Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
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  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

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  • Herzlich Willkommen
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Dreifaltigkeitssonntag 2015

 

 

Sonntag, den 31.05.2015
Der 31. Mai ist der 151. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 214 Tage zum Jahresende.

31.5.1902: Entscheidung im Burenkrieg

"Es ging nicht zuletzt im burisch-britischen Krieg
um die Macht oder die Kontrolle der schwarzen Arbeitskräfte ..."

Burische Frauen und Kinder in einem britischen Konzentrationslager während des Zweiten Burenkriegs
Burische Frauen und Kinder in einem britischen Konzentrationslager während des Zweiten Burenkriegs

Es sollte ein kurzer Waffengang werden, aber am Ende war es der härteste Kolonialkrieg Londons und der verlustreichste für die Briten. Am 11. Oktober 1899 erklärte die Südafrikanische Republik, gefolgt vom verbündeten Oranjefreistaat, Großbritannien den Krieg. 

 

Die Ausgangsbasis war klar und bedeutete einen Kampf auf Leben und Tod. Die reformierten niederländischen Buren (Bauern) wollten endlich die Gleichstellung innerhalb der südafrikanischen Staatengemeinschaft. Die Briten hingegen wollten ihre staatliche Existenz vernichten und die Buren-Republiken ihrem Kolonialreich einverleiben.

 

Doch die Briten versuchten mit einer gezielten Einwanderungspolitik die burische Mehrheit unter den Weißen zurückzudrängen. Auch die niederländische Sprache wurde aus den Schulen verbannt. Beides mit wenig Erfolg. Im Gegenteil, der burische Nationalismus erhielt dadurch wieder Auftrieb.

 

Nach und nach entzogen sich die Buren in ihren Gebieten der Kontrolle der Briten. Das Land gehörte den Buren, nur in den Städten regierten die Briten und kontrollierten den Handel. Letztlich blieb alles so wie vor dem Krieg. Der militärische Sieg der Briten drückte sich allein dadurch aus, dass die Buren ihre Republiken auflösten und sich formell der Krone unterstellten.

 

Und die Schwarzen?

Zu keinem Zeitpunkt kam die mit Abstand größte Bevölkerungsgruppe für eine der beiden weißen Kriegsgegner als Verbündeter in Frage: die Schwarzen. Hein Moellers erklärte aus seiner Sicht warum: "Ich denke, man hat sie ganz bewusst beim Waffendienst ausgeklammert. Beide Seiten waren sich einig, dass sozusagen die Schwarzen mehr oder weniger doch unter ihnen standen. Es ging nicht zuletzt im burisch-britischen Krieg um die Macht oder die Kontrolle der schwarzen Arbeitskräfte und diese zu bewaffnen, schien beiden Seiten zu gefährlich."

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus


In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

 

Mt 28, 16-20

 


Ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!

Lesung aus dem Brief an die Römer

Brüder! Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

 

Röm 8, 14-17

 

Miterben Christi (zu Römer 8, 14-17)

Der Brief an die Römer ist auch am besten zu verstehen, wenn wir ihn in Gänze lesen. In der Liturgie sind wir angewiesen auf Textausschnitte, Perikopen, die uns leider nur begrenzt offenlegen, in welchem Zusammenhang der Ausschnitt steht. Das gilt auch für die Textauswahl dieser Lesung. Sie gehört in den Zusammenhang der Kapitel 7 und 8 des Römerbriefes. Darin entfaltet Paulus die Freiheit der Christen, um dann auch ganz realistisch zu sprechen von der großen Macht der Unfreiheit, um schließlich auf das Selbstbewusstsein der Glaubenden zu sprechen zu kommen: Ihr seid Kinder Gottes, seid Erben Gottes, seid Miterben Christi. Diese hohe Würdigung bringt Paulus wiederum in die Verbindung mit unseren menschlichen Grenzen, um schließlich am Ende des 8. Kapitels seiner Gewissheit Ausdruck zu verleihen, dass nichts uns trennen kann von der Liebe Gottes, die uns in dem Messias Jesus begegnet ist.

