Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hinter dem Jordan

Hoffnungsträger

Wir sitzen alle im selben Boot

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Kinder und Könige retten die Erde

Sehnsüchtig?

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Diener der Freude

Freut Euch!

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/211713
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr


Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18


BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Palmsonntag 2015

 

 

Sonntag, den 29.03.2015
Der 29. März ist der 88. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 277 Tage zum Jahresende.

29.3.1984: Vorruhestandsgesetz



  • Arbeitnehmer, die bereits mit
    58 Jahren freiwillig aus dem
    Erwerbsleben ausscheiden, sollen
    bis zum Erreichen des Rentenalters
    pro Monat 65 Prozent ihrer letzten Bruttobezüge bekommen. So will
    es das Vorruhestandsgesetz, das
    am 29. März 1984 vom Deutschen Bundestag erlassen wurde.

Es sagte: Wolfgang J. Reus

(1959 - 2006), deutscher Journalist, Satiriker

Deutschland schizophren: Entweder du konsumierst, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen, oder du sparst, um deine Rente in Schwung zu bringen.

Einen Reformstau hat es immer schon gegeben.

Mahatma Gandhi ist einmal von zwei Missionaren gefragt worden, warum ihre Botschaft so schwer ankommt. Und Gandhi hat gesagt: Ihr duftet zu wenig nach der Bergpredigt. Man könnte auch sagen, Ihr schmeckt zu wenig nach Jesus Christus. Das ist der wahre Reformstau!


Kardinal Rainer Woelki in einem ZEIT Interview


Gesegnet sei er,
der kommt im
Namen des Herrn

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Markus

 

Es war einige Tage vor dem Osterfest. Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte Jesus zwei seiner Jünger voraus. Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor uns liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er lässt ihn bald wieder zurückbringen. Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße einen jungen Esel angebunden, und sie banden ihn los. Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden? Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren. Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier, und er setzte sich darauf.  Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweigen von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!

 

Mk 11,1-10

 

Heilige Woche 2015  

Unsere Glaubensüberzeugung ist nicht das Ergebnis unserer Erkenntnisse und unseres Wissens. Sie ist auch nicht die Frucht unserer Erfahrungen. Wir gründen unsere Glaubenskraft auf die lange Kette von Zeuginnen und Zeugen, die uns diesen Weg gewiesen haben – Frauen und Männer unserer eigenen Lebensgeschichte und Frauen und Männer der Geschichte unseres Glaubens. Aber selbst diese Zeugnisse überzeugter Frauen und Männer sind nicht der Ursprung unserer Lebens- und Weltdeutung. Wir gründen in den Urzusagen, die wir mit dem Gott JHWH und Jesus, dem Messias Gottes verbinden. Wir gründen in den Urgeschichten unseres Glaubens, ohne die wir uns und unsere Lebensdeutung nicht verstehen könnten.


Die Kar- und Ostertage nehmen diese Gründungsmythen unseres Glaubens in das heilige liturgische Spiel. Unsere Gründungsmythen sind nicht Erzählungen undurchdringlicher Vorzeiten. Es sind Erzählungen zu Ereignissen mit einem Menschen, den wir als unseren Erlöser, als den Heiland für Leben und Welt bekennen. Es sind Erzählungen, die Gewissheiten von Glaubenszeuginnen und -zeugen bewegt haben. Es sind Ereignisse, in denen der Mensch und Messias Jesus der Mittelpunkt ist. Und dessen Ursprung und Mitte ist der Gott JHWH, der Gott der Väter und Mütter Israels. Dieser Gott, so lässt uns Jesus durch sein Leben wissen, ist der Gott der Liebe. Es ist die unerschütterliche, die ungeteilte, die nachgehende, die sich hingebende, die Leben erweckende Liebe Gottes.

 

Daher sind es herausragende Feiertage unseres Glaubens. Sie verbinden uns auch feiernd mit diesen Ursprüngen unseres Glaubens. Diese Tage werden unsere Dankbarkeit für diese Liebe bejubeln; sie werden mitbangen um die Kraft dieser Liebe; sie werden die Verzagtheit, den Gram, den Zweifel, die Abkehr zu dieser Liebe durchleiden; sie werden die Ohnmacht und Verzweiflung der zu spät erkannten Liebe hinnehmen; sie werden dem Unglaublichen begegnen, dass es für diese Liebe offenbar nie zu spät ist, selbst nicht im und nach dem Tod. Sie werden uns nahe und unerfassliche und beschenkende Tage sein können.

