Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
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    email: PFARRBÜRO
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    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag nach dem 6. Januar TAUFE DES HERRN 

Sonntag, den 11.01.2015
Der 11. Januar ist der 11. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 354 Tage zum Jahresende.

11.1.2002: Völkerrechtliche Grauzone

Im US-Stützpunkt Guantanamo Bay auf Kuba trafen die ersten Gefangen ein - mutmaßliche islamistische Terroristen. Die Einrichtung ist wegen ihres ungeklärten völkerrechtlichen Status' international stark umstritten. Seit seiner Einrichtung hat das Sonder-Lager für Terrorverdächtige in dem US-Stützpunkt auf Kuba internationale Kritik auf sich gezogen. Die US-Regierung unter Präsident George W. Bush betrachtet die Gefangenen als "feindliche Kämpfer". Sie leben in einem weitgehend rechtlosen Zustand, ob sie freigelassen werden, entscheiden letztlich amerikanische Offiziere nach ihren eigenen Kriterien. Als 2002 die ersten Gefangenen von Afghanistan nach Guantanamo Bay überführt wurden, gab es dort nur Maschendrahtkäfige, die als "Camp X-Ray" bezeichnet wurden. Inzwischen wurden sie durch das größere Lager "Camp Delta" ersetzt. Die zivile Gerichtsbarkeit der USA hat auf das vom Militärrecht bestimmte Gelände keinen Zugriff. Vorwürfe über Menschenrechtsverletzungen gab es von Anfang an, doch es dauerte bis zum Jahr 2005, bis die Vereinten Nationen Untersuchungen aufnehmen konnten.

Es sagte Marie Joseph de Motier, Marquis de La Fayette

(1757 - 1834), französischer Staatsmann,

Die Menschenrechte beginnen,
wo die Vorurteile enden.

Jede Religion kann gefährlich sein. Jede Religion kennt Fanatiker, auch christliche Fanatiker und Verirrte hat es gegeben und gibt es. Der Islam selber hat viele Seiten. Wenn man den Koran aufmerksam liest und die Deutungen wahrnimmt, die von der Al-Azhar-Universität in Kairo und anderen großen Autoritäten gegeben werden, dann sieht man, der Islam muss solche Form von Gewalt ablehnen. Und erst recht Terror. Das widerspricht dem Islam und ich setze auch darauf, dass es hier noch zu weiteren Klärungen führen wird. Das ist die Theorie des Islam. Wenn wir die Praxis der Muslime in Deutschland nehmen, das sind liebe Mitbürger, Menschen, die keine Gewalt ausüben, Menschen, die sich jetzt wegducken, weil sie jetzt sehen, dass ihnen Islamisten das Leben schwer machen und sie unter einen Pauschalverdacht stellen wollen. Da, denke ich, müssen wir gut im Gespräch sein und müssen sehen, dass wir bei ihnen auch weiterhin die Verständigungsbereitschaft finden. Und, dass wir sie ernst nehmen. Sie gehören zu uns, in unsere Gesellschaft und sie teilen mit uns die Hauptwerte. 


Weihbischof Jaschke zum Verhältnis von Christentum und Islam

"Jede Religion kann gefährlich sein" >>>


Du bist mein geliebter Sohn,
an dir habe ich Gefallen gefunden


+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus


In jener Zeit Anfang des Evangeliums von Jesus Christus – Gottessohn. 2Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja: Siehe, ich sende meinen Boten aus vor deinem Angesicht, der deinen Weg vorbereiten soll. Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, gerade macht seine Pfade! Es geschah: Johannes taufte in der Wüste und verkündigte eine Taufe der Umkehr zur Vergebung von Sünden. 5Und es zog zu ihm hinaus das ganze Land Judäa und die Jerusalemer alle, und sie ließen sich von ihm im Jordanfluss taufen, wobei sei ihre Sünden bekannten. 6Und Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüfte, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. 7Und er verkündigte und sagte: Es kommt der Stärkere als ich nach mir; ich bin nicht wer, mich zu bücken und ihm den Riemen der Sandalen zu lösen. 8Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch taufen im heiligen Geist. Und es geschah: In jenen Tagen kam Jesus von Nazareth in Galiläa und ließ sich im Jordan von Johannes taufen. Und sofort, als er aus dem Wasser heraufstieg, sah er die Himmel zerreißen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen. Und eine Stimme geschah aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. Und sofort warf ihn der Geist in die Wüste hinaus. Und er war in der Wüste vierzig Tage lang, versucht vom Satan. Und er war zusammen mit den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.