 

Die lebendige, gegenwärtige Lebenskraft Gottes ist der Geist. Paulus weist dringend darauf hin, dass alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, Töchter und Söhne Gottes sind. Darin liegt die Zusage der großen Freiheit, als Mensch vor Gott und in der Beziehung mit Gott leben zu können. Manchen von uns scheint es – je nach Erziehung – eher einem Absprechen der Freiheit gleich, wenn sie an die Beziehung mit Gott denken – so, als sei das vor allem Erfüllung von Pflicht und Wissen, immer zurück zu bleiben, immer kleingemacht schuldig dazustehen. Gerade diesem Denken widerspricht Paulus, wenn er in seinem Brief sogar darauf hinweist, dass das Gesetz, die Tora, zum Fallstrick der Gottesbeziehung werden kann, wenn das Gesetz den Raum der Freiheit der Gottesbeziehung einkerkert.

 

In unserem Textabschnitt begründet Paulus, warum wir uns als Töchter und Söhne Gottes fühlen dürfen, wenn wir in seinem Geist leben: Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer nicht fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Töchtern und Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! (15) Die Zugehörigkeit zu Gott, so verkündet Paulus kraftvoll, will gerade lösen von all den Angst einflößenden Wesen, die Menschen in Unfreiheit gefangen halten. In der Antike hatten viele Menschen Angst vor Dämonen und Göttern, die verheerenden Einfluss auf ihr Leben nehmen konnten. Solche archaischen Ängste gibt es gewiss auch heute immer wieder. Dann haben die Dämonen und Götter andere Namen. Das Verbindende ist die Macht, die sie auszuüben vermögen.

 

Zu einigen dieser Dämonen und Göttern nimmt Paulus im 7. Kapitel auch Stellung. Von Besonderem ist die Begierde, die Macht des Besitzen-Wollens (7,7). Diese Macht gaukelt oft vor, als ginge es darum, den persönlichen Anspruch des Lebens durchsetzen oder befriedigen zu wollen. Oft genug spüren wir aber auch, wie dieses Wollen die eigene Entscheidung, die eigene Gelassenheit, die eigene Freiheit arg einschränkt. Vielmals bleibt eine Leere, nachdem das Wollen meint, gesiegt zu haben. Wir können manchmal schwer unterscheiden, was der schöpferischen Kraft des Wollens entspringt oder der Macht des Siegenwollens. Dem Leben, der Zuneigung zum Leben ist damit längst nicht immer gedient.

 

Als einen weiteren Hinderer erzählt Paulus sehr freimütig auch aus eigenen Erfahrungen: Es ist die Ohnmacht, die der menschlichen Vernunft auferlegt ist. Paulus berichtet von sich selbst: Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin ich nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde (7,19f). Mit dieser sehr bedenkenswerten Aussage entzieht sich Paulus nicht der Verantwortung. Er muss nur feststellen, dass die Kraft seiner vernünftigen Einsicht ihn nicht davor bewahrt, immer wieder zu tun, was ihm und anderen nicht gut tut. Er nennt es die ‚in mir wohnende Sünde’, was ihn an seiner Freiheit hindert. 

 

Diese Besetzungen treffen einzelne Menschen in ihrer Persönlichkeit. Sie haben aber auch Macht über Gesellschaften. Wir nennen das gerne die ‚Strukturen des Bösen’, jene vermeintlich unauflösbaren Gesetzmäßigkeiten, die am Leben schaffenden Wirken hindern. Wir kennen die Bedenkenträger gegen alles, was einen neuen Blick eröffnen will. Bedenken werden gerne hinter Verordnungen und Gesetzen verschanzt. Letztlich können sie richtige Lebensverhinderer sein – obwohl wir mit dem Verstand längst eingesehen haben mögen, dass etwas dringlich verändert werden muss. Aktuell erfahren wir z. B. das Entsetzen aller, die auf die Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer schauen – nicht erst heute. Dann scheint es aber so viele Barrieren zu geben, die eine menschliche Soforthilfe in anderen Zugangswegen aus der Verzweiflung der Flüchtenden möglich machten. Wir werden in unserem Lebensumfeld auch andere Beispiele kennen, bei denen die Strukturen hindern, dass Leben gefördert wird. Nicht selten geht ein Bedauern einher, dass keine leichtere Hilfe möglich gewesen sei...

