Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

17. SONNTAG IM JAHRESKREIS

 

 

Sonntag, den 26.07.2015
Der 26. Juli ist der 207. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 158 Tage zum Jahresende.

26. Juli: Heilige Joachim und Anna

Joachim und Anna waren die Eltern Mariens. Dem Jakobus-Evangelium, das allerdings nicht zu den kirchlich anerkannten Evangelien zählt, berichtet, Joachim sei ein älterer Priester gewesen, der mit seiner Frau Anna in Jerusalem gelebt habe. Eines Tages habe ein Oberpriester ein Opfer des Joachim zurückgewiesen, da dieser trotz 20 Jahren Ehe kinderlos geblieben war. Kurz darauf sei dem Joachim während der Arbeit auf dem Feld ein Engel erschienen, der die Geburt eines Kindes angekündigt habe. Bald darauf sei die Gottesmutter Maria zur Welt gekommen.

 

 

  • Meister von Joachim und Anna: 
    Geburt der Maria, um 1450
    (ehemals Utrecht, heute  Berliner Skulpturensammlung)

Flüchtlinge: Rechtsstaatliche Prinzipien nicht aushöhlen

Am Geld liegt es nicht. Bei der Debatte um Zeltstädte, die in Deutschland für Flüchtlinge und um Schnellverfahren zur Bestimmung einer Abschiebung entbrannt ist, sind fehlende Mittel nie als Grund genannt worden. Erst hatte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer diese Zeltstädte angeregt, dann sekundierten andere Ministerpräsidenten mit der Einschätzung, dass es für alle Beteiligten hilfreich sei, möglichst schnell über den Status eines Flüchtlings zu entscheiden.     >>>

Brotvermehrung, Evangeliar aus Echternach um 1040
Brotvermehrung, Evangeliar aus Echternach um 1040

Jesus teilte an die Leute aus, so viel sie wollten   

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele! Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein. 

 

Joh 6, 1-15

 

 

 

 

 

Brot in der Not (zu Johannes 6, 1-15)  

An den jetzt kommenden fünf Sonntagen werden wir als Evangelium in Abschnitten die sogenannte Brotrede des Johannesevangeliums hören und bedenken. Sie besteht aus drei großen Teilen, die theologisch zusammengehören. Im Mittelpunkt stehen das Brot und das Leben. Brot ist Grundnahrung, damit Lebens- und Hungersnot gebannt werden können. Im Laufe der Darstellung der Brotrede wird diese elementare Erfahrung des Überlebens symbolisch gedeutet auf den Hunger in der auch geistlichen Not des Lebens. Wie wir erfahren werden, lassen sich beide Dimensionen – leiblicher Hunger und Hunger nach Lebenssinn – nicht trennen. Die Eucharistiefeier der Gemeinde dient als Erfahrungshintergrund für die johanneische Hörerschaft. Eucharistie kann aber kein nur geistlich erbauliches Feiern sein. Der Hunger nach Brot, das die Not des körperlichen Überlebens lindert, gehört mit in die Danksagung, in der Jesus als der Christus sich zur Speise werden lässt.

 

Unsere Perikope eröffnet die Brotrede. Wir finden Jesus in Galiläa. Eine große Menschenmenge ist um ihn. Sie haben die Zeichen der göttlichen Gegenwart in ihm gesehen. Er hat Kranke geheilt. Die Versuchung liegt nahe, Jesus isoliert als einen Wunderheiler aufzusuchen. Schon in 4.48 aber hat der johanneische Jesus bekräftigt: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht. Es scheint im Menschen zu liegen, mit besonderer Vorliebe Wunderzeichen miterleben zu können. Dem Evangelisten geht es aber darum, das Vertrauen auf die göttliche Gegenwart in Jesus vorauszusetzen. Das Vertrauen auf Gott trägt und nährt. Zeichen (wie Wunder) können in diesem Verständnis das Motiv des Glaubens sein.

