Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

15. Sonntag im Jahreskreis 2016

 

 

Sonntag, den 10. Juli 2016
Der 10. Juli 2016 ist der 192. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 174 Tage bis zum Jahresende.

 

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

10.07.2000: Baschar al-Assad wird zum Präsidenten von Syrien gewählt

Bis heute eng vertraut: Syriens Noch-Präsident Bashar al-Assad (rechts) und Patriarch Gregoire Laham, der Leiter der mit Rom verbundenen Melkitischen Kirche Syriens, bei einem Gespräch
Bis heute eng vertraut: Syriens Noch-Präsident Bashar al-Assad (rechts) und Patriarch Gregoire Laham, der Leiter der mit Rom verbundenen Melkitischen Kirche Syriens, bei einem Gespräch

Schon wenige Stunden nach dem Tod seines Vaters wurde die Verfassung geändert und das Mindestalter für das Präsidentenamt von 40 auf 34 Jahre herabgesetzt, damit der damalige Baschar das Erbe seines Vaters antreten konnte. Zu diesem Zeitpunkt wurde er zum Generalleutnant und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ernannt. Wenige Tage darauf folgte seine Berufung zum Generalsekretär der regierenden Baathpartei, die unter seiner Führung wieder eine aktivere Rolle spielen sollte.

Der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac ein Unterstützer von Assad
Der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac ein Unterstützer von Assad

Die Anwesenheit des damaligen französischen Präsidenten Chirac beim Begräbnis wurde als ein Zeichen der Unterstützung von Seiten Frankreichs gedeutet. Chirac hatte Baschar schon ein Jahr vor dem Begräbnis, als er noch kein Amt innehatte, in Paris empfangen und ihm demonstrativ die Hand geschüttelt.

 

In einem Referendum am 10. Juli 2000 wurde Baschar mit 97,29 % der Stimmen als einziger Kandidat für das Amt des Staatspräsidenten bestätigt. Am 17. Juli wurde er für eine siebenjährige Amtsperiode vereidigt. Er setzt auf das "Chinesische Modell", zuerst die wirtschaftlichen Reformen und dann die politischen durchzusetzen.

Sorgen zum fünften Jahrestag der Unabhängigkeit des Südsudan

Wenig Anlass zum Feiern

Genau vor fünf Jahren machte sich der Südsudan unabhängig. Der Bürgerkrieg endete offiziell erst vor zehn Monaten und immer wieder flackern Gefechte auf. Die Bevölkerung hat kaum Grund zu feiern. Der "jüngste Staat der Erde" hat am 9. Juli seinen fünften Geburtstag.

 

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Migranten in Marokko erhalten Hilfe von der Caritas

Sie opfern sich für ihre Familien

Zehntausende Migranten aus Schwarzafrika stranden auf dem Weg nach Europa in Marokko und führen ein Leben in der Warteschleife – ohne Perspektive. Die katholische Kirche mit ihrer Caritas ist zwar im muslimischen Königreich Marokko verschwindend klein, kann aber viel bewirken. „Kirche in Marokko hat nur Sinn, wenn sie Nächstenliebe gegenüber den Migranten lebt“, sagt Pfarrer Daniel Nourissat, Generalvikar in Casablanca.

 

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Kardinal Woelki online unter den "stern-Stimmen"

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki geht unter die Online-Autoren: Auf stern.de, der Internetseite des Hamburger Magazins, ist am Mittwoch, 6. Juli, sein erster Beitrag unter den „stern-Stimmen“ zu lesen. In der Folge wird er sich immer wieder zu Wort melden und an der Debatte um aktuelle Themen und grundsätzliche Fragen beteiligen. Dabei kann es durchaus mit „Caritas et Furor“ zugehen, so der Titel seiner Kolumne, also gegebenenfalls auch im Zorn noch von Zuneigung motiviert.

 

Der Beitrag vom 06.07.2016:
Generationenvertrag neu verhandeln! Was vor allem Alte dafür tun müssen

Wer ist mein Nächster?

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit wollte ein Gesetzeslehrer Jesus auf die Probe stellen. Er fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben. Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!

 

Lk 10, 25-37

 

 

Worauf es ankommt   (zu Lukas 10,25-37)

Ja, es ist die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Wir kennen sie seit Kindertagen. Wir schätzen sie sehr, denn sie gibt ganz praktische Anweisungen. Worauf kommt es – im Leben – an: auf die Liebe, mit allem, was zum Menschen gehört. In aller Bekanntheit kann diese Geschichte uns immer wieder berühren, anregen, unsere Herzen zum Brennen bringen für diese Lebensdeutung aus dem christlichen Grundvertrauen.