 

Sie selbst wissen, wo Sie mit Ihrem persönlichen Leben am meisten verharren wollen, verharren müssen. Als Gemeinde werden wir den ganzen Weg gehen, darauf trauend, dass der Vollender unserer Gründung des Glaubens der Herr selber ist. Uns so eine an Segen spürbare Zeit.


Ihr Matthias Schnegg 

Palmsonntag  

Eine eigenartige Mischung bündelt dieser Ruf des Hosianna. Er ist Jubel- und Heilsruf gegenüber Gott, dem König, gegenüber Jesus, der als der Christus Gottes diesen ‚Gott ist König’ repräsentiert. Im Jubelruf schwingt die Bitte mit: ‚Hilf doch!’ Wenn wir den in Jerusalem Einziehenden bejubeln, dann ehren wir in ihm den Christus Gottes, den Christus (Messias) des als Herr, als König des Lebens geehrten Gottes. Zugleich schwingt die Erwartung mit, dass in ihm Gottes Hilfe gegenwärtig sei. Vielfältig sind die Wünsche an die Hilfe Gottes. Es sind Wünsche, die grenzenlos auf Gott und seine Lebenszusage vertrauen mögen. Und wo scheint uns Liebe offensichtlicher als in der Hinderung von Leid, Not und Tod. Wir wissen, wohin dieser Einzugsweg Jesu führt. Er wird in Leid, Not und Tod sich vollenden. Die Feier der Liturgie bringt dies ineins im festlichen Umzug und im Hören der Leidensgeschichte.

 

Wir versammeln uns am Palmsonntag um 19 Uhr im Hof des Pfarrhauses, um dort die Zweige zu segnen, das Evangelium des Einzugs in Jerusalem zu hören und uns auf die Straße zu begeben: Ja, Jesus, der von uns als Messias Geglaubte, er zeigt uns Gott. Und ihm vertrauen wir unser ‚Hilf uns!’ an. In der Messfeier wandelt sich diese Feier im Hören auf die Passion nach Markus. Es ist erster Einblick in das, wohin dieser Weg des Messias führt – wenn man denn der Liebe Gottes uneingeschränkt traut. Es wird dann mehr und mehr zu einer Frage des eigenen Gottvertrauens, dabei zu bleiben.

Karmontag bis Karmittwoch  

In diesen Tagen stellt die Liturgie uns zwei Szenarien vor Augen: Es sind die Lieder vom Gottesknecht, die im Jesajabuch uns überliefert sind. Sie zeichnen den Geschundenen, den Verfolgten, den Verhöhnten, sie zeigen teils die Menschen drumherum, die mitmachen oder gerade nicht mitmachen. Sie lassen uns vielleicht staunend, vielleicht unbegreifend, vielleicht ablehnend davor stehen, dass da einer sich so auf Gott verlässt, dass all das sein Zutrauen auf Gottes Zusage nicht aufgefressen hat. Die Jesajatexte sprechen nicht ausdrücklich von Jesus. Als aber die, die Jesus gekannt haben, ihn seinen Leidensweg gehen sahen, haben sie bekannt: ER ist dieser Gottesknecht. ER ist der, der seinem Gott und dessen Lebensliebe traut – ohne Gegenwehr.

 

Die Lesungen aus den Evangelien lassen die Dramaturgie auf den ungerechten Tod hin sich steigern. Obwohl er ohne Sünde ist, wird er nicht nur missverstanden – er wird verleugnet und zu Tode gebracht. Die Liebe widersetzt sich hier nicht.

 

An den ersten Tagen der Karwoche treffen wir uns um 18 Uhr zur Feier vor dem Kreuzfenster im Nordseitenschiff. Die Worte der Heiligen Schrift werden uns leiten, uns mehr und mehr in das Geschehen des Messias einzufinden. 

 

Trauermetten  

Trauer sucht Ausdruck, sucht nach Worten, die aus eigener Sprachlosigkeit nicht formulierbar sind, sucht sichtbare oder unsichtbare Solidarität, sucht Hoffnungssplitter oder auch nur einen Raum, unbefragt zu sein. Die Klagelieder des Alten Testamentes sind manchen hilfreiche Ausdrucksform, Trauer zu tragen – Trauer in persönlichem und/oder kollektivem Elend.

