Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hinter dem Jordan

Hoffnungsträger

Wir sitzen alle im selben Boot

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Kinder und Könige retten die Erde

Sehnsüchtig?

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Diener der Freude

Freut Euch!

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
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    und Donnerstag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

24. Sonntag im Jahreskreis 2016

 

 

Sonntag, den 11. September 2016
Der 11. September  ist der 255 Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 111 Tage bis zum Jahresende.

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

11.9.1822: Heliozentrisches Weltbild

Mit Galileo fing es an, Kopernikus definierte weiter
Mit Galileo fing es an, Kopernikus definierte weiter

Das so genannte "heliozentrische Weltbild" wurde nach zähem Ringen von der katholischen Kirche anerkannt. Das Buch "Über die Kreisbewegung der Himmelskörper" von Kopernikus wurde vom Index der verbotenen Bücher gestrichen. Nikolaus Kopernikus (1473-1543), Domherr und Astronom, hatte an der Richtigkeit des bisherigen geozentrischen Weltbildes und der Theorie der Planetenbewegung gezweifelt. Er hatte festgestellt, dass die Erde sich nicht nur um sich selbst, sondern mit den anderen Planeten um die Sonne dreht. Die Entwicklung des Weltbildes ist geprägt von der "Vertreibung" des Menschen aus dem Mittelpunkt des Universums. Dieser Prozess wurde durch religiöse Dogmen behindert. Zuerst wurde durch Kopernikus die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums verbannt.

Matthäus 18,3:

"... und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen."

Keine Berührungsängste

Ein aussagestarkes Bild ist der BILD Journalistin Andrea Matzker bei der Grundsteinlegung im ehemaligen Klarissenkloster Kalk gelungen. Die kleine Fatima spielt mit dem Kreuz des Kölner Kardinals, als Kind hat sie noch keine Berührungsängste. Der Name des Mädchens erinnert an Mohameds Lieblingstochter Fatima ... „Mohameds Tochter spielt mit dem Kreuz des Kardinals“. Interessant vielleicht wie Navid Kermani (Ich könnte an ein Kreuz glauben) das Bild der Fatima mit Kardinal Woelki interpretierte.

 

Ansprache Kardinal Woelki zur Grundsteinlegung für integratives Wohnprojekt

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat am Mittwoch den Grundstein für ein integratives Wohnprojekt im ehemaligen Klarissen-Kloster in Köln-Kalk gelegt.


Scheuer: CSU hat nicht von der AfD abgeschrieben

STIMMT, DIE KÖNNEN DAS AUCH ALLEINE ...

CSU Generalsekretär Andreas Scheuer
CSU Generalsekretär Andreas Scheuer

Ein „Katalog der Unmenschlichkeit“ sei das neue CSU-Papier zur Flüchtlingspolitik, zürnt die SPD. Die Opposition vermutet, die Forderungen seien bei der AfD abgekupfert worden. Doch dagegen wehrt sich die CSU.

WEITERLESEN >>>

Kardinal Woelki ruft zu Umdenken bei Gesellschaftsfragen auf
"Jetzt werden wir wach" >>>

Gebet

in einem Land, das zu reich ist zu fremdenfeindlich und zu militärfromm Pass uns an Deine Gerechtigkeit an,  nicht an die Mehrheit. Bewahre uns vor Harmoniersucht und den Verbeugungen vor den grossen Zahlen. Verschwistere uns mit denen, die keine Lobby ha

Im Himmel herrscht Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis ... Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern. Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden.

 

 

Lk 15,1-3. 11-32

 

 

Und wir?   (zu Lukas 15,1-3. 11-32)

Die Geschichte vom barmherzigen Vater und den beiden Söhnen gehört zu den bekanntesten Gleichnissen des Neuen Testamentes. Sie ist eine so menschliche Darstellung eines aus Liebe barmherzigen Vaters. Sie ist die Geschichte von Leben, das im (symbolischen) Tod sich verloren hat und wieder aufstehen darf. So bekannt und schön diese Erzählung ist: Harmlos ist sie nicht! Sie ist ein Gleichnis, das uns und unsere Haltung direkt anspricht und damit die Frage auslösen möchte: Und wir? Lernen wir aus dieser Geschichte?

