Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

1. FASTENSONNTAG 2015

 

 

Sonntag, den 22.02.2015
Der 22. Februar ist der 53. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 312 Tage zum Jahresende.

22.2.1943: Geschwister Scholl hingerichtet

In München wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst hingerichtet: Die Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" hatten die deutsche Bevölkerung zu Maßnahmen gegen das NS-Regime aufgerufen.

Es sagte Sophie Scholl,

(1921-1943) deutsche Widerstandskämpferin der 'Weissen Rose'

„Das Gesetz ändert sich,
das Gewissen nicht.“

Am 21.02.2001 wurde Bergolio Kardinal

Nein! Ich lebe das auf religiöse Weise und bete. Jeder Aufstieg bedeutet einen Abstieg. Man muss absteigen, um besser dienen zu können.“  

 

Mit diesen Worten kommentierte der damalige Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, seine Erhebung in den Kardinalsstand vor genau 14 Jahren


Er wurde vom Satan in Versuchung geführt,
und die Engel dienten ihm

 

Aus dem heiligen

Evangelium nach Markus

 

In jener Zeit

trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!

 Mk 1, 12-15

 

 

 

Der Weg (zu Markus 1,12-15)  

Wenn wir von der Versuchung Jesu hören, dann haben wir meist konkrete Bilder vor Augen: Jesus, der dem leibhaftigen Teufel begegnet, der konkret versucht wird, der über alle Versuchungen hinweg standhaft bleibt, sodass der Teufel von ihm ablassen muss und am Ende die Engel kommen, um dem durch Fasten und Versuchung erschöpften Jesus zu dienen. Diese unsere Bilder nähren sich aus den Erzählungen des Matthäus- und des Lukasevangeliums.

 

Das Markusevangelium geht einen anderen Weg. Der erschließt sich uns am besten aus dem Zusammenhang innerhalb der Erzählung des Evangelisten. Mit seinem einleitenden Satz hat der Evangelist gesagt, von wem sein Evangelium handelt: Von Jesus, dem Messias, dem Sohn Gottes. Ebenso hat der Erzähler gleich festgestellt: Das, was zu erzählen ist, ist Evangelium Gottes, frohe Botschaft Gottes für die Welt. Jesus ist einerseits der Überbringer dieser Botschaft, andererseits ist er aber auch der Inhalt dieser Botschaft Gottes an die Welt. Die Leserschaft weiß also schon mit dem ersten Satz, mit wem sie es zu tun haben wird. Innerhalb der Erzählung ist das ein teils mühsamer Weg der Erkenntnis. Immer wieder werden wir erfahren, dass die engsten Mitgehenden, die Schüler Jesu, das Wirken und die Person Jesu missverstehen. Erst am Ende, mit dem Tod und der Auferweckung Jesu, wird zu begreifen sein, wer Jesus war und ist.

 

Es liegt also ein Wegmotiv zugrunde – sowohl im übertragenen wie im geographischen Sinne. Geographisch führt der Weg Jesu bewusst durch Galiläa, ab der Mitte dann nach Jerusalem, dem Ort der Vollendung der Sendung Jesu. Im übertragenen Sinne geht der markinische Jesus seinen Weg der Sendung in aller Klarheit. Dieser Weg endet in Jerusalem, in Tod und Auferweckung. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass auch die Leserschaft eingeladen ist, sich auf den Weg zu machen. Es gehört zur christlichen Nachfolgeexistenz, unterwegs zu sein. Wie wir am Ende der Erzählung des Evangeliums nach Markus erfahren werden, gibt es da keinen Schlusspunkt. Am Ende werden die Schüler beauftragt, nach Galiläa zu gehen: Dort werden sie den Auferweckten sehen. Diese Anweisung ist nichts anderes als die Aufforderung, in seinem eigenen Leben den Weg Jesu immer wieder neu nachzugehen. Jesus wird als der verlässliche Wegbegleiter benannt (ähnlich der Emmaus-Erzählung des Lukasevangeliums). Den Weg gehen muss jede und jeder Glaubende selbst. Das Evangelium will dazu ermutigen.