 

Gründonnerstag bis Karsamstag begehen wir jeweils um 8.00 Uhr Trauermetten in der am Gründonnerstag entleerten Kirche.

 

Gründonnerstag  

Das gemeinsame Essen war immer auch ein Ort des Leben-Teilens. Für die Glaubenden war das Essen auch ein Ort, an dem sie die Gegenwart Gottes spürten. Das Pessach-Essen ist Zeichen der Rettung Israels geblieben. Jesus wählte das gemeinsame Essen mit den Randständigen, um ihnen nicht groß von der Gemeinschaft und Liebe Gottes zu sprechen, sondern diese sie erleben zu lassen. Das Essen als Bild der rettenden Gemeinschaft mit Gott. So feiert Jesus Pessach mit seinen Schülerinnen und Schülern. Die Gemeinschaft Gottes rettet! Das Johannesevangelium deutet dieses Essen in einem umwerfend klaren Zeichen: Die Fußwaschung bekundet, wie die Gemeinschaft Gottes rettet: Sie rettet im Dienen. Sie rettet durch eine Liebe, die sich entäußert, nicht sich in erster Linie bedenkt, sondern von sich weg zum anderen geht. Groß! Verbunden ist dieses umwerfende Zeichen der Fußwaschung mit der Platzanweisung Jesu: Ein Beispiel habe ich euch gegeben...

 

Und wie dieses Zeichen des Messias Jesus aussieht, wirft seine unumgänglichen Schatten voraus: den Weg nach Golgatha. Die Hingabe Jesu wird das endgültige Zeichen der Liebe Gottes. Jesus als der Repräsentant Gottes bleibt auch in seinem Sterben untrennbar Repräsentant dieses Gottes.

 

Wir beginnen die Feier des Gründonnerstag um 19.00 Uhr mit der Messfeier und Agape. Wir werden uns – auch in der eingerüsteten Kirche – an das lange, die Kirche umfassende Tischrund setzen, werden Mahl feiern, werden die Ermutigung der Gegenwart der Liebe Gottes begehen. Als Zeichen, das das Beispiel Jesu in der Fußwaschung aufnimmt, halten wir die Kollekte wieder für das Sonn- und Feiertagscafé für die obdachlosen Drogenabhängigen. Wir werden die Abschiedsreden Jesu hören – und dann miterleben, wie die Gewissheit des Glanzes der Gemeinschaft und der Liebe in die Zerstörung kommt. Die Kirche wird leer, radikal leer. Was bleibt, werden wir sein, uns zusammenstellend, um in all dem uns den Schutz Gottes zu erbitten im Gesang der Komplet. In Stille verlieren wir uns in die Nacht. 

 

Karfreitag  

Hier ist der Weg die Qual – der Weg eines Leidens, das so unnötig, so ungerecht, so unverstehbar scheint. Für wen? Von wem gefordert? Von wem verschuldet? Warum nicht aufhaltbar? Sinnvoll? Wir können kaum übersehen, dass im Leidenden und Gekreuzigten Leiden und Schändung unzähliger Menschen auf dieser Welt mit durchscheinen. Immer noch geht die Aussage mit, dass in Jesus der Repräsentant des erhabenen Gottes sichtbar ist. Immer noch lautet Gottes Zuneigung zum Leben: Liebe. Immer noch wollen wir der unendlichen Macht Gottes glauben. Und wo wir uns abwenden, weil Leiden so unaushaltbar anzuschauen ist, da bleibt dieses Leiden beharrlich da. Es ist unübersehbar. Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut, Angst – vielfältig löst sich im Betrachter das Gemüt. Und wir hatten der Macht Gottes, der Macht des Messias getraut. Wir wollten vielleicht sagen: Für mich brauchte er das nicht leiden, schon gar nicht den Tod. Die Provokation der Offenbarung: Er muss diesen Weg gehen, damit...? Damit wir der unbezwingbaren Liebe trauen?! Manche sind an den Grenzen ihres Begreifens. Der vom Kreuz Rufende hinterlässt den Glaubenden die Kunde: ‚Es ist vollbracht!’. Und meint, dass seine Sendung sich in dieser Hingabe vollendet. Es ging um das Zeugnis einer Liebe, die selbst den Tod nicht scheut. Im Markusevangelium sagt der römische Hauptmann nach dem Tod  Jesu: ‚Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!’ Die Vergangenheitsform weiß, dass da vorher etwas fundamental verpasst worden ist. Was bleibt, ist die unerschütterliche Klarheit: Kein Leben: Tod.

