Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

EUROPA, das sind WIR

Die Europäische Union bezuschusste einen Golfplatz in der spanischen Exklave Melilla mit Millionen-Beträgen. Der Golfplatz liegt direkt am Grenzzaun zu Marokko, den Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa zu überwinden versuchen. " ... man habe mit dem Golfplatz zur Sportförderung beigetragen und den Umweltschutz gestärkt, da der Platz auf einer ehemaligen Müllhalde gebaut wurde."

4. SONNTAG DER OSTERZEIT

 

 

Sonntag, den 26.04.2015
Der 26. April ist der 116. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 249 Tage zum Jahresende.

26.4.1942: letzte Reichstagssitzung im Dritten Reich



In der Krolloper findet die letzte Reichstagssitzung im Dritten Reich statt. Adolf Hitler wird per Beschluss nun auch Oberster Gerichtsherr – ohne an bestehende Rechtsvorschriften gebunden zu sein. Wohl und Wehe jedes Deutschen hängt formell am Führerbefehl, gegen den es keine rechtsstaatlichen Mittel mehr gibt. Die Gleichschaltung des Reichs ist damit abgeschlossen.

... es sagte Friedrich Bronsart* von Schellendorf
(*1864 in Berlin; † 1950 in Kühlungsborn)

Kaiser Wilhelm II, Sultan Mehmed V. Reşad und Kaiser Franz-Joseph I. auf einer gemeinsamen Postkarte
Kaiser Wilhelm II, Sultan Mehmed V. Reşad und Kaiser Franz-Joseph I. auf einer gemeinsamen Postkarte

„Der Armenier ist, wie der Jude, außerhalb seiner Heimat ein Parasit, der die Gesundheit eines anderen Landes, in dem er sich niedergelassen hat, aufsaugt. Daher kommt auch der Hass, der sich in mittelalterlicher Weise gegen sie als unerwünschtes Volk entladen hatte und zu ihrer Ermordung führte."

*Bronsart gilt unter Forschern heute als einer der Initiatoren des Völkermords. Der Wissenschaftler Vahakn N. Dadrian fand in den Archiven viele Berichte, die zeigen, dass Bronsart den direkten Befehl gegeben hatte Armenier zu deportieren bzw. zu töten. Bronsart war im Auftrag von Kaiser Wilhelm II Berater des Sultan.

Geschichtsstreit über Armenier:
Wir nennen es Völkermord 
Ehrengräber in Berlin >>>

EUROPA, das sind WIR

Direkt nach seinem Dienstantritt vor zwei Jahren ist Papst Franziskus zu allererst nach Lampedusa gereist, um auf diese Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Vor dem europäischen Parlament hat er eindrücklich gemahnt, Europa dürfe nicht zulassen, dass das Mittelmeer zum größten Friedhof Europas wird. Geholfen hat es leider wenig. Immer noch ertrinken die Menschen auf ihrer Flucht vor Krieg, Terror, Hunger und Perspektivlosigkeit. Die Welt schaut einfach nur zu – Europa schaut weg. Europa aber sind wir – Sie und ich – jeder Einzelne. Wir dürfen nicht mehr wegsehen, wir dürfen nicht länger tatenlos zusehen."

Kardinal Rainer Woelki

der ganze Text >>>



Aus dem heiligen
Evangelium nach Johannes

 

Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten. Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

 

 Joh 10, 11-18

Beziehung (zu Johannes 10,11-18)

Unser Textabschnitt ist der zweite Teil der sogenannten ‚Hirtenrede’ des Johannesevangeliums. Das Motiv des Hirten ist in der Hl. Schrift sehr alt. JHWH selbst gilt als der gute Hirt seines Volkes. Anrührend spricht der Psalm 23 vom Hirten, der in allen Lebenslagen Beistand gibt – und schlussendlich den Lebensraum eröffnet, dem nichts und niemand mehr etwas anhaben kann. Das Motiv des Hirten findet im Neuen Testament auch Verwendung in der bildhaften Erklärung des Auftrages Jesu. Im Laufe der Überlieferung der Kirche (in der ‚Wirkungsgeschichte’) hat dieses Bild vom Hirten auch Anwendung gefunden für die Amtsträger, die Pastores (Hirten), die die Herde begleiten.

