Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Weihnachten 2015

Freitag, den 25.12.2015
Der 25 Dezember ist der 359. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch
6 Tage zum Jahresende.

 25.12. Die Geburt Jesu (Lukas 2,1-20)

Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.
Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

Lk 2,-20

 

 

Es sagte Angelus Silesius

Lyriker und Theologe

* 25.12.1624 - † 09.07.1677

Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.

Kardinal Woelki gab am Heiig Abend im DLF ein bemerkenswertes Interview
Kardinal Woelki gab am Heiig Abend im DLF ein bemerkenswertes Interview

Kardinal Rainer Maria Woelki hat eine gesamteuropäische Lösung der Flüchtlingskrise gefordert. Im Deutschlandfunk sagte er, Europa müsse sich auf die gemeinsamen Werte und Verpflichtungen besinnen. Ein Europa à la carte könne es nicht geben. Woelki betonte, auch Polen und andere Staaten müssten das einhalten, worauf sie sich verpflichtet hätten. Es gelte, die menschlichen Werte wie Solidarität und Freiheit zu verteidigen. Zugleich kritisierte Woelki die Diskussion in Deutschland über die Einführung einer Obergrenze für Flüchtlinge. Der Anspruch auf Asyl dürfe nicht ausgehebelt werden, betonte der Kardinal.

 

Das Interview in voller Länge: >>>

Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt  

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

 

Joh 1, 1-18

 

 

Freude der Gewissheit (zu Johannes 1,1-18)  

Die wunderbare Kraft des Prologs des Johannesevangeliums nährt sich aus der festen Überzeugung, dass Jesus der Messias, der Sohn Gottes ist. Die Erfahrung der Auferweckung Jesu aus dem Tod hat die Glaubenden der Zeitgeschichte Jesu dazu gebracht, vorbehaltlos aus diesem Glauben an den unendlichen, Leben schaffenden Gott auf das eigene Leben schauen zu dürfen. Demnach ist Jesus gekommen, um Gott zu repräsentieren – damit wir das Leben haben, sogar das Leben in überfließender Fülle haben. (10,10)

 

Viele von uns müssen mit einer solchen Gewissheit erste einmal fertig werden. Oft genug schleichen sich Infragestellungen ein. Gerade weil wir oft  in der Wirklichkeit unseres Lebens dieses überfließende Leben nicht sehen, sind wir im Spannungsfeld zwischen Skepsis und Sehnsucht. Da tut es vielleicht gut, sich einer so freudvollen Gewissheit auszusetzen, die in Gott ihre Lebensfülle erkannt hat. Das Johannesevangelium ist so ein Zeugnis der freudigen Gewissheit, dass sich Gott in Jesus von Nazareth offenbart hat. Gegen alle möglichen Zweifel bekundet der Evangelist, dass es nichts Trennendes zwischen Gott und seinem Christus Jesus gibt. Vor Uranfang ist Jesus der, in dem das Wort Gottes  gegenwärtig ist. Der Evangelist nutzt diese Ausdrucksweise (fachlich nennen wir das die Präexistenz Jesu), um damit die unangefochtene Autorität des hier verkündeten Jesus, den Christus Gottes, zu untermauern. Sein ganzes Evangelium ist durchwirkt von der Freude an dieser unumstößlichen Gewissheit, sich  in der Nachfolge Jesu  auf dem Weg der lebenschaffenden Gottesbeziehung zu bewegen.

 

Seinem Evangelium hat Johannes den Prolog vorangestellt. Er ist ein Lied, das auf der einen Seite dieser Grundstimmung der Verkündigung hymnisch Ausdruck verleiht. Es ist auf der anderen Seite eine Hilfestellung für die Leserschaft, wie das dann folgende Evangelium zu verstehen ist. Ein Hymnus als Einstieg lässt etwas vom spielerischen Ernst des Evangeliums erkennen. Ernst ist es, weil es um das Fundament des Lebens geht. Spielerisch ist es, weil es Ausdruck des schöpferischen Wirkens Gottes ist.

 

Die erste Strophe des Hymnus (1-5) greift die Erhabenheit Gottes auf: Wie die Tora, die Bibel Israels, beginnt das Lied mit den Worten: Im Anfang. Im Anfang steht das spielende, das schöpferische Wort, das alles ins Leben bringt, das aus Chaos Kosmos werden lässt, das dadurch Lebensraum schafft. Dies ist Gott. ER – das WORT. Alles ist durch ihn geschaffen. Leben kommt aus ihm. Leben ist Licht für die Menschen. Die nicht zu leugnende Wirklichkeit der Finsternis muss kapitulieren vor dieser Kraft des Lichtes.