 

Die Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu beginnt zur Sterbestunde Jesu, um 15.00 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Verkündigung des Leidens, Sterbens und Todes Jesu im Zeugnis des Johannesevangeliums. Wir verehren den, der sein Leben als Hingabe aus Liebe versteht, indem wir uns ihn und ihn uns in den Straßen unseres Lebens zumuten. Die Kreuzverehrung huldigt den, von dem wir glaubend wissen, dass er nicht im Tod blieb: der Messias. Mit großen Fürbitten tragen wir unser Leben vor den, der in seiner Hingabe Wege des Gottvertrauens geöffnet hat. Der zu Grab Getragene wird uns in Stille und Anrührung in unser Zuhause gehen lassen.

 

Karsamstag  

Die Wucht von Tod erfassen wir nicht im Augenblick des Todes. Die Wucht ist dieses ‚Nie mehr’. Jeder Gedanke an den Toten kann als Nachsatz dieses geißelnde ‚Nie mehr’ bekommen. Gram, Nichtbegreifen, Stille, Betrachten – all das mischt sich in das Chaos der Empfindungen. Die, die mit dem jetzt Gekreuzigten als Schülerinnen und Schüler gegangen waren, packt das Entsetzen ihrer Gleichgültigkeit, ihres Verrates, ihres mangelnden Vertrauens. Es ist die Zeit des Stehenbleibens.


Außer der Trauermette findet keine Liturgie statt. Der zu Grab Gelegte wird bis 11.00 Uhr zum stillen Gebet in der Kirche sein. Dann schließen sich die Türen unserer Kirche.

 

Osternacht  

Schon als wir mit Palmsonntag begonnen haben, kannten wir die Auflösung dieses Weges. Die Frauen und Männer vor uns haben uns nicht im Dunkeln lassen müssen. Dieser, der als Repräsentant Gottes uns Glaubenden Messias geworden ist, der ist nicht im Tod geblieben. Er war nicht Gottes Sohn – und wir hätten es zu spät begriffen; ER bleibt Gottes Sohn und lässt uns hineinwachsen, dieser wunderbaren Zusage Gottes zu Leben und Liebe zu trauen.

 

In den aufgehenden Tag hinein feiern wir festlich um 5.00 Uhr die Osternacht – im Hören der Spuren der Heilsgeschichte, die uns in den Heiligen Schriften des Alten Bundes gelegt sind; im festlichen Zeichen des Lichtes unerschütterlicher Hoffnung; im Wort der Frohen Botschaft; im Dank, dass im Sakrament der Taufe Gottes Zusage uns je eigen gegeben ist; im großen Dank der Eucharistiefeier und im beschenkten Nachfeiern mit gesegneten Osterspeisen in der Unterkirche und am Osterfeuer im Hof.

 

Liebesgabe am Gründonnerstag  

Innerhalb der Gottesdienstfeier halten wir die Kollekte auch in diesem Jahr wieder für das Sonn- und Feiertagscafé für die obdachlosen Drogenabhängigen in der Stadt Köln. Die Kommunität Kosmas und Damian verantwortet die Möglichkeit, dass in den Räumen und mit tatkräftiger Unterstützung von Ehrenamtlichen und Notel-Mitarbeitenden zwischen 1.11. und 1.5. jeden Sonn- und Feiertag zum Nachmittagscafé eingeladen werden kann. Dieses Angebot nehmen im Augenblick im Durchschnitt 30 Frauen und Männer an – mit großer Dankbarkeit für einen warmen Schutzraum, für warmes Essen und leckeren Kuchen und Kaffee. Damit sind diese zwei Stunden ein Geschenk gegen Ausgrenzung und unaufhaltsame Verelendung. Mit unserer Gründonnerstagskollekte haben wir weitestgehend diesen Dienst in seiner finanziellen Dimension tragen können. Danke für das, was Ihnen in diesem Jahr möglich sein kann, als Ausdruck dieses Beispiels der Fußwaschung in unsere Sammlung mit einzubringen.