 

Der Evangelist hat die Geschichte vom barmherzigen Samariter als einziger der Evangelisten überliefert. Das liegt ganz im Trend seiner Aussageabsicht: Wie kann der müde gewordene Glaube der Gemeinde und des Einzelnen wieder zu einer lebendigen Kraft (brennenden Herzens) werden? Nicht ohne Absicht wird Lukas die Samaritergeschichte mit dem Gebot der Liebe verbunden haben. Die anderen Evangelisten Mk und Mt überliefern uns die Frage eines Schriftgelehrten nach dem ersten oder größten Gebot. Lukas macht es anders: Er lässt den Gesetzeslehrer fragen: Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Hier steht nicht das Wissen um das große Gebot an. Hier geht es um die grundlegende Frage eines Glaubenden: Wie kann ich in der engen Bindung an das ewige Leben Gottes mein Leben gestalten? Das ewige Leben ist nicht allein eine Zukunft, die man sich erarbeitet. Das ewige Leben ist das Leben in der Beziehung zu Gott – diesseitig und jenseitig.

 

Lukas macht es spannend und lässt einen Gesetzeslehrer diese Frage stellen. Es geht um eine Probe, erfahren wir. Nicht Wohlwollen, sondern Häme stellt diese Frage. Denn wer sonst als ein in der Tora Beheimateter könnte dazu sachkundiger antworten. Daher lässt Lukas Jesus ganz gelassen auftreten. Der Fragende wird zum Gefragten. Er soll sagen, was er natürlich ganz verinnerlicht weiß: Im Gesetz steht, dass das ewige Leben in der Erfüllung zweier Gesetze liegt: dem der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Die Liebe zu sich selbst ist eine Folge aus diesen beiden Geboten: Wer um die Liebe Gottes weiß, lernt die Liebe zum Nächsten, denn ihm gilt die Liebe Gottes ebenso. Und wenn Gottes Wesen die Liebe ist, darf sich jede/r Einzelne in Liebe annehmen.

 

Der Gesetzeslehrer kann die Frage Jesu beantworten. Jesus würdigt dieses Wissen und gibt ihm auf: Handle danach und du wirst leben! Nun will die Leserschaft des Evangelisten mehr wissen, wie das aussieht mit dem Handeln. Daher fährt der Gesetzeslehrer fort und fragt Jesus: Und wer ist mein Nächster? So platt diese Frage uns erscheinen mag – sie ist eine bleibende Frage aller, die sich mühen, der Gottesliebe zu trauen und Gestalt zu geben. Wir kennen so viele Grenzen, die wir uns selbst auferlegen, weil in der Praxis längst nicht jede/r von uns als Nächste/r angesehen wird. Darum also die Einladung. über die Parabel vom barmherzig handelnden Samariter uns wach zu halten für die Wahrnehmung dessen, der uns (ob wir wollen oder nicht) zum Nächsten wird. Ob wir das zulassen werden, ist eine Frage der Verbindlichkeit der Aussage des Evangeliums...

 

Vielleicht etwas jenseits der uns sattsam geläufigen ethischen Anforderung: Du musst helfen! erweitert diese Geschichte den Horizont unserer Überlegungen, worauf es ankommt, wenn wir Mensch sein wollen. Denn um das Menschsein geht es in der Geschichte. Alles, was zu Unterscheidungen aufrufen könnte, wird aufgelöst oder unbeantwortet hängen gelassen. Der unter die Räuber Gefallene wird ein Jude gewesen sein – in der Geschichte ist er das, was alle sind: ein Mensch. Der ist in eine sehr schwierige Bedürfnislage gekommen: halbtot wird dieser Zustand benannt; ein Mensch, seiner Kleider beraubt, nackt, alleingelassen, in totahnender Hinfälligkeit. So ist Mensch – auch.

 

Dann kommen die denkbaren Helfer. Priester, Levit ... und viele von uns haben gelernt, dass diese Kultbeamten schlechte Menschen sind, mögen fromm tun, aber handeln nicht danach. Die Geschichte benennt uns aber keinerlei Gründe. Manchmal sind die beiden willkommene Gestalten, um von sich selbst abzulenken. Wie oft hatten wir andere Gründe, uns nicht anrühren zu lassen? Auch diese Feststellung soll nicht zur Moralisierung dienen, in der sich die einen als besser herausstellen als die anderen.