 

Die Szene von der Versuchung Jesu in der Wüste ist eng verbunden mit der vorhergehenden Szene der Taufe Jesu. Bei der Taufe wird Jesus als der Messias, der von Gott geliebte Sohn installiert. Die Stimme aus dem Himmel setzt ihn in die Würde des geliebten Sohnes Gottes ein. In der Tauferzählung wird auch vom Geist gesprochen. Er/sie ist die Lebenskraft Gottes, die uneingeschränkt in Jesus wohnt.

 

Jetzt könnte es im Fluss der Erzählung eigentlich losgehen mit dem öffentlichen Auftreten Jesu. Der Evangelist erzählt aber erst von der Versuchung Jesu. Er erzählt knapp.

Der Geist, der eben erst die Kraft Gottes im getauften Jesus bezeugt, dieser Geist ist es, der ihn auch in die Wüste treibt. Was da berichtet wird, hat mit der Beziehung Jesu zu Gott zu tun.

 

Die Versuchungserzählung weist enge Bindung an Erzählmotive des Ersten Testamentes auf. Die Leserschaft zur Zeit der Abfassung erkennt das sofort. Da ist die Wüste als Ort des Todes, aber auch der Entscheidung. Die Zahl 40 ist vertraut: 40 Tage und Nächte verharrte Mose fastend am Sinai. 40 Tage und Nächte wanderte Elija zum Gottesberg Horeb. Weitergehen konnte der nur, weil Engel ihn für den Weg gestärkt haben. Schließlich zog Israel 40 Jahre durch die Wüste, um danach im Land anzukommen, das Gott ihm zugesprochen hat. Sowohl das Motiv der Wüste wie das der Zahl 40 sind Träger einer sich entscheidenden Geschichte in der Begegnung mit Gott. Das dürfen wir mitdenken, wenn wir die so kurze Episode bei Markus lesen.

 

Im Unterschied zu den beiden anderen Synoptikern (Mt und Lk) erfahren wir nicht, ob Jesus fastet. Der Satan kommt auch nicht am Ende der evtl. zermürbenden Fastenzeit. Er scheint die ganze Zeit über gegenwärtig. Markus spricht von den wilden Tieren. Da sind die Gelehrten sich nicht einig: Ist das ein Hinweis auf die Verheißung des Jesaja (11,6ff), wonach der paradiesische Friede sich mit Jesus wieder herstellt – oder ist der Hinweis die nüchterne Feststellung, dass in der Wüste wilde Tiere leben. Die dienenden Engel kommen auch nicht erst nach überstandener Versuchung. Sie scheinen die Zeit über anwesend zu sein. Weil wir nicht wissen, worin die Versuchung bestand, können wir am Ende der knappen Szene auch nicht sagen, ob Jesus sie bestanden hat. Aus dem Wissen um die breiter erzählten Versuchungsgeschichten der anderen Evangelisten denken wir auch bei Markus mit, dass Jesus die Versuchung – worin immer sie bestanden haben mag – gemeistert hat.

 

Wenn Markus all das nicht erzählt, hat das einen Grund. Worin seine Versuchung bestand, hat etwas mit dem Weg seiner Sendung zu tun. Diesen Weg erzählt das ganze Evangelium, so dass wir im Verlauf des Evangeliums suchen müssen, um die Versuchung in der Vorstellung des Markus zu verstehen. Eine Lösung bietet sich an im Gespräch Jesu mit Petrus (8,33). Da hat Jesus vom Ziel seines Weges gesprochen: Er werde leiden, sterben, auferweckt werden. Darauf macht Petrus ihm Vorhaltungen, dass das von Gott verhütet sein möge. Petrus will Jesus von dem Weg seiner Sendung abbringen. Die auffallend schroffe Zurückweisung Jesu bekräftigt, dass es hier um einen zentralen Punkt der messianischen Sendung Jesu geht: Weg mit dir, Satan, geh hinter mich! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen (8,33).

 

Jetzt begreifen wir, dass die Versuchung des Menschen Jesus von Nazareth darin bestand, sich dem Willen Gottes zu entziehen und den (vielleicht leichteren) Weg menschlichen Denkens zu gehen. In der zitierten Begegnung mit Petrus tritt das Wort des Satans auf. Markus verwendet diesen Begriff für den Teufel – so auch in der Versuchungsszene. Im Verständnis des Evangeliums wird die Hingabe Jesu am Kreuz der Sieg über die Macht des Satans sein. Die Hingabe ist Zeugnis der uneingeschränkten Liebe zu Gott und den Menschen. Die Auferweckung Jesu bekräftigt, dass dieses Zeichen wirklich als Gottesliebe zu deuten ist. Da ist die Macht des Satans gebrochen.

 

In der markinischen Darstellung bewährt sich Jesus. Die Lebenskraft Gottes, der Geist Gottes in ihm, ist stark genug, dass er nun in der weiteren Erzählung den Weg seiner Sendung gehen kann. Alle, die das Evangelium weiterlesen, werden begreifen, dass ab hier der Evangelist auffordert, sich nun in die Nachfolge Jesu einzuüben.

 

Ehe dann die ersten Erzählungen über Jesu Wirken gegen Dämonen und gegen Krankheiten folgen, tritt Jesus seinen Weg an. Der Täufer verlässt die Bühne der Erzählung (nur im 6. Kapitel wird zurückgegriffen auf die Umstände des Todes des Täufers). Jetzt kommt gleich zweimal das Wort vom Evangelium. Schon in 1,1 war vom Evangelium die Rede. Da stellte sich Markus vor als der, der das Evangelium von Jesus, dem Messias, dem Sohn Gottes erzählen wird. In den Versen 14 und 15 wird die Person Jesu selbst zum Handelnden des Evangeliums. Er verkündet, dass mit ihm die Geschichte Gottes mit der Welt einen fundamentalen Einschnitt hat. Das Reich Gottes ist mit seiner Person gegenwärtig. Dann folgt die Aufforderung an die Leserschaft: Kehrt um, orientiert euch neu, lernt aus der Perspektive Jesu euren Lebens- und Glaubensweg neu zu denken. Anhaltspunkt dieser Wegprägung ist das Evangelium. Es ist sowohl der Inhalt dessen, was Jesus im Laufe der Erzählung sagen und tun wird, es ist aber auch die Person Jesu, die Maß unseres Glaubensweges ist.

 

Der Evangelist Markus hat seine Erzählung so angelegt, dass die Leserschaft sich sofort mit der eigenen Person auf dem Weg wissen mag. Der Evangelist scheint gewusst zu haben, dass dieser Weg immer wieder neu zu begehen ist. Dabei ist  jede Wegstrecke oft auch eine Erfahrung des Zugewinns. Wir verstehen mehr. Wir lassen uns mehr darauf ein. Wir wagen, den Verrücktheiten des Weges Jesu mehr zu trauen. Wir erfahren klare Handlungs- und Platzanweisungen aus dem Verhalten Jesu. Nicht wenige haben darin eine Klarheit für die Perspektive ihres Lebens gewonnen.

 

Zu Beginn der Fastenzeit haben wir das Aschenkreuz mit dem Zuspruch dieses Verses erhalten: Kehre um und glaub an das Evangelium. Es ist eine Zeit der Wegbestimmung. Das ist oft mehr als der Verzicht auf dies und das – bis endlich Ostern ist.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 22.02.–01.03.2015 

  • St. Maria in Lyskirchen

1. Fastensonntag 2015

18.00 Uhr  
Heilige Messe der Gemeinde 

Donnerstag:

06.00 Uhr Heilige Messe
als Frühschicht in der Fastenzeit


15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen  

Freitag:
18.00 Uhr Wort Gottes Feier in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

2. Fastensonntag 2015

Sonntag:
18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Kollekte LYSKIRCHENsonntag 

  • Lesenacht-Vorbereitung zur Einleitung in das Markus-Evangelium am 3.3. um 19 Uhr im Pfarrsälchen. Referent ist Dr. Gunther Fleischer, der Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums.
  • Die Lesenacht ist am Samstag, den 9. Mai 2015
    ab 19 Uhr:
    DAS MARKUSEVANGELIUM


  • Donnerstag, 
    um 6 Uhr Frühschicht
    in der Fastenzeit 
  • Vorbereitung auf 
    Kar- und Ostertage
    am Samstag, 7.3.
    von 10 – 16 Uhr
    Anmeldung:
    schnegg@lyskirchen.de

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag um 18.45 Uhr  


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Heilige Messe im Gubbio

Feier der Heiligen Messe am Dienstag 03.03.2015 um 15.30 Uhr


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Vorbereitung auf Kar- und Ostertage  

Die Kar- und Ostertage sind Höhepunkte des gefeierten Glaubens. Seit vielen Jahren gibt es für Interessierte eine Einführung in die Schwerpunkte der einzelnen Feiertage. Wir lesen einen der vorgesehenen biblischen Texte, um uns einzustimmen. In diesem Jahr treffen sich Interessierte am Samstag, 7.3. von 10 – 16 Uhr. Wenn Sie mit dabei sein mögen, melde sich bitte in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de an, bitte zum 2.3., damit wir entsprechend für das Mittagessen planen können

Fastenzeit in Maria Lyskirchen

  • An den Donnerstagen feiern wir um 6 Uhr Frühschicht. Anschließend sind die Mitfeiernden zum Frühstück im Pfarrsälchen eingeladen.

  • An den Freitagen wie vertraut ist um 18 Uhr Abendmesse in der Krypta und anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen. (Das Bibelgespräch ist kein fester Kreis. Wer mag, ist immer mit eingeladen. Es dauert bis ca. 20 Uhr.)

 

Firmvorbereitung 2015  

Im Sommer wird eine Firmung für unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen sein. Zwischen den Gemeinden gibt es eine Aufteilung, dass die Erstkommunionfeier in der Regel im Maria im Kapitol vorbereitet und gefeiert werden, während die Vorbereitung und Feier des Sakramentes der Firmung in Lyskirchen ist. Bisher haben sich 7 Jugendliche gemeldet, die sich auf das Sakrament vorbereiten mögen. Wir werden am 1. März beginnen. Die Vorbereitung findet jeweils sonntags zwei Stunden vor Beginn der Gemeindemesse statt. Der inhaltlichen Treffen schließt sich die Mitfeier unseres Gemeindegottesdienstes an.


Vielleicht sind auch Erwachsene oder Jugendliche da, die gerne das Sakrament der Firmung empfangen mögen und sich der Vorbereitung anschließen wollen. Wir sind betont biblisch orientiert – denn die Hl. Schrift ist die wesentliche Grundlage unseres Glaubens. Wer interessiert ist, kann sich gerne unter schnegg@lyskirchen.de melden. Den genauen Termin der Firmung können wir noch nicht sagen, da die Absprache mit dem zuständigen Weihbischof noch nicht abgeschlossen ist.

Einleitung zur Lesenacht  

  • Am 3.3. wird Dr. Gunther Fleischer eine Einführung in das Markus-Evangelium geben. Wir lesen im Rahmen unserer seit 2001 zwei Mal im Jahr stattfindenden nachterfahrung das Markusevangelium am 9. Mai ab 19 Uhr.

Modellhafte Wohnbauprojekte  

Am Montag, 23.03. wird um 19.30 – 21 Uhr ‚unser’ Herr Marx in der Melanchthon-Akademie über modellhafte Wohnprojekte referieren. Weit über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus ist das Wohnprojekt des Arnold-Fortuin-Hauses in Berlin bekannt geworden. Es ist ein ehemals total heruntergewirtschaftetes Haus, das die Aachener Siedlungs– und Wohnungsgesellschaft gekauft und saniert hat, das nach den Plänen von Herrn Marx zu einem sehr viel beachteten Wohnprojekt gelungener Integration geworden ist. Für Herrn Marx (und die dahinter stehende katholische Wohnungsbaugesellschaft)

geht es um die Verwirklichung des Evangeliums auch im Rahmen des Wohnungsbaus.

 

Auf gleicher Linie liegt das Modell des ‚Nostels’, eines „Hostels für die Not“ – für die Not der Familien, die in Berlin auf der Straße leben. Im Nostel bekommen sie die Möglichkeit, für 28 Tage als Übergang leben zu können, damit sie sich um einen festen Wohnsitz kümmern können. Bei der Veranstaltung in der Akademie wird Herr Marx von seinen Motivationen und Erfahrungen sprechen, von den Wirkungen dieser evangeliumsgetreuen Arbeit. Dann wird auch breiter Raum sein, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

(Matthias Schnegg)

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Im 'Habit' beim Papst

Nein, wir sehen nicht die Mutter Oberin eines orientalischen Ordens, sondern die wichtigste Frau des Iran.  Die Vize-Präsidentin des Iran war vorletzten Donnerstag beim Papst. Franziskus unterhielt sich mit Sahindokt Molaverdi in einem Empfangsraum in der vatikanischen Audienzhalle; die Besucherin aus der Islamischen Republik Iran führte auch ein Gespräch mit dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Frau Molaverdi ist nicht der erste hochrangige Gast aus dem Iran beim Heiligen Stuhl: Präsident Mohammad Chatami traf sich 1999 mit Papst Johannes Paul II., sechs Jahre später nahm er dann auf dem Petersplatz auch am Requiem für den verstorbenen Papst teil. Neun Jahre vor der Islamischen Revolution im Iran hatte Papst Paul VI. während seiner Asienreise 1970 Teheran besucht.

Im Hosenanzug beim Papst

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Samstagvormittag im Vatikan mit Papst Franziskus zusammengetroffen. Die Begegnung dauerte rund 40 Minuten und war thematisch dicht, wie die Kanzlerin im Anschluss vor Journalisten in einem kurzen Statement sagte.  Sie habe dem Kirchenoberhaupt die Vorhaben der deutschen G7-Präsidentschaft vorgestellt, was der wesentliche Zweck ihres Besuchs gewesen sei.


„Natürlich hat es mich gefreut, dass die Agenda, die wir in den Mittelpunkt stellen, auch die Themen umfasst, die gerade auch für Papst Franziskus und die katholische Kirche von Bedeutung sind, hier geht es vor allem um das Thema der Armutsbekämpfung.“ So werde Deutschland einen Schwerpunkt seiner G7-Präsidentschaft im Gesundheitsbereich legen, erklärte Merkel und nannte ein Beispiel:


„Wir konnten jetzt, darüber konnte ich dem Papst berichten, bereits die Mittel für die internationale Impfallianz so weit aufstocken, dass in den nächsten Jahren 300 Millionen Kinder insbesondere in Afrika geimpft werden können und dies ist ein Beitrag dazu, dass Kinder gesund aufwachsen.“

Als Zeichen seines Armutsverständnis trägt Franziskus ein 'Eisernes Bischofskreuz'
Als Zeichen seines Armutsverständnis trägt Franziskus ein 'Eisernes Bischofskreuz'

Gut gemacht Frau Merkel, nach Sant'Egido in Trastevere vielleicht auch nach St. Christopherus in Neukölln ...

Im Anschluss an die Begegnung mit Franziskus sprach Angela Merkel mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Danach fuhr sie in den römischen Stadtteil Trastevere zu einem Besuch bei der Basisgemeinschaft von Sant´Egidio.

