Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
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    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
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    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

2. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Sonntag, den 18.01.2015
Der 18. Januar ist der 18. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 347 Tage zum Jahresende.

18.1.1947: Hiroshima folgenlos?

Der erste Bericht einer von der US-Regierung nach Japan entsandten Komission zur Untersuchung der Auswirkungen der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 wurde vorgelegt. Die Kommission berichtete, die Überlebenden seien "wiederhergestellt", empfahl allerdings auch weitere Untersuchungen zur Feststellung möglicher Folgeschäden. Mehr als 80.000 japanische Menschen hatten allein in Hiroshima im August 1945 diese bis heute problematischste Militäraktion der USA mit dem Leben bezahlt. Seit diesem Tag sind weit mehr Menschen an den Folgeschäden und der Verstrahlung durch die Atombombenabwürfe gestorben als bei den Explosionen selbst ums Leben gekommen waren.

Aus dem Brief von Matthias Claudius an seinen Sohn Johannes

(am 21. Januar jährt sich Claudius Todestag zum 200. mal)

Verachte keine Religion, denn sie ist dem Geist gemeint, und du weißt nicht, was unter unansehnlichen Bildern verborgen sein könne. Es ist leicht zu verachten, Sohn; und verstehen ist viel besser.

... aus der Bibel:

Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"

(4. Mose 31,14-15)


"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

(4. Mose 31,17-18)


Sie folgten Jesus und sahen,,
wo er wohnte, und blieben bei ihm


+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes


In jener Zeit stand Johannes am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte - Christus. Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels - Petrus.


Joh 1, 35-42

 

 

 

Was suchst du? (zu Johannes 1, 35-42)

Noch befinden wir uns im Anfangskapitel des Johannesevangeliums. Der Evangelist nutzt den Anfang, um Lesehilfen für das sich dann entfaltende Evangelium zu geben.

 

Wir begegnen dem Täufer Johannes mit zweien seiner Schüler. Beim Vorübergehen Jesu ist es der Täufer, der seine Schüler auf Jesus aufmerksam macht. Bei den anderen Evangelisten ist es Jesus, der seine ersten Jünger beruft. Im Johannesevangelium ist es der Täufer, der durch seinen Hinweis auf Jesus, das Lamm Gottes, die ersten Schüler zu Jesus führt. Mit dem (bereits zweiten, vorher Vers 29) Hinweis auf Jesus als das Lamm Gottes zieht der Erzähler bereits eine Linie zum Ende Jesu: Er ist das Lamm, das die Sünde der Welt trägt. Der Gottesknecht des Jesaja-Buches wird mit der Person Jesu gleich zu Beginn der Evangelienerzählung in den Blick genommen.

 

Die Reaktion der beiden Schüler des Täufers ist eindeutig. Sie verlassen ihren bisherigen Lehrer und gehen hinter Jesus her. Für die johanneische Gemeinde ist es eine klare Trennung zwischen der Schülerschaft des Täufers und der Jesu.

 

Dann kommt das erste Wort, das der johanneische Jesus spricht: „Was sucht ihr?“ Das ist eine bedeutsame Frage, die auch den Charakter des Johannesevangeliums offenbart. Die ersten Worte Jesu sind keine Belehrung, sind keine festlegende Bestimmung, kein Lehrsatz. Die ersten Worte Jesu im Johannesevangelium sind Worte, die persönliche Beziehung herstellen. Das Johannesevangelium wird uns immer wieder Jesus in ganz persönlichen Begegnungen und Gesprächen zeigen. In diesen Begegnungen wird begreifbar, worin die Sendung und Botschaft Jesu gründen.

 

Die Frage Jesu fordert eine Standortbestimmung der Angefragten heraus. Was suchen sie? Klar, dass mit dieser Begegnung auch die Lese- bzw. Zuhörerschaft mit einbezogen worden ist. Was suchen wir, wenn wir uns mit Jesus beschäftigen? Was, wenn wir die Frage nach Gott zur Lebensfrage machen? Was suchen wir mit unseren Lebensverhältnissen, in Partnerschaften, mit unseren Fähigkeiten, im Beruf, im Freundeskreis, im Besitz? Die Horizonte dieser Frage nach der Suche lassen sich sehr weit ausdehnen. Vermutlich kommen wir hinter all diesen Fragen zur Suche nach dem Leben, nach dem Sinn, nach dem Gelingen des Lebens.