 

In der Erzählung setzt sich Jesus auf einen Berg, zusammen mit seinen Schülern. Diese Beschreibung lässt eigentlich eine wortreiche Belehrung Jesu erwarten (wie bei der Bergpredigt), aber es folgt eine andere Art der Belehrung, der Bekanntmachung mit der Gegenwart und dem Wesen Gottes. Aufhorchen lässt die Zeitangabe: Das Pascha war nahe. Dieser Hinweis weist auf eine wesentliche Erfahrung der rettenden Gegenwart JHWHs. Das, was im Folgenden erzählt werden wird, dürfen die Zuhörenden unter diesem Gedanken des Paschafestes wahrnehmen. Das Leben und Sterben Jesu wird am Ende des Johannesevangeliums wiederum mit dem Pascha zusammengebracht. Dann ist es Jesus, der mit seiner Hingabe die rettende Wiederverbindung mit der Liebe Gottes eröffnet.

 

Dann folgt die Geschichte vom Speisungswunder. Die anderen Evangelisten erzählen sie auch, aber in einzelnen Elementen unterscheidend. Das Markusevangelium skizziert die Szene so, dass Jesus lange gelehrt hatte und es dann nötig wurde, die Menge vor Anbruch der Nacht zu verköstigen. Im Johannesevangelium gibt es diesen zwingenden äußeren Anlass nicht. Auch ist es Jesus selbst – und nicht die Schüler –, der den Anstoß zur Frage nach dem Brot aufnimmt. Wir dürfen vermuten, dass in dieser Erzählung das Thema behandelt wird, wie Jesus die Not der Hungernden wahrnimmt und ihr eine rettende Handlung entgegensetzt. Es wird die geschichtliche Situation der Not im Hintergrund stehen, auf die das Evangelium Antwort versucht.

 

Dramaturgisch geschickt fragt in der johanneischen Fassung der Erzählung Jesus den Philippus, wo Brot zu kaufen wäre, um den Leuten Essen geben zu können. Es wird als Probe des Philippus hingestellt. Gleichzeitig wird der Zuhörerschaft aber bestätigt: Jesus weiß alles, er ist Souverän. Es ist eine Scheinfrage. Philippus fällt darauf herein, antwortet, dass 200 Denare (der Jahreslohn eines Tagelöhners!) nicht ausreichten, um für alle Essen einzukaufen. Den Zuhörenden wird die Dimension der Notlage vor Augen gestellt – und zugleich auf das Ende vorbereitet: Wie großartig, dass Jesus selbst das Unvorstellbare in und mit Überfülle lösen wird.

 

Dann betritt Andreas die Szene der Erzählung: Da ist ein Junge, hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber: Was ist das für so viele! Auch hier wird das Staunen vorbereitet, dass durch Jesu Wirken Weniges genügt, dass es allen zu rettendem Segen wird. Die Gemeinde des Johannes kannte eine vergleichbare Geschichte, die vom Propheten Elischa (2 Kön 4,42-44, 1. Lesung des Sonntags). Bei Elischa spielen sowohl ein Junge als auch fünf Gerstenbrote, das Brot der armen Leute, eine Rolle. Bei Elischa ist es das Wirken Gottes, das durch den Propheten wirkt. Der johanneische Jesus überbietet den Propheten, denn er ist in seiner Person diese Wirkmacht Gottes.

 

Es ergeht die Aufforderung Jesu, dass sich die Leute hinsetzen sollten – ins Gras. Das mit dem Gras wird ausdrücklich hervorgestellt. Es erlaubt den Anklang an den wohlvertrauten Psalm 23: Hier bedeutet es: Der messianische Hirte Jesus lässt die von Not Gezeichneten lagern auf grünen Auen. Es ist das Psalmwort der großen Tröstung, dass Gott JHWH mitgeht, selbst durch finstere Schlucht; dass er Hilfe bringt zur rechten Zeit.

 

Nun beschreibt unsere Erzählung, was ein jüdischer Hausvater immer wieder tut: Er nimmt das Brot. Er spricht das Dankgebet. Er teilt das Brot an die Anwesenden aus. Im Unterschied zu den anderen Evangelisten erzählt Johannes, dass Jesus selbst das Brot an alle austeilt, als Beigabe dazu den Fisch. Die Person des Messias Jesus ist es, die gibt, was das Leben zur Stillung des Hungers braucht. Die Leute bekamen von ihm so viel sie wollten. Dem Johannesevangelium ist es wichtig, dass die Glaubenden in unendlicher Fülle bekommen. Immer geht es dabei um Leben. An anderer Stelle sagt das Evangelium, dass Jesus gekommen sei, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben (10,10). In der Brotrede wird das Jesuswort überliefert werden: Ich bin das Brot des Lebens! (6,35) Lebenshunger und Rettung daraus werden aufs Engste mit der Person Jesu verbunden.