 

Wir können nur mutmaßen, welche konkrete Lebenssituation den Evangelisten Lukas zur Übernahme dieser Geschichte veranlasst hat. Die einleitenden Verse geben einen Hinweis. Lukas öffnet die Bühne für eine Geschichte mit Menschen, die sich für gerecht halten. Es sind Menschen, die sehr genau ihre religiösen Pflichten erfüllen, die aus guter Gesinnung ihrem Gott Raum geben, auch Einschränkungen auf sich nehmen, weil sie Gottes Gebot halten wollen. Es sind Menschen, die die Regeln kennen und sie halten. Nicht selten sind es auch Menschen, die einen gewissen missionarischen Eifer entwickeln über das, was andere Menschen zu tun und zu denken haben. Und wenn diese nicht folgen, werden sie zu Gegnern, die es zu überzeugen oder irgendwann auch klar auszugrenzen gilt. Die Reinheit der Lehre will sich nicht beschmutzen lassen.

 

Diese Beschreibung kann nur eine Mutmaßung auf die Situation der Gemeinde des Lukas sein. Wir kennen für unsere Zeit diese Haltung religiöser Menschen auch. Es scheint im Menschen zu stecken, sich auf diese Weise selbst zu stabilisieren und andere darauf festlegen zu wollen. Wir dürfen also als Angesprochene mit zuhören.

 

Die Szene aus der Zeit Jesu fährt als Handelnde Pharisäer und Schriftgelehrte auf. Sie meinen es ernst mit ihrem Glauben. Alle, die als Zuhörende oder Zuschauende dabei sind, dürfen prüfen, ob sie auch solche Haltungen kennen: Im Guten verhärtet, mit dem Drang versehen, andere Menschen auf eine gleiche Haltung zu verpflichten. In der Szene der Episode des Evangeliums beklagen sie, dass Jesus mit Zöllnern und Sündern isst. Das ist nicht in der Ordnung, denn Zöllner und Sünder gelten als Unreine. Mit denen sitzt man nicht beim Essen zusammen. Wenn ja, schließt man sich selbst aus der Gemeinde der Reinen aus. Lukas erzählt nun, dass Jesus gerade diese Szene gesucht hat. Er will bewusst mit den Zöllnern und Sündern essen. Er will prophetisch vorführen, dass diese Menschen durch ihre Lebensgeschichte oder ihre Lebensumstände nicht an Würde des Menschseins verloren haben. Die Zuhörenden des Evangelisten wissen, dass es da nicht nur um einen prophetisch handelnden Mann geht, sondern die Haltung Gottes selbst. Gott ist es, der im Handeln Jesu vorführt, dass kein Mensch vor Gott seine Würde verliert. Und darum hat kein anderer Mensch das Recht, ihm diese abzusprechen.

 

Die mit sicherer Überzeugung Zuhörenden werden wie die Pharisäer und Schriftgelehrten aufbegehren. Sie werden sich nicht über das Essen mit Zöllnern und Sündern aufregen. Sie werden vielleicht Geschieden-Wiederverheirateten, in Partnerschaft lebenden Homosexuellen, dem ausländischen Nachbarn, dem einer anderen Religion Zugehörigen, den aus einer anderen christlichen Konfession Kommenden in den Blick nehmen und sagen, dass ‚das‘ nicht geht. Und es lassen sich Zitate der Hl. Schrift aufführen, die das Andersartige brandmarken. Und weil es in den Schriften steht, wird es als Erlaubnis genommen, den anderen zu diskriminieren. Man weiß sich ja im Recht.

 

Dass es auch einen anderen Blick geben kann auf das Andersartige hin, verdeutlicht der Evangelist mit einer Geschichte, die Jesus erzählt. Es ist die Geschichte von zwei Söhnen und ihrem Vater. Zu wem sich die Zuhörenden stellen werden, wird sich erst am Ende der Geschichte als Frage stellen. Verhalten dazu muss man sich aber. Daher vielleicht ein besonders aufmerksames Zuhören.