 

Das Johannesevangelium lässt Jesus diese Frage als erste seiner Worte sagen, weil das für sein Evangelium leitender Gedanke ist: Was wir suchen, nennt das Johannesevangelium das ‚ewige Leben’. Damit meint es nicht ein nie endendes Leben, sondern ein ganz und gar einiges und erfülltes Leben, ein heiles Leben. Wir wissen, dass wir das nicht haben und nicht machen können. Dennoch gibt es eine bleibende Unruhe, die dieser Sehnsucht nacheifert. Das Johannesevangelium fordert die Hörerschaft heraus, sich über diese Frage im eigenen Leben klar zu werden – so weit das ausschnitthaft gehen mag. Die Hörerschaft soll sich in der Frage abgeholt wissen: Was suche ich eigentlich, wenn ich mich Jesus und Gott zuwende? Was suche ich, wenn ich mein Leben von Gott und vom Messias Jesus bestimmen lasse?

 

Die Antwort der Suchenden: Wo wohnst du? Zeig uns deine Bleibe, dein Zuhause. Das entspricht der damals gängigen Art des Schüle-Lehrer-Verhältnisses. Neben dem Erlernen der Lehre des Meisters geht es um das Teilen des Lebensalltages. Die Wahrheit einer Lehre bezeugt sich im alltäglichen Umgang. Eine alte Menschseinsweisheit.

 

Auch das Johannesevangelium wird uns aber einen  Jesus erzählen, der kein Haus besitzt, keine feste Wohnung hat, sondern ein Wanderprediger ist. Wo sollen seine Schülerinnen und Schüler dann seine Bleibe finden? Wir ahnen, dass mit dieser Bleibe nicht ein Haus im üblichen Sinne gemeint ist. In den Abschiedsreden des 14. Kapitels nimmt der johanneische Jesus das Thema der Wohnungen wieder auf. „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch zu bereiten?“ (14,2) Und weiter: „... komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit ihr dort seid, wo ich bin.“ (14,3) Die Richtung der Aussage, dass sie bei ihm bleiben, ist die Richtung der Beheimatung bei Gott. Bei Jesus in die Schule zu gehen bedeutet, wie er alles (eben eine Lebensbeheimatung) von Gott zu erwarten und erwarten zu dürfen.

 

Jesu Antwort zur Bleibe ist die Aufforderung, zu kommen. Das bedeutet, sich auf Jesus und seinen Weg auf zu machen. Bei Jesus in die Schule zu gehen erfordert Aufbruch, bedeutet bereit zu sein, sich auf Neues, Anderes einzulassen. Nur dann, so die Überzeugung des Johannesevangeliums, nur dann findet die Suche nach dem Wesen und Sinn unseres Lebens eine Antwort. Für die Hörerschaft des Evangeliums ist es die Einladung, sich auf zu machen und mit der eigenen Frage ‚Was suche ich!’ in eine persönliche Begegnung zu Jesus zu begeben. Das Johannesevangelium will bei dieser Suche ein Wegweiser sein. Am Ende des Buches werden wir gewahr, dass das Evangelium aufgeschrieben worden sei, damit Menschen zum Vertrauen kommen können, dass Jesus der Zugang zu Gott ist und dass dieser Zugang das Leben bringt. Leben ist hier wieder das ewige Leben, das vollendete, gefüllte Leben in der Gemeinschaft mit Gott.

 

Um dorthin zu gelangen, braucht es den Weg der eigenen Suche, braucht es den Weg des Aufbruchs. Viele von uns wissen, dass diese Suche meist nicht vollendet gestillt ist. Viele wissen, dass der Aufbruch kein einmaliges Geschehen ist, sondern ein immer neu Angefragtes.

 

Das Johannesevangelium spricht dann von denen, die als erste in den Schülerkreis Jesu kommen. Waren am Anfang die beiden Jünger aus der Täufergemeinde noch namenlos, so bekommt wenigstens einer von ihnen einen Namen: Andreas. Sehr bald erfahren wir, dass der der Bruder des Simon ist. Dem Johannesevangelium liegt wenig daran, diesem Petrus eine hierarchische Vorrangstellung zu geben. Er ist bei Johannes nicht der zuerst Berufene. Er kommt zu Jesus aufgrund des Zeugnisses seines Bruders. Hier ist eher an eine geschwisterlich organisierte Gemeinschaft zu denken.