 

Im Johannesevangelium spielen die Kenntnisse des Motives vom Hirten JHWH eine mittragende Rolle. Es geht aber um die Beschreibung des Auftrags Jesu. Es geht ebenso um die Deutung der Ausführung dieses Auftrages. Daher bekommt das Wort des johanneischen Jesus so einen programmatischen Klang: Ich bin der gute Hirt. Was das Gute dieses Hirten ist, wird sogleich erläutert: Er gibt sein Leben hin für die Schafe. Der Hirt kann nicht Hirt sein ohne die Schafe. So wird dieses Hirtenbild zur Bebilderung einer Beziehungsgeschichte. Es geht um die Verbindung zwischen dem Messias-Hirten und seiner Gemeinde.

 

Als gut erweist sich der Hirte, weil er in dieser Beziehung bedingungslos für die Seinen eintritt. Das ist nicht nur ein Versprechen. Wie der Vers 17 bald bezeugen wird, wird aus dieser Bereitschaft Todernst. Jesus gibt sein Leben für die Seinen. Diese Aussage ist wiederum als Beziehungsaussage zu verstehen. Sie ist nicht der Hinweis auf eine Lebenshingabe zur Sühne der Sünden zu verstehen. Das ist nicht das Thema des Johannesevangeliums. In der Hirtenrede wird bekräftigt: Dieser Hirte steht ganz für die Seinen ein. Das bedeutet in der Situation der Lebensbedrohung, dass der Hirte sich vor die Seinen stellt. Er wird eher selbst den Tod auf sich nehmen, als dass die Herde dem Tod preisgegeben wird. Diese radikale Bereitschaft ist ein Freundschaftserweis in aller Radikalität, die Beziehungen dann hervorrufen können. Diese Freundschaft ist begründet in der innigen Verbundenheit, in der frei geschenkten Liebe.

 

Worin die Bedrohung bestehen kann, wird im folgenden Vers dargelegt: Der Hirt unterscheidet sich von den bezahlten Knechten. Das sind die, die in keiner Leben tragenden Beziehung stehen. Wenn Gefahr droht, werden sie sich selbst in Sicherheit bringen. In der Hirtenrede wird die Gefahr im Bild des Wolfes dargestellt. Er gilt als Motiv der Gefahr, die von außen auf die Gemeinde kommt. Im Zusammenhang der christlichen Gemeinden sind die ‚Wölfe’ die falschen Propheten, die Irrelehren. Es sind die Zerstörer des Vertrauens auf die Liebe und das Leben, das von Gott ausgeht. Die bezahlten Knechte lassen in ihrer Haltung umso deutlicher die Qualität des guten Hirten erkennen. Lapidar wird deren Charakter gezeichnet: Ihnen liegt nichts an den Schafen.

 

Die Leserschaft darf bekräftigend hören: Auf den Christus Jesus aber können wir uns verlassen. Ihm liegt an uns. Diese Beziehung wird in dem Gleichnis der folgenden Verse 14f genauer dargelegt: Mehrfach wird vom Kennen gesprochen. Damit wird eine Begegnung miteinander ausgedrückt. Bekräftigt wird, dass es eine besondere Verbindung und Bindung zwischen dem Christus Jesus und den Seinen gibt – der Gemeinde ebenso wie den Einzelnen. Diese Beziehung findet die Vorbild gebende Entsprechung in der Beziehung Jesu mit dem göttlichen Vater. Aus dieser Beziehung kann bekräftigt werden: Ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Das drückt die höchst mögliche Form der liebenden Verlässlichkeit der Beziehung aus.

