Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

28. Sonntag im Jahreskreis 2016

 

 

Sonntag, den 9. Oktober 2016 ist der 283 Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben in einem Schaltjahr noch 83 Tage bis zum Jahresende.

PS: Der 29. Februar 2016
war ein Montag ...

9.10.1969: Deutsch-deutsche Kirchenteilung

Auf dem ersten Synodaltag des neu gegründeten Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurde Albrecht Schönherr zum Vorsitzenden gewählt. Alle administrativen Rechte und Funktionen der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) blieben fortan auf die Bundesrepublik Deutschland beschränkt. Vom Vatikan wurden 1973 für die in der DDR liegenden Gebiete westdeutscher Bistümer eigene Administratoren eingesetzt. 1976 erhielten die in der Berliner Bischofskonferenz vereinigten katholischen Bischöfe in der DDR ihre Unabhängigkeit von der Deutschen Bischofskonferenz. Der Vatikan weigerte sich jedoch, Bistumsgrenzen an den Verlauf der innerdeutschen Grenze anzupassen.

Meinung

Es fehlen die richtigen Köpfe

Es fehlen Ärzte, es fehlen Facharbeiter, es fehlen Polizisten, es fehlen Feuerwehrleute, es fehlen Lehrer, es fehlen Erzieherinnen, es fehlen Altenpfleger, es fehlen Priester. Die Liste „Es fehlen …“ lässt sich beliebig fortschreiben. In Nordrhein-Westfalen (NRW) fehlen rund sieben Milliarden Euro, um die etwa 5600 Schulen zu sanieren, so eine Berechnung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Bei ihr will sich die Landesregierung zwei Milliarden Euro borgen, jeweils 500 Millionen Euro für die Jahre 2017 bis 2020, um den Reparaturstau der teils maroden Schulen in NRW abzubauen. Lächerlich. Sollte dieses Sanierungstempo fortgeschrieben werden, wird die letzte Schule endlich 2030 saniert. Doch für 2020 und danach haben Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) und Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) anscheinend keinen Plan.

 

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Ist keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.

Lk 17, 11-19

Heilserfahrung   (zu Lukas 17,11-19)

Unser Text beginnt mit der Erinnerung, dass in der Erzählung des Lukasevangeliums Jesus sich auf dem Weg nach Jerusalem befindet. Jerusalem ist der Ort der Erfüllung der Sendung Jesu. Jerusalem wird zum Namen für den Erweis der Messianität Jesu. Sein Tod bezeugt seine Treue zur Liebe Gottes. Seine Auferweckung ist den Glaubenden die Bestätigung, dass dieser Weg Jesu der Weg Gottes mit den Menschen ist. Alles, was nun auf dem Weg nach Jerusalem mitgeteilt wird, hat seine Bedeutung und Autorität aus diesem Vertrauen, dass der Weg Jesu der Weg Gottes ist. Für die glaubende Gemeinde, für die Adressaten des Evangeliums, wird das Handeln Jesu zum Maß des eigenen Gottvertrauens und zum Maß des eigenen Handelns. Lukas verkündet sein Evangelium, damit die Hörerschaft sich davon berühren und glaubend in Bewegung setzen lässt. Wieder können wir uns eine Situation vorstellen, in der die Glaubenden eine Antwort auf ihre Glaubensfragen bekommen. Vielleicht ging es um das Zutrauen, dass Gottes Heil und Heilung in Jesus gegenwärtig ist; vielleicht geht es zudem um die Haltung der Dankbarkeit und des Lobpreises für erfahrene Lebenskraft Gottes.

 

Der Textabschnitt unseres Evangeliums lässt die Szene im Grenzgebiet von Galiläa und Samarien spielen. Der Name des Dorfes findet keine Erwähnung. Die Örtlichkeit ist lediglich Kulisse des eigentlichen Geschehens. Die Geschichte hat zwei Teile, wobei der erste, die eigentliche Heilungsgeschichte, zugunsten des zweiten Teiles in den Hintergrund tritt. Erzählt wird von zehn Aussätzigen. Um welche Art der Erkrankung es sich handelt, ist nicht eindeutig festzumachen. Damals hieß Aussatz jede Art von Hautkrankheit, harmlos ebenso wie bösartig. Aus mangelnden medizinischen Kenntnissen über differenzierte Hauterkrankungen galt die Bestimmung der Tora, dass Menschen mit Aussatz sich von der sozialen Gemeinschaft fernzuhalten haben. Zudem gelten sie als kultisch unrein. Um andere Menschen vor möglicher Ansteckung zu bewahren, mussten sie vor sich herrufen: Unrein, unrein!