Mk 1, 1-11






Heilsbotschaft (zu Markus 1,7-11)

Die Erzählung von der Taufe Jesu gehört bei Markus – anders als bei den anderen Evangelisten – zur Einleitung in das gesamte Evangelium. Die Verse 1-15 bilden bei Markus so etwas wie eine Einstimmung auf das Gesamtevangelium. Was wir in dieser Einleitung hören, hat programmatische Bedeutung: Jesus ist der, der im Ablauf der Heilsgeschichte Israels seinen festen Platz hat. Jesus ist der, in dem der Geist Gottes lebt. Er ist der von Gott legitimierte einzige und geliebte Sohn. Das bedeutet, dass er der Repräsentant Gottes ist.

 

Markus hat diese programmatische Aussage an den Anfang seiner Heilsbotschaft gesetzt. Wie wir im Laufe des Jahres (wir werden in der Liturgie überwiegende das Markusevangelium hören) erkennen werden, ist mit dieser Aussage nicht nur eine theologische Erkenntnis ausgesprochen, die sich jenseits des richtigen Lebens abhebt. Markus schreibt sein Evangelium im provozierenden Kontrast zu menschlichen Herrschaftsansprüchen. Es ist die Zeit des Kaisers Vespasian. Der Tempel in Jerusalem ist gerade zerstört. Die Gottesgewissheit ist mit dieser Zerstörung ins Wanken gekommen. Als Stabilisatoren menschlicher und weltanschaulicher Sinnfindung bieten sich die Sieger an: die kaiserliche Herrschaftsgewalt. Seinen Sieg über Jerusalem (70 n.Chr.) hat Vespasian als Evangelium in sein Reich verkünden lassen. Das war so üblich: Kaiserliche Freudenbotschaften hießen ‚Evangelium’.

 

Markus hat als erster der christlichen Schriftsteller diese literarische Form übernommen. Wenn er von Anfangs des Evangeliums (V 1) spricht, dann hören seine damaligen Zuhörer sofort mit, dass dieser Begriff eigentlich kaiserlich-herrschaftlich besetzt ist. Markus erzählt dann aber nicht weiter vom Evangelium des Kaisers, sondern vom Evangelium des Jesus. Und der Evangelist fügt sogleich hinzu, was er als Glaubender mit diesem Namen Jesus verbindet: Er ist der Christus (Messias). Er ist der Sohn Gottes. Mit diesem Anfangssatz hat Markus sein knappes Glaubensbekenntnis ausgesprochen. Alles, was weiter in seinem Evangelium erzählt werden wird, steht unter diesem Bekenntnis. Markus lädt ein, sein Lebensheil unter diesem Bekenntnis – der Person des Messias Jesus- zu suchen. Nicht der Kaiser kann Lebensheil geben, sondern allein Gott. Jesus, der Christus, ist der gerade Weg zu diesem Heil.

 

Nach dieser fundamentalen Überschrift beginnt der Evangelist, dieses sein Glaubensbekenntnis einzuweben in die Heilsgeschichte Gottes mit Israel. Darum folgt ein begründendes Zitat aus den Büchern der hebräischen Bibel (Exodus, Maleachi, Jesaja), das auf den Hinweiser, auf Johannes den Täufer, verweist. Er, der Repräsentant des Glaubens Israels, wird zum direkten Wegweiser auf den Messias Jesus hin. Die glaubende Zuhörerschaft des Markus wird durch diesen Hinweis ermutigt, in Jesus zwar das ganz Andere zu sehen, aber nicht das, was das Erste (Testament) bedeutungslos machte. Es gibt eine unzertrennliche Linie der Heilsgeschichte Gottes mir Israel.

 

Nun erzählt der Evangelist, dass Jesus aus Galiläa an den Jordan kommt, um sich taufen zu lassen. Es ist ungewöhnlich, dass jemand aus Galiläa kommt. Die meisten kommen aus Judäa und Jerusalem. Jesus reiht sich in die Schar der zu Taufenden ein. Für christliche Zuhörerschaft etwas befremdlich, denn wie konnte der, der ohne Sünde war, zur Umkehrtaufe gehen? Diese theologische Frage hat sich einem Markus nicht gestellt. Ihm ist erzählerisch wichtig, dass Johannes und Jesus zusammenkommen. Die Taufe Jesu durch Johannes gehört zu den sichersten historischen Fakten in der Vita Jesu.

 

Bedeutend für die Verkündigung des Evangelisten ist die Aussage des Täufers über Jesus: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Damit wird die Überlegenheit der Person Jesu in der Heilsgeschichte unterstrichen. Wenn selbst der Sklavendienst des Schuhaufschnürens nicht gehen soll – wie erhaben muss dann der Andere sein!

 

Theologisch bedeutsam schließt sich an, dass Johannes von sich sagt, nur mit Wasser zu taufen; er aber wird euch mit Hl. Geist taufen. (V 8). Auch in dieser Bemerkung finden sich alttestamentliche Anklänge: Bei Ezechiel werden die Besprengung mit Wasser und die Gabe des Geistes in Zusammenhang gesehen. (Ez 36,25.27) In der Aussage des Täufers beschreiben Wasser und Geist wiederum den qualitativen Unterschied der theologischen Bedeutung von Täufer und Messias. Was es mit dem Geist nämlich auf sich hat, das erfahren wir in der Szene der Taufe selber.

 

Die Tauferzählung ist sehr knapp. Andere Evangelisten malen diese Szene im Sinne ihrer Verkündigung weiter aus. Bei Markus kommt die nüchterne Feststellung, dass Jesus von Nazareth in Galiläa zur Taufe kommt. Der Ritus des Untertauchens ist wie bei allen anderen, die dem Taufruf des Johannes gefolgt sind. Dann aber wird eine Vision Jesu berichtet. Anders als bei anderen Evangelisten bekommen die Umstehenden das große Ereignis der Deutung Jesu nicht mit. Er sieht den Himmel sich teilen. Er sieht den Geist wie eine Taube auf sich herabkommen. Er hört die Stimme aus dem Himmel. Auch diese Motive sind aus alttestamentlicher Überlieferung bekannt. Aus Jesaja stammt der dringende Wunsch, Gott möge den (damals als verschlossen erlebten) Himmel aufreißen, um endlich (wieder) in seinem Volk präsent zu sein. (Jes 63,19). Der Geist, der in dem Erwählten ruht, wird in Jes 61,1 besungen. Die Zusage des geliebten Sohnes hat Verbindung in das Gottesknechtlied Jes 41,1.

 

Für die Leserschaft des Evangeliums wird mit dieser Deutung des Taufgeschehens die Bedeutung dessen festgelegt, von dem das weitere Evangelium handeln wird.

Jesus ist der, mit dem sich Gott der Welt zuwendet – getreu der drängenden Bitte, wie sie in Jesaja 63,19 ausgesprochen wird (wir hörten diesen Text am 1. Advent).

Jesus ist der, in den der Geist Gottes, die ganze Lebenskraft Gottes, gekommen ist. Von ihm wird Leben Gottes zu erwarten sein. Die Zuhörerschaft des Evangeliums kennt ja den Schluss der Erzählung: Jesus wird auferweckt. In ihm wird die Lebenskraft über die Macht des Todes hinaus den Glaubenden greifbar.

 

Mit der Stimme aus dem Himmel werden noch einmal besondere Aussagen über Jesus gemacht – auf dass die Leserschaft des Evangeliums weiß, auf wen sie sie stützen wird, wenn sie diesem Messias Jesus nachzugehen lernt: Jesus ist der geliebte (einzige) Sohn Gottes. (Wir erinnern uns: Der Kaiser hat den Anspruch, Sohn eines Gottes zu sein.) Jesus ist damit der, der einzig und authentisch Gott repräsentiert. Was Jesus tut und sagt, entspricht Gott.


Jesus ist der, der im Gefallen Gottes steht. Sein Wirken versteht sich als Sendung Gottes. Jesus bezeugt, dass er alles von Gott erwartet.


