprechung damit stehe."

Die Gottesliebe verwirkliche sich in konkreter menschlicher Praxis:

Gustavo Gutiérrez Merino OP (* 8. Juni 1928 in Lima, Peru)
Gustavo Gutiérrez Merino OP (* 8. Juni 1928 in Lima, Peru)

"Es bedarf einer Vermittlung durch den Menschen, um zu Gott zu gelangen. In der Tat genügt es nicht festzustellen, die Liebe zu Gott sei untrennbar mit der Liebe zum Nächsten verbunden. Denn die Liebe zu Gott kann nicht anders, als sich in der Liebe zum Nächsten ausdrücken."

Aus einer Predigt aus dem 4. Jahrhundert

"Willst du den Leib des Herrn ehren? Vernachlässige ihn nicht, wenn er unbekleidet ist. Ehre ihn nicht hier im Heiligtum mit Seidenstoffen, um ihn dann draußen zu vernachlässigen, wo er Kälte und Nacktheit erleidet. Jener, der gesagt hat: ,Dies ist mein Leib', ist der gleiche, der gesagt hat: 'Ihr habt mich hungrig gesehen und mir nichts zu essen gegeben', und ,Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.' ... Was nützt es, wenn der eucharistische Tisch überreich mit goldenen Kelchen bedeckt ist, während er Hunger leidet? Beginne damit, den Hungrigen zu sättigen, dann verziere den Altar mit dem, was übrigbleibt." 

 

Johannes Chrysostomos
zu Mt 25,31–46

INFO: Johannes von Antiochia (* 349 oder 344 in Antiochia am Orontes;   † 14. September 407 in Comana Pontica) war Erzbischof von Konstantinopel und gilt als einer der größten christlichen Prediger. Im 6. Jahrhundert wurde ihm der Beiname Chrysostomos (griech.: „Goldmund“) gegeben, unter dem er heute bekannt ist. 

So neu ist also das was Papst Franziskus macht dann wohl auch wieder nicht, es wurde vielleicht nur eine zeitlang vergessen ...

Wenn Sie unseren Newsletter weiter empfehlen wollen, bitte: