Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

34. Sonntag im Jahreskreis  

 

 

Sonntag, den 22.11.2015
Der 22. November ist der 326. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 39 Tage bis zum Jahresende.

Christ-Königs-Sonntag

Letzter Sonntag im Jahreskreis

Koptische Ikone: Jesus Christus Pantokrator - Der Allmächtige
Koptische Ikone: Jesus Christus Pantokrator - Der Allmächtige

Das heutige Christkönigsfest wurde 1925 von Papst Pius XI eingeführt. 


In der Zeit des Dritten Reiches und auch noch in der Nachkriegszeit galt dieser Tag einer Demonstration der Katholiken, vor allem der Jugend, wen sie als ihren König anerkennen. Ein weiterer Grund, das Fest einzuführen, war die 1600-Jahrfeier des Konzils von Nicäa 325. Der Termin für das Fest war der letzte Sonntag im Oktober, vor dem Fest Allerheiligen am 1. November. An dem Festtag sollte jeweils auch die öffentliche Weihe an das Herz des Erlösers vorgenommen werden. Das Christ-Königs-Fest war früher der Bekenntnistag der Jugend. Zuerst lag der Tag auf dem Sonntag nach Pfingsten, dem Dreifaltigkeitssonntag. Als die Nationalsozialisten das Reichssportfest auf diesen Sonntag legten, wurde der Christkönigssonntag zum Bekenntnistag der Jugend. Die Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil hat das Fest vom Oktober in den November, auf den letzten Sonntag des Kirchenjahres, auf den Sonntag vor dem 1. Advent, gelegt. Texte vom Ende der Welt und der Wiederkunft Christi werden an den letzten Sonntagen des Kirchenjahres und am Anfang des Advents im Gottesdienst gelesen. Am Ende des Kirchenjahres beinhaltet das Christkönigsfest einen Ausblick auf das Ende der Zeiten, wenn Jesus seine Königsherrschaft in vollem Umfang ausübt. Dann ist das Reich Gottes verwirklicht. 

Die Balkanländer Serbien und Mazedonien haben begonnen, nur noch Flüchtlinge aus bestimmten Ländern einreisen zu lassen

Das Bild von Vater und Sohn steht symbolisch für die immer verzweifelter werdende Lage der Flüchtlinge aus den „falschen Ländern“.
Das Bild von Vater und Sohn steht symbolisch für die immer verzweifelter werdende Lage der Flüchtlinge aus den „falschen Ländern“.

Sanft streicht der kleine Junge seinem Vater über die Stirn. Der sitzt zusammengekauert auf dem Boden, ein Stück Fladenbrot in der Hand. Die kleine Familie kommt aus Pakistan, hofft auf ein sicheres Leben in Europa. Doch an der griechisch-mazedonischen Grenze ist für sie Schluss.


DENN: Die Balkanländer Serbien und Mazedonien haben nach UN-Angaben damit begonnen, nur noch Flüchtlinge aus bestimmten Ländern einreisen zu lassen.


„Seit Mittwochnachmittag lassen die serbischen Behörden nur noch Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und dem Irak ins Land“, die ihre Herkunft mit Dokumenten beweisen könnten, erklärte die Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Melita Sunjic.

Auch Mazedonien weise Flüchtlinge aus bestimmten Ländern wie dem Sudan, Pakistan, Sri Lanka, Marokko und Liberia zurück, kritisierte Sunjic. Die mazedonische Organisation Legis, die Flüchtlingen und Einwanderern an der Grenze zu Griechenland hilft, sprach von einer sehr starken Eingrenzung der Nationalität bei der Einreise.


In Mazedonien würden nur Iraker, Afghanen und Syrer über die Grenze gelassen, sagte Legis-Präsidentin Jasmin Redzepi der Nachrichtenagentur AFP.

Du sagst es, ich bin ein König       

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit fragte Pilatus Jesus: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier. Pilatus sagte zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.

 

Joh 18,33b-37

 

 

 

Von anderer Art (zu Johannes 18, 33-38)  

Dieses Evangelium aus der Passionsgeschichte des Johannesevangeliums ist uns in das Christkönigsfest gegeben. Das Verbindende liegt im Begriff des Königs, der Jesus, der Christus, der Messias ist. Unser Text versetzt uns in die Szene des Verhörs Jesu vor Pilatus. Anders als die synoptischen Evangelien, hat das Johannesevangelium diese Begegnung zwischen Jesus und Pilatus weiter ausgestaltet. Es begegnen uns zwei Souveräne: der eine, der seinen Anspruch aus politischer Macht ableitet, der andere, der im Evangelium mit dem Herrschaftsanspruch Gottes verbunden dasteht. Äußerlich mag Jesus als Angeklagter und damit strukturell Ohnmächtiger dastehen. Aber das Johannesevangelium hat Jesus keinen Augenblick in menschlich verzagter Stimmung erscheinen lassen. Weil in ihm Gottes Herrschaft zum Zuge kommt, bleibt Jesus selbst in Demütigung und Gefangenschaft ein unangreifbarer Souverän.