Jesus ist der geliebte Sohn: Die Sendung Jesu ist kein funktional zu erfüllender Auftrag Gottes. Es ist die Liebe Gottes, die in diesem Jesus wohnt. Es ist die Liebe Gottes, die Menschen an Jesus kennenlernen können. Diese Stimme aus dem Himmel wird in der Verklärungsszene noch einmal mit fast gleichem Wortlaut kommen (9,7) – da aber mit dem Zusatz: Hört auf ihn! Diese Liebe Gottes wird denen selbst erfahrbar, die auf diesen Sohn Gottes hören.

 

Mit dem Anfang der Heilsbotschaft im Zeugnis des Markus ist Grundlegendes gesagt. Wir werden das Jahr über mit Markus gehen. Wir werden eingeladen, nach Galiläa zu gehen. Damit endet das Evangelium. Es ist der Auftrag des Auferweckten, die Glaubfähigkeit dieser Botschaft wider die Mächte der Menschenmächtigen mehr und mehr erfahren und erfassen zu lernen.


Eine Einladung auf dem Weg der persönlich reifenden Welt- und Lebensdeutung.


Ihr Matthias Schnegg

 

Taufe des Herrn

Woche vom  11.01. – 18.01.2015

 

Sonntag:
18.00 Uhr      Heilige Messe der Gemeinde

für Gottfried Kirsch und Maria Brecht und als 1. Jgd. für Erna Kuß

 

Dienstag:
08.30 Uhr      Heilige Messe des Diözesan-Caritasverbandes

                                                  

Donnerstag:
15.00 Uhr      Rosenkranzgebet für den Frieden und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag: 

18.00 Uhr      Heilige Messe in der Krypta, anschließend Bibelgespräch

 

Samstag:

11.00 Uhr      Taufe des Kindes Marie Löbach

 

Sonntag:

18.00 Uhr      Heilige Messe der Gemeinde  

 

 

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag und Donnerstag  um 18.45 Uhr


Kindermesse in Maria im Kapitol
Kasinostraße 5 in 50676 Köln

um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Zwei Kinder an der Krippe:

Jesus von Nazareth und Johannes der Täufer

Elisabeth (rechts) mit ihrem Sohn Johannes besucht die Familie in Nazareth, die gerade ihr Kind baden ...
Elisabeth (rechts) mit ihrem Sohn Johannes besucht die Familie in Nazareth, die gerade ihr Kind baden ...

Schattenspiel

Den LYSKIRCHENSonntag haben wir wieder mit 571,25 € beschenkt – und das nach Monaten, in denen wir immer wieder große Kollekten zusammengetragen haben. Von Herzen Dank!

Gesangsstunde mit Herrn Cordes

Ulrich Cordes, seit 2000 in Lyskirchen
Ulrich Cordes, seit 2000 in Lyskirchen

Am 25.1.2015 sind Interessierte wieder eingeladen zu einer Stunde der Festigung unseres Gemeindegesangs. Wir treffen uns um 16.30 Uhr im Pfarrsälchen und werden vertraute Melodien unseres liturgischen Singens festigen und Neues uns anschauen. Der Gesang in Lyskirchen ist ein tragendes Element unserer Liturgie. Es ist dabei hilfreich, wenn wir uns in den unterschiedlichen Stimmen hin und wieder festigen. Männer z.B. möchte ich ermutigen, sich zu den Männerstimmen im gemischten Gesang führen zu lassen. Daher herzliches willkommen zur Gesangsstunde – aber natürlich nicht nur Männerstimmen – aber auch ...

Der Hahn ist weg

Aufmerksamen Beobachtern ist aufgefallen, dass seit dem 6. Januar der Hahn auf unserem Kirchturm fehlt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten ist er untersucht und für sanierungsbedürftig angesehen worden. Derzeit werden die Kugel und der Wetterhahn überarbeitet, stabilisiert, vergoldet und dann wieder auf das inzwischen fertig neu gedeckte Turmdach aufgebracht. 