 

Ausgangspunkt ist die vom Christus Jesus angebotene liebende Beziehung zu den Seinen. Die Antwort – die Meinen kennen mich – ist die Reaktion auf diese Erfahrung der zuerst geschenkten liebenden Freundschaft. Aus dieser persönlichen Beziehung zu den Seinen ist der Einsatz des Lebens für die Seinen zu verstehen. Eben kein Sühneopfertod, sondern die Kraft der liebenden Beziehung ist die Quelle der Hingabe des Lebens Jesu.

 

Der sich anschließende Vers 16 fällt etwas aus dem Rahmen. Jetzt kommen neben der bereits vertrauten Herde noch andere Schafe in das Blickfeld. Hier lässt das Johannesevangelium Jesus in der Perspektive der Zukunft sprechen. Gegenwärtig ist aus der Perspektive des irdischen Jesus gesprochen. Zukünftig – das ist dann die Perspektive der nachösterlichen Gemeinde. Die andere Herde, die auch zu Jesus gehört, kann die Weitung der Gemeinde auf Juden- und Heidenchristen bedeuten. Es gibt aber auch die Annahme, dass das Johannesevangelium hier an die nachösterliche Kirche denkt, in der sich unter dem einen Hirten verschiedene Herden finden. In unserer gegenwärtigen Zeit der christlichen Konfessionen könnte dieses Bild des einen Hirten und der anderen Schafe einreihen lassen. (Zu berücksichtigen ist allerdings, dass das Johannesevangelium Konfessionen in unserem heutigen Sinne nicht kennt!)

 

Die abschließenden Verse unserer Perikope deuten das Bild des guten Hirten auf Jesus und seinen Lebenseinsatz hin. Wieder kommt die Beziehung vom göttlichen Vater und dem Sohn in den Blick. Jesu Handeln lebt und ist getragen aus der Liebe Gottes zu ihm. Das schafft das Vertrauen, das schafft die Lebensmacht Jesu. Was wir dann in den Versen 17 und 18 erfahren, bezeugt einen durch und durch souveränen Jesus. Er kann so souverän sein, weil er vom Vater ausgegangen ist und weil er sich auf diese grenzenlose Liebe Gottes verlässt. Jesus wird nun dargestellt als der, der aus freiem Willen sein Leben hingibt für die Seinen – und es sich auch wieder nehmen kann. Erhaben selbst über den Tod hinaus ist die Lebensmacht Jesu benannt. Gemeint ist, dass Jesus hier als der beschrieben ist, der nicht durch Gottes Macht aus dem Tod auferweckt wird. Er selbst wird auferstehen. Eine große Darstellung der Souveränität dessen, von dem das Johannesevangelium am Anfang bezeugt hat, dass er vor aller Zeit bei Gott war. Diese Macht Jesu ist Ausdruck der Macht Gottes. Die Souveränität Jesu schließt seinen freien Entschluss ein, das Leben um der Seinen willen hinzugeben. Aus diesem Geist kann das Johannesevangelium formulieren: Ich habe Macht, es (das Leben) hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen.

 

Die Liebe des Vaters richtet sich – über alle Hingabe hinweg – auf das österliche Leben. All das, was Auftrag und Sendung und Hingabe Jesu darstellt, will Zeichen dieser Liebe Gottes sein. Diese Liebe schließlich hat ihr Ziel erreicht, wenn das Leben, die Gemeinschaft mit Gott, unzerstörbar gefunden ist.