 

Das ist es, von dem Paulus spricht, wenn er sagt, dass wir nicht den Geist empfangen haben, der uns zu Sklaven macht. Wir haben den Geist empfangen, der uns zur Freiheit befähigt. Diese Freiheit ist uns begegnet in dem liebenden Handeln Jesu. Paulus setzt als Gegenpol zum Geist der Knechtung den Geist der Liebe. Es mag uns scheinen, als schicke man einen schüchternen David gegen die Übermacht gewiefter Goliaths, die seit langem bestimmen, wie die Welt funktioniert.

 

Die Glaubenskraft des Paulus kommt uns selbstbewusst aus Glauben entgegen. Wir müssten uns nicht vor den Einflüssen der Leben vernichtenden Geister fürchten. Wir haben den Geist empfangen, der uns in eine vertraute Beziehung mit Gott geführt hat. Diese Beziehung wird in den Bildern der Familie und des Familienrechts dargestellt: Wir sind Töchter und Söhne Gottes, Kinder Gottes. Dieses Außergewöhnliche wird sprachlich in der Anrede Gottes: Abba, Vater! Allein das aramäische Wort, das den griechisch sprechenden Lesern des Paulus erst einmal fremd ist, unterstreicht das Besondere dieser Beziehung. Das Fremdsprachige lässt besonders aufhorchen. Es schafft zugleich eine eigene Vertrautheit derer, die in dieser Weise Gott anreden.

 

Jesus selbst hat im Zeugnis der Evangelisten diese Anrede als Beziehung der besonderen Vertrautheit mit Gott gewählt. Die glaubende Gemeinde darf sich eingebunden wissen in diese Vertrautheit.

 

Paulus ist von einer baldigen Endzeit ausgegangen. Daher wird auch die jetzt weiter beschriebene Kette der Zusammenhänge aus der Perspektive der Vollendung der Zeit Gottes zu denken sein. Diese Bindung der besonderen Beziehung zu Gott ist nicht das Machwerk menschlichen Wollens. Sie ist und bleibt ein Geschenk, das die Glaubenden von Gott empfangen haben. Der Geist Gottes bekräftigt daher in uns, dass wir auf diese Bindung Gottes zu uns bauen dürfen. Daraus leitet sich ab, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir Kinder, dann auch – nach auch damals geltendem Familienrecht – Erben. Wir sind Erben der Verheißung des ungebrochenen, vollendeten Lebens mit Gott. Auf den Punkt gebracht bedeutet diese Beschreibung, dass wir das Heil Gottes in Besitz nehmen werden. Das ist mit dem Wort der Erben Gottes gemeint.

 

Der den Brief lesenden Gemeinde ist klar, dass sie diesen vollendeten Zustand noch nicht hat. Sie lebt auch unter der immer wieder sich darstellenden Macht der Fremdbestimmungen. Der Gemeinde bleiben auch die Leiden aus dieser Unfreiheit nicht verborgen. Für Paulus ist das Leiden der Menschen mit Anteil am Durchgang des Leidens Jesu. Daher kann Paulus auch sagen: Wir sind Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden. Der zweite Satzteil spricht wieder von der glaubenden Gewissheit, dass dieses Leiden nicht Endpunkt, sondern Durchgang ist. Die ‚Erbschaft’ Gottes ist das Leben in der Fülle, in der Herrlichkeit Gottes.

 

Darauf zu vertrauen, dazu ermutigt Paulus mit seinem Brief, auch mit dem Ausschnitt, der uns in diesen Sonntag gegeben ist. Wir müssen unseren Blick auf die Wirklichkeit unserer Persönlichkeiten und auf die Wirklichkeit der Strukturen der Welt nicht verneinen. Das sind unsere unfrei machenden Begrenzungen. Paulus traut der liebenden, handelnden Kraft Jesu, dass er uns da berufen sieht, als Kinder des Geistes leben zu können.