 

Vom Mahl selber spricht das Evangelium nicht. Weiter geht es mit dem Hinweis, dass das Übriggebliebene aufzusammeln sei – eine Kostbarkeit, die nicht ungeachtet liegen bleiben könnte. Die Schüler sammeln auf. Jetzt wird noch einmal die Überfülle der Gabe Gottes sichtbar: 12 Körbe voll werden aufgesammelt. In diesem Bild steckt gewiss eine symbolische Anspielung. Die 12 als Zahl der 12 Stämme Israels, als Zahl der 12 Apostel. Die Schar um Jesus wird in der Theologie des Johannesevangeliums als endgültige Erfüllung Israels angesehen. Für das Gottesvolk bedeuten die 12 gefüllten Körbe, dass für jede und jeden da ist, unendlich füllend.

 

Unsere Perikope greift zum Schluss ein Thema des Anfangs wieder auf: Die Leute, die das erlebt haben, sagen: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Ist er der wiederkommende Mose, der zweite Mose? Ist er der Endzeitprophet? Die Erwartung an den messianischen Propheten der Endzeit lenkt ab vom realen Leben des irdischen Jesus. Am Anfang unserer Erzählung sind wir Menschen begegnet, die Wunder als Zeichen erwarten. Am Ende der Erzählung stellt sich eine vergleichbare Frage wieder.

 

Jesus aber zieht sich zurück. Er will nicht von diesen Wundererwartungen oder der Endzeiterwartungen eingefangen sein. Jesus, im Johannesevangelium immer der Souverän, der alles weiß und erkennt, zieht sich zurück: Denn sie wollen ihn in ihre Gewalt bringen und zum König machen. Es geht dabei nicht um das zu erlernende Vertrauen in Gott. Es geht um Besitznahme im ureigenen Interesse. Damit aber verfehlt man das, was von Jesus ausgeht. Damit verfehlt man die Möglichkeit, aus diesem Vertrauen in das unendliche Leben der Fülle Gottes zu wachsen. Erzählerisch entzieht sich Jesus diesem Begehren, das zu keiner Gottesbegegnung und zu keinem Gottvertrauen führte. Jesus zieht sich zurück. Allein. Denn seine Schüler sind auf dem See. Auch da werden sie sich begegnen, der Herr und die Seinen.

 

Der erste Abschnitt der Brotrede spricht in den Hunger an Leib und Seele. Er ist wirklich und symbolisch zugleich. Symbolisch, indem er auf den feiernden (liturgischen) Ort der Vergewisserung der Lebensfülle Gottes verweist. Wirklich, indem das Handeln Jesu nicht ohne Folgen sein kann. Das Brot des Lebens kann erst da geistliche Nahrung werden, wo Brot (und alles, was wir zum täglichen Leben brauchen) an die Bedürftigen gegeben wird.

 

In der Folge der Brotrede wird deutlich, dass die Praxis der Eucharistiefeier der Gemeinde sich nicht lösen kann vom geerdeten Tun, das Brot mit den Bedürftigen zu teilen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

26.07. – 02.08.2015

  • St. Maria in Lyskirchen

17. Sonntag im Jahreskreis

19.00 Uhr   Heilige Messe
der Gemeinde


Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

 

Freitag:

18.00 Uhr   Hl. Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch  

18. Sonntag im Jahreskreis

19.00 Uhr   Heilige Messe
der Gemeinde
Kollekte LYSKIRCENSonntag



In jenen Tagen kam ein Mann von Baal-Schalischa und brachte dem Gottesmann Brot von Erstlingsfrüchten, zwanzig Gerstenbrote, und frische Körner in einem Beutel. Elischa befahl seinem Diener: Gib es den Leuten zu essen! Doch dieser sagte: Wie soll ich das hundert Männern vorsetzen? Elischa aber sagte: Gib es den Leuten zu essen! Denn so spricht der Herr: Man wird essen und noch übrig lassen.