 

Die Episode des Lukasevangeliums lässt eine Gruppe von Aussätzigen Jesus begegnen. Sie halten Abstand, ganz wie das Gesetz es vorschreibt. Auffallend, dass in der Wiedergabe des Evangelisten diese Männer nicht das ‚Unrein, unrein!’ vor sich herrufen. Sie schreien um Erbarmen für sich. Sie rufen Jesus mit Namen an, bezeugen seine Autorität, indem sie ihn mit ‚Meister’ anreden. Die Bitte um Erbarmen ist ein Ruf um Mitleid, jene Verbindung zur Not eines Menschen, die einen nicht unberührt sein lässt. Gemäß der Geschichte vom barmherzigen Samariter ist es die persönlich betreffende Anrührung, die den Menschen zum Nächsten macht.,

 

Jesus sieht die Gruppe der Bittenden. Seine Reaktion: ‚Geht, zeigt euch den Priestern!’ Kein Gespräch der Beteiligten. Keine Heilungsworte. Keine heilende Berührung. Es ist allein das Wort Jesu, das die Kranken auf den Weg schickt. So ungewöhnlich schon dieser Vorgang der Begegnung ist, so ungewöhnlich auch das, was in Folge passiert: ‚Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein’. Erst die Bestätigung der Heilung durch die amtlichen Priester macht den Heilungsprozess vollkommen. Erst durch deren Freigabe wird die kultische Unreinheit wieder aufgehoben.

 

Das Heilungsgeschehen vollzieht sich in Entfernung. Es ist daher anzunehmen, dass es der Erzählung nicht um den Vorgang der Heilung ging. Damit rückt der zweite Teil der Perikope in den Vordergrund der Hörerschaft. Die Reaktion auf erfahrene Zuwendung, die Reaktion auf die Heilung wird bedeutend. Die Hörerschaft – die Gemeinde – möge darauf besonders achten.

 

‚Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.’ Die Reaktion dessen, der Heilung erfahren hat, ist seine Rückkehr und sein Gotteslob mit lauter Stimme. Was er erlebt hat, das soll nicht verborgen gehalten sein. Der Geheilte weiß sich von Gott beschenkt und antwortet darauf mit vernehmbarem Gotteslob. Gott als der Geber dieser Heilserfahrung steht an erster Stelle. Der Mann der Erzählung weiß die Rolle Jesu in diesem Geschehen zu schätzen: ‚Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm.’ Jesus ist der, durch den das Heil Gottes offenbar wird. Verehrung und Dank sind Zeichen dieses Wissens. Für die glaubende Gemeinde wird die Bedeutung Jesu auf dem Weg der eigenen Gottesbeziehung herausgestellt. Ziel von Lob und Dank ist Gott. Er ist es, der Heil wirkt. Das Handeln Jesu geschieht in der Repräsentanz Gottes. Darum auch die Ehrung und der Dank, der sich der Person Jesu zuwendet.

 

Die Auseinandersetzung mit dem Samariter ist stark vom damaligen Kolorit geprägt. Samariter gelten den Jerusalemer Juden nicht als richtige Glaubensbrüder. Durch ihre Vermischung mit fremden Völkern schon nach der Auflösung des Nordreiches Israels im 8. Jahrhundert vor der Zeitenwende galten sie den ‚richtigen Juden’ als Fremde. Das Lukasevangelium stellt die Samariter bis auf die eine Begegnung des Dorfes, das Jesus ablehnte, sehr positiv da. Es war ein Samariter, der im Beispiel sich zum Nächsten machen ließ. In unserer Episode ist es auch der Samariter, der als einziger dankend sich zurückwendet. Es ist anzunehmen, dass in der Zeit des Lukasevangeliums eine Mission der christlichen Gemeinden in Samarien stattfand und die Samariter ermutigt worden sind, sich auf den Weg des Messias Jesus einzulassen. Dieses Hintergrundwissen wird vielleicht eine allzu moralisierende Abwertung der übrigen Neun dämpfen.

 

Die Reaktion Jesu auf den lobpreisenden und dankenden Rückkehrer stellt zunächst fest, dass alle zehn rein geworden sind. Die Gruppe der Geheilten bleibt zusammen, auch wenn sie in ihrer Glaubensausrichtung unterschiedliche Wege gehen. Ob die, die nicht zurückgekommen sind, ohne Dank und Lobpreis sich aus dem Staub gemacht haben – so als seinen sie undankbar Beschenkte -, wissen wir nicht zu beantworten. Wenn sie toratreue Juden waren, dann werden sie auf ihre Weise Gott Dank gesagt haben für das Geschenk der Reinigung. Die Nachfrage Jesu: ‚Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?’ dient vermutlich der Referenz an den Fremden.