 

Das Evangelium erzählt, dass Andreas seinen Bruder Simon Petrus fand. Er sagt seinem Bruder: Wir haben den Messias gefunden. Denken wir an den Ausgangspunkt: Was sucht ihr? Wir haben diese Frage als Frage nach vollendetem, heilem Leben verstanden. Die Antwort ist nicht irgendeine. Die Antwort ist: Wen sie suchen: Eine Person. Was die beiden Johannesjünger suchten, findet Antwort in persönlicher Begegnung. Und wen sie dann gefunden haben, ist der Messias. Er liegt im sehnenden Erwarten des Volkes Israel. Gerade vorher hat der Täufer klargestellt, dass er nicht der Messias sei. (1,20) Dieses Bekenntnis ist das Ergebnis dessen, was die Schüler bei Jesus gefunden haben. Dass Jesus der Messias ist, ist schließlich das Ergebnis der gesamten Darlegungen des Johannesevangeliums. Der Evangelist hat im Anfang seiner Erzählung den Hinweis auf das Ziel des Evangeliums eingebunden. Das Messiasbekenntnis ist das, was die johanneische Gemeinde auf die Frage nach dem ‚Was sucht ihr?’ spricht.

 

In der Begegnung spricht Jesus den Simon mit Namen an – obwohl er ihn vorher nicht gekannt hat. Es ist das erzählerische Unterstreichen der grundlegenden Kenntnis, die Jesus von den Seinen hat. Auch das Johannesevangelium lässt dem Simon den Beinamen Petrus geben. Er ist in der Erfahrung der jungen Kirche der Fels, das menschliche Fundament, auf dem die geschwisterliche Gemeinde sich gründet.

 

Uns, der Zuhörerschaft heute, wird die Frage als Spiegel gegeben: Was suchst du? Ob unsere Antwort gleich ist: Jesus, den Messias – und in seine Schule will ich gehen – ob wir diese Antwort geben können, ist eine Frage unseres heute persönlichen Standortes. Selbst wenn die Frage nicht die klare Antwort hat: Das Evangelium lädt ein, auf die Sinnfrage mit der Schülerschaft Jesu zu antworten. Das Evangelium des Johannes erzählt ja bewusst, damit wir in das Vertrauen wachsen können, dass Jesus der Messias, der Sohn Gottes ist. Gottes, bei dem wir Wohnung, Bleibe haben.


Ihr Matthias Schnegg

2. Sonntag im Jahreskreis

Woche vom  18.01. – 25.01.2015

 

Sonntag:
18.00 Uhr      Heilige Messe der Gemeinde
Jahrgedächnis für die Katharina Marx

 

Donnerstag:
15.00 Uhr      Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag: 
18.00 Uhr      WortGottesFeier in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

 

Sonntag:
18.00 Uhr      Heilige Messe der Gemeinde  für die Lebenden und

Verstorbenen der Familien Kurth und Orth

Kollekte: TOKYO/MAYANMAR       

 

 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

25 Jahre NOTEL: EINLADUNG

(Zur besseren Lesbarkeit, Bild anklicken zum vergrößern) 

„Mit Christus in die Zukunft gehen“ 

Männerwallfahrt und Schweigegang katholischer Männer nach Kalk 2015

Der Schweigegang der katholischen Männer Kölns findet in diesem Jahr am Samstag, den 21. März  statt. Ausgehend von verschiedenen Stationskirchen zur Gnadenkapelle von Kalk und dann gemeinsam zum Hohen Dom pilgern Männer und Jugendliche schweigend und im stillen Gebet durch die Straßen Kölns. Die Wallfahrt schließt mit einem festlichen Gottesdienst um 22.15 Uhr im Dom, den Weihbischof Ansgar Puff mit den Männern und Jugendlichen feiern und die Predigt halten wird.


Unter dem Motto „Mit Christus in die Zukunft gehen“ sind in diesem Jahr besonders auch Männer der fremdsprachigen Gemeinden unserer Stadt und Flüchtlinge eingeladen.