 

Wie eine erläuternde Zwischenstrophe (6-8) erzählt der Hymnus von Johannes dem Täufer. Sein Auftrag ist groß, aber er ist nicht selber das Licht. Zeugnis vom Licht sollte er geben. Diese Strophe bindet zeitgeschichtlich die ein, die zur Schülerschaft des Täufers Johannes gehörten.

 

Dann greift die nächste Strophe (9-13) das Thema vom Licht und der Welt wieder auf. Das Licht wird personifiziert. Diese Strahlkraft des lebevollen Gottes ist die Person, die als das Licht in die Welt kommt. Es wird kein Name genannt, erst im Vers 17. Aber alle, die den Hymnus hören, wissen, dass vom Christus Jesus die Rede ist. LICHT und WORT sind Begriffe für ein und dasselbe. Gott kommt in der Person Jesu sichtbar in die Welt. Der Dichter betont: Die Welt ist durch seine Kraft geworden, ohne ihn hätte sie kein Leben. Aber: Die Welt erkennt ihn nicht. Und weil sie ihn nicht erkennen nahmen ihn die Menschen ihn nicht auf. Hier wird das Drama beschrieben, wie Menschen an Lebensgewissheit verlieren, weil sie am Ursprung ihres Lebens vorbei gelebt haben. Zeitgeschichtlich hat Johannes hier eine Kritik an der Synagoge ausgesprochen, die Jesus nicht als den Messias anerkennt.

 

Dann wendet sich der Hymnus denen zu, die das LICHT/ das WORT aufnahmen. Gemeint ist die vertrauende Hinwendung zum Messias Jesus. Denen gab er die Vollmacht, in dieser engen Beziehung mit Gott zu leben – wie Kinder mit ihrem Vater. Wichtig ist dem Dichter, dass diese Kraft des Glaubens nicht aus eigener menschlicher Leistung erwachsen ist, sondern auch eine Gabe des Geistes ist. Daher die Verneinung all der Attribute, die zu menschlicher Zeugung gehören: nicht aus Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches, nicht aus dem Wollen des Mannes. Das Besondere steht dem gegenüber: Die aus Gott gezeugt sind. Was unsere Glaubensgabe ist, ist Wirkmacht des Geistes Gottes selbst.

 

Wie ein hymnischer Fanfarenstoß kommt  dann im Vers 14 die alles durchdringende Botschaft: Dieses WORT, das Gott selber ist, zeigt sich im Fleisch, in dem Menschen Jesus von Nazareth. Der Namen Jesu wird noch nicht erwähnt. Alle, die den Hymnus im Kontext des Johannesevangeliums hören, wissen, dass ER gemeint ist. Gott in seinem Wesen, Gnade und Wahrheit zu sein. Nichts vom göttlichen Wesen geht in dem Menschen Jesus verloren. Die vertraute Verbindung zwischen Gott und Menschen findet Ausdruck in dem einfachen Bild: ER nimmt unter uns Wohnung. In IHM wird die Herrlichkeit Gottes sichtbar. Anders als in der Erfahrung des Mose, der Gottes Herrlichkeit nicht von Angesicht zu Angesicht schauen darf (Ex 33,23), wird in der Person Jesu diese Herrlichkeit Gottes für alle, die ihn suchen, anschaubar.

 

Vers 15 als weitere Strophe unterstreicht das hymnische Bekenntnis zum WORT, das FLEISCH geworden ist und unter uns wohnt und uns die Herrlichkeit Gottes sehen lässt. Der Täufer Johannes tritt erneut als Zeuge auf. Sein Zeugnis bleibt wahr in seinem Hinweis auf den Messias, der in die Welt kommt.

 

Vers 16 und 17 bekräftigen die Bedeutung dessen, auf den der Täufer verwiesen hat: Wir sind Beschenkte, aus der überfließenden Gnade Gottes Beschenkte. Gottes Zuwendung lag schon immer auch in der Tora, im Gesetz des Mose. Die Tora ist nicht Einengung von Gesetz, sondern die Weisung, die die Beziehung zwischen Gott und den Menschen regeln sollte. Das Auftreten Jesu, des Christus, macht die Begegnung zwischen Gott und den Menschen zu einer besonderen personalen Begegnung. Die Gnade und die Wahrheit, die Wirklichkeit Gottes, ist  in Jesus gegenwärtig. In dieser Gegenüberstellung von Gesetz und Gnade und Wahrheit liegt keine Abwertung des Gesetzes. Die Gegenwart des Messias Jesus ist eine Steigerung, die im Verständnis des Johannesevangeliums unüberbietbar ist.