 

Der Samariter hilft. Für damalige jüdische Ohren hört sich das verstörend an. Samariter sind Fremde, sind Feinde, obwohl sie dem einen Gott dienen. Die einen sagen von den anderen, dass sie das falsch täten... In der Geschichte wird der Samariter als Mensch gezeichnet. Die Erzählung streicht heraus, was den Mann bewogen hat, wahrzunehmen und dann stehen zu bleiben: Er hatte Mitleid!

 

Worauf es ankommt? Auf das Sich-berühren-Lassen vom Menschsein des anderen Menschen. Sich in einer Solidarität zu finden, weil wir in unserem Menschsein uneingeschränkt gleich sind. Das sind Worte, die wir immer wieder hören, immer wieder selber sprechen. In der Wirklichkeit unserer Begegnungen, in den Bewertungen und Erhebungen über das Anderssein des anderen geht uns dieses Empfinden der Menschseins-Solidarität ab. Es gibt erklärbare Gründe dafür. Unsere Geschichte möchte aber gerade auf dieses Mitleid ansprechen. Aus dem griechischen Wort lässt sich bildhaft ablesen, dass einem etwas ‚an die Eingeweide’ geht. Es berührt mich in meinem eigenen Wesenskern.

 

Und daraus dreht sich in der Erzählung plötzlich vieles um. Fragte der Gesetzeslehrer noch: Und wer ist mein Nächster?, so fragt am Ende der Geschichte Jesus den Gesetzeslehrer: Wer hat sich als Nächster erwiesen? Bei der ersten Frage ist der ‚Gegenstand’ des Handelns der Bedürftige. Bei der zweiten Frage bin ich auf mich selbst verwiesen. Das ist ein großer Unterschied – einmal in der Wahrnehmung, aber auch in der Haltung, die in die Begegnung mit dem Bedürftigen einfließt. Im ersten Fall bleibe ich der Helfende – souverän, manchmal gutmenschhaft, manchmal mich sogar als besser und überlegen fühlend. Im zweiten Fall geht es um mich selbst: Lasse ich mich berühren von der Not des anderen und werde ihm ein Nächster? Dahinter verbirgt sich ein Werden, ein Hinwachsen. Das beschreibt eine Haltung, die bereit ist, einen Ausschnitt des Lebens mit dem Bedürftigen zu teilen. Ich begegne nicht als der Helfende. Ich begegne als Mensch, der in seiner eigenen Größe und Zerbrechlichkeit einem anderen Menschen in seiner Bedürftigkeit zwischen Größe und Zerbrechlichkeit begegnet. Die Not lindernde Tat ist die Reaktion, die aus dem Mitleiden wächst.

 

Nächste werden wir demnach, wenn wir in eine Beziehung treten – auf Augenhöhe, die eine Haltung der Begegnung meint. Bereit zu sein, mit dem Bedürftigen in Beziehung zu treten, das ist der Anfang von dem, worauf es ankommt. Wir könnten aus der Schieflage unseres sozialen Gefüges manche Beispiele benennen, in dem Menschen über Menschen urteilen, mit denen sie nie persönlichen Kontakt hatten, auch nicht haben wollten. Die Begegnung mit dem mir Fremden kann natürlich auch eigene Wunden aufdecken, Wunden der Verlassenheit, des Scheiterns, der Angst, der Schuld, der Erbärmlichkeit, der Hilfebedürftigkeit. Manche von uns wissen, wie viel Scheu überwunden werden musste, einen Obdachlosen am Straßenrand anzusehen, ihm ein gutes Wort zu sagen – oder einem zutiefst verletzten (traumatisierten) Menschen zu begegnen. Viele wissen, wie hilfreich diese eigene Unsicherheit war, um dem bedürftigen Menschen als Mensch zu begegnen. Viele wissen, wie dankbar bereichert das eigene Menschsein davon wird.

 

Ist die Geschichte die Aufforderung zur aufopfernden Selbstlosigkeit bis zur eigenen Erschöpfung? Das liefert diese Geschichte auch nicht. Sie spricht von persönlicher Berührbarkeit und gleichzeitig von der Inanspruchnahme professioneller Dienste – gegen Geld. Das hohe Ideal der praktizierten Liebe ist demnach nicht die zugrunde richtende Aufopferung. Wir haben das Glück, dass es ein gutes professionelles Netzwerk unterstützender Hilfen gibt. Gerade der Schluss der Geschichte mit dem Wirt und seinem Auftrag entlasten vor einem überfordernden Liebesgebot.