 

Woche vom 29.03.–06.04.2015 

  • St. Maria in Lyskirchen
  • Die nächste Lesenacht in Lyskirchen  ist am Samstag, den 9. Mai 2015 ab 19 Uhr:
    DAS MARKUSEVANGELIUM

Palmsonntag


  • 19.00 Uhr Festliche Heilige Messe zum Einzug Jesu in Jerusalem
    Mit Palmweihe und Palmprozession
    Kollekte: für das Hl. Land

Montag bis Mittwoch

  • Montag: 18.00 Uhr Heilige Messe
    in der Karwoche

  • Dienstag: 18.00 Uhr Heilige Messe
    in der Karwoche

  • Mittwoch: 18.00 Uhr Heilige Messe
    in der Karwoche

Gründonnerstag

  • 08.00 Uhr Trauermette

  • 12.00 Uhr WortGottesFeier des Diözesan-Caritasverbandes

  • 19.00 Uhr Abendmahlmesse mit Agapefeier, Lesung der Abschiedsreden Jesu und Komplet
    Kollekte für die Arbeit des NOTEL

Karfreitag

  • 08.00 Uhr Trauermette

  • 15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Christi mit Kreuzverehrung und Prozession

Karsamstag




  • Karsamstag:
    08.00 Uhr Trauermette

Ostern 2015

  • Ostersonntag:

    05.00 Uhr Festfeier der Osternacht – mit Wort Gottes, Vigil, Osterfeuer, Lichterprozession, Tauferneuerung und festliche Eucharistie,

    anschließend Osterfrühstück
    in der Unterkirche

  • 19.00 Uhr Festhochamt.


  • Ostermontag:
    19.00 Uhr Feierliches Hochamt
  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag
um 18.45 Uhr  


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Feier der Osternacht am
Samstag, den 04.04.2015
um 20 Uhr

Feier der Heiligen Messe am Dienstag, den 07.04.2015 um 15.30 Uhr 


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Kollekte misereor:

Alle, die am vergangenen Sonntag dazu beitragen konnten, wieder von Herzen Dank: 972,00€ haben wir zusammentragen können. 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Der weiße Mann und die schwarze Raben 

Ein Rabe 'schlägt' die Friedenstaube des Papstes auf dem Petersplatz in Rom
Ein Rabe 'schlägt' die Friedenstaube des Papstes auf dem Petersplatz in Rom

Für die Raben scheint es ein Leckerbissen zu sein. Immer wieder werden auf dem Petersplatz in Rom weiße Tauben als Friedenbringer in die Lüfte geschickt. Touristen tun es ebenso wie frisch verliebte oder frisch vermählte. Auch die Päpste haben schon oft vom Fenster ihres  Arbeitszimmer weiße Tauben als Symbol in die Lüfte steigen lassen. Für manche dieser Friedensbringer ist die Freiheit doch kurz. Sie werden schnell von den Raben abgefangen, die in den Tauben nicht so sehr den Frieden vermuten, sondern eher an ein leckeres Festessen denken.

Papst Franziskus wird von klausierten Nonnen in Neapel begrüßt
Papst Franziskus wird von klausierten Nonnen in Neapel begrüßt

An was mögen wohl die Nonnen gedacht haben? Papst Franziskus hatte vorvergangene Woche die italienische Hafenstadt Neapel besucht. Zur Feier des Tages durften, die ansonsten in strenger Klausur lebenden Nonnen den Papst begrüßen. Die Begegnung war wohl für alle, einschließlich Papst Franziskus sehr überwältigend. 