7. März: Vorbereitungstreffen Kar- und Ostertage

Für die Terminplanung Interessierter: Auch in diesem Jahr gibt es die Gelegenheit, sich zusammen auf die Kar- und Ostertage vorzubereiten. Wir bedienen uns Texten der Hl. Schrift, die in der Liturgie vorgetragen werden, um uns einzustimmen. Ein Schwerpunkt kann sein, uns intensiver über die Gestaltung der Agapefeier des Gründonnerstages auszutauschen. Die Dreiteilung von Messfeier-Agape-Abschiedsreden soll als bewährte Feierform erhalten bleiben. Es gilt zu überlegen, ob diese Elemente neu bedacht sein können. Es kann auch sein, dass wir die Form grundsätzlich so angemessen sehen. Darum ist es gut, sich mit den Erfahrungen und aufgrund der grundlegenden Texte auszutauschen. Zur gegebenen Zeit wird um Anmeldung gebeten – wegen des Imbisses. Der vorgesehene Termin ist Samstag, 7.3. von 10-16 Uhr.

Sitzkissen

Immer wieder kam die Bitte und Anregung, in der kalten Jahreszeit Kissen für die doch recht bodenkalten Stühle vorzuhalten. 50 schön wärmende Filzkissen stehen jetzt zur Verfügung! Sie liegen in der Nähe des Taufbeckens. Von dort können sie gerne entliehen werden. Wir sind dankbar, wenn nach dem Gottesdienst die Kissen wieder an den Ausleihepunkt zurückgebracht werden. Eine Investition aus den so reich beschenkten und von uns zusammengetragenen LYSKIRCHENSonntagen.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Französische Bischöfe und Papst

Friedensaufruf nach Anschlag in Paris

Papst Franziskus hat den Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" am Mittwochabend "aufs Schärfste" verurteilt. Diese tödliche Gewalt sei "abscheulich, welche Motive sie auch immer gehabt haben mag", heißt es in einer Erklärung von Vatikansprecher Federico Lombardi. Der Papst fordere jeden auf, sich "mit allen Mitteln der Ausbreitung von Hass und jeder Form von moralischer oder körperlicher Gewalt entgegenzustellen". Sie gefährdeten das "fundamentale Gut des friedlichen Zusammenlebens zwischen den Völkern und Personen", so Lombardi. Das Leben und die Würde aller Menschen müssten mit Entschiedenheit geschützt werden. Franziskus bete für die Opfer und ihre Angehörigen.

Papst Franziskus hatte kurz zuvor französische Imame empfangen

Papst Franziskus hatte kurz zuvor französische Imame empfangen
Papst Franziskus hatte kurz zuvor französische Imame empfangen

Bereits 2011 war nach einer Mohammed-Karikatur auf der Titelseite ein Brandanschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo mit Sitz in Paris verübt worden. Wenige Stunden vor dem tödlichen Anschlag hatte am Mittwochmorgen Papst Franziskus eine Gruppe französischer Imame im Vatikan begrüßt.


Die islamischen Vorbeter saßen in der ersten Reihe bei der wöchentlichen Generalaudienz in der Audienzhalle. Aus den Reihen der Imame gab es Applaus für den Papst. Die Imame beraten derzeit im Vatikan gemeinsam mit Vertretern der katholischen Kirche aus Frankreich und Kurienmitarbeitern über Möglichkeiten des interreligiösen Dialogs.

"Ich bin Ahmed, der tote Polizist"

Bei ihrem Angriff auf "Charlie Hebdo" töteten die mutmaßlichen Islamisten den muslimischen Polizisten Ahmed Merabet. 

Diese Sätze veröffentlichte der politische muslimische Aktivist Dyab Abou Jahjah am Donnerstag auf Twitter. Bis jetzt verbreiteten sie fast 18.000 Menschen per Retweet. Unter dem Hashtag #jesuisahmed bekunden Tausende ihre Solidarität und gedenken des muslimischen Opfers der Anschläge von Paris.


Ahmed Merabet ist der Polizist, den die Täter nach der Attacke auf "Charlie Hebdo" grausam hingerichtet haben. Merabet lag verletzt auf der Straße, als einer der vermummten Täter auf ihn zukam und ihn ohne zu zögern mit einem Kopfschuss tötete.

Matthias Heitmann

„Je ne suis pas Charlie“ – "Nein, ich bin nicht Charlie" und gerade deshalb für die absolute Pressefreiheit!