Sant‘ Egidio hat großes geleistet, Bewunderer nennen Sant‘ Egidio auch die UN am Tiber, Kritiker werfen Sant‘ Egidio vor schwierige Strukturen und Machtverhältnisse gebildet zu haben. Armut und Elend ist mittlerweile auch sichtbar in der deutschen Hauptstadt eingetroffen. Schätzungsweise leben in Berlin alleine ca 2.500 Kinder auf der Straße. Vielleicht findet Frau Merkel auch mal den Weg nach St. Christophorus  nach Neukölln, hier versteht sich eine pallotinische Gemeinschaft als „Kirche im Sozialen Brennpunkt“ und leistet beispielhafte Arbeit. >>>

... Holländer waren auch in Rom

Mit ungewöhnlich harschen Worten hat die Vatikanzeitung «Osservatore Romano» die Ausschreitungen niederländischer Hooligans in Rom kommentiert. Man habe kein Hellseher sein müssen, um die Krawalle dieser «unzivilisierten und vom Bier benebelten Horde von Holländern» vorherzusehen, schreibt das Blatt in seiner Samstagsausgabe. Dennoch sei niemand rechtzeitig eingeschritten.

Erst vor kurzem, nach der Restaurierung wieder feierlich enthüllt ...
Erst vor kurzem, nach der Restaurierung wieder feierlich enthüllt ...

Anhänger des Fußballclubs Feyenoord Rotterdam hatten am Mittwoch und Donnerstag Teile der römischen Innenstadt verwüstet. Unter anderem beschädigten sie einen frisch restaurierten Bernini-Brunnen vor der Spanischen Treppe. Die italienische Polizei nahm zwei Dutzend Randalierer fest; 13 Polizisten wurden verletzt. 

Die Heimatorte «dieser Gangster» hätten deren Reise nach Rom zugelassen. Dabei sei ihre Gewaltbereitschaft leicht an den «irrsinnigen Symbolen» ihrer Hooligan-Organisationen zu erkennen gewesen, kritisiert die päpstliche Zeitung. 

INFO: Der barocke Brunnen am Platz vor der Spanischen Treppe, der „Piazza di Spagna“, der 1627 von Pietro Bernini, dem Vater des berühmten Gian Lorenzo Bernini, geschaffen wurde, war erst im vergangenen Jahr restauriert worden. Er wurde auf Wunsch des Papstes Urban VIII. gebaut. Der Name Barcaccia (Barkasse) wird von der Form eines halbgeneigten Schiffes abgeleitet. Der Brunnen sollte an eine Hochwasserkatastrophe im Jahre 1598 erinnern, bei welcher der Platz überschwemmt war und ein Boot gestrandet sein soll.

Limburg

"Das Haus muss mit Leben gefüllt und angenommen werden, denn wir wollen aus den Schlagzeilen heraus und in die Wirklichkeit des Lebens kommen." (Generalvikar Rösch, Limburg).

 

Das Bistum Limburg versucht den Neuanfang: Der luxuriöse Bischofssitz von Franz-Peter Tebartz-van Elst wird künftig öffentlich zugänglich sein. Jetzt gab es die erste Führung.

LIMBURG: Ein Heim für Fische: 213.000 €


  • Blick in das verwaiste Koi-Becken: Es war zu Zeiten von Tebartz-van Elst in Limburg geleugnet worden, dass es ein solches überhaupt gibt. Der spätere Prüfbericht zum Bau von Limburg wies für das Becken Kosten in Höhe von 213.000 Euro aus.
    Die Fische sind mittlerweile abtransportiert worden.

LIMBURG: Ein Heim mit Domblick für eine Familie: 211.000 € 

  • Ein großer Wohn-Ess-Bereich, sowie klare Raumzuschnitte sorgen für ein helles, großzügiges Wohnen mit Stil. Das fördert ein ganz besonderes, freies Wohn- und Lebensgefühl. Hier sind Sie vom ersten Moment an zu Hause. Das Haus beeindruckt als lebendiges, familienfreundliches Haus, welches auch als Mehrgenerationshaus genutzt werden kann. usw ...

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