Den Kardinalshut an den Nagel hängen

Kardinal Burke, Ex-Kardinal Billot und Kardinal Wuerl
Kardinal Burke, Ex-Kardinal Billot und Kardinal Wuerl

Donald William Kardinal Wuerl ist der römisch-katholischer Erzbischof von Washington. Ein sachlicher und nüchterner Denker. Auf seinem Internetblog hat er sich zu der Rolle und dem Selbstverständnis eines Kardinals geäußert. Aufgabe eines Kardinals sei es den Papst zu beraten und ihm zur Seite zu stehen. Aufgabe eines Kardinals sei es nicht, den Papst auf Predigt Tourneen weit ab von Rom stets an einen Punkt der Tradition zu erinnern, als sei der Erlösungsgedanke  nur in der ‚Unauflösbarkeit der Ehe‘ verwurzelt. In diesem Zusammenhang erinnerte Kardinal Wuerl auch an den französischen Ex-Kardinal Louis Billot SJ, der nach einer hitzig geführten Unterredung mit Papst Pius XI. am 13. September 1927 um seinen Rücktritt ersuchte er, welchen der Papst am 21. September annahm.

PS: Die Kardinalskirche von Kardinal Wuerl in Rom ist  San Pietro in Vincoli (St. Peter in den Ketten). Hier werden die Ketten gezeigt an die der erste Papst (Petrus) gekettet war als Mahnung und Erinnerung.


<<< Die Ketten des ersten Bischofs von Rom

OK, aber den Kardinals-Titel behalte ich!

Etwas Farbe muss wohl sein, mag sich Keith Michael Patrick O’Brien (emeritierter Erzbischof von Saint Andrews und Edinburgh) gedacht haben. Er war schließlich auch von 2001 bis 2013 Großprior der Statthalterei Schottland des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, seit 2003 dessen Großkreuz-Ritter. Ach ja, Kardinal war oder ist er immer noch (so genau weiß man das jetzt nicht).

Ende 2012 war bekannt geworden, dass er unter Nähe zu seinen Priesteramtskandidaten etwas anderes verstand als diese. In der Sprache der Kirche heißt so etwas „unangemessenen Verhalten“.


Einer der letzten Amtshandlungen von Benedikt XVI. war es das Rücktrittsgesuch von Keith Michael Patrick O’Brien anzunehmen. Der Vatikan signalisierte ihm, dass eine Teilnahme am Konklave 2013 nicht erwünscht sei, verbieten konnten sie es ihm nicht. Er verzichtete auf die Teilnahme an der Papstwahl. Jetzt hat er mit dem Vatikan ausgehandelt, dass er weiterhin das Rot der Kardinäle und den Kardinalstitel behalten darf, lediglich auf die Privilegien (Papstwahl, Beratung des Papstes) muss er verzichten. 

Die 'wahre' Religion

Kardinal Woelki hält die Behauptung von FIFA-Chef Blatter, der
Fußball-Weltverband sei einflussreicher als jede Religion, für eine gewaltige Selbstüberschätzung. Im Interview empfiehlt er Blatter Besinnung "auf der Bank".
(domradio)

„Bei aller Begeisterung für den Ballsport: Ich denke, der Herr Blatter überschätzt sich und seinen Verband da gewaltig“, sagte Woelki im Gespräch mit domradio.de: „Sich hier mit Ländern oder gar den großen Weltreligionen zu vergleichen, das ist die totale Selbstüberschätzung. Da hat Herr Blatter ein ziemliches Eigentor geschossen. Dafür gehört er auf die Bank, um sich neu auszurichten und zu besinnen.“

Das ganze Interview auf domradio >>>

Tebartz van elst lyskirchen vatikan

ENDSPIEL WM 2022: 4. Advent

Der 18. Dezember ist der Nationalfeiertag Katars und gilt als Wunschtermin von Fifa-Präsident Sepp Blatter (79). Die Termin-Task-Force des Weltverbandes hatte ein Turnier von Ende November bis Ende Dezember vorgeschlagen. "Die Fifa ist einflussreicher als jede Religion." sagte der FIFA-Chef Sepp Blatter, Also warum nicht die Adventszeit 2022 für den Fußball vereinnahmen?

Weihnachten 2022, eh nur (fast) ein normales Wochenende

Der 18. Dezember 2022 ist der 4. Advent. Heilig Abend ist an einem Samstag und Weihnachten an einem Sonntag. Bleibt noch als zusätzlich freier Tag in manchen Ländern, der Stephanstag (2. Weihnachtstag) ein Montag. Der Jahreswechsel 2022/2023 ist ganz ohne zusätzlichen Feiertag, Silvester ein Samstag und Neujahr ein Sonntag.

Weihnachten 2022: Im Orient ein neuer Stern?
Weihnachten 2022: Im Orient ein neuer Stern?

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