Das Verhör ist kunstvoll gezeichnet. Wir können uns ein Bild machen von dem hier benannten Pilatus: Ein abgebrühter Mann der Macht, ohne ein tragendes Interesse an den Menschen, die ihm als Angeklagte vorgeführt werden. Er weiß sich sicher in seiner Übermacht und hat vielleicht gar eine gewisse Lust, in solchen Verhören oben zu sein. 

 

Pilatus also fragt: Bist du der König der Juden? Wie das Johannesevangelium es stilistisch mag: Jesus gibt keine eindeutige Antwort. Die Hörerschaft des Evangelisten hat ja bisher einiges von Jesus gehört. Nun mag sie sich selbst eine Antwort geben, ob Jesus der König der Juden sei. Und da haben sie vorher gehört, wie beim Einzug in Jerusalem die Massen ihn begrüßten als König Israels (12,13). Auch einer der ersten Zeugen im Johannesevangelium, Natanael, benennt Jesus als den König Israels (1,49). Und die, die bei der wunderbaren Speisung dabei gewesen sind, die wollen Jesus zu ihrem König machen – aber Jesus entzieht sich diesem Anspruch (6,15). Die Hörerschaft des Evangeliums wüsste aus dem bisher Gehörten schon eine Antwort: Jesus ist der König Israels!

 

Jesus selbst bleibt in der johanneischen Darstellung eine präzise Antwort schuldig. Pilatus legt nach, er selbst sei doch kein Jude; die Hohenpriester und das Volk hätten ihn ausgeliefert. Und was er denn getan (gemeint: verbrochen) habe? Es fällt auf, dass in der bisherigen johanneischen Erzählung die Glaubenden Jesus als den König Israels anreden, während Pilatus nach dem König der Juden fragt. Auch in diesem kleinen sprachlichen Unterschied kommen zwei Welten auf die Szene: Der König Israels ist ein theologischer Begriff. Hier schwingt das Königtum JHWHs mit, das sich in der Person Jesu offenbart. Der König der Juden aber ist ein politischer Begriff. Das Johannesevangelium zeichnet also in den beiden sich gegenüber stehenden Personen die zwei Welten ab, die keinen Zugang zueinander finden werden: Die Welt der politischen Macht und die Welt der göttlichen Herrschaft. Es ist klar, worin das Evangelium die Gewichtung sieht. Eine politische Macht bleibt immer vorübergehend. Die Macht Gottes ist zeitlos. Das ganze Verhör vor Pilatus wird dieses Spannungsfeld der Gegensätze nicht auflösen, sondern bis zur Hinrichtung zuspitzen. Für die Hörerschaft des Evangeliums ist gewiss, dass die Macht Gottes alle menschlich möglichen Machtansprüche durch die Auferweckung des Hingerichteten in die Schranken weisen wird.

 

Pilatus also fragt: Was hat du getan? Wieder lässt Jesus diese Frage in der Schwebe. Wir können uns vorstellen, mit welcher Überlegenheit und Klarheit Jesus seine Antwort gibt: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt, ist von anderer Art. Er begründet das mit dem, was dem Machtpolitiker Pilatus einsichtig ist: Wäre die Herrschaft Jesu aus dem menschlichen Machtanspruch gewachsen, dann handelte er so, wie Mächtige zu handeln pflegen: Gefahr mit Gewalt, mit militärischem Eingreifen aus der Welt schaffen: Wenn ich von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich nicht den Juden ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.

 

Darauf fragt Pilatus – auf der Ebene seines politischen Denkens – nach: Also bist du doch ein König?!

Die Antwort Jesu bleibt auch hier nicht eindeutig, denn er sagt nicht: Ja, ich bin es!, sondern: Du sagst es, ich bin ein König. Und nun gibt das Johannesevangelium die theologische Deutung preis: Ja, ein König – ganz im Sinne des theologischen Stichwortes König Israels – ist er, aber ein König nicht nach der Art der Welt, sondern von anderer Art: Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Der Sinn des Seins Jesu in der Welt ist nicht die Macht der Welt. Jesus hat sich freiwillig gefangen nehmen lassen. Er hat den Petrus, der das Schwert gegen die Soldaten schwang, zurückgerufen. Jesus hat sich der Macht der Welt gestellt. Souverän aber bleibt er, weil seine Sendung darin lag, von der Macht Gottes Zeugnis zu geben. Diese Macht Gottes ist nicht von dieser Welt. Aber sie ist nicht jenseits der Welt. Das Leben Jesu gab Zeugnis dieser Macht und Herrschaft Gottes, die ganz anderen Prinzipien folgt als die politische Macht. Das Evangelium erzählte in den Handlungen und Haltungen Jesu von dieser Macht der Liebe Gottes.

Der Evangelist lässt den johanneischen Jesus auf die Gemeinde, seine Hörerschaft, verweisen: Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. Die Gemeinde lebt mitten in der Welt, aber sie ist als Gemeinde des Messias Jesus nicht Bestandteil dieser Welt. Sie funktioniert (im Ideal) nicht, wie die Welt funktioniert. Sie lebt aus der Wahrheit, d. h. aus dem, was von Jesus als Kraft der Wahrheit Gott(es) vorgelebt worden ist.

 

Zeuge dieser Wahrheit zu sein, das ist die Sendung Jesu. Das ist – für die glaubende Hörerschaft – auch die Antwort auf die Frage des Pilatus, was er denn getan habe, dass sein Volk und die Hohenpriester ihn zur Verurteilung auslieferten. Getan im Sinne der Gesetzesübertretung hat er nichts Verwerfliches. Getan hat er den Willen des Vaters im Himmel. Seine Sendung, Zeugnis von der Wahrheit der Macht Gottes ist das Werk, das Jesus vollbracht hat. Die Gemeinde weiß sich eingebunden in dieses Zeugnis. Sie wird in diesem Zeugnis vertiefend wachsen, indem sie auf seine Stimme hört. Das ist die Formulierung, die zur Nachahmung der Sendung Jesu aufruft. Die Gemeinde wird – wie der Herr selbst – sich nicht in den Ansprüchen der menschlichen Macht festhalten lassen. Die Gemeinde ist auf dem Weg, dem Anspruch Gottes mehr zu trauen als den weltlichen Ansprüchen.

 

Da wird diese Geschichte von Jesus im Verhör vor Pilatus zu einem bleibenden Ansporn. Wir wissen, dass eine solche Entschiedenheit gar nicht so einfach in die Wirklichkeit unseres Lebens einzubringen ist. Wir stehen unter Sachzwängen. Wir beugen uns vielen Dingen, die unumstößlich scheinen, weil politische Macht, weil Verwaltungsmacht es so geordnet hat. Der johanneische Jesus besticht durch seine eindeutige und souveräne Haltung, die sich von diesen Unausweichlichkeiten nicht erschrecken lässt. Zumindest zeichnet der Evangelist Jesus so. Dieses Jesus-Bild kann Ansporn sein, sich selbst politischer einzubringen. Die Verwirklichung dieser anderen Art wird oft nicht stromlinienförmig harmonisch gehen. Sie wird provozieren, wird Widerstand hervorrufen. Dabei geht es nicht um den Widerstand um des Widerstandes willen, sondern um die Umsetzung einer tatsächlich anderen Logik, an die Dinge der Welt heranzugehen. Wir könnten das uns immer wieder in Erinnerung rufen – z. B., wenn es um Entschiedenheit für die Schwachen geht, um Geduld, aber auch Entschiedenheit in mancher Schwergängigkeit oder gar Willkür verwaltungstechnischer Vorgänge. Immer wieder hören wir das in der Frage der Obhut für Schutzsuchende, die zu uns kommen. Da sind es selbstlaufende Ordnungen, die Leben und Entschärfung von schwierigen Situationen im Wege stehen.

 

In der Passionsgeschichte des Johannes lässt sich der Mächtige auch nicht auf diese andere Art des Angeklagten Jesus ein. Pilatus stellt die Frage in den Raum: Was ist Wahrheit? – und wendet sich ab. Oft wird diese Frage als eine Nachdenklichkeit des beeindruckten Pilatus gesehen. Es kann aber auch das Abwälzen einer Lästigkeit sein, die einen Mann der Macht eigentlich nicht interessiert.