 

Die Geschichte beginnt mit der gesellschaftlichen Unebenheit, dass der jüngere Sohn sein Erbteil verlangt. Rechtlich geht das, aber man macht so etwas nicht. Der Vater ist langmütig. Vielleicht bin ich – bei guter Laune – auch einmal so wie dieser Vater … mag sich der Zuhörende denken. Dann erfahren wir, wie der frei gewordene Sohn mit seinem Geld und seiner Freiheit umgeht. Erst viel Spaß, dann Ernst, dann Not, dann Besinnung, dann Umkehr und Einsicht, dass eine Chance gründlich verpatzt worden ist. Denkt manche/r Zuhörende/r: Das kenne ich auch und weiß, wie bitter das war durchzustehen. Lieber kein allzu langes Erinnern.

 

Dann überrascht dieser Vater. Sollen wir ihn für einen Schwächling halten, für einen, der in der Erziehung schon wieder etwas falsch macht? Oder sollen wir ihn bewundern, dass er so von allen persönlichen Kränkungen absehen kann; dass er auf jede Form des Denkzettels oder der Sanktion verzichtet? Vielleicht sehen wir, was diesen Mann bewegt. Es ist seine Liebe und sein Glaube an die Möglichkeit eines neuen Lebens: Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.

 

Hier könnte die Geschichte enden. Alles ist noch einmal gut gegangen. Der großartige Vater ist über seinen Schatten gesprungen – aus Liebe. Der Sohn hat Glück gehabt. Er hat das einzig Richtige getan: Er ist umgekehrt. Da ist ihm reichlich und zu seinem eigenen Erstaunen ‚einfach so‘ vergeben worden. Es gab nicht einmal ein klärendes Gespräch, an dessen Ende die Gnade des Vaters vor Recht erging.

 

Lukas wird sich gedacht haben, dass dieser Ausgang der Geschichte nicht ungeteilte Zustimmung finden wird. Es gibt in der Gemeinde die Stimmen, die erst Sanktion, dann Güte zeigen wollen. Es gibt Menschen, die können nicht verzeihen. Es gibt Leute, die sehen das Prinzip und das zu erstrebende Ideal verraten, wenn einer einfach so wieder aufgenommen wird. Sie werden darauf hinweisen, was an Entbehrungen und Opfern sie gebracht haben, um als ordentliche Christen zu leben. Sie werden darauf verweisen, dass bei einer solchen Laxheit irgendwann alles den Bach herunterläuft. Sie werden bekräftigen, dass eine solche Barmherzigkeit letztlich das Ganze gefährdet. Wie sollen Menschen lernen, dass sie sich einer Ordnung unterstellen müssen, damit ein Gemeinwesen funktioniert und damit der Sache Gottes eindeutig gedient wird?

Solche Gedanken sind ja nicht nur verhärmter böser Wille am Leben verbissener Leute. Es sind Gedanken, die auch aus Sorge da sind. In diese Gedankenwelt der Anfragenden setzt der Evangelist die Figur des älteren Sohnes. Auch er hat richtig geschuftet, um dem Vater zu gefallen. Er fühlte sich nicht frei, denn die Erfüllung der Arbeit war sein Teil. Er schielt auf das, was der andere sich an Leben genommen hat – was er sich selbst vielleicht verkneifen musste. Er begreift die Euphorie des Vaters nicht, schon gar nicht, was alles für einen Lumpen investiert wird. Und das Gefühl des Neides schleicht sich in die Gedanken. Vermutlich wird er sich diesen Neid nicht zugestehen. Es geht um Gesetzesgerechtigkeit. Die kann nicht einfach alles Gewesene leugnen.

 

Wieder ist es der Vater, der sich auf den Weg macht. Er hat in seiner Erwiderung keine andere Begründung als zu beteuern: Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden.