44Nun setzte er es ihnen vor; und sie aßen und ließen noch übrig, wie der Herr gesagt hatte.


2 Kön 4, 42-44


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Samstag,

den 04.08.2015 um 17:00h 


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Sanierung  

Manchmal reicht es, wenn der Schutz beseitigt werden kann, um die ursprüngliche Farbe wieder erglänzen zu lassen. Das trifft – gottlob – auf einige Abschnitte der Apsis zu. Das Abreiben des Schmutzes ist manchmal mühevoll, aber erfolgreich. Neu gestrichen werden daher nur noch die Spiegel (das sind die großen Flächen unter den Fenstern), um die blaue Farbe zu entfernen und einen den ganzen Raum zusammenbindenden Farbeindruck zu ermöglichen.


Wenn diese Arbeiten erledigt sein werden, können die Gerüste entfernt und der Bauschmutz beseitigt werden. Nach der lange Gerüstzeit gibt es jetzt auch die Vorfreude, wieder in einem offenen, geordneten Raum sich wiederzufinden.

 

 

 

KV – Wahl  

Im November werden im Erzbistum der Kirchenvorstände zur Hälfte neu gewählt. In einer so kleinen Gemeinde wie Maria Lyskirchen besteht der Kirchenvorstand aus 6 gewählten Mitgliedern. Bei jeder Wahl werden bei uns 3 neu zu wählen sein. Zusätzlich werden Ersatzmitglieder gewählt, die das Amt übernehmen, wenn ein direkt gewähltes Mitglied den Vorstand verlässt. Die Innenstadtgemeinden leben wesentlich von den Menschen, die von überall her kommen mögen. Als Kandidatinnen und Kandidaten des Kirchenvorstandes können sie leider nicht zur Verfügung stehen, da die meisten ihren ersten Wohnsitz nicht auf dem Gebiet der Gemeinde haben.

 

Eine Betrachtung

Das Altarkreuz aus dem barocken Hochaltar von St. Maria Lyskirchen,
eine Betrachtung und zeitliche Baugeschichte unserer Kirche,
von Matthias Schnegg 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Papstsekretär, nur ein Nebenjob

Nach vatikanischem Usus haben Päpste zwei persönliche Sekretäre. Während der erste Sekretär mit der Neuwahl eines Papstes aus dem Amt scheidet, und durch einen Vertrauten des neuen Pontifex ersetzt wird, bleibt der zweite Sekretär noch für eine Übergangszeit im Amt, bis auch er vom neuen Papst durch einen Mann dessen Wahl abgelöst wird. Msgr. Gänswein war der erste Sekretär von Benedikt XVI. Franziskus ernannte an seiner Stelle den Argentinier Fabián Pedacchio Leániz, der Offizial der Bischofskongregation war und diese Funktion auch weiterhin parallel ausübt. Als Nummer 2 hat Papst Franziskus Yoannis Lahzi Gaid. Er ist Kopte und stammt aus Ägypten.

 

Pater Gaid übt wie der Argentinier Pedacchio Leàniz neben seiner Tätigkeit als päpstlicher Privatsekretär auch weiterhin seine bisherige Aufgabe am Staatssekretariat aus. Damit kehrte Papst Franziskus zur Praxis von Pius XII. zurück, als die Privatsekretäre noch nicht jene Bedeutung hatten, die sie seit Johannes XXIII. und dessen Sekretär, dem nunmehrigen Kardinal Loris Capovilla erhielten.

Fühlt sich schlecht informiert

Federico Lombardi SJ ist Generaldirektor des Senders Radio Vatikan und Leiter des vatikanischen Presseamtes.
Federico Lombardi SJ ist Generaldirektor des Senders Radio Vatikan und Leiter des vatikanischen Presseamtes.

Niemand, nicht einmal seine Privatsekretäre, weiß, was Papst Franziskus tut. Das sagte der Sprecher des vatikanischen Pressebüros, Pater Federico Lombardi vor dem National Geographic. Benedikt XVI. hätte ihm nach wichtigen Audienzen kurz und klar die Fakten mitgeteilt: worum es in einem Gespräch ging, wo Einigung und wo Unstimmigkeit geherrscht habe. Franziskus erzähle statt dessen, dass er mit einem – Zitat – „weisen Mann“ geredet habe, „der diese und jene interessanten Erfahrungen gemacht hat.“ Diplomatie sei für Franziskus keine Frage objektiver Strategien, sondern persönlicher Treffen und Beziehungen.