Ihr Matthias Schnegg

Woche vom 31.05. – 07.06.2015

  • St. Maria in Lyskirchen

Dreifaltigkeitssonntag

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde


Donnerstag (Hochfest Fronleichnam):

Keine Heilige Messe in Lyskirchen 
Die Gemeinde ist eingeladen an der Fronleichnamsprozession des Domes und der Hl. Messe auf dem Roncalliplatz teilzunehmen

 

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta  anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

10. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10.00 Uhr Heilige Messe

anlässlich des Ordensjubiläums
von Sr. Alexa


19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
Kollekte: für St. Kyrill in Damaskus 


Solidarität mit den Menschen
auf der Flucht

 

Freitag, 19. Juni 2015
um 19 Uhr Roncalliplatz - Köln

Wenn wir uns am Bild der

Massenmedien orientieren, lernen wir heute alles darüber, wie Afrikaner sterben, aber

nichts darüber, wie sie leben“. 

Henning Mankell 


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Dienstag, den 09.06.2015, 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

FeierzeitDank

Viele haben mitgewirkt, dass wir die lange Feierzeit von Palmsonntag bis Pfingsten so leben konnten, wie wir sie gelebt haben. Dafür von Herzen Dank. Ein besonderer Dank gilt dem, der eher im Hintergrund, aber sehr grundlegend diese Feier vor- und nachbereitet: Besonderer Dank gilt unserem Küster Benjamin Kläden, der in aller Zurückhaltung die Abläufe bis in Details im Blick hat – sehr zur Entlastung auch des Pastors. Herzlichen Dank ihm!

RenovabisDank

An Pfingsten haben wir 915,12 € für das bischöfliche Werk Renovabis zusammengetragen. Wir konnten damit die Seelsorge der osteuropäischen katholischen Gemeinden mit tragen. Von Herzen Dank allen, die dazu beitragen konnten.

 

Jubiläum Sr. Alexa

50-jähriges Ordensjubiläum kann Sr. Alexa feiern
50-jähriges Ordensjubiläum kann Sr. Alexa feiern

Fest zu unserer Gemeinde gehört Sr. Alexa. Bevor sie Provinzoberin der Franziskanerinnen zu Olpe wurde, hat sie in der Seelsorge für die Obdachlosen unserer Stadt gewirkt. Das hat sie im wahrsten Sinne des Wortes der Straße bekannt gemacht, gerade in ihrer zugehenden und mitgehenden Art. Ende April feierte sie ihr 50-jähriges Ordensjubiläum. Das sind 50 Jahre der In-Dienst-Nahme für das Evangelium. Und das lebt sehr kraftvoll an den Rändern. Von Herzen Dank für das lebendige Mitsein von Sr. Alexa - auch in Maria Lyskirchen. Ein Teil meiner (unserer) Entschiedenheit zur Diakonie ist auch durch sie mitgewachsen. In den Anfängen unseres Gemeindewerdens war ihr Mitsein eine Hilfe, sich auf diesen entschieden – diakonischen Weg auch als Gemeinde zu machen. Dank und Segen sei ihr gewünscht. Die Zuwendung zu den Armen bleibt ihr ein Herzensanliegen, nicht zu unterschätzen auch in ihrer Aufgabe als Provinzoberin.


Am kommenden Sonntag feiert wir in Maria Lyskirchen um 10 Uhr eine hl. Messe zum Dank. Es ist ein zusätzlicher Gottesdienst am morgen, weil sie dazu auch ihre Freundinnen/Freunde und Wegbegleitenden eingeladen hat, die nicht gerade um die Ecke wohnen.

Dr. Martin Seidler gestorben

Dr. Martin Seidler verstarb am 17. Mai 2015
Dr. Martin Seidler verstarb am 17. Mai 2015

Am 17. Mai verstarb Dr. Seidler. Er war der Denkmalpfleger des Erzbistums. Als solcher hat er auch immer für unsere Kirche Sorge getragen. Als exzellenter Fachmann kannte er sich bis in die letzte Ecke in den historisch bedeutsamen Kirchen und ihren historischen Ausstattungen aus. Er hat mit seiner Kompetenz auch unseren Gemeinde sehr viele Impulse gegeben – und dafür gesorgt, dass manche Maßnahme dank seiner Begleitung einen schnelleren als sonst üblichen Genehmigungsweg gehen konnte. Er starb nach einem nur 55-jährigen Leben. Ihm gelten unser Dank und unser Respekt vor dem, was sein Leben für die Denkmäler der Kirche im Erzbistum Köln bewirken konnte.