 

Das muss nicht zwingend als Argument anerkannt werden. Die Geschichte des Lukas bleibt offen. Wir wissen nicht, wie der ältere Sohn reagiert.

 

Lukas überlässt seine Hörerschaft dieser Frage: Und ich, und wir? Eindeutig ist, dass die Haltung Jesu auf der Seite des Vaters zu finden ist. Unrecht wird nicht geleugnet. Aber die Liebe sieht das wiedergewonnene Leben, nicht das, was es vernichtet hatte. Der Blick geht in Gegenwart und Zukunft, nicht in das Aufarbeiten von Schuld und Kränkung der Vergangenheit.

 

Wenn Menschen etwas vom Wesen Gottes begreifen und weitergeben wollen, dann mögen sie hineinwachsen in diese Haltung des Vaters. Das ist nicht immer leicht. Umso mehr ermutigt das Evangelium, diese Haltung im Blick zu haben, wenn es wieder einmal um Abwertung gehen sollte, weil Menschen anders als in der Ordnung gehandelt haben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

11.09. - 18.09.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

24. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: Welttag der Kommunikationsmittel

 

 

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:

18.00 Uhr Wortgottesdienst in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

 

25. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: CARITAS

 

 

Sonntag, 11.09.2016:

Tag des offenen Denkmal

Führung in Lyskirchen

um 11 und um 14 Uhr

NÄCHSTE LESENACHT
IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016
ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN
II. TEIL


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag
um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gubbio

Bibelgespräch

Wir lesen miteinander Abschnitte aus dem Alten Testament.

Mittwoch, den 14.09.2016, 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Caritas-Kollekte am 18.9.2016

Am kommenden Sonntag ist die alljährliche Kollekte für die Caritas- 95 % unserer Sammlung stehen der Kirchengemeinde zur Verfügung, um damit Armen zu helfen. (5% gehen an den Diözesancaritasverband, der als Spitzenverband viele diakonische Aufgaben u.a. auch in den Gemeinden ermöglicht.) Da die Schere zwischen Wohlhabenden und Armen in unserem Wirtschaftssystem derzeit immer weiter auseinander geht, wird die Caritas der Gemeinden vermehrt angefragt.

 

Käthe Kollwitz: «Mutter mit Kind», um 1940
Käthe Kollwitz: «Mutter mit Kind», um 1940

So z.B. eine Familie einer Alleinerziehenden, die mit dem eigen Verdienten und den Zusatzleistungen des Sozialstaates nur sehr begrenzt hinkommt. Wenn dann Unvorhergesehenes ansteht, ist das Maß ausgeschöpft. Dann steht die Mutter mit ihren Kleinkindern schon einmal vor der Pfarrhaustüre. Nicht selten ist die Scham des Hilfebedürftigen zu spüren. Es ist daher nicht angezeigt, inquisitorisch die Bitte der Mutter zu durchleuchten und von oben herab mehr oder weniger gönnerisch zu geben oder abzuweisen…

 

Es steht ein Mann vor der Türe, der wirklich in Not geraten ist, weil ihm von Taschendieben das Geld gestohlen wurde. Wie kommt er zurück nach Aachen? In Absprache mit der Bahnhofsmission konnten wir helfen…

 

Es ist ein ausländisches Pärchen da, das keine Perspektive in Deutschland mehr sieht und zurück will in seine Heimat. Natürlich gibt es auch da staatlich geförderte Möglichkeiten. Wie entwürdigend so ein Prozess der Bittstellung allein durch das behördliche Verfahren werden kann, können wir uns nur begrenzt vorstellen. Da nimmt das Paar lieber die Scham auf sich, an der Pfarrhaustüre um Unterstützung der Rückreise zu bitten…

 

Und es steht auch immer wieder ein Obdachloser vor der Türe, bittet um einen kleinen Geldbetrag. Selbst wenn er den in Alkohol umsetzte – Sucht ist eine Krankheit, und dieser Krankheit auf Platte Einhalt zu gebieten ist sehr schwierig…

 

Selbstverständlich es gibt auch Leute, die einen Pastor mit dramatischen Geschichten umgarnen, so dass schon einmal jemand etwas bekommt, der es – nach unserem Maß – nicht verdient hat. Aber das Geschichtenerzählen gehört manchmal zur Überlebensstrategie eines Obdachlosen...