 

Das Johannesevangelium sagt seiner Hörerschaft, dass sie – als Gemeinde, die auf seine Stimme hört – sich vor diesen Fragen nach der notwendigen anderen Art nicht drücken kann.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Woche vom 

22.11. – 29.11.2015

  • St. Maria in Lyskirchen

34. Sonntag im Jahreskreis

CHRISTKÖNIGSSONNTAG

11.00 Uhr  
Heilige Messe der
„Lyskircher Junge“

14.00 Uhr  
Taufe des Kindes Caspar Elger

 

18.00 Uhr  
Heilige Messe der Gemeinde  

 

  • Die Kirche bleibt wegen des Krippenaufbaus geschlossen

 

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

1. Advent 2015

14.00 Uhr  
Taufe des Kindes Ben Elias Michels

18.00 Uhr  
Roratemesse zum 1. Advent  

Adventliche Gottesdienste

 

An den Sonntagen sind Sie eingeladen, den Abendgottesdienst als Rorate-Messe zu feiern. In diesem Jahr werden wir uns durch die Texte der Evangelien leiten lassen.

 

  • An den Freitagen feiern wir um 18 Uhr die Abendmesse in der Krypta. Unser Bibelgespräch anschließend im Pfarrsaal wird wie gewohnt weitergehen. Das Bibelgespräch ist ein offener Kreis, zu dem jede und jeder gerne dazukommen darf – ohne die Verpflichtung, dann immer oder öfter kommen zu müssen. Es braucht aber auch keine Befürchtung zu geben, dass da ein geschlossener Kreis keine Neuen aufnehmen könnte. Sehr bewusst ist das Bibelgespräch kein geschlossener Bibelkreis. Vielleicht ist jemand interessiert, im Advent ab und an mit in den Austausch über das kommende Sonntagsevangelium zu gehen.

 

  • In diesem Jahr am Nikolaus(vor)abend, also am 5.12., feiern wir die Tradition des Gottesdienstes unter der Freskenerzählung der Nikolauskapelle.

 

  • Wie vertraut, begehen wir das Marienhochfest des 8.12. mit einem Gottesdienst um 18 Uhr.

 


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag und Donnerstag um 18:45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Bibelgespräch

Wir lesen miteinander Abschnitte aus dem Ersten Buch Samuel

Mittwoch, den 25.11.2015, 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

KV Wahl  

Am vergangenen Sonntag haben im Erzbistum Köln die Kirchenvorstandswahlen stattgefunden. Gewählt wurde die Hälfte der Mitglieder. Es wird alle drei Jahre nur die Hälfte gewählt, damit das Gremium arbeitsfähig bleibt durch Mitglieder, die auf alle Fälle im laufenden Geschäft vertraut sind. Der Kirchenvorstand besteht aus 6 gewählten Mitgliedern. Dennoch hatten wir 4 Mitglieder zu wählen, weil gegen Ende der letzten Wahlperiode gleich zwei Mitglieder wegen Wegzugs aus der Gemeinde nicht mehr Mitglied des Kirchenvorstandes bleiben konnten.


In Maria Lyskirchen sind neu bzw. wieder gewählt worden: Frau Anna Wagner, Herr Joachim Mende, Frau Droege-Weiden und Herr Michael Meder (die letzten beiden mit gleicher Stimmenzahl). Allen Kandidatinnen und Kandidaten von Herzen Dank für die Bereitschaft, in diesem Dienst die Gemeinde verantwortlich mit zu verwalten.

Krippenaufbau  

Es ist schon wieder ein Jahr vorüber. In der kommenden Woche wird die besondere Krippe von Maria Lyskirchen wieder aufgebaut. Viele fleißige Handwerker werden tätig sein, denen es eine Ehre ist, die Krippe aufzustellen. Die gestalterische Idee der Verkündigung dieser Krippe liegt wieder in den bewährten Händen von Benjamin Marx. Wir lassen uns überraschen, was der Geist ihm eingeben wird. Wegen des Krippenaufbaus bleibt die Kirche die ganze Woche über geschlossen. Erst am Sonntagmorgen wird sie geöffnet sein. Am Freitagabend wird wie gewohnt die Hl. Messe in der Krypta sein. Die Mitfeiernden werden gebeten, über den Eingang der Rheinuferstraße zur Messfeier zu kommen.

 

Weihnachtskartenverkauf  

Auch nach der heutigen Sonntagsmesse werden für Interessierte Karten mit weihnachtlichen Motiven rings um Maria Lyskirchen zum Verkauf angeboten. Der Erlös wird der Arbeit des Notels gewidmet sein.