 

Die Geschichte geht weiter auf ihren Höhepunkt zu. Jesu Zuwendung schickt den Mann mit seiner gemachten Glaubenserfahrung auf den Weg: ‚Steh auf und geht!’ Das dürfen wir als Aufforderung verstehen, die mit Gottes Wirken gemacht Erfahrung nicht für sich zu behalten, sondern davon zu erzählen. Denn der Glaube ist es, der geholfen hat.

 

Was bleibt für die hörende Gemeinde aus dieser Episode des Evangelisten? Es geht um Erfahrungen, die wir als Gottes Wirken in unserer Welt, an unserem Leben gemacht haben. Die Person Jesu wird uns wieder einmal als der Zugang zur Gotteserfahrung dargestellt. Aus der Beziehung zu ihm wird uns das Wesen Gottes gegenwärtig. Diese Beziehung lebt sowohl aus dem Handeln, wie Jesus gehandelt hat, vor allem aber aus dem Vertrauen, das Jesus in Gott gesetzt hat. Vertrauen auf Gott lernen wir am Vertrauen Jesu auf ‚seinen und unseren Gott.’ Wenn uns Gott manchmal zu groß, zu unerreichbar erscheint, dann ist die Orientierung am Menschen Jesus von Nazareth ein hilfreicher Zugang.

 

Vielen ist das Geschenk zuteil geworden, Erfahrungen und Ereignisse ihres Lebens als Erfahrungen des Wirkens Gottes zu begreifen. Das wird sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. Oft ist es ein nachträgliches Begreifen, oft ein staunendes Begreifen. Bei Leben eröffnenden Erfahrungen sind Lob und Dank den meisten dann eine Selbstverständlichkeit.

 

Mit der Schlusssequenz unserer Heilungsbegegnung kommt die Weiterwirkung in den Blick. Der Geheilte soll aufstehen und gehen. Es liegt die Überlegung nahe, dass er sich nun aufmachen möge, in den Alltag seines Lebens zurückzukehren. Dort möge er berichten, was Gott an ihm getan hat. Wir werden da vielleicht zurückhaltender sein, wenn es um solche Erfahrungen geht. Sie sind eine tiefe, sehr persönliche Bewegung und Begegnung, auch daher eine Scheu des Weitererzählens. Das werden wir je eigen abwägen, wie viel an so intimer Gotteserfahrung uns mitteilbar erscheint.

 

Es gehört auch zum Wissen, dass die Mitteilung eigener Glaubenserfahrungen für andere Menschen – Glaubende wie Suchende – ein großes Geschenk sein kann. Es gibt Verunsicherung, was an Lebenserfahrungen eine Gottesbegegnung sein könnte. Es kann auch Abwehr erzeugen, wenn alles und jedes als Gottesbegegnung betitelt wird. Wie so oft: Das Maß wird entscheidend sein für das, was an Weitergabe des Glaubens wirkmächtig sein kann. Die Ermutigung, über den Glauben an Gott zu sprechen, ist als Einladung ausgesprochen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

09.10. - 15.10.2016

  • St. Maria in Lyskirchen

28. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Montag:

11.30 Uhr Exequien für Getrud Richter

13.30 Uhr Beisetzung auf dem Südfriedhof

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

29. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

 

 

Zukunftsperspektive der Gemeinden

Termin:

Sonntag, 6. November
von 15.30 – 17.30 Uhr
im Pfarrsaal von
Sankt Maria in Lyskirchen

 

WILLKOMMEN

NÄCHSTE LESENACHT
IN LYSKIRCHEN:

19. November 2016
ab 19 Uhr:

DAS BUCH DER PSALMEN
II. TEIL


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag
um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Gubbio

Gottesdienst

Feier der Heiligen Messe am Samstag, den 29.10.2016, 17:00h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Zukunftsperspektive der Gemeinden

In Maria Lyskirchen haben wir die Einladung unseres Erzbischofs angenommen, über die Zukunft der Kirche bei uns nachzudenken. Nach drei Treffen haben wir unseren Zwischenstand der Überlegungen dem Erzbischof mitgeteilt.

 

Der Gedankenaustausch soll aber mit dieser Rückmeldung an den Erzbischof nicht beendet sein. Interessierte treffen sich am Sonntag, 6. November von 15.30 – 17.30 Uhr im Pfarrsaal. Eingeladen sind alle, die mitbedenken mögen. Die Teilnahme an den vorherigen Treffen ist nicht Voraussetzung. Herzlich willkommen.