Besuch aus Syrien

Pater Georges Aboud beim Schweizer Radiosender Fisherman.FM im Interview
Pater Georges Aboud beim Schweizer Radiosender Fisherman.FM im Interview

Unser angekündigter Besucher aus Damaskus, Pater Georges Aboud, wird vom 10. – 15. Juni bei uns in Köln sein. Mit seinem Aufenthalt bei uns wird auch für uns noch einmal anders greifbar, was wir sonst aus den Nachrichten immer wieder über die Kriegswirklichkeit hören.


Wir werden unsere Kollekte des LYSKIRCHENSonntags vom 7. Juni umwidmen als Kollekte unserer Solidarität mit der Gemeinde St. Kyrill in Damaskus. Wir helfen damit, dass die Gemeinde Opfern des Krieges helfen kann – z.B. zur medizinischen Versorgung. Wir helfen damit auch, dass die Gemeinde die grundlegenden Bedürfnisse des Alltags mit zu stärken.

 

Wenn Sie eine Spende direkt überweisen mögen, dann bitte auf das


Konto KKGem St. Maria Lyskirchen,
Pax- Bank Konto
IBAN: DE96 3706 0193 0027 1770 18 ,
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Spendenquittungen werden Ihnen gerne und selbstverständlich ausgestellt.

Es können aber auch Spenden im Pfarrbüro abgegeben werden.

Herzlich Dank für jedes Zeichen der Solidarität.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

"An die Ränder gehen ...", die Kardinäle Afrikas

Kardinäle: Théodore-Adrien Sarr (Senegal), Anthony Olubunmi Okogie (Nigeria), Laurent Monsengwo Pasinya (Demokratische Republik Kongo), Wilfrid Fox Napier (Südafrika), John Njue (Nairobi) und John Onaiyekan (Nigeria)
Kardinäle: Théodore-Adrien Sarr (Senegal), Anthony Olubunmi Okogie (Nigeria), Laurent Monsengwo Pasinya (Demokratische Republik Kongo), Wilfrid Fox Napier (Südafrika), John Njue (Nairobi) und John Onaiyekan (Nigeria)
Kardinäle: Polycarp  Pengo (Tansania),  Philippe Nakellentuba Ouédraogo (Burkina Faso), Robert  Sarah, (Guinea), Jean-Pierre Kutwa, (Elfenbeinküste), Berhaneyesus Souraphiel  Berhaneyesus (Äthiopien), Peter Turkson (Ghana), Gabriel Zubeir Wako (Sudan) und
Kardinäle: Polycarp Pengo (Tansania), Philippe Nakellentuba (Burkina Faso), Robert Sarah, (Guinea), Jean-Pierre Kutwa, (Elfenbeinküste), Berhaneyesus Berhaneyesus (Äthiopien), Peter Turkson (Ghana), Gabriel Wako (Sudan) und Arlindo Gomes (Kap Verde)

Vatikan: Afrikas Vatikan-Diplomaten diskutieren Migration

In der Frage der Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer setzt der Vatikan nun auf das Know-How der afrikanischen Diplomaten beim Heiligen Stuhl. Zwei päpstliche Räte – jener für Migrantenseelsorge und jener für Gerechtigkeit und Frieden – haben eine Plattform ins Leben gerufen, mit deren Hilfe sich die afrikanischen Vatikan-Botschafter austauschen und vernetzen können. 

Das sagte im Gespräch mit Radio Vatikan Kardinal Peter A. Turkson, der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Am Mittwoch – während zur gleichen Zeit die EU-Kommission in Brüssel eine Quote zur Aufteilung von Mittelmeer-Flüchtlingen auf die 28 EU-Staaten beschloss - waren die afrikanischen Botschafter auch dazu eingeladen, ihre Meinungen und Erwartungen bezüglich der tragischen Situation der Migranten zu formulieren, die aus Verzweiflung über das Mittelmeer nach Europa flüchten.


Peter Kodwo Appiah Kardinal Turkson (Ghana) ist Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche
Peter Kodwo Appiah Kardinal Turkson (Ghana) ist Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche

Kardinal Turkson benennt eine „ohrenbetäubende Stille“ beim Gros der afrikanischen Regierungen zur Frage der Mittelmeer-Flüchtlinge, die zu großen Teilen aus Nord- und Subsahara-Afrika stammen. Zehntausende seien aus dem Kontinent geflüchtet und hätten statt einer besseren Welt Folter, Ausbeutung, Menschenhandel und teilweise auch den Tod gefunden, so der Vatikan-Kardinal. Vielfach handle es sich um Männer und Frauen, denen das Nötigste zum Leben fehle.