 

Worauf es ankommt: Sich als Nächster zu entwickeln. Das geht über die eigene Berührbarkeit. Was das zu einer Haltung der Jüngerschaft werden lässt, ist das Vertrauen in die Liebe Gottes. Sie befähigt, sich in aller Zerbrechlichkeit des eigenen Menschseins dem zerbrochenen Mitmenschen zuzuwenden. So wird diese Berührbarkeit zu einer Erfahrung der Liebe – gefestigt in Gottes Zusage zum Leben.

 

Es geht bei der Samaritergeschichte weniger um Moral. Es geht um die Reifung, ein Mensch, ein Nächster zu werden. Ein sehr spannender und ermutigender Prozess!

 

Ihr

Matthias Schnegg

 

 

 

Woche vom 

10.07.-17.07.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

15. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe

in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

 

16. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe

unter Mitwirkung des
Ensembles „Vierklang“,

anschließend Konzert

 

 

 

 

 

Licht um dich her

Segen sei mit dir,

der Segen strahlenden Lichtes,

Licht um dich her

und innen in deinem Herzen.

Sonnenschein leuchte dir

und erwärme dein Herz

bis es zu glühen beginnt

wie ein großes Torffeuer,

und der Fremde tritt näher,

um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle

gesegnetes Licht

wie zwei Kerzen

in den Fenstern deines Hauses,

die den Wanderer locken,

Schutz zu suchen dort drinnen

vor stürmischer Nacht.

 

Altirischer Segenswunsch

 

NÄCHSTE LESENACHT
IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016
ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN
II. TEIL


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag
um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gubbio

Gottesdienst

Feier der Heiligen Messe am Samstag, den 23.07.2016, 17:00h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

550 Jahre Hardenrathkapelle in St. Maria im Kapitol

Hardenrath Kapelle in Sankt Maria im Kapitol
Hardenrath Kapelle in Sankt Maria im Kapitol

Am Fest der Verklärung Christi, am 6. August, wurde die Hardenrathkapelle in St. Maria im Kapitol eingeweiht – vor 550 Jahren! Aus diesem Anlass werden wir ein würdiges Gedenken feiern mit der Hl. Messe am Sonntag, 7. August und einem Vortrag von Frau Dr. Susanne Ruf aus Dresden, die sich wissenschaftlich mit der Kapelle auseinandergesetzt hat. Sie wird nach der Messfeier einen Vortrag mit dem Titel „Bürger und ihre Kirche - Caritas, Kunst und Musik auf der Grundlage christlichen Glaubens / 550 Jahre Hardenrathkapelle an St. Maria im Kapitol" halten. Sie sind zur Mitfeier des Gedenkens dieses Ortes der Glaubensgeschichte herzlich eingeladen!

 

Konzert am kommenden Sonntag

  • Am Sonntag, den 17. Juli 2016 gestaltet das Gesangsquartett VierKlang musikalisch die heilige Messe mit. Nach der Messe lädt VierKlang zu einem Konzert mit Werken der Renaissance, über Barock bis hin zu zeitgenössischen Stücken ein.

 

 

LYSKRICHENSonntag

Herzlichen Dank wieder für das Ergebnis unseres Juli-LYSKIRCHENSonntags! Danke für 682,00 €, die wir wieder zusammengetragen haben, um die Aktivitäten der Kirche als lebendige Gemeinde und um den Erhalt des ehrwürdigen Baus der Kirche zu unterstützen. Immer wieder ein großes Geschenk!

 

Glaubensbekenntnis – nachgefragt und bedacht

Unsere Glaubensbekenntnisse, die wir in der Liturgie beten, stammen aus dem 4. bzw. 5. Jahrhundert. Sie sind selbstverständlich auch in ihrer Theologie geprägt aus den Themen, die damals die Kirche bewegt haben. Wir beten sie im Bewusstsein, dass sie Bestandteil unserer Glaubensgeschichte sind und eine Zusammenfassung der Glaubensinhalte unserer Kirche.

Gerade weil die Texte auch ihren zeitbedingten Anteil haben, haben immer wieder Glaubende ihre Not, diese Texte mitbeten zu können. Sie können nicht mitsprechen, was sie als Glaubensüberzeugung haben – und sich damit durchaus als Teil der lebendigen Kirche verstehen.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich diesem Spannungsfeld zu stellen. Eine davon besteht darin, aus dem geschichtlichen Zusammenhang heraus das Glaubensbekenntnis zu interpretieren. Die andere Möglichkeit ist, sich über das eigene Glaubensbekenntnis zu verständigen. Unser Glaube ist sowohl einer gemeinschaftlichen wie einer persönlichen Entwicklungsgeschichte unterworfen. Unser Gott ist ein Gott der Geschichte, der sich auch geschichtlich äußert – so unsere Glaubensauffassung.