 

Liebe Gemeinde,  

Foto: Anna C. Wagner
Foto: Anna C. Wagner

jeden Abend warten unsere Gäste auf der Treppe vor dem Notel auf den Einlass um 20.00 Uhr. Im Sommer gibt es Wasser, im Winter sitzen sie auf Isomatten und es gibt heißen Tee.

 

Drogenabhängige warten auf das Öffnen der Notel-Tür, auf Wärme, Ruhe, etwas zu Essen ... Sie hoffen auf ein aufmunterndes Wort, eine liebevolle Geste, auf Verständnis. Durch Ihre konkrete und großzügige Hilfe ermöglichen Sie, dass wir täglich diese Tür öffnen können. Danke!

 

So möchten wir Sie bitten, uns auch in diesem Advent wieder zu unterstützen. Wir benötigen Nuss-Nougat-Creme, Obstkonserven und eingeschweißte, geschnittene Wurst (Salami und Fleischwurst).

 

Vielen Dank für alles,

was Sie geben mögen!

 

Herzliche Grüße

von uns allen im Notel!

 

Bärbel Ackerschott

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

„Sprecht mit dem Herrn und geht weiter.“

Interessant ist, dass Franziskus der evangelischen Gemeinde einen Kelch geschenkt hat. Das ist das übliche Geschenk, wenn er eine katholische Kirche besucht. Da scheint der Papst also keinen Unterschied zu machen.
Interessant ist, dass Franziskus der evangelischen Gemeinde einen Kelch geschenkt hat. Das ist das übliche Geschenk, wenn er eine katholische Kirche besucht. Da scheint der Papst also keinen Unterschied zu machen.

Was wird wohl Kardinal Müller dazu sagen?

Papst Franziskus hat die lutherisch-katholische Ökumene einen wichtigen Schritt vorangetrieben. Bei einer sonntäglichen Abendandacht in der evangelisch-lutherischen Christuskirche in Rom ermutigte er Eheleute aus konfessionell gemischten Ehen, nach Gewissensprüfung gemeinsam an der Kommunion teilzunehmen.


In Beantwortung einer Frage sagte der Papst, es sei nicht seine Kompetenz, gemischten Ehen die gemeinsame Kommunion zu erlauben. Die Betreffenden sollten selber im Gebet zu einer gemeinsamen Haltung dazu finden, wie für sie das Abendmahl eine Stärkung auf dem gemeinsamen Glaubensweg sein könne. „Sprecht mit dem Herrn und geht weiter.“


Mehr wage er nicht zu sagen, meinte er mit einem lächelnden Blick auf die anwesenden Kardinäle. Allemal aber sei die Welt deutlich besser, als dass sie nur aus Fragen und Regeln bestände. Als Gastgeschenk überreichte der Papst der Gemeinde einen Abendmahlskelch mit der Patene für die Hostie in einem Holzkasten mit dem Wappen des Papstes. Diese Gabe von hoher Symbolkraft ist das übliche Geschenk des Papstes bei einem Besuch in einer anderen Diözese.

Das Gastgeschenk

Der Kelch des Papstes für die lutherische Gemeinde
Der Kelch des Papstes für die lutherische Gemeinde

Wenn der Papst auf Reisen ist, bekommt jeder besuchte Bischof als Gastgeschenk einen Kelch. Es war also ein symbolisch aufgeladener Moment, als an diesem Sonntag auch Pfarrer Jens-Martin Kruse und die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in Rom einen solchen Kelch als Geschenk erhielten.


Jahrzehnte und Jahrhunderte haben die Kirchen über die Kommunion in beiderlei Gestalten gestritten, auch deswegen ist die Gabe eines Kelches sehr versöhnlich. Und nicht zuletzt war das auch das Geschenk, das Papst Paul VI. dem Patriarchen Athenagoras gab, nachdem die 1.000 Jahre dauernde gegenseitige Exkommunikation zwischen Orthodoxen und Katholischen aufgehoben war.

 

Man konnte die angehaltene Luft in der Kirche geradezu hören, auch denen, die nicht alle Hintergründe kannten, war die Symbolik dieses Geschenkes sofort klar. Hier passiert ein Schritt, der so nicht zu erwarten gewesen war.