Die Wortgottesdienste in den Stationskirchen beginnen wie folgt: In St. Maria in der Kupfergasse und in der Minoritenkirche um 18.50 Uhr, für die Jugendlichen in St. Johann Baptist/CRUX ebenfalls um 18.50 Uhr, in St. Maria im Kapitol um 19.15 Uhr, in St. Heribert/Deutz um 19.35 Uhr, in St. Petrus Canisius/Buchforst um 19.30 Uhr und in St. Joseph/Kalk um 20.00 Uhr. 


www.schweigegang.de

Gesangsstunde

Ulrich Cordes, seit 2000 in Lyskirchen
Ulrich Cordes, seit 2000 in Lyskirchen

Am 25.1.2015 sind am Gesang Interessierte zur Übungsstunde mit unserem Kantor Ulrich Cordes eingeladen. Wir treffen uns in dieser offenen Gruppe um 16.30 Uhr, um eine Stunde Lieder zu bekräftigen oder auch neu einzuüben, die wir im Gottesdienst hier singen. Schön, wenn wir eine gewisse Anzahl an Sängerinnen und Sängern sein können. Das kann unseren Gesang verfeinern und bekräftigen in der Vielstimmigkeit und Sangesfestigkeit.

Der Hahn ertüchtigt sich 

Der Hahn am Boden, ganz in 'gelb' wartet er nun auf's GOLD
Der Hahn am Boden, ganz in 'gelb' wartet er nun auf's GOLD

Bei einem Besuch in der sanierenden Firma Hoppen habe ich Zwischenschritte der Wiederherrichtung der Kugel und des Wetterhahns besichtigen können. Der Hahn ist wieder in eine stolze Stabilität gebracht worden, die Kugel wieder gerichtet. Beide Gegenstände wurden gerade mit Blattgold beschichtet. Sie werden uns eine leuchtend aufrichtige Bekrönung unseres Turmes bringen. In die Kugel werden – wie bei einer Grundsteinlegung – Zeitdokumente mit aufgenommen. Die jetzt wieder hergestellte Bekrönungsanlage ist mit dem Datum 07/06/1985  aufgerichtet worden.

Bauarbeiten

Das Gerüst auf der Südseite der Kirche ist die nun auffallendste Einschränkung, da uns die Parkmöglichkeiten verlorengehen. Das Gerüst ist nun nötig, weil jetzt auch von der Südseite her Arbeiten im Dachstuhl ausgeführt werden müssen. Der Dachstuhl wird an einen Stellen verstärkt, um das dann neu isolierte und beschieferte Dach sicher tragen zu können.


Nach der Krippenzeit wird auch ein Gerüst in der Kirche aufgestellt werden, um die Fenster sanieren zu können. Die oberste Fensterreihe (Obergadenfenster genannt) müssen dringend stabilisiert werden. Sie sind Konstruktionen der Nachkriegszeit und bedürfen nun einer Überarbeitung. Vermutlich wird ein Gerüst gebaut werden können, dass den Innenraum des Langschiffes nur begrenzt einschränkt. Für die Fenster in der Chorapsis wird ein Gerüst in der Apsis aufgestellt werden. Die Fenster werden entnommen, gereinigt und überholt. Wie bei den Fenstern der Seitenschiffe, wird eine Schutzverglasung angebracht, ehe die Fenster von Hans Lünenborg wieder ihren Platz in der Kirche finden. Wir werden uns bis ca. Juni/Juli mit diesen Einschränkungen zurecht finden (müssen). Einige von uns haben bereits die Erfahrung der Einrüstung der Kirche und der Teileingriffe in den Fußboden sammeln können. Dann ist die Kirche anders – aber nicht leblos. Wir werden eine gangbare Form finden.

Einstimmung auf die Kar- und Ostertage

Wie schon seit vielen Jahren, sind Interessierte wieder zur Einstimmung in die Kar- und Ostertage eingeladen. Wir treffen uns am Samstag, 7.3. von 10-16 Uhr im Pfarrsälchen.

Bibelgespräch seit 2013

Nun ist es schon über ein Jahr eine geübte Selbstverständlichkeit, dass Interessierte sich nach dem Abendgottesdienst am Freitag zum Bibelgespräch über einen Bibeltext des dann folgenden Sonntags im Pfarrsälchen zusammenfinden. Es ist eine offene Gruppe. Wer interessiert ist, ist herzlich willkommen. Diese Zusammenkunft ist bewusst kein geschlossener Bibelkreis, sondern ein offener Raum, an dem man mal oder immer wieder mal oder fast immer teilnehmen darf. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Papst Franziskus zum Faustschlag bereit

 "Viele Menschen ziehen über Religion her, das kann passieren, hat aber Grenzen", sagte Papst Franziskus angesichts der Terroranschläge auf das Satiremagazin Charlie Hebdo auf dem Weg in die philippinische Hauptstadt Manila. Jede Religion habe eine Würde, und man könne sich darüber nicht lustig machen.