 

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Christen in Afrika: So vielfältig wie nirgends sonst

Afrika ist bis heute der vielfach unbekannte Kontinent. Das gilt auch für die Lage der katholischen Kirche in den 54 Staaten, die sich so bunt und vielfältig darstellt wie wahrscheinlich nirgends sonst auf der Welt.



Im vom Islam geprägten Norden sind Katholiken zumeist eine kleine Minderheit. Südlich der Sahara ist der Anteil an der Gesamtbevölkerung höher, variiert aber sehr stark. Insgesamt waren nach Angaben des kirchlichen statistischen Jahrbuchs Ende 2010 rund 186 Millionen der 1,015 Milliarden Afrikaner Katholiken. Das entspricht gut 18 Prozent der Bevölkerung. Dabei wächst die Zahl der Katholiken in Afrika doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt: zuletzt um 3 Prozent, in Europa dagegen lediglich um 0,8 Prozent.

"Von der Unmöglichkeit, über Afrika zu sprechen"

Eine bemerkenswerte Rede

Rede von Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler, anlässlich der Afrika-Tage des Bundesministerium für Bildung und Forschung, 18. März 2014 in Berlin 

 

"Jedes Nachdenken über Afrika fängt bei den Bildern im Kopf an. Bei Afrika denken viele vor allem an Wörter, die mit K anfangen: Krisen, Konflikte, Kriege, Katastrophen, Krankheiten, Korruption... Henning Mankell schreibt dazu: „Wenn wir uns am Bild der Massenmedien orientieren, lernen wir heute alles darüber, wie Afrikaner sterben, aber nichts darüber, wie sie leben“. Und die Journalistin Veye Tatah beklagt: „Das unspektakuläre, alltägliche Leben der Afrikaner findet in den Berichten selten Platz, die aktiven Protagonisten sind immer der ‚hilfreiche‘ Westen, und die passiven Hilfsempfänger sind meistens die Afrikaner.“ Im Durchschnitt ist ein einzelner deutscher Korrespondent in Afrika für 33 Länder zuständig, und das in Regionen, die schwer zugänglich sind, mit geringen Reisebudgets und Sprachkenntnissen. Wie viel Präzision, Verständnis, Differenzierung in der Medienberichterstattung erlaubt das?"


Die ganze Rede weiterlesen...

Auszüge:

Selbstverständlich können und müssen wir uns frei machen von Stereotypen über Afrika. Aber können wir unseren eurozentrischen Deutungsmustern wirklich entfliehen? Unsere Definition von Afrika kann doch nur unvollständig, unsere Interpretation von Afrika nur verzerrt sein; und wir müssen erkennen, dass unser Bild von Afrika mehr über uns aussagt als über Afrika."

Und selbst jene unter uns, die sich bewusst Informationen suchen, welche nicht einfach die bekannten Mythen über Afrika perpetuieren, können nicht das Gewicht der Geschichte abwerfen, das schwer auf uns Europäern lastet. Unser weißes Sprechen über Afrika hat schon längst seine Unschuld verloren. Darüber müssen wir uns neu bewusst werden.

Die Berliner Konferenz unter Vorsitz des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Delegierte aus 13 europäischen Staaten, aus den USA und dem osmanischen Reich nahmen an dieser Konferenz teil – jedoch kein einziger Afrikaner.
Die Berliner Konferenz unter Vorsitz des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Delegierte aus 13 europäischen Staaten, aus den USA und dem osmanischen Reich nahmen an dieser Konferenz teil – jedoch kein einziger Afrikaner.

Zum historischen Bewusstsein gehört das Wissen um die Berliner Konferenz (Kongo-Konferenz), die 1884, also vor genau 130 Jahren, an einem verschneiten Novembertag hier in der Wilhelmstraße in Berlin begann, die unter der Leitung Bismarcks die Grundlagen legte für die koloniale Aufteilung Afrikas, und die dem belgischen König Leopold II. ein gigantisches Gebiet von 2,3 Millionen Quadratkilometern, dem Kongo, als sein Privatbesitz zuschusterte, woraufhin in den darauffolgenden Jahren nach Schätzungen bis zu 10 Millionen Menschen ihr Leben verloren in einem der größten Menschheitsverbrechen der Moderne.