 

Seinen glorreichen Höhepunkt findet der lobpreisende und bekennende Hymnus in seinem abschließenden Vers 18. In einer uns Heutige fast umwerfenden Entschiedenheit verkündet der Evangelist, dass in Jesus der eine und einzige, letztgültige Offenbarer Gottes den Menschen gegeben ist. Die freudige Gewissheit des Evangelisten liegt darin, dass der sich nie in seiner Gänze offenbarende Gotte sich einzig und vollständig in der Person des Christus Jesus geoffenbart hat. Für unser heutiges Verständnis wird diese absolute Exklusivität der Offenbarung schwerer anzunehmen sein. Das Johannesevangelium hat dies vermutlich so formuliert, um eine klare Abgrenzung zur jüdischen Synagoge zu bezeugen.

 

Dennoch steht die verblüffende Botschaft auch für uns da: Sehr klar ist die Aussage, dass niemand Gott je gesehen hat. Niemand kann sich anmaßen, sagen zu können, wie wir uns Gott zu denken, wie wir uns ihn vorzustellen haben. Bei aller Offenbarung: Gott entzieht sich der absoluten Erkennbarkeit des Menschen.

 

Dass in all dieser Unergründbarkeit Gottes gerade dieser Gott menschenzugewandt unter uns wohnen will, das bezeugt der, der in untrennbarer Einheit mit Gott lebt: Jesus, der Christus. Wenn wir die Frage nach Gott beantworten wollen, sind wir auf Jesus verwiesen. Wenn wir den Willen Gottes begreifen lernen wollen, sind wir auf das Wort und die Handlungen Jesu verwiesen.

 

Mit dem Prolog eröffnet der Evangelist seine Frohe Botschaft, sein Evangelium in der Freude der Gewissheit, dass der unendliche Gott sich mit seinem ganzen Wesen, seiner Herrlichkeit, seiner Gnade, seiner Wahrheit in Jesus offenbart. Dabei hat die Offenbarung keinen Selbstzweck um der Gottesgenügsamkeit willen. Der Evangelist beschreibt es am Ende seines Evangeliums selbst: Das alles ist aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen(20,31)!

 

Ein großes Geschenk – auch zum Fest des Lebens des Menschensohnes Jesus von Nazareth - , das Leben in Gott gründen zu lernen. Der Evangelist nimmt uns mit seinem Evangelium mit, damit wir wachsen in diese überwältigende Freude der Gottesgewissheit!

 

Aus diesem Vertrauen

gesegnetes Weihnachten! 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Freitag, 25.12.2015
Hochfest der Geburt des Herrn
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe
zum Weihnachtsfest
Kollekte: ADVENIAT
 

Samstag, 26.12.2015
Fest des Hl. Stephanus
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe zum Stephanustag
Kollekte: Kindermissionswerk

Sonntag, 27.12.2015
Fest der Heiligen Familie:
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe der Gemeinde
mit Segnung des Johannesweins

 

Montag, 28.12.2015
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe in der Weihnachtsoktav

Anschl. Konzert VierKlang

Dienstag, 29.12.2015
18 Uhr Heilige Messe in der Weihnachtsoktav

 

Mittwoch, 30.12.2015
18 Uhr Heilige Messe in der Weihnachtsoktav

 

Donnerstag, 31.12.2015
Silvester
18 Uhr Heilige Messe zum Jahresschluß

23 Uhr bis 23.30 Uhr Friedensgebet

 

Freitag, 01.01.2015
Neujahr
18 Uhr feierliches Hochamt zum Jahresbeginn
nach der Messe Möglichkeit der persönlichen Segnung

Sie sind eingeladen.

Weihnachten feiern  

Die großen Fest haben ihre eigene Spielart auch in der Feier der Liturgie. Eine ganze Woche begehen wir das Fest der Freude über den Menschen Jesus, den wir als den Messias, den Christus Gottes bekennen und feiern. Im Weihnachtsfest sind verschiedene Tage eingebunden, die auch etwas über die Nachfolge erzählen. Das geschieht in unterschiedlichen Färbungen – so wie das Leben unterschiedliche Farben dicht beieinander aufweist.

 

  •  Am Stephanus – Tag, dem 2. Weihnachtstag, denken wir an den ersten Märtyrer der Kirchengeschichte. Er ist der erste Diakon der Kirchen. Er ist wegen seines unerschütterlichen Bekenntnisses, in Jesus den Heiland der Menschen zu erkennen, gesteinigt worden.