 

Die lesende bzw. hörende Gemeinde wird ermutigt, sich dem Vertrauen Jesu anheim zu stellen. Es geht um Beziehung, wenn wir Gott und seinen Messias in unserem Leben da sein lassen wollen. Die Gottesvorstellungen sind daher nicht als dogmatische Theorie Leben spendend. Es wird nur über eine persönliche Aneignung und Begegnung gehen, mehr und mehr in das Gottvertrauen hineinzuwachsen. Wie das lebenspraktisch geschehen kann, werden wir je eigen entdecken müssen – ob in der Form klassischen Betens, ob in den eigenen Gedanken der Gottverbindens, ob in der Begegnung mit Menschen, ob im Staunen vor all dem, was ist, ob im schweigenden Staunen oder gar nur im schweigenden Sein. Das Johannesevangelium bekräftigt immer wieder, dass es Gottes Initiative ist, die sich uns in Verbindung bringt. Unser Glaube ist Antwort auf das, was ist.


Manchen fehlt die klare Gewissheit, dass Gott sich gezeigt hat. Manche wollen es herstellen, dass sie wissen, dass Gott sich gezeigt hat. Manche müssen aushalten, dass sie es nicht genau wissen, ob Gott sich gezeigt hat. Und andere, die es nicht erwartet haben, haben gespürt, dass ihnen eine Beziehung gewachsen ist, ganz eigen, ganz persönlich, wie eine besondere Art des Geliebtseins.


Ihr Matthias Schnegg

Woche vom 26.04.–03.05.2015 

  • St. Maria in Lyskirchen

4. Sonntag der Osterzeit

11.00 Uhr Taufe des
Kindes Felix Breuer
19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Donnerstag:
15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

Freitag:
19.00 Uhr feierliche Heilige Messe zur Eröffnung des Marien-Monat

Samstag:

14.00 Uhr Taufe des
Kindes Jonathan Möller
19.00 Uhr Heilige Messe anl. der Silberhochzeit der Eheleute
Eva und Rainer Oles

5. Sonntag der Osterzeit

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

als 5. Jahrgedächtnis für
Uschi Lünenborg; als
15. Jahrgedächtnis für Karl Bursch
Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

Lesenacht am 9. Mai

DAS EVANGELIUM NACH MARKUS


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Donnerstag um 18.45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Feier der Heiligen Messe
am Dienstag, den 05.05.2015, 15:30h

 

Die monatliche Messe:

Feier der Heiligen Messe an Pfingsten zusammen mit den Maltesern

Samstag, den 23.05.2015, 17:00h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

MAI: Marien-Monat




1. Mai - Gottesdienst

Nach guter Tradition begehen wir die Eröffnung des Marien-Monats mit festlichem Gottesdienst am ersten Mai um 19 Uhr

.

 

Sanierungsarbeiten

Lyskirchen am 19.04. und eine Woche später, die Sonne ist weg aber die Bäume werden nun endlich grün ... und die ersten Gerüstteile sind abgebaut ...
Lyskirchen am 19.04. und eine Woche später, die Sonne ist weg aber die Bäume werden nun endlich grün ... und die ersten Gerüstteile sind abgebaut ...

In der kommenden Woche werden Teile des Außengerüsts wieder abgebaut. Das Dach wird dann soweit wiederhergestellt sein.


Leider haben die Schäden im Dach Feuchtigkeit in den Dachstuhl eindringen lassen, so dass im östlichen Joch des Gewölbes Feuchtigkeitsschäden in den Malereien zu sehen sind – Ausblühungen, die auch mit bloßem Auge gut zu erkennen sind. In den nächsten beiden Wochen steht der Abschluss der inneren Dachsanierungsarbeiten und die abschließende Reinigung des Dachstuhls und der Gewölbekappen an. Dann werden Restauratoren und Denkmalpfleger noch einmal die Veränderungen an den Gewölben sichten und bewerten. Vermutlich lassen auch die permanenten Erschütterungen des Verkehrs der Rheinuferstraße die Gewölbe nicht unbeeinflusst.


Die Ausblühungen in den Fresken müssen, aber sie können auch gut bearbeitet werden. Es ist daher damit zu rechnen, dass die Innengerüste jetzt noch länger stehen bleiben, als bisher veranschlagt. Aber das hat uns bisher nicht gehindert, in diesem Raum würdig unsere Gottesdienste zu feiern.