 

Um da helfen zu können, ist die Kollekte für die Caritas der Gemeinde so wichtig geworden. Ich empfinde es als eine Art der Auszeichnung, dass Arme überhaupt noch an die Pfarrhaustüre kommen. Danke für das, was Sie am kommenden Sonntag für die Caritas unserer Gemeinde beisteuern können.

 

Matthias Schnegg

 

 

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Fester Grund sei deinem Ich, nie dein Wort zu brechen! drum vor allem hüte dich, Großes zu versprechen! Aber, auf dich selbst gestellt, handle groß im Leben, so, als hättest du der Welt drauf dein Wort gegeben.

Julius Hammer, deutscher Schriftsteller (1810 - 1862)

Liebe Mitbrüder,

ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.

Benedikt XVI. am 11. Februar 2013

September 2016

Diese Woche ist der neue Interviewband "Letzte Gespräche" mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI. – "Bild" und "Süddeutsche Zeitung" veröffentlichten bereits vorab zahlreiche Details: In den Gesprächen Benedikts XVI., die der Journalist Peter Seewald kurz vor und kurz nach dessen Rücktritt im Jahr 2013 geführt hat, zieht der deutsche Papst demnach eine Bilanz seines Pontifikats und erklärt noch einmal die Beweggründe zu seinem Rücktritt.

Benedikt hat Zweifel an deutscher Kirchensteuer

Über die Lage der katholischen Kirche in Deutschland sagt er den Medienberichten zufolge, sie habe zu viele bezahlte Mitarbeiter, pflege eine "ungeistliche Bürokratie", außerdem gebe es "zu wenig Dynamik des Glaubens". Kritisch äußert er sich auch zur deutschen Kirchensteuer: "Ich habe in der Tat große Zweifel, ob das Kirchensteuersystem so, wie es ist, richtig ist."

Im Ton der Verbitterung

Daniel Deckers

In einem neuen Buch geht Benedikt XVI. hart mit der katholischen Kirche in Deutschland ins Gericht. Dabei ist hierzulande über Jahrzehnte gegen seinen Willen niemand Bischof geworden.

Er kann es nicht lassen. Auch in den mutmaßlich letzten Worten, die ein Journalist aus dem Mund des emeritierten Papstes Benedikt entgegennahm, geht der langjährige Theologieprofessor und vormalige Erzbischof von München und Freising hart mit der katholischen Kirche in Deutschland ins Gericht.

 

 

Gründe dafür gäbe es wahrlich genug. Doch wer hat über Jahrzehnte an der Ernennung der Bischöfe mitgewirkt, wenn sie nicht gar selbst ernannt, denen aus der Idylle der vatikanischen Gärten beschieden wird, sie seien die Hirten einer bürokratisierten, saturierten und obendrein ungemein privilegierten Kirche? Gegen den Willen Ratzingers ist seit den frühen achtziger Jahren in Deutschland niemand Bischof geworden – und über so manchen, der es hätte werden können, hat er den Stab gebrochen.

 

Mallorca bekommt einen neuen Bischof

RADIO VATIKAN MELDET:

Die beliebte Ferieninsel Mallorca bekommt einen neuen Bischof. Sebastià Taltavull Anglada wird allerdings Apostolischer Administrator und ersetzt in dieser Funktion den bisherigen Bischof Javier Salinas. Diesen versetzte Papst Franziskus als Weihbischof nach Valencia, wie der Vatikan am Donnerstag mitteilt. Gemäß mallorquinischen Medien kam es zu dem Wechsel, nachdem „Gerüchte um eine angebliche Liebesbeziehung zu seiner Sekretärin“ für Unruhe im Bistum sorgten. Dazu gab es aus dem Vatikan keine Angaben.

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