 

  • Am Sonntag nach Weihnachten fallen in diesem Jahr zwei Gedenken zusammen: das Fest der Heiligen Familie und das des Apostels und Evangelisten Johannes. Mit der Hl. Familie wird das Idealbild einer Familie des 19. Jahrhunderts vor Augen geführt, das es vermutlich auch in dieser Zeit nie gab. Was in der Familie Jesu los war, können wir nur spekulieren. Fromme Gemüter haben daraus eine romantische Idylle stilisiert. Für uns ist der Blick auf die Familie ein Anlass des Gebetes für die Familien – unserer Herkunftsfamilien, der eigenen Familien, der Familien, die die Urzelle des Bestandes einer jeden Gesellschaft sind. Dass in Familien unserer Gesellschaft das Leben der Nachfolge immer schwieriger wird, trifft manche Eltern mit Sorge und Schmerz. Der Umbruch ist Anlass, aus der Geisthaltung Jesu auf dieses Zusammenleben als Familie zu schauen.

 

  • Das Fest des Apostels und Evangelisten Johannes hat neben aller Ernsthaftigkeit des eigenen und kraftvollen Evangeliums eine spielerische Note. Nach altem Brauch segnen wir den Johanneswein. Jede gesegnete Flasche wird mit einem entsprechenden Etikett versehen sein. Sie dürfen auch gerne Wein zur Segnung selbst mitbringen. Sie können auch gerne ein Etikett der Segnung dazu erhalten.

 

  • Wie in den Vorjahren, verkaufen wir den Johanneswein. Es wird ein deutscher Weißwein für 10 € und ein französischer Rotwein für 15 € angeboten. Wie in jedem Jahr, sind es Weine, die diese Preise wert sind. Der Erlös des Verkaufs dient dem Erhalt unserer Kirche.

 

  • Am 4. Weihnachtstag begehen wir das Gedenken der Unschuldigen Kinder. Historisch ist dieses Ereignis nicht gesichert. Es ist aber ein biblisches Motiv, das in dieser Legende Ausdruck findet. Es ist – in damaligen Denkbildern der mythischen Erzählungen gesprochen – ein Zeichen der Macht JHWHs gegenüber dem Machtanspruch des Pharaos. Wir nehmen diesen Gedenktag als einen Tag des besonderen Gebetes für die unzähligen geschundenen Kinder, die durch Gewalt, Missbrauch, Unterdrückung, Hunger und Krieg keinen offenen Weg ins Leben haben. An diesem Tag wird die Krippe ein entsprechendes Zeichen dieser zerbrochenen Liebeserwartung zeigen; es wird um 15 Uhr ein Mahnläuten für diese Kinder sein. Das Gebet der Abendmesse ist besonders diesem Anliegen verbunden.

 

Die folgenden Weihnachtstage umspielen die Freude der Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth.

 

  • Das Jahr enden wir mit der Messfeier zum Jahresschluss. In der Form der Großen Fürbitten tragen wir Erfahrungen des ausgehenden Jahres in die Gegenwart Gottes. In diesem Jahr ist uns die Kostbarkeit des bei uns so lange währenden Friedens besonders ins Bewusstsein gekommen. Wir bitten um den Frieden in einem Friedensgebet um 23 Uhr.

 

  • Das neue Jahr feiern wir im Abendgottesdienst. Da ist auch die Gelegenheit einer persönlichen Segnung in das neue Jahr gegeben. 

Danke

Liebe Gemeinde,

 

allen von Herzen Dank, die uns in der Adventszeit wieder so großzügig bedacht haben! Es war schon sehr beeindruckend, wie jeden Sonntag die vollen Körbe auf die Altarstufen gestellt wurden. Nuß-Nougat-Creme, Obstkonserven, Wurstaufschnitt, Süßigkeiten, selbstgebackene Kuchen und vieles mehr - das alles hilft uns im Notel ganz konkret. Dass Sie die Sorge um die obdachlosen Drogenabhängigen so liebevoll mittragen, trägt uns sehr.

 

Notel und Maria Lyskirchen - eine wunderbare Verbindung- ein großes Geschenk!

 

Wir alle im Notel wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr!

 

Bärbel Ackerschott

 

Konzert am 28.12.2015 um 18.45 Uhr

Krippe in Maria Lyskirchen Weihnachen

... schauen Sie einfach
bei uns vorbei ...

Szene aus der Milieukrippe Lyskirchen
Szene aus der Milieukrippe Lyskirchen

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PS: Es ist zwar Weihnachten, aber wenn es noch interessiert ...

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