Um zu verdeutlichen, wo genau seine Grenze liegt, wurde der Papst deutlich. "Wenn Dr. Gasbarri (der Reiseorganisator des Papstes), mein lieber Freund, meine Mama beleidigt, erwartet ihn ein Faustschlag", sagte Franziskus. Man könne den Glauben der anderen nicht herausfordern, beleidigen oder lächerlich machen, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa das Oberhaupt der Katholiken. 

" ...man darf im Namen Gottes nicht töten!"

Paris während der Bartholomäusnacht. Zeitgenössisches Gemälde von François Dubois: Le massacre de la Saint-Barthélemy
Paris während der Bartholomäusnacht. Zeitgenössisches Gemälde von François Dubois: Le massacre de la Saint-Barthélemy

Franziskus betonte mit Blick auf die Anschläge islamistischer Attentäter auf das Satiremagazin Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt, dass man im Namen der Religion nicht töten dürfe. "Das, was gerade passiert, erstaunt uns. Aber denken wir immer an unsere Geschichte, wir haben große Religionskriege gehabt, denken Sie an die Bartholomäusnacht. Wir sind auch Sünder, aber man darf im Namen Gottes nicht töten."

Der Papst im Regen

Regen, Regen auf den Philippinen, was will man tun?
Regen, Regen auf den Philippinen, was will man tun?

Zweimal Purpur als Wiedergutmachung?

Im Februar 2015 gibt es neue Kardinäle. Für Zwei-Neukardinäle scheint die Kardinalserhebung eine Art Wiedergutmachung für ihre Konflikte mit zwei anderen Päpsten zu sein. Einer von ihnen ist der Italiener Luigi De Magistris, 88 Jahre alt. Er kritisierte mehrfach die Zeremonien von Johannes Paul II, die deren Regisseur Piero Marini inszenierte, besonders die exotischen Tänze, die in Meßfeiern integriert wurden. 

Der 88 jährige Erzbischof  Luigi De Magistris bei einer Firmung
Der 88 jährige Erzbischof Luigi De Magistris bei einer Firmung

Damit machte er sich das wojtylianische Establishment im Vatikan zum Gegner. Er war auch der einzige führende Kurienvertreter, der sich gegen die Seligsprechung von José Maria Escrivá de Balaguer, den Gründer des Opus Dei ausgesprochen hatte. Die Folge war, daß ihm die Kardinalswürde verweigert wurde, die ihm als Großpönitentiar (2001-2003) zugekommen wäre. De Magistris war der einzige Leiter dieses Dikasteriums ohne Kardinalsbirett.

Der andere ist der Deutsche Karl-Josef Rauber, 81 Jahre alt. Er stand mit Papst Benedikt XVI. im Konflikt. Zuletzt 2009, als er Apostolischer Nuntius in Belgien war. Damals ging es um die Nachfolge des progressiven Godfried Danneels als Erzbischof von Brüssel-Mecheln. Rauber meldete Rom einen Dreiervorschlag, der nicht den Namen des heutigen Amtsinhabers, Erzbischof André Léonard enthielt. In mutmaßlicher Anlehnung an Danneels lehnte Rauber Léonard als „ungeeignet“ ab. Benedikt XVI.  sah im damaligen Bischof von Namür den geeigneten Mann, "um der am Boden liegenden Brüsseler Kirche im Zentrum der Europäischen Union wieder Leben einzuhauchen".

NEIN, DANKE !

Seligsprechung von José Maria Escrivá de Balaguer, Gründer des Opus Dei

Karl Josef Rauber wird Kardinal
Karl Josef Rauber wird Kardinal

Da traf es sich, daß Rauber 2009 75 wurde. Benedikt XVI. nahm seinen Rücktritt an und ernannte Msgr. Léonard zum Nachfolger von Kardinal Danneels. Rauber, kaum in Pension, enthüllte seinen Widerstand gegen Erzbischof Léonard und andere Konflikte mit Papst Benedikt XVI. in einem Interview mit der progressiven Dehonianer-Zeitschrift Il Regno. Er distanzierte sich damit auf unfeine Art von Benedikt XVI. und von der Ernennung in Brüssel, die nicht nur Rauber, sondern auch Kardinal Danneels dem deutschen Papst nachtrug. Eine Distanzierung, die jenseits persönlicher Animositäten vor allem einen Richtungsstreit sichtbar machte.

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