Lesenacht am 9. Mai 2015

Seit November 2001 lesen wir zwei Mal im Jahr ein ganzes biblisches Buch. Wir haben damals diese Praxis ins Leben gerufen, weil uns die Bedeutung der Heiligen Schrift am Herzen lag und liegt. Wir haben damals auch gesagt, dass wir – das Team – auch dann die Lesung durchführen, wenn niemand als Zuhörender käme. Gottlob sind immer wieder Menschen da, die mit uns diese besondere Erfahrung der Lesung eines ganzen biblischen Buches teilen.


Das Neue Testament haben wir inzwischen vollständig gelesen. Wir befinden uns da bereits in der Wiederholung. Am 9. Mai wird das Markus-Evangelium gelesen, dieses Mal in der Übersetzung von Martin Ebner.


Musikalisch wird diese Lesung begleitet von dem Duo Hennig Hoffmann (Didgeridoo) und Thomas Steuder (Cello). Beide Musiker haben bereits bei anderen Lesungen uns schon beigestanden, sie haben aber auch schon Konzerte in Maria Lyskirchen gehalten. Die ungewöhnliche Kombination dieser beiden Instrumente hat einen eigenen Reiz und schafft auch einen eigenen Zugang zur Musik in Verbindung mit dem gelesenen Text.


Unser Kantor Ulrich Cordes wird die gesanglichen Anteile der Lesung übernehmen. Den Anteil des interpretierenden Tanzes wird dieses Mal Frieder Mann einbringen. Wichtig ist uns auch, dass uns in Erinnerung bleibt, dass die Texte der Hl. Schrift uns in der Regel nur in Übersetzungen zugängig sind. Daher werden einige Passagen jeweils in der Originalsprache vorgetragen. Wie jemand sagte: ‚Selbst wenn ich die Sprache nicht verstehe, verstehe ich.’


Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Man darf kommen und gehen, wann man möchte. Man darf sich während der Lesung im Raum bewegen. Und in der Pause gibt es eine liebevoll bereitete Agape.


Herzlich willkommen zum Miterleben der Lesung
des Evangeliums in der Fassung des Markus.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Gänswein kann es nicht lassen ...

... halte ich, mit Verlaub, für übertrieben ...

Gänswein: Das Wort "Kurienreform" ist ein großes Wort. Papst Paul VI. hat 1967 im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil eine Kurienreform durchgeführt, um die konziliaren Erkenntnisse in der Römischen Kurie in die Tat umzusetzen. Ähnlich hat Johannes Paul II. nach der Promulgation des neuen kirchlichen Gesetzbuches 1983 nach fünfjähriger Vorbereitungszeit im Jahre 1988 eine Neuordnung der Kurie vorgenommen durch das Motu proprio "Pastor bonus". Ich persönlich sehe im Moment nicht, welcher wichtige Anlass eine neue Kurienreform erforderlich machen würde. Dass einige personelle oder strukturelle Veränderungen vorgenommen worden sind und werden, das gehört zum normalen Lauf der Dinge. Von "Kurienreform" zu sprechen halte ich, mit Verlaub, für übertrieben.

Übertrieben?

Im sogenannten „Vorkonklave“ der Papstwahl 2013 äußerten viele Kardinäle Kritik an der Arbeitsweise der Kurie und forderten eine Stärkung der Ortskirchen. Bald nach seiner Wahl griff der neu gewählte Papst Franziskus diese Anliegen auf und berief am 13. April 2013 zunächst acht Kardinäle, die ihn bei einer Kurienreform beraten sollten. Mit einem päpstlichen Schreiben vom 28. September 2013 wurde das Gremium zu einer dauerhaften Einrichtung erhoben, mit der Aufgabenstellung, „dem Heiligen Vater bei der Regierung der Weltkirche behilflich“ zu sein „und mit ihm ein Revisionsprojekt für die Apostolische Konstitution Pastor Bonus über die Römische Kurie“ auszuarbeiten. Im gleichen Schreiben erhielt das Gremium auch einen Namen: Consiglio di Cardinali. 