Geht's noch? Gnädige Frau

Kreuzweg entfernt:
„Mangel an Respekt gegenüber Nicht-Gläubigen und Moslems“

Bürgeremeisterin Natalia Núñez Jiménez
Bürgeremeisterin Natalia Núñez Jiménez

Die Sozialistin Natalia Nuñez wurde am vergangenen 24. Mai zur neuen Bürgermeisterin von Cenicientos in Spanien gewählt. Die Gemeinde in der Autonomen Gemeinschaft Madrid zählt 2073 Einwohner. Eine der ersten Amtshandlungen der PSOE-Vertreterin war die Entfernung des Kreuzweges, der die Kleinstadt mit der Marienwallfahrtskirche Nuestra Señora del Roble, der Stadtpatronin verband.


Für die Bürgermeisterin stellte der Kreuzweg einen „Mangel an Respekt“ gegenüber Nicht-Gläubigen und jenen dar, die „die moslemische Religion und Kultur bekennen“. Nuñez bezeichnete den Kreuzweg in Interviews abschätzig als „diese Steine“.


Die Zerstörungswut der Bürgermeisterin von Cenicientos sorgte spanienweit für Aufsehen. Um so mehr da der Kreuzweg aus Steinstelen bestand, auf dem lediglich die römische Stationszahl zu lesen war, aber ohne ein Kreuz oder ein anderes religiöses Symbol. Ihre Aufstellung war von den Bürgern mit einer Unterstützung durch das Kulturprogramm der Provinzverwaltung von 3.000 Euro finanziert worden.

„Wenn Steinstelen einen Moslem beleidigen, will man dann morgen die Kirchen und Kapellen abreißen?“

Pater Jorge González Guadalix
Pater Jorge González Guadalix

Pater Jorge González Guadalix, Priester der Erzdiözese Madrid, bezeichnet den Aktionismus der Bürgermeisterin als „Sektierertum“. Es gebe einen „Willen, die Katholiken nicht zu respektieren und sie zu beleidigen“. InfoCatolica zitiert den Priester mit der Frage: „Wie könnten Steinstelen ohne jedes religiöse Symbol einen Moslem beleidigen. Er kennt ja nicht einmal ihre Bedeutung. Wenn nackte Steine schon beleidigen, um wieviel mehr müssen dann Kirchen und Kapellen ‚beleidigen‘? Will man sie morgen alle abreißen?“

Stein des Anstoßes: links die Stele mit der VII, rechts bereits entfernt
Stein des Anstoßes: links die Stele mit der VII, rechts bereits entfernt

Prediger 1,2-6


  • Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe. ...

Bischof Peter Forster: "Lieber Papst, Deine Enzyklika ist naiv"

Zu Weihnachten 2013 hatte Papst Franziskus den anglikanischen Bischof Peter Forster von Chester auf dem Petersplatz herzlich empfangen.

 

Jetzt hat der anglikanische Bischof Peter Forster von Chester gemeinsam mit dem katholischen Laien Lord Bernard Donoughue die Enzyklika „Laudato si“ kritisiert. Sie sei naiv, unklar und nicht überzeugend. Der Papst wünsche sich eine Welt, wo Katzen keine Mäuse mehr jagen und Arten sich nicht gegenseitig töten. Die negative Betrachtung des Wirtschaftswachstums und fossiler Brennstoffe führe zu mehr Armut, die Franziskus eigentlich bekämpfen wolle.

Lord Bernard Donoughue ist Mitglied im Aufsichtsrat der Global Warming Policy Foundation und spricht sich gegen seiner Ansicht nach übertriebene Panikreaktionen gegenüber der globalen Erwärmung aus. 

 

The Global Warming Policy Foundation (GWPF) ist eine eingetragene gemeinnützige Organisation und Denkfabrik in Großbritannien. Ziel ist die Vermeidung von Überreaktionen gegenüber der Globalen Erwärmung.

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