Kindern und Erwachsenen im Kongo, die nicht genug Kautschuk gesammelt hatten, wurden unter Leopolds Herrschaft zur Strafe die Hände abgehackt.
Kindern und Erwachsenen im Kongo, die nicht genug Kautschuk gesammelt hatten, wurden unter Leopolds Herrschaft zur Strafe die Hände abgehackt.
KONGO: 2,3 Millionen Quadratkilometern, als Privatbesitz von Leopold II, in den darauffolgenden Jahren verloren nach Schätzungen bis zu 10 Millionen Menschen ihr Leben in einem der größten Menschheitsverbrechen der Moderne.
KONGO: 2,3 Millionen Quadratkilometern, als Privatbesitz von Leopold II, in den darauffolgenden Jahren verloren nach Schätzungen bis zu 10 Millionen Menschen ihr Leben in einem der größten Menschheitsverbrechen der Moderne.
Reiterstandbild zu Ehren von Leopold II in der europäischen Hauptstadt Brüssel, 2,3 Millionen Quadratkilometern, als Privatbesitz von Leopold II im Kongo, das ist eine Fläche, die mehr als 70 mal größer ist als Belgien,  6 mal größer als Deutschland
Reiterstandbild zu Ehren von Leopold II in der europäischen Hauptstadt Brüssel, 2,3 Millionen Quadratkilometern, als Privatbesitz von Leopold II im Kongo, das ist eine Fläche, die mehr als 70 mal größer ist als Belgien, 6 mal größer als Deutschland

Gewalt mit krassem Terrorismus und selbst mit Grausamkeit auszuüben, war und ist meine Politik. Ich vernichte die aufständischen Stämme in Strömen von Blut und Strömen von Geld. Nur auf dieser Aussaat kann etwas Neues entstehen.“

– Lothar von Trotha


Zum historischen Bewusstsein gehört der Blick auf die Geschichte Ruandas, wo zuerst deutsche und dann belgische Kolonialherren aus lose bestehenden sozialen Gruppen die hierarchisch geordneten Ethnien der Hutu und Tutsi schufen, um ihr Herrschaftssystem besser organisieren zu können, was schließlich 1994, also vor genau 20 Jahren, in den brutalen Genozid an über 800.000 Männern, Frauen und Kindern mündete.



Zum historischen Bewusstsein gehört die Erinnerung an den Völkermord an den Hereros, der 1904, also vor genau 110 Jahren, durch den „Vernichtungsbefehl“ des preußischen Offiziers Lothar von Trotha begann.

Zum historischen Bewusstsein gehört die Erkenntnis, dass Afrika während des kalten Krieges zum Spielball der großen Mächte gemacht wurde, und dann nach Ende des kalten Krieges brutal fallengelassen worden ist.

 

Man muss das so deutlich sagen:

Historisch gesehen ist der rote Faden der Beziehungen mit Afrika keiner der Partnerschaft, schon gar nicht der Freundschaft, es ist ein roter Faden der Objektbehandlung.


Was diese Woche scheinbar noch wichtig war ...

Die Iren haben "YES" gesagt

Der Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin und Kardinal Raymond Burke kommentierten das Wahlergebnis

ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST VOR DEM DFB-POKALFINALE IN BERLIN

Weihbischof Jörg Michael Peters, Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), verwies in seiner Einführung mit Bezug auf Psalm 8 auf das Schöpfungshandeln Gottes, das jedem menschlichen Tun vorausgeht. Weil der Mensch Gottes Geschöpf ist, solidarisiert sich Gott mit ihm und nimmt an seinem Tun Anteil. Gott geht dabei sogar das Risiko ein, "selbst böse und heimtückisch gefoult zu werden" - so der katholische Sportbischof. Ein Besinnen auf dieses von Gott geschenkte "Ja", die Freude am Menschen und seinem Spiel, kann die Haltung des Danks gegenüber Gott und des Respekts gegenüber den Mitmenschen ermöglichen, betonte Weihbischof Peters.

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