Wo ist die erkennbare Linie?

„denn sie scheint genau dem entgegenzustehen, was der Heilige Vater gesagt hat, dass er niemand in der Kirche in einer Vertrauensstellung wolle, der nicht unzweifelhaft 100 Prozent für Kinderschutz stehe“

51 chilenische Parlamentarier und mehr als 1.000 Personen wandten sich im Februar dieses Jahres in einem offenen Brief an Papst Franziskus und baten den Pontifex, die Ernennung von Juan Barros Madrid zum Bischof von Osorno (117.000 Katholiken) zu überdenken.  Sie beschuldigten ihn der Vertuschung des sexuellen Missbrauchs seines Mentors Fernando Karadima Farina (84) an Jugendlichen. Der Gottesdienst zur Amtseinführung von Bischof Juan Barros Madrid fand unter Polizeischutz statt.

 

In den vergangenen Woche kritisierten auch Mitglieder der vom Papst eingesetzten vatikanischen Kinderschutzkommission die Ernennung. Marie Collins, selbst Missbrauchsopfer und Mitglied der Kommission, erklärte gegenüber US-Medien, sie sei sehr überrascht über die Ernennung Barros, „denn sie scheint genau dem entgegenzustehen, was der Heilige Vater gesagt hat, dass er niemand in der Kirche in einer Vertrauensstellung wolle, der nicht unzweifelhaft 100 Prozent für Kinderschutz stehe“.


Die Vatikanerklärung fällt auffallend kurz aus. In den zwei Zeilen steht nur, dass die Bischofskongregation vor der Ernennung Barros die Personalie aufmerksam studiert habe und „keine objektiven Gründe gefunden habe, die einer Ernennung entgegenstanden“. Das klingt jetzt nicht gerade nach einer überzeugten Rückendeckung für Barros. Allerdings scheint der Papst auch noch nicht bereit, Konsequenzen zu ziehen. Der Fall schlägt mittlerweile weit über die Grenzen Chiles hinaus Wellen. Aussitzen wird Franziskus ihn nicht können. Er muss handeln.

Bischof 2 Jahre auf Bewährung wegen Vertuschung, jetzt trat er zurück ...

Bischof Finn 2 Jahre Haft auf Bewährung
Bischof Finn 2 Jahre Haft auf Bewährung

Die Opfer sexueller Übergriffe von Priestern im Mittleren Westen der USA haben schon lange auf das Abdanken des umstrittenen Bischofs gewartet. Genauer gesagt vier Jahre, seit sie zusammen mit Katholiken des Bistums Kansas City-Saint Joseph in einer Petition öffentlich den Rücktritt von Robert Finn verlangten. Im Mai 2011 hatten die Behörden den Priester Shawn Ratigan festgenommen, auf dessen Computer sich Kinderpornografie fand, die dieser zum Teil selber produziert hatte.  Robert Finn, seit 2005 Bistumsleiter, und andere Verantwortliche in der Diözese kehrten Hinweise auf das kriminelle Treiben des Priesters fünf Monate lang unter den Teppich - obwohl sie aufgrund einer Welle kostspieliger Missbrauchsprozesse gegen das Bistum sensibilisiert sein mussten. 2008 versuchte Bischof Finn das Thema mit einer zehn Millionen Dollar schweren Einigung mit 47 Klägern aus der Welt zu schaffen. 

 

Als die Behörden dann Ermittlungen gegen Finn aufnahmen, fand er sich in einer unhaltbaren Position wieder. Das Gericht von Jackson County verurteilte ihn im September 2014 zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung, weil er es unterlassen hatte, Ratigan den Behörden umgehend zu melden. Finn war damit der erste Bischof, der strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen wurde. Der aus dem Priesteramt entfernte Ratigan verbüßt heute eine 50-jährige Haftstrafe.