Eine aktuelle Zeichnung von Charlie Hebdo. Der Text lautet:  “Noch immer kein terroristischer Angriff in Frankreich – Wartet, wir haben noch bis Ende Januar, um unsere besten Wünsche zu schicken.”
Eine aktuelle Zeichnung von Charlie Hebdo. Der Text lautet: “Noch immer kein terroristischer Angriff in Frankreich – Wartet, wir haben noch bis Ende Januar, um unsere besten Wünsche zu schicken.”

Redefreiheit gilt auch für ihre Feinde, und Pressefreiheit gilt auch für die Regenbogenpresse, die sogenannte „Lügenpresse“ und für Pornoblättchen. Man muss sich mit den Meinungen nicht identifizieren, deren Existenzrecht man verteidigt.

 

Ehrlich gesagt: Ich mag „Charlie Hebdo“ nicht. Ich hatte die Zeitschrift mal in den Händen, konnte aber mit dieser Art von Presslufthammersatire nie viel anfangen. Offenbar bin ich da aber eher eine Ausnahme. Seit dem Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 scheint es, als habe die halbe westliche Welt plötzlich ihr Herz für knüppelhart blasphemische und in alle Richtungen schießende Berufsprovokateure entdeckt. Menschen in ganz Europa behaupten plötzlich auf Demonstrationen oder auch im Internet: „Je suis Charlie.“

 

Ich bin mir sicher, dass ein Großteil jener, die jetzt von sich behaupten, „Charlie“ zu sein, bis zur Nachricht über den Angriff auf die Redaktion des Blattes keine Ahnung hatte, was sich hinter dem Namen verbirgt. Und selbst von jenen, die den Namen kannten, war offenkundig nur ein sehr kleiner Anteil Fans und zahlende Leser der Zeitschrift. Warum also diese spontane und so persönliche Identifikation? Weil man damit ein Zeichen setzen will für die Presse- und Meinungsfreiheit. Das ist gut gemeint. Das Paradoxe daran ist aber: Solche Solidaritätsbekundungen stärken die Meinungsfreiheit keineswegs.

 

Wer sich persönlich mit etwas identifiziert, wird immer die Ansicht vertreten, dass es sich dabei um ein berechtigtes Anliegen handelt. Wer für sich die Freiheit in Anspruch nimmt, die eigene Meinung zu äußern, ist daher noch lange kein Kämpfer für die Meinungsfreiheit. Ein solcher wird man erst dann, wenn man die Existenz und das Geäußert-Werden von Meinungen verteidigt, die man selbst nicht gutheißt. Es ist also gerade die Nicht-Identifikation mit einer Meinung und die dennoch konsequent durchgeführte Verteidigung ihres Existenzrechtes, durch die ein solcher Einsatz zum tatsächlichen Einsatz zum Wohle der Pressefreiheit wird.

 

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'Karikaturen' von Charlie Hebdo

Nein, ich bin nicht Charlie – Ich bin ein irakischer Christ

"Auch das Attentat von Paris und die schreckliche Auslöschung der Redaktion des linksradikalen Satireblatts Charlie Hebdo machen aus ihrem Markenzeichen Blasphemie und Verachtung des Christentums keinen heroischen Akt. Sie waren keine Helden zu Lebzeiten und sind es auch jetzt nicht im Tod. Ich warne vor der Erfindung falscher Mythen und einer fehlgeleiteten Identifizierung.


In diesen Tagen wird von zahlreichen Medien und Kommentatoren eine posthume Verklärung versucht. Das ist eine Form von Mißbrauch einer blutrünstigen Tat. Doch es wäre fatal, würde man ihnen in dieser Einschätzung folgen. Genau das tun, leider, auch die üblich bekannten, orientierungslosen Kirchenvertreter.


Der Sprecher der Spanischen Bischofskonferenz, Josemaria Gil-Tamayo bezeichnet die Redakteure von „Charlie Hebdo“ als „Gefährten, die einen notwendigen Dienst leisten“. Der Fernsehsender TV13 der spanischen Bischöfe verteidigt offen „das Recht auf Blasphemie“. Alfredo Urdaci, der Chefredakteur des Senders sagte wörtlich, daß das „Recht blasphemisch zu sein“, ein „Teil des Wesens unserer Zivilisation“ darstelle."


Georges Grondeux (PARIS)

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