Das Nachtcafé ist eine Möglichkeit der Übernachtung für Obdachlose in unserer Stadt. Kirchengemeinden öffnen für eine Nacht einen ihrer Gemeinderäume, damit Obdachlose dort übernachten können. Diese Möglichkeit wird vom 1.11.-1.5. geboten. Auch St. Maria im Kapitol ist seit über 7 Jahren ein solcher Schutzort für Obdachlose. Für die Begleitung dieser Übernachtungsmöglichkeit suchen wir Frauen und Männer, die diesen Dienst übernehmen mögen. Er ist ein sehr elementares Zeichen der Nachfolge.

 

Genauere Informationen gibt es bei Ulrich Schnegg.

 ulrich.schnegg@t-online.de

 

Es wäre sehr wohltuend, wenn wir diesen Dienst an den Armen aufrecht erhalten können!

Rosenkranzgebet

In unserer Tradition ist der Monat Oktober mit dem Rosenkranzgebet verbunden. In Maria Lyskirchen wird jeden Donnerstag um 15 Uhr der Rosenkranz gebetet. Es dient u.a. als Unterstützung unseres drängenden gesellschaftlichen Anliegens, dass Kulturen und Religionen eine dem Menschen dienende Verständigung finden. Das Rosenkranzgebet ist ein Gebet, das von Betenden der Gemeinde getragen wird. Wenn diese Art des meditativen Gebetes auch eine Ihnen nahe liegende Gebetsform ist, sind Sie zum Rosenkranzgebet herzlich willkommen

Oktober: Rosenkranzmonat

1. Gesetz

Jesus, bei dessen Geburt Engel den Frieden verkündeten

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.

Lk 2,8-14

2. Gesetz

Jesus, der unsere Schritte auf den Weg des Friedens lenkt

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! / Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung ge­­schaffen; er hat uns einen starken Retter erweckt / im Hause seines Knechtes David. So hat er verheißen von alters her / durch den Mund seiner heiligen Propheten. Er hat uns errettet vor unseren Feinden / und aus der Hand aller, die uns hassen; er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet / und an seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat; / er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, / ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit / vor seinem Angesicht all unsre Tage. Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; / denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten. Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken / in der Vergebung der Sünden. Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes / wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, / und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Lk 1,68-79

3. Gesetz:

Jesus, der selig gepriesen hat, die Frieden stiften

Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich. 4Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; / denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; / denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; / denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; / denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; / denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.

Mt 5,3-12

4. Gesetz:

Jesus, der seine Jünger gesandt hat, den Frieden zu bringen

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt. Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.

Mt 10,7-1

5. Gesetz:

Jesus, der uns seinen Frieden  hinterlassen hat

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.

Joh 14,23-27

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Und noch ein "denk" mal ...

Coelestin V. war von Juli bis Dezember 1294 Papst. Er wurde als ‚gemeinsamer kleinster Nenner‘ 1294 vom Konklave in Perugia zum Papst gewählt. Nach dem Tod von Nikolaus V. konnte sich das Konklave zwei Jahre lang nicht auf einen Papst einigen. Coelestin V. war ein sehr bescheidener und frommer Mann. Er fühlte sich im Papstamt überfordert und trat als Papst zurück, als Rücktrittsgrund nannte er „Unwissenheit und keinerlei Erfahrung in der Verwaltung der Kurie“. Sein Nachfolger, Bonifatius VIII. nahm Coelestin in Gewahrsam um ein Schisma zu verhindern. Coelestin zog wieder seine alte Kutte an und lebte nunmehr wieder als Eremit.

Erst über 700 Jahre später trat mit Benedikt XVI. am 28. Februar 2013 erneut ein Papst aus freiem Entschluss von seinem Amt zurück. Papst Benedikt legte, als er am 28. April 2009 am Grab Cölestins betete, sein Pallium ab, das er als Bischof von Rom bei seiner Amtseinführung 2005 empfangen hatte. Dies war „ein symbolträchtiger Vorgang, den aufmerksame Beobachter schon damals als Hinweis auf einen möglichen Amtsverzicht gedeutet haben“.

 

Coelestin V. ist in der Kathedrale von Sulmona bestattet. Auf dem Platz hinter der Kathedrale wurde nun eine Bronzestatue von Benedikt XVI. enthüllt. Erzbischof Gänswein hielt die Festansprache.

 

Hier ist das Video von diesem Ereignis:   klicken

Englischer Humor?

katholisch.de  berichtet auf seiner Facebookseite, dass der anglikanische Erzbischof von Canterbury Justin Welby und Papst Franziskus sich über einen Witz des Engländer wohl köstlich amüsiert hätten …

 

Ist wohl Englischer Humor …

Foto KNA
Foto KNA

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