(katholisch.de)

Als junges Mädchen wurde sie jahrelang missbraucht. 2014 entschloss sie sich, für die Anerkennung ihres Leids zu kämpfen – und fühlt sich heute mehr denn je von der Kirche allein gelassen. Ein  Fall aus Deutschland >>>

Er ist wieder da

Wir sind alle entweder Mann oder Frau, maskulin oder feminin

Die Welt: … Sie meinen die Genderdebatte?


Burke: Natürlich. Wir sind alle entweder Mann oder Frau, maskulin oder feminin, und wahres Glück entspringt daraus, das wir unsere sexuelle Natur annehmen und entwickeln.

... das bestimmte Menschen befällt

Die Welt: Also zu den Homosexuellen, wie sieht es da aus?


Burke: Die homosexuelle Veranlagung ist eine Form des Leidens, das bestimmte Menschen befällt.


Gestern in Frankfurt:
CAPPA MAGNA ALARM

Frankfurt-Schwanheim: 
Die diesjährige Hauptversammlung von Pro Missa Tridentina fand gestern am 25. April in Frankfurt-Schwanheim statt. Zur Feier hat S.Em. Raymond Kardinal Burke ein Pontifikalamt in der Frankfurt-Schwanheimer Kirche St. Mauritius zelebriert.

Gestern in Frankfurt
Gestern in Frankfurt

Programm:

09.30 Uhr Einzug und Ankleidung des Kardinals

10.00 Uhr Pontifikalamt von S.Em. Raymond Kardinal Burke (Rom)

12.30 Uhr Mittagessen ...


Der Papst in Santa Marta als Touristenattraktion

Wer wäre nicht gern mal dabei, wenn Franziskus morgens im Vatikan-Gästehaus die Messe feiert? Auch dem Papst selbst ist nicht entgangen, dass das fast schon eine neue Touristen-Sehenswürdigkeit ist, fast so wie der Angelus, nur exklusiver. Papst Franziskus sagte bereits im Februar 2014:


„Liturgie ist das Eintreten ins Geheimnis Gottes, und dass man sich hintragen läßt zum Geheimnis. Ich bin mir zum Beispiel sicher, dass ihr alle hierhin kommt, um ins Geheimnis einzutreten, aber vielleicht sagt der eine oder andere auch: Also, ich muss unbedingt zur Messe nach Santa Marta, denn das gehört jetzt zur Sehenswürdigkeiten-Tour von Rom, dass man den Papst morgens in Santa Marta besucht... Das ist ein bißchen touristisch, oder? Ihr kommt hierhin, und wir treffen uns hier, um ins Geheimnis einzutreten: Das ist Liturgie. Die Zeit Gottes"

Santa Marta-Messen: Bitte keine Teilnahme-Gesuche mehr

Das Privatsekretariat von Papst Franziskus bittet darum, keine Gesuche mehr zur Teilnahme an der Morgenmesse zu schicken. „Wegen der hohen Zahl an Anfragen aus aller Welt“ sei es nicht möglich, diese Schreiben zu berücksichtigen, heißt es in einer nicht namentlich gezeichneten Mitteilung des päpstlichen Privatsekretariates, die der Vatikan an diesem Mittwoch verbreitete. Wer es wünsche, könne an der Generalaudienz teilnehmen, die der Papst jeden Mittwoch in Sankt Peter hält.


Papst Franziskus feiert seit seinem Amtsantritt an jedem Tag in halböffentlicher Form die Morgenmesse in der Kapelle seiner Residenz Santa Marta im Vatikan. Dazu sind jeweils wechselnde Gruppen von Gläubigen eingeladen. Im Febrar 2014 hatte Franziskus kritisch angemerkt, ein Besuch bei seiner Morgenmesse sei „kein Touristen-Ausflug“, sondern, wie jede andere Liturgie auch, ein „Eintreten ins Mysterium Gottes“.

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