 

Im Fall der Bischöfe ist der geschenkte Kelch ein Zeichen der Verbundenheit in der Eucharistie. Jetzt ist dieser Kelch aber auch ein Zeichen der Hoffnung, dass das einmal möglich sein wird zwischen Lutheranern und Katholiken. Papst Franziskus hatte in einer Antwort auf eine der ihm gestellten Fragen betont, dass es nicht seine Kompetenz sei, das einfach so zu entscheiden. Aber sein Kommen, seine Worte, die Gesten waren ein deutliches Zeichen für die Hoffnung, dass die Einheit mit der Gnade Gottes einmal gelingen wird.

Pater Bernd Hagenkord >>>

Unsere "Jungs" waren beim Chef

Ad-limina-Besuch nennt man eine kirchenrechtliche Verpflichtung der römisch-katholischen Bischöfe, in der Regel alle fünf Jahre persönlich dem Papst einen Besuch abzustatten und dabei einen Bericht über den Zustand der jeweiligen Diözese zu geben. Der Begriff leitet sich her von visitatio ad limina apostolorum: „Besuch bei den Türschwellen (der Grabeskirchen) der Apostel (Petrus und Paulus)“.

 

Diese verpflichtenden Reisen der Bischöfe nach Rom sind bereits im 4. Jahrhundert bezeugt. Seit dem 12. Jahrhundert wurden diese Besuche zunehmend geregelt. Zunächst wurden die Vorsteher der Kirchenprovinzen, die Metropoliten oder Erzbischöfe, verpflichtet, später aber alle Bischöfe. 1585 veröffentlichte Papst Sixtus V. die Apostolische Konstitution Romanus Pontifex, die als Inhalt des Besuches festlegt: Besuch und Verehrung der Apostelgräber, Begegnung mit dem Papst und Bericht über den Zustand des jeweiligen Bistums.

... in dieser Woche waren die deutschen Bischöfe in Rom


Franziskus warnte die deutschen Bischöfe  vor Resignation oder dem Versuch, "aus Strandgut der 'guten alten Zeit' etwas zu rekonstruieren. Ebenso wenig dürfe sich die Kirche auf ihre Organisation und Verwaltungsstrukturen zurückziehen, mahnte er in seiner den Bischöfen schriftlich überreichten Rede. Franziskus beklagte eine "fortschreitende Institutionalisierung" und "übertriebene Zentralisierung" der Kirche in Deutschland. Diese Entwicklung schade der missionarischen Dynamik.


WEITER >>>

Fehlt in Köln nicht ein Weihbischof?

Waren diese Woche in Rom: Weihbischof Ansgar Puff, Erzbischof Rainer Woelki und Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp ad-limina
Waren diese Woche in Rom: Weihbischof Ansgar Puff, Erzbischof Rainer Woelki und Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp ad-limina

Am 5. Juni 2015 nahm Papst Franziskus den  Rücktritt von Manfred Melzer als Weihbischof aus gesundheitlichen Gründen an. Seit dem ist diese Weihbischofstelle vakant. Wer wird es wohl werden?

Kardinal Piacenza: Ablass ist wie ein Staubsauger Gottes

Für Angelegenheiten, die mit Buße
und Gewissen zu tun haben, ist beim Heiligen Stuhl ein eigener Gerichtshof zuständig: die Apostolische Pönitentiarie.  Großpönitentiar ist Kardinal Mauro Piacenza.


Kardinal Piacenza:

„In der Beichte vergibt Gott die Sünden. Wenn aber der Schmerz über die begangenen Sünden nicht so groß ist, dann bleibt da ein Rest, ein Rückstand von Strafe und Leid. Diesen Rückstand büßt man ab, entweder hier im irdischen Leben oder im Jenseits. Der Ablass – und da liegt seine Kostbarkeit – gibt die unendliche Barmherzigkeit Gottes weiter: er macht an dieser Stelle sauber, nimmt gewissermaßen als Staubsauger Gottes die Krümel der Sünde weg.  ..."

Prediger 1,2-6


  • Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe. ...

Kardinal Dolan hat "weihnachtlichen" Spaß

Der Advent fällt wohl aus, die Weihnachtszeit begann am 5. November

Am 5. November segnete der New Yorker Kardinal Timothy Dolan Kamele, Schafe, Ochs und einen Esel für eine lebendige Weihnachtskrippe in der „Radio City Music Hall“. Für die Fotos posierte Kardinal Dolan mit vier Tänzerinnen.

Timothy Michael Kardinal Dolan (* 6. Februar 1950 in St. Louis, Missouri, USA) ist Erzbischof von New York. Er ist u.a. Mitglied der Kongregation für das Katholische Bildungswesen in der römischen Kurie.

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