 

Aus der Gemeindeversammlung ist die Anregung gewachsen, sich über das je persönliche Glaubensbekenntnis zu verständigen. Das bedeutet keine Loslösung vom offiziellen Credo. Es will Raum öffnen, miteinander über die Grundlage des Glaubens ins Gespräch zu kommen. Das Angebot, das Herr Jo Schnorrenberg unterbreitet hat, wird an 2-3 Terminen stattfinden. Welche es sind, wird unter denen ermittelt, die mitmachen wollen. Es wird darum gehen, das persönliche Glaubensbekenntnis zu formulieren und darüber ins Gespräch zu kommen. Wer interessiert ist, auf diesem Wege in den Austausch des Glaubens zu kommen, melde sich bitte bis zum 26.8. (früher ist auch organisational schön) bei jo.schnorrenberg@t-online.de oder schnegg@lyskirchen.de. Diese Treffen wird der Initiator, Herr Schnorrenberg, moderieren.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Wir müssen mit dem beginnen, was die Herzen näher bringt, nicht aber mit Dingen, die zum Streit führen.

Ignatius von Loyola (1491-1556)

Reformationsjahr 2017: Was wird gefeiert, dass der Papst geldgierig war, dass Luther Recht hatte oder ist es nur ein touristisches Konjunkturprogramm für das Luther Land Brandenburg?

17 % der Einwohner Brandenburgs sind Mitglieder einer evangelischen Landeskirche

wer jedoch zur Zeit in Brandenburg und hier insbesondere an den historischen Orten unterwegs ist, könnten den Eindruck gewinnen, dass hier nur überzeugte Evangelische Christen leben, die im kommenden Jahr die 500jährige Befreiung vom Katholizismus feiern.

Unser Angebot

500 Jahre Reformation

Reservieren Sie rechtzeitig Ihren Reisetermin mit vielen Höhepunkten in Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt. Wandeln Sie in Jüterbog auf den Spuren des Ablasshändlers Johann Tetzel, folgen Sie dem Reformator Martin Luther zu den Wirkungsstätten in Wittenberg oder erfahren Sie in Torgau Interessantes über seine
Frau Katharina von Bora.

 

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Reformationsfeier oder Konjunkturprogramm für den Tourismus?

Verlassen Sie die ausgetretenen Pfade und entdecken sie einen alten, vergessenen Weg. Vor 500 Jahren ging dieser Weg in die Geschichte ein. Denn er brachte die Reformation in Gang – durch die vielen Wittenberger, die auf ihm zu dem Dominikaner Johann Tetzel nach Jüterbog gelangten und mit dessen Ablassbriefen zurückkamen. Dadurch setzten sie Martin Luther in Bewegung, der mit seinen 95 Thesen gegen den Ablass an die Öffentlichkeit trat.

 

Auf dem Weg zwischen Jüterbog und Wittenberg kann man nun wieder unterwegs sein, am besten mit dem Rad oder zu Fuß. Es ist eine langsame Annäherung an die Reformation aus einer ungewöhnlichen Perspektive: aus der Zeit vor dem großen Siegeszug der Reformation. Aus dem Mittelalter, jener fremden, bunten Welt voller Glaubensbilder und Widersprüche. Jüterbog hat noch manchen Schatz aus dieser Zeit zu bieten. Der Luther-Tetzel-Weg führt von hier durch alte Dörfer und an alten Kirchen vorbei in die Stadt der Reformation: Lutherstadt Wittenberg.

 

WEITER >>>

Festival in Jüterbog: Tetzel kommt

es werden noch Darsteller gesucht

Der Heimatverein Jüterboger Land wird 2017 die Tetzel-Festspiele in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche ausrichten. Deshalb sind Vereine und Privatleute aufgefordert, sich am Programm zu beteiligen. Wer nicht spielen möchte, kann auch im Hintergrund mitwirken. >>>

Kirchen- und Apostelfürsten

Reinhard Kardinal Marx  ist Erzbischof von München und Freising, Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE), seit 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

 

Heinrich Bedford-Strohm  ist seit dem 30. Oktober 2011 er Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und seit dem 11. November 2014 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Datteln für ALLE

Diese Woche feierten 1 Milliarde Menschen weltweit das Ramadanfest. In Berlin hat ein junger Gläubiger die Botschaft des Festes erfrischend auf einem 'fliegenden' Teppich

durch Berlin Neukölln getragen und seine Datteln verteilt. Mit einer Dattel

wird traditionsgemäß das Fasten der Moslems beendet.

Erfrischendes Neukölln, Neukölln ist dann doch anders als Köln ... ???

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